Freitag, 20. März 2015

9mm Parabellum - Die Argumentationshilfe bei Kurzwaffen

Ein Gastbeitrag von Satcadir


Fakt ist, dass die 9mm Para 9x19mm das Maß der Dinge bei Kurzwaffen ist.

Von zwei Seiten aus haben sich die grossen Militärblöcke an das Kaliber 9mm bei Kurzwaffen und MPs angenähert.

Von unten  kamen die Russen, die ihre Waffen (PPSH/ Tokarew TT30/33) auf das Kaliber 7,62x25 gestützt hatten. Das hing damit zusammen, dass die ersten Konfrontationen mit deutschen Maschinenpistolen so traumatisch waren, dass die Russen panisch die Läufe ihrer alten Mosin Nagants halbierten um so zwei Läufe für die PPSH zu gewinnen.
Mit der Makarow gings dann schon in Richtung 9mm (9,2x18) bis sie jetzt endlich mit der Jarygin bei der 9x19 (9mm Parabellum) gelandet sind.

Von oben her hat sich die US Armee mit ihren Berettas von der alten 45er ACP Richtung 9x19 verabschiedet. Zwar unter viel Genörgel und starken Rückkehrwünschen, aber immerhin.

Also 9x19 scheint bei Kurzwaffen und MPs auszureichen.

Denke ich auch und die ewige Suche der Amis nach der 9mm, die sowohl Verbundglasscheiben durchschlagen kann, als auch gute Mannstopwirkung besitzt, kann man dadurch abkürzen, indem man Vollmantelgeschosse und Teilmantelgeschosse abwechselnd ins Magazin lädt.

Man sollte sich allerdings klarmachen, dass Kurzwaffen generell Schrott sind. Über 80% der Leute, die von Pistolenschüssen getroffen werden, überleben. Ohne Schulterstütze ist das Zielen so eine Sache, vor allem, wenn es aufregend wird. Ich selbst vermute, dass ich in Stressituationen die meisten Schüsse danebensetzen werde, obwohl ich vergleichsweise gut trainiert bin.
Und dann noch die lausige Energieausnutzung der kurzen Läufe...

Kurz und gut, es gibt nur einen echten Grund für den Gebrauch einer Kurzwaffe:
Man hat sie dabei und man hat sie vernünftigerweise verdeckt dabei.

Deshalb jetzt schon mal einen wichtigen Tip für das Waffentraining:

Fangt am besten sofort an, eine Kurzwaffenimitation (Blue Gun) mit den Abmessungen und noch besser auch dem Gewicht Eurer bevorzugten Waffe mit Euch herumzutragen.
Irgendwann werdet ihr merken, dass Euch was fehlt, wenn ihr aus dem Haus ohne Waffe geht und Ihr werdet das für Euch beste Holster oder die beste Tragetasche herausgefunden haben.

Bei mir ist es die Glock 26 und in der Vorbereitung (THX für den Tip hier im Blog!) mittlerweile statt der Blue Gun ein legal zu führender Jet-Protector-JPX:

Als Tasche nehme ich so eine billige (6,90€) Umhängetasche, an die ich noch eine Gürtelschlaufe getackert habe.:

Zwei Reservemagazine und eine gute Lampe, Handy+Geldbörse passen rein und ich kann sie in anrüchigen Situationen unauffällig nach vorne auf die Brust ziehen.

In Situationen, in denen jeder mit einer Waffe herumläuft geht natürlich nix über ein Holster... Ausprobieren, Zugriffssicherung und nicht sparen!

Warum Glock? Antwort: Sie ist simpel, leicht, zuverlässig, billig und hat massig Zubehör. In meinem Fall sind es zwei Glock 26 (Frau und ich) und eine Glock 17(um die 570€). Alle meine 9mm Waffen haben bei mir Austauschläufe (3x IGB ca 270€+ ein 10 Zoll Karabinerlauf mit MfD für die Glock 17 ca 300€) mit Gewinde, denn, um es nochmal deutlich zu sagen:

Eine Waffe ohne Schalldämpfer Option ist postcollapse ein unnötiges Risiko!

