Samstag, 21. Februar 2015

Volk

Die Rolle von Volksgruppen als Identitätsstiftung im Krisenfall und ihre Bedeutung für die Zukunft



Pre Collapse (Heute)
Die Bedeutung von Volksidentitäten wird heute immer unwichtiger in einer vernetzten Welt, wo jeder eher seine Identität durch seinen Konsum definiert anstatt durch den Ort seiner Geburt oder seine Familie. Unsere heutigen Stämme sind Marken, Labels und Subkulturen, wobei die treibende Kraft meist der Hedonismus ist. Ironisch dabei ist, dass der ganze volksgemeinschaftliche Quatsch wie allgemeine Krankenversicherung(spflicht), kostenlose Bildung und Kindergeld dann weiter dazu beiträgt Stammes bzw. Familienidentität zu verdrängen und uns in eine Single-Gesellschaft transformiert, wo jeder irgendwie isoliert ist und die Familie als Netzwerk durch den Staat ersetzt wurde.

Seit dem offiziellen Untergang der Sowjetunion müssen sich auch die Linken eingestehen, dass ihre Art von Internationalismus gescheitert ist und keine Chance hat gegen Globalismus im Sinne einer freien Marktwirtschaft. Das dumme Gerede von internationaler Solidarität mit Leuten die ich nicht kenne, verliert bereits gegen einen einzigen Bleistift. Viele Sozialisten versuchen sich deshalb wieder mit nationalistischer Rhetorik beliebt zu machen, was hauptsächlich aber dazu dient Länder wie Deutschland von den USA zu entfernen.

Die nationalen Sozialisten verlieren gleich doppelt an Boden, weshalb sie teilweise alte Taktiken neu adaptieren. Vor kurzem haben noch die patriotischen Europäer gegen Islamisierung versucht zu skandieren Wir sind das Volk und dieser Haufen von alten Leuten ist nicht in der Lage Unterwanderung zu erkennen und zu verhindern, weshalb nach wenigen Tagen bereits Banner auf den Demonstrationen auftauchten die Pro-russische Positionen loben und in dem veröffentlichten Positionspapier warf man dem Westen auch wieder Kriegstreiberei gegen Russland vor, was absolut lächerlich ist. Wie bereits erwähnt mangelt es an Selbstvertrauen und man sucht sich lieber wieder einen Zuhälter als Gönner, anstatt auf eigenen Beinen etwas aufzubauen.

Die Regierungsexperimente von multikulturellen Gesellschaften werden mittlerweile ganz offen als gescheitert erklärt, oder man interpretiert sie einfach falsch.
Die Franzosen glaubten bspw., sie könnten Fremde importieren und dann einfach pazifizieren, indem man sie abseits der urfranzösischen Bevölkerung einquartiert und Sozialhilfe an sie zahlt. Das Resultat sind frustrierte Außenseiter die von einer Gesellschaft abgelehnt werden, die dabei nicht mal mehr Selbstvertrauen in sich selbst hat. Dies generiert Konfliktpotential.
In broken Britain halten pakistanische Einwanderer über Generationen ihre Reproduktionsraten, die bei weitem die der einheimischen Briten übersteigen. London wird mittlerweile Londonistan genannt und die muslimische Bevölkerung wird von der Gesellschaftsdoktrin der politischen Korrektheit nur darin bestärkt weiter zu expansionieren.
Die deutsche Regierung stellt sich noch vergleichsweise gut darin an Einwanderer zu korrumpieren. Auch wenn die türkische Gemeinschaft große Disziplin darin zeigt deutsche Parteien zu unterwandern und Kulturvereine als Frontfirmen auszubauen, so fallen die Reproduktionsraten der Türken nach einer Generation auf deutsche Verhältnisse.


Vergangenheit
Die Idee von Völkern und Nationalstaaten ist relativ neu. Menschen haben sich zuvor in Gruppen immer durch ihre Familie und ihren Stamm definiert. Bündnisse waren nicht an Hautfarbe, Sprache oder Kultur gebunden, sondern waren praktische Entscheidungen. Wenn die Römer neue Völker assimilieren wollten, dann haben sie diese Barbaren einfach in Seide gekleidet. Rom war eine Weile sehr gut darin seine Identität zu exportieren, bis es irgendwann keine Identität mehr hatte zu der man gehören wollte.
Nachdem das Römische Imperium untergegangen war gingen Menschen wieder zu Stammesidentitäten zurück. Ein gutes Beispiel für diese Mentalität im Mittelalter ist die Sporenschlacht 1302. Von den nationalistischen Flamen wird der Jahrestag immer noch gefeiert als Befreiungskampf des flämischen Volkes gegen die französische Vorherrschaft, was aber nicht der Wahrheit entspricht. Flandern wurde damals genau so von flämischen Edelleuten ausgequetscht wie von französischen. Viele flämische Ritter kämpften gegen die rebellierenden Flamen, die französische Seite hatte ungefähr so viele französische wie flämische Kämpfer und den Namen Sporenschlacht bekam dieses Ereignis deshalb, weil die flämischen Aufständischen an den Sporen die Ritter und Edelleute erkannten. Die Reiterei der Aufständischen war ziemlich improvisiert und die Leute trugen kaum Sporen. Wer ein Flame war und flämisch sprach konnte so trotzdem als einer der Unterdrücker erkannt werden und wurde getötet.

