Samstag, 14. Juni 2014

Wir kollabieren an uns selbst

Es sind keine Katastrophenszenarien wie wir sie aus Filmen kennen die unsere Gesellschaft kollabieren lassen, es ist die Gesellschaft selbst die sich kollabiert. Stück für Stück und auf Raten.


Wie das passiert? In dem sie sich selbst verweichlicht und zur Passivität verdammt, bis sie nicht mehr die notwendigen Dinge tun kann, die zu ihrem bestehen, zu ihrem bloßen existieren, notwendig sind.


Generationen von feigen Schwächlingen
Die Bevölkerung ganz besonders in Deutschland besteht aus zumeist emotional instabilen Feiglingen und hat sich diesen Umstand selbst zu verdanken. Nach dem letzten Krieg verfielen Leute in ein Wunschdenken von einer heilen Welt und man wollte sich mit nichts schlechtem mehr befassen, was irgendwelche unverarbeiteten Trauma und emotionalen Balast aus Zeiten der Not und der Entbehrung wieder aufleben lassen könnte. Die Nachkriegsgeneration leidet an etwas, dass ich "Heimatfilm Syndrom" nenne. Diese Schnulzen und kitschigen Filme die nach dem Krieg aufgekommen sind, die dem Zuschauer eine heile Welt von früher vermitteln wo jeder mit Dirndl rum läuft und sich am Ende alles in Wohlgefallen auflöst.

Diese Generationen von Nachkriegskindern haben selbst wieder Kinder gekriegt, die sie wegen ihrer eigenen Unfähigkeit mit ihren Gefühlen und Emotionen umzugehen, völlig ruiniert haben. In vielen westlichen Ländern gibt es das Phänomen der "Generation Y", oder der Facebook Generation. Sie sind unterm Strich das was dabei raus kommt, wenn man sich selbst permanent selbst hypothetisiert.
Selbstdarstellerisch, narzisstisch und ansonsten völlig lebensleer. Ihre Eltern haben sie permanent in Watte gepackt und ihnen die Illusion vermittelt, da sie für ihre schwachen Eltern der kleine Prinz und die Prinzessin waren, seien sie das auch für alle anderen Menschen auf dem Planeten. Facebook Selfies, Fotos von sich selbst, sind die beste Veranschaulichung ihres Geisteszustandes. Hauptsache gesehen werden, egal wieso. Inhalte sind kompliziert und lästig, sein Fleisch auf den Tisch legen ist einfacher.

Sie sind das Resultat von zurückgehenden Geburtenzahlen, denn Einzelkinder werden behütet und in Watte gepackt. Aus evolutionsbiologischer Sicht macht das Sinn, denn sie sind die einzige Chance der beiden Eltern, ihre Gene weiter zu geben.
Gleichzeitig sind sie trotzdem Kollektivisten, da man ihnen erzählt hat, sie können selbst nicht für sich sorgen. Deshalb müssen sie Schulen besuchen zusammen mit anderen Kindern und später müssten sie in die Sozialversicherungen und in die Rentenkassen einzahlen, denn sie kommen ja nicht selbst zurecht. Eine Mischung aus beidem gibt ein giftiges Gebräu von verzogenen Einzelkindern die meinen, ein Kollektiv existiert um gerade für sie da zu sein. Deswegen ist Demokratie auch weiterhin als Phrase so beliebt, weil ja irgendwie jeder, unabhängig von seiner Leistung und Bildung, sowieso nur reduziert ist auf den kleinsten gemeinsamen Nenner: den Stimmzettel.

Konkurrenz oder Konfrontation soll aus dem Kollektiv aber nicht kommen, nur Bestätigung. Klick mein Video, like und abonniere. 


Ideologie aus Emotionen
Die Menschen von heute hassen Konfrontationen. Überall geht es nur darum Kompromisse zu finden, weil das ja irgendwie alternativlos ist und darum es allen Recht zu machen. Einzelkinder kennen das konkurrieren nicht, obwohl Kinder schon miteinander konkurrieren. Der Sport im Fußballverein bietet hier keinen Ersatz, da er Illusionen im Käfig verkauft. Fußball im Verein will sich nach oben orientieren und jeder kleine Kevin will schon in die B-Jugend. Gleichzeitig ist es eine von anderen Menschen, von Autoritäten geformte Umgebung und ein Spiel nach ihren Regeln, wo Kevin zwar kein Fußballprofi wird, dafür aber ein besserer Befehlsempfänger.

