Samstag, 9. August 2014

Die Bombe

Was der Einsatz von Atomwaffen für die Bevölkerung bedeutet


Zunächst sollten wir mit ein paar popkulturellen Klischees und falschen Annahmen aufräumen.


1. Die deutsche Friedensbewegung
Die deutsche Friedensbewegung ist nicht nur eine ekelige Ansammlung von ungewaschenen Althippies, dummen linken Schlampen und den Typen die sie einfach nur ficken wollen, sie ist auch immer das Vehikel Kommunistischer Desinformation gewesen um die Verteidigungsbereitschaft im Westen zu schwächen. Im Westen demonstrierte die Friedensbewegung gegen die Pershing-2 Raketen, aber nicht gegen die Nuklearwaffen auf der anderen Seite.

Aus der deutschen Friedensbewegung kommt auch die Autorin Gudrun Pausewang, für sich selbst schon ein visueller Nuklearschlag auf einen eigentlich atombombensicheren Gesichtsbunker. Ihre Bücher zu dem Thema Atomkrieg, wie Die letzten Kinder von Schewenborn, sind voll mit emotional aufgeladener Scheisse. Es geht nur darum in diesen billigen Kinder- und Jugendbüchern Angst zu machen und junge Leser in die Arme der kommunistischen Friedensbewegung zu treiben. Ich hab das Buch Schewenborn gelesen da war ich ungefähr 12 Jahre alt oder so und irgendwie scheine ich schon damals eine mentale Blockade gegen linken Scheissdreck gehabt zu haben. Schon damals hat mich diese Opferrolle gestört in welche Pausewang alles und jeden drücken will, als seien wir hilflos Schicksal und Umgebung ausgeliefert und uns bliebe nichts anderes übrig, als darüber rumzuheulen, dass wir doch bitte keine Opfer werden wollen die verstrahlt werden. Buhuhuhu. Geradezu schizophren erschien es dann, wenn genau diese Leute gegen Verteidigungsmaßnahmen im Westen demonstrieren, welche uns vor den Waffen des Ostens, deren Opfer die Menschen in dem Buch werden, schützen. Es dauerte noch ein paar Jahre bis ich letztendlich begriffen hatte, dass Menschen wirklich so was wie schizophren und psychisch beschädigt sein können.

Und wisst ihr wen ich am meisten hasse aus der Friedensbewegung? Die linken Pfaffen. Das ist das mieseste Scheisspack überhaupt und die niederträchtigsten Lügner von allen. Wenn sie nicht mit dem vorbestimmten Ziel in die Theologie gegangen sind, diese einfach nur zum Vorteil der Feinde des Westens zu nutzen, dann sind es faule Schmarotzer die ihr kleines Fähnchen nur nach dem Wind hängen. Wenn ich noch einmal diesen blöden Spruch von den Schwertern zu Pflugscharen, so könnte ich demjenigen die Bibel um die Ohren schlagen und seine abgeschnittenen Haarsträhnen werde ich als Lesezeichen verwenden für die Stellen, an denen genau das Gegenteil steht. Verreckt einfach alle ihr verlogenen Wichser. Diesen ganzen Arschlöchern habt ihr es zu verdanken, dass dieses Thema bei vielen Menschen Angst statt Trotz verursacht.


2. Nuklearer Winter ist Schwachsinn!
Das Szenario des Nukleare Winter ist eine Ansammlung von Theorien die von "besorgten Wissenschaftlern", allen voran Carl Sagan in die Welt gebracht wurden. Sagan begann damals mit seinem Computermodell die These aufzustellen, dass ein Atomkrieg dermaßen viel Material in Brand stecken würde, dass der Rauch die Sonne verdunkeln und einen Nuklearen Winter erzeugen würde, ähnlich dem globalen Impaktwinter welcher nach der Theorie durch den Asteroid verursacht wurde, der die Dinosaurier ausgelöscht haben soll.

