Samstag, 7. März 2015

Die Barbaren Teil 2


Russland agiert und die Menschen im Westen müssen genau wissen womit sie es zutun haben. Die gewöhnlichen Menschen im Westen können die Russen nicht verstehen, genau so wenig wie sie die Araber verstehen können. Diese Gesellschaften sind verzerrte Spiegelbilder von uns selbst, die ohne unsere Grundsätze von Moral, Freiheit und Rechten existieren und deshalb unverständlich sind.


Die Dynastie des Systems
Russland wird bis heute von einer ungebrochenen Kette regiert von Flex Dscherschinski bis Vladimir Putin. Das System dem sie vorsitzen ist institutionalisierter Diebstahl, Mord und Terror, welches sich heute als Light- und Diätversion der Welt präsentiert.

Ein System der Geheimpolizei welches sich auf Bespitzelungen und Denunziationen stützte gibt es in Russland seit Iwan dem Schrecklichen, aber es waren erst die Bolschewisten die offen den Terror zur Institution machten.

Lenin etablierte die Geheimpolizei Tscheka und ihr erster Leiter Felix Dscherschinski äußerte mehrere Male sehr deutlich, was die Aufgabe der Tscheka ist.

Wir repräsentieren in uns selbst organisierten Terror - Dies muss sehr deutlich gesagt werden.
 - Felix Dscherschinski

Die Aufgabe der Tscheka war nicht etwa die Spionage- oder Sabotageabwehr, wie es der volle Name des Allrussischen Außerordentlichen Komitees zur Bekämpfung von Konterrevolution und Sabotage suggerieren würde, sondern die Terrorisierung von Revolutionsfeinden aufgrund ihrer Klassenzugehörigkeit oder vorrevolutionären Rollen in der Gesellschaft. Der rote Terror war von Anfang an Teil der Herrschaft der Kommunisten und nicht etwa ein Betriebsunfall an dem alleine Stalin Schuld sei, wie man später behaupten wird. Dscherschinski beschlagnahmte als Hauptsitz seiner Institution das Gebäude der Allgemeinen russischen Versicherungsgesellschaft in Moskau und erweiterte es um diverse Zellentrakte im Keller, in denen die Revolutionsfeinde gefangen gehalten, gefoltert und erschossen wurden. Dieses Gebäude erhielt von der Bevölkerung den Spitznamen der nur geflüstert wurde: Lubjanka.


Der Nachfolger von Dscherschinski, als dieser nach einer zweistündigen Rede vor dem Sowjetrat verstarb, war Vyacheslav Menzhinsky, welcher von Leo Trotzki als "der Schatten eines Mannes" beschrieben wurde und dem es an Blutlust für dieses Amt fehlte, weshalb seine Amtszeit für die mittlerweile in OGPU umbenannte Tscheka eine relativ ruhige Zeit war, wohl auch aufgrund seines schlechten Gesundheitszustandes.

Im Jahr 1934 wurde er dann aufgrund seines Ablebens durch Genrikh Yagoda ersetzt, welcher sich umgehend daran machte den etwas eingeschlafenen Roten Terror wieder auf Hochtouren zu bringen. Unter Yagoda begannen die Schauprozesse gegen die alten Revolutionäre und die stalinistischen Säuberungen der Partei. In dem russischen Film Der Tschekist wird ein seit dem Beginn der Massenmorde kursierender Witz erwähnt, dass ein Tschekist der 50 Menschen erschießt es verdient als 51ster erschossen zu werden. Als Yagoda dann an den Genossen Stalin schrieb, dass diese Massenhinrichtungen in der ausländischen Presse die Sowjetunion ziemlich schlecht aussehen lassen würden, wurde ihm das als Mangel an sozialistischem Eifer ausgelegt. Er selbst bekam genau so einen Schauprozess wie die Genossen die er zur Schlachtbank, bzw. in den Keller der Lubjanka, geführt hatte. Während dieses Prozesses bettelte er den großen Führer Josef Stalin um Gnade an, für ihn hätte er doch zwei großen Kanäle gebaut, ergo für ihn hatte er doch all die Leute zu Tode geknechtet, gefoltert und erschossen. Yagoda wurde verurteilt wegen Korruption und Hochverrat, weggebracht, zur Demütigung entkleidet, verprügelt und erschossen.


