Dienstag, 14. Juli 2015

Bauern

Die Subventionierung von Kulturballast reduziert unseren Lebensstandard

Es gibt in Europa viel völkische Verklärungen und fehlerhafte Romantik im Bezug auf den Bauernstand. Die Europäer subventionieren ihren Agrarsektor und den besagten Bauernstand, so dass sie um die 40% mehr für ihre Nahrungsmittel ausgeben als bspw. US-Amerikaner. Der Subventionsindustrie kostet das selbst natürlich nichts, denn die wird vom Steuerzahler zwangsfinanziert und hat mit Pensionsansprüchen im Rücken auch jede Menge Zeit sich immer neuen Schwachsinn auszudenken.
Wem die Produktionsmittel nicht gehören (und wenn sie allen gehören, gehören sie niemandem), der erhält und erneuert sie nicht; wer bei mangelnder Effizienz nicht der Gefahr totaler Eigentums- und Existenzvernichtung ausgesetzt ist, der strebt nicht nach optimaler Produktivität; wer bei strukturellem Wandel nicht durch Konkurs und Eigentumsverlust zur Aufgabe gezwungen wird, der konserviert das Unbrauchbare und Ineffiziente durch Verschwendung von Arbeitskraft und Kapital (sprich: Volksvermögen im richtigen Sinn des Wortes) und verhindert das Entstehen des Neuen und Leistungsfähigen; und wem die freien Preise nicht die Signale geben können, was er tun und was er lassen soll, welche Produktionsfaktoren wie knapp sind, und welche Kombinationsformen optimal sind, und was die Konsumenten wie einschätzen, wünschen und vorziehen, der kann nicht effizient und nicht produktiv sein, der kann nicht tun und produzieren, was gefragt und benötigt wird, auch wenn er sich noch so große Mühe geben sollte.
- Kreide für den Wolf, Seite 12


Die Gründe für die Subvention und die Erhaltung unwirtschaftlicher Modelle der Agrarproduktion sind immer ähnlich und ziehen sich doch dabei quer durch alle politischen Spektren. Der linksgrüne Lehrer kauft beim Biobauern, weil er sich dann besser fühlt, irgendwie gereinigter und natürlich moralisch aufgewertet. Der Konservative will den Bauernhof erhalten, weil das irgendwie zum Kulturerbe gehört, wenn man weiterhin alte Schweineställe unter Denkmalschutz stellt und Tracht trägt. Für die Nazis ist der Bauernhof natürlich wieder Teil ihrer Blut und Boden Ideologie, weil diese Leute die selbe antikapitalistische Denke vom Nullsummenspiel verinnerlicht haben wie die übrigen Sozialisten auch. Alle sind voll mit Scheisse und alle benutzen Wörter wie Nachhaltig um die Verschwendung von Ressourcen aus ideologischen Gründen zu rechtfertigen.

Das Grusel-Instrumentarium der EWG-Marktordnungen setzt sich zusammen aus:
- administrierten Preisen (Richtpreisen, Orientierungspreisen, Grundpreisen, Schwellenpreisen, Einschleusungspreisen, Referenzpreisen und Interventionspreisen),
- Abschöpfungen und Erstattungen (Einfuhrabschöpfungen und Ausfuhrabschöpfungen, Exporterstattungen und Import- Ausgleichszahlungen),
- Vorausfixierungen von Abschöpfungen und Erstattungen,
- Ein- und Ausfuhrlizenzen, - Sicherheitsklauseln (völlige oder teilweise Aussetzung der Ausgabe von Import- und Export-Lizenzen; völlige oder teilweise Ablehnung von Anträgen auf Vorausfixierung und Lizenzen; Aussetzung von Importen und Exporten; Erhebung von Abschöpfungen auf Exporte),
- Verwaltungsausschüsse (zur Überwachung der Kommission bei der Durchführung der Marktordnungen).

