Donnerstag, 11. Juni 2015

Über die Kaliber .223 und 5.56

Ein Gastbeitrag von satcadir

Als 1965 die ersten Einheiten der Marines in Vietnam an Land stolperten, war ihnen sicher nicht klar, dass sie einen entscheidenden taktischen Nachteil gegenüber ihren Gegnern hatten.
Und es war ihnen ebenfalls  nicht klar, dass sie einen gewichtigen Grund für diesen Nachteil auf dem Rücken  trugen: Das aufwändig aus dem Garand M1 entwickelte Gewehr M14 im Kaliber .308 Winchester.

Die schwere Patrone erlaubte keine präzisen Feuerstösse geschweige denn kontrollierbares Dauerfeuer. Die geeigneten Gewehre mussten, wie die M14, die hohen Drücke dieser Patrone aushalten und waren deshalb schwer und sperrig. Zudem war der Patronenvorrat des einzelnen Schützen aus Gewichtsgründen begrenzt.
So gingen sie also in den Dschungelkampf mit der alten Doktrin des zweiten Weltkriegs, dass die Feuerkraft einer Kampfgruppe beim MG Schützen lag, während die Gewehrschützen ihn deckten.


Dabei trafen  sie auf Gegner, die mit leichten AK 47 Gewehren und schwächerer Munition ausgestattet waren. Und das Ergebnis war ein Desaster, das dann mit einem noch größeren Desaster ausgeräumt werden sollte.

Es war ein Desaster mit Ansage, denn 20 Jahre zuvor errang ein Wehrmachtsverband der Heeresgruppe Nord, der experimentell mit einem neuen Gewehr ausgestattet war beeindruckende Abwehrerfolge. Dieses Gewehr, das Sturmgewehr 44, ein Gasdrucklader mit Fallblockverschluss, war leicht und verschoss, wie später die von dieser Waffe inspirierte AK47, eine Patrone mit gekürzter Hülse und fast halbierter Pulverladung.

 Reguläre Patrone für den K98, darunter die gekürzte Version für das Stgw.44

Im Gefecht reichte diese Patrone völlig aus und sie verwandelte mit dem passenden Gewehr jeden Schützen praktisch in einen Maschinengewehrschützen.

Schlecht für die Amerikaner, die das nicht erkannt hatten und in Vietnam nun mit Gegnern konfrontiert wurden, die im Angriff das vernichtende Feuer zunächst auf die wenigen US MG Schützen konzentrieren und sie meist sofort ausschalteten. Danach blieb nur noch das langsame Einzelfeuer der M14.

Im Rückzug musste jeder Vietcong mühsam mit Granatwerfern oder Artillerie ausgeräuchert werden, weil die Feuerkraft der vom StGw 44 inspirierten AKs so hoch war wie eben ein MG.

Das Resultat war abartig. Zunächst Ignoranz der militärischen Führung, die sich  nicht zu blöde war Marines zu massregeln, die sich mit Beute-AK Gewehren ausgerüstet hatten und dann die überhastete Einführung des unerprobten und unzuverlässigen Gewehrs M16 von Colt mit dem Kaliber 5.56, einer Weiterentwicklung der 1950 auf den Markt gekommenen .222 Remington Patrone, welche selbst wieder für den Zivilmarkt als .223 weiter entwickelt wurde.

.223 Remington und 5.56 NATO

Nun denn, seitdem haben wir dieses Kaliber und schlagen uns damit herum.   

An sich ist der Gedanke eines Kleinkalibers als Geschoss  einer gekürzten Hülse nicht schlecht. Neben einer gestreckten Flugbahn wurden die Militärgeschosse auch im Heck schwerer konstruiert, sodass sie sich im Ziel überschlagen und einen verheerenden  Wundkanal reissen.

Aber es gibt eben auch die Nachteile, wie leichte Ablenkbarkeit durch Wind oder Zweige. Und dann ist da noch das Problem, dass zwei unterschiedliche Geschossgrössen für  Scharfschützenwaffen, MG (nach wie vor beide .308 Win) und den Sturmgewehren existieren. Für Reparaturen und Produktion  der Läufe und Geschosse nicht so prickelnd.

Der für mich schwerwiegendste Nachteil ist jedoch der Fakt, dass das Geschossvolumen zu gering ist, als dass man ein Subsonic Geschoss produzieren könnte, das ohne Tausch der Federn in Wiederladern via Geschossgewicht funktioniert. Es gibt zwar von MEN sowas für den militärischen Bereich, und ich helfe mir mit der Krücke "Kurzbahngeschoss" und per Hand repetieren, aber richtig glücklich bin ich damit nicht.
Wenn da jemand Erfahrungen hat wär ich ganz Ohr, denn Schalldämpfung halte ich für wichtig in einem Post Collapse Szenario.

Das beste aus der NATO Kalibervorlage haben meiner Meinung nach die Österreicher mit ihrem Steyr AUG Gewehr gemacht. (Die ironischerweise keine NATO Nation sind)

Mit einer Laufwechseloption kann man innerhalb von Sekunden aus einem kurzläufigen Bullpup-Sturmgewehr, das exzellent für den Häuserkampf  geeignet ist ein leichtes MG zaubern. Damit konnten sogar mit dem Kleinkaliber .223 Rem australische Einheiten den Fernkampf in Afghanistan mit Taliban und ihren alten Enfields  mit dem Kaliber 303 British aufnehmen.

Gäbe es das AUG nicht, würde ich .223 Rem als Schrott ansehen. So aber geht es, zumal wenn man die Ersatzteilnummern der Schnellwechseloption aus dem Netz heraussucht und die kastrierten Zivilversionen (legal in D) entsprechend ausrüstet.

Die gehämmerten Läufe sind aber Steyr typisch mörderisch teuer. Mit 800€ kann man für einen kurzen Lauf rechnen, wenn man auch noch einen guten Feuerdämpfer dranbaut, der wiederum ein UNF Gewinde verlangt.

Die Zivilversionen der AUG sind mit den dicken LMG Läufen ausgerüstet. Das hat den Nachteil, dass sie schwer sind und keine Bajonettmontage erlauben, aber sie sind sicher , falls ein Geschoss steckenbleibt und man merkt es nicht und sie erlauben lange präzise Schussfolgen.

Falls man mit einer AUG liebäugelt, sollte man versuchen das Gehäuse mit Nato Magazinadapter zu bekommen. Schwierig, aber es geht,

Für Post Collapse und altersgerechtes Schiessen werde ich mir noch einen Repetierer zulegen und zwar einen Mossberg MVP Flex Tactical. Der kann AR 15 Magazine verarbeiten und erlaubt als Repetierer problemlos unterschiedliche Munitionsqualitäten. Interessant dabei sind Kurzbahngeschosse, die dann auch gut schallgedämpft werden können.


Als Zubehör kann ich die Trijicon ACOG 4x32 (fix) empfehlen. Meins hat noch ein Docter Aimpoint Aufsatz und ein Killflash (Antireflexions Wabengitter) vorne.

Die ACOGS sind batteriefrei und haben oben einen Lichtsammelleiter fur den Zielpunkt. In Deutschland verboten ist die Version mit Tritiumfüllung, die auch nachts den Zielpunkt beleuchtet. Ausserdem ist ein Eisenvisier integriert.

