Sonntag, 26. April 2015

Post Collapse Economy: (Wieder-)Aufbau

Das einzige was Menschen aus der Armut bringt ist Kapitalismus


Vor kurzem sprach ein deutscher Minister, der eine typisch opportunistische Karriere hingelegt und früh im Leben die Staatsnähe gesucht hat, auf dem ökofaschistischen Earth Day in schlechtem Englisch dummes Zeug über Globalismus und eine Welt ohne Armut. Er ist ein tolles Beispiel dafür wie man als Politiker mit Opportunismus und Emotionen einen Lebensunterhalt für sich selbst und seine Familie generieren kann.

Als Mitglied einer, zumindest vom Namen her, christlichen Partei ignoriert er dabei alle Warnungen der heiligen Schrift über Demagogie und utopische Versprechungen. Matthäus 26:11 erinnert daran, dass die Armen immer bei uns sein werden. Das Paradies gibt es erst in der nächsten Welt. Die Menschheit hat schlechte Erfahrungen mit utopischen Träumern gemacht.

Der Earth Day selbst wurde von dem Hippie Ira ,,The Unicorn'' Einhorn gegründet, welcher seine Ex-Freundin ermordet und kompostiert hatte. Ein utopischer Baumknutscher der gegen den Vietnamkrieg protestierte(gegen die Seite der USA, nicht gegen die Kommunisten) und meinte die Menschen müssten alle harmonisch miteinander auskommen, kommt selbst nicht mal damit zurecht dass seine Freundin sich von ihm trennt und ermordet sie. Sein ökofaschistisches Kultevent wird weiterhin von Leuten zellebriert, die genau so einen mentalen Defekt haben wie er selbst. Und es hilft absolut niemanden.


Der Musiker Bob Geldof beteiligte sich in den 1980er Jahren an einigen Benefiz-Projekten zugunsten der hungernden Bevölkerung in Äthiopien, deren eigene Agrarkultur von ihren sozialistischen Regimen ruiniert wurde.
Welche abenteuerlichen Dimensionen die linksäugige Blindheit der intellektuellen „Wohlgesinnten” und stets „Betroffenen” annehmen kann, sei an einem Beispiel demonstriert: Da schreibt die Vorsitzende der Deutschen Welthungerhilfe, Frau Helga Hensel-der-Barzel, einen großen Zeitungsartikel über das unbeschreibliche Elend apokalyptischen Ausmaßes der äthiopischen Bevölkerung. Doch man höre und staune: Auf einer ganzen Zeitungsseite kein Wort über den zielstrebigen Völkermord, betrieben von der sozialistischen Regierung des Landes. Stattdessen die „umwerfende” Erkenntnis: „Ursache der Hungerkatastrophen ist nicht allein die Trockenheit. Vielmehr wirken eine Reihe von Faktoren fast zwangsläufig darauf hin: [z. B.] Massenarmut, insbesondere unter den Kleinbauern (90 Prozent der Bevölkerung) [...]. ” (Aha: die Armut kommt also doch von der „ poverdeh”. ) Dann kommt eine zarte Umschreibung der Regierungs„politik”: „Die Staatsfarmen und Produzentenkollektive tragen lediglich drei Prozent zur nationalen Nahrungsmittelproduktion bei, gleichwohl sie bis zu 80 Prozent der staatlichen Ausgaben für den Agrarsektor erhalten.” Aha, denken wir ganz richtig, die alte, ewig gleiche sozialistische Sch...! Aber weit gefehlt: „[...] es wäre unfair”, schreibt Frau Vorsitzende, „dafür nur die Agrarpolitik der Regierung verantwortlich zu machen”, und – jetzt kommt der Knalleffekt: „Auch die sozialistische Revolution hat die wirtschaftliche Lage der Kleinbauern nicht verbessern können.” Da schau einer her: Noch nicht einmal die! Das ist der schiere Hohn auf ein Volk, das in der sozialistischen Scheiße buchstäblich verreckt ist.
- Kreide für den Wolf von Roland Baader

Geldof allerdings verteilte nicht einfach nur ein paar Hilfsgüter und verschwand dann wieder, sondern investierte in Aktiengesellschaften die dort wieder in Firmen investieren und Arbeitsplätze schaffen und Dinge produzieren. Siehe dafür auch das Interview mit Bob Geldof im Wallstreet Journal.

Ähnlich war es bei dem U2 Sänger Bono. Der beteiligte sich damals ebenfalls, wie Geldof, an dem Band Aid Benefiz-Projekt, macht sich aber unglaubwürdig dadurch, dass er sich oft als Imagefigur missbrauchen lässt von Menschen, die eigentlich widersprüchliche Botschaften zu seiner eigenen Verbreiten. Yeah, yeah, yeah, yeaaaaaaah.


Solche klaren Statements formuliert ein deutscher Karrierepolitiker aber nicht, weil Kapitalismus nirgendwo so unpopulär ist wie in Europa und westliche Werte nirgendwo so gering geschätzt werden wie im Westen selbst.

Kapitalismus ist aber das einzige was auch den Westen in einer Post Collapse Situation aus der Armut und der Katastrophe retten kann. Für Leute bei denen diese Idee unbeliebt ist, für die ist da kein Platz. Im Nachkriegsdeutschland war Planwirtschaft weiterhin äußert populär, bis man dann gesehen hat welchen Wohlstand der freie Handel ermöglicht und wie beschissen alles im Osten ist.
Gibt es in einem Post Collapse Fall keine Investoren aus dem Ausland und fehlen die privaten Ressourcen für Eigeninitiative, so müssten staatliche Einrichtungen und öffentliche Betriebe privatisiert werden, ähnlich wie der weiße Siedler die Great Plains der Steppenindianer privatisiert hat. Er sieht das Potential und entscheidet es effektiver nutzen zu können als der Indianer. Und wie dem Indianer wird es dem staatlichen Klüngel gehen, wenn die Not der Stunde die Eigeninitiative der übrig gebliebenen Bevölkerung fragt. Auch wenn diese Aktionen nur dazu dienen Kapital zu generieren.




Siehe auch: 
Post Collapse Economy: Neustart
Die Reihe Schattenwirtschaft
Zahlungsmittel


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