Dienstag, 28. Oktober 2014

Körperpanzerung für den Survivalist

Welche Schutzausrüstung ist für den Survivalist in welcher Auftragslage geeignet?



Wenn du Teil 1 über moderne Körperpanzerung noch nicht gelesen hast, dann lies erst mal den.

Auftragslage

Die Auftragslage oder die Situation in der ich damit rechne Körperpanzerung zu brauchen ist das wichtigste bei der Auswahl.
Wer damit rechnet in der Stadt überfallen und abgemessert oder angeschossen zu werden, der sollte da zu diesem Zeitpunkt bereits gar nicht mehr sein. Stichschutzwesten und Schutzwesten der Schutzklasse 1 können das schlimmste verhindern, sollten aber nicht als ermutigung verstanden werden eine Situation eskalieren zu lassen. Einlagen der Schutzklasse 1 sind sehr billig zu bekommen, Front und Rückseite zusammen bereits ab 20 Euro. Das eigentlich teure dabei wird oft die Westenhülle, aber auch die kann man selbst herstellen. Aber wie gesagt, ich denke zu so einem Zeitpunkt sollte man das Gefahrengebiet bereits verlassen haben. Sollte ich ballistische Platten tragen und in einen Nahkampf geraten, so ist das Risiko für mich unnötig hoch ausmanövriert zu werden, zu Boden zu gehen und unter dem Gewicht der eigenen Panzerung erstickt oder erwürgt zu werden, gelingt es dem Angreifer die Weste unter mein Kinn und gegen meinen Hals zu treiben.
Am Ende hat man Arbeit und Geld investiert, nur um mit einem billigen Butterfly ins Auge gestochen zu werden. Wenn Straßenräuber ihre Opfer töten wenn diese Widertand leisten, dann setzen sie damit ein Statement, das allen anderen mitteilen soll, dass sie besser tun was man ihnen sagt oder sie werden umgebracht. Die gehen dann aber auch auf Nummer sicher, dass ihre Opfer tot sind.

Ich sehe es eher so, dass der Survivalist in einer Gruppe Körperpanzerung benötigt, wenn es darum geht den eigenen Rückzugsraum zu verteidigen, Aggressoren zu bekämpfen oder in urbanisierter Umgebung aktiv zu werden. Wer nicht in einer Gruppe agieren kann oder eine Familie zu versorgen hat, der vermeidet den Kampf.
Für die aktiven Kämpfer gilt sich es sich so gut es geht zu schützen.


Helme

Der menschliche Kopf hat zwar einen dicken Schädelknochen, ist aber gegen mechanische Einwirkungen mit harten Gegenständen doch recht empfindlich. Die meiste Zeit der Menschheitsgeschichte sind Helme für militärische Zwecke entwickelt und gefertigt worden. Helme auf der Baustelle oder beim Fahrradfahren sind etwas relativ neues.

Moderne Kevlarhelme halten zwar auch nicht wirklich Kugeln auf, der Hauptgrund wieso man sie trägt sind aber ohnehin Splitter und Schrapnelle. Gerade in urbanem Gebiet und überall sonst wo aus der Umgebung Splitter abbrechen könnten sind sie essentiell wichtig.


Kevlarhelme sind in Deutschland momentan recht rar geworden, da der Ukraine Konflikt den Surplus Markt richtig abgeschöpft hat. Die Schuberth Gefechtshelme sind quasi schon eine echte Seltenheit und unter 130 Euro eigentlich nicht mehr zu bekommen. Vielen Dank Bundesregierung.
Dagegen kann man PASGT Kevlarhelme der US Army noch für 80-100 Euro finden, da dieses Modell nun durch den neuen MICH Gefechtshelm ersetzt wird. Der PASGT Helm ist etwas einfacher konstruiert als der Gefechtshelm der Bundeswehr, lässt sich aber mit einem Ersatzsystem upgraden und anpassen, wenn man das denn möchte. Ansonsten ist der auch völlig okay.

Wovon ich jedem Survivalist generell abrate ist diese ganze Commando Special Forces Scheisse, wo die Helme Klettflächen, Rails und ausgeschnittene Formen für die Ohren haben. Das ist totaler Bullshit und nur was für affige Küchen Kommandos die sich verkleiden wollen.

Der Blödsinn kostet viermal so viel wie ein regulärer Gefechtshelm in Fritz Form und bietet weniger Schutz. Aber Hauptsache man hat Klettflächen für so einen Trunk Monkey Patch oder Shit Magnet Bullshit.


