Samstag, 27. Juni 2015

Kriegerbünde


Auch eine moderne Warband braucht Rituale

Männerbünde haben immer Rituale untereinander gehabt um sich gegenseitig ihrer Loyalität zu versichern, genau wie kleine Jungs Mutproben voneinander verlangen. Dabei geht es weniger um das Ritual selbst, als darum, ob der Junge der vor diese Prüfung gestellt wird dies überhaupt versucht. Bei kleinen Jungs sind es eben Dingen wie irgendwo runter oder drüber springen, bei erwachsenen Männern wird es etwas martialischer wie gegeneinander kämpfen oder rohes Fleisch fressen.

Vor ein paar Jahren gab es große Aufregung darum, dass Neuzugänge bei den Gebirgsjägern der Bundeswehr rohe Leber essen mussten und das voll gemein und brutal sei und so. Jetzt ist das SEK ins Fadenkreuz der linksgerichteten Meinungshoheit geraten und darf sich von linken Snobs und Diplompädagoginnen mit Doppelnamen, deren Werte man nicht teilt, darüber belehren lassen, wie Jungs miteinander umzugehen hätten. Jetzt wird also nicht nur bei jedem Scheissdreck das SEK gerufen, es darf sich dann auch noch von der pussifizierten Gesellschaft nachträglich Manieren anerziehen lassen.


Vor einer Weile ist der deutsche Film Wir waren Könige erschienen und der Trailer lies in dem Klima des modernisierten Tatortformates fast schon darauf hoffen, dass der alte deutsche Zuschauer hier eine Art Rachefilm vorgesetzt bekommt, bei dem sich frustrierte Polizisten an der politisch Korrekten Gesellschaft und den von ihr geschaffenen Predatoren rächen. Das ganze wurde dann aber zu einer moralisch völlig bankrotten Farce, in welcher ein moralisches Equivalent zwischen den SEK Polizisten und kriminellen Gangs hergestellt wird.

So sehr die linke Meinungshoheit auch versucht diese modernen Kriegerbünde zu dämonisieren und alles Archaische verspottet, welches Tag für Tag unsere Restgesellschaft noch am Leben hält, so wenig werden diese Dinge aber verschwinden. Sie werden sich neue Bereiche schaffen und, völlig zu Recht, mehr von einer Gesellschaft entfremden, die ihre Werte nicht teilt oder eben ablehnt.


http://www.liveleak.com/view?i=998_1421178679
Über den Rest der Welt vor der Mauer wird die kultursensible Presse nicht schreiben

 In der WELT wird bereits der Polizeiforscher Behr mit dem Vorschlag zitiert, diese Gruppen mit sexueller Verschmutzung zu zersetzen.:
"Ich denke, wenn man zum Beispiel auch dort den Frauenanteil erhöhen könnte, würde sich Verhaltensweisen ändern, so wie in anderen Bereichen auch."
Ich glaube die Polizeiforschung von dem Herren bezieht sich hier auf den Film SWAT und der fiktiven Rolle von Michelle Rodriguez als tough Girl. Oder es erinnert an diesen pussifizierten Song von Sportfreunde Stiller, bei denen quasi ein verklärtes Frauenbild als Schlichterin, Kindergärtnerin und Mutti besungen wird.
Ist meine Hand eine Faust machst Du sie wieder auf
und legst die Deine in meine.
Mich wundert hier überhaupt nichts mehr. Dieses Konzept gilt natürlich nur solange, solange Frauen ein kollektives Interesse daran haben, dass Jungs schön ruhig sitzen bleiben, keinen Krach machen und konforme Steuerzahler sind, die freiwillig ihre Ressourcen an die wählerstarke Gruppe der Frauen umverteilen lassen. Werden Ressourcen aber knapp oder die staatliche Umverteilung ist keine Option mehr, dann soll der Mann doch losziehen um anderen Männern aufs Maul zu hauen und deren Besitz der Frau zu bringen.


Was bedeutet das für die serious Survival Szene?
Am Ende des Tages sind die Leute vom SEK immer noch Staatsdiener in schwarzen Sturmhauben die im Kollaps Fall zu Immortan Joe werden können. Auf der einen Seite ist es sehr positiv wenn die Bereitschaft der Kriegerkaste diese Gesellschaft zu verteidigen weiter sinkt, auf der anderen Seite werden sie damit zu härteren Konkurrenten. Für soziale Gerechtigkeit wird keiner kämpfen, aber für ihre eigenen Stämme und Ideen schon.
Für die absteigende Gesellschaft ist das nur eine weitere Stufe zum Kollaps und der Survivalist hat auch kein Interesse daran rumzudiskutieren oder Rettungsversuche zu unternehmen, die nicht gewünscht sind.



Siehe auch:
Andere Beiträge auf diesem Blog. Ich schreib darüber nicht erst seit gestern.

The Way of Men von Jack Donovan. The Way of Men is the Way of the Gang

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