Freitag, 17. Juli 2015

Anführer

Über Führungsqualitäten


Wenn Männer in der Gruppe eine Unternehmung machen, dann müssen sie im Rudel denken können. Wir unterscheiden hier ganz klar zwischen einer Herde und einem Rudel. Das klappt ganz gut bei Jungs die  von ihren Vätern erzogen wurden, mit Brüdern aufgewachsen sind und die als Kinder eben schon Dinge unternommen haben bei denen sie gelernt haben Rudeldenken zu entwickeln. Da wir heute allerdings mit anderen demografischen Bedingungen konfrontiert werden wird dies immer seltener. Väter spielen in der Erziehung kaum noch eine Rolle und Söhne die von ihren Müttern und großen Schwestern erzogen wurden haben es hier noch schwerer als Einzelkinder.


Anführer
Who am I, to make the rules, to break the rules and slay the fools
How am I, to be the man, who rules the land, with sword in hand
Fire roars, upon the sores that carry heroes off to war
Heavy lies the crown I wear, but I did swear this weight to bear
Anführer sein ist kein Rang in der Gruppe, es ist eine Entscheidung. Wir sind als Spezies so erfolgreich geworden, dass wir bei der Stellung des Anführers meistens an einen König im purpurroten Mäntelchen denken der besser isst als alle anderen, nicht an die Verantwortung, Entscheidungslast und den Verzicht die diese Person zu tragen hat. Es ist eher wahrscheinlich das ein guter Anführer nicht besser essen wird als die Leute in seiner Gruppe, sondern das er zuletzt essen wird.


Das Rudel
Unternimmt eine Gruppe von jungen Männern etwas zusammen, so finden diese jeder für sich ziemlich schnell heraus, dass jetzt nicht länger die Bedürfnisse des Einzelnen für ihn im Vordergrund stehen, sondern jeder seine Bedürfnisse zugunsten des Rudels zurückstellt, weil jeder Einzelne auch Teil des Rudels sein will.

Wie Jack Donovan, der Autor von The Way of Men, festgestellt hat, ist dass wenn eine Gruppe von Männern zusammen kommt, der Weg der Gang etwas ist das von ganz alleine passiert. Hierarchien und Strukturen bilden sich von ganz alleine, zumindest in einer einigermaßen gesunden und natürlichen Gesellschaft. Das ist heute aber nicht mehr der Fall und man muss diese Dinge aufwendig erklären.


Verantwortung für das Rudel
Wenn Du der Anführer in deinem Rudel sein willst, wenn du die Karte und den Kompass hast, wenn du die Richtung vorgeben willst, dann ist das was das Rudel macht und was dem Rudel passiert komplett deine Verantwortung. Das heißt Du wirst das Rudel darüber unterrichten was wir jetzt tun werden, wie wir das tun werden und wo es lang geht. Damit muss nicht jeder einverstanden sein, er muss aber über die Situation unterrichtet sein und wissen was er zu tun hat. Da ist kein Platz für Überraschungen oder Spontane Entscheidungen der Führung, denn die Leute über seine Entscheidungen zu täuschen untergräbt das Vertrauen in die Führung, suggeriert ihnen das man ihnen nicht mehr anvertrauen will und zeigt solche Anführer als unwürdige Figur für diese Position. Diese Limitierung von Informationen und das im Dunkeln lassen über die eigenen Entscheidungen ist etwas, das findet sich in arabischen Kulturen wieder und ist ein Grund dafür, wieso diese scheiss Kulturen nichts gebacken bekommen.
It turns out Arab culture husbands Information as a matter of habit. The iraqi Colonel felt that he was valuable to the battalion only as long as he had information that others did not. So he insisted that since he was the commander, and understood the mission completely, he needed only to share enough information with his subordinate commanders to enable them to move their troops. If he gave away more information than necessary, he saw that as usurping his power and authority!
- Light Infantry Tactics: For Small Teams, page 83




Siehe auch:
The Way of Men
Leaders eat Last
Die Kunst des Krieges


Kommentare:

  1. "wieso diese scheiss Kulturen nichts gebacken bekommen."

    Und was kriegen unsere super westlichen Kulturen samt USA gebacken?:
    Überschwemmung mit Kulturfremden und dadurch Austausch der eigenen Kultur gegen fremde oder künstlich hergestellte...