Auch erzählen Leute ohne Bildung etwas davon, dass Europa gegen den Islam zusammen halten müsse, weil man wohl vergessen hat, dass es unter den Europäern nie irgendeinen gemeinsamen Konsens gegen Islamisierung gegeben hat. Nicht mal zur Zeit der Ottomanischen Expansion. Die Franzosen standen mit den Ottomanen im Bündnis und die Polen auch. In der Schlacht von Lepanto kämpften viele Protestanten auf der Seite der Ottomanen gegen das katholische Bündnis. Da gab es kein Zusammenhalten der Christenheit gegen Islamisierung oder sowas.


Kollaps
Gerade Deutschland ist als letzte große Nation in Europa geeinigt worden und erinnert daran, wie wackelig der Begriff vom Volk eigentlich ist. Würde ein Urbayer in seiner Sprache mit einem Friesen versuchen in Plattdeutsch zu reden, so würden diese sich nicht verstehen. Deutschland ist keine Nation, es ist ein Staat. Und dieser Staat kann nur zusammenhalten, wenn alle Beteiligten etwas davon haben. Der Bundesfinanzausgleich stellt dieses Verhältnis auf die Probe und meine Sympathie gegenüber den Nehmerländern sinkt drastisch, wenn ich sehe dass die Menschen dort weiterhin Politiker wählen, die für sie selbst Vorteile aus diesem Umverteilungssystem bringen sollen. Die Stämme in Bayern, Hessen und Baden-Württemberg könnten sich auch einfach mit Österreich und der Schweiz zusammen tun.

Ich habe extreme Zweifel daran, dass die Deutschen im Konfliktfall mit bspw. Russland überhaupt zusammen halten würden. Man sieht viel russische Subversion und Defätismus. Es ist zwar davon auszugehen, dass Menschen ab einem gewissen Grad von pro-russischer Propaganda auf einer Art Security Index landen, gerade in Zeiten von elektronischer Überwachung, aber ein Zusammenrücken der Übrigen ist für mich nicht absehbar.

Es brauchen heute auch keine einfallenden Barbaren mehr die deutschen Männer totschlagen um ihre Frauen zu versklaven, denn diese Frauen wechseln längst freiwillig die Seiten und die Männer verlieren ihr Interesse an ihnen. Die meisten inter-ethnischen Ehen sind zwischen deutschen Frauen und türkischen Männern, wobei diese auch gleich die höchste Scheidungsrate in dieser Kategorie haben.

Was den illegalen Eindringling angeht, den Asylsuchenden, den Landfremden der hinzugereist kommt, dem kann ich nicht mal böse sein wenn der versucht hier zu kolonisieren. Würde ich als jemand hier landen der aus einer sehr familiengebundenen Art der Gesellschaft kommt, ohne Sozialversicherung und staatliche Rentensysteme, und eine Herde von isolierten Singles vorfinden die sich verschulden um die Unterschicht zu alimentieren und die kein Selbstvertrauen haben, so würde ich auch versuchen die zu kolonisieren.


Post Collapse
In einem Krisenszenario womit ich rechne würden sehr viele der Alten, Kranken und Unfähigen schnell wegsterben. Familienstrukturen gewinnen wieder an Bedeutung, werden wiederbelebt oder neu geformt. In der Geschichte kam es immer wieder vor das Stämme sich nach großen Verlusten von Menschen gegenseitig Adoptiert und zusammen getan haben.

Sollten in Deutschland die Überlebenden sich in so einer Situation wiederfinden, so hätte ich kein Problem damit wenn sich deutsche Gemeinschaften mit bspw. türkischen Gemeinschaften etc. zusammen tun. Die verheiraten dann ihre Kinder untereinander und nennen sich in 50 Jahren dann Neu-Allemannen oder so. Kann auch sein das christliche Flüchtlingsfamilien aus Syrien sich zusammen tun mit den Überresten einer neuapostolische Kirchengemeinde aus Hessen. Deren Kinder sprechen dann englisch und sind die New Canaanites. Wichtig ist hierbei, dass man einen wechselseitigen Nutzen voneinander hat und einen Kontext finden kann.


