Donnerstag, 23. Juli 2015

Raiding

Deins wird Meins

Situationsanalyse
Es kann der Zeitpunkt kommen an dem es heisst: Du oder Ich. Wann dieser Zeitpunkt gekommen ist muss aber genau eingeschätzt werden können. Ist eine Post Collapse Situation eingetreten und der Zusammenbruch der öffentlichen Ordnung erfolgt, heißt das aber nicht, dass das lange so bleiben muss und sie nicht durch diverse andere Formen von Ordnung ersetzt wird.

Ein typisches Beispiel für kurzzeitige Erfolge bei der opportunistischen Umverteilung von Vermögenswerten in einem Krisenszenario sind natürlich Plünderer, die je nach eigenen Fähigkeiten und Wissensstand unterschiedliche Ziele auswählen. Manche Plünderer räumen Geschäfte für Sportschuhe aus um mehrere Kartons Air Jordans nachhause zu schleppen, damit diese dann zu Preisen unter dem Marktpreis verkauft werden, am besten bevor das Modell aus der Mode gekommen ist. Etwas klügere und besser organisierte Gruppen räumen Apotheken aus, da Medikamente und Drogen auf dem Schwarzmarkt immer sehr begehrt sind. Hierbei muss man aber wissen was man sich greift, ergo ein bestimmter Wissenstand ist Grundvorraussetzung. Dies sind Überlebenstechnisch betrachtet aber meist eher Luxusgüter. Für den einzelnen Survivalisten ohne Gangstruktur kommt dieses Betätigungsfeld nicht in Frage. Für diese ist Plündern keine gute Idee.


Auf längere Sicht, ergo wenn ein Ende der Krise nicht absehbar ist, werden Menschen um überlebenswichtige Dinge hart konkurrieren. Eventuell wird der Plünderung von Lebensmitteln und dem gegenseitige Raub von Nutztieren die harte Konkurrenz um Luxusgüter folgen. Dinge die nicht essentiell überlebenswichtig sind, aber die das Leben angenehmer machen und nicht länger einfach reproduziert werden können. Sei es entweder um diese Dinge selbst zu verwenden, oder um sie mit dem hohen Marktwert den sie dann haben weiter zu verkaufen.

Was für den organisierten Survivalisten in Frage kommt, denn es wird dann sowieso nur noch organisierte Survivalisten geben, ist die Langzeitstrategie im Post Collapse Fall, wenn ein Ende nicht absehbar ist. Hierbei geht es darum die eigene Gruppe zu strärken, auch indem man die Ressourcen anderer Gruppen übernimmt, eventuell mit der Gruppe selbst.


Ziele bestimmen

Wie in einem vorherigen Beitrag bereits beschrieben kann es nützlich sein gewisses Vorwissen über die Existenz von Preppern und "Überlebensgemeinschaften" im oder am Rand des eigenen Aktionsradius zu haben. Sind einzelne Individuen die man ausfindig machen konnte nicht verrückt, verfügen sie nicht über bizarre Ansichten und dergleichen, so sollten diese zu dem fraglichen Zeitpunkt längst in die eigene Gruppe eingegliedert worden sein. Sind diese Individuen und Gruppen allerdings voll mit Scheisse, so sind sie als mögliche Ressourcenquelle zu betrachten.


Ziele kategorisieren
Je nach Fertigkeiten der eigenen Gruppe sind verschiedene Kategorien von Zielen bzw. Zielgruppen innerhalb oder außerhalb des eigenen Fertigkeitenlimits. Sehen wir uns also mal solche Kategorien an.

- Der Einsiedler oder Last Man on Earth
Eine einzelne Person die zu fast 100% männlich sein wird und irgendwo in einem Haus oder einer Wohnung die Krise ausharrt. Da sie isoliert ist hat sie entweder Vorräte oder eine Nahrungsquelle in der Nähe. Wahrscheinlich auch ein Warn- und Alarmsystem. Vielleicht ist es aber auch nur Jemand der einsam auf den Tod wartet.

Man kann solche Leute entweder einsammeln und in die eigene Gruppe eingliedern, oder man beobachtet sie für mindestens einen Tag bis man ein Bewegungsmuster erstellt hat um sie dann auszuschalten. 

