Montag, 28. Juli 2014

Ratschläge von Joel Skousen

Einige Ratschlägen welche der Survival Experte Joel Skousen in vielen seiner Interviews wiederholt.




1. Keine Panik. Du hast Zeit. Es gibt keinen plötzlichen Finanzmarktcrash. Du hast Zeit deine Finanzen neu zu ordnen, einen neuen Job zu finden und umzuziehen. Wenn ich damit Recht habe, dass in acht bis zehn Jahren ein Krieg ausbricht, dann hast du sogar noch Zeit ein Unternehmen zu starten, wenn du Marktlücken findest. Du musst deine jetzigen finanziellen Mittel nicht als jene akzeptieren, mit denen du deine Krisenvorsorge betreiben kannst. Ich sehe ein größeres Problem nicht in den nächsten acht bis zehn Jahren auf uns zukommen. Du hast Zeit strategisch zu planen, wohin du umziehen wirst.

Einige meiner Kunden sind bereits kurz vor der Y2K Computerbug Panik in ihren Survival Modus gegangen und aus den Städten weg gezogen. Ein paar Jahre später ist ihnen dann das Geld ausgegangen und sie riefen mich an, was sie jetzt tun sollten. Tut mir Leid, aber du musst zurück in die Gesellschaft, zieh wieder in die Nähe eines Arbeitsplatzes und baue wieder finanzielle Ressourcen auf.

2. Vollkommene Autarkie ist sehr teuer. Es braucht Wartung und umso mehr, desto fortschrittlicher das System ist. Je mehr du selbst tun kannst, desto einfacher kannst du es warten. Das muss kein Geld kosten und du musst nicht wieder auf die Schule. Ressourcen aus dem Internet sind frei verfügbar. Du kannst lernen wie du dein Auto reparierst genauso wie deine andere Technik.

3. Jeder kann sparen. Ob es jetzt das Essen gehen ist, die Kinobesuche, Kabelfernsehen. Spar wirklich bis auf den Knochen so dass du vorsorgen kannst.

4. Ich rate Leuten nicht eine große Menge einzulagern von diesen teuren, gefriergetrockneten Langzeitlebensmitteln.
Es ist einfacher sich auf Grundnahrungsmittel in großen Mengen zu konzentrieren. Also den Reis, die Bohnen und das Getreide. Diese werden dich eine ganze Weile länger füttern als diese Trockennahrung und sind ungemein billiger. Der Nachteil davon ist, dass sie schwer sind und wenn du deinen Standort wechselst und eine Tonne von diesen Dingen hast, dann musst du bezahlen um sie zu transportieren.

5. Wenn du dir das wirklich nicht leisten kannst, dann musst du dich mit anderen zusammen tun. Freunde, Familie, Leuten denen du vertraust. Geh NICHT zu Survival-Gruppen! Ich habe genug in meinem Leben gesehen um zu wissen, dass Survival-Gruppen immer zerfallen. Survivalisten untereinander vertragen sich nicht so besonders, sie sind unabhängige Einzelgänger, sie sind stur und sie teilen sich in Parteidenken. Geh nicht in eine Survival Community! Finde dir ähnliche Leute die du persönlich kennst und denen du traust.
Ich habe auch erlebt, dass religiöse Gruppen nicht gut laufen. Die enden immer mit einem starken Führer und es gibt Ego-Probleme. Es ist wichtiger eine Gemeinschaft zu haben, wo man sich vom Charakter und der Persönlichkeit her trauen kann, als nach ideologischer Reinheit zu suchen.



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