Sonntag, 14. Dezember 2014

Mehr Leichen, bitte

Wie Zivilisationen Konflikte austragen und beilegen


Kriege enden nicht damit, dass sie einfach gewonnen werden, sondern mit dem Tod derer, die bereit sind bis in den Tod zu kämpfen.

Westliche Kultur hat diese Vorstellung, dass jedes Menschenleben generell einen Wert besitzt und das deshalb selbst im Krieg so viel Rücksicht wie möglich genommen werden sollte um "unnötiges" Leid zu vermeiden. Diese Idee ist absurd, anästhetisch und verlogen. Sie hat dazu geführt das westliche Kulturen Konflikte zugunsten des Gegners scheuen und Angst davor haben sie zu führen und zu gewinnen.
There is a lesson for all of us in Vietnam. If we are forced to fight, we must have the means and the determination to prevail or we will not have what it takes to secure the peace. And while we are at it, let us tell those who fought in that war that we will never again ask young men to fight and possibly die in a war our government is afraid to let them win. 
- Ronald Reagan

http://www.welt.de/politik/deutschland/article135337857/Tausende-klagen-Westen-der-Kriegstreiberei-an.html

In Deutschland wird eine Szene toleriert, die permanent lügt und Positionen bezieht um den Feinden des Westens einen strategischen Vorteil zu verschaffen. Dabei ist das nicht ganz unpraktisch, da sich jeder dieser Idioten mit Schlagwörtern wie "Kriegshetze" selbst erkennbar zeigt. Leute haben ein relativ eingeschränktes Spektrum an Motiven dazu. Eines ist eine Gesellschaft zerstören zu wollen, die einen ausgesondert hat und so darauf zu hoffen, dass sich nach einem durch Zersetzung begünstigten Krieg die Kriegerkasten von zwei Nationen soweit dezimiert haben, dass Ausgesonderte und Randgruppen ihre Plätze einnehmen können. Ein anderes ist völliger Realitätsverlust.
Selbst aus purer Naivität entstandener guter Wille der einen dazu bringt Schilder hoch zu halten auf denen steht "Frieden mit Russland" ändert nichts daran, dass Russland seit Dekaden im Krieg mit dem Westen steht. Alles was dem Westen schaden kann wird von Russland begünstigt.
Der Beschwichtigungspolitik des Westens gegenüber Putins Russland den Vorwurf der Kriegshetze zu machen ist dazu vollkommen absurd.

Die Bundesregierung verweigert Unternehmen Ausfuhrgenehmigungen um die ukrainische Armee mit Westen und Schutzhelmen zu beliefert, verschenkt aber modernes Kriegsgerät an die staatenlose kommunistische PKK und ihre Unterorganisationen. Im deutschen Untergrund auch bekannt als "Der Verein", da sie hierzulande operiert wie in Feindesland und Deutschland, weil es die Türkei rüstet, auch so betrachtet. Gegen letzteres richtet sich natürlich kein Protest aus der kommunistischen "Friedensbewegung".

Man hat es hier in Wirklichkeit mit einem Gegner zu tun, für den der Schaden den er einem selbst zufügen kann wichtiger ist, als das Wohl der eigenen Bevölkerung. Das macht ihn so gefährlich.

Es ist für den modernen Westler, herangezüchtet in einer Sozialdemokratie und möglicherweise als Einzelkind, unverständlich, dass es Zivilisationen auf dieser Erde gibt die Menschenmaterial nur für den Zweck produzieren, um es in Kriegen gegen ihn einzusetzen. Dies wird gerade kritisch wenn man mit Gesellschaften konfrontiert ist die suizidales Verhalten und den Tod belohnen.
Man schreckt aber davor zurück das offensichtlichste und naheliegendste zu tun: den todessehnsüchtigen Märtyrerkandidaten ihren Wunsch erfüllen. Aggressives Verhalten wird nicht durch Verhandlungen und Zugeständisse beschwichtigt, sondern konfrontativ beantwortet. Gegen Aggressoren helfen keine Diskussionsrunden im Stuhlkreis, als ob dieser nicht wüsste das er unrecht tut, sondern Kriegstreiberei. Die Waffen die der Westen hat sind nutzlos, wenn man nicht bereit ist sie einzusetzen.

