Mittwoch, 21. Mai 2014

Bewaffnete Raumstationen als Waffensystem der Zukunft


Heute habe ich mal wieder endlos die Single von La Coka Nostra feat. Vinnie Paz "My Universe" gehört und beim Anblick des Cover wieder mal an den jüngsten Call of Duty Müll "Ghosts" denken müssen.


Offensichtlich wegen dem Totenschädel im Raumanzug, denn das Spiel startet mit einem Feuergefecht im Weltraum um die Kontrolle einer orbitalen Waffenstation namens "Odin". Zudem an das sowjetische Raumfahrtprogramm, da das Cover Bild eine bearbeitete Version eines der Bilder von Yuri Gargarin in seinem Raumanzug ist. Auch an die Theorie der verlorenen Kosmonauten, die von der Sowjetunion wahrscheinlich in früheren Versuchen verheizt wurden.
Die Sowjetunion ist einer der geisteskrankesten Staaten in der Geschichte der Menschheit gewesen. Alles daran war und ist krank. Die Ideologie, die verlangt das Leben anderer Menschen zu bestimmen, genauso wie der resultierende Alltag oder die größenwahnsinnigen Projekte seiner Machthaber um die Kontrolle zu behalten.

Eines dieser Projekte war den Weltraum als Schlachtfeld im Kampf um die Beherrschung der Erde zu gewinnen.
Nach dem zweiten Weltkrieg machten sich die Siegermächte daran, alles an Entwicklung und fähigem Personal aus Deutschland raus zu ziehen, wo ein anderer bereits gescheiterter sozialistischer Staat versucht hat die Weltherrschaft an sich zu reißen. 

Wernher von Braun war am Ende einer der wenigen tatsächlichen Nazi Wissenschaftler die im Verlauf der Operation Overcast von den amerikanischen Diensten in die USA gebracht wurden. Sowjetische Spione innerhalb des britischen Geheimdienstes, auf den das junge OSS der Amerikaner angewiesen war, spielten den Amerikanern meistens nutzlose Bürokraten zu und überließen Ingeneure, Techniker und richtige Wissenschaftler die tatsächlich einen Nutzen hatten für die Forschung den Sowjets.

Deswegen waren die Sowjets mit ihrer eigentlich miserablen Wirtschaft die ersten, die einen Satelliten und Menschen in den Weltraum schicken konnten.

Von Anfang an ging es darum den Weltraum militärisch zu nutzen. Das ganze Gelaber von der Wissenschaft, vom entdecken neuer Planeten ist nur Gelaber, damit die friedliebenden Menschen der Welt, die viel zu naiv sind irgendwas zu verstehen, nicht sofort wieder einen Anfall bekommen und demonstrieren gehen, wenn man klar sagt was Sache ist.

Die NASA ist nur eine Abteilung der Air Force welche ausgelagert wurde, wie die Air Force als Teil der US Army ausgelagert wurde.

Was nützen uns Meldungen davon, dass irgendwo 500 Lichtjahre entfernt ein Planet entdeckt wurde, auf dem Leben möglich sein könnte? Bei solch einer Entfernung ist klar, dass wir davon nichts haben. Man müsste ein gigantisches Raumschiff bauen auf dem mehrere Generationen leben würden über Jahrhunderte um dann vielleicht auf einem Planeten zu laden, der genau so feindselig und unwirtlich zu ihnen ist wie Grönland zu den Wikingern.


Bild: Konzeptzeichnung aus dem Buch "Across the Space Frontier" bei welchem auch Wernher von Braun Co-Autor war, der diese Zeichnung anfertigte. Das Konzept sieht eine kleine Rakete zum individuellen Antrieb im Raumanzug in der Schwerelosigkeit vor. Würde ein Astronaut im Weltraum eine Schusswaffe abfeuern wie in Call of Duty Ghosts, so würde er durch den Rückstoß davon treiben.


