Dienstag, 29. Juli 2014

Meine unwahrscheinlichsten Szenarien

Wie ein Kollaps in Deutschland meiner Einschätzung nach nicht eintreten wird



Es gibt eine Menge Theorien im Internet wie ein Zusammenbruch unserer Zivilisation erfolgen wird. Dabei gibt es jede Menge Blödsinn. (Ich setze hierbei bereits voraus, dass jeder den gröbsten Schwachsinn wie Prophezeiungen, esoterische Konzepte, Aliens und so etwas gar nicht erst als Möglichkeit betrachtet.)
Von mir als nicht haltbare Theorien eingestuft sind beispielsweise:

1. Das Öl geht uns aus.
Der amerikanische Geophysiker Marion King Hubbert hat 1956 die These vom Fördermaximum aufgestellt und das dieses irgendwann in den frühen 2000er Jahren erreicht sein würde. Die ganzen falschen Zapfenstreichtermine sind bisher nicht eingetroffen und werden es auch nicht. Das Erdöl geht uns nicht aus. Hohe Benzinpreise und hohe Kosten für die Mobilität hat man nicht irgendwelcher fiktionalen Ressourcenknappheit zu verdanken, sondern dem Staat, welcher Benzin extrem hoch besteuert. Benzin könnte billiger sein als menschliche Pisse, würde Industrie und Markt nicht permanent sabotiert werden. Die Peak Oil Theorie zählt dabei zu einer der falschen Theorien, mit der eine fortschrittsfeindliche Gruppe an Saboteuren den Wohlstand der freien Menschen des Westens zerstören will. Manche Propangandisten dieser Theorie sind dabei so ungebildet, dass sie tatsächlich Dinge als Alternativen bewerben wollen, die in der Herstellung extrem viel Öl verbrauchen wie bspw. Wasserstoff.

Die extremsten Vertreter dieser These, bezeichnet als Doomer, lehnen generell sogar die Suche nach Alternativen ab und finden sich einfach damit ab, dass die Menschheit verdammt sei. Einer der Vertreter der Doomer Attitüde war Michael C. Ruppert, der sich im April 2014 suizidiert hatte. Er produzierte den sogennaten Dokumentarfilm "Collapse" und in seiner Karriere findet man auch ein paar Besuche auf Wirtschaftskonferenzen in Moskau. Moskau hat ein Interesse daran den Westen wirtschaftlich zu schwächen und fördert seit der Sowjetzeit Umweltschutzgruppen im Westen. NATO Generalsekretär Anders Rasmussen sagte im Juni 2014, dass Russland (auch) Anti-Fracking Kampagnen im Westen finanzieren würde um Europa abhängig zu machen von russischem Gas.

The only way we can live, have our children live, is to stop human industrial activity right now.
- Michael C. Ruppert

Ich halte das Peak Oil Szenario für Quatsch und ein Instrument russischer Außenpolitik, angeheizt durch die sozialistische Öko-Bewegung. Die größten Vorräte werden nicht angerührt und wahrscheinlich haben wir das meiste Öl auf dem Planeten noch nicht einmal gefunden. Abgesehen davon dass man Öl künstlich herstellen kann werden in Zukunft ganz neue Energieträger gefunden oder entwickelt werden.

The oil in the shale in the Colorado area is equivalent to twice the known reserves in all of the Mediterranean Arab countries.
- Vicepresident Nelson Rockefeller

Einem Rockefeller traue ich zu etwas von Öl zu verstehen.


2. Klimawandel & Umweltkatastrophen
Mittlerweile sprechen die Vertreter der Klimawandeltheorie nicht mehr von der Klimaerwärmung, da diese nicht stattfindet. Wie ein Kind welches bei einem Brettspiel verliert versuchen sie immer wieder die Regeln zu ändern. Wetterextreme werden nicht häufiger nur weil mediale Berichterstattung umfassender und häufiger wird. Weder wird die Erde verbrennen und zu einer Wüste, noch wird sie zu einem Eiswürfel. Um die Theorie des menschgemachten Klimawandels hat sich mittlerweile eine riesige Industrie entwickelt welche klerikalen Status beansprucht und mehr dazu beiträgt unser Leben zu belasten, als es Wetterextreme tun könnten.

