Freitag, 2. Januar 2015

Post Collapse Gesellschaft Teil 3 : Männer


Über die Rolle des Mannes in der Pre und Post Collapse Gesellschaft



Mann in den Familienrollen als Vater und Sohn
Das Gesellschaftsmodell, was auf Siedlung und Brut basiert, will einen auf der einen Seite dazu ermutigen sich selbst zu vermehren, wobei natürlich jeder Organismus existiert um wieder Replikationen von sich selbst zu bilden, verhindert aber gleichzeitig eine effektive Einflussnahme auf die Kinder durch den Mann um eventuell moralische, kulturelle und philosophische Werte weiter zu geben. Normalerweise wollen Eltern an ihre Kinder gute Erfahrungen weiter geben und die schlechten Sachen weglassen. Wenn es das Brut- und Siedlungsmodell einer Gesellschaft ist den Mann von seinen Kindern zu trennen, staatlichen Schulen unter Zwang zu übergeben und als Ausrede zu benutzen, dass eine Frau für den Rest ihres Lebens die Hausfrau spielt während die Alternative dazu erzwungene Unterhaltszahlungen sind, dann ist das es nicht wert sich selbst zu vermehren und schreit nach einem Akt der Rebellion sowohl gegen die animalischen Instinkte als auch gegen das Gesellschaftsmodell, dass auf ihnen aufbaut und sich skrupellos daran bereichert.

Was man bspw. Söhnen beibringen sollte um ihnen das mentale Rüstzeug mit auf den Weg zu geben, einem solchen auf Ausbeutung und emotionaler Manipulation basierenden Gesellschaftsmodell trotzen zu können, ist die Fähigkeit ,,Nein'' sagen zu können und nicht zu teilen. Kinder die von nörgelnden Müttern dazu gedrängt werden zu teilen, meistens Dinge die weder das Kind noch die Mutter geschaffen hat, werden dahin gehend manipuliert, dass sie später im Leben mental nicht in der Lage sind sich dem Anspruchsdenken anderer zu verweigern, da das Anprangern dieser Verweigerung erst im Kontext des Gesellschaftsmodells und der eigenen Erfahrungen in der Kindheit zum Druckmittel wird. Es sollte viel eher vermittelt werden, dass sein Besitz und seine Leistungskraft seinen essentiell wichtigen Wert widerspiegeln und dies auf keinen Fall leichtfertig aufgegeben werden sollte, egal was die Gesellschaft davon denkt. Konstantes benörgeln eines Jungen, er müsse Teilen und dergleichen, ist lediglich ein feindseliger Angriff auf seine eigene Souveränität und den Wert für sich selbst Entscheidungen zu treffen.

I can't teach him how to be a man.  That's your job.
- Boyz in the Hood

Diesen Weg würden die westlichen Gesellschaften vermutlich nicht gehen, wären Väter nicht abgegrenzt zu ihren Söhnen. Alle Zahlen belegen, dass die Anwesenheit eines selbst schlechten Vaters im Leben eines Jungen förderlicher ist als eine liebevolle Mutter. Eine Frau kann keinen Jungen erziehen, die Idee alleine ist bereits absurd. Ein Junge ist mit 12 Jahren bereits physisch stärker als seine Mutter und von daher gibt es überhaupt kein Drohpotential von Konsequenzen mehr.

In unserem heutigen Gesellschaftsmodell kann es aber extreme Nebenwirkungen haben wenn ein Junge von einem Vater erzogen wird bei Abwesenheit der Mutter. Der Junge wird in der Phase in der er sein Bewusstsein als Selbst entwickelt auch ein Bewusstsein für die Erwachsenen entwickeln. Wenn die erwachsene Person die sich um ihn kümmert ein Mann ist, so wird er Erwartungen an Erwachsene an der Rolle eines erwachsenen Mannes messen. Wird er dann eingeschult und landet in einer Schule in der jeder Leerkörper eine Frau ist und der einzige Kerl der Hausmeister, so wird er Frauen als Bremse, Einschränkung und Ballast wahrnehmen. Es wird zwangsläufig zu Reibungen kommen.


