Montag, 11. Mai 2015

Finanzkrise

Ein paar Gründe zur Entspannung


Die Angst vor einer Finanzkrise bzw. Wirtschaftskrise ist in der Prepping- und Survivalszene das am häufigsten angetroffene Motiv, obwohl diese am wenigsten Potential für ein echtes Krisenszenario haben.


Hyperinflation nicht möglich
Die Bilder aus der Weimarer Zeit, als Leute mit Körben voller Bargeld einkaufen gingen und der Korb in wenigen Stunden wertvoller sein konnte als der Inhalt, können sich so nicht wiederholen. Zumindest mit dem jetzigen Finanzsystem nicht.

Die Inflation der Weimarer Währung kam dadurch zustande, dass die Regierung versucht hat die Reparationszahlungen zu begleichen indem sie einfach Geld gedruckt hat. Gleichzeitig gab es für die Deutschen eine Angleichung der Löhne, was zur massiven Ausgabe von Bargeld geführt hat. Diese Mechanismen sind heute nicht vorhanden.

Zentralbanken wie EZB und FED inflationieren zwar ihre Währung, doch zu einer relativ geringen Rate die zwar Zinsen auffrisst, aber nicht das Potential zum eben geschilderten Szenario hat. Die USA hatten in den 1970er Jahren eine höhere Inflationsrate als heute und zusammen mit dem OPEC Ölembargo kamen auch manche Wirtschaftszweige in die Klemme, trotzdem sah man nirgendwo Leute mit Körben voller Bargeld. Andere Währungen sind heute an die Weltwährung US Dollar gekoppelt und nutzen die Inflation des Dollars gerne um selbst ihre Währung weiter zu verwässern. Dazu ist der Dollar so dermaßen weit verbreitet, dass die FED gar nicht genug Geld in den Markt schütten könnte um eine Hyperinflation zu generieren.


Währungsreform über Nacht nicht möglich
Das Internet ist voller Gerüchten davon, dass wir kurz vor einer Währungsreform stünden und die neue D-Mark schon gedruckt wäre. Die Idee, dass eine riesige Verschwörung bereits deren Einführung von einem Tag auf den anderen plane und dass dadurch dann die Ersparnisse gefährdet sind, ergibt vorne und hinten keinen Sinn.
Sollte jemand tatsächlich mal eine Ersatzwährung in einem Regierungsdepot erspäht haben, dann ist dies genausowenig verwunderlich, wie ein Regierungsvorrat an Lebensmittelmarken. Spätestens seit der Aktion Bernhard sind sich Regierungen der Möglichkeit wirtschaftlicher Kriegsführung durch Inflation mit Falschgeld bewusst. Es ist also völlig in Ordnung wenn Regierungen für den V-Fall Ersatzwährungen bevorraten.


Bankenpleite
Das man die Pleite der Lehman Brothers Investmentbank 2008 überhaupt als Finanzkrise betitelt ist lächerlich und wurde hauptsächlich gepusht von linksgerichteten Antikapitalisten in den Medien, sowie den üblichen Krisenpropheten die ihre Rettungsprodukte absetzen wollten. Für viele Leute hat dieser aufgepushte Fall politisches Kapital geschaffen. Der jetzige Finanzminister Griechenlands Varoufakis sprach 2013 auf dem sechsten "Subversive Festival" in seinem Vortrag "Confessions of an Erratic Marxist" vom zweiten großen Zucken des Kapitalismus. Auch der Wahlsieg von Barack Obama war zu einem großen Teil antikapitalistischer Rhetorik zu verdanken, die durch die Bankenpleite Aufschwung erhalten hat. Das ganze ist an Selbstgefälligkeit und Lächerlichkeit kaum zu überbieten.

Im Grunde sind dem Investmenthaus Lehman Brothers diverse Kredite geplatzt, die es quasi unter Zwang an Leute gegeben hat, die sich diese Kredite eigentlich nicht leisten konnten und keine Sicherheiten hatten. Die Bank erhielt eine Garantie von der Regierung, dass diese für geplatzte Kredite einspringt, mit dem Geld der Steuerzahler. Das ganze wurde als Sozialpolitik verkauft und eine Klage wegen "Diskriminierung" gegen Citibank in Chicago von 1994, angeführt von dem damaligen Senator Barack Obama, diente als Präzedenzfall.

Die Banken gingen auf den Deal und die Entschädigungsversprechen der Regierung gerne ein, denn es gibt keinen besseren Kunden als die Regierung. Die hat die schier endlosen Finanzen der Steuerzahler und wird geführt von Idioten, die auf anderer Leute Kosten gut dastehen wollen. Man hat hier zwei Dumme die versuchen sich gegenseitig übers Ohr zu hauen.

Das Resultat war dann, dass sich Leute ohne Sicherheiten auf Pump Häuser gekauft haben und viele davon glaubten, sie können mehrere Immobilien erwerben, die sich dann durch Vermietung etc. wieder selbst refinanzieren. Wer ein bisschen was von Marktwirtschaft versteht, der weiß dass sowas nicht gut gehen kann. Denn die künstlich erhöhte Nachfrage sorgt für eine Überbewertung der Immobilienpreise und mündet in eine Blasenbildung. Irgendwann platzte diese Blase und man gab den Banken die alleinige Schuld an der Misere.