Ein Funk Headset mit Micro passt auch unter reguläre Gefechtshelme, es muss nicht gleich das Gehörschutz Sprechfunkgerät für 500 Euro sein. Der Survivalist ist irgendwo bei Klassifizierung Tier4 und nicht bei den Special Forces Leuten mit riesiger Logistik und Regierungs-Budget.


Westen

In letzter Zeit werden Westen immer kleiner, bei vielen gibt es gar keinen Splitterschutz mehr und sie werden nur noch zum "Plate Carrier", also Plattenträger.

Dieses Ding hier von Crye Precision ist die Fishnet Strumpfhose unter den Plattenträgern. Für 180 USD gibt es diesen Haufen Plastik mit ein paar Schnallen. Hauptsache man macht einen auf Special Forces. Dieses ganze ultra leichte Zeug ist nämlich nur entwickelt worden für Special Forces und Short-Duration Strike Einsatzmuster. Das ist nicht dafür gedacht jemals wirklich in ein Feuergefecht verwickelt zu werden, denn in diesem Falle sind Special Forces eigentlich erledigt. Eventuell haben diese minimalistischen Ausrüstungsgegenstände noch in einem Raid bzw. Überfall auf gegnerische Lager Verwendung.

Die Auftragslage in einer Post Collapse Situation verlangt gerade Splitterschutz. Kleine Wunden, die unter Adrenalin vielleicht erstmal gar nicht bemerkt werden, können sich entzünden und sind umso gefährlicher, wenn eine solide Versorgung mit Medikamenten nicht mehr gegeben ist.


- US Modelle

Die häufigste Weste auf dem Surplus Markt amerikanischer Fertigung ist die OTV. Die Outer Tactical Vest ersetzte die FSBE Weste, blieb in ihren verschiedenen Ausführungen aber nur relativ kurz beim US Militär, bis sie durch den Scalable Plate Carrier und die Modular Tactival Vest ersetzt wurde.

FSBE Weste
OTV Weste

Für alle Westenmodelle von FSBE bis MTV sind Kragen und Unterleibsschutz universal verwendbar. Was schwieriger wird ist Weichballistikeinlagen zu finden für die verschiedenen Modelle. Die FSBE Weste braucht andere Weichballistikeinlagen als eine OTV Weste.

Einlagen für eine FSBE Weste

OTV Rückenteil Dummy im Vergleich mit SK1 Rückenteil deutscher Polizei: Passgenau

Verschiedene Ausführungen von OTVs

Die Amerikaner pissen gerne Geld weg indem sie immer neues Zeug ordern und alles davor rausschmeißen, auch wenn es nur die falsche Tarnfarbe hat. OTV Westen gibt es teilweise voll ausgestattet in den ausrangierten Tarnmustern Woodland und drei Farben Wüstentarn. Das graue Pixeltarnmuster UCP wurde nun letztendlich durch eine US Army Version von Multicam "Operational Camouflage Pattern" ersetzt, weshalb wieder ein ganzer Haufen von Ausrüstung auf den Markt kommen dürfte.


Das aktuelle Modell der Modular Tactical Vest (MTV) wie es vom Marine Corps verwendet wird, bietet zwar guten Schutz gegen Kugeln und Splitter, ist aber so umständlich, dass man fast einen Knappen braucht um sie anzuziehen.


Die US Army verwendet momentan die Improved Outer Tactical Vest und experimentiert mit extra Schutzwesten für Frauen herum, obwohl es in Kampfeinheiten keine Frauen gibt.


Diese Westen werden jetzt wieder ausgemustert, weil sie das falsche Tarnmuster besitzen. Man kann die Hülle aber einfach einfärben oder ansprühen.


- Splitterschutzweste der Bundeswehr


Ein Muster das ich eigentlich bevorzuge ist das der deutschen Splitterschutzweste, welches aber auch von anderen Ländern in anderen Modifikationen verwendet wird. Die Splitterschutzwesten sind mit Einlagen recht billig zu erwerben(um die 30 bis 40 Euro), der Torso ist ausreichend geschützt genauso wie der Hals. Auch die Schultern sind geschützt, da die Arme im Fall von Verwundung im oberen Bereich nur schwer abzuschnüren bzw. zu versorgen wären.

Ich habe meine Splitterschutzwesten modifiziert bzw. verwende sie als Grundlage um bessere Westen daraus zu machen, indem ich Unterleibschutz und Fächer für Platten anbringe. Dazu mehr im nächsten Teil.