Die erklärten Zwecke des gespenstigen Höllenspuks sind:
1. Mit Abschöpfungen (= in der Höhe schwankenden Einfuhrabgaben) sollen Importwaren aus Drittländern so verteuert werden, daß sie nicht unter den Preisen angeboten werden können, welche die EG alljährlich festlegt. Agrarexporte werden entsprechend subventioniert, oder – falls bestimmte Agrargüter in der EG billiger sind als auf dem Weltmarkt – „abgeschöpft”.
2. Neben dem Schutz vor billigen Einfuhren werden den EG Bauern für wichtige Agrargüter Mindestpreise garantiert. Können diese auf dem Markt nicht erzielt werden, wird die Ware mit öffentlichen (EG-)Mitteln aufgekauft und eingelagert (oder vernichtet).
 - Kreide für den Wolf, Seite 127-128

Bio
Das Label Bio hat weniger durch seine eigenen Vorteile überzeugt, als eher dadurch die Konkurrenz schlecht zu machen und diese quasi durch Disqualifikation zu übertrumpfen. Oder zumindest glaubten die Ökos, dass das so (wiedermal) funktionieren würde. Doch der Biomarkt, welcher sich ohnehin nur bei ideologisch verbrähmten Besserverdienern wie linken Lehrern usw. etablieren konnte, bröckelt bereits wieder. Zumindest in der Wahrnehmung der deutschen Verbraucher. Dazu entwickeln sich die Bio Hersteller zu solchen Netzwerken, als welche sie die Konkurrenz eigentlich erklären wollen. Demeter und Naturland bspw., dieses Netzwerke funktionieren genau wie die Netzwerke, die man mit moralischer Überlegenheit vertreiben will. Nur hier zahlt man sogar mehr für weniger. Man betreibt Kampagnen gegen die konventionelle Agrarwirtschaft oder den Gentechniksektor und schürt Ängste davor, dass der arme kleine Bauer demnächst auf alle seine Schweinchen Pantente an Monsanto zahlen muss. Das kommt beim erwähnten linken Besserverdiener gut an, hat mit der Realität aber nicht viel zu tun.

Betreibt man Biolandwirtschaft, so können bis zu zwei mal im Jahr Kontrolleure des jeweiligen Netzwerkes dessen Bio-Standard man vertreiben will den eigenen Hof besuchen und einem dabei ins Arschloch schauen. Die konventionellen Anbieter geben sich in der Regel einfach mit einer Saatguttreuhand bzw. dieser Lizenzgebühr zum Anbau zufrieden. Es ist längst alles gekreuzt und genmanipuliert.

Die Masse des Massenproduktes Bio wird nicht aus der deutschen Produktion geliefert, sondern aus dem Ausland und eben von großen Konzernen. In den USA gehört bspw. Horizon Organic zu Dean Foods, einem der größten konventionellen Lebensmittelkonzerne der Welt. Die Übergänge sind fließend.
In Deutschland kehrt auch ungefähr jeder zweite Biolandbau wieder zur konventionellen Landwirtschaft zurück bzw. wird rückumgestellt, wie es im Thünen Report heißt.

Kleine Biobauernhöfe produzieren nicht unsere Lebensmittel, sie produzieren unsere Luxusgüter. Aber es gibt genug Dummficker in Deutschland, die quasi fordern dass Bio der Mindeststandard für alle Lebensmittel sein sollte, was den Bankrott einer Industrie und den Hungertod der halben Bevölkerung bedeuten würde, sowie der Verarmung der übrigen Häflte. Das ist auch oft der gleiche Abschaum der dann linke Propagandafilme wie We feed the World auf Facebook teilt und westlichen Konzernen die Schuld am Hunger in der dritten Welt gibt.


Kulturerbe
Family Famers have not been Saints. Most Agrarians are obtuse and blunt, not sensitive People at all, much less they are well-read Students of History, hardly at all inquisitive liberal minds, ignorant entirely that they are now targeted in the cross hairs of the complacent american public. Need i add that few are physically attractive Persons, not imaginative in dress.
 - Victor Davis Hanson

