Mittwoch, 29. April 2015

Über das Viertel



Ich war vor kurzem in einem türkischen Supermarkt in einem sehr türkisch geprägten Stadtteil. Jede größere Stadt in Westdeutschland hat mittlerweile solche türkischen Viertel. Man sieht viele Schilder und Aushänge in türkischer Sprache, aber nur relativ wenige auf Deutsch. Jedes dieser Geschäfte könnte eine Frontorganisation für die grauen Wölfe sein, oder es verkauft wirklich nur Waren um den älteren Türken ein Gefühl von der alten Heimat zu geben. Das ist aber nicht wichtig. Was wichtig ist, ist dass diese Läden vorrangig für Türken existieren.



Viele muslimische Gemeinden haben mittlerweile eigene Scharia Gerichte um Streitigkeiten untereinander zu lösen. Deutsche Politiker, je nach Parteizugehörigkeit, empören sich darüber, dass diese Gemeinden sich der Observation und Kontrolle des Staates entziehen und würden es am liebsten sehen, wenn demnächst auch die Muslime die deutschen Gerichte mit Zivilklagen überschütten. Mir persönlich ist diese Paralleljustiz ziemlich egal, da ich es für selbstverständlich halte, dass eine Gemeinde ihre Probleme untereinander selbst löst. Die Deutschen sind auch selbst daran schuld, dass ihr eigenes System keine Vorzüge hat und nicht als vorbildliches Modell taugt, welches sie bereitwillig annehmen würden. Viel mehr lässt es der Westen zu, dass der Rest der Welt sich parasitär an den Annehmlichkeiten bedient, ohne das dafür nötige Fundament adaptieren zu wollen. In ihren Augen ist der Westen dekadent, schwach und zum glaubt nicht an sich selbst. Womit sie auch nicht ganz Unrecht haben. Eine Fahrt in einer westdeutschen U-Bahn kommt mir mittlerweile vor wie die Szene der Cantina Bar in Star Wars, so bunt ist das Bild der Bevölkerung. Die Zugewanderten sehen keinen Grund das Deutsch zu adaptieren und selbst so zu werden, auch wenn man türkische Mädchen mit blond gefärbten Haaren und bauchfreien Tops sieht, genau so wie Saddam Hussein sich Schulterklappen und ein Barett angezogen hat.  Dies muss nichts schlechtes sein. Vielmehr liefert es jede Menge Anti-Thesen für die eigene Philosophie, hilft diese zu definieren und schafft ein Gefühl für das Uns und die Anderen.

Diese Gemeinschaften die in Deutschland siedeln und kolonisieren, die stammen von Orten die tausende Kilometer weit entfernt sind. Als sie hier angekommen sind waren sie Fremde und was sie tun, diejenigen suchen die ihnen am ähnlichsten und nächsten sind. Dies ist völlig normal. Der Deutsche kann darauf mit einer Mischung aus Neid und Verachtung herabschauen, aber die deutschen Auswanderer haben dies genau so getan. Anstatt sich über die Parallelgesellschaften der Einwanderer aufzuregen sollte man davon lernen und selbst an einer Parallelgesellschaft arbeiten. Wenn nämlich mal etwas passiert, dann werden diese Parallelgesellschaften nicht zur Regierung laufen wie die isolierten deutschen Leih und Pacht Singles, sondern sie werden eigene Strukturen haben, die auch ohne Regierung noch funktionieren.



Was bedeutet das für den Survivalist?

Menschen organisieren sich in Stämmen, Clans und Gangs. Ein Staat ist nichts anderes als eine Anhäufung von Gangs, die zusammen die größte Gang im Land bilden mit genug Männern und Knarren um ihren Willen durchzusetzen. Der alte Stammtischidiot, der mit der erhobenen Faust über die Volksverräter in der Regierung schimpfen will, der ist zu dumm um zu kapieren, dass diese Gang nur ihre eigenen Interessen verfolgt. In archaischen Nationen wird dies nur deutlicher als hier, wo eine Regierungsposition in erster Linie dazu da ist dem eigenen Stamm, dem eigenen Clan zu dienen. Wer dann noch bereitwillig seine Steuern zahlt und sich etwas auf das deutsche Grundgesetz und den Staat einbildet, der ist selbst schuld daran. Werde keiner von diesen Trotteln. Bildet Gangs und Commandos.

Lebe in der Nähe deiner gleich gesinnten Freunde. Übernehmt einen Wohnblock, ein Viertel, ein Dorf. Macht dies heimlich und kündigt das nirgendwo an. Gründet und investiert in einen eigenen Betrieb. Das heißt nicht, dass ihr euch mit Fremden verbrüdern müsst und ich habe in der Vergangenheit mehrmals darauf hingewiesen, dass viele Survival Communities deren gemeinsamer Aufhänger lediglich die Krisenvorbereitung ist scheitern werden. Arbeite mit deinen Freunden die du schon hast, nicht mit fremden Spinnern aus dem Internet. Die meisten Leute sind auch einfach zu alt, die starten nichts mehr. Die gehen vielleicht zu einer dümmlichen Pegida Demo mit anderen lebenden Toten die sie nicht kennen und um die sie sich nicht kümmern. Wer selbst schon zu alt ist, der solle anstatt ein Grundstück in Kanada zu kaufen und sein Geld schmierigen Krisenpropheten hinterher zu werfen, lieber in die Modelle junger Menschen investieren mit denen er sich identifizieren kann.

Was sagt das über den Lebenswillen einer Gemeinschaft wenn die Einheimischen ihre kleine Scholle nicht verlassen wollen, die Fremden aber tausende Kilometer weit reisen um Kolonien zu bilden?



Siehe auch:
Muslime und Islamisten als Fraktion in einer Post Collapse Situation


Kommentare:

  1. http://www.welt.de/vermischtes/article157613699/Aufgebrachte-Menge-bedraengt-Polizei-vor-Friseursalon.html

    Sieht danach aus, als ob in Berlin bereits einige Gruppen nach deinen Vorschlägen handeln (ich glaube nicht, dass es Deutsche sind) und entsprechend Gebiete für sich in Anspruch nehmen:
    " Das passte dem Mann offenbar nicht. Polizisten hätten vor dem Laden keine Maßnahmen vorzunehmen – ob sie nichts Besseres zu tun hätten, soll er den Angaben zufolge gefragt haben."
    "Bereits zu Wochenbeginn hatte die Polizei einen anderen Fall aus der gleichen Gegend publik gemacht, bei dem sich Beamte einer bis zu 70-köpfigen Menschenmenge gegenübersahen. Es sollen Sätze wie "Haut ab, das ist unsere Straße" gefallen sein."

    Naja, mal sehen...

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    1. Ich hab das bei Google+ bereits erwähnt. Ich finde das gut und kann das respektieren. Land gehört dem, der es erobern und halten kann. Ich kann es auch respektieren wenn Linke Häuser besetzten und Anwälte einschüchtern. Der Rest ist selber schuld wenn er es nicht macht.

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