Ausstieg aus der Pre Collapse Gesellschaft
Ein patriarchalisches Gesellschaftssystem wird von Männern dominiert, existiert aber nicht für die Bedürfnisse der Männer. Männer sind hier lediglich Treibstoff und Brennmaterial um das Brutmodell der Familie aufrecht zu erhalten. Von daher war der Feminismus auch eine Befreiung für den Mann, da er nicht länger den gesellschaftlichen Zwängen einer patriarchalischen Gesellschaft unterworfen ist die von ihm erwartet sich zu vermehren und den Rest seines Lebens seine Frau mit durchzuziehen.
Das patriarchalische System hat dem Mann aber auch gewisse Freiheiten gelassen die ihn belohnen und motivieren sollten eben zu arbeiten und sich auf Bajonette zu werfen. Diese Dinge gibt es heute nicht mehr, da sich das Gesellschaftsmodell durch Technologie von dem Patriarchat weg entwickelt hat, gleichzeitig aber Frauen ihre zentrale Rolle beibehalten. Gefühle werden nun wichtiger als Fakten und alles muss irgendwie nett und sicher sein. In Deutschland wurde die Sozialversicherung nur deshalb eingeführt, weil es zu der Zeit möglich von geschehen wie von der medialen Wahrnehmung war, dass eine Frau mit sechs Kindern unverschuldet durch den Tod des Vaters ins Unglück und die Armut geraten konnte. Und die Aufgaben dieser Sozialversicherungen sowie die Kosten waren sehr, sehr beschränkt im Vergleich zu heute. Heute ist das anders. Heute wählen Frauen und die von ihnen erzogenen Männer sich emotionale oder materielle Zugewinne und jedes Jahr scheint einem durch den Fernseher eine neue dumme Fresse im roten Blazer anzugrinsen, die einem den neusten Sozialscheiss andrehen will.


Also was ist der Grund dafür als Mann sich weiterhin an dem Spiel zu beteiligen? Es gibt keinen.


Man sollte versuchen sich selbst zu entziehen so gut es geht, so wenig wie nur möglich an Steuern zahlen und den Verlust hierbei durch Gaunereien wieder wett machen. Das absurdeste wäre der Kampf gegen die Windmühlen indem man versucht irgendwie die "Masse" "aufzuwecken" und sich als Retter der Entrechteten aufzuspielen. Hilf denen die sich selbst helfen wollen, die selbst um Rat fragen und lernen wollen. Die anderen sind egal. Die anderen sind die Leute die deine Sozialversicherungsnummer wollen, dir vorschreiben wollen was du zu tun hast und dich der Verkehrspolizei melden wenn deine TÜV Plakette seit fünf Monaten abgelaufen ist. Diese Leute "retten" zu wollen, ihnen dabei helfen zu wollen weiterhin eine echte Plage für den Rest der Menschheit zu sein, ist verrückt.
Diverse messianische Bewegungen die ihre Lösungen anbieten zu echten oder scheinbaren Problemen sind genau so vom Helden- und Helfersyndrom gesteuert wie die Sozialindustrie und selbst nur wieder eine Unterabteilung dieser Systeme, wobei sich hinter guten Vorsätzen oft einfach nur Abgründe verbergen die es zu tarnen gilt. Es ist irrational gesellschaftliche Probleme die nicht die eigenen sind zu den eigenen Problemen machen zu wollen und dabei Lösungen zu verlangen. Und mach dir keine Illusionen über die "Prepper Szene", denn die Leute da sind im Durchschnitt genau so fertige Typen wie man sie in der Gesellschaft trifft, vor der man sich selbst retten will. Die Mehrheit will einen nicht, sie kümmert sich nicht um dich und ist lediglich interessiert daran deine Arbeitsleistung nutzen zu können. Von den United Nations, die mit der Idee gegründet wurden Eisenhower müsse sich an denselben Tisch setzen wie Stalin und Mao und da gäbe es irgendwas zu bereden, werden Arbeitspapiere herausgeben wie Männlichkeit aberzogen und verändert werden müsse. Es gibt diverse Programme der UNO welche die Kultur der Männlichkeit und die damit in Verbindung stehenden Dinge wie Waffen komplett zerstören sollen, gerade durch den Proxy der Weiber.


