Sonntag, 7. September 2014

Vae Victis

Wie mit den Besiegten und Unterworfenen verfahren wird und warum man besser keiner davon sein sollte

Nationen besiegen andere Nationen indem sie ihre Kriegerkaste töten und alle anderen in die Unterwerfung prügeln. Wenn die Bevölkerung schließlich genug hat, wenn alles andere nur weniger schlimm sein kann als noch mehr Prügel, dann wird kapituliert. Ausschlaggebend ist oft nicht einmal der Mangel an Ressourcen um weiter kämpfen zu können, es ist der gebrochene Wille weiter kämpfen zu wollen.

Wenn sie dann besiegt wurden verfährt der Sieger mit ihnen wie er will und wie er kann. Das war immer so und ist völlig frei von den relativen Moralinterpretationen der herrschenden Zeit, denn sie ändert daran sowieso nichts.

In der Antike war es Gang und Gebe einen unterworfenen Stamm zu versklaven und seinen Namen auszulöschen. Räuberische Nationen wie der Stadtstaat Rom überfielen benachbarte Völker oft primär um Sklaven zu erbeuten, die man als Sexspielzeuge, Arbeitskräfte oder Gladiatoren benutzen konnte.

Während der Islamischen Expansion war es für die Anhänger Mohammeds üblich, alle männlichen Angehörigen eines unterworfenen Stammes zu töten die alt genug waren dass ihnen Schamhaare wuchsen und alle Frauen und Kinder zu versklaven. Die weiblichen Sklaven waren in der Regel dann Sexspielzeug ihrer Besitzer, oft genug erfuhren Knaben das gleiche Schicksal. Diese Praxis sehen wir bis ins 19. Jahrhundert.


Erst im christlichen Mittelalter in Europa sehen wir so etwas wie eine Art Liberalisierung. Völkische Verbindungen waren bedeutungslos, Rassismus noch unbekannt. Unter den Kriegsgefangenen des Mittelalters gab es einen belebten Markt für Lösegeldzahlungen, vom Edelmann bis zum niedersten Kriegsknecht. Soldaten konnten sich selbst frei kaufen oder ihre Familien zahlten Lösegeld. In vielen Fällen wurde dem Gefangenen sogar gestattet selbst Nachhause zu gehen um das Lösegeld zu holen, da physische Bezahlformen damals die einzige Möglichkeit waren. Verstümmelungen oder Ermordung von Kriegsgefangenen war eher selten, kam aber durchaus vor. Hierbei traf es vor allem Bogen- und Armbrustschützen, da diese Waffen unter allen Soldaten sehr gefürchtet waren und ihre Träger großen Hass auf sich zogen.

Während des amerikanischen Bürgerkrieges hatte die Konföderation ein Kriegsgefangenlager das hieß Andersonville. Es war um die 110km² groß, unter freiem Himmel und als Behausung blieben den Soldaten nur ihre Zelte, sofern sie bereits welche dabei hatten bei ihrer Ankunft. Die Konföderation hatte in ihrer Gesamtheit gerade einmal die Produktionskapazität wie die Stadt New York und Kriegsgefangene standen auf der Versorgungsliste nicht sonderlich weit oben. Neben Regen, Kälte und Hunger formierte sich zudem eine Bande innerhalb des Gefangenenlagers, die sich die Raiders nannte. Die Raiders bestahlen ihre Mitgefangenen, vorsätzlich Neuankömmlinge, um ihnen Essen wegzunehmen oder Wertsachen die sie mit den Wachen handeln konnten. Die Bande besaß eine Reihe von Waffen, von Knüppeln über Bowie Messer, und war durch ihre Räuberei in der Regel besser genährt und in besserer Verfassung als ihre Opfer.
Als Reaktion darauf fanden sich andere Gefangene zusammen, die sich dann die Regulators nannten um gegen die Raiders vorzugehen. Am Ende wurden alle Anführer der Raiders durch ein improvisiertes Militärgericht der Gefangenen abgeurteilt und an einem extra dafür gebauten Galgen aufgehängt. Eine postapokalyptische Hölle auf 110km².

 Andersonville Überlebender

Sergeant Major Robert H. Kellogg beschrieb seine Ankunft in Andersonville:
Als wir hineinkamen traf ein Spektakel unsere Augen das uns fast das Blut vor Horror gefrieren und unsere Herzen versagen lies. Vor uns waren Gestalten die einmal aufrecht gehende, standhafte Männer waren, jetzt nicht mehr als wandelnde Skelette, bedeckt mit Schmutz und Ungeziefer. Viele unserer Männer, in der Hitze und Intensive ihrer Gefühle, riefen voller Ernst aus: "Kann das die Hölle sein?", "Gott stehe uns bei!" und alle dachten das er allein uns lebendig aus diesem schrecklichen Ort wieder herausbringen könnte. - Life and Death in Rebel Prisons


Die Wehrmacht kapitulierte am 8.Mai 1945 und damit war der zweite Weltkrieg in Europa dem Anschein nach beendet. Für die Soldaten dieser besiegten Armee gab es nun die Möglichkeit sich selbst durchzuschlagen, oder in Kriegsgefangenschaft zu gehen. Viele warfen ihre Waffen weg und begaben sich in Gefangenschaft. Europa war Wirtschaftlich völlig am Boden, auch da die Nazis aus jedem besetzten Land geplündert hatten was zu plündern ging. Nun hatten die Alliierten sich um die großen Zahlen der Kriegsgefangenen zu kümmern. Heute gibt es viele Leute, die regen sich auf über die Behandlung deutscher Kriegsgefangener durch die Amerikaner, heulen einem was vor von Rheinwiesenlagern und wollen einem erzählen, dass wäre alles Absicht gewesen um den edlen Deutschen durch Hungertod zu vernichten. Als ob Hitlers Fußsoldaten in Kriegsgefangenschaft eine Versorgungspriorität gehabt hätten in einem völlig zerstörten Europa, nachdem sie es waren die bis zum Kriegsende relativ gut von der geraubten Beute anderer Völker und den Arbeitsleistungen derer verschleppten Angehörigen gelebt hatten. Was haben die eigentlich geglaubt wie sie behandelt werden würden? Mit heißer Schokolade und einem Schnitzelsandwich?