Ich habe nie organisierten Sport betrieben. Wir haben als Kinder unsere Spiele und die Regeln dazu selbst gemacht. Meistens ging es dabei ums Kämpfen mit Holzschwertern und Spielzeuggewehren. Die autoritären Mütter in der Gegend haben das gehasst und ihren Söhnen verboten, mit uns zu spielen. Ihre Söhne wurden in einer sterilen und von allen negativen Dingen abgeschotteten Blase aufgezogen.

Die Konkurrenz der freien Marktwirtschaft wird als Ellenbogengesellschaft bezeichnet und gemieden, denn der Konkurrenzkampf birgt ja die Möglichkeit des Scheiterns, des Unterliegens in sich, die der moderne und emotionsschwache Mensch nicht handhaben kann.
Aus dieser Schwäche und Angst kommen dann ideologische Missgeburten wie Political Correctness und anderer Stuss. Denn was schon nicht den Fakten nach korrekt ist, das muss wenigstens politisch korrekt sein. Wenn Emotionen wichtiger in einer Gesellschaft werden als Fakten, dann verdammt sie sich selbst zum Untergang, weil rationales Denken und rationale Entscheidungen unmöglich gemacht werden. Bestes Beispiel dafür ist der Sozialismus, die übelste bisher bekannte Form von institutionalisierter Geisteskrankheit. Diese Ideologie verspricht gegen den Eintausch jeder persönlichen Freiheit die Versorgungssicherheit um das minimale Überleben zu garantieren. Ein Versprechen, das in der Realität aber nicht eingehalten werden kann. Trotzdem hält sich dieser Müll weiterhin wie mentales Herpes, da es immer genug verstörte Angsthasen gibt, die bereit sind einen solchen Handel einzugehen. Sozialismus bedeutet nicht, dass die ganzen wertlosen Studenten, Berufsrevolutionäre und Straßenpunker auf Kosten der Reichen herrschaftlich dinnieren und vom Chefarzt behandelt werden, sondern Wasser, Brot und wenn man Glück hat eine Aspirintablette. Minimales Überleben um im Gegenzug alle Freiheit aufzugeben.

Ragnar Benson sagte in einem Radiointerview einmal, dass eines der größten Risiken für einen Kollaps das Anspruchsdenken und die Verantwortungslosigkeit der Menschen einer Gesellschaft ist.
We want it now, its not my fault and i'am deserving.
Wir wollen es jetzt, es ist nicht meine Schuld und ich bin berechtigt. Menschen, viele alte Deppen darunter, die 2008 bei der Lehman Pleite Geld verloren haben, wollten sofort selbst entschädigt werden und gaben ihren Finanzberatern die Schuld. Sie selbst, die geglaubt haben mit ein paar Unterschriften auf Papier zusehen zu können wie sich wundersam ihr Geld vermehrt, würde keine Schuld treffen.


Tyrannei der Weiber
Was ich gerade beschrieben habe wäre nie möglich gewesen ohne den nun offenen, massiven Einfluß von Weibern in unserer Gesellschaft und wie sie die nächsten Generationen formen und manipulieren. Seitdem Weiber politisch mitbestimmen dürfen, hält der Trend von Gefühlen über Fakten an und Sozialismus ist politisch stark vertreten bzw. dominiert in vielen Ländern.

Weiber haben ein permanentens Bedürfnis nach Sicherheit und Versorgung, was sie dazu bringt, dass sie überall wo sie etwas zu sagen haben ihre Umgebung so formen, damit sie nur noch diesem Zweck dient. Männer die von Weibern erzogen wurden haben es schwer. Weiber selbst erziehen dabei nicht mal mehr als Mütter ihre Kinder, sondern überlassen sie meistens anderen Weibern in Kindergärten und Schulen. Das Mutterweib zu Hause kann sich dann wieder angenehmeren Dingen widmen, während die eigene Brut der staatlichen Verwaltung ausgehändigt wird, die den Nachwuchs seiner Bevölkerung wieder dazu erzieht, schutzbedürftig und schwach und damit abhängig vom Staat zu sein. Der nächsten Gerneration wird bereits wieder ein r-typisches und kollektivistisches Denken vermittelt, das Menschen von selbst nicht entwickeln würden. Menschen mögen Individualismus und Freiheit, weshalb man sie möglichst früh in ihrem Leben umpolen muss. Weiber haben kein starkes Bedürfnis nach Eigenständigkeit und Abenteuer wie es Männer haben. Sie haben keine Vorteile davon, wenn ein Mann ungebunden und frei sein kann, weshalb sie sich mit dem Staat verbunden haben um im Tag-Team gemeinsam von den männlichen Arbeitspferden als Steuerzahler und Versorger zu profitieren.

