Mittwoch, 24. September 2014

100 Einträge - Warum Post Collapse?


Seitdem Post Collapse im März dieses Jahres online gegangen ist wurden 100 Beiträge veröffentlicht. Warum wird Post Collapse gemacht?

Die Antwort wäre eigentlich ganz einfach: Weil es sonst keiner macht. Weil es sonst keiner macht!

Alles was sich im deutschsprachigen Raum über Krisenvorsorge findet ist lediglich die subkulturisierung und szenisisierung vom Konserven einkochen und Kräuter essen. Also Dinge die vor einer Weile noch völlig normal waren wenn man trotz Armut überleben wollte. Es war in manchen Gegenden Deutschlands bis in die 1970er noch normal Dinge die im Wald und am Wegrand wachsen auf seinen Speiseplan zu setzen. Was "Oma damals noch wusste" half den Leuten in Krisenzeiten aber auch nicht sonderlich weiter und schlechte Ernten bedeuteten oft im Winter hungern zu müssen. Richtiger Hunger, die Art von Hunger die länger anhält als bis zur nächsten Imbissbude. Die Art von Hunger mit der man abends ins Bett steigt nachdem einem bereits den ganzen Tag schlecht davon war. Aber weil man so was alles nicht selbst erlebt hat, hat es bereits etwas vom kleinen Abenteuer auf sich wenn man Kräuter sammelt oder Konserven einkocht.

Die andere Seite ist das Anhäufen von teurem Spielzeug. Nicht etwa um damit dann zu handeln oder weil man ein gutes Konzept ausgearbeitet hat, sondern weil man sich dann wie ein richtiger Bigshot fühlt! Solange bis einem die nächst stärkere Gang eine Rohrzange um die Ohren haut und das ganze tolle Spielzeug für sich selbst mitnimmt.

Denn das ist der nächste Punkt. Entweder die Leute, also diese Prepper Leute, unterschätzen Gewalt komplett oder sie übertreiben in ihren Darstellungen von Krisenszenarios um ein möglichst schreckliches Horrorszenario zu projizieren, ohne dafür wirklich sinnvolle Lösungen anzubieten oder auch nur Debatten zu führen. Bei einer kleinen Armbrust hört das meistens auf. Der Grund ist oft, dass sie nicht einmal darüber anonym reden wollen, weil sie Angst haben vor den rechtlichen Konsequenzen, die es übrigens nicht gibt, wenn sich zwei Leute über Waffen unterhalten. Oder sie machen halt ein richtiges heimlich-heimlich um ein wertloses Nichts. Diese Leute glauben selbst nicht an das was sie anderen erzählen wollen, wenn sie die Eventualitäten einer intakten Gesellschaft mehr fürchten als deren Zusammenbruch.

Generell haben Leute ein ziemliches Problem mit ihrer Vorstellungskraft. Die meisten Krisenszenarien die in dieser Krisenvorbereiterszene kursieren sind völliger Blödsinn und von eigenen wirtschaftlichen Interessen oder sogar religiöser Motiven angetrieben. Da warnen manche Personen seit Dekaden vor dem Finanzcrash des Geldsystems und wollen einem Gold verkaufen, wofür sie selbst natürlich das doch so wertlose Papiergeld annehmen. Ein Finanzcrash ist einfach nicht realistisch und wenn sich dann solche Gesichter von der Weltbank hinstellen und vor so etwas warnen, dann versuchen die damit die Existenz ihrer Institution und damit ihres Einkommens zu rechtfertigen. Es gibt auch keine Banker Insider die in irgendwelchen Radioshows Geheimnisse ausplaudern, wie die Eliten den Dollar crashen lassen werden. Das ist totaler Quatsch.
Die Lethargie die bei vielen herrscht ist dabei auch kaum auszuhalten. Es wird nicht alles immer schlimmer und schlechter, es wird eigentlich besser. Nur irgendwann erreicht eine Zivilisation den Punkt an dem Dinge immer langsamer besser werden, bis sie zum Stillstand kommt, stagniert und dann kollabiert.
Die Prepperszene ist eben auch ein Querschnitt der Gesellschaft, reflektiert diese halt und ist in vielen Bereichen genauso wenig klever wie sie.