Was für ein Kulturerbe will man eigentlich mit dem Bauernstand erhalten? Der Vorteil der US Landwirtschaft war ja eben, dass es dort nie eine Peasantry, also Bauern die einfach Pächter waren und ansonsten ohne Landbesitz, gab, sondern Farmer mit Besitz das Fundament für deren Gesellschaftsmodell waren. Das haben wir in Deutschland auch heute nicht. Die meisten Bauern sind genossenschaftlich organisiert, teilen sich das landwirtschaftliche Gerät, sind selbst Teil von Vertriebsnetzwerken und folgen staatlichen Regulierungen und Verordnungen. Kann man hier von tatsächlichen Besitzern sprechen?
In addition to sustaining prices and preserving the family farm through the heredity law, the Nazis gave special attention to enhancing the dignity of rural life. Every autumn, they held Harvest Thanksgiving Day, a festival that attracted close to one million farm folk to the city of Hameln to hear the Fiihrer praise the peasantry as the "future of the nation." Many of the farmers wore traditional costumes handsewn for the occasion. In the countryside, representatives of the Food Estate's Department of Peasant Culture revived old traditions and invented new customs, such as a ceremony to mark the handing down of the family farm to the heir and new Bauer. In keeping with Darre's notions. Food Estate agents even fostered rural heraldry by encouraging famiers to submit family coats of arms — most of which turned out to be bogus crests created by companies eager to exploit the "new aristocracy."
 - The New Order - p.163

Was hier bewahrt werden soll ist eine ineffektive Form von Landwirtschaft um die sich immer noch eine perfide Blut und Boden Ideologie rangt, sowohl aus dem dritten Reich als auch aus der DDR übernommen. Die Enteignung der Kulaken, der russischen Großgrundbesitzer, und die Verteilung ihres Landes an viele Kleinbauern oder eben Kolchosen brachte dort die Landwirtschaft fast zum erliegen. Da üben die Nazis auch gerne den Schulterschluss mit dummen, linken Weibern um Plastiktüten zu boykottieren.
Although the flight from the land occurred in all industrialized nations, it reached crisis proportions in the Third Reich. Between 1933 and 1939, an estimated 1.5 million Germans—12.5 percent of the rural population — left the farm.
 - The New Order - p.165

Die moderne hat das gefährliche und mühsame Arbeitsfeld der Landwirtschaft Konzernen und ihrer mechanischen Vorgehensweise überlassen und viele Bauernsöhne und -töchter von Arbeiten auf dem Hof befreit und sie von diesen in klimatisierte Büros überführt, welche demnächst auch wieder dadurch abgelöst werden einfach von Zuhause aus arbeiten zu können, wo man sich seine Zeiten selbst aussucht.


Monsanto soll alles platt machen
Das beste Argument für Agrarkonzerne sind fünf Minuten Gespräche mit deren Opposition. Sehe ich heute in der deutschen Kulturlandschaft den Flickenteppich aus Getreide, Mais und Rapsfeldern, so denke ich mir oft, dass ein Agrarkonzern das ganze platt machen könnte und wir dann nur noch die Hälfte für Lebensmittel zahlen. Die Höfe und Dörfer sterben sowieso aus, also wieso dem Ganzen noch Geld hinterher werfen und das ganze noch subventionieren.


In der Krise
Macht ein Bauernhof in der Krise Sinn? Gerade als eben Kleinwirtschaft die primäre Versorgungsquelle mit Nahrung war gehörte Hunger zur Normalität. Die fehlende Spezialisierung in der romantisierten Mischwirtschaft von Schweinchen, Hühnern und ein paar Kühen wird dir in der Krise auch nicht groß helfen. Vorallem wenn du nicht nur durch Produktion sondern auch durch Schutz des ganzen eingebunden wirst.
Aber heute hat man halt noch diverse Krisenpropheten und Agrarrebellen die ihr Geld mit Vorträgen und Führungen durch subventionierte Musterhöfe machen und damit kinderlosen alten Deppen was von der sicheren Insel im Sturm verkaufen.

Wer sich heute einen Bauernhof anschafft und den noch bewirtschaften will, der sagt seinem Privatleben quasi adieu und muss zudem den Hof querfinanzieren bzw. selbst noch subventionieren und den Staat um jede Förderung melken können. Wer jetzt bereits über 40 ist und nicht mindestens zwei Söhne hat, der kann das Projekt Bauer sowieso vergessen. Es kann sich in manchen Bereichen lohnen wenn die eigene Frau das Land bewirtschaftet während der Mann den Löwenanteil an Einkommen generiert, allerdings konkurriert ein solches Bauer-sucht-Frau Konzept mit allen anderen Angeboten in unserer Gesellschaft.

