Montag, 22. Juni 2015

Medizinische Ausrüstung

Über die grundlegende individuelle Erste-Hilfe-Ausrüstung

Verbandpäckchen
Verbandpäckchen oder Verbandpatronen wurden eigentlich relativ spät flächendeckend beim Militär eingeführt. Mit zu den frühsten Modellen zählen die Roller Bandage Verbandpatronen aus dem amerikanischen Bürgerkrieg, die so heißen, weil der Baumwollstoff noch manuell mit Hilfe eines Bandagenrollers aufgerollt wurde. Später erst wurden sie unter Dampf keimfrei gemacht und wasser-, staub- und gasdicht verpackt.

Wund- und Brandverbandpäckchen der Bundeswehr sind in gummiertes Textilgewebe eingeschweißt. Davon gibt es einmal das kleine Verbandpäckchen, das mittlere Verbandpäckchen mit Kompresse und Binde sowie den großen Brandverband. 

Der Wundverband besteht was stabilem Verbandsmull aus Baumwolle mit einer Wundauflage. Kann unterschiedlich ausfallen ob der Verbandmull jetzt weiß oder oliv ist. Im Päckchen befinden sich zudem zwei Sicherheitsnadeln um den Verband am Ende zu befestigen, dafür nimmt aber heute eigentlich jeder Klebeband.

Verbandpäckchen aus US Herstellung sind in Plastik eingeschweißt und etwas kleiner als die der Bundeswehr. Der Hinweis auf der Verpackung "Camouflaged" weist darauf hin, dass diese Verbände in oliv gehalten sind.



Brandverband
Der Brandverband ist ein großes Laken mit Aluminiumbeschichtung, was logischerweise bei Brandverletzungen angewendet wird. 

Die US Army verwendet als Brandverband ein Set aus Rettungsdecke und einem Polymerfasertuch. Rettungsdecken werden dazu verwendet Schock und Unterkühlung zu verhindern, während die die Polymerfasern als wärme- und feuchtigkeitsdurchlässiger Überverband verwendet werden.




Israeli Bandages
Was sehr populär ist sind auch Emergency oder Israeli Bandages aus elastischem Verbandmull mit eingebauten Druck- und Schließstangen.
 Israeli Bandage

https://vimeo.com/79702597

Die Israeli Bandages ist aber nicht zu verwechseln mit israelischen Bandagen, bei denen es sich lediglich um einen Wundverband aus gewöhnlicher Baumwolle mit Wundauflage handelt ohne Druckstange und dergleichen. Ist aber trotzdem ein guter Wundverband und mit seinen 5x10cm verglichen mit anderen Modellen auch sehr kompakt und robust verpackt.

Israelische Bandage


Verbandmull
Verbandmull bzw. Mullkompressen sind gefaltete Verbände die eben als Kompressen verwendet werden, also auf oder in die Wunde gedrückt werden. Taktischer Verbandmull, welcher dafür gedacht ist in Schusswunden gedrückt zu werden, ist zudem mit farbigen Mustern oder Linien markiert, die auf Röntgenaufnahmen erscheinen und somit sicher stellen sollen, dass der Verbandmull auch restlos aus der Wunde entfernt wird.


Verbandschere
Solche Scheren sind extrem stabil damit sie nicht nur durch bestehende Verbände, sondern auch durch Uniformstoff schneiden können und abgestumpft und abgewinkelt damit sie die Haut darunter nicht verletzen und auch nicht in die Wunde kommen.
Wird jemand verletzt und seine Kleidung liegt über der zu behandelnden Stelle, so muss diese mit der Verbandschere aufgetrennt werden.

Diese Trottel machen es wieder mal falsch. Die schmutzige Kleidung wird noch mal schön durch die Wunde gezogen während auch die, die keine "Versorgung" betreiben herumstehen und glotzen, anstatt den Feuerkampf weiter zu führen. Diese Clowns sind eine einzige Verschwendung von Ressourcen. Man beachte auch die ungesicherte AKM aus ostdeutscher Fertigung in der Bildmitte. Schade um das Material.


Schienen
Alu-Polsterschienen zum aufrollen wie bspw. die SAM Splint dienen wie der Name bereits sagt als Schienen für gebrochene Gliedmaßen.


Abdominalverband
Ist ein Bauchverband der bei Verletzungen in der Bauchgegend um den Torso gewickelt wird und den Druck gleichmäßig verteilt und die Kompresse auf der Wunde in der Bauchgegend entlastet. Wird auch als ABD Pad, also Abdominalpflaster ohne die Bauchbinde, gehandelt.