In Deutschland gab es dann ein paar Leute, die ihre Ersparnisse verloren hatten, weil ihre Bank diese in Fonds angelegt hatte, welche bei Investmenthäusern in den USA lagen. Und hier ist einfach Eigenverantwortung gefragt. Wer selbst Versicherungen abschließt mit Laufzeiten von 30, 40 Jahren und sich lediglich mit ungenauen Aussagen darüber zufrieden gibt, wo das Geld denn hingeht, der ist selbst Schuld. Es gibt nur wenige Geschäftsfelder, die verlogener und schleimiger sind als das der Versicherungen. Wer da Geschäfte macht, der tut dies mit der Spekulationsabsicht darauf, dass er mehr Gewinn macht als er Leistung dafür aufbringt, auf Kosten eines anderen Idioten. Es sind Schneeballsysteme die immer wieder neue Dumme finden müssen. Wer da mitmacht ist selbst schuld und kriegt was er verdient.
Das ist dann die große Krise des Kapitalismus, wenn Leute Geld verlieren. Wenn der Kommunismus funktioniert warten Leute zehn Jahre auf ein beschissenes Auto und tragen bulgarische Schuhe.

In den nächsten Jahren kann sich dieses Muster wiederholen. Man sieht in den USA wieder die Bemühungen Banken zu subventionieren, die dann dafür Kredite an die Kreditunwürdigen herausgeben sollen. In Deutschland wird man eventuell ein ähnliches Muster fahren, wenn die sozialistische Rhetorik von Mietpreisbremse usw. wieder lauter wird, bevor man offen den Staat als Bauherren fordert, wie es manche bereits tun. Das ganze folgt dabei dem Muster der Cloward–Piven Strategie, welche vorsieht Sozialsysteme zu überladen bis sie zusammen brechen, damit die Kommunisten daraus politisches Kapital für ihre Revolution schaffen können. Das Gute an diesem Kreditschwindel ist allerdings dass man sich da noch heraushalten kann. Ergo man geht möglichst keine  Versicherungen ein und lässt sich von der Kreissparkasse keinen Häuserkredit für den Traum vom Eigenheim aufschwatzen.


Bank Runs
Die Möglichkeit von Bank Runs in Deutschland ist recht unwahrscheinlich, da es ein relativ weit gefächertes Angebot gibt und das meiste ohnehin über EC Karten läuft, die unterschiedliche Abhebe-Limitierungen haben. Die Einlagen bei Banken sind versichert, aber staatliche Garantien gibt es nicht. In Griechenland oder dem Pseudo-Land Zypern können Bank Runs stattfinden, da es in diesen Ländern keinerlei Sicherheiten gibt welche die Banken halten könnten, einfach weil keine Produktion vorhanden und alles im Grunde subventioniert ist.
Das einzige was ich in Deutschland zum Thema Bank Runs sehe sind haltlose Ankündigungen und Gerüchte von immer den selben Krisenpropheten, zusammen mit den Aufrufen von Aktivisten einen Bank Run zu starten, die dort vermutlich sowieso nicht mehr als ihren monatlichen Hartz IV Satz abheben könnten, nur um es den Bankern mal so richtig zu zeigen. Für diesen unwahrscheinlichen Fall kann man sich überlegen, wieviel Geld man auf einem Konto lässt, bis zu welcher Höhe die Bank Versicherungsgarantien gibt und ob man nicht, gerade bei verheirateten Männern empfehlenswert, mehrere Konten bei unterschiedlichen Banken unterhält, über die man auch stillschweigen bewahrt. Geld welches auf einem Anlangenkonto bzw. Investment Account liegt dürfen Banken zudem nicht verleihen. Dies ist wirklich die Aufbewahrung im klassischen Sinne. Verleiht die Bank dieses Geld ist das Diebstahl.


Manipulation von Aktienkursen
Verschiedene Akteure haben verschiedene Motive Aktienkurse zu manipulieren, einfach um die Konkurrenz zu übernehmen oder Wirtschaften zu schädigen. Ein relativ einfaches Beispiel wäre das massive Aufkaufen von Credit Default Swaps bzw. Kreditausfallversicherungen, die sich gegen ein bestimmtes Unternehmen richten. Diese kann man auch kaufen, ohne dem Unternehmen überhaupt Geld geliehen zu haben, quasi als Investition und Sicherung günstigerer Raten, bevor man dies tut. Kauft man allerdings eine Menge davon, so ist dies ein Signal an den Markt, dass an der Kreditwürdigkeit des Unternehmens gezweifelt wird und Leute werden versuchen ihre Anteile an diesem Unternehmen abzustoßen. Das ist ein ganz simples Beispiel.

