Montag, 11. August 2014

Bug-out Location Teil 2 - Die Umwelt

Was Umweltfaktoren bei der Auswahl einer Bugout Location für eine Rolle spielen.




Sonnenstunden und Wind
Viele Leute ziehen es für sich in Erwägung für den Fall eines Stromausfalles eine netzunabhängige Solarstrom- oder Windkraftanlage an ihrem Haus anzubringen. Eventuell auch beides. Da man in Anbetracht der Umstände auf einen Standortgutachter verzichten sollte, sollte man selbst einen Blick auf die Karte werfen.
Sonnenstunden

Während man in Süddeutschland im Alpenvorland viele Sonnenstunden hat sieht es im Norden eher Düster aus. Wiederum sieht es im Süden eher schwach mit Windböen aus, welche im Norden stärker sind.

Windstärke

Die schwachen Winde im Süden halten aber auch hier nicht korrupte, narzisstische und soziopathische Lokalpolitiker davon ab, das Geld anderer Leute auszugeben für Windräder, welche niemals auf einem effizienten Level arbeiten können.

Für die Zwecke der Versorgung an einem Rückzugsort ist der industrielle Maßstab aber weniger bedeutend, da es hier nur im die Eigenversorgung im Krisenfall geht. Zur Einzelversorgung kann auch die topografische Lage des eigenen Standortes ausgenutzt werden. Hier können beispielsweise in einer Tal- oder Hanglage die wechselnden Fallwinde gut mit einer Vertikalturbine ausgenutzt werden. Diese gibt es in zahlreichen Varianten, vom Eigenbau Savonius Rotor aus alten Ölfässern bis zum ausgereiften kommerziellen Modell.

Bedenken sie aber auch, dass solche Notfallstromversorgung bis zum Krisenfall nur getestet, gepflegt und sicher vor einem Elektromagnetischen Puls gelagert werden sollte.


Schneefälle
Schneien kann es überall, doch die Schneekatastrophe im Winter 1978/79 betraf Norddeutschland, nicht den Süden. In manchen Städten liegt bedingt durch das Stadtklima, also die Wärmeinseln welche Städte mit viel menschlichen Aktivitäten und Heizung gegenüber dem Umland bilden, im Winter oft gar kein Schnee mehr. Fährt man dann aber aufs Land außerhalb der Städte, so wird man oft durch die Menge an Schnee überrascht, welche dort gefallen ist. Eine abgelegene Bug Out Unterkunft kann vom Schnee überrascht und eingeschneit werden. Der Unabomer Theodore Kaczynski baute sich aus diesem Grund eine Luke in das Dach seiner Hütte, in welcher er dann isoliert in den Bergen von Montana lebte.

In Deutschland ist der Umgang mit Schnee auf dem Haus regional unterschiedlich. Während man in vielen Regionen spitz zulaufende Satteldächer bevorzugt, damit der Schnee schneller herunterfällt, sind Dächer im bayerischen Alpenvorland recht flach und mit großen Überständen, damit man auch bei hohem Schnee um das Haus herum laufen kann um bspw. Feuerholz zu holen.

Wasser

- Niederschlagsmengen
Die Niederschlagsmengen an Regenwasser sind für die Wahl einer Bugout Location ein wichtiger Faktor, da sie sowohl Nutzen als auch Risikofaktor sein können.

Regenwasser kann gesammelt, gefiltert und als Trinkwasser genutzt werden. Die eigenen Nutzpflanzen durch den Regen bewässert. Ist man erstmal auf den eigenen Anbau angewiesen, so betrachtet man schönes Wetter und gutes Wetter sehr viel anders als vorher.
Starke Regenfälle können aber auch Flüsse und Bäche überlaufen lassen.


- Hochwassergebiete
Gebiete entlang der großen Flüsse sind immer hochwassergefährdet. Starke Regengüsse, gebrochene Deiche und Dämme sowie Schneeschmelze können zu Überflutungen führen. Auch ein See kann durch starke Regenfälle und Schneeschmelze überlaufen, wenn das Aufnahmevolumen des umliegenden Bodens erreicht ist. Gefährdet sind aber vor allem Ortschaften durch Hochwasser, welche aus historischen Gründen nun mal oft an Flüssen gebaut wurden. Es gilt einen günstigen Standort etwas oberhalb des Flusspegels zu finden. Überflutungen kontaminieren Felder und Brunnen!