Sein Nachfolger wurde Nikolai Yezhov. Mit seiner Körpergröße von nur 1,51 trug er den Spitznamen "Der giftige Zwerg" oder "der blutrünstige Zwerg". In seine Amtszeit fallen die großen Säuberungen von 1937 während denen der NKVD, wie die OGPU ehemals Tscheka mittlerweile hieß, um die 680.000 Russen erschossen hat. Warum wurden diese 680.000 Menschen ermordet? Vielleicht hatten sie ausländische Verwandte und waren deshalb verdächtig anti-sowjetische Spione zu sein. Vielleicht waren sie selbst Ausländer, wie die 100.000 Amerikaner die in die Sowjetunion gekommen waren um in den neuen Fabriken zu arbeiten und am Ende alle ermordet wurden. Vielleicht fehlte es ihnen auch an sozialistischen Eifer die Arbeitsquoten zu erfüllen für den sowjetischen Staat. Vielleicht wurden sie aber auch von einem Nachbarn denunziert der neidisch auf ihr Haus war. Yezhov war es auch, der dem Keller der Lubjanka einen betonierten Boden hinzufügte mit einer Abflussrinne. So wurde es für die Henker des NKVD sehr viel einfacher dort massenweise Menschen zu ermorden, wenn man das Blut und den Inhalt der sich leerenden Blasen lediglich mit dem Wasserschlauch wegsprühen kann.
Doch die Bolschewisten schämten sich kein Stück ihrer Taten oder versuchten diese irgendwie gründlich zu vertuschen. Am 20 Dezember 1937 feierte man im Bolschoi Theater in Moskau den 20sten Jahrestag der Geheimpolizei und des roten Terrors. In der bolschewistischen Zeitschrift Pionerskaya Pravda dieses Tages wurde von dem Volksdichter Jambyl Jabayev ein Gedicht zu Ehren von Yezhov veröffentlicht:
Von millionen Stimmen das klangvolle Wort fliegt von dem Volk zu Yezhov:
 " Danke, Yezhov, dass du Alarm schlägst, du stehst Wache für das Land und den Vorsitzenden!
 Hier liebt dich jeder, Genosse Yezhov! Und das Volk bekundet immer wieder, versammelt sich: Grüße dich, Stalins treuer Freund!"
Ab diesem Tag begann allerdings der Fall von Yezhov, denn Stalin war nirgendwo auf der Feier im Bolschoi Theater zu sehen. Das war kein gutes Zeichen. Auch kann das systematische Ermorden von Menschen rund um die Uhr selbst eine Person wie Yezhov mitnehmen, weshalb er manchmal wochenlang betrunken war und mit seinen Genossen homosexuelle Orgien feierte. Yezhov wurde abgesetzt und als es 1940 dann für ihn die tschekistische Belohnung geben sollte, also im Keller der Lubjanka erschossen zu werden, brach dieser massenmordende Sadist zuerst ohnmächtig zusammen, um anschließend hysterisch schreiend, weinend und winselnd in den Keller geschleppt zu werden, wo man ihn in den Hinterkopf geschossen hat. Anschließend wurde Nikolai Yezhov zur sowjetischen Unperson erklärt und aus allen Fotos herausretuchiert.