Eine andere Art von Manipulation besteht in der massiven Absetzung von Leerverkäufen, am besten in Verbindung mit zuvor erwähnter Methode. Leerverkäufe sind im Prinzip Termingeschäfte, bei denen man ein Produkt oder Unternehmensanteile verkauft, bevor man diese selbst erworben hat. Hat man dann einen Käufer dafür, so muss man bis zum Erfüllungszeitpunkt selbst das Produkt erwerben. Flutet also jemand den Markt mit Leerverkäufen nachdem die Raten für Kreditausfallversicherungen in die Höhe gegangen sind, so ist es wahrscheinlich, dass der Markt auf die Finte aufspringt und seine realen Anteile an dem Unternehmen verkauft. Vermutlich hat diese Art von Kursmanipulation auch Lehman Brothers den Todesstoß verpasst.

Von solchen Kursmanipulationen können aber immer nur wenige Unternehmen oder Banken betroffen sein. So etwas, ausgeführt von Konkurrenten oder staatlichen Akteuren, kann Schaden anrichten, zwingt aber Wirtschaften nicht in die Kniee.

Weitere Arten von simpler Manipulation sind falsche Nachrichten- oder auch nur Twittermeldungen, dass dieses oder jenes passiert wäre, oder dass dieser und jener Investor dieses und jenes gesagt hätte, damit Kurse ins Wanken geraten.

Für den Survivalisten ist dies aber ziemlich unkritisch, da die Masse dieser Leute aus jungen Männer besteht, die eigentlich ein Interesse daran haben, dass Kurse fallen und investieren billiger wird.


Deflation
Was in Zukunft wahrscheinlich eher auf uns zukommen wird als die geschilderten Szenarien, mit Ausnahme von Kursmanipulationen, ist eine demografisch bedingte Deflation.

Auf dieser Grafik sehen wir die geburtenstarken Jahrgänge der Babyboomer. Wenn diese in Rente gehen, dann entfällt ihre Arbeitskraft für den Markt und die Produktivität wird abfallen, wobei gleichzeitig eine massive Umverteilung von Reichtum in Form von Rentenzahlungen beginnt. Dies drückt dann wieder auf den Wert der Währung, die immer nur soviel Wert ist wie man damit kaufen kann. Keine Produktivität, kein Wert. Diese Jahrgänge überschreiten gerade ihre Ausgabenspitze in der sie vom Konsumieren zum Vorsorgen übergehen und den Konsummarkt nicht länger mit frischen Devisen beliefern.

Viele dieser Leute sehen sich bereits jetzt damit konfrontiert, dass die staatliche Rente nicht ausreichen wird und nicht jeder hat privat vorgesorgt. Ich gehe sogar davon aus, dass nur die wenigsten wirklich vorgesorgt haben, weil die Deutschen nun mal an ihr dummes Sozialgelaber und falsche Versprechungen glauben wollen, Umlage- nicht von Einlagesystemen unterscheiden können und auch ansonsten finanzielle Analphabeten sind. Die Vorsorge sieht auch in den meisten Fällen so aus, dass Leute darauf spekulieren ihr Haus zu verkaufen und den Erlös als Versorgung zu nutzen. Die Immobilienpreise sind jetzt bereits überbewertet und in vielen Gegenden des Landes wird der Traum vom Eigenheim bereits zum Albtraum, wenn man nach der Scheidung das Haus nicht mehr zum Traumpreis verkaufen kann, weil einfach keine Bevölkerung nachzieht die dort leben will. Die jüngeren und älteren Schichten drängen in die urbanen Zentren. Die Jungen wollen irgendwas studieren, am besten noch mit Bafög. Die Alten wollen ihr Haus gegen eine bescheidenere Wohnung tauschen, wo man besser zurecht kommt und auch gepflegt werden kann. Also drängen sie in die Städte. Der Häusermarkt wird dann einerseits massiv geflutet, auf der anderen Seite verknappt sich Wohnraum künstlich und die meisten werden nach Mietpreisbremsen und dem Staat rufen. Möglich ist aber auch, dass durch den wirtschaftlichen Wandel das Commuting, also die An- und Abreise zum Arbeitsplatz, mehr und mehr wegfallen und Leute von zu Hause aus am Rechner arbeiten. Damit erspart man den Menschen etliche Kosten und Jahre an Lebenszeit. Büroflächen werden dann vermutlich in Wohnraum umgewandelt. Man sieht in ostdeutschen Städten aber auch schon den Rückbau von (ostdeutschem) Wohnraum zu Parks.

Gehen diese Babyboomer aber erst viel später in Rente, weil sie eben nicht vorgesorgt haben, so müssen sie weiter arbeiten bis sie tot umfallen und blockieren so lange auch die Karriereleitern für die jüngeren Generationen. Diese jungen Leute haben darum meist nicht das Einkommen um zu konsumieren oder deutsche Sozialkassen zu finanzieren. Das wird zu einer Deflation führen, über die sich allerdings jene Rentner freuen werden, die ihre Vorsorge nicht in Verbindlichkeiten wie Häusern getroffen haben.
Die Regierung wird dann wahrscheinlich wie verrückt versuchen Geld in den Markt zu pumpen, indem sie weiter Staatsanleihen verkauft und die Geschäftsbanken dürften versuchen jedem einen Leasingvertrag zum Nullzins anzudrehen.

