Dienstag, 2. Juni 2015

Immobilien


Der Häusermarkt vor und nach seinem Kollaps

Auf der Suche nach sicheren Häfen für das eigene Vermögen gehen Leute auch gerne in Sachwerte
wie bspw. Immobilien. Hier beschäftigen wir uns mit ein paar Grundlagen wie der Immobilienmarkt zu betrachten ist und man selbst falsche Investitionen vermeidet.


Was sind Immobilien?
Als erstes muss man sich die Frage stellen, was eine Immobilie für mich ist. Entweder ist sie eine Anlage, generiert also Vermögen, oder sie kostet mich Geld und ist eine Verpflichtung. Ein Haus in dem ich selbst lebe ist keine Anlage und ich kann nicht darauf spekulieren, dass ich dieses später mal verkaufe und der Erlös dann meine Altersversorgung darstellt. In der ganzen Zeit kostet es mich Geld welches ich durch Arbeit verdienen oder von anderen stehlen muss. Habe ich dies nicht mehr, so kann ich die Grundsteuer nicht mehr finanzieren und das Finanzamt wird das Haus pfänden. Auch derjenige, der glaubt sein Zuhause ist sein Eigentum, ist letztendlich nur wieder Mieter beim Staat.
Möchte ich Immobilien als Anlage haben und vermieten, damit diese für mich Einkommen generiert, so muss ich ein paar Dinge über den Markt wissen, wozu wir später noch kommen.


Immobilie für Survival nutzen?
Im Kriegsfall entfallen alle Versicherungsansprüche aufgrund höherer Gewalt. Für die Immobilie als Anlage kann dies bedeuten, dass sie zerstört oder besetzt wird, während man selbst entweder auf dem Schaden sitzen bleibt oder Eigeninitiative zeigen kann. Die eigene Immobilie, welche man als Wohnsitz nutzt, kann bei Zuspitzung der Lage auch schnell zur Belastung werden. Man sieht in Deutschland Beispiele für plötzlich entstehende Kosten zu Lasten der Anwohner zum Beispiel wegen aufgezwungener Kanalsanierungen. Und der Zensus 2011 stellte im Prinzip lediglich eine Erfassung von Wohnraum dar, eventuell um den Immobilienbesitzern eine Zwangshypothek abzuverlangen, womit quasi der Staat das Eigentum der Bürger(oder besser gesagt die Häuser die sie gegen Miete auf dessen Boden errichten durften) verpfändet, damit davon noch eine Weile Pensionen, Beamtengehälter und Sozialleistungen finanziert werden können. Wird der Bug-out dann auch noch zum Ernstfall, so kann das eigene Heim danach für immer verloren sein. Diese Risikofaktoren gibt es.

Bestimmte Dinge kann man allerdings nur in seinem eigenen Haus machen, wie bspw. Verstecke einbauen, den Keller zu einem Bunker machen oder einen Fallout Shelter im Garten graben.

Wenn man daher ein eigenes Haus anstrebt, so sollte man sich vorher darüber genau Gedanken machen. Ich habe, ohne Witz, Einträge in "Survival Foren" gesehen, wo Leute tatsächlich berichten sich ein Haus gekauft zu haben und nun von den Hobbyisten dort Ratschläge hören wollen, wie sie dieses krisenfest machen können. Details zum Gebäude und der Lage werden nicht erwähnt. In die größte Investition die ein normaler Mensch in Deutschland machen kann stolpern manche Leute rein wie komplette Vollidioten. Wer keiner von diesen Vollidioten sein will, der soll sich die Reihe Bug-out Location hier auf dem Blog durchlesen.


Immobilienkrise
Die Lehman Pleite von 2008 hat ja angeblich mit der Immobilienkrise begonnen, dabei ist die Entwicklung in diesem Markt von Anfang an als Blase auszumachen möglich gewesen. Wie in Finanzkrise bereits beschrieben subventionierte die Regierung die Kreditvergabe an kreditunwürdige Leute. Leute die es sich nicht leisten konnten dachten, sie können drei Häuser kaufen und von der Vermietung die Kredite abbezahlen, was zu dem Überangebot an Wohnraum überhaupt erst geführt hat. Dazu kommt massiver Betrug der Hausbesitzer bei Hypothekenanträgen gegenüber den Banken, die dabei oft ein Auge zugedrückt haben und den lukrativen Schwindel im Interesse aller am Laufen hielten. Siehe hierzu auch die 2010 FBI Statistik über Hypothekenschwindel.
Derartige Betrügereien können auch eine Weile gut gehen. Kommen neue Kostenfaktoren hinzu, oder reagiert der Markt wegen dem künstlich geschaffenen Überangebot mit Preisverfall, stürzt das Kartenhaus aber ein.