Als sein Nachfolger wurde am 25. November 1938 Lavrentiy Beria eingesetzt. Unter Beria wurde das Gulag System der Sowjetunion erweitert und ausgebaut. In den Gulags wurden dann Menschen zu Tode geschunden die dem Staat unbequem wurden, die mit Leuten verwandt waren die dem Staat unbequem waren, die anderweitig in Ungnade fielen, die aus von den Sowjets besetzten Gebieten als Arbeitssklaven geraubt wurden und viele andere. Die Kinder dieser Leute wurden in staatliche Heime verfrachtet, wo sie als Kinder von Staatsfeinden selbst als potentielle Staatsfeinde galten. Weil die Heime schnell überfüllt waren fing man damit an auch die Kinder in den Gulag zu schicken, oder sie einfach zu ermorden. Ihre Eltern starben in der russischen Taiga wo die Temperaturen im Winter bis zu 40 Grad unter Null fallen an Erfrierungen, Hunger, Gewalteinwirkung durch das Wachpersonal, Gewalteinwirkung durch andere Häftlinge und anderen Dingen, von denen man in dem Band "Zeichnungen aus dem Gulag" einen Eindruck bekommt, den gesammelten Werken von Danzig Sergejewitsch Baldajew.
https://www.google.com/?gfe_rd=cr&ei=082AVNiWOKuK8QfOpYHIBg&gws_rd=cr&fg=1#q=drawings+from+the+gulag
Von Beria weiß man, dass er öfter mit seiner gepanzerten (amerikanischen) Packard Limosine die Straßen Moskaus heimsuchte, um sich dort Frauen einzusammeln, die er dann in seinem schalldichten Büro vergewaltigte. Seine Leibwächter berichteten, dass das Prozederen beinhaltete danach jeder dieser Frauen einen Blumenstrauß mitzugeben, was den Eindruck erwecken sollte, es wäre alles vereinbarlich gewesen. Verweigerungen resultierten in Festnahmen durch den NKVD und Gulag.

Als Stalin einem Herzinfarkt erlag, soll Beria, nach den Beschreibungen von Nikita Khrushchev, neben dessen Bett gestanden und den sterbenden großen Führer verspottet haben, nur um bei jedem kleinsten Lebenszeichen auf die Knie zu fallen und seine Hand zu küssen.

Im Juni 1953 wurde Beria dann verhaftet, denn es war Zeit. dass dieser Genosse seine tschekistische Belohnung erhalten sollte. Und wie andere sadistische Mörder vor ihm fiel auch er weinend auf die Knie, bettelte um sein erbärmliches Leben so armseelig, dass sein Henker General Pavel Batitsky ihm einen Lumpen in den Mund stopfte, bevor er ihm in die Stirn schoss.


Unter Nikita Khrushchev als neuen Vorsitzenden des Politbüros gab es dann einen limitierten Bruch, eine inszenierte Verurteilung des Stalinismus, da die bisherigen Verbrechen der sowjetischen Regierung nicht mehr vertuscht werden konnten. Zu dieser Zeit wusste jeder, dass der KGB, wie der NKVD ehemals OGPU mittlerweile hieß, Russen ermordete.

Im Alter von 16 Jahren klopfte der junge Vladimir Vladimirowitsch Putin an die Tür der KGB Hauptstelle in St. Petersburg. Er würde gerne dem KGB beitreten sagt der Junge. Der KGB weißt ihn ab mit dem Hinweis, dass der KGB alleine entscheidet wann und wo er rekrutiert. Ebenfalls erhält der Junge den Ratschlag Jura und Fremdsprachen zu studieren. Sieben Jahre später, im Alter von 23 Jahren und dem vierten Jahr im Jurastudium, kontaktiert der KGB dann den Jungen. Ende Juli 1998 bis August des folgendes Jahres war Vladimir Putin dann Vorsitzender des FSB, wie der KGB ehemals NKVD mittlerweile hieß, und hatte sein Büro in dem selben Gebäude, der Lubjanka, in dem der Rote Terror seine Opfer verschwinden ließ.



Wir lernen daraus, dass der FSB kein "Spionagedienst" ist wie die CIA. Es gibt auch kein "moralisches Equivalent" zwischen der Stasi und westlichen Diensten.
Wir lernen auch daraus, dass psychopathische Sadisten Schwäche verachten und vor der Stärke kauern. Betreibt man gegenüber Russland eine Beschwichtigungspolitik, so erreicht man damit gar nichts, außer dass sich der Mörder im Kremlin bestätigt fühlt. Neville Chamberlain dachte auch nach der Konferenz in München, dass er sich mit dem Herrn Hitler schon einigen können würde, während dieser Herr Hitler Chamberlain als Wurm ansah. Chamberlain war das Schaf, das meinte einen Platz in der Geschichte verdiene es sich mit Sozialpolitik im eigenen Land und mit Beschwichtigung der Wölfe. Letztendlich war es aber der Löwe, der Hetzer, der Germanophob, der Kriegstreiber Winston Churchill der sein Land vor dem Wolf rettete, nur um es wieder an die Schafe zu verlieren.