Billig ist das ganze natürlich nicht (ca 2000€ mit Schnellspanner Picatinny Mount) aber richtig gut. Und natürlich schwer zu bekommen, wegen der bescheuerten ITAR Liste der Amis. Vielleicht kennt man ja über der Reservistenverein einen aktiven Soldaten oder Polizisten....der darf das.

Steyr AUG Z3 kurzer Lauf mit Hera Mündungsdämpfer

Der ,zugegeben, voluminöse Hera Mündungsdämpfer wirft das Mündungsfeuer in einem schmalen Kegel nach vorne aus. Das ist wichtig bei kurzen Läufen, die nur einen kleinen Verbrennungsraum haben.

langer Lauf und Cerakote Beschichtung in der Trijicon Farbe... schöner kämpfen. Rosa wäre auch möglich gewesen, aber ich hatte gerade keinen "Hello Kitty" Aufkleber für das Gewehr parat.

Laufmontage

Abzug und Magazinwechsel sind gewöhnungsbedürftig, aber es geht recht gut nach einigem Training.

Als Munition Kurzlauf Geco FMJ 55 gr, Langlauf Geco FMJ 65 gr. Einsatzmunition Hornady BTHP Hohlspitz im Wechsel mit Geco FMJ. Warum Geco? Es ist die schweizerische Militärmunition. Langzeitstabil durch Versiegelung zwischen Hülse und Geschoss und Zündhütchen.

Wir können jetzt auch gerne diskutieren, warum ich sowas als postcollapse Hauptwaffe gewählt habe und keine AR 15 Plattform. Ersatzteile dürften nämlich postcollapse tatsächlich ein Problem werden.

Aber ich hab ja noch, nur so zur Sicherheit, eine bulgarische AK 47.  Sollte jeder haben! Und es gibt sie auch in 223 Rem.


Siehe auch:

Gastbeiträge von satcadir
Kleinkaliber .22 lfB
9mm Parabellum

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Increasing Small Arms Lethality in Afghanistan


Kommentare:

  1. Mensch Satcadir, dir würde ein bisschen digitale Opsec echt gut tun.

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    1. Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

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    2. Schon gut, ich halte allgemeines Wissen um Waffen und Munition für wichtiger als persönliche Sicherheit.
      Die größte Gefährdung geht für mich vom Staat aus und nicht von Leuten, die so gelangweilt sind, dass sie meine Identität herauszufinden versuchen.
      Zumal ich durchaus ernsthaft plane, meine letzten Jahre am Nordpazifik oder in Israel zu verbringen. Da wird sich meine Spur so oder so verlieren.
      Also das sehe ich gelassen.

      Trotzdem danke für den Hinweis und hoffentlich hilft Dir der Waffenkurs. Würde mich aufrichtig freuen, denn als Co Jagdausbilder für Waffen muss ich sonst immer wirklich vorsichtig sein, um mich nicht zu verquatschen :))

      Für AK Besitzer: Die AK hat einen Klappschaft von der israelischen Firma FAB Defense. Nennt sich Survival Schaft. Dort steckt ein 10 er Reservemag drin. Find
      ich sinnvoll.
      Das Zielfernrohr ist ein Leupold CQ. Die AK 47 selbst ist von Arsenal, hat ein gefrästes Gehäuse und ist excellent verarbeitet. Kein Vergleich mit Cugir oder dem Russenschrott Molot/Saiga.

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    3. Die Arsenal AK's interessieren mich schon länger. Kannst du mir ein paar Informationen zur Waffe geben? Vor allem interessieren mich Preis & Modell (import? Hab noch keine in einem Russen-Kaliber in DE gesehen)...
      Grüße

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    4. Etwa 1000€. Wie gesagt gefrästes Gehäuse, sauber beschichtete Metallteilen, billiger Klappschaft, den man aber gut tun kann. Pistolengriff aus Holz mit Sicherungshebel links, Holzhandschutz.
      Handschutz und Griff hab ich auch ersetzt.
      Lauf innenverchromt wie fast alle AK, Mündungsfeuerdämpfer/-Kompensator etwas lang wg der 60cm Grenze, aber sauber per Federstifft arretiert.
      Hab sie noch nicht geschossen, weil ich Jungfrauen mag:)) und ich derzeit noch viel alte 9mm und Schrot Munition ballistisch entsorgen muss, damit sie nicht in falsche Hände gerät. .
      Hat aber den typischen AK Wackelschlitten. Also ein Präzisionswunder erwarte ich nicht und das Leupold dürfte für die Waffe "übermotorisiert" (copyright F.Hegau) sein.
      Aber ich habe auf dem Schießstand ohnehin den Ruf, dass es mir weniger um präzise Schussgruppen, als vielmehr um die vollständige Zerstörung der Scheibe geht:D.

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    5. Vielen Dank!
      Da weiß ich ja was nun ganz weit oben auf meiner Listen steht :D

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    6. @ Anonym. Schwätzer! Arsenal werden, wie jeder weis der eine WBK hat und nicht nur "Weichluft" in seinen fiebrigen Träumen befingert von Waffen Schumacher nach "D" importiert und stehen jedem JJ Inhaber über den Händler seiner Wahl zur Verfügung. Sofern man rechtzeitig eine geordert hat

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  2. Man erkennt Leute die was vom Fach verstehen daran,
    dass Sie die AK-47 durch das STG44 inspiriert und nicht als kopiert bezeichnen
    (was ja konstruktiv totaler unfug ist!) - guter Artikel, Danke.

    Kleiner Fehler: das zivile GP90 pendant hat 63grs. und nicht 65grs.

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  3. Habe damals mit dem SG550 fast durchwegs positive Erfahrungen gemacht. Gutmütig, griffig, präzise, gepflegter Feuerstoss. Nach Jahren mit dem 57er hat es auch keiner als zu schwer empfunden.
    Die vollständige Zerlegung braucht ein bisschen Uebung, aber das kriegt man ja hin.

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  4. Eigentlich hatten die Briten bereits 1951 ein Sturmgewehr entwickelt, dass so ziemlich alle Eigenschaften hatte, die man sich wünschen konnte:

    - Mittelpatrone .280 (7 x 43 mm), die auch auf hohen Distanzen absolut ausreichende Wirkung zeigt, aber trotzdem halb soviel Rückstoß produziert, wie die .30-06

    - 3,5 kg schwer (also im Bereich moderner Sturmgewehre)

    - 88,9 cm lang

    - 62,3 cm Lauf

    - standardmäßige optische Visierung

    https://www.youtube.com/watch?v=wtjVf724G7w

    https://en.wikipedia.org/wiki/EM-2_rifle

    Wurde dann aber auf Druck der Amis doch nicht eingeführt und so musste sich die NATO danach mit der 7,62 x 51 mm begnügen.