Ein bisschen Hoffnung gibt es dadurch, dass das Commuting für Bürojobs sich wohl extrem verringern wird, vorrausgesetzt die Babyboomer beissen endlich ins Gras und machen Firmenpositionen frei für ideologiefreie Pragmatiker die mit einem Computer aufgewachsen sind. Ergo man wird dann auch vom Land aus die selbe Arbeit machen können, wie man sie im städtischen Büro machen könnte.

Die Idee jedenfalls, dass kleine Höfe und Selbstversorgung einen durch die Krise eines Zusammenbruches bringen werden, ist komplett wahnsinnig, weil die gesamte Bevölkerung um die Mehrwertproduktion dieser Agrarwirtschaft konkurrieren wird. Kleintierhaltung im privaten, eigene Gärten und sowas, das kann funktionieren, aber die Agrarindustrie muss Konzernen überlassen werden, die auch ohne Subventionierung ein geringes Preisniveau bieten können, ohne das Milchbauern demonstrieren gehen, die sich schon vor 20 Jahren einen anderen Job hätten suchen sollen.





Siehe auch:
The Land Was Everything: Letters from an American Farmer



Kommentare:

  1. Ist eine komplett deregulierte Landwirtschaft nicht unter Umständen stärker ausfallgefährdet in einer Krise?
    Wenn es ans Eingemachte geht sind die Regionen im Vorteil, die Lebensmittelproduktion möglichst schnell wieder hoch fahren. Das sollte dann am schnellsten klappen, wenn man auf keine Importe (von was auch immer) angewiesen ist.

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    1. Du hast in Deutschland für jedes Bundesland ein Landwirtschaftsministerium und dann noch mal das des Bundes. Hast du irgendwie das Gefühl, dass deren Regulierungen irgendwelche Umstände schaffen, wodurch die deutsche Landwirtschaft weniger ausfallgefährdet ist?

      Hier gleich mal meine Lieblings-Headliner von der HP des BM für Landwirtschaft:

      "Durch freiwillige Verbindlichkeit zu mehr Tierwohl"
      "Engagement gegen Lebensmittelverschwendung"
      "Budget von 20 Millionen Euro ist Teil der Bundesinitiative Ländliche Entwicklung."

      Hast du Gefühl die Leute die sich sowas ausdenken machen deine Versorgungslage mit Lebensmittel sicherer oder billiger?

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    2. Nein. Ich frage mich nur, wie sich eine halbwegs effiziente Landwirtschaft organisieren lässt, die nicht komplett abhängig ist von einem funktionierenden Weltmarkt für Saatgut, Futter- und Düngemittel und Pestizide. Den der wird in der Krise wohl zumindest vorübergehend nicht funktionieren.

      Wenn es richtig hart kommt werden die Regionen im Vorteil sein, die als erste die Lebensmittelproduktion wieder ankurbeln (und sich schützen) können.

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    3. Solange die Musik spielt, müssen alle tanzen. Wenn dann nicht genug Stühle für alle da sind, scheiden Leute aus. Wen interessiert in dieser Situation welches Stück als nächstes läuft?

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  2. Sorgst du dich ums Gemeinwohl weil du von Konzernen billige Lebensmittel produzieren lassen willst? Du bist doch sonst nicht so weich. Ich sorge mich nicht. Ja, sollen sie ins Gras beißen, die ganzen völlig verblödeten und verfetteten Alöcher, die mir auf den Sack gehen, besonders die Fraktion von dieser Rentner-Diktatur in diesem Land.

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    1. Hier gehts um knallharte Eigeninteressen den Zivilisationsstandard der meinen PC und mein Internet ermöglicht zu sichern.