Weltraumwaffen

Eugen Sänger konzipierte in den späten 1930er Jahren bereits eine Waffe die auf dem Prinzip eines Raketenstarts und eines Gleiters basierte. Sein ,,Silbervogel'' Design war so ausgelegt durch einen Raketenantrieb gestartet zu werden und dann auf eine Flughöhe von 145km steigen sollte, wobei sich der Flugkörper bereits im Weltraum befinden würde. So sollte es möglich sein Ziele auf der anderen Seite der Erde bombardieren zu können. Die NASA experimentierte eine Weile mit dem Design, verwarf es aber letztendlich und bevorzugte von Brauns Konzepte.

Joseph Stalin in der Sowjetunion war allerdings begeistert von dem Konzept und wollte Sänger sogar entführen lassen. Die Sowjets starteten 1960 dann ihr interkontinentales Raketen Programm, was das Konzept noch einen Schritt weiter trug. Jetzt sollten die Trägersysteme nicht mehr nur einen Punkt am anderen Ende der Erde erreichen, sie sollten sich im Orbit aufhalten und dort umher gleiten bis sie auf einen beliebigen Punkt auf der Erde abgeschossen werden.

Die UNO verabschiedete dann aber 1967 den "Outer Space Vertrag" nachdem es untersagt wurde den Orbit als Stationierungsort und Abschussbasis für Nuklearwaffen oder Massenvernichtungswaffen biologisch wie chemisch zu verwenden.

Und jetzt, nach dieser langweiligen Geschichtsstunde, kommen wir zu Call of Duty Ghosts. 
Der Vertrag sagt kein Wort über konventionelle Waffen wie riesige Dartpfeile. Wo fuchsige Juristen eine Tür verschließen, öffnen fuchsige Anwälte ein Fenster. Konventionelle Waffen sind von dem Vertrag nicht betroffen.

Im Jahr 2002 holte die RAND Corporation in dem Forschungsbericht "Space Weapons, Earth Wars" die Möglichkeit der Verwendung Waffen mit kinetischer Energie gegen irdische Ziele zu verwenden wieder aus der Mottenkiste. Und dass dafür die Form einer Stange wohl am besten geeignet wäre.

Eine etwas komplizierter Methode ein Objekt einfach nur aus einer Höhe fallen zu lassen um Schaden anzurichten.

Ein Bericht der Air University, eine Ausbildungseinrichtung zur Weiterbildung der Offiziere und Unteroffiziere der US Air Force, von November 2003, beschäftigt sich mit der Transformation der US Air Force von einer Streitkraft des Industriezeitalters hin zu einer Streitkraft des Informationszeitalters. Hier wird ebenfalls das Thema von kinetischen Bombardierungen behandelt sowie sein nutzen gegen weit entfernte und sehr nahe liegende Ziele.

Die Idee ist aber schon älter und stammt aus den 1950er Jahren und wird dem Ingenieur und Air Force Berater Jerry Pournelle nachgesagt. Er hatte das Konzept ursprünglich "Thor" genannt während es in Call of Duty Ghosts "Odin" heißt. Beim Entwicklerstudio Activision war man mal wieder ultra kreativ. Seit einer Ewigkeit klauen diese Clowns nur aus der Popkultur, SciFi und ein paar Sachen aus der Realität und machen damit Milliarden.


Bild: Konzept einer Abschussbasis.

Bild: Die Abschussbasis "Odin" in Call of Duty Ghosts

Im Weltraum befindliche Plattformen würden letztendlich große Pfeile aus Wolfram auf die Erde schießen. Sie enthalten keinen Sprengkopf sondern sind massive Objekte. Die Maße dieser Dartpfeile wurden in der Asia Times beschrieben mit einer Länge von 6,10 Metern auf 30 Zentimeter. Diese Stäbe werden dann in Richtung Ziel geschossen und sollen eine Geschwindigkeit von Mach 10 erhalten, was soviel heißt wie 3,43 Kilometer pro Sekunde. Die Pfeile bestehen aus Wolfram genau wie die Projektile in den Patronen von Schusswaffen, da es eines der dichtesten Materiale überhaupt ist und somit nicht beim Eintritt in die Atmosphäre verglüht. Ein solcher Pfeil würde die Erde treffen mit einer Wucht von um die 120 Tonnen TNT. Die Atombombe die auf Nagasaki fiel hatte dagegen allerdings 21.000 Tonnen TNT Sprengkraft. In Call of Duty dagegen zerstören bereits wenige dieser Pfeile die USA, was genauso unrealistisch ist wie die regenerative Lebensenergie in dem Spiel.