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    1. Schau an, kannte ich noch gar nicht, den Teilchenbeschleuniger.
      Meine Wahrnehmung bei den Briten endete bisher beim Enfield Junge Carbine. Aber sind schon alle Elemente beisammen. Nur derAbzug der AUG/Tavor, den man auch mit dicken Handschuhen bedienen kann und natürlich der Laufwechsel.
      Was ich mir immer noch wünsche, wäre eine einstellbare Hydraulik im Abzugsmechanismus, die die langen Übertragungen präzise regelt und eine Gestaltung des Hülsenauswurfes, der einen Anschagswechsel ermöglicht. Leider hat ja das G11 ein ähnliches Ende wie der Briten Bullpup gefunden. Hülsenlose Munition wär ja schon was :)) wenn die Wärmeableitung funktioniert versteht sich. Mal sehen, wie der Nachfolger des AUG aussieht.
      Die AUG kann man zur Not auch mit der linken Hand ohne Schulterschluss abfeuern. Die ist ganz gut ausbalanciert. Dann fliegen einen die Hülsen nicht ins Gesicht. Aber ist natürlich trotzdem nicht das Gelbe vom Ei.
      Noch ein Problem der AUG Z3: Wenn der Handgriff nach vorne geklappt ist, kommen die hinteren Finger beim Anschlag an das Überdruck Gasloch. Eine echte Fehlkonstruktion. Deshalb besser gleich das vordere Railsystem dranbauen. Dann ist alles gut.
      Ansonsten noch so ein paar positive Erfahrungen. Ist der Lauf draußen, hat man ein tolles (legales!) Take Down System. Meins passt dann problemlos in einen Day Pack Rucksack und ist in 4 Sekunden feuerbereit. Für Blockwarte: Hab ich bei Rehwild im Revier ausprobiert:).
      Und wenn das Zielfernrohr abmontiert ist geht das Gehäuse auch als Handstück für Hochdruckreiniger durch. Hab ich mal so im Kofferraum arrangiert, nachdem ich auf dem Schießstand entsprechend gehänselt wurde. Bei der Passage durch Straßensperren kann das helfen. Wer kennt schon eine AUG...
      Das schweizerische Sturmgewehr ist eine AK Luxusausführung...nicht schlecht.
      Dem Sturmgewehr 44 kommt das tschechische VZ 58 am nächsten. Auch ok, aber der Paste und Elaste- Kolben...."Biberkotze" nennen sie das in den US Foren.
      Neulich hab ich tatsächlich ein StGw44 in der Hand eines syrischen Teppichflieger- Rebellen gesehen.
      Tat mir in der Seele weh, dass die sich mit so wertvollen Teilen umbringen. Als wenn es nicht genug AKs für sowas gibt..:(.

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  5. Lieber Satcadir, ich schätze Dich und Deine Kommentare sehr. Doch hier muss ich Dir ein bissl widersprechen. Nicht persönlich nehmen.

    Ein Sturmgewehr(auch nicht die AK) ist kein MG (ist kein MG!!!) Und hat auch nicht ANNÄHERND die Wirkung! Mit einem Sturmgewehr hält man eine Gruppe auf, mit einem MG eine Kompanie(oder noch mehr). Kann man auch gar nicht vergleichen…MG=Flächenwaffe….
    Komischerweise merken wieder alle Armeen der Welt das man einen oder zwei Mg Schützen im Trupp braucht.
    Bis auf wenige Ausnahmen, z.B. Ausweichschießen, ist es auch völlig kontraproduktiv mit einem Strumgewehr Feuerstöße abzugeben(Präzisse einzel Schußfolgen sind das Zauberwort!).

    Das mit dem entscheidenden Nachteil der armen Marines, ist auch eine Mär um das Ehrenbanner der Supersoldiers unbefleckt zu lassen. Die Niederlage lag nicht am M14!(präzisse Schussfolgen sind möglich).
    Das Problem war eher die Mentale Ausbildung (und natürlich Ihre Arroganz). Nämlich Unter Stress nicht sämtliche Mun in die Vietnamesische Pampa zu jagen…da hätte auch die doppelte Anzahl an kleiner 556 nix gebracht.
    Nicht umsonst haben Sie einen 3 Schuss Schalter im M16 eingebaut um nicht gleich nach 2 Minuten Feuerkampf sämtliche Mun Vorräte zu verlieren...



    Natürlich sind die Aufgezählten Vorteile der 223 nicht von der Hand zuweisen und die Patrone macht(militärisch) Sinn. Wie gesagt Munitionstransport, Gewicht, Magazinkapazität, Schnelleres Schießen (Einzelfeuer!!!)…vielleicht auch interessant im PC.

    Ich finde die neue Generation 223 nicht schlecht OA Sig HK und wie Sie alle heißen produzieren Solide Waffen. Eine AK als zweitwaffe würd ich für PC nicht im 223 holen, da man ja auch ein Gerät für die am häufigsten Vorkommende 7,62 x 39 braucht.
    Wenn man sich für die Eierlegende Wollmilhsau entscheiden möchte wüsste ich nicht was

    Ich denke für Dich macht ein Repetierer wenig Sinn. Die Modernen 308 Selbstlader fressen fast alles an Munition und brauchen sich von der Präzission her nicht verstecken. Da kannst bei schnellen Schussfolgen auch Dein Trijicon bis ans Limit bringen. Der Repetierer wäre damit „Übermotorisiert“ ; )
    Ich weiß nicht was höher wiegt, Feuerkraft oder Schalldämpfung…Ich würd mich für Wirkung vor Deckung entscheiden. Aber das bleibt jedem Selber überlassen.

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  6. Na ja, die Übergänge zum (leichten)MG sind fließend. Sieht man bei den russischen RPKs, die ja ein AK mit längerem Lauf sind und mit 75er Trommelmagazinen gefüttert werden, die wiederum auch an die normalen AKs passen.
    Genau mit solchen Trommeln hat der Vietcong seine Angriffe gefahren. Das war verheerend.
    Meine zivile AK hat genau aus den von Dir genannten Munitionsgründen 7, 62×39. Und ich hab die Trommeln. Das sind bei Auto Feuer MGs ohne wenn und aber.
    Erstaunlich ist, dass genau das Gerede mit "mentaler Disposition" und Munitionsverschwendung von Leuten, die niemalseinen AK Angriff miterlebt hatten damals soviel Zeit und Opfer gekostet haben. Für den Schauplatz Afghanistan gelten natürlich wg der Entfernungen Deine Argumente und da ist auch ein schweres MG in der Gruppe nötig.

    Für 7,62 x 39 und MAD MAX Fans. ..Es werden gerade die letzten taufrischen SKS für 500€
    vertickt. Sollte man allerdings nicht so ein mörderisches Zielfernrohr wie bei dem Prügel von Charlize Theron draufbasteln. Hätte sie ja mal gerne beim Nachladen beobachtet :D.

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    1. Wobei zu erwähnen ist, dass beim RPK nicht nur der Lauf länger, sondern auch dicker und somit stabiler ist, genau gleich der Systemkasten.

      Die SKS kann ich übrigens jedem wärmstens ans Herz legen: 7,62x39, günstiger als eine AK, längerer Lauf als eine AK - zudem empfehle ich dazu TAPCO Kunststoffschubschaft / umbau auf AK magazine.

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  7. Das sind KEINE MG mit TAUSEND wenn und ABERS...Ich brauch kein Angriff miterlebt haben um die Wirkung von einem schweren MG zu erahnen. Schon mal mit nem MG ein paar TAUSEND(nicht neunzig) Schuss durhgelassen. Da kommt ein mörderisch Präzisses Flächenfeuer...Leichte MGs sind vom taktischen Sinn her keine MGs...da kann man weder viel, noch präzisse Streuen...selbst schon oft genug gemacht. Auch brauch ich nicht in Vietnam dabei gewesen zu sein um das mitbekommen zu haben. Das haben die Amis in Jahrzente langen Studien selbst aufgearbeitet. Bekommst in jeder vernünftigen Amioffiziersausbildung und teilweise Nato so als Lehrmeinung präsentiert...also locker durch die Hose atmen ich saug mir das nicht aus meinen fetten pc fingern. Was glaubst warum Sie die komplette Schiesausbildung umgestellt haben. Um Leute zu töten und nicht den Wald abzustreuen...
    Nichts für ungut ; )

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  8. Welche Version würde der Fachmann empfehlen, die von Waffen Schumacher oder die von AKAH?