Gleiches gilt für diverse andere Szenarien, bei denen Umwelteinflüsse zu unserem Ende führen. Eines der dümmsten hierbei sind Ernteausfälle durch Bienensterben, weil soviele Pestizide in der Umwelt sind. Heutige Bienen, die schwarz-gelbe Honigbiene, sind gezüchtete Kreuzungen. In Nordamerika gab es vor der Besiedlung durch Europäer überhaupt keine Bienen. Das ganze ist wieder nur eine Öko-Hysterie.


3. Einbruch der Währung durch Inflation und Währungsreform
Es gibt einige Leute im Internet die immer wieder verkünden, am Tag X würden die Aktienmärkte einbrechen und der Wert des Dollar in sich zusammen brechen und, und, und. Ich halte das alles für kompletten Blödsinn. Ich glaube keinem der behauptet irgendein Insiderwissen zu haben darüber, wie die mächtigsten Banker dieser Welt einen Währungskollaps vorbereiten. Ich halte davon nichts. Zudem führt diese scharlatanhafte Panikmache dazu, dass ein paar, leider zu leichtgläubige, Menschen unkluge finanzielle Entscheidungen treffen mit dem angekündigten Währungskollaps vor Augen. Anschließend können sie Deflationsphasen nicht überbrücken, während der Panikmacher gleich den nächsten Termin für den großen Knall verkündet.

Die USA haben nach Abschaffung des Goldstandart durch Nixon hohe Inflationsraten gehabt über zwanzig Jahre, 1980 allein 14%. Inflationsraten von bis zu 20% sind von einer Wirtschaft zu schultern. Es ist nichts Gutes und bringt den Sparer um den Wert seiner geleisteten Arbeit, es ist aber keine Hyperinflation. Zu Zeiten der Weimarer Republik gab es verschiedene Mechanismen zur Angleichung von Gehältern usw. an die Inflation, welche wir heute nicht haben. Demnach ist auch das Risiko einer Hyperinflation sehr gering.

Berichte über eine geplante Währungsreform halte ich für besonderen Unsinn. Immer wieder behaupten Leute, es wäre schon die neue D-Mark gedruckt worden und diese warte nur auf die Auslieferung. Spätestens seit Aktion Bernhard sind sich Regierungen darüber bewusst, dass feindliche Regierungen im Falle eines Krieges einfach Falschgeld in ihren Wirtschaftsraum einschleusen können um massiv die Währung zu inflationieren. Deutschland hält für den Verteidigungsfall genauso Ersatzwährungen bereit wie Lebensmittelmarken. Sollte tatsächlich mal jemand einen Blick auf diese "neue D-Mark" erhascht haben und das weiter erzählen, so ist das trotzdem nichts ungewöhnliches und spricht auch nicht für eine Währungsreform.

Und überhaupt, sollte einmal einer der großen Player im Anlagenmarkt die Nerven verlieren und sich sagen: ,,Ich streiche besser ein was ich noch habe und mach mich vom Acker bevor das alles wertlos ist!", wer würde sich dann letztendlich auch die Schuld an dem Desaster geben lassen? Wozu so etwas tun, wenn es einfacher ist, einfach neues Geld zu drucken, damit Schneeballsysteme wie Pensions- und Krankenkassen weiter laufen, um die Leute dumm, fett und zufrieden zu halten?

Wirtschaft bricht nicht einfach zusammen. Märkte funktionieren einfach und sind Anpassungsfähig, wenn sie es von der Regierung gelassen werden. In den USA dauerte die große Depression sogar länger an als im Rest der Welt, weil die Regierung dauernd an der Wirtschaft herum zu klempnern versuchte.


4. Epidemie
Momentan ist es eine angebliche Ebola Epedemie, MERS-CoV und der Chikungunya Virus, welche die Medizinwelt der Seuchenforschung beschäftigen. In Westeuropa tauchen dank der Einwanderung aus niederen Kulturkreisen wieder Seuchen auf, die hier bereits als ausgerottet galten. In Griechenland soll es zudem wieder Fälle von Malaria geben. Rachel Carson's Geist verfolgt und quält die Menschheit auch noch heute.

Auch wenn neue Seuchen bei uns auftauchen, welche Tiere und Menschen befallen, so halte ich diese dennoch für nicht ernstzunehmend. Eine Seuche alleine wird die Menschheit nicht ausrotten. Genauer gesagt bezweifle ich, dass sie überhaupt großen Schaden anrichten wird. Krankheiten treffen hauptsächlich die Alten und Schwachen. Deutschland hat bereits um die 15.000 Todesfälle allein durch Grippe im Jahr. Auch wenn das Szenario bei vielen Formaten populär ist, zum Beispiel im angekündigten Spiel The Division, halte ich ein derartiges Szenario für unwahrscheinlich. Der einzige der ein Interesse daran hat ein paar kleine Seuchen zu dramatisieren, ist derjenige, der das Gegenmittel verkaufen will. Die selbe Art von Geldmache wie es Waldsterben war oder Klimawandel ist.