Eine Idee als Identität
Amerika ist kein Volk, Amerika ist eine Idee. Es ist die plutokratische Idee das jeder frei und wohlhabend leben kann. Ich bin ein Anhänger der Plutokratie, mich interessieren keine Hautfarben sondern nur die Farbe von Geld. In einer ethnischen Volksgemeinschaft wird man als Außenstehender immer auf gesellschaftliche Barrieren treffen, nicht aber in einer Plutokratie. Der französische Staat will Zuwanderer außerhalb seiner brüchigen Volksgemeinschaft halten, das Gegenteil davon ist ein Einkaufszentrum, wo jeder gleich freundlich behandelt wird, egal wie er aussieht oder ob er einen oder tausend Euro in der Tasche hat. Ein armer Einwanderer konnte in die USA kommen, auf Kredit ein Auto kaufen, als Taxi anmalen und anfangen Geld zu machen. Ein armer Mexikaner kann in die USA kommen, einen Truck erwerben mit dem man Latrinen auspumpt und wenn er damit erfolgreich ist und Geld macht, dann hat er es genau so geschafft.

Für die Zukunft wird es wichtig sein, dass Gemeinschaften sich Ideen geben anstatt auf tote Vorfahren und ungelebte Kultur berufen um damit ihre Identität zu definieren. Auch sind Völker einfach Labels die von Männerbünden aus Marketinggründen erfunden werden. Geht in ein Land wie die Slowakei und stellt euch den Frauen dort als Brite, Deutscher und Bulgare vor und schaut wie unterschiedlich sie euch behandeln werden.


Die leise davongehenden Jungen sollten die zuständigen Regierungen noch stärker alarmieren als gegen Islamismus protestierende Alte.
- Gunnar Heinsohn


Siehe auch:
Tribe
Die Reihe Demografie
Barbarensturm
Frank Schirrmacher - Minimum: vom Vergehen und Neuentstehen unserer Gemeinschaft


Kommentare:

  1. Ist immer das gleiche Spiel mit der Welt. Die Einen kriegen ihren Allerwertesten an die Wand und die anderen nich. Es ist müssig darüber nachzudenken was wird und macht dir nur das Leben schwer. Tue alles was du kannst um dich für den Notfall zu rüsten, lass der Zeit ihren Lauf, bilde dich weiter und pass auf was passiert. Der Rest findet sich.
    Si vis pacem para bellum.
    Die Masse der Menschen ist dumm und braucht irgendwelche Ideen um sich zu idendifizieren, egal was auf der Fahne steht. Hauptsache es geht " vorwärts ", eigentlich lachhaft. Läuft aber schon seit Jahrtausenden so. Bauet auf und reiset nieder dann habt ihr Arbeit immer wieder. Das Volk ansich ist dumm und wird sich nach dem Kollaps an den nächsten Heilsbringer halten, egal ob der völkische Gemeinschaft, Kommunismus, Diktator oder Clanchef oder sonstwie heist. Hauptsache es ist eine leichtverständliche Idee welche die Massen anspricht und kurzfristig Vorteile verspricht. Der Rest ist Geschichte.

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  2. "Es brauchen heute auch keine einfallenden Barbaren mehr die deutschen Männer totschlagen um ihre Frauen zu versklaven, denn diese Frauen wechseln längst freiwillig die Seiten und die Männer verlieren ihr Interesse an ihnen. Die meisten inter-ethnischen Ehen sind zwischen deutschen Frauen und türkischen Männern, wobei diese auch gleich die höchste Scheidungsrate in dieser Kategorie haben."

    Spenglers 9tes Universalgesetz: Ein Land ist nicht geschlagen, bis es seine Frauen verkauft, aber es ist verdammt, wenn seine Frauen sich selbst verkaufen.

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    1. "Ein Land ist nicht geschlagen, bis es seine Frauen verkauft, aber es ist verdammt, wenn seine Frauen sich selbst verkaufen."

      Cool bleiben.

      Thailand etwa lebt ganz gut damit, dass es seine dummen weiblichen Nüsse aus dem Isaan in Pattaya an Touristen vertickt.

      Und selbst ein endgültiger Export ist noch ein Gewinn.jenseits der dann folgenden Überweisungen an den Clan.

      Dämliche Unterschichtfrauen produzieren am Ende nämlich auch nur dämliche , nutzlose und letztlich kostenintensive Unterschichtkinder (auch der entscheidende Nachteil des Islam mit seinem analphabetischen Gebärmaschinen), weil sie nicht in der Lage sind die entscheidenden Basics an die Kinder weiterzugeben.