    Womöglich gibt es System-Mitläufer-Superbullen, die sich als Elite fühlen, und glauben, daß sie als Legionäre im Dienst ihren Arsch retten können? Und als Hobby noch das eigene Nest beschmutzen um nach oben Pluspunkte zu sammeln.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Weißt du eigentlich wie erbärmlich dieses Gemotze ist? Bäwäwäwä die System Bullen, bäwäwäwä der Austausch, bäwäwäwä. FUCK - YOU. Erbärmliche Heulsuse. Benutzt das Internet um dich auf einem von Google Blogger zur Verfügung gestellten Portal über die Kultur des Westens zu beschweren. Als ob mich dein scheiss Gejammer kümmert. Verpiss dich du Opfer.

      Löschen
  2. Trotz aller Vollhonks welche hier in D-land rumoxidieren geht es uns immer noch sehr gut hier in der Zone 2.0.
    Wie schon mal geschrieben, wenn der Dampfer nicht versenkt werden kann dann entert ihn und macht das Beste draus.

    AntwortenLöschen
  3. "Verpiss dich du Opfer."

    Ihre Sprache ist vulgär.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ich leide auch unter dieser ruppigen Herzlosigkeit von NV aber zu sowas wie:

      "Ich verstehe zwar Deine hilflose Verbitterung , fürchte aber, dass Du in diesem Blog keinen qualifizierten Rat bekommen kannst!"

      konnte ich ihn noch nicht bewegen :(.

      Löschen
  4. Ich sag mal so, nachdem die Zeit der veganverschwulten "Ich verstehe dich Gesellschaft" sich dem Ende neigt, ist die schroffe Form von NV eine gute Einstimmung auf das was uns erwarten wird. Ob dieser Kommunikationsstil einem Anführer zuträglich ist, ist subjektiv fraglich, da es negative Energie ist. Eines steht jedoch für mich fest, wenn ich solche Aussagen emotional nicht verkrafte, bin ich wirklich ein richtiges und damit meine ich ein wahrlich richtiges OPFER!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Es gibt viele Dummschwätzer und noch viel mehr dummes Geschwätz. Braucht man doch nicht ernst nehmen, auch wenn die Dummschwätzer erwarten ernst genommen zu werden. Einfach armselig.

      Löschen
  5. Zur Rudel Theorie.
    Ein erfolgreicher Anführer muß einfachen Rudel Mitgliedern Aufstiegschancen bieten. Je größer die Gang, desto attraktiver müssen diese Chancen sein. Der Traum vom Aufstieg hält die einfachen Mitglieder bei der Stange, selbst wenn diese dauerhaft unter Geldnot leiden und bei Mama wohnen müssen.
    Allein der Traum von eigener Hütte, massenhaft Weibern und geilen Karren der Führungsclique hält die Jungs bei der Stange und lässt sie unter hohem Konformitätsdruck vergessen, dass
    sie letztlich mit hoher Wahrscheinlichkeit wertvolle Lebenszeit verschwenden.
    In dieser Hinsicht unterscheiden sich Strassengangs nicht von MC Donalds oder erfolgreichen Sekten.
    Nachzulesen bei "Freakonomics" von Steven D. Levitt.

    "Ich werde Dich persönlich nach Walhalla geleiten."
    Immortal Joe zu einem Gang Mitglied.

    AntwortenLöschen
  6. Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Rauher Ton ist kein Problem wenn er ohne american-way-Gequake und Hybris wäre. Warum sich die USA zum Vorbild nehmen, die selber bald an ihrem ethnischen Problem und weltweiter militärischer Überdehnung eingehen werden?

      Anführer sollen zu etwas hin führen.
      Das heisst, es ist deren Aufgabe, Ziel(e) zu definieren und die Wege dorthin auszuwählen. Sich selbst als Anführer gegen andere durchzusetzen ist nicht die Hauptsache.

      Löschen
    2. @A
      Schau dich mal an du Opfer. Heulst rum über die USA weil deine feuchten völkischen Wichsfantasien dagegen voll abschmieren. Dummes Zeug einfach. Die kannst doch emotional nicht mal irgendwas verarbeiten. Kannst ja zurück zu den Nazis auf schwertarsch.depp

      Löschen