Als Schalldämpfer für Arme sind dann z.B. bei den Amis z.B. Ölfilter angesagt.
Es gibt sogar Adapter für verschiedene Gewinde (Econo can adapter) falls mal jemand pre collapse ein Andenken von einer US Reise braucht.

Munition: Remington Golden Saber oder Federal Hydroshok als expandierende Teilmantelmunition
               Geco 9mm Vollmantelgeschosse
               Unterschallmunition Magtech 9mm JHP Subsonic 147grains

Die Magtech hat ein vergleichsweise schweres Geschoss und ist zumindest bei den Glocks und meiner Steyr AUG 9mm erstklassig für Schalldämpfer geeignet. Die Waffen repetieren zuverlässig. Wie es mit Schalldämpfer ist kann ich leider nicht sagen, weil....das ist verboten. :D

Manchmal an lauen Sommerabenden kann man mich dabei beobachten, wie ich ausgesuchte Munition am Zündhütchen und am Geschossrand mit Nagellack versiegele und danach in einem Munitionstumbler mit einer  dünnen Wachsschicht (niemals Öl, denn das cancelt das Schiesspulver!!) überziehe. Das macht die Munition nach Vorbild der schweizer Armeemunition langzeitstabil.

Das meiner Meinung nach brauchbarste Cover für eine Glock 17 ist das Kpos 1 Cover mit Klappschaft. Den Klappschaft kann man sich nämlich so hinbiegen, dass er nicht stört, wenn man einen Helm trägt.
Das kann dann so aussehen:

Ein längerer Karabinerlauf mit MFD sorgt dafür, dass das Cover nicht mit Pulverdämpfen zusaut, Aimpoint und in diesem Fall ein 50er Trommelmagazin (33er geht besser!) mit normalem Reservemagazin im Vorderschaft.
Damit lässt sich schon im Bereich bis 70m das verwirklichen, was Al Capone meinte, als er sagte:

Mit einem guten Wort und einer Pistole erreicht man mehr als mit einem guten Wort allein.

Der Tomahawk ist eine moderne SOG Version des Vietnam Tomahawks, weil ich doch ein Freund der leisen Unterhaltung bin :)).

Richtig gut, dauerhaft wie ein Felsblock, relativ schwer, schweineteuer (2500€) aber bis 100 m treffsicher und überaus komfortabel zu schiessen ist eine Steyr AUG 9mm.

Noch teureres, gutes Zubehör:

Eotech 700€
Klappgriff mit Railsystem 270€
Subzero Laserlampe (verboten in Schland) 300€.
Feuerdämpfer mit Laufhülse  gebraucht 300€              
Reaktivierung Laufwechsel 150€

Eigentlich erstaunlich für die kleine Patrone, aber 100Meter sind wie gesagt bei dieser Waffe sicher abzudecken. Der lange Lauf der Bullpup Konstruktion mit optimaler Energieausnutzung machts. Und der Lauf ist bei meiner Version in 5 sec. ausgetauscht.

Aber zugegeben, die Steyr ist schon etwas esoterisch. Ich kann damit auf meinem Nachbarschiessstand auf der Pistolenbahn schiessen und das spart Fahrerei.

Und da isses einsam, sodass ich auch mal etwas unorthodoxer üben kann und nicht permanent wie beim 223 Rem Gebrauch am Gewehrstand gehänselt werde....

"Vorsicht an Bahn 3 tritt gleich die Gehhilfe des österreichischen Bundesheeres in Aktion. Halten Sie Ihren Kindern die Augen zu, damit sie nicht traumatisiert werden!"

Nächste Station: 223 Rem oder wie ich lernte ein schwachsinniges Kaliber zu lieben.