Die Rentner die nichts haben werden auch dafür wählen mehr an sie umzuverteilen, wobei man viel von "ich hab doch eingezahlt" und so dummes Zeug hören wird. Die werden dann allein schon von ihrer Zahl her die produktiven Teile der Bevölkerung überstimmen, welche sich wieder aufteilen in Leute die schon selbst kurz vor der Rente sind und diejenigen, die den eigenen Ausstieg vorbereiten. Die jungen werden nämlich auswandern, sich an der Plünderung der Substanz beteiligen oder abseits der Bücher wirtschaften. Vielleicht werden wir sogar echt die Forderungen der moralisch bankrotten Rentner danach sehen, ausgebildete Asylbewerber als Arbeitskräfte anzusiedeln und ihre Arbeitsleistung auszuquetschen, wie eine Art Helotenklasse.

Hierbei handelt es sich aber nur um Spekulationen meinerseits.



Was bedeutet das für den Survivalist?

Die große Angst vor einer Finanzkrise ist das Thema, welches in der Prepper Szene wohl am meisten verbreitet, aber am schlechtesten untersucht ist. Letztendlich ist auch jeder für sich selbst verantwortlich und wer Finanzgeschäfte machen will, der muss sich selbst mit der Substanz beschäftigen und Wissen aneignen. Das Krisenpotential ist eben nicht der große Finanzcrash wo es Aktienpapiere regnet, sondern der schleichende Verfall. Und es gibt nichts mehr was diesen Verfall noch aufhalten könnte.

Boom und Bust sind natürliche Zyklen die man als Gegebenheit akzeptieren muss. Der Versuch diesen Prozeß aufzuhalten ist daher von vornherein vergeblich. Wirtschaftskrisen waren immer die harmlosesten Krisenzeiten und das Chancenpotential ist sehr hoch. Deutschland wird sich noch eine ganze Weile wehren gegen den eigenen Verfall, genau so wie der Rest von Europa den Deutschland subventioniert. Und wenn dann die letzte Autobahn privatisiert ist und es keine Substanz mehr zu plündern gibt, wenn der letzte Babyboomer stirbt und manche Landstriche fast menschenleer sind, dann ist wieder Freiraum da wo es wieder aufwärts gehen kann. Dann können Regulierungen über den Haufen geworfen werden, da es keinen gibt der sie durchsetzen kann, weil man ihm von nichts eine bequeme Pension finanzieren könnte. Jetzt geht es noch darum sich darauf vorzubereiten, dass man in dieser Situation die Initiative ergreifen, mit dem ungesunden Sozialstaatserbe der Nationalsozialisten brechen und eine bessere Zivilisation schaffen kann, bis diese selbst wieder so wohlhabend wird, dass sie an ihrem Narzissmus und ihrer Gier erstickt.




Siehe auch:
Schattenwirtschaft
Zahlungsmittel


Kommentare:

  1. Wegen der labilen Derivatenbombe halte ich zwar das System für nicht so elastisch, aber das ist Ansichtssache.
    Interessant finde ich beim gegenwärtigen Zinsniveau eine Bargeldreserve in Gold oder Silber mit nominaler Absicherung, wie etwa die Münzen der Monnaie de Paris. Nominalwert bis 5000€.
    Perfekt für Ehefrauen Worst Case Szenarien.
    Auch die alten 10 € Münzen mit einer halben Unze 925er Silber sind nicht schlecht. Alles gesetzliche Zahlungsmittel im Ausgabeland mit Edelmetall Backup und nahe des Nominalwertes gehandelt.
    Die Klassiker wie Krügerrand etc kann man aber auch gut weltweit verticken. Aber das ist nur Defensiv Strategie.
    Wer bei einem Parameterwechsel in den 30ern, gesund und blickig ist sollte sich ruhig im Trümmerfeld umschauen.
    Womöglich steht er dann, wie Falk, am Bahnhof und verkauft den Flüchtlingen Stadtpläne oder findet, wie ich, mitten in der City einer ostdeutschen Großstadt kurz nach dem Abflug der SED in bester Lage ein Erdbeerfeld.......

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    1. Verstehst du nicht, dass du auch mit deinem Gold nichts kaufen kannst, wenn keine Produktion existiert? Gold ist sowieso schon viel zu Aufgeblasen und hat eigentlich nur seinen Industriewert. Diese Idee, dass es nach neoklassischer Lehre sowas wie Naturgeld ist, ist überholt. Das Szenario der Hyperinflation, vor dem ja gerade die Goldbug/Goldhändler Fraktion warnen will, ist ja nicht mal im Ansatz möglich. Dieser Nominalwert von 5000€ ist doch eine riesige Blase. Als 1998 die letzte Goldblase geplatzt ist ging es wieder auf einen Wert von 250(damaligen) US Dollar.

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    2. Gold ist langfristig zumindest besser als Geld auf einem Konto, dasdürfte wohl klar sein. Ebenso klar ist, dass man, bevor man in Gold investiert, in andere wichtigere Dinge investieren sollte.

      Wie groß die Risiken im Finanzsystem sind kann ich nicht einschätzen, warum sich lang und breit Gedanken machen wenn man sich ohne großes Risiko absichern kann?