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    2. Verstehe ich jetzt nicht. Wenn es Dir um knallharte Eigeninteresse geht, solltest Du Dich auf Steuervermeidung konzentrieren und permanent analysieren wo das Gras weltweit gesehen grüner ist, damit Du dorthin ggf auswandern kannst anstatt über Gegebenheiten zu lamentieren, die Du ohnehin nicht ändern kannst. Hast Du doch an anderer Stelle ("Mir egal!") richtig erkannt.
      Und alles in allem ist Schland trotz allem Sozialmüll noch ein vergleichsweise guter Ort zum Leben. Sieht man allerdings nur aus einer Perspektive von außen.
      Aber zum Thema Landwirtschaftssubventionen. Überschüsse verdenken nicht mehr " vernichtet". Das geht heute so:
      Russland verhängt einen Importstopp für EU Obst....Ganz ganz schlimm für die armen Bauern. Der EU Landwirtschaftssubventionen Notfonds ersetzt ihnen die Verluste zu 80% des Marktpreises. Die Überschüsse werden an Biogasanlagen geliefert und von deren Betreibern so vergütet, das etwa 40% des Marktpreises herauskommt.
      Wie die Beseitigung der Überschüsse abläuft interessiert letztlich kein Schwein.
      Seitdem überlegen wir, ob wir im Dorf nicht einen Putin Fanclub gründen sollten :)).
      Alte Regel im Nannystaat:
      Wir müssen lernen zu klagen ohne zu leiden!

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    3. Du denkst dabei dass ich die selben Interessen habe wie du. Ich habe eine eigene Agenda und eigene Prioritäten. Oder dass sich solche Artikel an andere Leute richten als an die für die ich das schreibe.

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    4. Interessen sind letztlich dann relevant, wenn man sie selber durchsetzen kann. Alles andere ist Pegida.
      Wenn man einen Tanker allerdings nicht versenken kann, und Landwirtschaftssubventionen kann man nicht versenken, sollte man es (imho !)ignorieren oder versuchen ihn zu kapern.

      Der Typ, der gerade in Berlin für 1000€ von einer senatseigenen Wohnungsbaugesellschaft ein heruntergekommenes Mehrfamilienhaus mietet und es dem Senat für 10000€ als Flüchtlingsunterkunft weitervermietet hat, hat insofern meine aufrichtige Hochachtung.
      Jetzt überlegen die Gutmensch-Honks, wie sie aus den Verträgen kommen. :))

      Für Leute, die solchen Regeln folgen nur mal ein Tipp. Die bescheuerte IHK mit ihren Zwangsbeiträgen ist für Selbstständige ein Tanker, der nicht zu versenken ist, aber dafür extrem leicht zu kapern.
      Als Kaper-Prämie lockt ein mehrjähriges, gutbezahltes, leistungsloses Pöstchen bei dem man auch noch die Ex so unterbringen kann, dass sie einen nicht mehr auf den Zeiger geht.
      Einfach unglaublich was so abgeht, wenn man mit offenen Augen durch die Gegend
      geht.
      Aber so sind nun mal die Anreiz in Schland. Kann man drüber klagen oder man nutzt sie einfach aus.

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    5. Schnallt ihrs nicht? Das geht nicht darum was jetzt ist, das geht darum dass Leute wie Ich das nicht nachmachen, wenn die Leute die es jetzt machen alle tot sind.

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  3. da ist ein kleiner fehler: große betriebe sind nicht automatisch effizienter als kleine. ich würde mich nicht wundern wenn auch die großen einiges vom subventionskuchen für sich abschneiden.
    ansonsten: weg damit, alles plattmachen und nach der krise nicht wiederaufbauen.

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    1. Nur weil diese Möglichkeit existiert ist meine Aussage damit nicht gleich ein Fehler. Vor hundert Jahren gab es in Deutschland noch um die 120 Traktorenhersteller. Meinst du damals waren Traktoren erschwinglicher als Heute mit 52 Herstellern weltweit? Und natürlich langen auch die großen beim Subventionskuchen ordentlich zu.

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  4. Du wirst Dich genau entlang der Anreize bewegen, die das zukünftige System bereitstellt. Und sei es, dass Du nur unauffällig die Ressourcen sammelst um im richtigen Moment abzuhauen. Deine Überzeugungen was richtig oder falsch ist, ist dabei völlig zweitrangig.

    Es sei denn, Du bist ein bescheuerter Dissident, der sich freundlicherweise als abschreckendes Beispiel bereitstellt.
    Mich hat man mal gefragt, was ich zu DDR Zeiten getan hätte. Antwort: Grenztruppen um Fluchtwege auszukundschaften und vorher ein kostenloses Studium abzufangen.

    Und meine Frau hätte ich eine halbe Stunde vor der Flucht gefragt, ob sie mitkommen will. Unauffällig mit Fesseln und Knebel in Bereitschaft versteht sich :)).