Erst wenn der Gegner soweit ausgeblutet ist, wenn genug Angehöriger seiner Kriegerkaste und die Feuerspucker die sie antreiben getötet wurden, wenn seine Portokassen an Menschenmaterial aufgebraucht sind und alle für die der Tod akzeptabler ist als eine Niederlage auch wirklich tot sind, dann wird Frieden machbar sein.




Siehe auch:
Löwen und Lämmer
Kapitulieren
Neid
Produktempfehlung: Leichensack

Kommentare:

  1. Dazu Spengler (weil er so schön paßt):

    http://www.zeno.org/Philosophie/M/Spengler,+Oswald/Reden+und+Aufs%C3%A4tze/Ist+Weltfriede+m%C3%B6glich

    Ist Weltfriede möglich?
    Telegraphische Antwort auf eine amerikanische Rundfrage
    (1936)

    [291] Die Frage, ob der Weltfriede je möglich sein wird, kann nur ein Kenner der Weltgeschichte beantworten. Kenner der Weltgeschichte sein heißt aber, die Menschen kennen, wie sie waren und immer sein werden. Es ist ein gewaltiger Unterschied, den die meisten Menschen nie begreifen werden, ob man die Geschichte der Zukunft betrachtet, wie sie sein wird oder wie man sie gern haben möchte. Der Friede ist ein Wunsch, der Krieg eine Tatsache und die Menschengeschichte hat sich nie um menschliche Wünsche und Ideale gekümmert. Das Leben ist Kampf unter Pflanzen, Tieren und Menschen, ein Kampf zwischen einzelnen, Klassen der Gesellschaft, Völkern und Staaten, ob er sich nun in wirtschaftlichen, sozialen, politischen oder militärischen Formen abspielt. Es ist ein Kampf um die Macht, seinen Willen, Vorteil oder seine Meinung vom Nützlichen oder Gerechten durchzusetzen, und wenn andre Mittel versagen, wird man immer wieder zum letzten greifen, der Gewalt. Man kann den einzelnen, der Gewalt anwendet, einen Verbrecher nennen, eine Klasse revolutionär oder Landesverräter, ein Volk blutdürstig, aber das ändert nichts an der Tatsache. Der heutige Weltkommunismus bezeichnet seine Kriege als Aufstände, Kolonialreiche als Befriedung fremder Völker, und wenn die Welt ein Einheitsstaat wäre, würde man die Kriege Aufstände nennen. Das sind alles nur Unterschiede in Worten. Es ist eine gefährliche Tatsache, daß heute nur die weißen Völker vom Weltfrieden reden, nicht die viel zahlreicheren farbigen. Solange einzelne Denker und Idealisten das tun – sie haben es zu allen Zeiten getan –, ist es wirkungslos. Wenn aber ganze Völker pazifistisch werden, ist es ein Symptom von Altersschwäche. Starke und unverbrauchte Rassen sind es nicht. Es ist ein Verzicht auf die Zukunft, denn das pazifistische Ideal bedeutet einen Endzustand, welcher der[292] Tatsache des Lebens widerspricht. So lange es menschliche Entwicklung gibt, wird es Kriege geben. Wenn aber die weißen Völker des Krieges so müde werden sollten, daß die Regierungen sie unter keinen Umständen mehr dazu bringen könnten, dann würde die Welt das Opfer der Farbigen sein, wie das römische Reich den Germanen zufiel. Pazifismus heißt, den geborenen Nichtpazifisten die Herrschaft überlassen, unter denen immer auch Weiße sein werden, Abenteurer, Eroberer, Herrenmenschen, die Zulauf finden, sobald sie Erfolg haben. Wenn heute in Asien eine große Erhebung gegen die Weißen stattfände, würden sich unzählige Weiße ihr anschließen, weil sie des friedlichen Lebens müde sind. Der Pazifismus wird ein Ideal bleiben, der Krieg eine Tatsache, und wenn die weißen Völker entschlossen sind, keinen mehr zu führen, werden die farbigen es tun und die Herrscher der Welt sein.

