Freitag, 5. Dezember 2014

Demografie Teil 2



Überall in Europa gehen die Geburtenzahlen zurück auf einen Level unter dem minimalen Reproduktionsbedarf nur um die Gesellschaften generationsweise zu ersetzen. Gesellschaften in denen es dazu bemerkt immer noch Krankheiten und Unfälle gibt.

In diese Zahlen des Durchschnitts fließen Unterteilungen in ethnische Gruppen mit ein, die durch die Zahlen der Weltbank alleine nicht erkennbar sind und im Detail betrachtet werden müssen. So hat die Türkei mit einer Geburtenrate von 2.1 Kindern pro Frau unterteilt in ihre ethnischen Gruppen nur 1.5 Kinder pro türkischer Frau, dafür 4.1 Kinder pro kurdischer Frau.

Dasselbe Bild im Iran mit 1.9 Kind pro Frau, wo die ethnischen Perser aber nur 1.5 Kind pro Frau kriegen. President Ahmadinejads Kampf gegen die demografische Implosion ist verloren, hatte er 2010 noch angekündigt für jedes neue Kind würden Prämien gezahlt werden auf ein Konto, auf welches das Kind bei erreichen der Volljährigkeit Zugriff hätte. Ebenso nannte er die Entscheidung junger Iraner keine Kinder zu kriegen einen Akt von Genozid gegen die Nation. Der Iran ist verloren und Ahmadinejad selbst entging nur knapp einem Amtsenthebungsverfahren, nachdem er die Gunst der Mullahs verloren hat.

Im Westen suchen Unzufriedene die Unterstützung anderer Nationen und versprechen sich von diesen Hilfe im Kampf gegen die eigenen Regierungen, obwohl diese Nationen noch eher und brutaler abschmieren werden als die eigene. Idioten.

In diesem Kontext macht es Sinn für die Bundesregierung und andere europäische Nationen sich mit den Kurden gut zu stellen, die an Geburtenrate alle Völker übertreffen auf deren Staatsgebiet sie leben. Machtkomplexe planen Dinge in Dekaden und über Generationen.

In Deutschland hat die Biodeutsche Frau um die 1.36 Kind, der Rest der 1.4 wird von ethnischen Minderheiten ausgemacht, die sich innerhalb von einer Generation aber schnell anpassen. Die türkische Frau bekommt in Deutschland 2.6 Kinder, Tendenz fallend. Was dabei wirklich zum Problem wird liegt jenseits ethnischer Einteilungen und hat wieder mal mit dem deutschen Gesellschaftsmodell zu tun. Der Sozialstaat sorgt dafür, dass jedes Kind von der Gemeinschaft durch Kindergeld finanziert werden muss und die Mutter in dieser Zeit ebenso. Dies führt dazu, dass man Menschen die ansonsten keine Kinder haben würden von dem Geld anderer Menschen finanziert, die zu beschäftigt mit dem erarbeiten dieses Geldes sind um selbst Kinder zu kriegen. Für einen arbeitenden Menschen stellt so ein eigenes Kind eine Belastung da, für eine Mutter die nicht arbeiten geht ein Gewinn. Auf diese Weise kann sich auch eine Frau, die keine Lust hat zu arbeiten, schon so etwas wie eine Beamtenstelle schaffen, indem sie immer wieder Kinder bekommt, egal mit wie vielen Männern. Denn Männer haben von diesem System keinen Zugewinn. Es ist ein System für die Frau, für den Uterus, für das Brüten. Dieses Brut- und Siedlungsmodell haben wir den Nationalsozialisten zu verdanken, die selbst bereits vor demografischen Problemen standen und eigentlich gar nicht genug Blut für den Boden ihrer politischen Pläne hatten.