X-stat
X-stat ist ein neues System was im Prinzip das Stopfen von Mullverbänden in Wunden zum stillen der Blutung ersetzt, indem man saugfähige Pellets quasi "hineinspritzt". Das ganze muss aber am Ende, wenn die Blutung gestoppt wurde, wieder entfernt werden.  Dafür sind die Pellets mit blauen Kreuzen und anderen Markierungen gekennzeichnet, die auf Röntgenaufnahmen sichtbar werden, für den Fall das man welche in der Wunde vergessen hat.


Tourniquet
Die Anwendungsmethode von Tourniquets ist schon sehr viel länger dokumentiert als der Gebrauch von Verbandpatronen und -päckchen. Als Tourniquet kann alles Mögliche dienen was zum Abbinden von Extremitäten und Adernpresse reicht. Gürtel, Gummi- und Kabelbinder etc. Weit verbreitet ist im Westen die TK4 Tourniquet, was im Prinzip ein Gummiband mit zwei Haken ist. Das wird dann einfach um die Extremität gewickelt und ineinander eingehakt.

Ein bisschen gehobener sind dann CAT oder SOF Torniquets, die in ihrer Konstruktion noch gleich eine Winde eingebaut haben zum Abbinden und damit auch einhändig verwendet werden können. Es gibt auch noch Pneumatische Torniquets, bei denen das ganze wie durch eine Blutdruckmanschette per Luftdruck abgebunden wird. Die sind aber eher was für Notfallsanitäter und den Notarzt. Sie können aber dafür öfter verwenden als nur einmal, die eigentlich empfohlene Benutzung für taktische Tourniquets die ansonsten ausleiern.
Russische Tourniquets sind rosane Gummibänder mit zwei Knöpfen. Dazu später mehr.
Im absoluten Notfall können Torniquets auch mit einem Verband und einem Stock improvisiert werden. Die stabilen Brandverbände eignen sich auch dazu.
Um diverse Nebenwirkungen zu vermeiden sollte der Survivalist sich allerdings entweder von einem Fachmann unterrichten lassen, einen Kurs belegen oder extrem genau in die Materie einstudieren.


Atemwegssicherung durch Intubation
Ich jedem IFAK findet sich auch eine Atemwegssonde bzw. eine Intubationssonde zur Atemwegssicherung und eine winzige Menge Gleitmittel um das Einführen in den Rachen zu erleichtern. Das ganze gibt es auch durch die Nase als NPA Insertion.
Holt euch Gleitmittel in der Apotheke, oder wenn ihr eines mit lustigem Namen sucht wie Flutschi Toy-Gel vielleicht im Sex Shop. Ich empfehle auch grundsätzlich fettfreies Gel um ein weiteres ähm.. Einsatzspektrum offen zu halten.


Quikclot?
Quikclot ist ein seit ein paar Jahren auf dem Markt erhältliches Pulver welches die rapide Wundgerinnung fördert. Es wird meist in präparierten Mullverbänden vertrieben. Die Idee dahinter ist, dass das Pulver dehydrierend wirkt  bei der Anwendung in Wunden blutender Arterien und durch den Feuchtigkeitsentzug und Wärmeentwicklung die Wunde zum Gerinnen bringt.
Es gibt auch präparierte Mullverbände der Marke Quikclot. Ähnliche Produkte gibt es auch von den Marken Celox und WoundSeal. WoundSeal verwendet hierbei ein Gel. In den USA hat lediglich das Marine Corps QuikClot Pulver verwendet, wobei es dieses mit HemCon Verbänden ersetzt.
Um QuikClot Pulver existiert eine Kontroverse, da der Nutzen die Risiken sowie die Kosten nicht rechtfertigt. Auch wenn das Pulver(in früheren Versionen noch bestehend aus Granulat) die Blutung aus einer Wunde stoppt, muss es später als körperfremdes Produkt wieder beim reinigen der Wunde entfernt werden, wobei das Risiko besteht dass diese gleich wieder zu bluten anfängt. Man sucht immer nach natürlichen Mitteln die im Körper abgebaut werden können, denn Granulat zu verwenden ist quasi dasselbe wie Katzenstreu in die Wunde zu schütten. Andernfalls besteht Infektionsrisiko. Das Pulver steht zudem im Verdacht durch den Blutkreislauf zu wandern und Jahre später einen Herzinfarkt oder Hirnschlag auslösen zu können. Überhaupt ist ein Pulver anzuwenden welches Feuchtigkeit entzieht im Feld zudem mit dem Risiko verbunden, dass es verwehen und bspw. in die Augen gelangen kann. Zudem entwickelt das Zeug Wärme wenn es mit Feuchtigkeit in Berührung kommt um so das Blut gerinnen zu lassen und kennt selbst ja den Unterschied zwischen Blut, Tränen, Speichel oder Regen nicht.
Ich würde allerhöchstens und nur bei schweren Verletzungen wie Schusswunden präparierten Verbandmull verwenden und darauf achten, dass es sich hierbei um neuere Versionen die mit Kaolin behandelt wurden handelt und nicht länger um Granulat. Gilt für alle genannten Hersteller. ChitoGauze von Hemcon verwendet Chitosan.
Dazu sind QuikClot Produkte echt scheisse teuer ohne tatsächliche Vorteile, aber mit den Risiken.
Informiert euch bei den Fachleuten weiter über solche Produkte und artikuliert dabei genau was ihr meint, da bei QuikClot öfter Verwechslungen vorkommen welches Produkt jetzt genau gemeint ist oder generell die Marke.