Männer haben derweil immer weniger Einfluß auf ihre Söhne, da sie in der Regel acht Stunden am Tag arbeiten gehen um Steuern zu zahlen und auch sonst als Befehlsempfänger wenig Vorbild bieten. Das Resultat sind Generationen von emotional verkrüppelten Männern, die sich verhalten wie Weiber, weil die immer weniger werdenden Männer die sich noch verhalten wie welche, es ihnen nie vorleben konnten. Sicherheit, Versorgung und Höhlenbedürfnis bestimmen heute die Kritierien wonach Menschen Entscheidungen treffen und Männer haben die Denkweise von Weibern angenommen. Der Rest gibt vor zuzustimmen weil es so einfacher ist gesellschaftliche Popularität und Geschlechtsverkehr zu erlangen.

Nationen von Weibern können nicht bestehen. Weiber haben keinerlei Interesse oder Veranlagung Stämme oder Länder zusammen zu halten. Als die Deutschen europäische Länder besetzt haben, haben viele der Soldaten dort Freundinnen gefunden, die mit den Besatzungssoldaten gevögelt haben. Als Deutschland dann wiederum besetzt wurde haben die deutschen Frauen mit den Besatzungssoldaten der anderen Nationen gevögelt. Und Heute will man Jungs erzählen, sie seien nicht besser als Mädchen und in Wirklichkeit nur defekte Frauen. Wenn die Männer in einer Gesellschaft nicht mehr wie Männer leben dürfen und von sich nur denken, sie wären unvollkommene Frauen, dann ist diese Gesellschaft dem Untergang geweiht.

Solange Weiber politischen Einfluß haben wird alles bekämpft werden was für einen Mann Ungebundenheit und Freiheit bedeutet und gleichzeitig wird die Sozialindustrie wachsen. In den USA hat die Organisation "Mütter gegen Alkohol am Steuer" bereits Forderungen gestellt an Straßen Checkpoints zu errichten um alle Fahrer nach Alkohol im Blut zu untersuchen. Das war vor 9/11 und dem Patriot Act. Weiber wollen Sicherheit und werden dafür immer Freiheit, vor allem die Freiheit anderer Leute, opfern. Es ist wie die Sklavin früher auf der Plantage, die ihre Kinder verprügelt hat in dem Glauben, wenn Sie sie so zum Gehorchen bringt wird ihnen der Sklavenbesitzer nicht selbst Gehorsam einprügeln.

Pyjama Boy: Das neue amerikanische Symbol für den Anti-Mann.


Sie hassen den Abenteurer
Von mir aus könnten diese schwachen Menschen so feige und schwach sein wie sie nun mal sind. Aber das Problem ist, dass sie jeden in ihrer Umgebung mit runter ziehen wollen. Die Tyrannei der Weiber und ihre Herde von entmännlichten Sitzpissern und Pantoffelhelden hassen jene Individuen, die sich nicht unterordnen wollen. Das gilt nämlich nicht nur für von der Sklavenplantage entkommene Männer. Weiber versuchen in ihrer Gruppe eine kollektive Mentalität zu generieren und sind gehässig gegenüber anderen Frauen die aus der Reihe tanzen. Dieses Kollektivbewusstsein zerbricht aber sehr schnell, wenn Ressourcen bzw. die Männer die sie bereit stellen knapp werden.

Eine verweichlichte Gesellschaft wie unsere hasst den Abenteurer, da er mit seiner bloßen Existenz den anderen bereits vorführt, was sie nicht sind. Er lässt die falschen Versprechungen von Sicherheit und Versorgung, die sich an Weiber richten, hinter sich um selbstbestimmt sein Glück zu suchen.


Der Japaner Toshifumi Fujimoto reist als Kriegstourist nach Syrien. Als Japaner natürlich mit einem ganzen Dutzend Kameras. Langeweile hat ihn dazu gebracht, was ich angesichts der japanischen Gesellschaft und dem Zustand des Landes leicht nachvollziehen kann. In Japan wird er dafür stark kritisiert, wie er denn so etwas Unverantwortliches tun könne. Die Regierung kann es sich nicht erlauben, dass in einem derart obrigkeitshörigen Land wie Japan solche risikofreudigen Leute ein Vorbild werden. Sich selbst gefährden zu können gehört zur individuellen Freiheit und alles was die Regierung hier interessiert ist, nicht dass Gesundheit und Leben gefährdet wären, sondern dass eventuell eine Steuerameise verloren geht aus eigener Entscheidung. Bei einem Blick in die Kommentarsektion von ABC News zu Fujimotos Unternehmungen findet sich erhellendes. "It's like if someone from the Borg wants to break free."