Lerne Individuum zu sein
Aus gesellschaftlichen Zwängen auszusteigen erfordert in erster Linie die mentale Fähigkeit dazu sich eingestehen zu können, dass man sein ganzes Leben lang alleine ist. Wenn der Preis für Belohnungen, der Preis dem man dem Gesellschaftsmodell dafür zu zahlen hat, einfach zu hoch geworden ist und die Belohnungen es nicht mehr wert sind, dann macht dieser Handel keinen Sinn mehr und muss die Entwöhnung von Belohnungen nach sich ziehen.

Die letzte Belohnung die in einer modernen westlichen Gesellschaft für einen Mann übrig ist, ist eigentlich Sex. Sex ist gleichzeitig auch die letzte übrig gebliebene Definition von Männlichkeit, da man für alles andere eigentlich im Gefängnis landen würde. Ich kann nicht einfach einen Streit anfangen ohne damit rechnen zu müssen verhaftet zu werden. Ich kann keine Tiere jagen und töten ohne die gesellschaftliche Erlaubnis dafür zu haben. Ich kann keinen Sprengsatz in die Luft jagen und so meine Fähigkeiten demonstrieren ohne rechtliche Konsequenzen. Alles womit ein Mann gegenüber sich selbst und anderen seine Risikobereitschaft und Fähigkeiten demonstrieren kann ist überreguliert und Sex, und damit verbunden die Konkurrenz unter Männern um weibliche Geschlechtsorgane und die Aufmerksamkeit der Weiber, ist das letzte Spielfeld, welches gleichzeitig auch von Weibern beherrscht wird.

Da die gesellschaftlich definierten Übergangsrituale von Schulnoten, Lehre, Führerschein, Waffenschein und dergleichen alle kompletter Schwachsinn sind sollte man sich selbst Prüfungen stellen, die wirklich an der Realität dran sind, einen Zweck und ein Ergebnis haben. Ein kleines Tier töten und zubereiten, eventuell sogar weitere Ressourcen daraus gewinnen und einen Gegenstand wie ein Kleidungsstück anfertigen ist eine sehr viel sinnvollere Prüfung für einen Menschen als Matheproben in der sechsten Klasse mit der Note 1+. Das Belohnungsgefühl ist auch sehr viel höher und baut gerade bei Männern wieder Selbstbewusstsein auf. Die scheiss Noten interessieren bei der nächsten Prüfung keinen mehr.


Akzeptiere die Einsamkeit
Lerne dir selbst zu genügen und dich selbst zu unterhalten. Es wird oft gesagt das Menschen soziale Lebewesen sind die Umgang brauchen, dies stimmt aber nur bis zu einem gewissen Grad. Frauen sind soziale Wesen da sie evolutionär bedingt eher dazu tendieren in Gemeinschaften einen stabilen Alltagsablauf zu leben. Für Frauen ist Einsamkeit eine Bestrafung(siehe Silent Treatment), während Männer so Zeit für sich selbst finden und alleine produktiv sein können, selbst wenn sie nur Höhlenwände bemalen.

Männer suchen die dauerhafte Nähe von Frauen aus verschiedenen emotionalen Gründen. Selbst harte Typen in Lederjacken suchen sich Freundinnen, damit diese sie bändigen, zügeln und zurückpfeifen, weil sie das Bedürfnis nach Zuwendung haben und in ihrer Einbildung das Weib genug Interesse an ihrem Wohl hat um auf ihre Art dafür zu sorgen. Das ist fahrlässig und gefährlich.