In Frankreich kriegen die französischen Frauen selbst 1.6 Kinder, hier bringen es die Vermehrungen der zugewanderten Frauen dann auf den Landesdurchschnitt von 2.0. Frankreich hat ein demografisches Problem bereits seit dem Beginn des letzten Jahrhunderts. Es konnte sich die Verluste an Männern im ersten Weltkrieg nicht leisten, die Verluste des zweiten Weltkriegs ebenso wenig und Kolonien wie Indochina und Algerien waren dann auch mit einem massiven Aufgebot an Söldnern und Kolonialverbänden nicht mehr zu halten. Frankreich schüttet ebenso wie Deutschland Sozialleistungen über der Unterschicht aus und kultiviert sich damit genauso ein soziales Spannungsfeld, worunter die produktiven Teile der Bevölkerung zu leiden haben.

Ukraine, Russland und Weißrussland werden mit die ersten Länder sein die dabei richtig abkratzen. Die Russen sind depressive Säufer und wer aus dem Land rauskommt, der haut ab. Auch die Ukraine, an die der Außenminister Joschka Fischer damals noch diese skandalösen Visa verteilt hat, sind bis auf eine Hand voll Nutten gleich weiter nach Nordamerika. Erst seit letztem Jahr ist die Todesrate der Russen wieder unter ihre Geburtenrate gefallen und das Volk erstmals wieder seit 1992 um 24.000 Menschen gewachsen, aber schon seit 1986 sind die Geburten eingebrochen. Das sowjetische Modell war eine reine Versorgungsgesellschaft auf geringstem Level, was zu einigermaßen die Reproduktionsraten stabil gehalten hatte. Nach dem Einbruch fehlen jetzt aber Generationen, was den Russen für Expansionspläne ein sehr limitiertes Zeitfenster lässt, wofür die Geburtenstarken Jahrgänge der heute zwischen 24 und 30 jährigen Männer verwendet werden können. Darunter brechen die Zahlen massiv ein und Menschenmaterial ist nur gering verfügbar. Die heute 15 bis 20 jährigen Männer sind um die 5.74 Millionen, was bedeutet dieses Land hält mit diesen Zahlen nicht ansatzweise Verluste aus wie im zweiten Weltkrieg.

China fuckt sich dabei völlig selbst ab mit einer Kind pro Frau Rate von 1.55 und einem Durchschnittsalter von 36 Jahren. In der Altersgruppe der 15 bis 24 Jährigen gibt es 11,859 Millionen mehr Männer als Frauen. In der Altersgruppe der 25 bis 54 Jährigen 14 Millionen. Der nächsten Generation der heute 0 bis 14 Jährigen fehlen sogar 17 Millionen Frauen. Dieses Volk ist fucked und steuert fast schon zwangsläufig auf Krieg oder Bürgerkrieg zu. Diese ganzen überschüssigen Söhne, die durch das traditionelle System und die Ein-Kind Politik verzogene Prinzen von Einzelkindern sind und nur schlecht konkurrieren können, sind verdammt. Wenn sie eine Beziehung bzw. Sexualität erfahren wollen, so gibt es diese in dem verbohrten China in der Regel nur durch eine Ehe, welche voraussetzt dass man eine Karriere aufgebaut hat. Und die chinesischen Frauen, die sich trotz Maoismus zu genau solchen Schicksen entwickelt haben wie überall anders auf der Welt auch, können dabei richtig wählerisch sein.

Diese Generationen an verdammten Söhnen haben entweder die Wahl durch einen neuen Bürgerkrieg andere Männer im eigenen Land zu töten und deren Stelle einzunehmen, wobei sich die männliche Bevölkerung ungefähr 50/50 aufteilen kann in die Fraktion der Regierungskräfte und die Fraktion der Rebellen, die sich dann was weiß ich nicht auf die Fahne schreiben. Die schlachten sich dann gegenseitig ab und wenn genug Männer verreckt sind wird Frieden gemacht, wo dann jeder seinen Post und Platz bekommt.
Oder China führt Krieg gegen seine Nachbarn, wie seine Männer jetzt schon die Grenzen übertreten und in anderen Ländern Frauen suchen oder entführen, um dort die Männer zu töten und deren Plätze einzunehmen.