Ein Gastbeitrag von Satcadir 

Siehe auch:

Kommentare:

  1. Eine Glock habe ich auch aber als ständigen Begleiter trage ich verdeckt einen S&W Trommelrevolver Airlite 360. Dieser hat nur 5 Schuss aber wenn ich mir mit 5 Patronen nicht helfen kann, nützt mir ein Glock Magazin auch nichts. Der Vorteil des 360 ist das extrem leichte Gewicht von >30 dag. Ich trage die Waffe täglich und inzwischen muss ich manchmal greifen ob sie überhaupt da ist.

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  2. Ein Revolver in zb. 357 Mag ist ein starker Meinungsmacher, es ist allerdings nach wie vor ein riesen Unterschied ob nach 5-6 Schuss Ende ist oder erst nach 16. Ein Revolver hat den einzigen Vorteil dass das Problem Ladehemmung kein Problem ist. Die 9 Para mit Holo Point stoppt ausreichend.

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  3. Ich halte ja gar nix von Kurzwaffen im Nahkampf, würde aber wenn es sein muss die Beretta nehmen für 9mm Para. Zuverlässig, robust und keine Ladehemmungen,bloß treffen tut man nicht, besonders unter Stress. Wer die Möglichkeit hat sollte sich nach einer Remi 870 MCS umschauen. Zwar hat die nur 4 Schuss, aber die wirken Wunder, billig isse auch und Mun gibts an jeder Tanke.

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  4. Mal was zur Zuverlässigkeit Pistole/Revolver.Es ist ein Trugschluss, das Revolver zuverlässiger arbeiten als Pistolen!! Es gibt nur EINEN einzigen Vorteil, der für Revolver steht und das ist das mehrmalige schießen aus der Mantel, bzw. Jackentasche, Pistole kackt da nach eienem Schuss ab, da der Schlitten blockiert. Ansonsten würde ich mich unabhängig von der Zahl der zu ladenden Mumpeln immer für eine Pistole entscheiden, bevorzugt Glock 17, da die Dinger einfach zuverlässiger funzen. Und Ladehemmung geht bei Revolver auch, grad bei doubleaction klemmt oder überspringt die Trommel doch ganz gerne mal... Wenn man in der hektik nicht sauber durchzieht.
    ...Und um Satcadir ein bisken auf den Sack zu gehen, auch das Roni Carbine Cover ist eine Überlegung wert.




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  5. Aus drei Gründen ist für mich die Debatte Revolver vs Pistole entschieden:
    - 38er und 44er Patronen sind nicht so verbreitet wie 9 19
    - Militär und Polizei verwenden seit langem keine Revolver mehr. Die US Polizei seit einer Schiesserei bei dem die höhere Magazinkapazität von Pistolen entscheidend war.
    - Durch den Trommelspalt geht nicht nur Energie verloren sondern Revolver lassen sich dadurch auch schwerer schalldämpfen.
    Trotzdem hab ich auch einen Revolver. Man weiss schließlich nicht was postcollapse so alles neben den Skeletten herumliegt :D.

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  6. Für was brauche ich die Waffe? Als Verteidigungswaffe in einem halbwegs funktionierenden Staat oder nach dem Zusammenbruch im Mad Max Zeitalter? Aktuell reicht ein Trommler denn bei den meisten Selbstverteidigungen mit Schusswaffengebrauch werden nur 1 oder 2 Schüsse abgegeben. Der Trommler hat den Vorteil, dass er maximale Bedienungssicherheit bietet und trotzdem sofort einsatzbereit ist. In der Panik ist der schwere und lange Abzugsweg des S&W ein Vorteil. Wenn die Ordnung zusammenbricht, greife ich auf meine modifizierte Steyr SPP zurück. Kompakt und Beweglich wie eine große Pistole aber durch den ausklappbaren Anschlagschaft und den vorderen Pistolengriff auch für weitere Distanzen tauglich. Hinzu kommt die Zerlegbarkeit ohne Werkzeug, wenige Teile und 30er Mags.