Moleskin
Damit sind Blasenpreventionspflaster gemeint, nicht der Baumwollstoff. Wenn man bereits eine Blase hat, dann ist es schon zu spät. Wenn man also merkt, dass sich Stellen am Fuß bilden die zu einer Blase werden, dann anhalten und Moleskin Pflaster drauf machen. Manche Leute nehmen auch einfach Panzertape.


Medikamente
Als Wundantibiotika kann bspw. Metronidazol verwendet werden. Früher sind noch Antibiotika wie Sulfanilamid als Pulver direkt auf die Wunde aufgetragen worden. Carlisle Verbanddosen aus dem zweiten Weltkrieg in roter Farbe weisen bspw. darauf hin, dass in diesen Dosen Sulfanilamid mit verpackt war.

Als einfaches Schmerzmittel wird oft Tramadol für die Reiseapotheke empfohlen. Anxiolytikum wird empfohlen gegen Stress und als angstlösendes Medikament. Redet am besten mit einem Arzt, der selbst hin und wieder Dreckländer bereist hat oder bereist, bei denen er solche Dinge selbst mit sich führt und diese eventuell schon verwendet hat. Man kann auch gegen Rezept in Apotheke stärkere Opiate für Auslandsreisen erwerben. Wie gesagt, bei einem vertrauenswürdigen Arzt informieren. Es müssen nicht gleich die Morphiumampullen für den V-Fall sein.

Manchmal sind Leute auch allergisch gegen Dinge wie Penecillin oder Morphium. Leute sollten das in der Regel vorher wissen, gegen was sie allergisch sind. Im Falle eines allergischen Schocks gibt man normalerweise eine Adrenalininjektion.


Aufbewahrung
Früher wurden Verbandpäckchen noch in einer Koppeltasche getragen und waren bei den Amerikanern bspw. noch in einer Blechdose verpackt. Im zweiten Weltkrieg war es auch populär Verbandpäckchen unter dem Helmnetz aufzubewahren oder an das Helmnetz zu schnüren.
Solche Päckchen mit vier Schlaufen kann man auch an den Armen, Stiefel oder Gewehrkolben festschnüren.

Französische Truppen in Indochina tragen hier ihre Erste-Hilfe Verbandpäckchen im Helmgummi und unter dem Helmnetz.
Man sieht auch manchmal, dass die Carlisle Blechdosen in den Helm gesteckt wurden. Die halten wegen ihrer glatten Oberfläche aber nicht sonderlich gut. Das gleiche gilt heute für Verbände in Plastikverpackungen. Verbände, die wie die der Bundeswehr in gummierten Textilgewebe verpackt sind, kann man aber recht stabil im Helmgummi unterbringen, sofern eben der Helm einen Stoffbezug oder ein Netz hat. Ansonsten hält der Gummi selbst nicht lange und das Päckchen ist auch weg.

Beim US Koppeltragegestell werden Verbandpäckchen für gewöhnlich in der Kompasstasche auf der rechten Schulter mitgeführt.

Größere Packungen wie der Brandverband werden in der Beintasche aufbewahrt.

Dinge wie weitere Verbandpäckchen, Verbandscheren, Intubationssonden, sterile Einweghandschuhe und so weiter werden heute in IFAK (Individual First Aid Kit) Taschen aufbewahrt, die sich am Plattenträger oder Koppel/Battle Belt befinden. Die sind aber auch nur für die Erstversorgung konzipiert und alles weitere trägt dann ein Medic bei sich.