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    1. Kommt drauf an, was Du bist, Sportschütze oder Jäger. Als Jäger die preiswerteste Z 3mit dem 550er Lauf. Und dann gleich die Schnellwechseleinrichtung dranbauen oder dranbauen lassen. Is gut fürs Putzen
      Waffen Frey Eisenberg (das ist der IPSC Flinten Spezi) hab ich drauf angesetzt, weil die Teile nur an Waffenschmiede geliefert werden... der fräst auch ggf ordentliche Gewinde.
      Und gleich die vorderen Rails bestellen wg dieses Sch....Gasloches.

      Sportschützen sollten es imho lassen. Die "Sportausführung" ist eine hässliche Krücke, die krampfhaft auf Distanz zur Militär AUG designt wurde..
      Und überhaupt....Jagdschein machen!!
      DIe richtigen AUG Spezis findest Du hier:
      http://forum.iwoe.at/
      und hier (auch der Nato Schaft für AR Mags).:
      https://bullpupforum.com/index.php?board=4.0
      Die Ösis sind freundlich, aber wenn Du bei den Amis dumm herumlaberst wird es sofort ziemlich rüde und Du bist draussen. Also erstmal lange mitlesen und nur sinnvolle Fragen höflich stellen :))

      Survival Tool für Krauts in Yankee Foren:

      http://forum.iwoe.at/viewtopic.php?f=12&t=12577

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    2. Was ist mit der von Oberland...die gibt (gab) es ja auch noch. Danke schon mal für eine Antwort!!

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    3. Kann ich nix zu sagen, was Oberland Arms jetzt so getunt hat, dass es die Mehrkosten rechtfertigt.
      Aber wenn Du sie günstig bekommst, warum nicht.
      Bei Triggern Tamer wär ich vorsichtig. Wenn, dann aus Metall und die Originalteile
      behalten.
      Eine schon verbaute Laufwechseloption ist natürlich schön. Die kleine 45 Grad Rail der Z3 fehlt. Würde ich dranbauen.
      Und natürlich den HERA 2 Mündungsdämpfer. Selten, dass eine zivile Entwicklung so gut ist.

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  9. Ich würde als Hauptwaffe auch das Steyr Aug wählen da es absolut unverwüstlich ist. Als Optik würde ich aber zu der originalen Steyr Optik greifen. Nicht das Aktuelle vom AUG 3 sondern die alten fixmontieren die noch bei Swarovski gefertigt wurden. Das sieht halt nicht so cool aus wie ein Trijicon oder ein EOtech ist aber völlig wartungsfrei und genauso robust wie das Aug. Die 1,5 Optik reicht völlig aus und ist auch auf kurzen Distanzen verwendbar. Ich hatte ein STG77(Steyr AUG Militär Ausführung) als Jäger beim Österreichischen Bundesheer und dieses Gewehr und die Optik hält wirklich alles aus. Zudem ist es auch ohne Werkzeug zerlegbar und benötigt auch keine penible Reinigung. Jetzt besitze ich als Zivilist ein AR-15 M4 und eine bulgarische AK und das AR15 hat nicht die Robustheit des AUG und die AK nicht die Präzision. Ob man in einer Welt nach dem Zusammenbruch 2 Gewehre herumschleppen kann, wage ich zu bezweifeln. Ich würde mich für ein Aug in 9mm und eine Glock entscheiden. Bis 50m sind durchaus akzeptable Ergebnisse zu erzielen und ich könnte beide Waffen mit einem Munitionstyp füttern und auch noch mehr Munition mit mir führen.

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    1. Beim AUG kann ich mangels Praxis Erfahrung nichts beisteuern.

      Jedoch habe ich bei meinem Setup bewusst auf zwei Kaliber gesetzt, 9mm & .223. Die größere Bandbreite bringt mir mehr Flexibilität bei der Munitionsbeschaffung. .308 fiel wegen dem Gewichts\Leistungsverhältnis raus, AK Mun halte ich nur in begrenzten Szenarien für wichtig (Ost gegen West).

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    2. 9mm is ok.
      Müsste nur noch Glock Magazine verarbeiten, damit die Magazinpreise Geschichte sind.
      79 € !!!! für so ein lausiges 25er Blech-Stanz Magazin. Und Magpul Ziehhilfen sind wichtig.Die Dinger sind zu allem Überfluss auch noch empfindlich beim Runterfallen.

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    3. was ist von der Beretta CX4 Storm 9mm Carbine zu halten?
      brauchbar als home defense weapon?
      oder doch lieber .223 Ar-15?

      https://www.youtube.com/watch?v=WtkuVzbgD98

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    4. Was willst du mit nem Gewehr in 9mm? Was will man mit so einem Nieschenprodukt? Ist kein richtiges Gewehr, ist keine MP, keine Pistole. Ist halt nichts irgendwie. Du kannst damit nicht mal jagen. Was sind das auch für Vorstellungen von diesem entweder-oder zwischen diesen Produkten?
      Ey Leute manche von euch haben Vorstellungen...

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    5. Die scheint die Pistolenmagazine der Beretta 92 zu verarbeiten. Das ist schon mal ok, wenn Du die 92er hast.
      Ansonsten kann ich nichts dazu sagen.

      Zur Sinnhaftigkeit von 9mm Carbines.
      - Bei der AUG hab ich einen Ersatzteilspender bis hin zum Verschluss.
      - Rückstoss ist vergleichbar einer 22 lfB. Für Ältere oder empfindliche Schützen ist das gerade so ok. Eigentlich das Hauptargument.
      - Die Schrot--Spielzeugmunition von CCI würde ich in einem Pistolenkarabiner bis etwa 10 m plötzlich absolut ernstnehmen und die ermöglicht auch ungeübten Leuten Treffer.
      - Jagd würde ich mir bis Rehwild auf 100m zutrauen, post collapse versteht sich.
      - Für Training sind Pistolenstände möglich. Spart in meinem Fall 45 km.
      - Verbundglas (Autos) wird sicher duchschlagen. Ebenso Karosserien (nicht Motorraum) und zwar selbst mit expandierender Munition.
      - In Räumen fallen einem nicht gleich die Ohren ab, wenn man damit schiesst.
      - Die von Sturmgewehren abgeleiteten schweren Modelle mit Masseverschluss sind simpel und überaus robust und zuverlässig, weil sie ja eigentlich überdimensioniert sind.

      Effizienzvergleich:
      9 mm CCI 124 gr Gold Dot +P
      From a Glock 26 - - - - - - - - 1211 fps, 404 fpe
      From a Beretta M9 - - - - - - 1306 fps, 470 fpe
      From a Ruger PC-9 carbine - 1530 fps, 645 fpe
      https://thefiringline.com/forums/showthread.php?t=136548

      Fazit: Wenn ich die Wahl an Munition hab, nehme ich selbst sie nicht. Für ungeübte und schwächere Leute ist sowas in Ordnung.
      Wenn nur 9mm zur Verfügung steht, finde ich es für den Leistungsgewinn allemal ok, sie als Primärwaffe zu nehmen.
      Und 9mm sollte imho PC zuverlässiger verfügbar sein als 223.Rem.