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  7. Viel wichtiger ist, dass man sich in der Zeit vor dem Crash nicht die Waffen vom Staat abnehmen lässt. Steht der Zusammenbruch kurz bevor, wird die Regierung vorher groß einsammeln. Da empfiehlt sich natürlich ein Einbruch der wirklich alles mitgenommen hat. Bei Vernachlässigung der Verwahrungspflicht gibt es in Ö eine Verwaltungsstrafe und ein Waffenverbot und Beides ist mir zu diesem Zeitpunkt scheissegal.

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    1. Das Gesetz dazu für D ist mir bekannt, trotzdem frag ich mich ob das überhaupt umgesetzt werden kann. Ein Rundschreiben an alle com Amt halte ich für realistisch. Jedoch dann wirklich bei jedem vorbei schauen und einsammeln? Anschließend liegt auf der örtlichen Dienststelle so viel Material, das sich dort ein gezielter Zugriff auf die Sammlung lohnt.

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  8. Nochmal zur Geschäftsordnung:
    In meinen Beiträgen gehts hauptsächlich darum zu beschreiben, welche Kriterien Hinsicht postcollapse beim Aufbau meines Arsenals eine Rolle gespielt haben.
    Dabei orientiere ich mich zunächst immer am Militär oder der Polizei und suche dann ggf bessere Lösungen.
    Hinsichtlich meiner Ausrüstung bin ich völlig unsentimental. Wenns was besseres gibt, wird es ausgetauscht.
    Also mich interessieren vor allem andere Erfahrungsberichte und Kriterien und weniger Waffe xyz ist sowas von daneben, geil oder ähnliches.
    Als Linie der Reihe stehen die Hauptkaliber und Schrotmunition.
    Ist mir eine Ehre :))

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  9. Was haltet ihr denn von einem kleinen Waffenschein und Schreckschußwaffe? Ich meine als Trainingswaffe um sich an das tägliche tragen zu gewöhnen.

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    1. Ja nix halt ich davon. Da kannste dir auch gleich nen Jet Protector holen.

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    2. Wäre absolut ok, wenn Du Jagdschein machen willst oder via Sportschütze Legalwaffenbesitzer werden willst.
      Wenn Du dann auffällig wirst insbesondere bei Verstößen gegen das Waffengesetz, gibts unnötig Probleme.

      Also da speziell Vorsicht , auch mit Einhandmessern.

      Wenn Du so eine teure, aber empfehlenswerte Karriere nicht anstrebst...scheissegal.
      Der Jetprotector hat durch den kurzen Griff ein Look and Fee wie eine Glock 26 ohne Mag- Verlängerung.
      BTW vielleicht hast Du ja Freunde in Frankreich.
      Dort gibts Perkussionsrevolver ab 18 ohne Registrierung .
      Gib ihnen doch mal den Tip.
      Perkussionsrevolver mit Wechsel Option für die Trommel sind absolut ernstzunehmende Waffen. ;).

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  10. Welches Kaliber wäre zuempfehlen .308 oder 30-06 ?

    Denke bis 300m sind beide ausreichend präzise (abhängig vom Schützen) und wie siehts mit der Verfügbarkeit/Verbreitung in Deutschland in einer postcollapse Situation aus?

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  11. Eindeutig 308 Win und zwar auch bei Waffen, die ursprünglich für andere Kaliber ausgerüstet waren, wie etwa der Garand M1 30-06 oder der K98 8x57.

    Und dies nicht nur wg Verfügbarkeit (Militärmunition) sondern auch wg einiger Spezialmunition, die ich im 308 Artikel behandeln werde.

    Zu 9x19 noch ein Nachtrag: Kurzwaffendrills, die sinnvoll sind, so man die auf dem eigenen Schiesstand veranstalten kann:

    http://de.calameo.com/read/0007045715e7e41aa7825

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  12. Glock hat eine neue "Pocket Rocket" im Kaliber 9x19 auf den Markt. die Glock G43

    http://www.all4shooters.com/de/Inhalte/Kurzwaffen/Glock-G43-9x19mm-pistole/

    6 Schuss, einreihiges Magazin leicht und schmal.

    Im Gegensatz zur Glock 26 sind aber die Magazine nicht mit den anderen 9x19 Glocks kompatibel. Muss halt jeder entscheiden, ob ihm das wichtig ist.

