Sonntag, 3. Mai 2015

Demografie: Geisterstädte


Über Geisterstädte und Kindstötung

Der griechische General und Historiker Polybius ( 220–146 v. Chr) beschreibt den Niedergang der griechischen Zivilisation und wie das Land an das Römische Imperium gefallen ist.:
In our time all Greece was visited by a dearth of children and generally a decay of population, owing to which the cities were denuded of inhabitants, and a failure of productiveness resulted, though there were no long-continued wars or serious pestilences among us. If, then, any one had advised our sending to ask the gods in regard to this, what we were to do or say in order to become more numerous and better fill our cities,—would he not have seemed a futile person, when the cause was manifest and the cure in our own hands? For this evil grew upon us rapidly, and without attracting attention, by our men becoming perverted to a passion for show and money and the pleasures of an idle life, and accordingly either not marrying at all, or, if they did marry, refusing to rear the children that were born, or at most one or two out of a great number, for the sake of leaving them well off or bringing them up in extravagant luxury. For when there are only one or two sons, it is evident that, if war or pestilence carries off one, the houses must be left heirless: and, like swarms of bees, little by little the cities become sparsely inhabited and weak. On this subject there is no need to ask the gods how we are to be relieved from such a curse: for anyone in the world will tell you that it is by the men themselves if possible changing their objects of ambition; or, if that cannot be done, by passing laws for the preservation of infants.

Die Beschreibungen des griechischen Geographen und Historikers Strabo(etwa 63 v. Chr. bis 23 n. Chr.) hundert Jahre später sind sogar noch drastischer.
A land entirely deserted; the depopulation begun since long continues. Roman soldiers camp in abandoned houses; Athens is populated by statues.
Die Griechen hatten es nicht geschafft ihren demografischen Abstieg umzukehren, genau so wenig wie es später die Römer oder heute die Deutschen und andere europäische Völker schaffen werden.

Die Gründe sind die gleichen wie sie diese antiken Historiker schon beschrieben haben. Die Bevölkerung wird hedonistisch und solange sie Wohlstand hat von dem sie zehren kann, macht sie sich keine Gedanken über die Zukunft. Kinder werden eine Belastung und ihre Zahl wird so gut es geht reduziert, oder diese werden nach der Geburt durch Aussetzung an die Kälte abgetrieben. Das Recht der Kindstötung wechselt je nach Situation einer Zivilisation zwischen Vater und Mutter hin und her, selten haben beide ein gleichwertiges Mitspracherecht. Ist eine Zivilisation im Aufschwung, vermehrt sie ihren Wohlstand, so ist es für den produktiven Teil der Bevölkerung(Männer) wichtig, dass dieser Wohlstand und ihr Name eine Zukunft hat, was wieder männliche Nachkommen erforderlich macht. Es war erst das Eigentum selbst und die Möglichkeit dieses zu vererben, was die griechische Zivilisation groß gemacht hat. Als sie dann im Niedergang war und nur noch von der Substanz lebte, da glaubte keiner mehr an eine Zukunft und es hatte auch keiner mehr Erben. Den wenigen Erben die man noch zeugte, gab man den Vorzug vor weiblichen Nachkommen, die meistens nach der Geburt getötet wurden. 


Der makedonische Dichter Poseidippus von Pella schrieb: ,,Even a rich man always exposes a daughter.” . Ein römischer Bürger schrieb aus Ägypten an seine Frau:  ,,In the meantime, if (good fortune to you!) you give birth, if it is a boy, let it live; if it is a girl, expose it.''

Weibliche Nachkommen wurden lediglich zu einer Belastung, da niemand sie heiraten wollte. Es ist aber unwahrscheinlich, dass dies lediglich an den Männern lag, die sich lieber dem Vergnügen hingeben wollten als zu heiraten.
In der antiken Welt sah man daher einen Mangel an Familien und einen Mangel an Töchtern. Dies wird durch den Umstand noch drastischer, dass Schwangerschaften in der Antike sehr viel risikobehafteter waren als heute. Um drei Nachkommen in das Erwachsenenalter zu bringen, musste die durchschnittliche Frau 15 bis 17 Schwangerschaften. Unter solchen Umständen wurden die meisten Frauen, wenn sie die Schwangerschaften denn überlebten, auch nur um die 40 Jahre alt. Die allermeisten Frauen tun ihr möglichstes die Zahl ihrer Schwangerschaften zu reduzieren, damals wie heute, wobei sie gleichzeitig die maximal möglichen Ressourcen aus ihrem Partner/Ernährer generieren wollen. Deshalb sehen wir in primitiveren Kulturen auch weiterhin die Tötung weiblicher Nachkommen, in erster Linie durch die Mütter. In Indien und China werden vorranging weibliche Nachkommen abgetrieben, gerade in Indien auch oft nach der Entbindung.