Wer kein absoluter Obertrottel ist, der wird sich auch mit einer Seuche im "Pandemiefall" heutzutage nicht mehr anstecken und daran sterben. Leute in Afrika kriegen Krankheiten durch das Essen von teilweise rohem Fleisch aus dem Dschungel, wobei sie sich noch oft in die Hand schneiden oder anderweitig verletzen. Zudem leben die dort in Gemeinschaften ohne Privatsphäre. Von moderner Medizin ganz zu schweigen. Selbst einige traditionelle bzw. mittelalterliche Medizin aus Europa ist fortschrittlicher als das, was Hexendoktoren und Heiler in afrikanischen Dörfern anwenden.


5. Computervirus und Hacker
Populär geworden ist diese Theorie vor allem durch das Fire-sale Szenario von Stirb langsam 4.0. Hier hacken sich die Hacker überall ein und manipulieren alles was irgendwie elektronisch ist. Auch die Ampeln. In dem Spiel Watchdogs ist das Hackerszenario auch sehr populär und man kann mit seinem Smartphone die Ampeln manipulieren und Verkehrsunfälle verursachen.

Der Hacker Cesar Cerrudo behauptet, er hätte mit einer selbst zusammen gebauten Konstruktion mit Kosten von rund 100 US-Dollar die Ampeln in Washington, New York und Seattle manipulieren können. Man kann iPhones hacken, Geldautomaten, Kreditkarten und sowieso alles was einen radio-frequency Chip trägt. Jeder Trottel veröffentlicht sein Privatleben mittlerweile im Social Media Sumpf, wo es für jeden sichtbar ist. Der US Comedian Jack Vale, bekannt für Pranks mit versteckter Kamera, hat einmal wildfremde Leute in der Stadt mit Dingen konfrontiert, welche diese auf Instragram über sich veröffentlicht haben. Diese Leute reagierten ernsthaft überrascht und einer davon bildete sich sogar ein, dass würde seine Privatsphäre verletzen.

Ich schätze den Datenklau und den Verlust der Privatsphäre als ungefährlich ein. Privatsphäre wie wir sie heute kennen ist nur etwas über 100 Jahre alt und wer seine Privatsphäre heute erhalten will, der kann das auch. Zudem sind die meisten Leute einfach langweilig und uninteressant, weshalb sie sich ja erst überall präsentieren müssen.

Hackangriffe auf die Regierung halte ich für genauso unwahrscheinlich, da es eigentlich nicht wirklich entscheidenden strategischen Vorteil bringt. Die Bundeswehr benutzt weiterhin ihre Windows Systeme und lagert IT Systeme an Privatfirmen aus, ist aber auch mit dem Verlust von diesem nicht komplett Handlungsunfähig.

Computerviren halte ich ebenfalls für eine sehr überbewertete Gefahr. Es gibt zwar die Möglichkeit, dass ein Stuxnet artiger Computerwurm sich breit macht und nach langer Inkubationszeit alle befallenen Systeme stört, aber abseits von der Störaktion hat er kaum Nutzen. Der einfache Grund ist, dass ein digitaler Großangriff auf unsere Regierung kaum einen interessiert. Die Leute würden sich sogar alle darüber freuen, wenn Steuerdaten verloren gehen und ELSTER nicht mehr funktioniert. Ein digitaler Großangriff auf die westliche Wirtschaft macht auch nicht für die Feinde des Westens Sinn, da dies einen Einbruch des Dollars als Weltleitwährung bedeutet und damit alle Währungen einbrechen. Unsere Einkommensunterschiede wären quasi beseitigt und die Wirtschaft des Feindes genauso verkrüppelt wie die des Westens. Niemand, der nicht nur Scheisse im Kopf hat, wird auf irgendwelche neuen Währungsunionen der Feinde des Westens, der BRICS Staaten oder der Shanghai Cooperation, aufspringen. Diese haben ohne den Westen nämlich selbst nichts anzubieten. Diese Theorien sind für mich persönlich vom Tisch, genauso wie schwerwiegende Folgen durch einen neuen Y2K Computerbug oder die Rebellion der Maschinen.