    Für verdecktes Tragen nicht schlecht.

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  13. Problem: Wie kommt man an eine Sirt Glock? Das ist eine Laser Trainingspistole, die exakt einer Glock 17 nachgebildet ist. Frei einstellbarer Abzug, sodass auch Modifikationen eingestellt werden können. Von Modifikationen bei der Glock halte ich aber nichts bis auf Tritium Visiere.
    Die Einfuhr ist verboten. Weil man das nicht wusste, hat man einem US Händler schon gezahlt. Dieser Händler stellt aber ohnehin in Nürnberg auf der IWA aus. Auch Sirt Modelle. Da kann man nur hoffen, dass keine verlorengeht und über den Waffenschmied des Vertrauens womöglich in die Hände finsterer Collapsistas gelangt.
    Das wäre sowas von verboten, dass ich das nie machen würde....Ehrenwort beim Grabe meiner Oma!

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  14. Ich bin mir nicht sicher ob es eine Glock 17 oder Beretta 92 werden soll. Was sagen die Profis dazu? Beide gleich gut?

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    1. Definitiv Glock um der permanenten Hetze gegen alte, geile Säcke auf diesem nichtsnutzigen Blog mal den Mittelfinger zu zeigen:
      http://14544-presscdn-0-64.pagely.netdna-cdn.com/wp-content/uploads/2014/05/glock_wife-tfb.jpg

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    2. Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

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    3. Der Artikel beschreibt doch schon fast alle Vorteile der Glock 17 die die Beretta fast alle nicht teilt. Kompatibilität diverse Schäfte (gibts eingeschränkt für die Beretta auch) Laufverlängerungen bis zu 16 Zoll. Schnelle Kaliberwechsel möglich. Sehr leicht trotz hoher Magazinkapazität. Fast unzerstörbar, weit verbreitet, Tunigmöglichkeiten noch und nöcher...

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    4. Okay, dann die Glock. Das amerikanische Militär scheint aber von der Beretta überzeugt zu sein.

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  15. http://www.gunnuts.net/2015/12/10/naval-special-warfare-to-adopt-glock-19/
    Immer gucken, was diese Leute machen.
    Spart eigenes Nachdenken bei dem sowieso meist nix Brauchbares rauskommt :D

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  16. Mal was anderes, wie, und wie oft reinigt ihr eigentlich eure Schusswaffen? Vielleicht habt ihr ja ein paar Pflegetipps...

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    1. Wie oft wäschte dir deinen kleinen Schniepel?
      Geh mit sowas zu Google und verschwende hier keine Zeit.

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  17. Hm.. verzeiht mir wennn ich schlicht die rechten Zeilen noch nciht gelesen habe, aber du scheinst mir in den USA zu leben,oder? ~By the way: in Polen kann man auch Perkussionsrevolver frei kaufen :) *die man bekanntlich mit gewissen conversion kits auch mit beispielsweise gewöhnlichen .45acp betreiben kann.

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    1. Des will ich mal sehen was mit einem Perkussionsrevolver passiert wenn du da .45 Automatik reintust.

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    2. Google hilft☺.
      http://www.oldsouthfirearms.com/conversioncylinders.aspx
      Jack thx für den Hinweis. Wusste ich bisher nicht!
      Aber muss da nicht auch der Lauf ausgetauscht werden? Zumindest würde ich da erstmal aus der Entfernung per Faden auslösen.
      Gibt's das auch frei in Polen?

