Freitag, 17. April 2015

Über die Kaviar-Linken



Der Blockupy-Sprecher Christoph Kleine betreibt einen Großhandel für Kinderspielzeug. Auch wenn ich diesen Laden noch nicht gesehen habe, so sagt mir mein Gefühl doch, dass es sich hier nicht um das Hippie Pendant zur Elfenwerkstatt des Weihnachtsmannes handelt, wo die glückliche und gewerkschaftlich organisierte Arbeiterklasse ökologisch nachhaltige Holzeisenbahnen für Kinder von der Montessori Schule schnitzt. Ich habe eher das Gefühl, dass es sich dabei um billiges Plastik- und Elektronikspielzeug aus Fernasien handelt, auch wenn ich hier spekulieren muss.

Also warum ist so ein Kulacke Sprecher bei Blockupy?
Europa ist voll mit solchen Kaviar-Linken Wichtigtuern, die selbst alles was sie haben dem Kapitalismus verdanken und Unternehmer sind, aber den Sozialismus predigen. Die tun das einerseits weil sie mental beschädigt sind und irgendwas im Oberstübchen so dermaßen kaputt gegangen ist, dass sie das schizophrene Krankheitsbild eines Sozialisten entwickelt haben und wirklich glauben was sie sagen, oder sie wollen lediglich ihre kleine Marke haben, wenn der Blockupy Mob dann Ziegelsteine in die Häuser der Reichen wirft, um dann zu sagen "ich war immer einer von euch". Linke machen hin und wieder Witze darüber, dass man doch Kabarettkarten aufbewahren sollte um damit bei der nächsten Oktoberrevolution vorweisen zu können, man wäre im Widerstand gewesen. Wird aber nicht passieren. Die radikalen Linken wissen dass die Kaviar-Linken auch Linke sind, deswegen werden sie diese als letztes töten.

Karl Marx hat bereits im kommunistischen Manifest, welches die wenigsten Sozialisten lesen, vom Bourgeoissozialismus des Bürgertums geschrieben.

In Deutschland kämpft die Kommunistische Partei, sobald die Bourgeoisie revolutionär auftritt, gemeinsam mit der Bourgeoisie gegen die absolute Monarchie, das feudale Grundeigentum und die Kleinbürgerei. Sie unterlässt ab er keinen Augenblick, bei den Arbeitern ein möglichst klares Bewusst- sein über den feindlichen Gegensatz zwischen Bourgeoisie und Proletariat herauszuarbeiten, damit die deutschen Arbeiter sogleich die gesellschaftlichen und politischen Bedingungen, welche die Bourgeoisie mit ihrer Herrschaft herbeiführen muss, als ebenso viele Waffen gegen die Bourgeoisie kehren können, damit, nach dem Sturz der reaktionären Klassen in Deutschland, sofort der Kampf gegen die Bourgeoisie selbst beginnt
- Das kommunistische Manifest 

Haben die Sozialisten die Macht ergriffen, oder zumindest die härteste Opposition beseitigt, dann ist für die Sozialdemokraten und der Rest der Wischi-Waschi Bagage ganz schnell Schicht im Schacht. Die Redaktionen diverser Zeitungen wandern dann schnell mal in den Gulag aus Mangel an sozialistischem Eifer und die linksgrüne Lehrerin die sie abonniert hat, die landet im schalldichten Büro von Leuten wie NKVD Chef Lavrentiy Beria. Am Ende werden diese Leute genau so gefressen werden wie alle anderen, bei denen der harte Kern der psychopathischen Habenichtse, aus denen sozialistische Bewegungen bestehen, sich bedienen will. Und sie sollten auch gefressen werden. Denn es ist einfacher für den Gegner der Sozialisten Brandbomben auf eine Stadt voller Stalins und Berias zu werfen, als sich mit so überflüßigen Gedanken beschäftigen zu müssen wie "Ja die sind ja nicht alle so."


Siehe auch:
Die Reihe Insurgency
Die Wölfe kommen
Kill em all

Kommentare:

  1. "wo die glückliche und gewerkschaftlich organisierte Arbeiterklasse ökologisch nachhaltige Holzeisenbahnen für Kinder von der Montessori Schule schnitzt."

    Inklusive Mindestlohn und veganen Bio-Dinkelkeksen gegen Klimawandel in der Pause.

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  2. Hier nimmt der Vollzeitbetriebsrat für seine privaten Schwarzarbeiten auch immer nur den Nachbarn aus Rumänien. Der ist bescheiden und klagt nicht.
    Aber in seinem Firmenwagen baumelt ein Karl Marx Hampelmann am Rückspiegel, am Sacko trägt er den Leninorden und lesen tut er Junge Welt - es ist echt eine Geisteskrankheit!

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  3. Diese Einstellung der bourgeoisen Bildungsbürger kommt daher, daß die alle Marcuse gelesen haben, aber nicht mehr Marx, Lenin und Stalin.

    Der von Dir beschriebene Sachverhalt mündet schlußendlich in die permanente Revolution, die jedweden Ansatz, der die Bolschewisten von der Macht vertreiben könnte, im Keim erstickt. Der kommunistische Staat als Kunstgbebilde benötigt diese permanente Revolution, weil er in seinen Paradigmen der menschlichen Natur zuwiderläuft und diese immer wieder aufs Neue unterdrücken muß: Berija war keine "Ausnahme", sondern die Regel, das Gesicht eines Scharfrichters der permanenten Revolution.

    Wenn ich darf, dann würde ich eine Leseempfehlung aussprechen: Stalin, Fragen des Leninismus. Behandelt die Strategiefrage sehr ausführlich.

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