      Ansonsten ist Psychologie viel wichtigere als trockene Zahlen. Das Finanzsystem ist vielleicht keine Ursache eines Crashs, aber kann wie ein Katalysator wirken, weil über dieses System alles vernetzt ist.

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    3. Wenn du es mit einer demografisch bedingten Deflation zu tun kriegst, dann wars das mit deinem Gold und alle werden versuchen an Währung zu kommen. Stell deine Ideologie mal beiseite und sieh dir die trockenen Zahlen mal an, mit Berücksichtigung auf die Psychologie. Alles was die Crashpropheten in den letzten Jahren getan haben war leere Voraussagen zu machen und sich die eigenen Koffer zu füllen. Leute haben dann beim historischen Höchststand der letzten Jahre eingekauft und flexiblere Wertmittel(Wie Geld) in der toten Währung Gold versenkt. Bis 2009 hab ich das auch noch getan, dann bin ich schlauer geworden. Wie gesagt, die Inflation ist zu gering um Gold als Wertanlage zu nutzen im Angesicht der Deflation.

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    4. Du hast schon Recht mit diesen Gold und Silber Fanatikern. Die wollen immer vor der Hyperinflation warnen, die dann aber nicht kommt. Selbst die Geldflut der Zentralbanken ist [b]nichts[/b] verglichen mit der Kreditgeldschöpfung der Geschäftsbanken. Da werden riesige Mengen an Geld geschaffen und trotzdem ist die Inflation sehr gering. Aber nein, der Crash kommt bestimmt! Insiderquellen haben mir berichtet ..... !

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    5. Das mit der demographisch bedingten Deflation klingt schon plausibel, aber festlegen würde ich mich auch nicht darauf.

      Die Frage ist ja nicht Gold ja oder nein, sondern wenn nicht Gold was statt dessen? Ich denke man kann sehr viel Geld für sinnvolle Ausrüstung (siehe Tipps in diesem Blog) und alle möglichen Vorräte ausgeben, bevor man überhaupt in die Verlegenheit kommt, sich entscheiden zu müssen ob man nun riesige Summen Cash oder in Edelmetallen hält. Zumindest was die meisten Leute betrifft sind diese Diskussionen daher nicht so wichtig wie sie genommen werden.

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    6. Der Goldpreis wird auch niedrig gehalten durch technische Deflation, neben den Goldverkäufen der Banken.
      Es wird mit der Zeit exponentiell billiger Rohstoffe zu fördern und neue Quellen für diese zu erschließen.

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    7. In jeder plötzlichen Krise, sei es eine Krebsdiagnose, sei es daß Frau plötzlich auf Plündermodus schaltet oder sei es ein Carrington Ereignis, gibt es eine Schockphase in der man nur beschränkt handlungsfähig ist, bis man sich an die neue Situation angepasst hat.
      Geld kann einem wichtige Zeit dafür kaufen. Aus Erzählungen meines Grossvaters weiss ich, dass die Reichsmark in Grenzen bis etwa Frühjahr 1946 als Geld funktionierte.
      Was sehr gut funktionierte, auch über diese Zeit hinaus, waren die silbernen 2 und 5
      Reichsmark Münzen, die damals jeder kannte.
      Also Zahlungsmittel mit Edelmetall Backup. Diese Münzen haben sich bis in DDR Zeiten als Notreserve bewährt. Man konnte sie problemlos bei den staatlichen Ankaufstellen verkaufen und vom Erlös als Single eine Woche gut leben.
      Jedes System hat eine gewisse Trägheit bei denen elementare Grundfunktionen noch eine Zeit lang gelten.
      Unter Survivalgesichtspunkten sollten wir das einkalkulieren.

      BTW Schusswaffenverfügbarkeit in der Schockphase ist nicht ganz ohne. Die
      massenhaften Selbstmorde in Deutschland bei Kriegsende zeigen die Gefahr.

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    8. Da zählt einfach der Industriewert. Du könntest genau so gut mit Kupferdraht tauschen oder Wolfram. Wolfram ist in der letzten Dekade auch ziemlich gestiegen, wobei Preisschwankungen hier mit extrem geringeren Risiko Blasenbildungen sind. Der Preis ist heute der gleiche wie er 2011 war. Selbst wenn man auf dem Höchsstand gekauft hat, hat man bis heute kaum mehr als 50 Dollar verloren. Bei Gold 2011 bis heute sind es über 500. Dieses Edelmetall ist trotzdem nur Metall.

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    9. Ich rede hier nicht von Gold Anlagen, Barren oder Krügerrand. Die haben allenfalls Wertspeicherfunktionen durch die Krise hindurch.
      Mir geht es um den Beginn der Krise wo noch Zahlungsmittel eingesetzt werden können. Und da sind aus den Erfahrungen der vorigen Generationen bekannte Zahlungsmittel wie etwa die 5RM Stücke nach WK2 normalen Geldscheinen deshalb vorzuziehen, weil sie neben der Geldfunktion einen allgemein bekannten Edelmetallwert haben.
      Nach Wk1 waren dies vor allem die 20/10 RM Goldstücke und die Silbermünzen des Vorkriegs.
      Heute in D wären es wohl die 10DM/10€ Sonderpägungen. Alles wohlgemerkt als Bargeldreserve für etwa 6 Monate Schockphase. Wer danach kein tragfähiges Geschäftsmodell hat, hat andere Probleme, selbst mit Edelmetallen
      Zu dem Argument, dass ein Produktionshintergrund für jede Art von Geld existieren muss. Das ist richtig, aber weltweit werden sich immer Inseln bilden in denen sowas existiert. Einen Überlieferungsabbruch wie bei der Völkerwanderung kann ich mir nicht vorstellen.