6. Terroranschläge
Ziemlich ähnlich den digitalen Angriffen, jedoch für sich selbst erwähnenswert, da eher etwas klassisches. Flugzeuge die in Hochhäuser fliegen und Bomben in Fußgängerzonen mögen für die Betroffenen eine Katastrophe sein, für den Rest des Landes spielen sie eher keine Rolle. Es kann zu Kurseinbrüchen betroffener Unternehmen kommen, doch deswegen bricht noch keine Wirtschaft zusammen. Ich schätze Terroreinschläge als Grund für einen Kollaps als sehr unwahrscheinlich ein.



Ich denke keine dieser Möglichkeiten führt zu einem Collapse Event und in eine Post Collapse Situation. Nun bin ich aber auch kein Allwissender und eine magische Kristallkugel habe ich auch nicht. Teilaspekte von solchen Szenarios werden allerdings auch hier eine wichtige Rolle spielen und ich gehe in Zukunft auch weiter auf, von mir als realistisch eingeschätzte, Szenarien ein.



Siehe auch: Meine wahrscheinlichsten Szenarien


Kommentare:

  1. Zustimmung.
    Allerdings bedeutet Peak Oil nicht das Ende des Öls, sondern das Ende des billigen Öls.
    In dem Moment würden auch Nahrungsmittel im Gleichtakt mit Öl steigen.
    Und das hätte für einige übervölkerte und nichtsnutzige Regionen des Planeten durchaus apokalyptische Auswirkungen.

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    1. "Allerdings bedeutet Peak Oil nicht das Ende des Öls, sondern das Ende des billigen Öls."
      Dann sollte es schon jetzt ,,taxed Oil'' heißen. ;D

      Überbevölkerung ist genauso ein erfundenes Problem.
      http://overpopulationisamyth.com/

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    2. Find ich nun eine der wenigen sinnvollen Steuern, weil sie zu effizienten Verwertungssystemen führt, die eine Gesellschaft weniger erpressbar (OPEC) und krisenfester macht..
      Zudem ist Geldentzug bei weniger Ölimporten ein unblutiges Mittel gegen religiöse Wichtigtuer, die glauben wegen ihrer Ölvorkommen in einer Liga mit den entwickelten Ländern boxen zu dürfen.

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    3. Man kann dem negativen Einfluß sozialistischer Proxygruppen wie der Grünen Partei dafür danken, dass wir abhängig gemacht werden von niederen Kulturkreisen wie den Saudis. Die Grünen blockieren moderne Atomkraft und diverse andere Technologien. Besteuerung führt nicht zu "effizienter Verwertung"(Start-Stopp-Systemen Müll), sondern nur zu einem verringerten Wohlstand in der Bevölkerung.

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    4. Beim Ölverbrauch haben sich eindeutig effizientere Systeme herausgebildet, wie man am Motorenvergleich von US Autos mit deutschen Autos sehen kann.
      Folge: Verteuerungen treffen den US Verbraucher bei Öl ungleich härter. Dies war z.B. der Auslöser der Subprime Krise.
      Bewohner von Suburbia standen abrupt vor der Wahl ihre Hypotheken zu bedienen oder den Sprit zur Fahrt zum Job aufzubringen.
      Im Hochsteuerland D wurde der Rohölaufschlag dagegen noch nicht einmal registriert.
      Atomkraft...
      Das ist eine zentralisierte Versorgungsstruktur eines essentiellen Gutes (Strom).

      Was sowas in einer Verteidigungssituation bedeutet, haben die Syrer im Jom Kippur Krieg gelernt, als die Israelis am dritten Tag deren zentrale Raffinerie und die Treibstoffdepots ausschalteten. Kurze Zeit später waren die syrischen Panzer bewegungsunfähig.
      Bei Strom macht mir schon die zentralisierte Netzstruktur in D Sorgen. Mit einem koordinierten Angriff auf die wenigen Knotenpunkte kann selbst ein entschlossener 30 Mann Trupp die flächendeckende Versorgung mit Strom monatelang lahmlegen.

      Zentrale Atomkraftwerke machen das Problem noch schlimmer, da sie nachgekühlt werden müssen und das dann in so einer Chaossituation.

      Das einzige Problem, dass ich unter dem Aspekt einer zivilen Verteidigung mit dezentralen Energien wie etwa PV Anlagen habe ist die Tatsache, dass sie z.Zt. zumeist nur netzgekoppelt ohne flächendeckende Inselbetriebsoptionen laufen.
      Aber das kann ja jeder für sich entscheiden ob ihm das genügt.