Sagan benutzte dabei Daten, welche nach den Atombombenabwürfen in Japan 1945 gesammelt wurden und übertrug diese einfach auf alle anderen Länder. Völlig unbeachtet von Bauart der Gebäude oder der Bomben selbst. Sagan fälschte wissentlich Wissenschaftliche Daten unter dem Gesichtspunkt, der Menschheit damit irgendeinen Gefallen zu tun.

Das führte allerdings dazu, dass die Kritiker der Theorie echte Daten gesammelt haben und haltbare Modelle entwickeln ließen. Also für alle welche die grausamen Details hören wollen, ein nuklearer Schlagabtausch würde so ablaufen:

Die USA sollten mit um die 5,800 Nuklearsprengköpfen getroffen werden mit einer totalen Sprengkraft von um die 3,900 Megatonnen TNT. In Europa wären um die 3,300 Nuklearsprengköpfe mit einer Sprengkraft von 1,200 Megatonnen TNT runter gegangen. Auf dem Schlachtfeld Deutschland wären es um die 232 Raketen mit einer Sprengkraft von 8.6 Megatonnen. Die scheiss Sowjetunion wäre von 6,100 Nuklearsprengköpfen getroffen worden mit einer Sprengkraft von 1,900 Megatonnen. Rotchina wäre von 900 Raketen mit 1,300 Megatonnen Sprengkraft getroffen worden.

Zum Vergleich: Die Atombombe welche auf Hiroshima geworfen wurde hatte eine Sprengkraft von ungefähr 15 Kilotonnen. Alle Bomben, der beiden Atombomben eingeschlossen, die im zweiten Weltkrieg verwendet wurden sollen zusammen eine Sprengkraft von 3 Megatonnen gehabt haben. Die größte Bombe aller Zeiten, die russische Zar Wasserstoffbombe, hatte eine Sprengkraft von um die 50 Megatonnen TNT.

Länder wie Kanada, Australien North und Südkorea, Japan, Republik China, Griechenland, Türkei, Indien, Israel und so weiter wären mindestens mit einem dutzend Nuklearsprengköpfen getroffen worden. Selbst die unbedeutendsten Länder wurden mit mindestens einer Nuke auf ihre Hauptstadt eingeplant. Von den damals geschätzt 67.000 Atomsprengköpfen wären am Ende dieses Tages allerdings immer noch 10.000 übrig. Weltweit hätte es durch die Bomben um die 400 Millionen Todesopfer gegeben, durch Folgen der Strahlung wäre diese Zahle bis Ende des nuklearen Fallout auf 1.2 Milliarden angestiegen.
Das klingt jetzt erstmal nach hartem Scheiss, ist aber kein Weltuntergang.

Rauchwolken hätten sich vor allem über Nordamerika, Europa und der westlichen Sowjetunion gebildet. Diese Rauchwolken hätten durch den Wind vermutlich auch nur die nördliche Hemisphäre betroffen und den Höhepunkt ihrer Dichte drei Tage nach dem Event erlangt. Es wurde mit 1,500 Millionen Tonnen an Staub, 25 Millionen Tonnen Rauch von Vegetation und organischem Material und 80 Millionen Tonnen Smog durch die Zerstörung menschgemachten Materials gerechnet. Hierbei hätte Rauch durch Erdöl und Erdölprodukte noch am meisten Sonnenlicht absorbiert. All diese Mengen hätten um die 0.4 Kubikkilometer aus Rauch, Smog und Staub in der Atmosphäre gebildet. Der allgemeine Effekt auf der Höhe der Konzentration drei Tage nach dem Event wäre wahrzunehmen als ein durchschnittlicher bewölkter Tag. Der maximale Temperaturabsturz wäre um die 10 bis 11 Grad (°C). Gleichzeitig gibt es dabei die Annahme, dass die Nacht um 10 bis 11 Grad wärmer durch Atmosphärische Gegenstrahlung. Halte ich persönlich aber für dummes Zeug.

