Samstag, 17. Januar 2015

Psychologie des Überlebens: Aggressionen und Konfliktbereitschaft durch Kommunikation Teil II

Military Leaders talk tough to each other. They have to. They have to be very canned and open, sometimes scream back and forth, and thats all part of it. And i think you do that to convey the intensity of your feelings, about particular decisions that are about to be made, or your feelings for your soldiers, or a particular operation. But then somebody is in carge and they have to say: okay, i heard it all, here is what we are going to do. And then you salute and you go execute that.
- General Frederick M. Franks, Jr.

Jeder junge Mann macht früher oder später die Erfahrung, dass irgendjemand sich an seiner Art der Kommunikation stört und ihn dabei Empfehlungen gibt wie "So kannst du mit deinen Freunden auf dem Schulhof reden!". Und ja, tatsächlich kann man so mit seinen Freunden auf den Schulhof reden.

Wenn Männer miteinander reden, dann kann der Umgangston rau sein und man ärgert sich gegenseitig mit Beleidigungen, weil das Teil der sozialen Hygiene innerhalb des Rudels ist. Ein emotionaler Mann, den seine Freunde nicht hin und wieder beleidigen können, ist zu empfindlich und hat keinen Wert innerhalb des Rudels. Selbst jene Rudelmitglieder die ganz gerne von anderen geärgert werden akzeptieren dies als den gegebenen Umstand und es wird von ihnen erwartet, dies dann auch zu tun gegenüber den anderen Mitgliedern, denn somit zeigen sie, dass sie wirklich Wert darauf legen Teil dieses Rudels zu sein.

Männer sind im Verbund überlebenstechnisch darauf angewiesen, dass keiner ein Blatt vor den Mund nimmt und sagt was er denkt. Es bringt nichts wenn man sein eigenes Anliegen in zehn Schachtelsätzen verpackt um dann damit irgendwie auszudrücken, was man auch in einem Satz hätte sagen können. Sowas stiehlt allen Beteiligten nur Zeit und ist was für Leute, die sich nur selbst reden hören wollen. Wenn du etwas zu sagen hast, dann sag es oder halts Maul.


Förmlichkeiten sind Dinge für die Öffentlichkeit, wenn Frauen zusehen und weibliche Kinder. Nicht so sehr die männlichen Kinder, denn die fangen irgendwann von ganz alleine damit an. Förmlichkeiten sind dann angebracht, wenn ein Umfeld generiert werden soll in dem sich Weiber wohl fühlen sollen, da nur so ein Umfeld geeignet ist eine Stammesstruktur aufzubauen. Für Weiber muss ja alles irgendwie nett sein, wo sie sich willkommen fühlen und so. Dies trifft aber nur zu in Kulturen wo Weiber den erarbeiteten Luxus einer Gesellschaft hauptsächlich konsumieren und nicht direkt in alles involviert sind, was auch gar nicht möglich ist. Sind Weiber allerdings auf das eigene Tun angewiesen, so verschwinden höfische Förmlichkeiten auch bei diesen recht schnell, da in ihrem Bewusstsein auch andere Dinge sehr schnell zu Prioritäten werden.



Siehe auch:

Teil 1


Post Scriptum: Aufgrund der teilweise recht merkwürdigen Google Suchanfragen die auf diesen Blog führen, habe ich mich dazu entschlossen mir darauß einen Spaß zu machen. Leute die hier gelandet sind haben unter anderem gesucht:

* Napalm Opfer Gangbang
* Islam Sexspielzeug  (Leute googeln sowas wirklich oft)
* Post Mortem Koitus
* naked bitch gets throat cut
* ISIS hosts olympic games



Kommentare:

  1. Einspruch Euer Ehren :))
    Kultur ist eben nicht nur nutzloses Beiwerk für friedliche Zeiten, sondern Überlebenstool.

    Wenn der britische Oberkommandierende der Falklandtruppen in der Ansprache an die Landungstruppen kurz vor ihrem Einsatz klarstellt, dass er wünscht, dass die Kampfhandlungen Rücksicht auf die
    Paarungszeit der Pinguinkolonie zu nehmen habe....
    Würden diese unnötig gestört, käme er über die verantwortlichen Truppen "wie ein Hammer"....
    dann ist das beste britische Kultur unter Kriegsbedingungen.
    Unausgesprochen stellt sowas klar, welchen Stellenwert die Herausforderung des Empire durch die Argentinier hat.

    Ich mag das.

    Und Maggie Thatcher war eine Anführerin die zu den besten der Geschichte gehörte ohne auch nur einmal stillos zu werden.

    Fazit:Förmlichkeiten geben Sicherheit in kaputten Zeiten und sei es nur als gelebte Erinnerung an die verlorene Zivilisation .

    In einem SHTF Szenario werde ich genau deshalb versuchen Klavierkonzerte zu organisieren.
    http://m.youtube.com/watch?v=BSEiH79wq40

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    1. Der Link für das Kinshasa Symphony Orchester war ein Mobillink.

      Vielleicht funktioniert der hier besser:

      https://www.youtube.com/watch?v=he8fCuPAx0k

      Und noch eine Bemerkung: Dort wo klassische Musik gespielt wird, werden solche Leute:
      * Napalm Opfer Gangbang
      * Islam Sexspielzeug (Leute googeln sowas wirklich oft)
      * Post Mortem Koitus
      * naked bitch gets throat cut
      * ISIS hosts olympic games

      sicher aussortiert.

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