Für viele in dieser komischen Szene ist das einfach ein Business. Entweder sie verfolgen wirtschaftliche Interessen oder sie wollen sich selbst profilieren, indem sie sich als gesellschaftsrelevant präsentieren wollen und Anhänger um sich scharen. In eine Sekte kann man leichter geraten als man denkt. Vor allem wenn dann viele im Angesicht irgendeiner Krise meinen, sie müssen sich jetzt mit wildfremden "Gleichgesinnten" vernetzen. Für das Thema serious survival machen aber alle ziemlich wenig, obwohl das Thema nicht erst neu erfunden werden müsste. Doch genau wie mit dem Kampfsport ist es kein Krisenmanagement, sondern Angstmanagement. Ich will deshalb auch keine Diskussionsgruppen mit einem Forum starten, wo Leute über ihr tolles Spielzeug schreiben können wie toll doch Messer X oder Jacke Y ist. Die Bedeutung davon ist sehr gering. Jeder will sich kompetenter geben als er wirklich ist und kann sich das selbst nicht eingestehen.

Und weil diese Leute im deutschsprachigen Raum alle nicht bedienen was ich da selbst gerne lesen würde, muss ich es selbst schreiben.

Ansonsten ist das Internet auch voller Spinner die hier dann politische oder religiöse Romane in die Kommentarsektion schreiben, welche ich grundsätzlich lösche, oder das Spam Fach bereichern mit Drohung und Anschuldigungen, welche für ihre Kürze extrem viele Rechtschreibfehler enthalten. Wir haben dann irgendwann Kommentare unter Moderation gestellt, auch wenn anonymes kommentieren weiterhin möglich sein soll. Eklige Blogtouristen und Ein-Themen Spinner, die mir erzählen wollen wie toll doch ein Ghaddafi in Wahrheit gewesen ist, haben hier keine Chance.
Ich gebe den Seiten die auf den Blog verlinken die Schuld dafür. Die meisten sind in der Regel ganz okay, nur hin und wieder ist echt durchgeknalltes Zeug dabei mit dem ich absolut nicht einverstanden bin und den Betreiber bitten muss nicht mehr hier her zu verlinken, weil ich damit absolut nichts zu tun haben will und damit sein durchgeknalltes Publikum mir die Kommentarsektion nicht voll kotzt mit seiner wertlosen Meinung über seine verletzten Gefühle. Dabei hat sich auch gezeigt, dass einige Leute das Thema Krisenvorsorge als "ihres" und alle die darüber reden als Mitglieder ihres Stammes betrachten, die auch alle anderen Meinungen teilen müssen mit ihnen. Ich habe auch kein Interesse an Verschwörungstheorien und neunmalklugen Debatten über das Geldsystem, die an meiner persönlichen Lebenssituation nichts ändern und nur weiter erzählt werden, damit sich derjenige schlauer vorkommen kann als alle anderen. Ihr verschwendet eure Zeit mit sowas. Schmeiße ich diesen Mist dann hier raus wirft einem dieses Pack in seiner Paranoia sogar noch vor, man wäre Teil irgendeiner Verschwörung.


Kurz: Keiner sonst macht so was wie Post Collapse.


Serious survivalism für Post Collapse 

Mit dem Blog soll ein weiteres Spektrum bedient werden als nur das Ansammeln von Spielsachen für Krisenvorsorge. Post Collapse behandelt Psychologie, Kultur, Geschichte, und viele andere Dinge die das Thema im größeren Ganzen umfassen.
Wer die Kultur nicht versteht, der wird überhaupt nicht verstehen, wieso Gesellschaften wirklich kollabieren und wie sie kollabieren. Nicht mit dem großen Knall, sondern mit einem Flüstern. Wahrscheinlich wird es das Flüstern irgendeiner versnobten BBC Ansagerstimme sein.
Wer die Psychologie und ihre Wurzeln in der Evolutionsbiologie nicht kennt, der versteht sich selbst nicht und nicht die Handlungsmotive der anderen. Der versteht nicht, dass es System hat, wenn ein Stamm die Männer des anderen Stammes tötet um die Frauen für sich zu haben. Und auch nicht, dass das in der Geschichte absolut normal war und wir, auch von den Merkmalen unserer Psyche, länger solche Barbaren waren als moderne Menschen.