Deutschland hat heute ein ähnliches Problem, aber auf eine andere Weise.


Wir sehen in der Generation der 15 bis 24 Jährigen einen Überschuss an Männern von etwas über 179.000. In der Generation der heute 0 bis 14 Jährigen sind es sogar fast 280.000. Das liegt weniger an der geschlechterspezifischen Kindstötung, sondern eher an dem eigensinnigen Zeugungsverhalten der Deutschen. Der Deutsche meint, dass er alles im Leben kontrollieren kann und alles geplant werden könnte. Dies stimmt zu einem gewissen Grad auch, nur geht das bei dem durchschnittlichen Deutschen mit seinem selbstgefälligem Halbwissen meistens daneben. Wunschkinder werden von den mittelständischen Elternpaaren bis auf den Eisprung genau geplant, was meistens zu einem männlichen Nachkommen führt. Samenzellen mit männlicher DNA sind zwar im Vergleich schneller als die weiblichen, diese leben allerdings etwas länger. Folgt die Besamung daher ein paar Tage vor dem eigentlichen Einsprung, so wird es eher ein Mädchen. Dies weiß der durchschnittliche Deutsche allerdings nicht, weshalb ihr auch so viele dümme Mütter seht mit Söhnen, die von ihnen angezogen und behandelt werden wie Mädchen. Die haben dann auch so dumme Namen mit emotionalen Motiven, wie Damion, Luka oder Just In. Wo zum Teufel sind die Väter, die das zulassen konnten? Ironisch finde ich es allerdings auch, dass zu den beliebtesten Vornamen immer noch griechische Namen zählen. Das ist ein böses Vorzeichen.

Also zurück zu den Zahlen. Männer haben ein höheres Risiko jung zu sterben als Frauen, da sie eher Risiko orientiert sind und vielen davon sich vor dem 20sten Lebensjahr aus dem Genpool entfernen indem sie von Dingen springen, wo sie nicht runterspringen sollten, Dinge anzünden, die sie nicht anzünden sollten, besoffen Auto fahren und auf Youtube sagen "Schaut euch an was ich gleich mach!". Bei 280.000 Mann Überschuss hat man hier Luft nach oben, sollten die Zahlen reduziert werden. Den Überschuss an Frauen findet man dann eher in den oberen Altersklassen, wenn die Männer sich dann schon durch den Stress der Arbeit und der Alten ins Grab gebracht haben. Die Kinder dürfen dann die alten Weiber weiter füttern, da sie im Durchschnitt fünf Jahre länger leben als die Männer. Und es werden bald nicht mehr genug Menschen hier sein um die Alten zu füttern.

Die Abtreibung ergo. Kindstötung ist in unserer Kultur komplett vom Vater an die Mutter übergegangen durch die "Mein Bauch gehört mir"-Denke und durch die Möglichkeiten der modernen "Medizin", die diese erst ermöglicht hat. Meistens weiß der Erzeuger nicht mal etwas davon. Die Frauen, die ihre Schwangerschaft abbrechen, sind dabei meistens nicht aus der hilflosen Unterschicht, für die ein Kind zu füttern selbst Hunger und Elend bedeuten würde, sondern eher die studierenden oder berufstätigen Weiber aus der Mittelschicht, die sich von ihrem Freund haben schwängern lassen und denen das Kind gerade nicht in den Kram passt. Die Wartezeiten für Adoptionskinder betragen übrigens Jahre. Meistens kriegen die wartenden Adoptiveltern dann auch ein Kind welches in seinen ersten Lebensjahren bereits vom staatlichen System massivst psychisch beschädigt wurde.
Die Zahl in Deutschland schwankt um die 100.000 Abtreibungen pro Jahr, was bei generell sinkenden Geburtenraten langsam anfängt demografische Relevanz zu zeigen.


Die europäischen Kulturen befinden sich im Niedergang, weil sie den Niedergang selbst gewählt haben. Die Substanz ist verbraucht. Mehr dazu im nächsten Teil.




Siehe auch:
Kriegsvolk


Kommentare:

  1. Die Frage die sich mir für mich stellt ist: Wo soll man nun hin, wenn es in Europa so scheiße aussieht?

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  2. Soll ich mir eine fette junge Frau suchen, mit ihr 5 Kinder machen, einen auf Assifamilie machen und den Kindern heimlich viele Dinge wie Fremdsprachen, Musikinstrument, Kultur und hartes arbeiten beibringen und ihnen raten, in der Jugend Europa zu verlassen?

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    1. Wenn du das möchtest, warum nicht? Hol dir die Staatsknete solange es noch was zum plündern gibt. Nur von Musikinstrumenten würde ich abraten.