- Quellen
Wasserquellen findet man vor allem an bewaldeten Hängen und im Gebirge. Man erkennt sie leicht an den Stellen, wo die Erde weitaus dunkler ist als drum herum. Bereits ein wenig Graben mit der bloßen Hand bringt Wasser zum Vorschein. Solche Quellen können zur eigenen Trinkwasserversorgung genutzt werden. Mit ein paar Röhren aus dem Baumarkt oder sogar einer Dachrinne lässt sich eine Wasserleitung für den eigenen Bedarf errichten. Schwarzbrenner kennen sich bereits mit diesen Methoden aus. Das Wasser kann in Behältern wie Regentonnen gesammelt und nach Bedarf gefiltert und gereinigt werden.  Sonderlich lange kann man offenes Wasser aber nicht aufheben.

Wie sauber das Wasser aus der Quelle ist erkennen sie auch an dem Sauerstoffgehalt darin bzw. an der Anzahl der Luftbläschen die sich bilden, wenn es in Bewegung kommt.

- Bäche
Hat man in der Nähe seines Rückzugsortes -vorzugsweise auf dem eigenen Grundstück- eine Quelle oder einen sauberen Bach, kann sie jedoch wegen des Höhenunterschieds nicht einfach nutzen, so bietet sich der Einsatz einer Widderpumpe an. Diese frühe Meisterleistung des Ingenieurwesens pumpt dir das Wasser nur mit Wasserkraft viele Meter den Berg hoch. Wird gerne zur Wasserversorgung von Berghütten verwendet und lässt sich sehr einfach und billig mit Zeug aus dem Baumarkt oder Schrott bauen.

- Brunnen
Einen Brunnen bauen, wenn auch nur im eigenen Garten, benötigt eine wasserrechtliche Erlaubnis. Ich musste gerade lachen als ich das geschrieben habe. Jaja, fickt euch doch selbst ins Knie. Die scheiss Regierung glaubt ihr gehört alles.

Wenn wir diese Schmarotzer von den Behörden links liegen lassen, so ergeben sich bei einem Brunnen aber ein paar praktische Probleme.

Da man beim Bau einer Bug-out Location heimlich vorgehen muss und vermutlich keine Stromleitung hat, da man ansonsten nicht weit genug entfernt und verborgen genug wäre, ist es hier manuelle Arbeit. Nachdem man sich über den Grundwasserstand schlau gemacht hat muss man ein Brunnenbohrgerät bzw. einen Erdlochbohrer beschaffen, welcher lang genug dafür ist. Einen ausleihen wäre in diesem Fall ungünstig, aber man kann dieses Geräte immer mal wieder brauchen.

Mit so einem Bohrer einen Brunnen graben wenn der Wasserspiegel in 20 Metern tiefe liegt ist harte Arbeit. Ey das ist echt kein Spaß, besonders wenn man dann auf irgendeine Lehmschicht, Dinosaurierknochen oder irgendso einen Scheiss trifft. Lehmhaltigen Boden erkennt man unter Umständen schon vorher an Pflanzen, welche solchen Boden bevorzugen, wie bspw. der Waldmeister oder Bingelkraut.

Ist man dann beim Grundwasser angelangt werden Leitungsrohre hineingelassen, ein starres Saugrohr und eine Hubkolbenpumpe aufgesetzt. Der Brunnen kann so genutzt werden, aber für den eigenen Verbrauch sollte man das Wasser, wie gesagt, vorher reinigen.


- Zisterne
Eine Zisterne ist einfach ein unterirdisches Sammelbecken für Wasser. Um eine anzulegen ist etwas mehr Arbeit erforderlich, je nachdem wie viel Speicher sie besitzen soll. Es wäre auch zu überlegen mehrere kleinere 1500 Liter Tanks anzulegen, anstatt einen großen 3000 Liter Tank. Eingespeist werden Gartenzisternen meistens über die Dachrinne, was die große Fläche des Daches zum Auffangen nutzen lässt. Angezapft können die Zisternen selbst wieder mit Hubkolbenpumpen werden. Bedenke aber auch, dass Zisternen im Untergrund wertvollen Platz für Keller wegnehmen.