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    6. Naja, diese "Carbines" sind halt etwas "tacticool". Hauptsächlich werden die - in der vollautomatischen Version - von diversen Polizei-Einheiten verwendet.
      Das Einsatzgebiet ist recht klein, hauptsächlich für Häuserkampf oder aber zur SV in Fahrzeugen o.ä. Schau dir auf Wikipedia die entsprechenden Einträge mal an.
      Ich wollte selbst mal so ein Teil kaufen, weil ich mich an eine Messe etwas "verguckt" hatte. Jedoch komme ich, je mehr ich mich damit beschäftige, davon weg...

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    7. Sawarowski Optik Steyr AUG.
      So, jetzt kann ich mitreden. Das Ding ist brauchbar, aber veraltet und überteuert. 1,5 fache Vergrößerung lässt sich auch leichter machen, zumal es fix ist.
      Robust ohne Ende ist es, Optik ist auch klar. Gute Abdeckungen der Gläser. Picatinny Schiene oben Notvisierung.
      Das Absehen ist seltsam mit dem Ring, aber ich weiß, dass Bundesheer Soldaten damit zaubern können. Schwerwiegend für mich ist der fehlende Leuchtpunkt und Entfernungshilfen.
      4fach Vergrößerung hat sich als optimal für ein Militärglass rausgemendelt. Auf meinem ACOG sitzt noch ein Docter Sight. Aber das brauch ich selten.
      Schwer und lang ist das Teil. Einstellung mit Spezialschlüssel->Schrott. Keine Schnellmontage, sondern Schrauben. Und dafür 800€.
      Fazit: Vergessen!

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  10. Wow wahrhaftig revolutionär, was Remington da vorgestellt hat..

    Ein Sturmgewehr mit Wechselläufen und sogar Kaliber Wechsel ist möglich. 40 Jahre nach Einführung des AUG. Manchmal fasse ich es einfach nicht :)).
    Vermutlich bin ich zu alt für diese schnellebige Welt.

    http://www.remingtonmilitary.com/firearms/carbines/acr.aspx


    Und Anonymus mit der 308 win Phobie. Totgesagte leben länger. 308 bekommt eine Renaissance. Hätte ich vor 3 Jahren auch nicht gedacht, aber ist so. Und zwar über Munition und intelligente Zielfernrohre. Kommt im 308 Artikel.

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  11. Mal eine Frage an Alle mit militärischer Erfahrung:

    Wie würde man -rein hypothetisch natürlich- vollautomatisches Feuer bei einer MP, einem Sturmgewehr und bei einem MG mit Zweibein oder Dreibeim am effizientesten einsetzen?

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    1. Willst du mich verarschen?! Da rechts findest du die Bücherei! ->
      Da sind auch jede Menge Feldhandbücher die man alle umsonst und online findet! Was stehtn da so drin zum vollautomatischen Feuer?
      Verpiss dich ey.

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    2. Das hier die Worte "vollautomatisches Feuer, mp, Sturmgewehr und MG" in einem Satz auftauchen, entlarvt dich als Troll der sinnlose Diskussionen anheizen möchte. Oder noch schlimmer, du hast wirklich keine Ahnung.

      Da hilft auch der Verweis auf die Bibliothek nicht mehr.

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    3. Hat jemand mal was von einem Dreibein am Gewehr gehört?

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    4. @spectator
      Jetzt musst du natürlich auch nochmal rein treten. Ich schmeiss das morgen alles in den Spam bevor sonst noch wer sich in diesen Troll Gang Bang einklinken möchte.

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  12. Für alle, die von "full auto" Optionen bei Halbautomaten träumen ist hier mal ein Artikel, welcher Aufwand gerade bei der AUG Z getrieben wurde um genau das zu verhindern:
    https://www.dwj.de/magazin/schiesssport/details/items/101.html
    Trotzdem schadet es natürlich nie, sich so mit der eigenen Waffe vertraut zu machen, dass man die Änderungen erkennen und beurteilen kann.
    Vergleichsweise einfach sind Masseverschlüsse etwa bei 9mm Karabinern oder KK Selbstladern wie die Ruger 10/22. Aber auch Glock 18 also die Full Auto Version der Glock 17 ist recht simpel.
    Basteln würde ich derzeit allerdings nicht. Verstöße gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz werden extrem hart geahndet, will sagen zwingend Haftstrafe. Und wenn ich manchmal mitbekomme, wie Leute quatschen, denke ich, ich bin im falschen Film.

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    1. Die Ahndung von KwkG Verstößen ist genau wie die Einschätzung der Angemessenheit von Notwehrverhalten abhängig von verschiedenen Faktoren und nicht in jedem Fall mit Haftstrafen verbunden.
      http://www.waz-online.de/Wolfsburg/Stadt-Wolfsburg/Asylheim-Freispruch-vom-Totschlags-Vorwurf

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    2. Wer von "full auto" träumt kann sich den Wunsch zumindest im Ansatz erfüllen.
      https://www.youtube.com/watch?v=8Rf_jrKA9Io
      "Bump fire" oder auch "slide fire stock". Wird zwar soweit ich informiert bin nicht importiert aber kann ohne große Probleme in Heimarbeit nachgebaut werden.
      https://www.youtube.com/watch?v=9nyqX71s9BM
      Das sollte auch jeder sehr viel besser hinkriegen, das ist wirklich nur provisorisch gemacht worden. Es ist auch durchaus möglich den "bump fire stock" festzustellen um ihn als normalen Schaft zu verwenden. Dadurch kommt der Vorteil des geringeren Rückstoßes und der leichteren Kontrollierbarkeit der 223. voll zur Geltung.
      Und alles vollkommen legal, es ändert sich nichts an der Mechanik der Waffe. Ob man damit auf dem Schießstand gern gesehen oder toleriert wird ist die andere Frage.

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    3. Bump Fire ist eine Spielerei die sich nicht durchsetzt. Wer Basteln will, der kann gleich einen Vollautomaten basteln. Ist bei einem AR halt komplizierter als bei einer AK.

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    4. Hat sich nicht durchgesetzt, is richtig.
      Aber am Schaft und am Griffstück bisschen zu basteln und am Mechanismus der Waffe ist doch ein großer Unterschied. Die Gefahr für Leute, die sich da nicht auskennen ist ja sehr groß. Selbst bei diversen Anleitungen im Netz kann man sicherlich viel falsch machen.
      Wenn man die Wahl zwischen nem Vollautomat und nem "bump fire stock" hat entscheidet man sich natürlich für den Vollautomat.
      Allerdings haben viele Leute nicht die Möglichkeit bzw. nicht das Wissen sich einen Vollautomaten anzuschaffen oder umzubauen. Da wäre es eine gute alternative. Zumal ja nichts kaputt geht (wenn man es richtig macht). Man kann den Schaft ja auch weiterhin normal benutzen.
      Hätte zudem den Vorteil, dass man den "bump fire stock" von einer Waffe ohne großen Umbau auf eine andere Waffe mit der gleichen Schaftaufnahme setzen kann.

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  13. 9mm Patronen wiegen etwa soviel wie 223 Rem Patronen bei ungleich höherer Leistung der letzteren.
    Das nur nochmal zur Information und zum Grund, warum kaum noch militärisch MPs im Einsatz sind.