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    10. Nachtrag: Weder die 10 Euro Münzen in Deutschland noch die französischen 100, 1000 und 5000€ haben während des Verfalls des Edelmetallpreises der letzten Jahre auch nur einen Cent an Wert verloren und wurden (10€) und werden wie die Franzosenmünzen am Ausgabedatum zum Nennwert angeboten. Also 10 Euro für 10 Euro und 5000 Euro für 5000 Euro (Nennwert). Bei dem gegenwärtigen Zinsniveau ist das eindeutig Bankeinlagen vorzuziehen.
      Die Wertdichte ist ohnehin super. Als Scheidungsschutz perfekt.
      Einzige Einschränkung : Gesetzliche Zahlungsmittel sind sie nur im Ausgabeland. Dort kann man sie aber wieder problemlos in normalel Euroscheine tauschen, die wiederum europaweit gelten.
      Die alten (!)10 Euromünzen Deutschlands mit einer halben Unze 925er Sterlingsilber werden zur Zeit mit etwa 12€gehandelt. Die neuen Münzen bestehen aus Magnimat und eine Münze hat nur 625er Silber. Muss man sich also kundig machen. Auch bei den 10 DM Münzen bestehen solche Unterschiede.
      Auch sollte klar sein, dass man weniger Edelmetall bei diesen Münzen für den aufgeprägten Nennwert bekommt, als wenn man Edelmetall ohne diese Nennwertabsicherung kauft.
      Alte Regel...Entweder man kann gut schlafen oder (ggf) gut essen bei Investitionen. Schlaf ist mir heilig.

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  2. Interessantes Thema.
    Die westlichen Staaten halten sich nur noch mit Kreditexpansion am Leben. Die Staaten selbst sind Oberkante-Unterlippe verschuldet, können nicht weiter aufschulden und die Bürger können sich die Raten nicht mehr leisten. (es werden z.B. Verträge mit 2% Tilgung geschlossen -> 50 Jahre Rückzahlung) Ergebis ist diese Blasenwirtschaft. Die USA haben das Problem bis 2008 recht elegant umschifft, in dem sie die Risiken den Banken aufgebürdet haben.
    Ob Gold in der Situation ein Allheilmittel ist, ist die große Frage - ist aber eigentlich egal. Mal abwarten und Tee trinken.

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    1. Die Tilgung ist progressiv. Die BEGINNT mit 2%.

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    2. Am Anfang ist der Zinsanteil höher als die Tilgung und gegen Ende kehrt sich das um - schon klar. Der Durchschnitt ist dann 2%.
      Bei einem 300000€ Kredit z.B. für ein EFH sind das dann 6000€ im Jahr. Zinsen werden aber auch noch fällig und die sind dann höher als 2% eher bei 3%, also 6000€ bis 9000€. Wenn das also mit 2% beginnen lassen wolltest, müssten monatlich mindestens 1000€ eher mehr gezahlt werden.

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  3. Die realwirtschaftlichen Indikatoren, wie etwa der Baltic Dry Index, weisen auf eine weltweite Depression hin. Der Ölpreis verfällt mangels Nachfrage. Woran es also wirklich "mangelt", das ist genügend realwirtschaftliche Tätigkeit, um die wachsenden Papiervermögen zu rentieren. Wenn die Kredite nicht mehr bedient werden, dann verfallen die Schuldverschreibungen, egal in welcher Form. Das gilt auch für Papiergeld.
    Daher teile ich die Ansicht der hier versammelten Optimisten nicht.