      Gut zu lesen in dem Zusammenhang, die Reduktion der Mordraten in den USA 16 Jahre nach der Erleichterung der Abtreibung und nach der Streichung der Förderung von Unterschichtmüttern durch Clinton in:

      "Freakonomics" von Steven Levitt

      Also, lasst sie die doofen Weiber verticken, solange sie noch halbwegs hübsch sind :)

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  3. "Die leise davongehenden Jungen sollten die zuständigen Regierungen noch stärker alarmieren als gegen Islamismus protestierende Alte."
    Gegen Islamismus protestieren natürlich vorwiegend Alte und Arbeitslose. Denn wer Arbeit hat und mit protestiert kann diese dann auch schnell wieder los sein. Das bedeutet aber nicht, dass nur Alte und Arbeitslose gegen Islamismus wären wie man uns gerne suggerieren möchte.

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  4. " so hätte ich kein Problem damit wenn sich deutsche Gemeinschaften mit bspw. türkischen Gemeinschaften etc. zusammen tun. Die verheiraten dann ihre Kinder untereinander und nennen sich in 50 Jahren dann Neu-Allemannen oder so."

    Klar, dann gibt es halt eher ein Neu-Anatolien. Diese suchen sich dann ein neues Deutschland das sie dann ein weiteres mal, genetisch runter vögeln können.
    Die Genetik hat da sehr wohl ein wichtiges Wort mitzureden.

    "Darauf gibt der ehemalige US-Botschafter in Deutschland, Richard Burt, folgende Antwort: “Die Multikulturalität Amerikas wird zu einer wirtschaftlichen Last. Homogene Gesellschaften wie Japan und Deutschland sind auf dem Weltmarkt wettbewerbsfähiger.”
    (FAZ, 14.12.1991)"

    Wer Multikulti mag, kann in der Tat in die USA auswandern.

    "Kann auch sein das christliche Flüchtlingsfamilien aus Syrien sich zusammen tun mit den Überresten einer neuapostolische Kirchengemeinde aus Hessen. Deren Kinder sprechen dann englisch und sind die New Canaanites. Wichtig ist hierbei, dass man einen wechselseitigen Nutzen voneinander hat und einen Kontext finden kann."

    Ach, das Leben kann so einfach sein. Wir alle gleich. Jeder darf da leben wo er will. Kein Mensch ist illegal.
    Erstaunlicherweise wandert keiner der Muselmannen nach Grönland aus. Auch die Afrikaner lassen sich da nicht blicken. Sollten die Inuits auf Cap Farval eine Stadt bauen, so groß und mit der Lebensqualität von Vancouver, dann ändert sich aber verdammt schnell das Verhalten gewisser Leute.
    Wo andere was geschaffen haben da strömen die Unfähigen hin um von der Arbeit anderer zu profitieren die mehr Leistungsfähigkeit besitzen. Das sind nun mal die homogene Gesellschaften. Ich als Nordeuropäer wäre also sehr blöd, wenn ich mich mit denen einlassen würde. Es wird also eher zu einer Vertreibung kommen sobals das möglich ist.
    Alles andere ist Träumerei.

    Ach ja. Die PEGIDA und andere Demonstrationen bestehen eben nicht nur aus Rentnern und Arbeitslosen sondern sogar größtenteils aus Leuten die einen Arbeitsplatz haben. Inzwischen wurde ja gedroht, wer mitmarschiert wird gefeuert.

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    1. Diesen Schwachsinn lasse ich normalerweise in der Tonne verschwinden, hier mache ich eine Ausnahme weil der Michel wieder meint er kann gegen die USA stänkern und schon wieder dieses dumme Zitat von dieser Leuchte Burt bringen. Mir ist das jetzt zu blöd. Wo ist denn das homogene deutsche Amazon? Wo ist denn das deutsche Appel? Das deutsche Microsoft? Wenn man sogar die Entwicklung des Mp3 Formates in den Wind bläst nützt einem "genetische homogenität" auch einen Scheissdreck. Wie genetisch homogen soll dieses Land denn sein? Ich hab keine Linie bis zu den Cheruskern.
      Mir auch egal. Ich bin Kapitalist, ich interessiere mich nicht für Hautfarben und "genetische Homogenität". Für Dummbatzen mit scheiss Attitüden wie deiner hab ich nur Verachtung übrig. Also verpiss dich. Geh zu deiner DADADA Demo Vorort und such nach genetischer Homogenität. Das mit den Entlassungen genau so eine dumme Behauptung ohne Beweise. Und selbst wenn es wahr wäre, jeder kann sich seine Mitarbeiter frei raussuchen.

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    2. loool weil sie in Japan mehr Windeln für alte Leute verkaufen als für Kinder und Deutschland genau so vergreist und damit zwangsläufig in die Deflation geht. Echt tolle Zukunftsperspektive für die homogenen Wirtschaftsmächte. So n beleidigter PEGIDA Honk oder was.

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