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    1. .223 sind sogar einen Hauch leichter und die Leistungswerte sprechen auch eine klare Sprache. Im Pistolenbereich hat die 9mm jedoch weiterhin auch wegen der schlanken Magazine eine Daseinsberechtigung. Wegen der günstigen Munitionspreise ist jedoch das Wiederladen beider Kaliber unpopulär. In der PC könnte eine gute Wiederladerausstattung jedoch eine gute Einkommensquelle sein.

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  14. Hallo Satcadir,
    toller Artikel. Mein Gedanke dazu ist: Währe es in einem PC-Fall nicht sinnvoll sich Waffen zu zulegen die im Land auch eingesetzt werden durch Militär, bzw. Polizei ?
    In DE wären das G3/ G36 (BW), und P8 sowie MP5 (Polizei) ?

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    1. Hol Dir eine AK oder eine SKS. Der Russenkram wird eher PC verfügbar sein als Nato Waffen
      . Zumindest in meiner Region haben ein paar Leute den Abzug der Russen einschlägig genutzt und quatschen auch noch erstaunlich unbefangen herum.

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  15. Hier kann man mal mit extremer Zeitlupe bei 1 Mio Bildern/sec sehen, wie Geschosse in verschiedene Medien einschlagen.
    Gut erkennbar ist die Ausweitung des Schusskanals durch Kavitationswirkung bei ballistischer Gelatine. Bei Gewehren ist das extrem.
    http://m.youtube.com/watch?v=QfDoQwIAaXg

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  16. Ein Hinweis noch zu Magazinen. Was ist ein Halbautomat ohne Magazin?
    Abgesehen davon, dass man nie genug davon haben kann, rate ich dringend zu transparenten und teuren Kunststoffmags. Man sieht auf einen Blick, wieviel Patronen noch im Tank sind und die Dinger halten einfach länger, wenn sie von guten Firmen stammen.
    Weil zuverlässige Magazine imho unter PC Bedingungen schwierig bis unmöglich zu improvisieren sein werden, sollte man sich durchaus sowas wie die russische SKS oder den US Garand M1 mal anschauen.
    Da geht das problemlos. Der Garand hat simple 8er Clips und kann auch auf Kastenmags für die Übergangszeit umgerüstet sein.Die SKS vermutlich auch, aber da kann ich noch nicht mitreden.
    Für die SKS gibt's einen Bericht in der aktuellen Ausgabe von "Visier". Liest sich gut.

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    1. Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

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    2. Wenn man für Glock und Co ohnehin mit einen Karabinerkit beschafft hat, lohnt es sich auch von Anfang an konsequent Mags mit größerer Kapazität zu setzen. Seit ich einen Hera Triarii beschafft habe, kaufe ich nur noch die Glock 18Mags. Passend dazu Augen nach alten MP Taschen auf halten, hier passen die langen zweireihigen Mags verfekt rein und können so auch als Munspeicher für die verdeckte Trageweise mit kurzen Mags dienen.
      Wenn es zum Schuß kommt ist die verdeckte Trageweise hinfällig und es darf mit dem großen Mag nachgeladen werden.

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    3. Gut sind auch Ziehhilfen aus Gummi. Gibts auch für die Glock Mags. Ein leeres Magazin fällt fast immer auf die Schlaufe und schützt das Mag so vor Beschädigungen
      Weiter: IMI bietet den "Survival Schaft" an. Dort steckt ein 10er Magazin drin. An Schiessständen, die scharf auf die 10er Begrenzung achten sehr bequem.

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    4. "An Schiessständen, die scharf auf die 10er Begrenzung achten sehr bequem."
      Dann geht man auf die falschen Schießstände.

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    5. Das Thema 10Begrenzer ist bei uns durch seit der Vorsitzende ein 32Mag an meiner Glock durchlassen durfte. Man muss die Verantwortlichen einfach diplomatisch mit ins Boot holen. Als Ziehhilfe verwende und empfehle ich die Schlaufen von Magpul und für die Standartmags gibts hier ebenfalls von Magpul die Wechselböden mit aufgegossener Schlaufe.
      So fischt man diese auch bequem aus der Cargohose und braucht keine "Supertacticalelite" Magazintaschen :)

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    6. Auch "caatactical" bieten spitzen Magazine an.
      http://www.caa-il.com/SearchProducts.asp?mID=12&catID=8
      Ob die Features nützlich sind muss jeder für sich selbst entscheiden. Die Kunststoffmagazine haben einen Schusszähler integriert, haben seitlich eine durchsichtige Platte zur optischen Kontrolle oder bei geladenem Magazin steht ein kleiner Pin unten am Magazin raus. Das finde ich echt spitze, bei Dunkelheit lässt sich so durch fühlen am Magazin prüfen ob es geladen ist. Zudem sind die Magazine total robust

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    7. Die Munition von Geco die satcadir vorschlägt hat auch den Vorteil, dass sie in Ladestreifen zu jeweils 10 Schuss geliefert werden. Dadurch ist die Munition schon bei Lieferung sinnvoll aufgeteilt. Die Ladestreifen können einfacher als lose Patronen transportiert werden, da sie schon komprimiert sind und schnell in Magazine geladen werden können. Die Ladestreifen gibts natürlich auch so zu kaufen aber ich finds trotzdem ne tolle Sache.
      Ein kleiner Bericht über die Munition von Geco
      http://feuerkampf-und-taktik.blogspot.de/2011/04/gp-90-in-zivil.html

      Ps. Ein Eintrag über Munition mit Berichten von Wundkanälen oder Erfahrungen von Jägern zu Kaliber- und Munitionstypen fehlt auf jeden Fall noch!
      Ich kann da leider noch keine Erfahrungen liefern.

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    8. "Ps. Ein Eintrag über Munition mit Berichten von Wundkanälen oder Erfahrungen von Jägern zu Kaliber- und Munitionstypen fehlt auf jeden Fall noch!"

      Oh-ho na dann schreib mal. Dann mach mal deine Nachforschungen. Fordern und wünschen kann jeder.

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    9. Ich wünsche und vordere weil ichs bereits vergeblich versucht habe haha.
      Sehr viel schwieriger als viele denken, da so unglaublich viele verschiedene Faktoren berücksichtigt werden müssen. Infoquellen von div. Militärerfahrungen und den dort verwendeten Munitionstypen sind größtenteils uninteressant, da dort fast ausschließlich Hartkern- und Weichkernmunition verwendet wird. Jäger verwenden oftmals Kaliber die für "Prepper" ungeeignet bzw. schlecht verfügbar sind und teilen ihre Ergebnisse zumindest im Netz nicht gerne. Die schießen auch oft auf andere Distanzen, geben kaum Infos über Wildbretzerstörung raus usw. und von Preppern kommt ausschließlich gequirlte Scheiße (zumindest von den Deutschen). Die haben so gut wie alle wenig bis gar keine Ahnung von der Materie. Schusstests mit Ballistischer Gelatine findet man auch nicht so viele wie ich es mir wünschen würde. Die Einzigen mir bekannten informativen Quellen sind diverse Foren und Youtubechannels der Amis.
      Daher hab ich hier hoffnungsvoll in Richtung satcadir oder anderen anwesenden Jägern geschielt. Die bereit wären ihr Wissen mit uns zu teilen.
      Sowohl du als auch satcadir habt ja schon mehrfach bewiesen, dass ihr wisst wovon ihr redet.