Das Bild das ein Mann von einer Frau hat wird durch die erste Frau in seinem Leben geprägt: seine Mutter. Eine Mutter kümmert sich um das Kind, gibt ihm Nahrung, Wärme und Aufmerksamkeit. Männer wachsen dann mit dem Eindruck auf, dass Frauen ja im Grunde gute Wesen seien die sich um sie kümmern.

Letztens ist mit Edge of Tomorrow wieder so ein Film erschienen, der das eigentliche Drama zeigt was Männer durchmachen wenn sie Gefühle für Weiber entwickeln. Genau wie bei Täglich grüßt das Murmeltier durchlebt die Hauptfigur immer wieder denselben Tag und lernt dabei die weibliche Hauptfigur immer besser kennen bis er irgendwann anfängt Gefühle für sie zu entwickeln. Das ist die Vorstellung eines Mannes von emotionaler Bindung und nicht die weibliche. Die weibliche Attitüde ist (und das hat jeder von euch schon mal gehört der mit diesem einen Weib eines dieser passiv-aggressiven Gespräche über den Inhalt von Beziehung und Charakter hatte): Du kennst mich nicht.
Mit diesem Satz wird ein Mann auf emotionaler Distanz gehalten und sein Urteil in der Wahrnehmung des Weibes herabgewertet um weiterhin die toxische Attitüde der weiblichen Grundpsychologie zum biologischen Selbsterhalt nicht zu gefährden.
Ein Mann kann auch Selbstwertgefühl haben ohne eine Frau die ihm dieses erst geben soll.

Bildet Gangs und Kommandos
Anstatt gesellschaftliche Akzeptanz oder Selbstwertgefühl durch die Auserwählung durch eine Frau zu suchen sollte ein Mann philosophische Verbindungen zu anderen Männern aufbauen, nicht nur zur Vorbereitung für eine Post Collapse Situation.

Some readers will inevitably respond: “My wife/girlfriend is awesome. She  takes boxing and shoots guns and fixes cars. She’s my partner.”   
That’s nice. But if your strategy for the future is holing up with ma and the chillins, your strategy sucks. I don’t care if your girlfriend is a Certified Ninja, she’s  not worth eight men. Kill Bill was not a documentary. A strong and skillful woman  will be worth more to you in a crisis than a prima donna, but she can’t replace men in your life. No woman can take the place of men in a man’s life.
- The Way of Men

Wichtig ist hierbei den Freundeskreis nicht zu überfallen mit irgendwelchen Verschwörungstheorien die man gerade im Internet gelesen hat oder sie vollzusäuern damit, sie müssten jetzt dies und jenes lesen und Fußball ist sowieso für dumme Schafe und so. Die große Plage an Verschwörungstheorien ist ja gerade, dass sie manche Leute glauben lassen, sie hätten jetzt super geheimes Wissen und wären damit besser als alle anderen, auch wenn 80% der Leute die solche Sachen im Internet verfolgen totale Clowns sind mit denen man sich als normaler Mensch nicht assoziieren möchte. Man kann zwar brauchbare Leute finden die sich mit diesen Themen beschäftigen, aber diese Leute sind die Ausnahme und ansonsten verschwendet man seine Zeit.


Es ist sinnvoller dem eigenen Freundeskreis wieder etwas Orientierung und Identität zurück zu geben. Was eine Gruppe braucht um zu bestehen sind gewisse Merkmale die jedem Mitglied einen Wert spüren lassen, dass dies etwas ist wo er dazu gehört. Fähige Menschen inspirieren andere die genau so sein möchten, weniger fähige Menschen werden dazu ermutigt sich selbst zu verbessern.