Dann gibt es da noch die simplen und logischen Grundlagen der Wirtschaft, die gerade in Deutschland so unbeliebt sind, weil hier Soziale Gerechtigkeit nicht vorkommt und die verletzten Gefühle des Einzelnen bedeutungslos sind. Wirtschaften brechen nicht einfach zusammen durch Inflation oder so etwas, dennoch sind ein paar Grundlagen nicht nur wichtig für eine Post Collapse Economy, sondern sie sagen auch einiges über den Charakter einer Person aus. Ich kommentiere solche Dinge nur am Rande, da sie logisch und offensichtlich sind und in den genannten Fällen nur noch einmal in ihrer Bedeutung für die jeweilige Situation unterstrichen werden sollten.

Artikel über meine bzw. unsere Philosophie und Ansichtsweisen, da Post Collapse aus drei Leuten besteht und nicht nur mir, werden hier vor allem gepostet um einen Rahmen zu geben wie Dinge beurteilt werden und wieso man welches Handeln in Betracht zieht. Außerdem ist es ganz gut die Leute fern zu halten, die einer politischen Ideologie anhängen, die dem extrem zuwider läuft. In der Regel sind dies nämlich schmierige Sozialdemokraten, Russlandapologeten bzw. Putinfans ohne Bildung, eklige Nazis und anderes komisch angehauchtes Volk was durch die eine oder andere Verlinkung hier gelandet ist. Ich habe kein Interesse daran, dass diese Leute eine Krise überleben und mit Einträgen über Insurgency eigentlich bereits deutlich gemacht, wie mein Feindbild definiert ist. Alle diese autoritären Wichser, die einem vorschreiben wollen wie man zu leben hat.

Und schließlich ist da die Gewalt, über die keiner so richtig sprechen will. Das Anwenden von Gewalt, das Verletzen und Töten von Menschen, die Situation dazu. Es gibt manche, die verkleiden sich für 300 Euro wie ein Contractor aus einem dieser Kataloge für taktische Bekleidung und teure Waffenanbauteile, haben in ihrem Leben aber nie auch nur ein einziges Feldhandbuch über taktische Grundlagen gelesen oder die Bedienungsanleitung einer Schusswaffe. Erfahrungen mit physischer Gewalt sind auch nicht vorhanden. Stattdessen hofft man ein Outfit, ein Titel und anderes womit man sich umgibt und als das man sich verkleidet würden auf einen abfärben. Gewalt ist eine eigene Wissenschaft die sich nicht durch Kostümierung ersetzen lässt.

Post Collapse orientiert sich an der amerikanischen Survival Literatur bevor die Szene dort mit Mode versetzt und zu einem Absatzmarkt für Spielzeug wurde. Hier wird ein größerer Fokus auf existentialistische Aspekte des Themas Survival und die Psychologie des Überlebens gelegt. Ich bin nicht interessiert an Hobby Survival, bei dem man mal eine Nacht draußen schläft auf seiner Wanderung von Dorf A nach Dorf B und das ist dann das große Abenteuer, während man von den ernsthaften Überlegungen nichts wissen will. Kräuterwanderungen sind kein Survival, Nichts und Niemand bedroht hier dein Leben. Ich habe auch kein Interesse daran im Internet irgendwelche "Gleichgesinnten" Krisenvorbereiter kennen zu lernen und mit denen dann in irgendeiner Art Kommunen zu leben, während man auf das Ende der Welt wartet. Solche Projekte werden scheitern, besonders wenn sie von Selbstdarstellern angeführt werden, die sich als Anführerfiguren aufspielen und als stellvertretender Sprecher dann mit den Medien reden, während sie ein paar Konserven, Tütensuppen und eine unbenutzte Survival-Axt vor sich ausbreiten. Solche anderen Prepper werden am Ende nur Blutbanken für Leute ohne Skrupel oder neue Fraktionen sein. Und es gibt bereits jetzt zahlreiche Fraktionen die einen berauben und den eigenen Willen aufzwingen wollen.

