Mittwoch, 5. November 2014

Insurgency: Hinter feindlichen Linien


Du hast dich also umzingeln lassen?


Manchmal passiert es, dass eine Insurgentenbewegung relativ einfach ein ganzes Gebiet schlucken kann, in dem sich der Survivalist aufhält. Dies kann dadurch passieren, dass ihre bewaffnete Insurgentenbewegung militärisch erfolgreich ist, oder dadurch dass die Gesellschaft so lange zersetzt und verblödet wurde, bis sie selbst die Insurgenten an die Macht gewählt hat. Letzteres ist besonders kritisch für den Survivalist und seine individuelle und freiheitliche Attitüde, da die Gemeinschaft ihn bei Zuwiderhandlung als Störenfried wahrnimmt, aktiv gegen ihn vorgeht oder in der Regel einfach hängen lässt.

http://www.focus.de/politik/deutschland/neue-landesregierung-spd-mitglieder-in-thueringen-stimmen-fuer-rot-rot-gruen_id_4248183.html

In diesem Beispielfall behandeln wir die Aktion und die Reaktion, sollte eine Insurgentenbewegung erfolgreich ein Gebiet übernommen haben.

http://www.sueddeutsche.de/politik/spd-dkp-und-die-stasi-schlaefer-des-kalten-krieges-1.137269

Wir nehmen im ersten Beispiel an, die Insurgentenbewegung ist mit mehr oder weniger friedlichen Mitteln an die Macht gekommen, durch gesellschaftliche Zersetzung, Unterwanderung und wahrscheinlich auch Wahlfälschung. Um letzteres einmal näher kennen zu lernen, so sollte der Survivalist einmal selbst bei seiner örtlichen Gemeinde als Wahlbeobachter vorstellig werden und den Leuten auf die Finger schauen, die da die Zettel zählen und sortieren.


Sabotage oder "Scheisse bauen".
Sollte der Survivalist noch nicht das Gebiet geräumt haben, so kann er auf einem primitiven Level das gesellschaftliche Leben des Insurgentenstaates sabotieren.


Die CIA hatte in den 1980er Jahren ein einfaches Sabotage Handbuch in Englisch und Spanisch heraus gegeben, welches dazu bestimmt war der Bevölkerung in Nicaragua einfache Hinweise dazu zu geben, wie man die Kommandowirtschaft der sozialistischen Sandinista Regierung schädigt.

Die Tipps waren alle sehr simpel und gingen vom Gerüchte verbreiten, den Feueralarm im Betrieb auszulösen, Nägel auf Straßen zu verteilen, falsche Hotelreservierungen zu machen bis Brandstiftung und den neuen Kolchosenchef anonym am Telefon zu bedrohen. Einfach konstant Scheisse bauen, überall wo die Insurgenten meinen das Sagen zu haben.

Nur vorsichtig sollte man sein, sonst wird man zum Teil eines im Ostblock kursierenden Witzes:
Sitzen drei Männer im Gefängnis. Fragt der eine "Warum seid ihr hier?".
Sagt der andere: "Ich kam immer zu spät, da hat man mich wegen Sabotage verurteilt."
Sagt der nächste: "Ich kam zu früh, da hat man mich wegen Spionage verurteilt. Und du?"
"Ich war immer pünktlich. Da kamen sie darauf, dass ich eine West-Uhr habe."
Die Natur dieser Art von Sabotage ist sehr einfach und soll in erster Linie darauf abzielen, dass im Insurgentenstaat kein normales Leben möglich ist und so der Hass gegen die neuen Machthaber geschürt wird. Eventuell wird der Insurgentenstaat diese Aktionen nutzen und selbst wieder Gerüchte verbreiten, dass irgendeine Untergrundgruppe alleine Schuld daran wäre, dass das Arbeiter- und Bauernparadies abfuckt. Es geht hierbei aber darum, die kritische Phase zu sabotieren, in der sozialistische Regime von ihrer geraubten Substanz leben können, die sie umverteilen um sich Loyalität zu erkaufen. Das Ziel muss sein diese Phase zu stören.

Sinnvoll ist es natürlich dabei erst in Erfahrung zu bringen, in welchen Wahlbezirken, generell in welchen Gebieten, die Insurgentenbewegung und ihr politischer Arm stark repräsentiert sind.

Es kann auch sinnvoll sein direkt auf die Unterstützer, die sich für unbeteiligte Zivilisten halten, abzuzielen. Sozialisten sind im Grunde ziemlich verbohrte, bornierte, neidische und überhaupt psychisch chronisch kranke Menschen die zu dämlich sind ihre eigene Ideologie zu begreifen, weshalb es ein riesen Spaß sein kann ihre Knöpfe zu drücken.
Als Beispiel bietet sich hier an, eine falsche Bürgerinitiative ins Leben zu rufen um Asylsuchende in den Mittelschichtswohnvierteln kleiner Beamter und des linken Bildungsbürgertums anzusiedeln, oder auch in den Plattenbaugegenden, wo man die Linkspartei wählt, wie letztens in Berlin Köpenick. Eventuell kann es helfen eine dieser dämlichen "Refugees Welcome" Gruppen zu unterwandern, oder gleich selbst eine auf Facebook zu erschaffen und in den üblichen Netzwerken dafür zu werben. Freunde dich mit den Flüchtlingen an, gib ihnen Alkohol. Ist die Scheisse dann am dampfen, kann man sie in den Ventilator schmeißen und die Flüchtlinge bspw. zum örtlichen Gewerkschaftshaus steuern. Sollen die sich dann gegenseitig zerfleischen.

http://www.tagesspiegel.de/berlin/fluechtlinge-in-berlin-koepenicker-wollen-kein-containerdorf/10870370.html                                          Problem?