Wie bspw. in dem Spiel This War of Mine kann es sein dass Gruppen aus verschiedenen Individuen in einer Post Collapse Situation zusammengewürfelt sind und am Ende ihre Differenzen überwinden um produktiv zusammenzuarbeiten. Auch wenn sowas möglich ist, so sollte man doch vorher seine Mannschaft zusammenstellen, wenn auch eine Gruppe von Survivalisten nicht gerade ein SEAL Team ist. Freunde die man seit Kindertagen kennt sind hier noch die besten Bündnispartner, solange sie noch relativ nahe wohnen. Netzwerke von Gleichgesinnten im Internet sind für das Projekt Gang nur bedingt nützlich, da sie eben über das ganze Land und die ganze Welt verstreut sind. Was für die eigene Entwicklung aus philosophischer Sicht nützlich sein kann hilft einem hier nicht weiter. Es ist nicht so wichtig ob ich mit jemanden gleiche Ansichten habe der am anderen Ende des Landes lebt, wie mit demjenigen der in meiner Nähe wohnt.
Wie bereits in vergangenen Veröffentlichungen beschrieben ist das Thema "Survival" schlecht geeignet um Gruppen zu bilden, da diese Individuen eben sehr individualistisch sein wollen und sich nur ungern in irgendeine Struktur einbinden lassen. Es ist besser Männer lernen durch die Gruppe an das Thema heranzutreten anstatt das sich mehrere von ihnen die sich bereits für Erfahren halten in eine Struktur begeben, wo jeder Häuptling sein will und keiner Indianer.

Eine Gang muss nichts formales sein und auch ein Kommando braucht keine Slogans und Patches. Lange bevor es Bloods, Hells Angels, Freimaurer und Shriners gab, gab es Männerbünde die sich zusammen geschlossen haben, damit es ein Uns und ein Die anderen gibt womit Loyalität und Ehre definiert werden. 


Ein Mann muss Zeit in seine Freunde investieren und Freundschaften pflegen. Wenn ein Mann dir sagt er hat keine Zeit, so hat er keine Zeit für dich. Niemand von uns hat Zeit, jeder von uns nimmt sich Zeit. Stehst du nicht weit genug oben auf der Prioritätenliste, so vergiss denjenigen. Zusammenkünfte dürfen nicht beim Bier versauern sondern müssen produktiv genutzt und am besten mit Spaß verbunden werden. Geht Zelten, spielt Paintball, geht Schwimmen, geht Wandern, spielt Spiele mit Lernwert bei dem sich jeder dazu angespornt fühlt zu konkurrieren und zu zeigen was er drauf hat. Stammtische bei denen nur jeder beim Bier seinen Frust absondert helfen keinem weiter. Versuch nicht Leuten etwas wegzunehmen das sie mögen, sondern biete eine bessere Alternative an die geschmackvoll verpackt ist.


Falschheiten
Man sollte sich davor hüten auf falsche Alternativen aufzuspringen, bei denen es lediglich darum geht das irgendein Personenkreis oder Guru lediglich Fußvolk rekrutiert und einen Absatzmarkt schaffen will. Was sich in den letzten Jahren sehr an Männer richtet und sich auch bereits hier zu Wort melden wollte ist der Teil der Mannosphere, der den unendlichen Absatzmarkt abgrasen will von jungen Männern die Pussy wollen. Ergo dieser ganze Pick Up Artist, Dating Coach, "Was Frauen wirklich wollen" Schwachsinn. Grundthese dieser Dinge sind Merkmale zu imitieren die einen so genannten Alpha Mann unter Männern kennzeichnen, wobei diese Imitation dann einem Mann zu mehr Pussy verhelfen sollen. Man sieht wie mit dem gleichen Schwachsinn Clickbait Verteiler gefüttert werden, wenn in einer Werbezeile gleich drei Artikel nebeneinander auftauchen, die dem Leser geheimes Wissen versprechen wie man Frauen in die Kiste kriegt.