Momentane Situation
Die momentane Situation in Deutschland ist die, dass die Nachfrage in manchen Städten steigt und auf dem Land generell abfällt. Junge Leute zieht es in die wenigen Städte die den pseudo-kosmopolitischen Geschmäckern der Zeit gerecht werden und in denen man mit Bafög noch eine tolle Stadtwohnung in einem Künstlerviertel unterhalten kann. Genau so wandern alte Menschen aus ländlichen Gegenden ab um eben in eine kleinere Wohnung in der Stadt zu ziehen, wo die Pflege auch einfacher ist. Regulierungen und Vorschriften machen es allerdings schwierig neuen Wohnraum zu schaffen. Anstatt also neue Werte zu erschaffen kannibalisiert die Gesellschaft sich selbst und verlangt eine Rationierung der noch vorhandenen Substanz durch Mietpreisbremse und anderen idiotischen Scheiss, den ihr euch bei den verschiedenen Aktionsgruppen für soziale Wohnungspolitik selbst durchlesen könnt.

Viele stellen sich auch dagegen von der Substanz noch zu retten, was noch zu retten ist. Viele Viertel die wirtschaftlich am Ende waren konnten mit geringen Mieten junge Leute anlocken, die neue Initiative in diese Viertel brachten und später im Leben dann besser verdient haben um mit diesem Geld und eigenen Investitionen diese Viertel wieder aufzuwerten. Gentrifizierung ist auch etwas das von Investoren verfolgt wird, welche billig Wohnraum in Stadtteilen mit geringen Mieten aufkauften und sanierten, damit dieser an wirtschaftlich leistungsfähigere Bewohner neu vermietet werden kann.


Ob Eigeninitiative von einzelnen Leuten oder Unternehmen und Investoren, oft leistet der lokale Pöbel dagegen sporadischen Widerstand. Gegen Gentrifizierung und "hohe Mieten" werden dann Fassaden beschmiert und Farbbeutel geworfen, gerne auch mal mit Farbe gefüllte Christbaumkugeln. Mit solchen Überfällen muss man in diesem urbanen Frontier eben rechnen.
Mietpreisbremsen garantieren Investitionsstopp und Ghettobildung, Erhaltungssatzung bzw. Milieuschutz garantiert Ghettokonservierung.


Ein witziger Nebeneffekt von Gentrifizierung ist aber, dass Studenten-, Künstler- und Hipsterviertel so oft in soziale Brennpunkte hineinwachsen, wobei soziale Spannungen zu beobachten sind. Ein Beispiel für sowas ist dieses dumme Video von Shoshana Roberts, die Brunette mit den dicken Titten die in New York ganz grausam belästigt wurde das jede einzelne Sekunde die absolute Hölle gewesen sein muss buhuhu..., welches es sogar in die deutschen Nachrichten geschafft hat, die es genau so wie in Amerika geschafft haben die offensichtlichste Wahrheit komplett zu ignorieren. Alle Männer die sie "belästigen", die absolut harmlosen wie auch die etwas aufdringlicheren, sind Schwarze oder Latinos. Werden verhätschelte weiße Rotzlöffel aus einer Schafsherde mit ihrem Studium in sozialer Arbeit und Tanzwissenschaften in so eine Umgebung gelassen, dann sind sie fällig. Dies stellt auch einen Konflikt in ihrer demolierten Psyche dar, da sie der Überzeugung sind sowas wie sexuelle Gewalt und Patriarchalismus, sind die Schuld des weißen Mannes. Dem weißen Mann wird auch wieder die Schuld an den Belästigungen in dem Video gegeben, weil nur gegen diesen der Vorwurf von Sexismus noch eine Wirkung hat. Diese Pussies schämen sich dann dafür selbst männlich, zumindest von den Genitalien her, zu sein. Die Homeboys und Hefes in dem Video kümmert das aber einen Scheissdreck, genau so wie mich.