Einen Gegenstand identifizieren können
Man sollte zumindest wissen wie verschiedene Arten von Verbandpäckchen aussehen und wo sie aufgewahrt werden, was gerade in einer Post Collapse Situation erforderlich sein kann. Habe ich es mit anderen Akteuren zu tun die bspw. Ausrüstung anderer Nationen verwenden, so sollte ich wissen, wie deren medizinische Ausrüstung aussieht und wo sie aufgewahrt wird.

Überblick der Gegenstände die ein russischer Soldat in der Ostukraine bei sich trägt.
Auf der rechten Seite sieht man die Erste Hilfe Ausrüstung bestehend aus zwei Zhgut Tourniquets, einer Verbandpackung in grau und vermutlich eines in weiß. Kann aber auch ein ABD Pad sein. Neuere russische Wundverbände sind in olives, weißes oder geflecktes Plastik verpackt und der Verband verfügt über Wundauflage und aufgewickelte Kompresse. Klebeband darf auch nicht fehlen. Man kann alles fixen mit genug Klebeband. In der Regel wird hier Isolierband genommen.
http://pravdatoday.su/sites/default/files/pictures/1/individualnyy_perevyazochnyy_paket.jpg

Getragen wird das ganze beim Smersh System in der Regel in einer dafür vorgesehenen Tasche an der linken Schulter. Die Taschen sind nicht fest und man kann sie auch mitnehmen ohne erst das ganze System abziehen zu müssen. Die Zhgut Tourniquets werden aber auch oft um den Gewehrschaft gewickelt.

Die Separatisten verwendeten zumindest zu Anfangs hauptsächlich Wund- und Brandverbände aus Bundeswehrbeständen. Die sind eben billig und weit verfügbar.


Post Collapse
Man kann nie genug medizinisches Material haben. Geht es dann doch irgendwann aus, so wird man wieder unten anfangen und bspw. einfach Baumwollstoffe, auskochen unter Dampf entkeimen und in Blechdosen verpacken um diese als Bandagen zu verwenden. Sind die Antibiotika aufgebraucht, so wird man zu starkem Alkohol als Desinfektionsmittel greifen und dann zu Dingen wie Honig, Zucker und feuchtem Brot, verknetet mit Spinnweben von der Kräuterwiese.

Es wird vermutlich auch wieder mehr archaische Wunden geben. Von Klingen, Pfeilspitzen, stumpfer Gewalteinwirkung und dann noch Verbrennungen durch Vogelschreck Munition und Molotow Cocktails, Bisse von Hunden, Punji Sticks in den Beinen und sowas.



Siehe auch:

ST 31-91B  US Army Special Forces Medical Handbook
FM 21-11   First Aid for Soldiers


Kommentare:

  1. Da, in der Verwundetenversorgung hinter der Kampfzone, ist ein sinnvoller Einsatzort für Frauen.
    Wenn es gut gelaufen ist, haben sie schon eine solide Vorbildung durch Kinder....in meiner Familie Beinbruch Armbruch, Fleischwunden, Verbrennungen, Vergiftungen, Reanimation...
    Wenn ich immer sehe, was meine Frau nach unseren Erfahrungen so alles einpackt, wenn wir auf eine simple Fahrradtour gehen. Die könnte sofort ein Notlazarett aufmachen. Und das meiste hat sie dabei von ihrer Mutter gelernt.

    Frauen wirken beruhigend auf Verwundete, Sogar mir würde der Abgang leichter fallen, wenn ich kein Sch....Bartgesicht sehen müsste, das auch noch in meiner Wunde rumkramt.

    Männer agieren überlegter, wenn keine Frauen in der Gefahrenzone herumlaufen.

    Eigentlich alles seit Jahrhunderten.bekannt und erprobt.

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  2. QuickClot ist (wie beschrieben) Misst! Das Zeug ist einzig und allein teuer. Ich hatte das Vergnügen bei einem IFAK-Kurs mit einem Rettungsassi der BW zu reden. Er erzählte mir, dass das Zeug 10-15 min braucht bis es richtig wirkt (also die Blutung stoppt und das Blut gerinnt), seiner Meinung nach ist mit Tourniquette abbinden damit die Blutung stoppt und parallel dazu Gaze in die Wunde stopfen genau so effektiv. Plus billiger und die Gaze bekommt man dann im Lazarett leichter wieder raus.
    Ausserdem kann das QuickClot, zumindest bei falscher Anwendung, zusätzliche Verbrennungen in der Wunde verursachen, ganz toll...