Zahlen von worldbank.org

Im Grunde steht jedes Land vor einer demografischen Klippe von der es runterzufallen droht. Für viele Länder wäre eine kommende Eskalation zwischen dem kommunistischen Block und dem Westen von daher sogar sinnvoll, da in so einem Fall man die ältere Bevölkerung wegsterben lassen könnte und im Falle von China ein paar Generationen von ansonsten sowieso leer ausgehenden Männern verbrennen kann. Im Krieg kommen relativ wenige Soldaten durch Kampfhandlungen um verglichen mit den Zahlen toter Zivilisten, die durch den Einbruch von Versorgungssystemen sterben.

Die islamische Welt hat ebenso überall Probleme mit dem wegbrechen der Geburtenzahlen und den letzten geburtenreichen Jahrgängen, als diese Gesellschaften sich gerade im Umbruch befanden und die Kindersterblichkeit rapide gesunken ist. Dadurch entstand in vielen dieser Länder eine Jugendblase aus der in letzter Zeit die Revolutionen des "arabischen Frühlings" rekrutieren. Schon mal gefragt wieso diese Flüchtlingshorden die nach Europa wollen zu 99% aus jungen Männern bestehen? Die will Zuhause Niemand wo es keinen Platz für sie gibt, darum wollen sie hier kolonisieren.

Die letzte Festung des Westens ist Nordamerika. Auch wenn die Geburtenraten dort zurückgehen und in den USA gerade bei 1.9 Kind pro Frau sind, so kriegen die USA und Kanada die Talente aus der ganzen Welt. Diese Länder locken diese Leute an und jedes Jahr verlassen auch zwischen 11.000 und 12.000 Deutsche die Bundesrepublik um in die USA zu gehen, die dort produktiv sind und es auch sein müssen. Deutschland dagegen lockt weiterhin die falschen Leute an. Qualifizierte Fachkräfte interessieren sich nicht für diese sozialdemokratische Weibertyrannei, da diese per Definition bereits die Englische Sprache beherrschen und eher in die USA oder nach Kanada gehen. Deutschland bleiben die Überschüssigen, die Unqualifizierten, die Transfergeldempfänger. Dazu bestätigen die Deutschen bei jeder Wahl dieses System immer wieder oder ziehen sich frustriert zurück. Ein Sozialstaat wie der deutsche saugt den Menschen dazu den Lebenswillen aus und für einen Mann gibt es keine Motive mehr Kinder zu bekommen, einen Stamm zu gründen, wenn der Staat sie für die Beschulung beschlagnahmt und sie ansonsten nur von der Mutter beeinflusst werden, was die Gesellschaft um einen herum als Status Quo empfindet. Fuck that shit.


Diese ganzen sterbenden Gesellschaften werden versuchen durch verschiedene Dinge sich noch zu retten, obwohl es dafür bereits zu spät ist. Damit meine ich die Staaten die sie beherrschen, die werden versuchen ihre Systeme damit zu retten. Eventuell werden wir in autoritär regierten Nationen vielleicht sogar das Gegenteil einer Ein-Kind Politik sehen, das Versprechen von mehr Leistungen, Verschuldungen und als letztes Mittel eben der Krieg nach Außen.

www.ibtimes.co.uk/iraqi-isis-bans-birth-control-mosul-boost-population-1477630

In Deutschland wird man entweder mehr Schulden machen bis man in einem Zustand angelangt ist wie Japan heute, wo sich die Männer zurückziehen und ausbrechen wollen und ansonsten nur alles stagniert. Vielleicht wird man den Leuten auch sagen, dass es Rente für Männer nur noch mit 70 gibt und man quasi am Schreibtisch oder der Werkbank sterben soll, während sie in der Mittagspause Flaschen sammeln gehen. Was aber nicht passieren wird ist dass sie das sozialstaatliche System für gescheitert erklären, die Verantwortlichen hinrichten, damit ein Statement setzen und nach dem Biss in den sauren Apfel den Neustart mit einer schlankeren Gesellschaft versuchen. Die Deutschen haben die Regierungen die sie verdienen, der Rest wandert aus oder liest Blogs wie diesen hier.

Für den Survivalist ist das kein Problem, denn Probleme sind in der Wortbedeutung das, was zum lösen vorgelegt wurde. Diese Dinge kann man nicht ändern als Individuum und muss sie daher als Tatsache begreifen, nach der man sein eigenes Handel von da an ausrichten muss. Das Beste was man für die Opfer von sterbenden Zivilisationen tun kann ist: Selbst keines davon zu sein.