Letztendlich wird entscheiden wer mehr Biss hat und skrupelloser gegen einen skrupellosen Gegner vorgehen kann. Dafür braucht man keine Leute die sich Sorgen um den Euro und das eigene Ersparte machen, sondern Leute denen einer abgeht wenn Dinge mit einem roten Stern drauf explodieren. Andere können sich in einem Bunker verstecken und darauf hoffen irgendwann wieder raus, in eine einigermaßen lebenswerte Welt, kommen zu können, in eine Welt der sie wieder nur ausgeliefert sein werden. Hoffentlich akzeptiert dann jemand Gold und Silber als Bezahlung!


Alles nichts neues

Auch wenn das für die meisten deutschen Leser viel neues Material ist was hier behandelt wird, es ist nichts Neues unter der Sonne. Ich empfehle den Leuten die englische Sprache zu erlernen, womit sich ein viel größeres Informationsangebot für sie ergibt als im deutschsprachigen Raum. Das macht diese Seite auch überflüßig, da sie nur Sammelsurium und Übersetzer ist. Selbst die Schweizer haben noch nicht so interessante Bücher geschrieben wie man sie im amerikanischen Raum findet zu Themen wie Bug-out, Waffenbau, Notfallmedizin und dergleichen, weshalb dort auch mehr amerikanische Literatur auftaucht. Ich finde das super. Die US Army und das Pentagon stellen zudem riesige Bibliotheken an Feldhandbüchern, technischen Anleitungen und Ausbildungsmaterial kostenlos im Internet zur Verfügung.


Wohin geht Post Collapse?

Ich werde sporadisch und wenig regelmäßig weiterhin neben typischen Survival Themen und Schattenwirtschaft so Zeug schreiben wie man Panzer sprengt oder Raiderbanden bejagt, einfach weil mir dabei einer abgeht.
Für die nähere Zukunft ist bereits das erste Buch im Paperback Handbuch Format und für den Verkauf in Arbeit und Videos sind auch geplant. Dabei wird es keine typischen Youtube Demonstrationen von Messern und Rucksäcken geben, sondern Dinge die man so bisher noch nicht gesehen hat. Der Blog soll auch übersichtlicher werden. Es wird auch weiterhin nur Beiträge geben, die ein Jahr nachdem sie geschrieben wurden immer noch genau so lesenswert sind und kein kurzlebiges Tagesgeschehen. Und die Themen werden trotzdem nicht so schnell ausgehen.



Danke für alle Tipps, gute Vorschläge, Kuchengeschenke und die üblichen Morddrohungen voller Rechtschreibfehler.



Kommentare:

  1. Ich kenne keine vergleichbare Seite wie diese.
    Auf anderen Seiten muss man sich dass bisschen Wissenswerte mühsam herauspicken
    links und rechts vor Werbeangeboten zu-spamen lassen.
    Hier kriegt man das Destillat, pur verabreicht.

    Super Seite

    PS: Das man hier gute Infos zur Verfügung gestellt bekommt, heißt aber noch lange nicht
    sich auf die faule Haut zu legen, sondern auch selber nach Infos und Material zu suchen.

    Thx

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  2. Mehr will ich auch nicht lesen! Weiter so!

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  3. dito. bitte weiter so. Auf das Buch freue ich mich

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  4. Kann dir nur komplett beipflichten!
    Was ich persönlich noch so als Vorschlag favorisieren würde, wäre sowas wie eine Link Sektion, worüber man nach Themen gegliedert Literatur downloaden kann, natürlich und wohl zu 95% eh englischsprachige.
    Dazu passend idealerweise auch Links zu weiterführenden Seiten, ebenfalls themenspezifisch angelegt.
    Watt meenste, oder ihr, auch die Leser?

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  5. " denen einer abgeht wenn Dinge mit einem roten Stern drauf explodieren" Hehe...

    Danke für den Blog!