Innerhalb von ungefähr zehn Tagen würde sich das ganze allerdings auflösen und der radioaktive Fallout innerhalb von 14 Tagen. Der Prepper der nach zwei Wochen aus seinem Bunker kommt kriegt davon quasi nichts mit. Innerhalb von drei Monaten gibt es dann absolut keine Auswirkungen mehr auf Temperatur und Winde durch den Nuklearkrieg. Die Ernte für dieses Jahr kann man allerdings vergessen. Anstatt eines nuklearen Winters, welcher wie in The Road alle Pflanzen töten und die Erde gefrieren lässt, wäre es wohl besser von einem kurzzeitigen nuklearen Herbst zu sprechen.


3. Radioaktiver Fallout
In der Videospiele Reihe Fallout gibt es auch noch 200 Jahre nach einem Atomkrieg im Jahr 2077 Radioaktivität. Das wird nicht passieren. In Nagasaki und Hiroshima leben auch längst wieder Menschen und die leuchten nicht im Dunkeln.
Für radioaktive Strahlung gibt es die so genannte sieben zu zehn Regel. Das heißt für alle sieben Stunden die vergehen wird die Strahlung zu einem zehntel ihrer Stärke Röntgen reduziert. Innerhalb von 14 Tagen nach der Explosion sollte der Fallout und die Strahlung abgeklungen sein.

Nach einer Atombombenexplosion hat man es mit drei Arten der radioaktiven Strahlung zutun: Alphastrahlung, Betastrahlung und Gammastrahlung.

Alphastrahlung ist eigentlich nicht gefährlich wenn man sie nicht direkt einatmet oder mit ihr in Kontakt kommt. Ein Stück Papier kann diese Partikel bereits abhalten.

Betastrahlung kann nicht nur beim Einatmen gefährlich werden, sie kann auch Haut verbrennen. Abgehalten werden kann Betastrahlung allerdings schon durch Stoff, wobei weißer Stoff sich besser eignet. Weißer Stoff bzw. alles was weiß ist reflektiert die Strahlung des Sonnenlichtes besser und wirft so die Strahlungspartikel zurück, während sie sich auf dunklen Flächen besser absetzen können. In Hiroshima und Nagasaki überlebten viele Menschen Verbrennungen und Strahlung, die weiße Kleidung trugen. Die japanische Armee gab daraufhin weiße Leinentücher an die Soldaten aus, die sie vor weiteren Bomben schützen sollten.

Gammastrahlung ist das was uns die meiste Sorge bereiten sollte. Sie ist die gefährlichste Strahlung nach einem Nuklearschlag und kann sehr viel mehr Masse durchdringen als Alpha- oder Betastrahlung. Sie ist es zudem, welche einen nuklearen elektromagnetischen Impuls (NEMP) verursachen kann, wenn eine Kernwaffenexplosion in der oberen Atmosphäre erfolgt.

Wie man sich gegen Strahlung schützt ist Bestandteil weiterer Artikel dieser Serie.


4. Radioaktive Supermutanten

Reißerische Pseudodokumentationen und Gerüchte sprechen über mutierte Tiere in Tschernobyl. Tiere selbst werden nicht alt genug um Langzeitschäden durch Strahlung erleiden zu können. Und in der Popkultur ist ja Verstrahlung wieder eine tolle Möglichkeit um irgendwie das auftreten von Zombies zu erklären.

Was ein reales Problem ist, ist dagegen die Mutation ungeborener Organismen im Fötenstadium. Je nach Strahlungsmenge kann dies reichen von Mutationen die eine Behinderung zur Folge haben oder die Lebensunfähigkeit bzw. die Todgeburt.