Serbische Schutzweste mit Hartballistik


Brille
Was man mindestens haben sollte sind Staubschutzbrillen bzw. Korbschutzbrillen. Schutzbrillen mit Polycarbonat Gläsern schützen zwar den Träger gegen Splitter, das Material ist aber nicht sonderlich kratzfest und bei vielen Brillen kann es passieren, dass sie von innen beschlagen. Hier ist halt wieder die Frage wie tief man in die Tasche greifen kann und will. Der Preis kann von 30 bis 250 Euro gehen. Und jetzt ratet mal bei welchem Ende dieser zwei Preisklassen die Bundeswehr einkauft.

Die Bollé Defender Schutzbrille entspricht dem NATO Standard und ist bereits für 30 Euro zu haben.


Stiefel
Das Schuhwerk ist etwas besonders kritisches, da der Survivalist nicht nur strapazierfähige, langlebige Schuhe brauchen wird, sondern in einer Post Collapse Situation wohl auch mit Minen, Blindgängern und Fallen zu rechnen ist.
Minengeschützte Blast Boots von BfR kosten so um die 300 USD und können einen Fuß vor der Amputierung bewahren. Obwohl diese Technologie Jahrzehnte alt ist, ist sie in der tactical Branche relativ unbekannt und wird fahrlässig vernachlässigt, auch wenn BfR Stiefel äußerlich nicht von anderen Kampfstiefeln zu unterscheiden sind.

Alles darüber ist eher speziell für den Minenräumeinsatz. Für Minenräumer gibt es auch Schutzsohlen auf Stelzen, Luftkissensohlen und andere Dinge, die auch improvisiert werden können.


Aus dieser Reihe:
Teil 1 über moderne Körperpanzerung
Teil 3 über Eigenbau und Improvisation

Siehe auch:
Die Auswirkung von Konflikten auf den Surplus Markt


Kommentare:

  1. Im Gegensatz zu den Fritzsboxen kann man die ohrenfreien opscore Helme halbwegs auf zivilen Fahrradhelm trimmen.
    Und postcollapse fahren ohnehin erstmal die meisten Leute mit Fahrrad durch die Gegend.
    Schweineteuer sind sie natürlich und man muss aufpassen keinen Fiberglas Helm abzufassen.

    Das mit den Anti Minen Stiefeln hatte ich echt noch nicht auf dem Radar.
    Werde ich bei den Ballettschuhen meiner Töchter beachten :).
    Gibts da Einschränkungen beim Laufen (starre Sohle)?
    THX und weiter so!

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    1. Habe schon überlegt ob man so einen Crewman Helm in irgendwie rot und neongrün anmalen könnte, aber wie gesagt sollte man die Gefahrenzone bereits verlassen haben, wenn man seine Wehrhaftigkeit zivil tarnen muss. Vielleicht mach ich dazu in Zukunft noch was.

      Bei den Blast Boots gab es bei bisherigen Truppenversuchen keinerlei Nachteile, nur ein winziges bisschen schwerer sind sie halt.

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    2. Kann mir jetzt ein Urteil über den Fast erlauben.

      Teuer (450€) in schwarz unauffällig, leicht, komfortabel.
      Gute Belüftung, die Puffer-Pads sind waschbar. Die Befestigungsriemen sind weitaus besser als bei anderen Crewmen Helmen.

      Beim Railsystem liegt ein Picatinny Adapter bei. Die Glock Lampe passt gut, wenn man sie nicht gerade an der Waffe hat.

      Alles in allem, um sich unauffällig zu bewegen, ein brauchbares Teil.

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  2. Da brauchst Du nichts anmalen.
    Machst Du einen Regenschutzbezug vom Fahrradhelm drüber und gut is.

    Und überhaupt zivile Tarnung per Fahrrad...
    Mein Grossvater hat sich unmittelbar nach Waffenstillstand 1945 von einem Pfarrer in Holland einen Talar geliehen und ist damit nach hause in den Harz geradelt.
    Darunter die volle Wehrmachtsuniform.
    Bei Nachfrage an den Kontrollen war Merkwürden immer auf dem Weg zu einer Beerdigung im Nachbardorf. Und seine 08 hat er damit auch gerettet. :))

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  3. Hat jemand eine Quelle für zivil aussehende Schutzbrillen, in die man Korrekturgläser einbauen kann, ohne gleich chancenlos auf dem Heiratsmarkt zu werden.
    Ich hab da so eine Bolleebrille, aber die sieht so potthässlich aus wie die Ex in meinen Erinnerungen.