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  6. Sehr nett, die Seite, bin auf Zufall darauf gestoßen.
    Schaue gerne rein und teile einige Ansichten. Vieles regt zum schmunzeln und lachen an, weil man weiß, das es tatsächlich anders ist, wie einem vorgegaukelt wird.
    Wenn ich die Geschichten von meinen Eltern und Großeltern vom 1+2 WK mir durch den Kopf gehen lasse, ist das eine schreckliche Wahrheit, die mit unsagbaren Entbehrungen gekennzeichnet war. Wenn ich dagegen die heutige Situation vergleiche, wird es arg - ganz arg Arg werden für die Leute im Wohlstand, falls eine solche Situation eintreten würde mit Not und Hunger.
    Würde mal die Menschen auf 6-8% schätzen, die sich über ein solches Szenaro den Kopf zerbrechen UND handeln.
    Danke für die viele Mühe, tolle Seite - weiter so :-))))
    Gruß aus dem schwäbischen.

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  7. Als ehem. OMt Fachrichtung Überwasserwaffen ( mit Pioniersprengausbildung ),
    muß ich sahen, Ihr macht gute Arbeit. Mittlerweile bin ich ein " alter Sack ". Ich
    habe den heißen Herbst 83 mitgemacht ( wir waren 72 Std. im Atombunker, der
    Bunkerkomandant hatte 3000 Schuß G 3 Munition für den Fall des Falles. Ich
    habe auch die Ausbildung an der MUS Plön genossen. Viele die Eure Web.Seite
    lesen haben keine Ahnung wie der Mensch in Extrem Situationen reagiert und
    das man sich dann keine Gefühlsduselei mehr leisten kann.

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  8. "Wenn Dinge mit einem roten Stern drauf explodieren" sehr schön , wegen mir muss nicht unbedingt ein Stern drauf sein.

    Noch schöner ist es wenn man alles selber vorher hergestellt hat,ich kann jedem nur raten der sich vorbereiten will mal ein wenig im I-Net rum zu schauen

    Grundlagen erlernen und schon macht der rote Stern bummmmmmm

    ps: die allermeisten Grundstoffe sind ohne Probleme zu beschaffen

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  9. Besten Dank für den scharfen Verstand und die klaren Worte. Dein Engagement für diesen Blog ist vorbildlich.
    Roger

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  10. Joah, du/ihr mach(s)t gute Arbeit)))

    ...obwohl ich auch einer dieser Verschwörungsspinner bin

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  11. Ich teile keinesfalls Deine Meinung und Darstellung vieler Situationen.
    Als ich im Laufe meines Lebens in Grenzsituationen mehrmals echten Hunger über Monate ,bitterste Armut und eisige Kälte erleben durfte , war meine einzigste Sorge, keinen Treffer zu erhalten , der mir den Rest gegeben hätte. Der Tot wurde zu einem väterlichen Freund . Jede Aktion wurde danach beurteilt bist Du zu schwach um das Ziel zu erreichen ? Wie hoch ist das Verletzungsrisiko ?
    Selbst einfache Tätigkeiten wie Feuer machen Essen (wenn vorhanden] kochen dauerten viel länger. Selbst bei guter Erhährungslage war meine Leistungsfähigkeit stark eingeschränkt. Ich wurde ruhig und viele Dinge die mich normalerweise ärgerten waren plötzlich egal. Jeder kleine Erfolg wurde total überbewertet und regelrecht gefeiert. Kleinstmengen wie einzelne Zigaretten wurden plötzlich sehr wertvoll.

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    1. Wie meinst Du das? Warst Du damals noch in Stalingrad dabei, oder in einem Strafgefangenenlager in Sibirien, hattest Du einen Unfall in der Arktis, oder zitierst Du aus einem Buch, oder bist Du einer dieser Himalaja-Spinner, immer auf der Suche nach einem Abenteuer?
      War deine Leistungsfähigkeit eingeschränkt durch die Sorge um dein Leben?

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  12. "...und die üblichen Morddrohungen voller Rechtschreibfehler."

    Neider des Erfolgs :-))

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  13. Ja, ganz herzlichen Dank auch von meiner Seite. Du bringst das Thema Kollaps an ganz neue Grenzen, insbes. in punkto Psychologie und Gewalt. Und immer wieder sind gute Lacher dabei, weil du einfach mit einem trockenen Spruch auf den Punkt bringst, was man Jahre und Jahrzehnte verdrängt hat. Ihr rückt einige Dringe mal wieder richtig gerade, bitte weiter so.

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  14. Sehr gute Sache. Sehr interessant zu lesen. Bitte weiter machen!

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