      Und es ist natürlich ein Projekt der Grünen Bessermenschen.

      Muss man als rational denkender Survivalist erstmal mental verarbeiten können und das hat bei mir als Waffenbesitzer und Jäger wirklich einige Zeit gedauert.

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  2. Hallo, ich finde den Artikel gut. Endlich mal eine realistische Darstellung, von meiner Seite würde ich an jeden Punkt einen Haken setzen. Bei Punkt drei, da bin ich mir nicht sicher.

    Dass irgendwelche elitären Gruppen irgendwann mal den Stecker ziehen am berühmten Tag X, halte ich ehrlich gesagt auch für ein reines Wunschdenken.

    Das dieses System mit einem knall zusammen bricht, Chaos herrscht und später was Neues kommt wäre schön wird aber vermutlich so nicht eintreten. Leider!

    Das es irgendwann einmal drunter und drüber gehen wird in der Wirtschaft halte ich eher für glaubhafter. Ich glaube das unser ganzes Gesellschaftssystem langsam siechend ins Chaos abdriften wird, Ökonomisch, Gesellschaftlich, … wie in dem Artikel mit den Römern schon sehr gut dargestellt wurde.

    Die Frage die ich mir eigentlich stelle ist, ab wann der Punkt erreicht wird wo es auch die größten Idioten merken das die Scheiße am dampfen ist. Ab diesem Punkt wird sich denke ich erst etwas bewegen, zumindest Gesellschaftlich. Das aber eher im negativen sinne.

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  3. Ein interessanter Artikel der ziemlich viele aktuell florierende Szenarien abdeckt.

    Nur stellt sich für mich die Frage: Welche Szenarien wären den realistisch?

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  4. Warum soll es keine Finanzkrise mehr geben?
    In der Vergangenheit waren das die häufigsten und schlimmsten Krisen - siehe Weltwirtschaftskrise, Argentinienkrise, Russlandkrise usw. usf.
    Außerdem wäre 2008 schon 2008 (Finanzkrise) oder 2011 (Eurokrise) beinahe das ganze Bankensystem kollabiert.

    Warum also soll da nichts mehr passieren?
    Die wahrscheinlichsten Krisen die kommen sind wohl: Finanzkrise, Krieg, EMP (siehe Buch "One Second after") entweder künstlich oder durch Sonneneruption

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    1. Ich hab in fast 400 Wörtern beschrieben wieso das nicht passieren wird und dann fragst du noch? Was ist schon Argentinien? Und Russland? Russlands Wirtschaft ist so wieso totaler Fake. Und 2008 hat auch Niemand Geld verloren der nicht gierig und dumm genug war selbst das Risiko einzugehen. Jüngste Meldungen von der BIZ halte ich für Rechtfertigungsversuche der eigenen Existenz und Kompetenzenerweiterung. Die Lage ist scheisse aber nicht nicht katastrophal. Es ist am Ende immer der Staat der das Problem schafft oder verschlimmert.

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  5. Eine richtige Begründung, warum es keine Krise mehr geben soll bringst Du nicht, nur die Behauptung, das wolle doch niemand (die gleiche Begründung die auch immer gebracht wird, wenn man auf die Kriegsgefahr hinweist) - dann hätte es aber noch nie eine Krise in der Geschichte geben dürfen - explizit auch die von 2008 nicht.

    2008 war es kurz vor der "Kernschmelze" wie heute auch Banker und Politiker zugeben - hätten nicht die Staaten massiv mit Geld und Bürgschaften eingegriffen, dann wäre es zu einer Bankenpleitewelle gekommen wie 1930 - was das bedeutet hätte, kannst Du im Geschichtsbuch nachlesen über diese Zeit.


    Heute sind die Schulden der Staaten noch 40% höher als damals - glaubst Du wirklich man kann unendlich lange einfach immer mehr auf Pump leben, ohne dass es zu einem Kollaps kommt?

    Ich glaube das nicht und die vielen Krisen in der Geschichte zeigen das ebenfalls - hättest Du recht, hätte es ja noch nie eine Finanzkrise mit Depression geben dürfen.

    Die Russlandkrise 1998 und die Argentinienkrise 2001 sollte Dir nur das Ausmaß einer solchen Krise zeigen.

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    1. Glaubst du ich diskutiere hier mit dir? Dann glaube halt du an den Finanzcrash, mir doch egal.

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