Flüsse

Menschen siedelten seit Jahrtausenden am Meer und an Flüssen. Nicht wegen dem Trinkwasser, sondern wegen der Nahrung die man gewinnen kann. Egal was irgendwelche Naturromantiker heute auch denken, Menschen haben niemals direkt aus dem Fluss getrunken. Auch wenn heute das Flusswasser sauberer ist als jemals zuvor, man kann es nicht trinken ohne es vorher aufzubereiten.


Später kamen dann die Flüsse als Verkehrswege hinzu, da man auf ihnen mit dem Boote schneller war als man an Land laufen konnte. Warentransport findet auch heute noch zu einem großen Teil über Flüsse und Kanäle statt.


- Belastetes Trinkwasser durch Landwirtschaft und AKW Zwischenfälle
AKWs sind in der Regel an Flüssen gebaut zwecks Kühlwasserversorgung. Andere Kraftwerke wie  Kohlekraftwerke nutzen Staudämme als Energiespeicher. Wird Strom produziert pumpt man damit das Wasser rauf, braucht man Strom lässt man Wasser ab, was dabei Turbinen betreibt.

Man muss wissen was Fluss aufwärts liegt um keine bösen Überraschungen zu erleben.


- Flusspiraten
Ja, schon richtig gehört. Flusspiraten. Die Wikinger sind von der Nordsee aus über die Flüsse ins Landesinnere eingedrungen um dort zu brandschatzen. Wenn Flüsse wieder attraktiver werden als Verkehrsmittel für Handel, da nur wenig Benzin vorhanden ist oder Autos nichts mehr taugen, so werden sie auch für Banditen attraktiver. Diese können auch einfach arme Bewohner der in der Umgebung liegenden Ortschaften sein, welche durch Verarmung und Knappheit so eine Möglichkeit finden etwas abzustauben. Ein bis zwei plötzlich auftauchende Schlauchboot und ein Schiff wie eine Barge wäre chancenlos. Auf Flüssen kann man Konfrontationen nicht einfach ausweichen indem man umkehrt oder sich irgendwo versteckt.

- Flüsse als Nahrungsquelle
(Siehe weiter unten Agrarkultur)



Agrarkultur

Deutschland ist der zweitgrößte Erzeuger für landwirtschaftliche Produkte in Europa. Frankreich ist der größte, bezieht in seine Produktionszahlen aber auch seine außerhalb der EU liegenden Überseegebiete ein. Eine Daumenregel sagt, dass heute ein Landwirt, dank technologischem Fortschritt, 130 Menschen ernähren kann. Im Jahr 1900 waren es gerade mal vier Menschen. Die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe geht seitdem auch rapide zurück und Deutschland bezieht viele Lebensmittel aus anderen Ländern. Der Selbstversorgungsgrad Deutschlands an Lebensmitteln liegt bei um die 85% mit Schwankungen. Nur knapp 2% der Bevölkerung arbeiten noch in der Landwirtschaft.

Kommt es zu Störungen in der Versorgungskette ändern sich Anforderungen und die bestehende Struktur. Ist der technologische Standard von heute nicht mehr aufrecht zu erhalten, ist der Strom weg oder elektronisches Gerät beschädigt, findet eine Rückentwicklung statt.

Zum technologischen Standard gehören dabei Melkmaschinen, moderne Düngemittel, Antibiotika, Pestizide, Bodenproben und so weiter alles was uns von der Feudalzeit unterscheidet. Diese Dinge erlauben eine effektive Bodennutzung, deren Ausbeute viermal höher ist als vor 100 Jahren.


Wer einen Rückzugsort finden will, der sollte sich auf jeden Fall über die Agrarquote, die Erzeugungsprodukte der Landwirtschaft, des jeweiligen Bundeslandes informieren.
Es gibt zwei Möglichkeiten wie sich das für die Auswahl einer Bug-out Location auswirken kann.

Die erste Möglichkeit ist, dass in einer Region mit hoher landwirtschaftlicher Produktion und somit kürzeren Zulieferwegen noch länger stabil sein kann als anderswo. Die zweite Möglichkeit ist, dass die Leute von schwachen Regionen anderswo hin gehen, wo es noch etwas zu holen gibt. Es ist wiederum eine Frage, ob Menschen aus Ballungszentren eher innerhalb des eigenen Landes auf Hamster- und auch Räuberfahrten gehen werden, oder ob sie die Landesgrenze überschreiten. Menschen aus dem dicht besiedelten Ruhrgebiet könnten sich entweder auf den Weg nach Bayern machen, oder auf den Weg in die weniger dicht besiedelte südfranzösische Provinz.