Innerhalb einer Männergesellschaft sind Männer, die sich als Alpha und Anführerfiguren ausgeben wollen aber tatsächlich keine sind, extrem schädlich und gefährdend für die Gruppe. Die Rolle des Anführers hat weniger damit zu tun belohnt und bevorzugt zu werden von der Gesellschaft, als viel mehr damit den Löwenanteil an Leistung und Organisation bringen zu müssen. Auch wenn man vielleicht das Alphaweibchen zugesprochen bekommt, was die Gruppe von einem verlangt ist enorm. Wer dann in seiner Alpharolle versagt, weil er diese wie bspw. die Pick-Up Artists nur vortäuscht, wird von der Gemeinschaft oft getötet. In der Vergangenheit wurde von Druiden dem stärksten Krieger die Kehle durchgeschnitten wenn sich der Stamm in der Krise befand, in moderneren Armeen werden Offiziere ermordet die falsche Entscheidungen treffen (siehe Fragging). Versagen wird nicht toleriert und auch nicht im Stuhlkreis ausdiskutiert. Wer sich als etwas ausgibt das er nicht ist, der wird getötet. Genau so wurden früher oft Königinnen mit verbrannt, wenn der König verstarb, da die Gesellschaften früher kein Interesse daran hatten den Lebensstandard einer nutzlosen Königin zu finanzieren.

Männer die andere Männer hinein ziehen wollen in Dating- und Hook-up Kultur und dabei diverse Bücher und Seminare verkaufen wollen sind die absolute Pest. Sie leben von den unverarbeiteten emotionalen Trauma welche Männern von Weibern zugefügt werden, indem sie ihnen Sex- und Rachefantasien verkaufen. Wer sich in der deutschen "Verführungsszene" umschaut, der findet in der Regel verletzte Männer die im Teenageralter Ablehnungen erfahren haben, die sie bis ins Erwachsenenalter nicht richtig verarbeitet haben. Viele davon waren als Teenager selbst beschrieben Nerds und hatten immer schlechte Karten bei den Weibern. Aber anstatt ein stolzer Nerd zu bleiben der mittlerweile sogar richtig erfolgreich sein könnte, da seit dem ersten Dungeons and Dragons auf Papier bis Skyrim in 1080 Pixel viel passiert ist, passen sie sich doch letztendlich an und machen sich zum Spielzeug der Weiber.

Die Ratschläge aus dieser Community sind für richtige Männerbünde absolut toxisch, da sie täuschen und Gruppierungen zersetzen, während man dazu ermutigt wird doch wieder die für Weiber designten Industriezweige wie bspw. Nachtclubs zu füttern.

Ich bin einem dieser Leute einmal begegnet, die sich jetzt als Verführungskünstler und Coach anbieten, als er sich in eine eigentlich bedeutungslose Gruppe für eigene Zwecke begeben hat. Ich kann vor diesen nutzlosen Minus-Männchen und ihrem lächerlichen Spiel nur warnen. Ihr Beitrag dazu für die Gemeinschaft, die Zivilisation oder andere Männer nur irgendwas zu verbessern ist absolut Null. Es gibt Gurus in dieser Szene, die halten Seminare für um die 1800 Euro. Wie einsam und wie beschädigt muss man bitte sein um 1800 Euro für einen Datingcoach zu bezahlen? Für das Geld kriegt man ein paar echt gute Nutten. Diese Typen sind nur verletzt und einsam. Zu versuchen dann mit diesem letzten, komplett von Weibern beherrschten Feld der Männlichkeitsmessung durch Sexualpartner Männlichkeit beweisen zu wollen ist einfach lächerlich. Wobei natürlich anzuzweifeln ist wie erfolgreich diese Masche tatsächlich ist.