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    3. In Österreich kannst du als Staatsbürger unter anderem Glock Lower frei kaufen. In Frankreich kann man, oder konnte man zumindest früher Schrotflinten auf Nachname kaufen. Die Schweizer können selbst ohne Wbk oder Waffenschein Lang- und Kurzwaffen kaufen mit geringer Wartezeit. Ne dopppelte Staatsbürgerschaft könnte sich also lohnen. Abgesehen davon, wieso sollte ich nen Perkussionsrevolver gegen nen konvertierten 45acp tauschen?.
      Die Schwarzpulvergeschosse reisen verdammt dreckige Wunden. Und mit dreckig mein ich dreckig. Zudem lassen sich mit geeigneten Kokillen auch die Geschosse selber gießen. Je nach Waffe natürlich auch Minie-Geschosse die in den Unabhängigkeitskriegen Tausenden den Tod gebracht haben und um einiges Präziser als einfache Kugeln sind.
      Und Nv muss ich natürlich auch zustimmen. die Trommel lässt sich von mir aus noch durch ne trommel in 45 acp austauschen. Aber der Lauf verkraftet kein Nitrozellulosepulver das entwickelt eine zu große Energie, da müsstest du den Lauf tauschen. Als Wiederlader könntest du dir "geeignete" Munition machen aber auch da müsstest du experimentieren wie viel geht und dabei deine Waffe zerstören. Ganz abgesehen von allem anderen, ohne gezogene Lauf ist das absolut unpräzise und wenn du einen gezogenen Lauf hast, passt der mit Sicherheit nicht zum Kaliber 45.acp. Also wäre auch die nur auf kurze Entfernung zu gebrauchen. Und dafür nehm ich lieber die Schwarzpulver Kurz- oder Langwaffe. Wenn man sich nicht mit Modernen Waffen versorgt hat.

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    4. Kann man das Schwarzpulver aus China-Böllern für Vorderladerwaffen verwenden? Da gibt es im Internet sehr geteilte Meinungen, hat schon jemand probiert ?

      Der legale Weg über den "Sprengstoffschein" ist wieder so aufwendig, da kann man gleich den beschwerlichen Weg zur WBK gehen.




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    5. Wisst ihr, bei den dämlichen Fragen die manchmal gestellt werden reicht es mir nicht mit 20 Euro Beratungsgebühr, bei manchen will ich den Fragesteller würgen bis ihm die Augen aus dem Kopf quillen und der Anus prolabiert.

      "Schwarzpulver aus Chinaböllern" wo hast du diese behinderte Idee her. Von den Depperles die in Freital Nägel um Polenböllker kleben wollten weil diese kopfbehinderten, wertlosen Säcke voller Scheisse dachten so macht man Splitterbomben?

      "Oh der Schein ist mir so aufwendig". Ich hab als Teenager Schwarzpulver in Qualität gekocht dafür bin ich von einem ausgebildeten Chemiker gelobt worden weil ich schon krasser drauf war als ihr Versager und man sowieso alles ganz legal und unauffällig herbekommt. "mimimimi so beschwerlich". Überhaupt an die Zündhütchen gedacht?

      Ihr scheiss Penner ich will überhaupt nicht dass ihr den Ernstfall überlebt. Euch aus dem Genpool zu kicken wird ein großer Segen für die Übrigen.

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    6. Der Weg über Wiederladeschein ist nicht aufwändig und auch nicht teuer. Das Problem liegt darin, dass Du nicht beliebig Schwarzpulver legal einkaufen kannst ohne registriert zu werde und dass Dir die Büttel ggf ohne Vorwarnung die Hütte filzen können, weil Du ja Sprengstoff lagerst.
      Also mach Dich selber kundig. Bis auf Schwarzpulver kannst Du doch alles legal kaufen. Vor allem Zündhütchen, aber auch Kugelzangen, Wiederladevorrichtungen etc.
      Schwarzpulver ist dann das geringste Problem.

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    7. Also Anonymer, selbst wenn du aus irgendwelche "Böllern" Schwarzpulver extrahieren könntest, zeigt dein Post dass du dich damit mit Sicherheit selbst in die Luft jagen wirst.
      Keine Ahnung von der Materie aber mit Schwarzpulver spielen wollen.
      Die Erlaubnis nach §27 ist net schwer zu kriegen nur verdammt teuer. 75€ für ne Unbedenklichkeitsbescheinigung, zwischen 130 und 200€ für nen Kurs und theoretisch noch die Erlaubnis für weitere 100€.
      Abgesehen dass du dir den Arsch dafür abzahlst ist's mit Sicherheit gut zu wissen wie das alles funktionier, auch vom Fachmann erklärt.
      Könnte man mit Sicherheit auch nur durch Bücher lernen aber darfst in Langweilerland halt net.
      Über die Vorteile gabs ja schon etliche Beiträge von NV.