Generell ist es wichtig die Insurgenten und ihren Unterstützerkreis paranoid zu machen, bis keiner mehr dem anderen Arschloch traut und die Bewegung verrottet und zerfällt.


Pseudo Operationen
Man gibt sich selbst als Teil der Insurgentenbewegung aus um Insurgenten in Fallen zu locken, damit man diese entweder kompromittieren, erpressen oder ausknipsen kann. Es kann auch reichen einfach ihren Ruf zu zerstören, indem man bspw. alle Wände im SPD Viertel mit anti-kapitalistischen Parolen vollschmiert. Am besten ist es, wenn man den linken Kreditmillionären mit Gewerkschaftsmitgliedschaft so regelmäßig die Fassade ruiniert, damit diese sich am ausbeuterischen, unsolidarischen Mietgeschäft nicht kapitalistisch bereichern können.

Man kann sich anziehen wie die Vertreter des militanten Flügels der Insurgentenbewegung, so tun als ob man besoffen wäre, Scheiben einschmeißen und einfach Ärger machen. Fluchtplan, Safehouse und Klamotten zum wechseln sollten bereit liegen.


Schmuggel und Schattenwirtschaft
Ist dann durch Sabotage oder einfach durch die sozialistischen Eingriffe in den Markt der Mangel da, so kommen die Lebensmittelmarken, Stromkredite, staatliche Aufstockungen und so weiter.
Der Survivalist sollte kein Problem mit diesem Mangel haben und sich im Bereich der Schattenwirtschaft so gut zurecht finden, dass er in der Mangelwirtschaft unter dem Radar mitmischen kann. So kann man nicht nur etwas Geld machen nebenbei, man kann auch weiter die Gesellschaft unterwandern und die Loyalität gegenüber der Insurgenten Proxyregierung zerstören. Wenn es dann weniger Arbeitsplätze gibt, weil die sozialistischen Eingriffe alles abwürgen, wird man nur noch Stellen im öffentlichen Dienst über Vitamin-B bekommen, was den Survivalist gleich erkennen lässt, wer welche Art von Beziehungen mit den Insurgenten unterhält.

Eventuell kann man auch Vertreter und Funktionäre der Insurgentenbewegung kompromittieren und erpressen, wenn diese den nicht versteuerten Schwarzmarkt in Anspruch nehmen.


Weiter im nächsten Teil.


Siehe auch:

Counter Insurgency und Konterrevolution
Der Unterstützerkreis 
Der Protostaat



Kommentare:

  1. "oder dadurch dass die Gesellschaft so lange zersetzt und verblödet wurde, bis sie selbst die Insurgenten an die Macht gewählt hat."

    Genau das passiert gerade, schaut euch doch um, die EU ist genau das Gebilde dass wir alle nicht wollten! Die meisten sind aber dank Blöd und RTL genug verblödet um das gar nicht zu merken...

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    1. Springerpresse hat die SED nicht auf den Thron gehoben und RTL auch nicht. Stattdessen haben wir eigentlich Attitüden herrschen die genau darauf runter schauen und Leute für zu blöd halten ihr eigenes Schicksal zu bestimmen.

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    2. SED, Sozialismus, Kommunismus war ein mal, wir sollten nicht den alten Gegnern hinterher trauern sondern gerade als Survivalist in alle Richtungen wachsam sein, wachsam was unsere Freiheit bedroht, denn sonst kann man ganz einfach überrascht werden...

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    3. Zu behaupten der Kommunismus ist tot und sowas ist wäre was für kalte Krieger ist absurd, dumm und gefährlich.

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    4. Falsch, ich sage: "In alle Richtungen wachsam sein"

      Wo spielt denn bitte heute der Kommunismus in Westeuropa eine ernstzunehmende Rolle oder ist noch Staatsform?

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    5. Not sure if sarcasm, or serious... Bist du sicher, dass du hier auf der richtigen Seite gelandet bist?

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  2. Fakt ist aber, dass die meisten Menschen nicht in der Lage sind, ihr Schicksal selbst zu bestimmen und selbstverantwortlich zu denken und zu handeln. Sie schreien nach dem Staat und Institutionen, die alles regeln und für Ordnung sorgen. Sicherheit und Ordnung über alles! Bloß kein Risiko eingehen! Nur deshalb können Staatskraken und Bevormundungskunstgebilde (Brüssel) wachsen und gedeihen!

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    1. Das ist kein "Fakt", dass ist deine Wahrnehmung. Das ist mir aber zu einfach gemacht, genau wie der BILD immer die Schuld geben zu wollen, wenn irgendwer, irgendwo, irgendwas dummes sagt.

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