Die Vorteile der Pfeile sind damit offensichtlich. Die Dinger bohren sich mit einer gigantischen Wucht in die Erde ohne dabei überhaupt Sprengstoff zu verwenden oder einen derartigen Explosionsradius zu erzeugen, der andere Strukturen in der Nähe gefährdet.


Bild: Iranische Atomanlage unter Konstruktion.
Die Anlage wird größten Teils in einen Berg gebaut.

Star Wars und Sabotage

Wenn gelegentlich komische Nachrichtenmeldungen auftauchen wie "XY Militär bereitet sich auf Alien Invasion vor", dann ist das eine "verniedlichte" Umschreibung dafür, dass man sich auf diese Art von Kriegsführung vorbereitet. Keine fliegenden Untertassen mit Außerirdischen darin sollen abgeschossen werden, sondern massive Wolfram Pfeile die mit Mach 10 auf die Erde zurasen.

Die Regierungen im Westen haben dabei ein großes Problem: Die Sabotage über die Parlamente.
Als US Präsident Ronald Reagan 1983 die Strategic Defense Initiative "Star Wars" ins Leben gerufen hatte gab es bereits von allen Möglichen linken Parasiten und Zersetzern Proteste, als ob der Raketenschild irgendeine feindselige Handlung wäre die uns alle dem nuklearen Holocaust näher bringen würde. In Wirklichkeit wollen die r-typischen Menschen, deren Philosophie Sozialismus ist, nur der Sowjetunion einen strategischen Vorteil verschaffen.

Das System war eindeutig auf die Verteidigung ausgelegt. Israel hat auch sein Iron Dome und dieses Jahr wurde in Singapur der Iron Beam Laser Abwehrschild vorgestellt. Anfliegende Geschosse werden von einem Laserstrahl erfasst und zur Explosion gebracht bevor sie am Boden Schaden anrichten.

Was unter Bush wieder aufgegriffen wurde und als Raketenschild in Osteuropa gegen Russland aufgebaut werden sollte, wurde unter dem Sozialisten Obama wieder verworfen und viele der osteuropäischen Verbündeten des Westens, die bereits den Plänen zugesagt hatten, wurden den Wölfen überlassen. Russland rollt wieder mobile Abschussvorrichtungen für Nuklearraketen an seine Grenzen und kann dem Westen drohen.

Dazu hat Obama die Gelder für die NASA fast komplett zusammen gestrichen, da man sich das in Zeiten der durch Sozialismus verursachten Wirtschaftskrise nicht mehr leisten könne. Obama hat auch das Weiße Haus geschlossen für Besuchergruppen unter der selben Begründung. Er selbst verpulvert allerdings Millionen auf Urlaubsreisen.

Sollte den Russen und Chinesen auch diese Technologie zugespielt werden während der Westen weiterhin gebremst und sabotiert wird, dann fliegt im Weltraum anstatt ,,Thor'' vielleicht ,,Perun" oder ,,Pekingente'' herum und schießt Pfeile auf uns.

Wenn die verbliebenen amerikanischen Astronauten zur internationalen Raumstation fliegen wollen, so müssen die USA teure Flüge bei den Russen mieten. Russland hat vor wenigen Tagen erst wieder einen Sateliten verloren, da die Trägerrakete kurz nach dem Start abgestürzt ist.

Bild: Dieser Haufen Schrott ist was von der Buran, dem russischen Space Shuttle Nachbau, übrig geblieben ist. Die Regierung hatte kein Geld jemanden zu bezahlen, der den Schnee vom Dach des Hangars weg räumt.




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