Mittwoch, 30. Juli 2014

Warum Auswandern keine gute Idee ist

Wenn sich in Europa eine Krise abzeichnet, so denken manche daran auszuwandern. Doch dies ist für einen weißen Europäer meist keine gute Idee und kann mit mehr Schwierigkeiten verbunden sein, als es Vorteile bringt.





Warum auswandern?
In Europa gibt es vieles was nicht so rosig aussieht und die Zukunft verspricht, pessimistisch gesehen, nicht besser zu werden. Kündigen sich Nachteile an, die es woanders nicht gibt? Mit was für Problemen rechnet man?

Gründe die künstlicher Natur sind, wie beispielsweise zu viel staatliche Einmischerei in das eigene Leben, sollten vor allem überdacht werden. Regierungen gibt es überall auf dem Planeten. Wer ein unrealistisches Konzept hat, unrealistische Gründe, für den ist das Auswandern keine Verbesserung der persönlichen Lage und er wird sich ganz schön dumm umschauen.

Es gibt Deutsche die ernsthaft nach England ausgewandert sind als sie sahen, wie in Deutschland mit der Hartz Gesetzgebung sich ein Kollapse der Sozialsysteme anfing abzuzeichnen, nur um dann festzustellen, dass England in noch einer viel schlechteren Situation ist. Genauso wenig kann man vor Armut in Westeuropa in Teile der Welt flüchten, in denen Armut kein Problem, sondern der dauerhafte und normale Zustand ist.


Wohin auswandern?
Die Zeiten des Frontier, des unbesiedelten und wilden Grenzlandes, sind vorbei. So ziemlich jeder Flecken der Erde wird von einer mehr oder weniger kriminellen Regierung beansprucht, auch wenn ihr langer Arm dort nicht unbedingt in den letzten Winkel reichen kann.

Für Europäer sind klassische Auswandererziele neben den USA auch Australien und Neuseeland. Bis auf die USA fallen jedoch so ziemlich alle Länder für mich aus. Die legale Einwanderung dauert Jahre und ist mit hohen Auflagen und vielen Bedingungen verbunden. Nicht jedes Land der Erde ist ein offenes Burgtor wie es Europa ist.

Viele Europäer ziehen auch in Schwellenländer bzw. Länder der zweiten Welt, wie bspw. Thailand oder Mittelamerika. Bisher ist das Leben dort gut und billig für Leute aus dem Westen, doch das wird nicht anhalten. Sobald sich die wirtschaftliche Lage dort verschlechtert, wird der weiße Ausländer zum Ziel. In diesen Ländern gilt man bereits als Reich, wenn man sich einmal im Jahr den Flug zurück nach Deutschland leisten kann. Australien und Neuseeland liegen außerdem zu nahe am  Einflussgebiet Chinas. Neuseeland hat zudem in der Vergangenheit das Verteidigungsbündnis ANZUS verlassen und kann im Konfliktfall nicht mit Hilfe der USA rechnen. Es ist selbst nur eine vergleichsweise kleine Insel am Rande der Welt mit seinen eigenen sozialen Konflikten und dazu abhängig von anderen Nationen. Auch seine Lage im pazifischen Erdbebengürtel, was alle paar Jahre zu großen Schäden durch Erdbeben führt, macht es sehr kritisch.

Die politische Lage dort ist auch viel zu instabil, wie man es erst vor ein paar Monaten in Thailand gesehen hat. Thailand hatte nicht nur einen Militärputsch erlebt, es hat auch mit Terrorismus und Rebellenbewegungen im Süden des Landes zu kämpfen. Dort führen muslimische Rebellen einen grausamen Guerillakrieg gegen die Regierung, politische Gegner und die Bevölkerung. Weiten diese ihr Operationsgebiet aus, so geraten auch Westler ins Ziel. Bevölkerungsdichte wird eines der größten Probleme, wenn nicht das größte Problem, in einer Krise. Thailand liegt genau in dem Teil der Welt, in dem mehr Menschen leben als im ganzen Rest zusammen. Es liegt genau zwischen Indien und China, ist selbst dicht besiedelt und im Falle des Falles einfach gefickt. Richtig gefickt. Genauso richtig gefickt wie kleine Thai Nutten von fetten britischen Touristen gefickt werden. Halt so richtig.

Mittel- und Südamerika ist größtenteils sozialistisch dominiert. Es gibt dort keine Kultur von Freiheit und auch keine Achtung für menschliches Leben. Als Weißer ist man ein Ziel von Entführungen.
Viele Deutsche wandern nach Brasilien aus. In Brasilien hatten sich bereits im letzten und vorletzten Jahrhundert viele Deutsche niedergelassen, welche aus Europa vor Armut und religiöser Verfolgung geflohen waren. Etwa 10% der Brasilianer haben deutsche Vorfahren und entlang der südlichen Küste gibt es viele Niederlassungen, wo man noch Deutsch spricht. Ebenso gibt es in Brasilien eine große japanische Gemeinde, die größte außerhalb Japans, aus ähnlichen Gründen.