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  4. http://www.sanitaetsdienst-bundeswehr.de/portal/a/sanitaetsdienst/!ut/p/c4/04_SB8K8xLLM9MSSzPy8xBz9CP3I5EyrpHK9quLEPL3c1JTMqsw8_XCQupRUveT8vNQSEFmSmleSCSTTixJL8ov0CvKLSnJAMqVFRUAZvcwU_UgDQxcnAwsDGDCsMQ8ytQzzNrGw8PRz89cvyM11BACMghrX/

    Bevor man sich so semi-zivil einpanzert: Verlasse - den - Gefahrenbereich.

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  5. Die Raid von Bolle bietet sich an. Mehrere Wechselgläser, mit Band oder Bügel tragbar und für Brillenträger ist nen Korrektureinsat zum Einschleifen der Gläser auch mit bei. Mit Hardcase und pipapo, rundum sorglos.

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    1. Danke für den Tipp. Brauchbar, halbwegs ansehnlich und erstaunlich gutes Preis Leistungsverhältnis!

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  6. Die Blast Boots mögen gut für die Armee sein. Aber wie ich es raushöre ist der Schutz wohl nur so, dass man in 50 % der Fälle das Bein damit retten kann. Und das nur mit optimaler medizinischer Versorgung. Ohne Versorgung wird man wahrscheinlich so oder so nach der Mine draufgehen.Wenn es zum Zusammenbruch kommt haben wir hier schnell wieder den medizinischen Standard wie im WWI. Und da bringen ein schon leichtere Verletzungen in Lebensgefahr.
    http://youtu.be/qGVmc836bZk

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    1. Ja dann lass dir gleich das ganze Bein absprengen und verblute. Soll man es jetzt überhaupt nicht mehr versuchen oder was?

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    2. Bringen einfache Sicherheitsstiefel (Klasse S3) auch etwas?

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    3. Tritt doch auf eine Mine und finde es raus.

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  7. Vergessen haben wir noch ein Paar Knie- und Ellenbogenschützer. Kostet nicht viel, kann einem aber glatt den Tag retten und sorgt auch für gute Waffenhandhabung bei rauhen Bodenverhältnissen.

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  8. Nochwas vergessen...Handschuhe. Schutz gegen Schnitte und ggf Kälte.
    Bei der Gelegenheit:
    Ich jage Rehwild gern mit meiner Steyr AUG Z3. wenn keiner hinschauen kann und ich allein bin.
    Ein Grund ist die absolut komfortable und durchdachte Abzugseinheit der AUG, die auch mit dicken Handschuhen gut bedient werden kann.
    Für Jäger, die sich wg solcher Gewehre den dämlichen Spruch auf dem Waffenamt anhören müssen:
    "Wollen Sie Krieg führen?"

    Die einzig richtige Antwort lautet: "Nicht nur führen....gewinnen!"

    Israel zieht derzeit mit dem Tavor Gewehr nach.

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  9. Ja, die Handschuhe. Ich bin da schon fast Sammler, aber neben ledernen oder gummierten Arbeitshandschuhen favorisiere ich neben den BW Kampfhandschuhen im Herbst und Winter echt diese Fleece-Fingerlinge mit Klapp-Fäustling dran. Da kann man den Abzugsfinger jederzeit in den molligen Fäustling stecken oder bei Bedarf alle Finger frei haben um was zu machen. Kalt war's mir da drin noch nie! Und wenn man das Gewehr am Sitz auflegt ist die gedoppelte Handrückseite auch sehr angenehm.
    Ungefähr sowas:
    http://www.frankonia.de/Handschuhe+mit+F%C3%A4ustling/Le+Chameau/Ansicht.html?Artikelnummer=292061&lastSelected=f_s_typ&f_s_typ=Handschuhe&navCategoryId=9055

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    1. Yep, die sind gut. Erstaunlich wie doch die Praxis auf gleiche Lösungen kommen lässt.
      Aber für die Körperschutz-Handschuhkollektion des Survivalisten noch einen etwas abgefahrenen Tipp:
      Schwere Schutzhandschuhe mit denen man auch mit Natodraht hantieren kann. Und natürlich auch ein paar Rollen Natodraht einfach so.

      Besser man hat es und braucht es nicht.......

