Dienstag, 12. August 2014

Psychologie des Überlebens: Armut und Konsumismus

Was ist Armut und was bedeutet der Begriff in unserer heutigen Gesellschaft?



Seit 2001 gibt es in Deutschland von der Regierung jedes Jahr einen Armutsbericht. Angefangen wurde diese Sache natürlich auf drängen der Sozialisten, von wem auch sonst. Jetzt dürfen wir uns jedes Jahr im Staatsfunk anhören was der Staat so über Armut in unserem Land sagt. Alles was wir davon haben ist, dass die Regierung noch mehr Geld ausgibt für etwas, das sie als ihre Aufgabe betrachtet zu tun und wofür alle anderen bezahlen sollen.

Was ist eigentlich Armut in Deutschland? Armut in Deutschland heißt heute, dass man zu einer Vielzahl von irgendwelchen Ämtern laufen kann um irgendwelche Gelder und Förderungen und Zuschüsse zu beantragen. In Deutschland haben Menschen fließendes Wasser, Supermärkte an jeder Ecke die Lebensmittel zu geringen Preisen verkaufen, die Möglichkeit modernste Technologie wie ein Mobiltelefon für Kleingeld zu erwerben und all diese Dinge, von denen selbst die reichsten Menschen in der Vergangenheit nur träumen konnten.

Es ist ein Maß an Wohlstand der Fremd für den Großteil der restlichen Welt ist. Armut ist in der dritten Welt kein Problem, es ist ein dauerhafter Zustand.


Reich und Arm
Menschen fühlen sich in Deutschland nicht arm dadurch, dass sie etwas nicht haben. Menschen fühlen sich dadurch arm indem sie jemanden sehen, der etwas hat was sie nicht haben. Es gibt in Deutschland keine Debatte um Armut, es ist offen praktizierter Neid.

Würde man beispielsweise einen Menschen von vor 200 Jahr in unsere Zeit holen, so wäre dieser Mensch nicht fasziniert von den großen Häuser, den teuren Autos und den anderen Statussymbolen der Reichen, er wäre fasziniert von den Besitztümern der Menschen, die nicht reich sind.

Vor 150 Jahren war das schnellste womit ein reicher Mann reisen konnte eine Kutsche mit sechs Pferdestärken, acht Pferde wenn er protzen wollte. Heute reisen Menschen mit Fahrzeugen die dutzende Pferdestärken haben. Und dieser reiche Mann von vor 150 Jahren musste oft reisen, denn die einzige Möglichkeit wirklich mit Leuten zu sprechen, war direkt mit ihnen zu sprechen. Es gab keine Telefone und erst recht keine Mobiltelefone.



Debatte in Deutschland
In Deutschland wird die Debatte um Armut hauptsächlich von Menschen geführt, die in der überwältigenden Anzahl niemals Arm waren. Die größten Pusher von diesem Thema sind nur diejenigen, die uns permanent einreden wollen, wir wären alle arm, und sie hätten ja die Lösung für dieses Problem. Auch die Mehrzahl der Parteien und politischen Organisationen in Deutschland lebt von Armutszuhälterei und davon, dass Thema für eigene Zwecke zu gebrauchen bzw. es dafür erst zum Thema zu machen.

Armutszuhälterei ist die gängige Praxis der Sozialisten und Sozialverbände sich eine permanent abhängige Schicht in der Bevölkerung heranzuzüchten, welche irgendwann in der dritten Generation von Sozialhilfe lebt. Eine von ihr abhängige Gruppe in der Bevölkerung gibt den Sozialisten sowie den Sozialverbänden einen dauerhaften Grund zur Existenzberechtigung, weshalb sie niemals dieses Problem lösen werden. Ohne das Thema Armut und Ungleichheit in der Bevölkerung, würde die SPD jeder nur als das erkennen, was sie wirklich ist. Ohne Neid und Klassenhass wäre Franz Müntefering kein kämpfender Genosse gegen die Heuschrecken des Finanzkapitalismus, sondern nur ein ekelhafter, alter Sozialist der eine junge und gierige Frau vögelt. Andrea Nahles wäre ohne ihre sozial gerechten Forderungen nur eine dumme Fresse in einem roten Blazer. Ohne die künstliche Angst die über das Thema verbreitet wird, würde jeder die Sozialisten in Deutschland als das erkennen, was sie sind. Charakterschwache, persönlichkeitsschwache Demagogen, Lügner und Parasiten die jedem Volk der Welt als Anführer unwürdig sind.