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    10. Bei Ansitzjagd also 90% schieße ich billige FMJ Surplus Munition. Zerstört wenig Wildbret geht schmal durch und gut is.
      Die ganze Munitionsdebatte ist für Jagd überzogen. Wenn das Gewehr ordentlich eingeschossen ist und Du die Entfernung kennst ist es einfach.
      Ach ja, und immer etwas Anis auf die Gewehrauflage tröpfeln. Das überdeckt den Eigengeruch.
      Wichtiger als Munition ist es zu üben.
      Auf flüchtenden Stücke schieße ich nicht mehr. Reaktionszeiten haben nachgelassen und klagendes Wild mag ich einfach nicht.
      PC würde ich immer FMJ mit Expansionsgeschossen im Wechsel laden, damit auch Westen penetriert werden. Auch 9mm.

      Hoffentlich konnte ich Dir helfen. Ich hab mal nur das geschrieben, was normalerweise nicht im Netz verhandelt wird.
      Gut ist es immer, wenn man jagt. Töten ist etwas anderes als über töten zu reden.

      PC ist eine andere Party als Jagd.

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    11. "Bei Ansitzjagd also 90% schieße ich billige FMJ Surplus Munition."

      Du weißt aber schon dass das nicht erlaubt ist. Du bist doch der der immer meint es wird zuviel gelabert.

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    12. Jetzt bin ich aber platt. FMJ nicht erlaubt? Ist mir völlig entgangen und wenn es mir entgangen ist wissen das auch ne Menge andere nicht. Mach ich mich nächsten Dienstag bei unserem Juristen doch mal kundig.
      Oder hast Du auf die Kürze einen Link?

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    13. Jap hast mir geholfen danke aber jetzt frag ich dich erst recht aus :D
      Mit welchem Haltepunkt verschießt du die FMJ? Beim Haltepunkt aufs Schulterblatt erledigen ja die Knochensplitter den Rest.
      Welche Erfahrungen hast du mit dem Aufpilzverhalten von Hohlspitzmunition auf etwa 50 Meter? Die Entfernung halte ich für die maximal effektive Kampfentfernung sowohl mit 22.lr 9mm und 223. Alles über 50 Meter sollte möglich sein frühzeitig Wahrzunehmen und entsprechend zu handeln.
      Zumal wie du sagst "PC eine andere Party als die Jagd ist"
      Gilt hier mein Interesse mehr der Hohl- und Teilmantelgeschosse bzw. die Zerlegung auf etwa 50 Metern Entfernung und deine Erfahrungen dazu.
      Größten Dank erstmals

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    14. Mit Haltepunkt meinst Du vermutlich, worauf ich ziele? Immer Kammerschuss damit das Stück noch schlegelt und Blut austritt. Das ist wichtig für die Versorgung.
      Und relevante Erfahrungen mit Expansionsgeschossen hab ich nur an 2 Punkten.
      - Ich verschieße 22lfb Remington Yellow Jackett und CCI Stinger auf Raubzeug. Der Wundkanal entspricht ziemlich genau dem einer 9mm FMJ.
      - Ich war mal bei einer Vorführung dabei, als auf Auto Verbundglas geschossen wurde. Waffe Glock 17. Munition Federal Hydroshok. Abstand 15m.
      Das Projektil schlug nicht durch. Das ist der Grund, warum Cops in Alaska ihre Magazine abwechselnd mit FMJ und Expansionsgeschossen laden.

      Ach ja, bei 223Rem und Rehwild nehme ich kein FMJ sondern Expansionsgeschosse. Mir ist das Projektil zu klein. Ist aber nur subjektiv. Ein Bekannter in Amiland macht genau das bei Elchen. Aber der nimmt auch nur ein Magazin mit 3 Schuß mit, weil er nur 1 Schuss braucht. Ich bin mir unsicher, wie ich das beurteilen soll. Bescheuert oder genial.
      Zum Haltepunkt :)). Ich muss immer extrem darunter halten, weil ich normalerweise einen etwas ungewöhnlichen Hochsitz in 65m Höhe habe.

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    15. So, unser Jurist meint nach Studium der Gesetzeslage, dass Vollmantel verwendet werden kann.
      Das Jagdgesetz sei nur an der Joule Zahl interessiert.
      Falls Du da andere Informationen hast, hätte ich die gerne.

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    16. Jawoll sehr danke.
      Am sichersten und reproduzierbarsten wäre doch ein Schuss aufs Schulterblatt (zumindest für den Laien) da durch die Knochensplitter mehr wichtige Organe beschädigt werden. Bitte korrigier mich falls ich falsch liege.
      Zum Thema Schuss durchs Verbundsglas hab ich hier ne Doktorarbeit gefunden, die behandelt den Schuss durchs Seitenfester mit diversen Geschosstypen. Sowohl in 9mm als auch in 45.ACP. Sogar als Testwaffen die Glock 17 und auch Glock 26 also echt klasse.
      Ich fands total informativ
      https://edoc.ub.uni-muenchen.de/7939/1/Geschosswirksamkeit_Sebastian_Kunz.pdf
      Die Durchschlagskraft war ja auch ein Argument der 45.ACP befürworter.
      Jap 223. ist auch meiner Meinung nach das Minimum an quasi allem. Wirklich nur auf kurze Distanzen verwendbar.
      Naja kommt immer auf die Umstände an wie dein Kollege schießt^^
      Als ich zum ersten mal gehört habe das Elmer Keith mit ner 44. Magnum auf 600 Yards nen Hirsch erlegt hat war ich echt beeindruckt. Als ich dann später gehört hab das er dafür 6 Schüsse gebraucht hat war ich doch sehr ernüchtert.
      Sammal hast du dir ne Höhle in nen Mammutbaum geschlagen als Ansitz?

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  17. Bei uns hatte vor zwei Jahren ein Idiot um sich geschossen und Aufsicht und zwei Leute getötet.
    Es konnte zwar unter der Decke gehalten werden, aber ich halte die 10er Begrenzung allein deshalb für sinnvoll.
    Für bekannte und zuverlässige Schützen gelten ohnehin andere Regeln und andere Zeiten.
    Als Notreserve im Schaft super.

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  18. Was guckstu?
    Oder "Aufklärung ist in einem Feuergefecht die halbe Miete

    Billiglösung für Camüberwachung -> Android playstore : Perch
    Damit kann jede USB oder Telefoncam in eine Überwachungscamera verwandelt weden.
    Teure Lösung fürs Haus (179€)
    http://m.youtube.com/watch?v=ZUA3S0in0Yo
    Appbot

    Für draußen warte ich noch auf Quadcopter mit Oculus Rift Rundumsicht.

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  19. Als brauchbare Magazintasche für Leute mit zivilen Auftritt kann ich so ein Bandolier empfehlen.
    Passen max 6 Ar/Steyr/AK 47 Mags rein und wenn man nur 3 trägt passt es auch unter den Sakko. Und meine kurze Steyr steckt auch entsprechend in einer unauffällige Tasche. (60cm legal/57cm mit kurzem Mündungsdämpfer, wenn denn illegal mal möglich sein sollte :).