Siehe auch:

Demografie und Überalterung
Kostenlose Bildung führt zum gesellschaftlichen Kollaps
Warum Auswandern keine gute Idee ist

Kommentare:

  1. Wenn die Boomer Jahrgänge in Schland auf dem Kompost gelandet sind, hätten wir auch bei qualifizierter Zuwanderung um 2050 eine Bevölkerungsdichte wie heute Frankeich.

    Fände ich nett und weltweit vorbildlich.

    Der Kolonisierungsversuch der "Refugees" ist allerdings irgendwie interessanter. Vor allem wenn die gutmenschlichen "SupporterInnen" geschlachtet werden:).

    Altes chinesisches Spichwort für Survivalisten dazu:
    Wenn im Tal die Tiger streiten ist es schön auf dem Berg zu sitzen.

    Ich hoffe ja, dass es dann in den versifften Städten Angebote von Balkonplätzen gibt, wenn die Unruhen beginnen.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Der ist solange interessanter, bis die Supporterinnen geschlachtet sind und die Refugees bei Deiner Familie klingeln.

      Die Probleme in der Stadt sind, selbst wenn man etwas abseits lebt, in 2 Stunden die eigenen Probleme.

      Löschen
  2. Interessante These betreffs Männerüberschuss und deren Verheizung, hab ich so noch nicht drüber nachgedacht.
    Sieht wohl nach einem Regelkreislauf aus wobei die Natur sich selbst hilft, besser gesagt die Verhausschweinung zerstört sich selbst. Eines fällt mir schon seit langem auf, normalerweise sollte sich mit wachsender Bevölkerungszahl auch die Anzahl der Denkenden erhöhen, leider ein Trugschluss. Je mehr Hausschweine es gibt desto mehr verhalten sich als Solche und es erreicht eine Exponentialkurve. Je mehr Menschen hier rumoxidieren desto bekloppter werden sie und der allgemeine IQ geht weiter nach unten.
    Esel friss oder vereck scheint wohl doch nicht falsch zu sein. Mit dieser Einstellung, anstatt Humanismus gäbe es viele Probleme nicht. Allerdings als alleinige Doktrin ist es untauglich denn nobody is perfect und nicht alles kann man allein machen. Ist wie immer, die Mischung machts.

    AntwortenLöschen
  3. Der Mensch hat seine natürliche bzw. gerade noch unschädliche Bevölkerungsdichte in fast allen Teilen der Welt schon seit langem überschritten und beginnt daher nun, mangels dezimierender Umwelteinflüsse, mit dem selbständigen Rückbau.

    Das ist grundsätzlich ein natürlicher Vorgang der über kurz oder lang zu mehr Lebensqualität für die Überlebenden führen wird.

    Zum Problem wird das nur, wenn man einen Sozialstaat wie den hiesigen aufrecht erhalten will oder größtenteils konventionell Krieg führen will oder muss. Ironischerweise ist unser krankes System vermutlich selbst bereits ein Symptom der Überbevölkerung und trägt zur Reduktion derselben bei. Ist die Raummangel-Krankheit beseitigt verschwinden natürlich auch die Symptome.
    Was Krieg betrifft muss man eben als Angreifer das beste Zeitfenster nutzen und als Verteidiger auf technologische Überlegenheit setzen und diese eventuell präventiv einsetzen bevor einem der Vorteil verloren geht.

    Krieg ist allerdings letztlich auch nur eine "vorübergehende" menschliche Verhaltensweise bei Raummangel. Menschen töten sich nicht gerne gegenseitig (von Psychopathen mal abgesehen) und sie lassen sich in Massen auch nur dann dazu verführen wenn Sie aufgrund ihrer Lebensumstände den Krieg als bessere Alternative ansehen.
    Die Wahrscheinlichkeit für Krieg ist daher immer dort am größten wo die Zukunftsaussichten junger Männer am schlechtesten sind.

    AntwortenLöschen