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  2. Na ja, der erste Krieg gegen den Islam endete damit, dass in der unmittelbaren Konfrontation Distanz per Artillerie und Musketen hergestellt werden konnte (so um 1450) und dass die parasitäre Position des Islam zwischen Asien und Europa durch die Änderung der Handelsströme (Entdeckung Amerikas) mit der Schlüsseltechnologie der hochseetauglichen Karavelle entwertet wurde.
    Heute haben wir eine ähnliche Situation. Distanz zu todesgeilen Dschihadisten wird durch Drohnen und Verbesserung der Zielerfassung hergestellt und sobald Öl substituiert wurde fallen die Idioten (also auch Russland) in das Loch, in dem ganz Afrika schon steckt.

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    1. Wenn diesen sterbenden Machtblöcken der Ölteppich unter den Füßen weggezogen wird könnten sie richtig verrückt reagieren und versuchen frische Menschenmassen und Ressourcen durch Eroberung unter ihre Kontrolle zu bringen, so wie die letzten tausend+ Jahre auch schon.

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    2. So ein Quatsch! Die Araber sind zu blöd zum sch...en! Die werden bestes MG-Futter sonst nichts! Bestes Beispiel: Der einzige Grund warum Israel sich (trotz aller westlicher Probleme) als einziges nicht muslimisches Land in der Region halten kann, ist die Unfähigkeit dieser Meschenmassen!

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    3. Bestes MG Futter werden Leute die ihre Gegner unterschätzen.

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  3. Todesmut bringt nix. Die Teppichflieger können doch noch nicht mal einen Radiergummi aus eigener Kraft produzieren.
    Was bei Muslimen passiert, siehst Du bei denen in der Konfrontation mit Israel. Selbst mit extrem angezogener Handbremse halten die die Übermacht unter Kontrolle.
    Die sind für mich immer der Beweis, was halbwegs unsentimentale Westler in Sachen Krieg leisten können, wenns drauf ankommt.
    Und selbst wenn sie "erobern" stehen sie halt doch wieder wie "Schwein vor Uhrwerk". ...
    IS und eine Raffinerie betreiben :)))
    Russland ist gefährlicher, aber machbar, wenn sie pleite sind, War schon in den 80ern so inklusive Verrätern im Westen.

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    1. Du hast zwar nicht Unrecht und dein Beitrag stimmt mich selbst etwas optimistischer aber bedenke, dass gerade die Israelis weiss Gott keine Weicheier wie die meisten im "Westen" sind. Abgsehen von deren Waffenrecht und ausgedehnten Militärdienst (sogar mit Frauenwehrpflicht), erleben die täglich, was es heisst, bedroht zu werden; sogar in der ganzen Existenz.
      Darüber hinaus haben auch die sowas wie eine "Friedensbewegung"...
      "Bei uns" hingegen können sich nur ganz wenige vorstellen, dass ein existenzieller Kampf wirklich notwendig sein sollte und die denken immer noch an so manchen eigenartigen Kriegsfilm bei diesem Gedanken.
      Ausserdem wurden die Verräter noch in den frühen 1990ern ganz anders behandelt. Heute hocken viele von diesen Leuten in wichtigen Machtpositionen (wenn nicht beinahe alle dort Verräter sind, mit Betonung auf "beinahe").

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    2. @Satcadir

      Bis zu Reagan Ära sah es für viele so aus, als würden die Roten den kalten Krieg gewinnen (Danke der "Entspannungspolitik"). Erst knallharte Konfrontation gegen die Kommis in der Dritten Welt und Aufrüstung im Westen haben sie in die Pleite getrieben. Bei Able Archer waren die Nerven in Moskau bereits so blank gelegen, dass man beinahe losgeschlagen hätte.