Brasilien erlaubt zwar unter Auflagen den Waffenbesitz und auch die Einwanderung ist ebenfalls relativ einfach. Es ist gerade bei Rentnern aus Europa beliebt. Das Problem ist hierbei, dass Brasilien ein sozialistisches System hat in welchem den Leuten kostenlose Gesundheitsversorgung und kostenlose Bildung versprochen wird. Die Steuern sind angeblich niedrig. Das liegt aber immer daran, dass es weniger zu stehlen gibt als bei den Menschen im Westen. Die aktuelle Präsidentin Dilma Rousseff ist eine ehemalige Terroristin und Kommunistin, welche daran arbeitet das Land zu bolschewikisieren. Die großen Städte fallen für deutsche Auswanderer wegen der Kriminalität völlig flach und das Land wird durch die Regierung immer öfter enteignet, um es an UNO Projekte oder Nichtregierungsorganisation wie Greenpeace zu übergeben. Das Land arbeitet mit den Feinden des Westens in einer Reihe von Wirtschaftshilfe- und Militärkooperationsverträgen zusammen, welche man geläufig als BRICS Staaten bezeichnet. In dieser Allianz steht es auf der Seite der Feinde des Westens und daher ist es sehr wahrscheinlich, dass sich die Regierung an westlichen Ausländern vergreifen wird, um deren Vermögen in ausländischen Währungen einzuziehen. Und dann wäre da wieder die Gewalt. Verbrechen in Brasilien ist derartig barbarisch und brutal, dass den Menschen im Westen das Grauen kommt. Welcher deutsche Auswanderer ist in der Lage sich den möglichen Konsequenzen, isoliert und als Fremder in so einem Land, entgegen zu stellen?


Grundstücke in Kanada
Es gibt Auswanderer, die kaufen sich Grundstücke in Kanada und meinen, sie könnten dort in der Isolation der Wildnis eine Krise aussitzen. Kanada ist trotz seiner unbevölkerten Größe kein wirkliches Ziel. Totale Selbstständigkeit, totale Autarkie in der Wildnis, ist teuer oder extrem entbehrungsreich und Mühsam. Die Auflagen zur legalen Einwanderung sind genauso hoch wie die Steuern, das Medizinwesen durchweg sozialistisch. Die Ostküste mit Toronto und Ottawa wird neben ihrer eigenen Probleme auch schnell mit Flüchtlingsströmen zu tun haben, die aus den dicht besiedelten Großstädten der USA nach Norden ziehen. Dazu lebt rund 90% der kanadischen Bevölkerung an der Grenze zu den USA an Ost- und Westküste. Diese Bevölkerungsmassen werden vermutlich weiter nördlich und in das Landesinnere getrieben, wenn große Fluchtbewegungen aus den USA nach Norden ziehen. Es ist wahrscheinlicher, dass Flüchtlingsströme und auch Raubzüge nach Kanada ziehen, da hier ein relativer Wohlstand schwächer verteidigt ist, als in den USA.


Die Vereinigten Staaten von Amerika
Die USA sind das Land mit den meisten Survivalisten, Prepper und potentiellen Widerständlern auf der Erde. Die besten Bücher zu diesen Themen wurden von diesen Leuten geschrieben. Hier gibt es noch eine Kultur von Freiheit und Selbstbestimmung. Das Land ist groß und bietet dem Überlebenskünstler die besten Bedingungen weltweit um gut durch den Sturm zu kommen.

Nur ist die Einwanderung ein Verfahren, wenn ihr nicht gerade Miss All-American zum heiraten findet. Es dauert mehrere Jahre, kostet ein Vermögen und die Regierung wird immer sozialistischer.

Zudem verstehen die meisten Deutschen amerikanische Kultur nicht im Geringsten. Alles was sie von FOX News wissen, haben sie bei den Simpsons aufgeschnappt. Alles was sie von Obamas Gesundheitsreform wissen, kommt von der Tagesschau. Alles was sie von den Gegnern von dieser wissen, haben sie von ARTE. Sie sind total zugeschissen mit Eindrücken, die von einer arroganten kleinen Klasse an sozialistischen Meinungsmachern an sie herunter gegeben wurden.

Ich habe es erlebt, dass in den Dörfern um US Kasernen herum, die dummen deutschen Dorfmatratzen sich einen G.I. aussuchen, um mit diesem dann in die USA zu gehen. Als diese dummen deutschen Dorfmatratzen dann allerdings auf eine Kultur treffen, die sie nicht verstehen können, weil ihre Väter dumme Waschlappen sind, kommen viele wieder zurück.
Kein Deutscher macht sich beliebt, wenn er den Amerikanern irgendwas über allgemeine Krankenversicherung, strengere Waffengesetze oder das metrische System erzählen will. Das will niemand hören, dass will oft genug nicht mal der Deutsche in Deutschland hören.