Wer gegenüber der aktuellen Russlandpolitik des Westens von Kriegshetze und Kriegstreiberei spricht, der ist entweder ein Vollidiot oder, sofern er das Ganze als negativ behaftet sieht, der Feind im eigenen Haus. Gegenüber Russland ist eine Beschwichtigungspolitik selbstmörderisch, vor allem wenn ausländische Weiber über die eigenen Landesstreitkräfte bestimmen können und sich mehr über die Vereinbarkeit von Schwangerschaft und Panzerfahren Gedanken machen, als um die richtige Dressierung von Killern, denen dabei einer abgeht, wenn Dinge mit einem roten Stern drauf explodieren. Der Westen bräuchte eher einen Curtis LeMay, der mit einem Biss auf seine Zigarre fordert alle Einwohner von Moskau in ihren Häusern zu backen, zu braten, zu kochen und zu verbrennen, einfach um zu sehen wie sowas aussieht.


Russland ist kein "Freund". Russland ist auch kein "Verbündeter" gegen "Islamisierung" oder dergleichen. Russland ist ein gigantisches Freiluftgefängnis mit einer Armee von Sklaven, die hassen was sie nicht sein können. Die Bevölkerung ist psychologisch völlig im Eimer, da man über ein halbes Jahrhundert jeden ermordet hat der einen IQ über 80 Punkten hatte. Das Leben ist hoffnungslos.

Es gibt auch viele Menschen im Westen mit psychischen Defiziten, die wollen das Russland alles übernimmt, damit wir alle gleich beschissen dran sind. Es gibt Leute, die würden lieber schlechter leben wenn alle anderen gleich schlecht leben müssen, als dass sie nur einen sehen dem es besser geht. Russland wimmelt vor solchen gestörten Personen und das sind nicht meine Freunde. Welche Verhandlungsbasis hätten Menschen, die aus Feigheit oder Verrat sich der Friedensbewegung anschließen, auch gegenüber Menschen, die für den sowjetischen Staat über Leichen gegangen sind? Russland ist das Reich des Bösen.


Weiter im nächsten Teil


Siehe auch: 
Quit - Warum Menschen sich selbst aufgeben
Die Reihe Insurgency
Fremde Heere
Neid

Kommentare:

  1. Die Russen haben derzeit das Talent mit irrsinnigen Ressourceneinsatz unproduktive Müllhaufen (Ostukraine) zu erobern und darauf auch noch stolz zu sein.

    Unabhängig davon, dass ich in Schland keinerlei Basis von Leuten sehe, die ernstzunehmenden militärischen Widerstand leisten könnten und auch würden, wären die Russen als Aggressoren vergleichsweise leicht ausser Gefecht zu setzen, indem man ihnen schlicht die Ressourcen cancelt. Viel mehr als Gas und Öl können sie nicht.

    Beispiel: Ein Vorrang-Einspeisegesetz für Biogas ins Gasnetz, das die Verstromung des Gases beendet, würde kurzfristig mal eben knapp 10% russisches Gas ersetzen. Strom haben wir schliesslich genug.

    Und das ganze könnte man mit Öko Gesülz begründen.

    Das würde als Angriff gar nicht mal auffallen.

    Aber ok ...könnte müsste sollte.

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  2. Zum Artikel fällt mir ein:
    Im Mordfall Nemzow haben die russischen Behörden vier Tatverdächtige festgenommen. Die hätten auch schon gestanden, heißt es. Einer von denen soll Kommandant im tschetschenischen Innenministerium sein.
    Dazu dieser sowjetischer Witz:
    "Vor dem Bettgehen beklagt Stalin sich bei Beria, dem Geheimdienstchef, dass er seine Uhr nicht findet. Am nächsten Morgen erzählt er ihm, dass er sie unter dem Bett gefunden hat. Beria: ,Wie schade! Wir haben schon zehn Leute, die den Diebstahl gestanden haben."

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