      Dazu würde ich die Teppichflieger nicht alleine deshalb unterschätzen nur weil sie primitiv sind. Die grüne Horde hat oft Völker erobert die ihnen wissenschaftlich und kulturell weit überlegen waren.

      Was die Israelis angeht, so kann ich mir schon vorstellen dass die jungen Leute von dort in naher Zukunft wieder Polen besiedeln und nicht nach Berlin gehen.

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    3. Wichtig in der Vergangenheit war die Todesverachtung der Dschihadisten.

      Sobald das wegfällt wars das. So wie ich es sehe, leisten Drohnen genau das.

      Die linke/muslimische Propaganda dagegen ist ein untrüglicher Indikator.

      Lies doch mal (hab ich Dir schon mal genannt):
      http://web.archive.org/web/20090410082645/http://www.heberle-bors.net/Timur-Yongle_Erwin_Heberle_Bors.html

      Gleiche Probleme wie heute mit Sprengmusel damals. Drohnen machen sie heute frisch. Artillerie damals.

      Und, nach wie vor: Hier in Mitteleuropa gibts keine "Beute". Nur schlechtes Wetter und Installationen, die bei mangelndem Know How schnell verfallen wie in Ostpreussen.

      Israel sehe ich absolut positiv. Latente Alarmbereitschaft hält die Leute munter und leistungsfähig und die sentimentalen Typen haben keine Chance.

      Beispiel: Die Amis basteln jahrelang an SDI herum. Als es für die Israelis ein Problem war, wurde es gelöst und Iron Dome funktioniert.

      Sollte mich nicht wundern, wenn es demnächst Tunneldetektoren gibt, die zuverlässig funktionieren.

      Für den Export zur Refinanzierung: Indien/Südkorea :)

      Fazit: In Schland gehts uns zu gut. Keine existentielle Bedohung und von Feunden umzingelt. Das macht träge und sentimental.

      Ändert sich aber gerade....Putin sei Dank

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  4. Da die wirkliche Ursache des Phänomens Krieg nicht Bösartigkeit, übertriebener Machthunger oder Ideologie ist sondern schlicht Überbevölkerung, hört jeder Krieg erst dann auf, wenn es ausreichend große Bevölkerungsreduktion gab.

    Abgesehen davon wird Krieg auch manchmal als Strafmaßnahme verwendet, wie bspw. im Kosovokrieg, oder zur Durchsetzung von Partikularinteressen wie bspw. im Irak-Krieg. Das sind jedoch eher die Ausnahmen.

    Der Westen ist "kriegsmüde" weil es für die junge Generation dabei nicht viel zu gewinnen gibt. Eltern geben ihre Einzelkinder nicht gerne her und wir haben hier eigentlich ein relativ gutes Leben und müssen uns nicht unbedingt Reichtümer oder Land erobern. Wofür also sterben?
    Ich würde daraus aber nicht gleich auf dauerhaften mangelnden Verteidigungswillen schließen. Die meisten Menschen sind nur zu dämlich, Bedrohungssituationen frühzeitig zu erkennen. Wären die Leute, die heute so gerne gegen "Krieg" demonstrieren absolut überzeugt davon, dass ihr relativ sorgenfreies Lebens massiv bedroht wäre und sie nur durch Präventivschläge vor Krieg und Not und Elend in Ihrem Vorgarten bewahrt werden könnten, dann hätten sie nichts dagegen.

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    1. Was imho Muslime nochmal einen Takt kriegsgeiler macht ist imho der systembedingte Frauenmangel.
      Wenn ein paar reiche alte Säcke sich 4 Frauen leisten, hat der Rest eben Not und muss/darf auf Beutezug bei den Ungläubigen gehen.
      Kann man gut bei IS/Jesidinnen beobachten und macht den Gedankengang mit den 72 Jungfrauen so attraktiv.
      Ist wohl auch ein starker Antrieb für die "Flüchtlinge"

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