Mutationen in lebenden Zellen führen in der Regel zu Krebs. Krebs ist eine Störung in der Zellteilung welche im Körper von jedem von uns stattfinden. Menschen können Störungen in der Zellteilung auch bis zu einem gewissen Alter verkraften, kriegen davon nichts mit und kriegen unter dem Alter von 40 ungefähr ein paar Mal das, was in einem späteren Stadium Krebs genannt wird. In Hiroshima wurde erst zehn Jahre nach dem Abwurf der Atombombe damit angefangen Studien über Krebserkrankungen zu führen, da erst zu dieser Zeit ein Anstieg der Krebserkrankungen registriert wurde. Am Ende kam man zu dem Ergebnis, dass eine Aussetzung von extrem hohen Dosen an Strahlung zu einem fünfmal höheren Krebsrisiko als dem Landesdurchschnitt geführt hatte.

Eine Studie vom April 1994 hatte zudem ergeben, dass Kinder welche der Strahlung im Mutterleib ausgesetzt waren, eine erhöhte Anzahl an kleinem Kopfwuchs und geistiger Behinderungen aufwiesen. Kinder welche allerdings nach dem Ereignis und Fallout von Müttern ausgetragen wurden welche die Bombe überlebt hatten, hatten wiederum ein stark geringeres Krebsrisiko und keine Mutationen. Also nix mit den letzten Kindern von Schwellungsborn und so!
Langzeitstudien aus Tschernobyl liegen mir allerdings nicht vor. Wer welche hat, der kann sie mir ja in der Kommentarsektion verlinken.

Hey, wie weit wäre heute eigentlich die Stammzellenforschung gäbe es nicht pseudoreligiöse Wichser und Ökospastis?



Weitere Bestandteile dieser Reihe werden sein der Bau von Atombunkern, Strahlungsschutz und das Verhalten für den Fall eines Nuklearangriffes.



Kommentare:

  1. Mit Tschernobyl kann ich helfen, hier ein Artikel mit einer Zusammenfassung:
    http://www.energie-fakten.de/html/tschernobyl-2006.html
    Am Ende des Textes ist ein PDF angehängt. Unbedingt runterladen und auch lesen.
    Auch interessant könnte sein:
    http://www.eike-klima-energie.eu/climategate-anzeige/tschernobyl-am-24513-ein-reisebericht/
    Oder hier:
    http://www.eike-klima-energie.eu/climategate-anzeige/leuchten-die-tiere-in-der-todeszone-von-tschernobyl/
    Mein Fazit: Greenpiss und die anderen Grün-Bolschewiken lügen wie gedruckt!

    AntwortenLöschen
  2. "für sich selbst schon ein visueller Nuklearschlag auf einen eigentlich atombombensicheren Gesichtsbunker"
    Über sowas macht man doch keine Witze, vor allem keine guten ;-)

    AntwortenLöschen
  3. Was ist mit den Atomkraftwerken? Würden die nicht alle hochgehen wie in Fukushima?

    AntwortenLöschen
  4. Hier ist das Thema Strahlung behandelt und eine Studie zu Tschernobyl verlinkt, sowie ein Artikel aus dem Spiegel, der sich auch mit den Spätfolgen von Hiroshima befaßt.

    http://www.in-kuerze.de/sonstiges/63-keine-alternative-zur-kernkraft

    AntwortenLöschen
  5. http://nuclearsecrecy.com/nukemap/

    Diese Seite enthält eine auf Googlemaps basierdendes Programm, in dem die Zerstörungsfläche durch verschiedene Nuklearsprengköpfe angezeigt wird. Das könnte bei der Planung eines Fluchtortes sowie zur Abschätzung der Verluste von Interesse sein.

    AntwortenLöschen
  6. Wie sieht es mit der Giftigkeit der Fallout-Stoffe aus?
    Die Strahlung ist das eine, aber gleichzeitig legt sich ja der kontaminierte Staub auf die Ackerböden nieder und findet so Eingang in unsere Nahrungskette. Und über die natürliche Aufwirbelung in unsere Lungen.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Eine A-Bombe ist keine Reaktorkatastrophe. Nach 14 Tagen ist das verfallen.

      Löschen