Siehe auch:

The Way of Men von Jack Donovan 
Leaders eat last von Simon Sinek

Post Collapse Gesellschaft Teil 1 und Teil 2
Tribe


Kommentare:

  1. Und wieder ein super Artikel - bin schon auf die Nächsten gespannt. Nur weiter so....
    Ich habe auch keine Lust der dressierte Affe von irgend einem Weibsbild sein. Die sollten doch eigentlich froh sein wenn man sie schon durchfüttert.

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  2. Die Phase als Fotzenclown oder Pussyknecht werden wohl 90 % der Männer durchmachen. Wenn sie es spätestens nach der Zehnten nicht mitgeschnitten haben dass es so ist wie es ist wird das nix mehr mit Mann sein und so. ;-).
    Dein Statement ist wie immer etwas heavy, hast aber doch mehrstenteils recht.

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  3. Der Artikel rockt... so ein "Aufreißer" hat auch mal auf du-weißt-schon rumgenervt - hat sich später auch noch als Nazi und Kommunist herausgestellt ÜBERRASCHUNG -,-

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  4. Das ist schon alles richtig, aber die meisten Männer haben einen Fortpflanzungstrieb und Beschützerinstinkt. Im Grunde ist das sogar die größte Motivation für Männer überhaupt, Leistung zu erbringen.

    Ich denke deshalb, ein Leben lang ohne Frau und Kind wäre für viele Männer unbefriedigender als der Kompromiss, den man eingehen muss, um in dieser Gesellschaft Kinder zu haben und selbst zu erziehen. Aber das muss jeder selber wissen.

    Außerdem sind an diesen Problemen nicht "die Frauen" schuld. Sie leiden selbst und den unnatürlichen Anforderungen die an sie gestellt werden und die Mehrheit der Entscheidungsträger sind immer noch Männer.

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    1. In Deutschland kann man mit Scheidungsrecht, Unterhalts- und Schulpflicht hier unmöglich von einem Kompromiss sprechen. Wird der Mann dann seiner Familienillusion beraubt, so verliert er auch einen großen Teil seiner Identität. Die Männer die heute Entscheidungen treffen, treffen diese nicht zum Wohl anderer Männer.

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    2. Dank Unterhaltsrecht, Scheidungsrecht ging es Weibern noch nie besser als heutzutage in D. Wenn sie ihren Alten entsorgt haben zahlt der Ex oder der Staat.
      Wenn Mann eine Familie gründen will sollte und muss er ja nicht heiraten, geht auch so. Die Kinder sind nach der Trennung so oder so weg aus dem Einflusskreis des Mannes.
      Wenn es Frauen wirklich drauf hätten würde es keine Qouten für sie geben. BTW gibt es genau sowenig weibliche Nobelpreisträger wie Moslems.

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  5. Also eigentlich gab es ja in der Menschheitsgeschichte schon immer diesen Konflikt zwischen der Zivilisation, also was du hier Brutmodel nennst, und Männlichkeit in der Gruppe oder die des Individuums. Immerhin tragen Männer heute keine Stöckelschuhe mehr und ein Hipster mit Handtasche ist auch recht wenig im Vergleich mit Gecken und Dandies die sich geschminkt und gepudert haben.
    Ansonsten hast du schon recht damit, dass Männer aufhören sollten Männlichkeit über oder durch die Zustimmung der Weiber zu bewerten.

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    1. Falls du auf die Herscherklasse im Barock anspielen wolltest, so liegst du absolut Falsch! Ludwig der 14. war vielleicht gepudert und hatte Stöckelschuhe, aber er war absolut erbarmungslos in seinen Entscheidungen, sowie alle Männer dieser Zeit.

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  6. @ Nibelungen Das Problem ist halt , wenn die Kerle sentimental werden.
    Das Zusammenleben mit Frauen ist anstrengend , aber möglich, wenn ein paar Dinge klar sind.

    - Frau muss wissen , dass es ihr und den Kindern schlechter geht, wenn sie illoyal wird und die Beziehung beendet.