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    1. Die Papiervermögen sind letztlich eben keine Vermögen und werden daher gegen Null gehen, ganz von selbst. Eine echte Deflation (Geld gewinnt an Kaufkraft) ist bei ungedecktem Papiergeld/ digitalem Computergeld, das beliebig vermehrt werden kann (und wird) überhaupt nicht möglich. Der Euro hat seit Jahresbeginn selbst gegenüber afrikanischen Phantasiewährungen fast 25% an "Kaufkraft" verloren, das nehmen hier vorerst nur die wenigsten zur Kenntnis. Mit Angebot und Nachfrage hat das alles nichts zu tun, vielmehr ist es pure Manipulation. Der Dollar steigt, weil die USA nichts produzieren, der Euro fällt, weil wir produzieren? 2008 gab es mehrere Monate jeden Tag einen Silberkurs, der sogar fiel, aber kein Silber zu kaufen, bei keiner Bank. Papiergeld ist die hohe Kunst von der Arbeit anderer gut zu leben, ohne selbst etwas produzieren zu müssen. Aber wenn es wirklich zur Sache geht, wird letztendlich getauscht, Wert gegen Wert. Und derjenige der was übrig hat und eigentlich nichts braucht, wird seinen "Überschuss" immer in den sichersten "Wertspeicher" tauschen. Und der ist global und lokal gesehen immer Edelmetall, sofern man ausreichend Munition bereits hat. Solange Papiergeld noch funktioniert wird es der Dollar sein. Wer das alles nicht glaubt, sollte sich einfach fragen, warum die Nationalbanken immer noch dieses "nutzlose" Gold hartnäckig horten. Die Antwort ist einfach, weil Gold eben immer "gültig" ist, während jedes Papierscheinchen beliebig für ungültig erklärt werden kann. Wer es nicht glaubt geht mal auf eine Münz- und Geldmesse. Da türmen sich Milliarden wertloser Währungen für die einmal hart gearbeitet wurde und die Scheine kann man für Cent-Beträge kaufen, während das Angebot an Goldmünzen immer recht übersichtlich ist und alle diese Münzen deutlich mehr kosten als zum Zeitpunkt ihrer Prägung. 1000 Mark Papier (Kaiserreich) kosten heute z.B.: 0,10 €, 1000 Mark der gleichen Währung in 20 Mark Goldstücken rund € 12.000.-. Da ist man mit den Münzen irgendwie besser gefahren, sofern die Familie diese nicht in den diversen Notzeiten vertauschen musste. Aber für den Papierschein gab es, als es darauf ankam, nicht mal was zu essen.

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    2. Banken bestellen das Silber was du kaufen willst selbst erst! Die haben das nicht auf Vorrat. Wenn der Finanzmarkt crashen sollte, dann platzt damit auch die Goldblase und deine ü. 1000 Euro Münzen sind wieder beim Wert wie 1998. Wieviele iPhones konnte man sich eigentlich im Kaiserreich von so einer Goldmünze kaufen?

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  4. Wenn es angeblich keine Finanzkrise mehr geben kann, dann stellt sich die Frage, warum es das in der ganzen Geschichte immer wieder gegeben hat?

    Bspw. die Weltwirtschaftskrise der 30er Jahre, als ein Großteil der Bevölkerung verarmte, bis hin zum Hunger - Ergebnis davon war dann der Zweite Weltkrieg, wie jedem Krieg eine Wirtschaftskrise voraus geht.

    Seit 2008 sind die weltweiten Schulden um 40% angestiegen - wenn es damals schon kritisch war, wer glaubt denn, dass man heute die Schulden besser abzahlen kann?

    Wenn die Russen Krieg wollen, dann geht das nur über eine vorherige Finanzkrise, so wie das Lenin schon gesagt hat.

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    1. Habt ihr eigentlich euern Kopf im Arsch? Ich zähle hier Gründe auf warum welche Szenarien unwahrscheinlich sind und welche Szenarien sich abspielen können.
      Und ja, Leute haben gehungert in den 30er Jahren, sind aber nicht verhungert wie es früher bei schlechter Ernte normal war.

      Ich diskutiere hier doch nicht.

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    2. Von diskutieren redet niemand, sondern davon, dass das was immer in der Geschichte passierte auch jetzt wieder passieren wird - zwangsläufig.
      Warum soll es heute erstmals in der Geschichte anders alaufen als die Jahrtausende zuvor?

      Eine Behauptung "Eine Finanzkrise wird es nie mehr geben" ist genauso daneben wie viele heute meinen, dass es nie mehr einen Krieg geben werde.

      Geschichte widerholt sich und es gibt keinen Grund, warum es diesmal anders kommen sollte. Es komtm wie es immer gekommen ist: Überschuldung - Finanzkrise - Wirtschaftskrise - Armut - Krieg

      Und: Inflation ist KEINE richtige Krise, sondern die Deflation wie in der Weltwirtschaftkrise.

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  5. Was sollen eigentlich die Glaubenskämpfe in diesem Zusammenhang? Wer wie NV Geld durch den Edelmetallpreisverfall verloren hat, hat eben einen anderen Erfahrungshintergrund wie ich, der sein Vermögen durch eine Scheidung per Krügerrand gerettet hat und noch heute das dumme Gesicht der Ex in guter Erinnerung hat, als die mit Anwalt im Schlepptau das leere
    Schliessfach geöffnet hat. Hat eben jeder seine Geschichte.

    Wer aber trotz der ernsthaften Warnungen der Blogchefs auf Edelmetalle setzt....Hier mal ein Tipp, wie man 19%Steuer auf Silber sparen kann:
    Wer eine GmbH hat (z.B. PV Anlage auf dem Dach mit legaler Einspeisung ) kann Einlagen oder "Gewinne" in Rücklagen auch mit Silber aufbauen. Die Mehrwertsteuer ist dann gecancelt. Mein fieser Vater hatte dann auch noch ein Bekenntnisschreiben im Tresor, dass er das Betriebsrücklagensilber für Weiber und Spielschulden vertickt hat und weg war es. Waffen hat er auch noch verscherbelt, der alte Fiesling...

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  6. Fälschungssicherheit, dealen mit Muslimen und postcollapse Training in gescheiterten Lndern.