Im Pazifik währenddessen quälten die Japaner und ihre koreanischen Hilfstruppen die Alliierten Gefangenen tagtäglich. Hin und wieder, wenn sich gerade ein Soldat beweisen musste, wurde einem Gefangenen der Kopf mit einem Katana abgeschlagen. Zwangsarbeit unter unmöglichen Bedingungen war die Regel. Als gegen Ende des Krieges die Versorgungslager der japanischen Armee auch immer schlechter wurde, gingen viele Einheiten zum systematischen Kannibalismus über und aßen das Fleisch der Gefangenen.

Die Psychophatenarmee des Kalifats treibt um die 250 gefangen genommene syrische Soldaten in die Wüste um sie dort zu ermorden. Jedem dieser Soldaten ist klar, dass er sterben wird und trotzdem gibt es keine Gegenwehr. Alle werden sterben.
Auf den Hinrichtungsvideos der Sprenggläubigen von Dagestan bis Syrien sieht man unter den Geiseln oft die gleichen Verhaltensmuster. Ängstliches umherschauen, nach einem Ausweg suchen den es nicht gibt. Warum glauben Menschen dass es in so einer Lage noch einen Ausweg gibt? Glauben sie es kommt jemand und wird sie retten?


Unbekannte junge Frau am Kriegsende irgendwo nahe Pilsen im heutigen Tschechien, vermutlich Wehrmachtshelferin. Auf weiteren Aufnahmen von dort sieht man auch viele tote und sterbende deutsche Soldaten am Straßenrand liegen, die wohl Opfer Tschechischer Racheakte geworden sind. Leute ohne Waffen die sich ergeben hatten. Kurz darauf treffen erst Amerikanische Truppen ein, nur um wenig später Stalins Roter Armee das Gebiet zu überlassen.
Mir persönlich ist es übrigens scheiss egal wie viele preußische Mädchen die Russen gefickt haben.


Beim Marsch der Schande werden französischen Frauen welche mit den Deutschen kollaboriert bzw. ko­i­tie­rt haben die Haare abgeschnitten, Hakenkreuze auf die Stirn gemalt oder eingeritzt und anschließend durch die Stadt getrieben. Die Franzosen sind ein schlechtes Volk mit schlechtem Charakter der permanent an Minderwertigkeitskomplexen und einem gestörten Narzissmus krankt. Dass französische Mädchen sich mit Deutschen einlassen würden, den neuen dominierenden Alphamännchen, dass konnte der Franzmann nicht ertragen. Nachdem er sich so lange erfolgreich selbst belogen hat, das Trugbild der Grand Nation in seinem Kopf erfolgreich die provinzielle und zurückgebliebene Realität Frankreichs übertünchen konnte, holte die Wirklichkeit ihn dann doch ein, indem sich Franzfrau einfach für die temporären Vorzüge der Wirklichkeit entschied. Narzissten und gestörte Egos kriegt man immer über ihre Frauen bzw. ihre Schwestern oder die Mädchen ihres Stammes, denn sie denken ein Anrecht auf diese zu haben.
Alexis de Tocqueville wusste schon, warum er der französischen Revolution besser den Rücken kehrt und nach Amerika geht.

Am 31. Juli 1809 konnte General John Stark aufgrund seiner schlechten Gesundheit nicht an einem Veteranentreffen anlässlich des Jahrestages der Schlacht von Bennington teilnehmen. Stattdessen lies er einen Rundbrief verschicken mit den Worten: Lebe frei oder stirb! Der Tod ist nicht das schlimmste aller Übel.


Werde niemals zu einem Gefangenen. Ein Gefangener ist nicht Herr seines Schicksals und befindet sich immer in einer Position die er unmöglich verteidigen kann. Sterbe wenn du musst, der Tod ist nicht das schlimmste aller Übel. Sterbe bevor du dich wiederfindest in einem orangenen Strampler und ein Verrückter dir vor laufender Kamera den Kopf abschneidet. Sterbe bevor du in einem Harem landest wo Leute dich als Sexspielzeug missbrauchen, die sich vor dem Arsch ihres Vordermannes verbeugen. Sterbe lieber bevor du dich mit deinen ehemaligen Kameraden in einer Bambusbarracke um eine tote Ratte prügelst nur um Kurz darauf von deinen Bewachern gefressen zu werden.


1 Kommentar:

  1. Grausamkeiten gegen Wehrlose wenden sich nach Bekanntwerden gegen die Truppen, die sie begehen.

    Man kann dies derzeit gut im Irak beobachten. Die Kämpfe werden zäh und die Gegner der IS ergeben sich vernünftigerweise nicht mehr. Solche Raids, wie am Anfang sind damit unmöglich geworden.

    Die gleiche Erfahrung haben deutsche Truppen in WK2 in der Ukraine gemacht.

    Durch masslosen Terror gelang es ein freundliches Land, das den Truppen zunächst zujubelte innerhalb eines halben Jahres in einen brodelnden Partisanen Hexenkessel zu verwandeln .
    Stalins Propaganda hätte das nie geschafft.

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