    - Klappe halten! Frau hat grundsätzlich im Geschäftsbereich des Mannes nichts zu melden und auch nicht zuviel zu wissen (Steuern, Rücklagen)

    - Immer eine Fall Back Position haben, für den Fall, dass unerwartet Post von der Scheidungsanwältin kommt.

    - In Sachen physische Edelmetalle bloss nicht auf die Blog Autoren hören:D!

    Postcollapse ist für Mann immer zu 90% der Trennungsvorgang und da sind Gold und Silber ein ökonomisches Survivaltool ersten Ranges.

    - Für familienfeindliche Puristen: Bezahlter Sex ist der mit Abstand sicherste und billigste Sex, den man bekommen kann :).

    Wenn das alles beachtet wird ist Zusammenleben mit Frau ganz nett.

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    1. @Bezahlsex

      Das stimmt. Mann fängt sich eher etwas ein beim Sex mit einer Nachtclubbekanntschaft als in einem Bordell, wo die Huren getestet werden. Der Absurde Witz ist auch, dass Präservative für die überall geworben wird eigentlich kaum schützen können, da vieles auch einfach über den Mund übertragen wird. Deswegen küssen einen Huren auch nicht. Also halt nicht auf den Mund.

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    2. Das Risiko beim Küssen ist glaube ich doch signifikant kleiner, als beim Sex ohne Gummi.
      Aber ein Restrisiko bleibt immer auch ohne Küssen und mit Gummi.

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    3. Jeglicher Austausch von Körperflüssigkeiten reicht für eine Infektion. Ein kleiner Riss im Mund weil dir der Hühnerflügel nicht gepasst hat oder in die Lippe gebissen etc. langt zu. Muss ja kein AIDS sein, Chlamydien oder Herpes langt schon mal für den Anfang.

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  7. Männerstreik – Interview mit Helen Smith: Warum immer mehr Männer sich der Gesellschaft verweigern
    http://cuncti.net/geschlechterdebatte/586-maennerstreik-interview-mit-helen-smith-warum-immer-mehr-maenner-sich-der-gesellschaft-verweigern

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    1. Abgesehen davon, dass die Farben auf Cunti echt grausam sind, sehe ich in den letzten Monaten schon den Trend dahin, dass verschiedene Bewegungen sich an die Exit-Männer ranmachen wollen und die quasi für ihre eigenen Ziele einbinden wollen, so wie diese Bewegungen immer umherziehen und Potential zum kannibalisieren suchen. Ich bin hier übrigens auch kein Teil irgendeiner "Männerrechtsbewegung". Das ist einfach erbärmliche Bettelei. Und die Libertären verweigern sich ihrem eigenen Potential. Vor einer Weile haben sie sich sogar an Bikergangs ran gemacht auf der Suche nach Freunden, anstatt das man gleich für die urtypische Männerrolle wirbt. Naja, ist halt eine Gesellschaft fucked up beyond repair.

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  8. http://www.blauenarzisse.de/index.php/anstoss/item/5357-das-ideal-des-watte-mannes
    Männlichkeit ohne Anspruch

    Männlichkeit muss sich heute nicht mehr beweisen. Es gibt keine Initiationsriten mehr und keine Ansprüche daran, wie man zu sein hat, um als echter Mann gelten zu können. Zumindest offiziell. Die Frauen jedoch nehmen diesen Verlust der Männlichkeit sehr wohl wahr und reagieren im Wesentlichen vor allem mit Kinderlosigkeit. Niemand will sich mit einem Waschlappen fortpflanzen, der selber nicht weiß, wer er ist, der Angst hat sich zu binden und von seinem ewigen Partyleben zu lösen, kurzum, mit einem der kein Vater sein kann, weil er selber noch ein Kind ist, das niemals zum Manne wurde. Dies ist ein Unbehagen in der Kultur, das die Frauen zwar empfinden, aber auf Grund feministischer Irrlehren, die sie fest verinnerlicht haben, nicht artikulieren können.

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