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    8. Heisst das du extrahierst das Schwarzpulver aus Zündhütchen?
      Wenn nicht, dann weiss ich nicht worauf du mit dem Finger auf Zündhütchen zeigst denn Vorderladerwaffen gibt es ja auch als Steinschloss-Version, da braucht man keine Zündhütchen.

      Geschichtlich gesehen war die Steinschlosskonstruktion auch am längsten im Einsatz, ein "working-horse" sozusagen.

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    9. Du brauchst Zündhütchen um Vorderlader abzufeuern und in denen ist kein Schwarzpulver du Kopfbehinderter, sondern schlagempfindliches Zeug wie roter Phosphor. Ist auf dem Blog alles schonmal beschrieben worden, ihr seid nur zu faul zum lesen ihr wertloses Pack.

      Steinschlosskonstruktionen ey.....

      Wisst ihr worauf eure scheiss Fragen alle am Ende hinauslaufen? "Wie kann ich mutig sein ohne Anstrengung", "wie kann ich ein Held sein ohne Disziplin und Entbehrungen" und es kotzt - mich - an. Ihr dämliches Scheisspack, lasst euch irgendwo rekrutieren von jemaden der euch sagt was ihr zu tun habt und spart euch eure eigenen Fehler wenn ihr weder die Eier noch das Hirn dazu habt.

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    10. @Anonym
      Perkussionsrevolver funktionieren nur mit Zündhütchen. Steinschlosswaffen haben eine Menge Nachteile, angefangen damit, dass sie wetterabhängig sind. N.V. hat schon Recht. Lies zuerst den Blog, lies dich sonst wo ein. Du machst dich hier nur lächerlich.

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    11. @Anonym
      Dein Working Horse kannst du dir richtig tief reinstecken.
      Mir Scheiß egal wie lang das im Einsatz war. Wenns besseres gibt nutz ich besseres.
      Überleg mal warum die Perkussionspistolen und -revolver erfunden wurden? und warum alle darauf umgestiegen sind.
      1. Weil sie tausend mal besser funktioniert
      2. Zuverlässiger ist
      3. DU mir mega auf den Sack gehst
      4. Eine schnellere Feuerrate möglich ist
      5. Sie Wetterunempfindlich sind
      6. Sie der erste Weg in Richtung Patrone ist
      und und und
      kauf dir ein verficktes Buch Buch bevor du solche Fragen stellt.
      Oder stell deine Fragen auf http://www.gutefrage.net/
      das sind sehr kompetente Ansprechpartner.
      Ansonsten http://www.gidf.de/
      Und jetzt verpiss dich man.

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    12. @ Anonym
      achja geh zum Bund, da wird dir's Denken abgenommen. Scheint sowieso nicht deine Stärke zu sein.

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    13. 4 Böllern aufschneiden kann als Spielerei durchgehen mit 200-500€ Bußgeld.

      Aber Selbstherstellung ist schon "real-deal" da wird definitiv mehr "kriminelle Energie" attestiert, dann ist das kein Bußgeld von 200€, nein, damit ist schon 50.000€ Geldstrafe und/oder Freiheitsstrafe gemeint.

      Das Risiko/Ergebnis Verhältnis pass hier nicht meiner Meinung nach.


      "Ihr dämliches Scheisspack, lasst euch irgendwo rekrutieren von jemaden der euch sagt was ihr zu tun habt und spart euch eure eigenen Fehler"

      Ja natürlich, der Weise lernt auch von den Fehlern anderer, so muss er nicht in jede tiefe Kackpfütze treten die das Leben so mit sich bringt.

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