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    1. Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

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  3. Ist die Beschaffung von Adrenalinspritzen als Gegenmittel für natürliche Gifte, Kampfstoffe und bei schwachem Puls aufgrund von Blutverlust sinnvoll? Im FM 21-11 werden sie nicht erwähnt.

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    1. Des Zeug ist für den absoluten Notfall wie eben Schock und wenn der Puls weg ist. Wird deswegen auch recht selten verwendet. Ist ja kein Spaß.
      https://www.youtube.com/watch?v=tiEgotNclrU
      Ob sowas auf Vorrat anzuschaffen sinnvoll ist muss jeder selbst entscheiden. Problem ist halt die Haltbarkeit von maximal zwei Jahren und die Kosten.

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  4. Was ist mit Blutspende? Dafür hat ja jeder mittlerweile Patches.

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    1. Das ist nicht so einfach wie es in Fury Road aussieht und eben kein Teil der Erstversorgung. Blutspenden macht man eigentlich nur noch in wirklichen Notfällen. Die meisten Empfänger heute sind ja Krebskinder und keine Unfallopfer. Das ist wie wenn man jemanden quasi Allergien spritzt. Sieht aber halt martialisch aus wenn man so einen Patch auf der Brust hat, wie so Blutzeichen Tätowierungen im Oberarm.

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  5. Bis auf eine Grundausstattung, lässt sich im Post-Kollaps jedes weitere Verbandszeug aus Millionen Kfz-Verbandskästen besorgen. Wundnadeln und Nahtmaterial (0.25x200m Angelsehne) seh ich da als wichtiger. Vorher schon mal am Schweinshaxen üben.

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    1. Genau, wichtig ist nur die Unterscheidung zwischen den sterilen und den nur sauberen Sachen in den Kfz-Verbandskästen. Steril sind nur die Mullkompressen und die Brandwundentücher. Nur diese beiden Sachen dürfen direkt auf die Wunde.

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  6. Oder wie dieser "Supertacticalorkleysolder" im Feuergefecht einfach einen auf Rambo machen und anschließend nach Mami rufen.
    http://m.youtube.com/watch?v=ZYH1dX6hbmg

    Da in der post collapse bereits kleinste Verletzungen den Tot bedeuten können, sollte auch gelernt sein wie man Verletzungen durch falsches Verhalten vermeidet. Da kann ein Abrutschen beim Kampfmesser schleifen ohne Schutzhandschuh den sicheren Tod bedeuten.

    Prävention ist angesagt, in der PC hilft die Aok Karte nicht mehr.

    Auch sollte bis zum Eintritt der PC der Impfstatus aktuell gehalten werden.

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    1. "Impflüge" inbound in 3... 2.... 1....

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    2. Man sollte auch immer, in Zukunft vielleicht nicht mehr möglich, auf korrekten Impfschutz achten, vor allem bezüglich Tetanus und Hepatitis. Ich empfehle gegebenenfalls auch noch die Pneumokokken Impfung, ein geschwächter Körper kriegt gern eine Lungenentzündung. Klar, diese Impfung schützt nicht immer, aber man minimiert zumindest das Risiko.

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    3. Lasst doch die Taten für Dich sprechen, sonst ist es nur leeres gerede!
      Wie aktuell ist Euer/Dein Impfschutz (ggf. einzeln je Gefahr)?
      oder stammt alles aus Deiner Kindheit/Jugend/ggf. Wehrdienst, die nicht in Deinem Einflussbereich liegt?
      Sind deine Kind/Kinder (sofern vorhanden) lt. Impfplan STIKO geimpft?
      Sind Frau/Freundin/ggf. Partner sofern im einflußbereich geimpft?

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    4. Ich wohne nicht in Deutschland, bin normal geimpft, Das heisst Grundimmunisierung (inklusive Kinderlähmung) und jetzt alle 10 Jahre Auffrischung von Tetanus/Diphterie/Keuchhusten. Daneben bin ich gegen HepA und B geimpft (Twinrix). Ob die auch alle 10 Jahre aufgefrischt werden muss ist nocht nicht ganz klar, Antikörper kann man aber im Blut nachmessen. Dann kommt noch die jährliche Grippeimpfung.
      Optional noch möglich, Meningokokken und Pneumokokken Imfstoff, habe ich derzeit aber (noch) nicht. Für Westeuropa brauchts nicht mehr.

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