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    2. Wenn ich das so lese, frag ich mich, wofür ich als frühpensionierter Beamter eigentlich soviel Steuern zahle :D.
      Das mit der Musikausbildung ist schon ok. Das verbessert enorm die Verknüpfung der Gehirnhälften (gut für Mathematik) und erlaubt in meinem Fall für die Kinder eine leistungsorientierte Schulausbildung und Freizeitgestaltung in idiotenfreier Umgebung.
      Es sollte allerdings an einer Einrichtung erfolgen, die am Wettbewerb "Jugend
      musiziert" teilnimmt. Das ist ein Qualitätskriterium.
      Ich vermute allerdings, dass meine Kinder die einzigen dort sind, die auch lernen oder gelernt haben mit einer Glock 17 und einer Steyr AUG umzugehen. Und hoffentlich halten sie auch weiter die Klappe :$.

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  3. Männerüberschuss kann motivierend wirken und Alte Leute versorgen auf dem Niveau von vor 100 Jahren wäre auch kein Problem.

    Auch Leute, denen Kinder wichtiger sind als Selbstverwirklichungspinnereien (Frauen) oder teures Spielzeug (Männer) überlegen es sich heute sehr genau wann und mit wem sie Kinder haben wollen, es sei denn sie sind ohnehin schon arm.

    Der Vergleich mit der Antike ist schon richtig, es sind die gleichen Mechanismen. Aber es läuft in der Geschichte nicht immer genau gleich ab. Die Welt heute verändert sich schneller, langfristige Entwicklungen können heute eher durch plötzliche Ereignisse unterbrochen werden.

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    1. Wir haben hier gleich mehrere Probleme auf die ich in Zukunft noch eingehe. Bei dem was du erwähnst sind es aber folgende:

      1. Männer entziehen ihre Leistung, da Konkurrenzverhalten unter den gegebenen Umständen nur wenig belohnt wird und nur destruktiv wirkt. Das ist nur rational. Lockere Sexualmoral sorgt sowieso dafür, dass jeder mal zum Stich kommt und die Weiber durchroutieren wie in diesem einem Track von Frauenarzt "meine Frau geht rum wie eine Bier".
      2. Babyboomer werden sich garantiert nicht mit minimaler Altersvorsorge wie vor 100 Jahre abgeben, wo Opa auf die alten Tage Reisigbündel geschnürt hat. Die werden dagegen wählen wie es geht.
      3. Leute sperren sich gegen technischen Fortschritt (Lokführerstreik, McDonalds soll Mindestlohn zahlen etc.), weil sie dann ersetzt werden würden. Würde mich nicht wundern wenn Verdi Deppen irgendwann wie die Luddites Burgerbrater Roboter zerschlagen.

      Wie gesagt, mehr dazu in Zukunft.

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  4. Von der Idee mit der fetten Trine kann ich nur abraten. Was man da an Nerven lässt, ist nie wieder aufzuholen.

    Es sei denn, man lebt auf einer Rumpel-Ranch landwärts und hat immer einen kleinen Knüppel zur Hand, dann mag’s gehen.

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  5. Das Ungleichgewicht wird in den nächsten Jahren stark ansteigen. 70% aller Asylanten sind männlich und zwischen 17 und 30 . Ich gehe in 10 Jahren von einem 2 zu 1 Verhältnis in der Altersgruppe aus. Da kann sich jede Frau auf 2 Männer"freuen"

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  6. "Meistens weiß der Erzeuger nicht mal etwas davon"

    Kann ich bestätigen, nach zig Jahren hat sich die Ex verplappert und anstatt 2 waren es 4 die nach der Ehe ......

    Nur mal zur Bestätigung.

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  7. Es heißt, daß Artus Tafelrunde im Kampf gegen die Saxen-Eroberer nie eine Chance hatte zu siegen, d. h. das Land zu sichern.
    Aber sie haben die Eroberung so verlangsamt, daß die von den Saxen gefangenen Frauen diesen "zivilisiertes Verhalten" beibringen konnten und somit der Einbruch der Zivilisation nicht so stark war.
    Unsere tatsächlich integrierten Beutegermanen sind ja oft deutscher als die nativen Deutschen. In Arbeits- und Sozialmoral.
    Wenn ich mir so anschaue was nur in den letzten drei Generationen bei mir alles so an Nationen reingefunkt hat, geschweige denn sicherlich in den Jahrhunderten davor...
    Vielleicht ist das ja die Stärke unseres zentraleuropäischen Siedlungsraumes.
    Widerstand ist zwecklos, sie werden assimiliert.

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  8. Würg, laut der Statistik oben sind hierzulande 52,1% der Insassen vom Staat abhängig. Thats it folks! Das Kopfschütteln nach einer Wahl hat nun ein Ende und Wahlteilnahmen auch, denn der Kampf ist längst verloren und die Besiegten dienen nur noch der Belustigung bzw Alimentierung der Sieger. Also: Scheiss auf diese Gesellschaft, die bekommt was sie verlangt und was ihr zusteht!

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