Zudem existieren in Deutschland viele verwildernde Obsthaine, da sich ihre Bewirtschaftung nicht mehr lohnt.

Der Survivalist sollte selbst nicht auf die Agrarindustrie angewiesen sein.


- Nährstoffe im Boden für Nutzpflanzen
In der Landwirtschaft heute werden Bodenproben genommen aus jedem Acker der eine Flurnummer trägt. Diese wird an ein Labor geschickt und die Anzahl der Nährstoffe gibt dem Landwirt Auskunft darüber, was er wohl mit dem meisten Ertrag anbauen könnte und wie er es düngen sollte.

Wer einen Garten zur Selbstversorgung anlegen will, der kann folgendes tun: Er kann total methodisch und wissenschaftlich dabei vorgehen was Zeit und eventuell auch Kosten mit sich bringt, oder er lernt durch probieren und muss ein öfteres Scheitern in Kauf nehmen. Im Durchschnitt brauchen Leute etwa fünf Jahre um einen gut funktionierenden Garten anzulegen.

Für den Survivalist muss ein Garten effektiv arbeiten und er muss zu verbergen sein. Hier ist kein Platz für irgendeine Zierscheisse wie in den scheiss Rosengärten alter, fetter Weiber. Packt die Gartenzwerge weg!

Ein guter Indikator für einen nährstoffreichen Boden sind bspw. Brennnesseln. Sie brauchen viel Stickstoff und an ihrer Stelle können genauso Kartoffeln wachsen. Also schmeißt dieses juckende Scheisszeug raus und pflanzt ein paar Kartoffeln oder Topinambur an stattdessen. Erzählt mir nichts von irgendeiner Brennnesselsuppe, dieses Scheisszeug findet ihr auch anderswo, wenn ihr so geil drauf seid. Zu Zwecken der Verblendung und natürliche Blockade kann man sie natürlich auch umtopfen. Noch hast du die Wahl zwischen Notnahrung und Grundnahrung.

Man hat natürlich auch die Möglichkeit eines oder mehrere Gewächshäuser zu errichten um mit moderneren Methoden Landwirtschaft zu betreiben. Hat man den richtigen Dünger, kennt sich etwas mit Chemie und Photosynthese aus, so kann man hier seine Ausbeute verdoppeln.

- Wälder und Baumarten
Ist mein Zufluchtsort eher angesiedelt in oder in der Nähe eines Laub- oder Nadelwaldes? Werden die Wälder dort Forstwirtschaftlich genutzt zum abholzen? Wenn ich ein Waldgrundstück erwerbe, muss ich Richtlinien erfüllen Zwecks der Bestandesbegründung?

Ein Laubwald wird in der Regel seltener zur Holzproduktion genutzt, da diese gerade für Bauholz große, lange Bäume mit wenig Ästen bevorzugt. Gleichzeitig verliere ich im Herbst durch den Laubfall meine natürliche Deckung.


Wildtiere
Die Tiere aus der Umgebung können den Speiseplan in einer Krisensituation und zur Selbstversorgung aufwerten, sollten aber niemals die primäre Nahrungsquelle darstellen. Der kluge Survivalist ist ein opportunistischer Jäger.


- Fischweiher und Zuchtteiche
Findet man öfter an Waldrändern und manchmal auch im Wald selbst. Sind nicht wirklich Wildtiere drin, aber für den modernen Menschen ist schon alles ein Wildtier, was er nicht erst tiefgefroren und in Plastik verpackt zu Gesicht bekommt. Bei größeren Anlagen, ab zwei bis drei Becken, findet man auch oft bewohnbare Hütten mit Generator und eigner Trinkwasserversorgung. Viele dieser Anlangen werden nur noch als Freizeitidyllen betrieben und zum Hobbyangeln, denn eine effektive Bewirtschaftung lohnt sich für die meisten nicht. Noch nicht.
Wenn man richtig viele Fische halten will erhöht man aber damit auch das Risiko von Krankheiten, weshalb man Antibiotika in das Wasser geben müsste. Im Krisenfall sind Antibiotika wahrscheinlich knapp und die Behandlung von Fischen nicht oberste Priorität. Trotzdem ist es nützlich zu wissen, wo sich solche Anlagen befinden.