    Mit der Weisheit meiner Jahre :) kann ich Dir versichern, dass Du als Libertärer die beste Zeit in Umbrüchen wie 45 oder 89 hast, unmittelbar wenn die alten Strukturen gerade zerbrochen sind.
    Aber diese Zeiten sind leider bedrückend kurz.
    Danach beginnt wieder die Seilschaft der gleichen Idioten unter anderen Label in einer neuen Generation .
    Carpe diem.. Und Ende der Debatte von meiner Seite.

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  5. In Europa gibt es viel mehr staatliche Vorschriften, die Kosten verursachen, und höhere Steuern. Wie sollte also ein Bauer in Europa zu gleichen Preisen produzieren können wie einer in Amerika, Asien oder Afrika?
    Oder sollte man einfach alles aus dem Ausland importieren und hier die Bauernhöfe still legen?
    Ich denke es geht in der heutigen industriellen Landwirtschaft weniger um irgendwelche verklärten romantischen Vorstellungen, als mehr um die Vermeidung von Raubbau und Umweltschäden. Ein Beispiel: In den 50er und 60er hat man massiv Stickstoff ausgebracht um hohe Erträge zu haben, wodurch aber die meisten Brunnen vergiftet wurden.

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  6. Sollten Kleinbauern subventioniert werde, damit der ländliche Raum bevölkert bleibt?
    Glasklares ja.
    Klar, es gibt verstrahlte Typen dort.
    Neulich wurde erst wieder einer öffentlich in meinem Jagdverband zugeritten. Hatte Störche beim Pflügen mit seiner Flinte geschrotet und praktischerweise gleich untergepflügt...

    "Hab ich doch für Fischreiher gehalten....Was, die darf ich auch nicht schiessen?" 😵 (

    Ok, aber es ist eine gutmenschfreie Zone und allein deshalb geht der Wahn dieser Zeit an uns noch vorbei. Jeder Cent ist dort um Klassen besser verschwendet als in der Sozialindustrie.

    Hier mal ein Beispiel für eine perfekte Bauernsubvention:

    http://m.welt.de/debatte/kolumnen/Fuhrs-Woche/article144697802/Frankreichs-Woelfe-moegen-vor-allem-Schafe.html














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    1. Wieso sollte jemand anderes Leuten den Ort im Grünen finanzieren? Fuck that. Fick diese ganze Dorfkultur.
      Und was die Wölfe angeht, so traue ich denen zwar schon zu dass die in ihrer "Surplus Killing" Überlebensstrategie unter den Schäfchen einen hohen Bodycount verursachen. Klar ist aber auch, dass der Franzose von Grund auf verdorben ist, weshalb man davon ausgehen kann, dass die lügen um an Entschädigungen von der Regierung zu kommen. Bescheisst halt ein Nutztierhalter den anderen.

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    2. Ach lass mal die Wölfe aussen vor und schau mal wie wenig organisierte und glaubwürdig Gewaltandrohung reicht um einen Sozialstaatsraid durchzuziehen.

      "Dann treiben wir die Schafe ins Ministerium und dann können sie sie selbst zählen!"

      Und schon bricht die Kontrolle zusammen.

      Sowas bekommen in Schland nur Migranten vor die Reihe.

      PS. Grundsätzlich hab ich nix gegen Wölfe. Nur gegen hässliche, verfettete Weiber, die auf dem Heiratsmarkt nicht mehr vermittelbar sind und beim NABU Wolfsprojekt untergekommen sind und sich "Ranger" nennen.

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    3. Vielleicht auch beim NABU Hörnchenprojekt.
      http://www.berliner-kurier.de/kiez-stadt/weil-sie-verwechselt-werden-sterben-unsere-niedlichen-eichhoernchen-aus-,7169128,31354520.html

      Wenns hier demnächst Grauhörnchen gibt snatch ich mir welche und mach sie mit Teigtaschen.

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  7. Österreich: Bauern fordern Kontrollen der Lebensmittelpreise. Das Landwirtschaftsministerium prüft gerade, ob das geht.

    http://wirtschaftsblatt.at/home/nachrichten/oesterreich/4907112/Lebensmittelpreise_Neue-Behorde-im-Anrollen?xtor=CS1-15

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