Währenddessen tobt in Deutschland der Sozialindustrielle Komplex und seine abhängigen Horden, wenn es darum geht für die Armee zu werben, die genau die selbe Sozialindustrie und die abhängigen Horden gegen Feinde von Außen schützen soll. Letztens lese ich etwas über Gerüchte im Internet, dass die Bundeswehr jetzt Hartz-4 Empfänger werben will weil sie im "Jobcenter", wie das Arbeitsamt Neudeutsch heißt, wirbt. Da wird sich empört, man wolle Hartz-4 Empfänger als Kanonenfutter als ob die Bundeswehr irgendwelche Verdun Schlachten ausfechten würde. Diese falsche Empörung offenbarte mir mal wieder das Ausmaß der Schwäche und des falschen Anspruchsdenkens der Bevölkerung. Ich will gefüttert werden, ich will aber nichts tun. Erstmal finde ich, dass man Hartz-4 genauso wie den ganzen anderen Sozialscheiss auf den Müll werfen sollte und gar nichts mehr umverteilt wird, dafür sollen die Leute behalten was sie wirklich selbst verdienen. Zweitens ist es absoluter Schwachsinn hier vom Kanonenfutter zu reden. Das ist hier nicht irgendwie die Zeit der napoleonischen Kriege wo man wirklich von einem großen Sterben reden könnte.

Sicherheiten, Versicherungen, Bildung die aus Nachplappern besteht und Sozialscheisse sind heute wichtiger als Freiheit und Abenteuer. Das ist das Resultat einer verweiberten Gesellschaft.


Wer wir wirklich sind
Wir als Menschen sind die intelligentesten Killer auf dem Planeten. Auch wenn wir keine Klauen haben, können wir einem Grizzlybär mit 12er Slugs ins Gesicht schiessen und auch sonst alles töten was kreucht und fleucht. Wir können unsere gebrochenen Körper reparieren mit synthetischen Teilen oder denen verstorbener Artgenossen und zum Mond fliegen. Es gibt keinen Grund für uns sich irgendwelchen Angstzuständen hin zu geben und dafür noch seine Freiheit zu opfern, nur weil irgendwelche Clowns die sich selbst nicht leiden können, einem das dauernd erzählen wollen.


Die Menschen früherer Zeit haben sich nicht dafür geschämt imperialistisch und expansionistisch zu sein, sie waren viel mehr Stolz darauf. Man hat sich nicht dafür geschämt wer man ist und permanent die Gleichheit aller Kulturen und damit die Herabwürdigung der eigenen betrieben, man wusste einfach, dass man besser war als irgendwelche Wilden im Urwald.

Heute dagegen erheben es manche Menschen zur Doktrin für uns alle, nur nicht die Gefühle dieser Wilden zu verletzten. Das Osmanische Reich wurde von den Briten besiegt und diese Demonstration der Stärke beendete das Kalifat und Kemal Atatürk warf daraufhin den Islam über Bord. Die lateinische Schrift wurde eingeführt und man orientierte sich nach Westen. Die Briten hatten den Orientalen die Stärke des Westens gezeigt, nicht seine Toleranz. Toleranz wird nicht respektiert, Schwäche wird nicht respektiert. Menschen respektieren nur Stärke.

Je unterwürfiger man nach außen ist, je schwächer man von innen wird, desto mehr werden Konkurrenten eingeladen unsere Gesellschaft letztendlich zu zerstören um unseren Besitz zu übernehmen. Und die ganzen Sozialisten und anderen geistig Verkrüppelten werden die Zugbrücke herunterlassen, weil sie vor dem kämpfen an sich mehr Angst haben als vor dem, was die Barbaren tun werden. Man könnte ja vielleicht immer noch als Bitch und Lustknabe an der Hundeleine weiterleben.


Siehe auch.:
Löwen und Lämmer



Kommentare:

  1. ...es liest sich hier ein wenig wie "von" Akif Pirincci nur eben ohne Kraftausdrücke!
    Hier wird der IST-Zustand
    der autochthonen "deutschen" WUNDERBAR BESCHRIEBEN!

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  2. "...man wusste einfach, dass man besser war als irgendwelche Wilden im Urwald."

    HAHAHA! Der ist gut! :D

    Die "Wilden" im Urwald stecken uns letztendlich in die Tasche, weil sie genau über die Eigenschften verfügen, deren Fehlen du hier anprangerst.