Die Kirche hängt genauso mit drin. Alles was man an Rhetorik aus der katholischen und protestantischen Kirche hört ist über soziale Gerechtigkeit und die Forderung nach Umverteilung. Der aktuelle Papst Franziskus fordert öffentlich die Umverteilung von Reichtum und wird das ganze nur verschlimmern. Was steht darüber in der Bibel Matthäus 26:11 ? Die Armen werden immer mit uns sein.


Verteilung und Umverteilung
Es gibt Menschen die glauben, dass Eigentum irgendwie verteilt wäre. Das irgendjemand mal mit der Gieskanne herum gegangen wäre und Eigentum verteilt hat. Ihnen ist die Produktion unbekannt. Solche Menschen glauben auch, dass an jene die "arm" sind, die weniger haben als ein anderer, einfach nur etwas umverteilt werden müsste. Die Art des Wortes um-verteilen zeigt bereits den Standpunkt auf, von dem diese Menschen das Thema betrachten.

Sie glauben dass alles was existiert wie ein großer Kuchen ist, von dem andere sich einfach nur die größten Stücke nehmen würden. Dass dieser Kuchen erstmal gebacken wurde, dass derjenige der Küchen bäckt Kuchen hat, das ist ihnen unbekannt.


Kluft zwischen arm und reich
Man hört oft etwas darüber, dass die Kluft zwischen arm und reich immer größer werde, doch was bedeutet das überhaupt? Wenn reiche Unternehmer immer reicher werden, dann bedeutet das, dass sie mehr Geld machen, weil sie mehr Produkte und Dienstleistungen an Kunden bringen, die dafür freiwillig bezahlen. Wenn die Reichen reicher werden, warum sollte mich das interessieren? Warum sollte mich das interessieren, wenn selbst die armen Menschen fett sind und Smartphones haben? Wo auf der Welt, außer dem Westen, sieht man überhaupt arme Menschen, die fett sind?

Der sozialen Gerechtigkeit liegt der Minderwertigkeitskomplex der Sozialisten zugrunde. Alle Menschen gleich und alles gerecht machen zu wollen liegt ihre eigene, abgetötete Schaffenskraft zugrunde, welche sie erstickt haben durch Angst oder Faulheit. Aber vielleicht sogar wollen sie einfach nur den Reichtum, das Geld und das Ansehen, was andere Menschen durch harte Arbeit erlangt haben.

Wenn Sozialisten dir also etwas von Armut und sozialer Gerechtigkeit erzählen, dann erzählen sie dir eigentlich, dass du jemand anderen dein Leben bestimmen lassen sollst und dass dieser jemand am besten sie sind.


Konsumismus
Durch Produktionssteigerung der Industrie haben wir heute einen so großen Wohlstand, dass unsere Zivilisation ein Sozialverhalten angenommen hat, welches man als Konsumismus bezeichnet. Wir sind eine Konsumkultur geworden dadurch, dass das ständige erwerben neuer Dinge etwas wurde, was für jeden in der Gesellschaft eine Möglichkeit ist. Wir kaufen Dinge nicht mehr wirklich nach Bedarf, wir kaufen nach Verlangen. Diese andere Wahrnehmung eines Kaufverhaltens führt auch wieder zu einer anderen Wahrnehmung dessen, dies nicht tun zu können. Während Armut früher noch die Frage danach war ob man hungrig zu Bett gegangen ist, ist sie Heute die Frage danach ob man sich das neuste iPhone leisten kann. Hinzu kommt dass Menschen kaum noch in der Lage sind eigene Prioritäten zu setzen, da es für sie zu lange keine Konsequenzen aus ihren Entscheidungen heraus und damit auch keinen Lerneffekt gegeben hat.

Dazu kommt, dass Konsumismus genau das ist, was die unreife Psyche der Frau anspricht. Warum haben Frauen so viele Schuhe und wollen doch immer mehr davon? Warum sind sie mit 72% die größte Käufergruppe auf dem Planeten? Warum richtet sich die ganze Werbung an Frauen?