    Nur für den Fall, dass sich wider Erwarten postcollapse doch Edelmetallmünzen durchsetzen, mal ein paar Hinweise.

    Entscheidend sind dann Bekanntheit und Fälschungssicherheit der Münzen.

    Besonders fälschungssicher sind dünne Münzen mit grossem Durchmesser wie etwa die österreichischen Handelsgoldmünzen 4 Dukaten etc. Während man in grössere Barren schlicht ein paar Wolframstäben hineinschieben kann (Wolfram hat etwa das gleiche spezifische Gewicht von Gold) oder ein paar Gramm abfeilen kann, ist das bei dünnen Münzen nicht möglich.
    Um das Abfeilen zu canceln haben normalerweise Münzen einen geriffelten Rand oder gar, wie meine Silber-Lieblingsmünze "Maria Theresientaler" oder "MTT" einen erhabenen Reliefrand. Dünn ist der MTT auch noch.
    Und er macht aufgrund seines riesigen Durchmessers und seiner aufwendigen Prägung optisch einfach was her.
    Das reicht aber noch nicht um ihn mir sympathisch zu machen. Beeindruckend finde ich, dass er nach wie vor auf dem Balkan und in Nordafrika bis hin in die Moslemviertel von Kenia bekannt und teilweise auch als Zahlungsmittel akzeptiert ist.
    Das Ding hat sich tatsächlich über die Donaumonarchie in die islamischen Länder verbreitet und wenn man den nach den ersten gegenseitigen Sympathiebekundungen zeigt ist er ein echter Türöffner, vor allem bei älteren Händlern.
    Meine These ist deshalb, dass ein Postcollapse Silberstück also so ähnlich wie der MTT aussehen wird.
    Für den Fall, dass sowas tatsächlich kommt, würde ich dann einfach mal so ein Teil im Alltag mitnehmen und damit rumspielen, wenn keiner zuschaut. Man bekommt sehr schnell ein Gefühl von der richtigen Grösse und dem richtigen Gewicht.
    Und überhaupt, die beste Vorbereitung für postcollapse ist es, sich einmal in Länder zu begeben, deren Lebensbedingungen wir als "kollabiert" betrachten und sich dort jenseits der Touristenpfade mit einem zuverlässigen Guide zu bewegen.
    Zuverlässig heisst, er (oder sie!) hat ein eindeutiges Interesse daran, dass einem nichts passiert :)).
    Kann man wirklich unglaublich viel lernen.

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  7. In der Krise ist Gold sicherlich ncihts wert. Wie heisst es so schön, in der Wüste ist ein Glas Wasser mehr Wert als alles Gold der Welt. Aber jede Krise hat auch ein Ende. Die menschen werden sich besinnen müssen und werden erkennen, das Papier keinen inneren Wert hat. Für Gold, welches man natürlich nciht essen kann, werden sich die Menschen als Tauschmittel nach der Krise aber dennoch wieder interessieren, ganz einfach, weil es ehrlicher ist als ein jederzeit beliebig vermehrbares Fiat-Geld. Für Grosse Vermögen ist Gold daher vor der Krise für nach der Krise als Wertspeicher sehr wohl geeignet. Welche Sachwerte es nach der Krise geben wird, weiss man nicht. Aber Gold wird meiner Vorstellung nach hiermit in Relation stehen. Wer wenig Vermögen hat, der investiert besser in Werte wie Alkohol, tabak,.... Diese Dinge sind in schlechten Zeiten immer begehrt.
    Krisen bereinigen nämlich genau das, was vorher in Schieflage geraten ist, auch das Problem der demografischen Entwicklung.
    Mir würde sich halt nur die Frage stellen, werde ich eigentlich alt genug, um mit Gold wieder neu anfangen zu können.

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  8. Edelmetalle müssen irgendwo sicher gelagert werden.
    Was viele dabei nicht wissen, ist, dass Schließfächer einer staatlichen Überwachung unterliegen. Wird etwa ein Firmenschliessfach geschlossen, kann sich die Firma auf eine Betriebsprüfung einstellen. Ist mir auch schon mal passiert.
    Trotzdem ist ein Schliessfach außerhalb der EU (Schweiz) immer noch relativ gut, auch wenn die Schweiz in Sachen Steuereintreibung rabiat zugeritten wurde und mittlerweile ein Datenaustausch stattfindet. Wichtig sind folgende Punkte:
    1. Ausschließlich eigener Zugriff, also nix mit Ehefrau, falls mir was passiert....oder so ähnlich.
    2. Zugang zum Tresorraum nur allein. Eine Änderung dieses Status nur mit 4 Wochen Verzögerung.
    3.Kommunikation aus dem Tresorraum sollte möglich sein.

    Lagerung zuhause in einem Versteck ist Müll. Wenn überhaupt, nur in Kombination mit Waffenbesitz, Klappe halten und nur kleine Mengen.

    Und überhaupt, Edelmetalle sind der letzte Baustein eines Katastrophenschutzes.

    Bei allem bitte beachten:
    Die häufigste Katastrophe, die derzeit Männer in Schland heimsucht, ist eine schmutzige Scheidung. Das mag meine Sympathie für Gold erklären :D.

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