    Ob die Tatsache, dass wir sie aufgrund überlegener Technik weitgehend ausrotten konnten, uns zu den "Besseren" macht, wird sich zeigen müssen. Die "Wilden" haben es geschafft, das Leben über zehntausende von Jahren zu erhalten und zu entwickeln.

    Ich sehe nicht, dass die "Besseren" es auf weitere 10.000 Jahre bringen werden.
    Denn vorher haben die "Besseren" die Meere leergefischt und verpestet, die Wälder abgeholzt, durch Monokultur und industrielle Landwirtschaft die Böden unfruchtbar gemacht und das Grundwasser vergiftet. Dazu werden in der Welt der Besseren täglich ca. 1.000 Fußballfelder ertragsfähiger Boden entweder mit Beton oder Asphalt versiegelt ( damit das für alles Leben notwendige Wasser auch möglichst schnell wegfließt) oder durch Tagebaumaßnahmen unfruchtbar gemacht.

    Aber das ist vermutlich egal, wenn man zu den "Besseren" gehört.
    Wilde sind schlechter als wir - etwa so wie Hunde.
    Es ist allerdings bezeichnend, dass erfahrungsgemäß in 95% der Haushalte, in denen ein Hund existiert, der Hund auch die Hosen anhat. In der Regel, weil der Anspruch des "Besseren", alleine aufgrund seines Besserseins die Hosen anzuhaben, sich in der Praxis als haltlos - in wahrsten Sinne des Wortes: irre - erweist.

    Natürlich verfügen wir heute über den aktuellen Wissensstand, haben voll den Durchblick und können uns über Irrwege unserer Vorgänger amüsieren - weil wir es ja besser wissen. Deswegen sind wir die Besseren, aktuell die "Größten".

    Die Bedingungen waren aber vor 100 Jahren die gleichen, auch die hatten damals voll den Durchblick. Und diejenigen 100 Jahre davor auch. Und 200 Jahre vorher war es auch nicht anders - sie waren alle die "Besseren" ihrer Zeit. Es liegt auf der Hand, dass die heutigen "Besseren" in 100 Jahren ebenfalls ausgelacht werden. Wenn dann noch einer da ist, der Lachen kann.

    Öhh - vor diesem Hintergrund würde ich mich in Zeiten einer extremen Überlebenskrise doch lieber dem Wilden anvertrauen, wenn's recht ist. :)

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    1. Buhuhu abgeholzte Wälder, buhuhu Asphalt, buhuhu leergefischte Meere, buhuhuhu Tagebau. Verzieh dich du Hippie. Geh zu den Wilden die sich nen Flaschenkürbis über den Schwanz schieben und leb in einer Bambushütte.

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    2. Ein kleines Sozialisierungsproblem hast du aber schon, oder?

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    3. Soll ich mich sozialisieren mit Spacken wie dir? Fuck off.

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    4. "Die 'Wilden' im Urwald stecken uns letztendlich in die Tasche, weil sie genau über die Eigenschften verfügen, deren Fehlen du hier anprangerst."

      Ich kriege den genauen Wortlaut nicht mehr zusammen, aber es geht ungefähr so:
      "Der Fellache wird weiter seine Ackerfurchen ziehen, wenn der Sturm der Zivilisationen vorbeigezogen ist."

      Im Beitrag "Löwen und Lämmer" geht es um unterschiedliche Fortpflanzungsstrategien. Zu den Bedingungen, die eine r-Selektion begünstigen, gehören hochvariable Umweltbedingungen. Zu den Bedingungen, die eine K-Selektion begünstigen, gehören relativ konstante Umweltbedingungen.

      Wenn Gesellschaften kollabieren, wie am Beispiel Detroit geschildert, ist der Fellache (= Bauer) im Vorteil. Dieser Fakt wird im Beitrag Post Collapse Schattenwirtschaft wiederum negativ kommentiert.

      Die K-Selektion in Verbindung mit der erdgeschichtlich einmaligen menschlichen Bevölkerungsdichte konnte sich erst mit der Bereitstellung von Kunstdünger und reichlich primären Energieträgern in Form von Kohle, Erdöl und Gas entwickeln. Ob diese Bedingungen auch in der Zukunft in der notwendigen konstanten Form garantiert werden kann, steht zumindest dahin.

      Wenn nicht, dann wird der r-Mensch, wie am Beispiel Detroit gezeigt, sich schwerlich auf die veränderten Bedingungen einstellen können. Während Detroit untergeht (wie zuvor Babylon, Athen und Rom), wird der Fellache bestehen bleiben.

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