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    1. Tut euch einen Gefallen, macht's euch nicht zu schwer und besorgt euch ein AR 15 in 5.56 Nato. Ein relativ simples Tauschen des Laufes genügt, dann könnt ihr .300 AAC Blackout verballern; dieses Kaliber ist offenbar gross im Kommen, zumindest in Übersee https://en.wikipedia.org/wiki/300_AAC_Blackout_(7.62%C3%9735mm)

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    2. Bietet auch massig Vorteile die 7,62x39 des AR15. Abgesehen von Mutanten wie der MK47 usw. Vereint die Präzision und Reichweite der .223 mit der Effektivität des Klassikers 7,62x39. Wichtig dabei ist darauf zu achten die 300 Blackout und nicht die 300 Whisper zu kaufen. Die 300 Whisper kann aus der BLK verschossen werden. Andersrum nicht.
      Die 300 BLK kommt ganz langsam sogar bei ein paar Jägern in Deutschland an.

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  20. Reitermaniafan, ich halte für Postcollapsewaffen nichts von Konversionen. Regel ist: Möglichst militärnah und nur rumfummeln, wenn man genau weiß, was man tut.
    Ich hab beispielsweise die Schnellwechseleinrichtung für den Lauf meiner AUGs wiederhergestellt.
    Mehr passiert nicht an dem Teil. Wenn man sich an diese Regel hält, funktioniert sogar eine AR 15 akzeptabel.
    Zur Munition: Keine Exotenmunition, sondern nur solche, die als Surplusmunition verfügbar ist (überschüssige Armeemunition)
    Alles andere ist wg Verfügbarkeit Postcollapse uninteressant.
    Also 308 Win, 223 Rem, 9mm Parabellum, 12er Schrot.
    Ansonsten 22lfB und 4,5 mm Diabolos Luftgewehr.
    Vielleicht noch Revolver/Levergun Munition . ..357
    Die Debatte über die beste Munition ist unsinnig.

    Und üben, was das Zeug hält, bevor die Legalwaffen beschlagnahmt werden.

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    1. Ich stimm dir absolut zu. Mein Post ging allgemein um das Kaliber dessen Eigenschaften sehr interessant sind. Für den Post Collapse Fall nahezu unbrauchbar, außer vlt beim ausssitzen zuhause aber selbst da wäre man mit einer Zweitwaffe in 300 BLK besser dran weil ich lieber zwei Waffen einsatzbereit habe als zwei Kaliber nur zur hälfte.
      Bei den Kaliber nicht zu vergessen sind die Russen 7,62x39 und 7,62x54R aber das sprengt hier wirklich den Rahmen.

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  21. Ich lese solche Texte ja für mein Leben gerne, und wenn es dazu noch einschlägige Kommentare gibt, freut mich das umso mehr.
    Aber dann wird es traurig, wenn man selbst lediglich über Dinge wie, sagen wir mal, eine Selbstladebüchse in .22 LfB, und jeweils einen Revolver in den Kalibern .22 LfB und .38 Special verfügt.

    Ich will damit sagen, dass man post collapse einen gewissen Drang zur Optimierung und vorallem ausgeprägte Fähigkeiten der Improvisation vorweisen können sollte.

    Gewiss, es ist toll mit einer .300 Blackout und einer 10mm Auto arbeiten zu können, aber für die allermeisten Personen stellen auch die bloß den Superlativ des angespitzten Stocks dar; sprich ohne entsprechendes Training negieren sich all jene wunderbaren Vorteile.

    Apropos, post collapse werden solche Dinge ohnehin kaum mehr eine Rolle spielen, wenn es richtig lange dauert, wird landläufig irgendwann mit so etwas, wie improvisierten 12/76 Schrotpistolen mit selbstgegossenen Flintenlaufgeschossen, Klumpen- was auch immer, geschossen.
    Solche Stunts gab es z.B. durch unzählige Zivilpersonen in den Balkankriegen; und es hat natürlich funktioniert, wenn die Person wusste, was sie tat.

    Ach, und bitte künftig wieder mehr militärische, strategische, und technische Texte.
    Das Philosophieren über IS relatierte Psychoprobleme, und dieser Amok-Schwuchtelkram, interessiert mich jedenfalls nicht so sehr.

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    1. "Das Philosophieren über IS relatierte Psychoprobleme, und dieser Amok-Schwuchtelkram, interessiert mich jedenfalls nicht so sehr."

      Meinst du das interessiert mich? Bezahlst du mich? Liest du stattdessen lieber die englischsprachige Literatur zu dem Thema? Was meinst du warum die Kommentiermöglichkeiten beschnitten wurden? Weil mich Meinungen wie deine nicht interessieren. Ich mach hier was ich will du Spack.

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  22. Ein 38er ist doch schon mal nicht schlecht. Der Vorteil von Revolver ist, dass man sie aus der Manteltsche abfeuern kann und dass man sie mit einem Finger spannen kann.
    So sicher die Glock etwa in einem Holster durchgeladen ist, bei einem Revolver fühle ich mich einfach sicherer, wenn der Hahn nicht gespannt ist.
    Für Nachsuche verwende ich immer den Revolver.
    Sieh zu, dass Du noch einen Unterhebelrepetierer zulegst. Dann hast Du auch noch eine gute Langwaffe im gleichen Kaliber.
    Und dabei keine"toggle action" sondern den 1898er Verschluss. Da ist auch 357Magnum kein Problem. Meine Marlin hat noch ein kleines Aimpoint drauf. Absolut ernstzunehmen, die Dinger.

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    1. Hier wurde die "Urban Legend" vom Schuss aus der Tasche ausgetestet.
      https://cernunninsel.wordpress.com/2013/08/25/der-schuss-durch-die-tasche/
      Es ist außerdem nicht traurig wenn man einen Vorteil gegenüber vielen anderen Menschen hat. Im PC-Fall versteht sich.
      Wenn dich etwas traurig macht dann änder das, dir trägt niemand den Arsch hinterher. Deine Entscheidung ob du es bei den drei Waffen belässt oder ob du aufstockst. Ich sehe es aber genauso wie Satcadir, dass du mit der 38er gar nicht schlecht dran bist und zwei Waffen in 22lr sind auch nicht ohne.
      Unterhebelrepetierer... wie immer richtig.
      Perfect Pairs - perfekt erklärt
      https://www.youtube.com/watch?v=sO1H9oKgjL4
      Sollte man sich auf jeden Fall ganz anschauen, es werden schöne Beispiele gezeigt.
      "Apropos, post collapse werden solche Dinge ohnehin kaum mehr eine Rolle spielen, wenn es richtig lange dauert, wird landläufig irgendwann mit so etwas, wie improvisierten 12/76 Schrotpistolen mit selbstgegossenen Flintenlaufgeschossen, Klumpen- was auch immer, geschossen."
      Witzig dass das grade im Bezug auf unter anderem die 300BLk kommt^^
      Als Wiederlader kürzt du die Hülse von ner .223 oder ähnlicher Hülse auf die entsprechende Länge, füllst Pulver usw. und dann kommt ein .308 Geschoss drauf - fertig.
      Alle gängigen Kaliber sind mit entsprechenden Matrizen und anderer Ausstattung gleich schnell gemacht. Blei selbst gießen in Kokillen, verladen und schießen ist auch kein Problem wenn man sich mit dem Druck der Munition (des Pulvers), dem Drall und der Härte des Blei auskennt. Die Schrotflinten"pistolen" werden dabei wohl eher nicht von Vorbereiteten Leuten eingesetzt werden. Und als Survivalist/Prepper kommt immer die Ideallösung die noch am besten umgesetzt werden kann in Frage. Backup immer erforderlich egal um welches Thema es geht.

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