In unserer menschlichen Evolution war es immer die Aufgabe des Mannes Tiere zu jagen, weil er einfach größer, schneller und stärker ist. Die Aufgabe von Frauen war es essbare Pflanzen zu sammeln. Der Mann erlegt also Tiere und mehr bekommt dadurch Kalorien. Mit der Zeit wird er auch immer besser darin und kann den Rest des Tages vielleicht anders nutzen, indem er herum sitzt und Felswände bemalt. Die Nährstoffe eines Tieres reichen ihm vielleicht sogar über mehrere Tage.
Die Frau hingegen frisst Kräuter, Gräser, Nüsse und Beeren. Der geringe Nährwert zwingt sie dazu diesen Akt von Suchen und Sammeln immer wieder zu wiederholen, da sie sonst verhungert. Schon mal gefragt, wieso Frauen immer diesen Gesundheitsfimmel mit Grünzeug haben, obwohl es für sie allein biologisch keinen Sinn ergibt? Ihr Gehirn erkennt das für sie als Nahrung, eher als das Gehirn von einem Mann. Der Zwang ständig sammeln zu müssen ist nichts anderes als das, was Frauen dazu bringt ständig neuen, unnützen Scheiss zu kaufen.

Zudem gibt es die Möglichkeit sich durch Konsum hervorzuheben oder anzupassen. Lange war eine der wenigen Möglichkeiten von Frauen zu gesellschaftlicher Distinktion oder Anpassung mit der Familie Sonntags in die Kirche zu gehen. Ja, ganz richtig gehört. Warum denkt ihr hatte sonst jeder einen Sonntagsanzug? Der Kirchsonntag war für die Menschen der jüngeren Vergangenheit kein religiöses Ritual, es war eine Modenschau auf der Frauen zeigen konnten, wie wohl dressiert und verziert ihre Männer und Kinder sind.


Was verursacht wirklich Armut?
Konzerne die höhere Preise für Produkte und Dienstleistungen verlangen sind kein Grund für Armut. Es sind auch nicht Banken welche höhere Zinsen verlangen. Es sind auch nicht teure Medikamente. Alle diese Dinge die angeboten werden unterliegen einem ständigen Konkurrenz- und Vergleichsdruck des Marktes. Sobald ein Konzern entscheidet die Preise für ein Produkt rapide anzuheben um mehr Profit zu machen entscheidet sich ein Unternehmer, auch Gruppen von Unternehmern, sie werden für sich weniger Profit akzeptieren als dieser Konzern macht um selbst auf diesem Markt für sich Geld zu verdienen.

Etwas das kein Angebot ist und das nicht dem Konkurrenzdruck ausgesetzt ist sind Steuern. Regierungen verlangen und Regierungen nehmen. Sie sind die eigentlichen Ursachen für Armut in der Bevölkerung und waren es auch immer gewesen.


Eine soziale Regierung die im Namen der Gerechtigkeit von einem Bürger nimmt um einem anderen zu geben erlangt damit Kontrolle über beide. Je mehr Menschen es gibt an die gegeben wird, desto mehr wird von anderen Menschen genommen. Genommen wird von ihnen immer durch Drohung und durch Gewalt. Dies endet in einer weichen, einer fürsorglichen Tyrannei. Hier gibt es (noch) keine geheimen Folterkeller mit Erschießungen, keine Zerstörung. Doch es gibt bereits die Fesseln, die Hinderung daran Menschen sich entwickeln und agieren zu lassen.
It covers the surface of society with a network of small complicated rules, minute and uniform, through which the most original minds and the most energetic characters cannot penetrate, to rise above the crowd. The will of man is not shattered, but softened, bent, and guided; men are seldom forced by it to act, but they are constantly restrained from acting. Such a power does not destroy, but it prevents existence; it does not tyrannize, but it compresses, enervates, extinguishes, and stupefies a people, till each nation is reduced to nothing better than a flock of timid and industrious animals, of which the government is the shepherd.    -    Alexis de Tocqueville
Gesellschaften kollabieren nicht einfach so von Heute auf Morgen. Sie entwickeln sich und Dinge werden besser. Das Leben wird dann nicht nur besser, es wird immer schneller besser. Bis zu dem Punkt, an dem es langsamer und langsamer besser wird. Das ist noch nicht das Ende, auch nicht der Anfang vom Ende, aber das Ende vom Anfang.


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