Dennoch kann man dort Fuß fassen und auf Amerikaner treffen, die einen als Einwanderer als besseren Amerikaner betrachten, da man Mühen auf sich genommen hat nun dort zu sein.



Für mich ist Auswandern keine Option mehr. Ich habe hier eine Mission und im Zweifelsfalle kann ich den korrupten Bullen in meiner akzentfreien Muttersprache bestechen. Und ich lasse mich nicht zu einem Flüchtling machen.


"Never, under any circumstances, ever become a refugee... Die if you must, but die on your home turf with your face to the wind, not in some stinking hellhole 2,000 kilometers away, among people you neither know nor care about."
- Ragnar Benson



Weiter zu Teil 2 - von Betrügern und schleimigen Verrückten


Siehe auch:
Krisenprophezeiungskritik - davon löchrige Rettungsboote an alte Leute zu verkaufen
Auswandern wegen Flüchtlingen?
Für Expatriaten


Kommentare:

  1. Also wenn ich nach Amerika wollen würde, dann easy peasy über Mexiko. Die Grenze ist ja komplett offen.
    Aufgrund der sehr hohen Waffendichte, der unzähligen Prepper etc. ist in einer Post Collapse Situation Amerika in etwas genauso sicher wie Nigeria.

    Meiner Meinung nach ist Ostrussland mit Abstand am sichersten weil...
    ... Süd-Ost russisches Klima ist gar nicht mal so schlecht.
    ... Im Falle einer (unwahrscheinlichen) Invasion Russlands seitens der Chinesen hat man im hohen Norden genug Zufluchtspunkte.
    ... spärlich besiedelt. Somit reicht der lange Arm der korrupten Regierung kaum.

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    1. Ich kenne kaum eine Zivilbevölkerung, die mit Waffen verantwortungsvoller und professioneller umgeht als die (weisse) Bevölkerung der USA.

      Der Vergleich mit Nigeria ist Bullshit.

      Etwas Waffenkunde wär demnächst hier auch nicht schlecht.
      Ich könnte etwas zu Scout Repetierern und Glock Pistolen beitragen

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    2. Het, Russland ist ganz schlecht genauso wie alles in Asien. Russland hat in der Vergangenheit immer wieder Ausländer enteignet, inhaftiert, ermordet. Die haben eine kaputte Kultur und kaputte Menschen. Ich habe keine Lust in der Taiga und Tundra mit Leuten Katz und Maus zu spielen, die an meine Vorräte wollen. Viel Spaß da in Russland.

      Genauso kannst du nicht irgendwo illegal einschleichen und dann damit rechnen, dort Ressourcen aufbauen zu können. Die Mehrzahl der illegalen Einwanderer in den USA sind zwar Leute die einfach ihr Studentenvisa nicht verlängert haben und keine Wüstenschleicher, aber das ist kein Fundament für Organisation, wenn dauernt ein Damoklesschwert über einem Hängt. Wer meint er muss es machen, der kann es ja versuchen. Für mich ist das nichts.

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  2. Schaut euch mal Uruguay an...ernsthaft.

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    1. Klein, bürokratisch, teuer, rückständig. Uruguay ist kein Land, Uruguay ist eine Dorfschule.

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  3. Alle Länder, die rohstoffreich sind bilden mit einer Ausnahme (USA) Oligarchien aus. Dies hängt damit zusammen, dass bei der heutigen Repressionstechnik.für Rohstoffgewinnung und -Export keinerlei Kooperation mit der Bevölkerung seitens der Regierungsclans nötig ist.
    Entwickelte, aber rohstoffarme Länder, die letztlich auf Bildung und know how ihrer Bevölkerung angewiesen sind, müssen dies um den Preis des eigenen Abstiegs anders händeln.
    Nicht umsonst ist die Schweiz eines der reichsten und lebenswertesten Länder.
    Die gröbsten Fehler der Regierungen werden dort immer noch per Volksentscheid verhindert.
    Grönland/Island fallen mir noch ein auch wegen des rauhen, lichtarmen Klimas, das Flüchtlinge aus Südland unter Survival Bedingungen kaum überleben.
    Und wenn USA, dann Alaska: Weisse Bevölkerung, rauh, weiträumig, unsentimental, waffenfreundlich.

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  4. Bei der Anzahl von Flüchtlingen die täglich nach Deutschland einwandern ist es nur eine Frage der Zeit bis .....
    Ich möchte das ungern erleben.
    Ja, ich bin verunsichert und möchte einen Plan B haben. Neuseeland ist Europa in vielen ähnlich aber sie haben sehr harte Einreisebedingungen. Uns heisst keiner willkommen!

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    1. Auch in Neuseeland gibt es schon zuviele Moscheen und die Scharia.

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