- Flüsse und Bäche
Befinden sich in der Nähe Flüsse oder Bäche in denen es Fische, Krebse oder Frösche gibt? Ist dies der Fall, so kann man Reusen und Fallen auslegen. Angeln ist ein Hobby für Leute die zuviel Zeit haben und gerne schweigen, in einer Krisensituation ist dies keine Option. Es empfiehlt sich hier abends Reusen auszulegen, diese etwas zu verbergen und am nächsten Morgen wieder abzuholen. Viele dieser Tiere sind nachtaktiv. Flußkrebse findet man vorallem in Gewässern mit steinigem Untergrund. Reusen können aus Hühnerdraht gebaut werden, aus Stöcken und anderen Dingen aus der Natur, oder man kauft sie ganz einfach.

- Rot und Schwarzwild
Nicht wirklich eine Option zum bejagen, dennoch sollte dieser Faktor eingeplant werden. Es gibt Reviere, da werden Tiere gut bejagt und meiden alles was nach Mensch riecht. Und dann gibt es die Reviere, wo die Viecher Amok laufen und die Felder zerstören. Wer als Survivalist seine Selbstversorgung im Wald aufbaut, der muss sich Gedanken darüber machen, wie er seine Nahrung vor den gefräßigen Wildschweinen und Rehen verbirgt.
Es gibt aber auch Reviere, da ist bereits alles abgeknallt worden. Spurenlesen kann eine nützliche Fähigkeit sein um herauszufinden, in welchen Wildstraßen man besser keinen Garten anlegt.

- Kleines Viechzeug
Eine sehr viel realistischere Beute sind kleine Tiere wie Kaninchen oder Eichhörnchen. Diese können mit Fallen gefangen oder bei Gelegenheit erlegt werden. Mit Gelegenheit meine ich bspw., dass man eines dieser roten Biester in seiner Nähe bemerkt, während man gerade einer anderen Tätigkeit nachgeht, und schnell genug zu einer .22 Pistole greifen kann um es abzuknallen. Man kann auch gezielt Eichhörnchen anfüttern, was in der Stadt so wieso jeder Idiot macht, um diese dann zu bejagen.





Kommentare:

  1. Typischer Fehler beim Thema Energie: Die Reihenfolge sollte immer so sein, dass erst über Einsparungen und dann über Quellen nachgedacht wird.

    Beispiel: Bevor ich über Holzquellen zur Heizung und geeignete Öfen nachdenke bringe ich UV beständige 1mm Klarsichtfolien (Gewächshaus) per doppelseitigem Klebeband am Fensterrahmen an. Dadurch entsteht eine zusätzliche isolierende Luftschicht, die viel Brennstoff spart.

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    1. Also erstens ist das hier keine Energieberatung, sondern es geht um "Umweltfaktoren bei der Auswahl einer Bugout Location", also die LAGE, und zweitens kann KEINE Einsparung eine Energiequelle ersetzen.
      Aber die Deutschen lieben halt einfach ihre 4fach Verglasung und das Gewächshausklima im Passivhaus bei Stromausfall...

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    2. Also die Folie ist nun sicher keine Passivhaus Promotion sondern russischer Low Tech Überlebenstip für kalte Winter.
      Sparsamer Ressourcen Einsatz öffnet Optionen in der Versorgung. Ebenso wie dual use Lösungen.
      Auch da ein Beispiel: Diesel einlagern, um Motoren zu betreiben ist single use. Rapsöl für den gleichen Zweck einlagern bedeutet zusätzlich ein hochwertiges Lebensmittel zu haben.

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    3. Schon richtig, aber da hab ich lieber Heizöl, das vertragen Heizung, Generator und PKW besser als Raps und es wird nicht schlecht. Da kann ich dann Prioritäten setzen und zB mit Holz heizen und mit Öl fahren.
      Was sollte ich mit 5000 Liter Rapsöl anfangen? Zum kochen reichen ein paar dutzend Flaschen ziemlich lange.