Die Zukunft
Wenn ich eine Immobilie als Anlage halten möchte, dann muss ich dafür die Entwicklungen im Markt kennen. Büroräume stehen massenweise leer und werden auch keine neuen Mieter finden, da die Arbeit in diesen Büros komplett von Zuhause über das Internet erledigt werden kann. Damit spart man den Arbeitern jeden Tag Stunden an Fahrzeiten in diese Bürofarmen und die dadurch entstehenden Kosten. Wenn das Commuting entfällt, dann ist das für uns alle ein großer Segen.

Einzelhandelsgeschäfte, im Format von Tante-Emma-Läden, stehen auch massenweiße leer. Das Konzept dieses Handels ist veraltet und viele werden zu Wohnraum umgebaut. Auch größere Ladenflächen können lange leer stehen, wenn der Markt kein Bedürfniss mehr nach Einzelhandelsgeschäften mit Ladenlokal hat und stattdessen lieber über Amazon kauft. Fabrikgebäude sind oft nur sehr beschränkt wieder nutzbar wenn erstmal Industrie abgewandert ist. Produktionshallen in Gewerbeparks werden aber auch oft als Ateliers und Lager weiter genutzt. Viele Städte halten Momentan noch schwachsinnige Vorschriften zur Schaffung und Erhaltung von Wohnraum, welche die gewerbliche Nutzung der eigenen vier Wände untersagen und damit viele Arbeitszweige des neuen Wirtschaftens blockiert. Diese Regeln sind von Leuten geschaffen worden, die selbst nicht wissen was eine Smartphone App ist oder wie das Arbeiten sich mittlerweile komplett verändert hat.

Es ist auch möglich, dass neue Investitionen nicht zugelassen werden, weil die Leute dies einfach nicht wünschen. Das ehemalige Quelle Gebäude in Nürnberg ist die größte leerstehende Immobilie Deutschlands und wird demnächst zwangsversteigert, wobei der neue Eigentümer ein Investor sein könnte der die Anlage wieder produktiv macht. Mittlerweile haben sich aber diverse Lebenskünstler  in den, für deutsche Verhältnisse, gigantischen Räumlichkeiten für einen Apfel und ein Ei einquartiert und möchten diesen Ort natürlich behalten. Jetzt fordern sie die Rettung vor dem Retter auf Kosten der Steuerzahler. Abgerissen werden kann der Komplex auch nicht so einfach, denn der hässliche Quelle Bau steht unter Denkmalschutz.


Was Momentan mit leer stehenden Flächen wie Möbelhäusern, Gastronomien oder Gastronomien aber auch gemacht wird, ist dass man diese an die jeweilige Stadt zur Unterbringung von Flüchtlingen vermietet. Tagessätze von 400 Euro aufwärts pro Flüchtling sind eine verführerische Prämie, weshalb Leute sogar schon Proberäume, also Räume ohne Fenster, zu diesem Zweck an die jeweilige Stadtverwaltung vermieten. Ich sehe vorerst kein Ende dieses Trends.

Eventuell wird man in 10 Jahren auch sehen wie in den Ruinen der letzten Amazon Verpackzentren in Deutschland Gladiatorenkämpfe unter der Donnerkuppel ausgetragen werden.


Mehr in Zukunft



Kommentare:

  1. Sollte man sich überhaupt noch ein Haus kaufen?

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    1. Als Wohnsitz würde ich das nicht machen. Als Investition vielleicht. Aber auch nur in einem Geberland und in einer Stadt, die nicht von irgendeiner linken Clique regiert wird. Ansonsten warten bis die Blase platzt und die Babyboomer abkratzen.

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  2. Momentan gehts wieder los was die deutsche Arbeitsstättenverordnung zu der momentanen Hitze und den Bedingungen im Büro sagt. Das könnte sich der kluge Chef alles sparen, wenn er Ergebnissorientiertes Arbeiten von Zuhause aus ermöglichen würde. Wird aber nicht passieren, weil es kontrollsüchtige Idioten sind. Dazu gibt es Artikel wie "So stylen sie sich für Hitze im Büro" die zeigen, dass das Büro nur ein Hub für Bitches ohne Kinder ist, die ein Forum zum Sozialisieren(ergo mehr Labern als Arbeiten) suchen.

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