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  10. Das Design der Splitterschutzweste der BW sprach mich an, insbesondere wegen des Halsschutzes.
    Ich habe aber auch nach etlichem Suchen keine vernünftigen Größenangaben finden können. Meine Körpergröße wäre 178 cm und Brustumfang 108 cm. Auch wird da mal von den Händlern Größen angegeben wie GL oder GK, dann aber wieder L oder XL und einer behauptet gar, er hätte eine one-fits-all Größe...

    Hätte die britische CBA einen Halsschutz, würde ich ja mit der liebäugeln; die scheint momentan eh gut auf dem Markt zu sein.

    Vielleicht ist -bitte- wer bereit, mir da Auskunft zu geben ? Bei der BW Splitterschutzweste würde ich aber noch atmen wollen und im Sitzen scheint eine Höhe von ca. 50 cm (Hals bis Bein) für das Vorderteil der Weste wohl zu passen.

    Ich nehme ansonsten an, dass eine Größenangabe wie 180/116 bei der britischen CBA (heisst die wirklich so ?) der Wahrheit entspricht oder ist da ne Krux noch vorhanden ?

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    1. Meine Körpermaße sind fast identisch, die Größe MK bei den BW-Westen passt wunderbar. Best Protection hat die im Angebot. Die Pakete sind sehr flexibel, sitzen sollte eigentlich kein Problem sein.

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    2. @61 Halt dich vielleicht mit der Werbung ein bisschen Zurück. Produktnamen sollten reichen.

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    3. Bin 1, 80. Bei der SpliSchu hab ich MK und ML probiert. Emphehle in Bezug auf die Bewegungsfreiheit die kurze Version. M kann auch noch unauffällig unter einer Regenjacke verborgen werden und liegt perfekt an.

      Allgemeine Empfehlung: Zwei bestellen und Einlagen kombinieren. Trägt sich angenehm leicht und ist für unter 80Euro ein prima Schlagschutz.
      Kugelsicher sind solche Westen nicht. Steckten aber bei uns auf dem Schießstand mühelos jede Art von Schrot und Slug weg. Bei 9mm sollten wie beachrieben zwei Lagen kombiniert werden.

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  11. Hier in diesem Forum: http://www.razyboard.com/system/morethread-review-deutsche-splitterschutzweste-rrt877-2259436-6082097-0.html sind viele Bilder von Ansichten der Splitterschutzweste BW abgebildet.
    Ich war erstaunt, aber MK (die kleinste Größe) passt mir bei 1,78m und Brustumfang 1,08m fast wie angegossen. Der Oberteil der Weste liegt bei mir angenehm direkt auf der Brust auf; Da passt dann nur noch ein T-Shirt drunter. Von der Länge beim Sitzen liegt die Weste auch gut.
    Allerdings sollte man sich vor Augen halten, dass bei den seitlichen Klettverschlüssen es "nur" bis zur Mitte der Klettfläche bei mir geht, was vorteilhaft ist, da dann noch Platz zum "Bauchwachsen oder -abnehmen" vorhanden ist von sicherlich mindestens plus minus 8 cm.
    Bei diesen seitlichen Klettverschlüssen gibt es einen andedeuteten Schnitt, wo markiert, bis wohin dann der Schutz des Vorder- und Hinterteiles der Weste sich gerade noch überlappt. Da müsste ich noch etwas fetter werden um das voll auszureizen.
    Man sollte halt wissen, dass der Klettverschluss bei 1,08 m Brustumfang nicht voll an der Seite abgedeckt ist, wenn man einen ähnlichen Bauchumfang hat. Aber wie gesagt, man muss den Vorteil sehen, da es halt noch Spielraum gibt für dickere und dünnere.
    Ich wundere mich, was Leute mit einer Körpergröße von 1,64 und so machen. Da gibt es dann wohl kein kleineres Modell mehr ?

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  12. Kann man BW Splitterschutzwesten eigentlich problemlos einfärben mit gängigen Produkten?
    Hat auch jemand Ahnung, ob es da Probleme gibt, wenn man Weichspüler verwendet beim Waschen (natürlich mit herausgenommenen Schutzteilen) ?

    Vielen Dank für Antworten !

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    1. Ich habe mit Textilfarbe gute Erfahrungen gemacht. Die verwendete Farbe war eine Tube mit Schwamm drauf, die ich im Baumarkt erwerben konnte und für Schablonenmalerei gedacht war. Gewöhnliche Textilfarbe zum Färben in Waschmaschinen funktioniert allerdings nur bedingt, da der Flecktarndruck durchscheint und mit Schwarz das Endprodukt ein leicht grünliches Anthrazit ergibt.

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