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    4. Das es nicht schlecht wird ist ein Irrtum-> Dieselpest und wenn man weiss, was man tut... Ich bin 250000km ohne Probleme mit dem Zeug gefahren.
      Was kann man mit 5000ltr tun?
      Eintauschen und das Zeug ist als Nahrungsmittel so hochwertig, dass es
      sinnvollerweise selbst verbraucht werden sollte.
      Und dann gefährdet es auch nicht das Grundwasser ->billiger IBC Behälter.
      Mittlerweile bin ich aber auf Elektroauto umgestiegen. Citroen Berlingo electrique
      Vorteile: Absolut leise. Das ist super bei Jagd, weil man leise ins Revier einfahren kann und die Primärspannung der Akkus beträgt 200V. Will sagen, die Spannung reicht für Haushaltsgeräte, die nicht auf Wechselstrom angewiesen sind.
      Also Speicher für Stromversorgung gespart und 27kwh Stromvorrat. Zudem Wartungsarm und 80er Jahre Technik.
      Auch hier Dual Use:Speicher+Mobilität und kein Geld via Öl an Leute, die mich nicht mögen.

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  2. Überbejagte Reviere gibt es in Deutschland so nicht. Und wer ein Eichhörnchen mal so nebenbei mit der Pistole erlegt, der kann auch im chinesichen Staatszirkus auftreten.

    In der Falle ist das aber richtig. Nur Fallenjagd geht auch nicht mal ebenso.

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    1. Dann achte mal drauf, was mit jagdbarem Wild passiert, wenn die niedlichen Hätschel-Wölfe weiter vordringen.
      Bekommen wir hier gerade hautnah mit.

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    2. Es gibt schon Reviere wo alles abgeknallt wurde oder weiter gezogen ist.

      Bei Niederwild ist das aber eher der Fall, dass es irgendwann keine Hasen mehr gibt wo es mal Hasen gab.

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    3. Überbejagung ist eher selten, häufiger mangelnde Hege. Ohne die hat man nie einen guten Bestand, weder Nieder- noch Hochwild.

      An der Wortwahl "abgeknallt" erkennt man auch den Nichtjäger im übrigen.

      Der Wolf wird für Jäger allerdings ein Problem, Rehwild wird dezimiert und heimlich, können wir z.B im Norden (Walsrode, Lüneburger Heide, ...) schon beobachten.

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    4. Wenn der Wolf überhand nimmt und vielleicht, wie in früheren Zeiten, eine Gefahr für Menschen (zuerst für Kinder und ältere Leute) wird, wird man ihn nicht nur abschießen, sondern in schlechten Zeiten gleich auch als Nahrungsquelle in Betracht ziehen müssen.
      Rechtzeitig noch im Chinarestaurant einschlägige Kochrezepte besorgen.

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  3. Ganz günstig für Garten und so weiter sind auch ein paar Bücher. Dort findet man manchen guten Rat und es braucht keinen Strom um im Fall der Fälle noch mal den einen oder anderen Tip zu bekommen. Hier meine Tips: "Das grosse Buch der Selbstversorgung", "Richtig konservieren" und "Was unsere Großeltern noch wussten". Wichtig ist auch ein angepasstes Arsenal an Werkzeugen.

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  4. Was halten die Profis unter Euch von einer Fluchtburg im nördlichen Schweden?
    Genau dort habe ich nämlich sowas im Wald und am Wasser und voll autark ausgestattet. Nun plagen mich aber erste Zweifel, ob Schweden generell das richtige Land ist, wegen Sozialismus, Genderscheissdreck, Femenfotzen, also verweiberte Gesellschaft?
    Im Norden weniger.
    Aber das islamische Millionenheer dringt auch dort immer weiter vor.
    Verdammte Schiesse!

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    1. Ich hab sehr wenig übrig für Schweden. Und wenn die aufgezählten Sachen deine größten Probleme sind, dann kommt erst recht was auf dich zu. Agrarkultur ist dort kaum möglich, das Leben war immer hart und entbehrungsreich und die Gesellschaft ist eben dort so verweibert, weil die Skandinaviar es eher gewohnt sind das ihre Frauen ihnen gleich sind, weil sie die gleichen Arbeiten erledigen mussten. Dies war einfach durch die Umstände nötig. Schweden wird vermutlich wegen seiner Ressourcen von Russland besetzt werden, die dafür nicht mal wirklich Kräfte aufbringen müssen. Aber sterben kann man überall sonst auch.

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