- Das Paar
Findet man Paare in einer Post Collapse Landschaft, dann wird es sich dabei in der Regel um sterile Alte handeln die eben zurückgeblieben sind als alle anderen flüchteten. Dann warten sie auf das Ende und hören vielleicht Ring my Bell von Anita Ward auf Vinyl.
Andernfalls wäre die Frau wahrscheinlich schon zu einer größeren Gruppe mit besserer Versorgung und Verteidigung übergelaufen, oder beide hätten sich in einen größeren Familienverband zurück gezogen.

Ich und mein Mädchen gegen den Rest der Welt gibt es nur in der Fantasie

Findet man aber ein jüngeres Paar abseits größerer Strukturen, so ist davon auszugehen dass hier ein paar gewichtige Argumente in der Beziehung existieren um die Frau davon abzuhalten sich ein besseres Los zu suchen. Ergo bedeutet das Vorräte und eventuell Waffen. Observation wäre angebracht. Ein Eingliedern in die eigene Gruppe macht hier keinen Sinn. Paare die bis dahin durchgehalten haben werden Loyalität in erster Linie füreinander haben, was sogar darin resultieren kann, dass die Frau den Mann dazu motivieren wird in der neuen Gruppe seine eigenen und damit ihre Vorteile auszunutzen, was bis dahin gehen kann hintergangen zu werden. Was Sinn machen könnte wäre eine Art von Verbindung wie sie der Staat gegenüber seinen Bürgern pflegt oder man sie auch in schlechteren und ethnisch geprägten Vierteln von großen Städten findet, sollten brauchbare Fähigkeiten oder Ressourcen vorhanden sein. Kann aber auch darin resultieren, dass sie innerhalb weniger Stunden den eigenen Standort verlegen und ihre Ressourcen eventuell einer konkurrierenden Gruppe zufallen.

- Die Familie
Hierbei handelt es sich um eine mehr oder weniger intakte traditionelle Lebensgemeinschaft mit einem oder mehreren Kindern und eventuell den Großeltern, da jüngere Leute entweder aus der Stadt auf das Land ausweichen werden zu den besagten Großeltern, oder umgekehrt. Es kann völlig unterschiedlich sein wie die Versorgungslage in dieser Lebensgemeinschaft sein wird. Es kann sein dass die ganze Familie so gut es geht produktiv ist und eben sich selbst tragen und sogar einen kleinen Mehrwert erwirtschaften kann, oder sie ist klamm und die dazu fähigen Mitglieder sammeln in der örtlichen Umgebung oder plündern eben von noch schwächeren Gruppen. In einer späteren Phase kann man solche Familien in die eigene Gruppe übernehmen, sofern man sich ihnen gegenüber Rückversicherungen schaffen kann. Damit ist gemeint ihre Kindern mit Kindern von anderen Gruppenmitgliedern zu "verheiraten" oder diese, sofern keine passenden Gegenstücke vorhanden sind, zumindest als Geisel zu halten. Damit schafft man dann ein Wir und das Familienoberhaupt, dass die eigene Gruppe zum Vorteil seiner eigenen Kinder gefährden könnte, wird auf eine relativ sanfte Weise der Motivation beraubt irgendwas dummes zu versuchen. Dies war die längste Zeit der zivilisierten Menschheit gängige Praxis.

- Der Clan
Das ist eine Struktur die man später am Häufigsten antreffen wird. Clans sind mehrere Familien, sowie Dörfer und Ortsteile größerer Städte, die sich zusammen geschlossen haben. Es kann sich dabei um produktive kleine Zivilisationen handeln mit denen man handeln kann, es könnten aber auch räuberische Kannibalen sein. Muss man gegen diese Mehrfamilienverbände vorgehen, dann muss man sie dort treffen wo es am meisten Schaden anrichtet. Kann eine solche große Gruppe Widerstand mobilisieren, dann wird sie eine zu große Gefahr für Überfallaktionen. Hier hängt mehr von Beobachtung ab als bei kleineren, übersichtlicheren Gruppen.


- Die Organisation
Als Organisation bezeichne ich jede besser strukturierte Gruppierung die eine ideologische, religiöse oder politische Identität geformt hat. Dabei kann es sich um einen Stammesverband mit Familien handeln, ist aber nicht zwangsläufig so. Bei den unendlichen Möglichkeiten wie solche Organisationen aussehen können sind sie jedoch fast immer predatorisch und expansionistisch.
Solche Organisationen können jede Menge Ressourcen bieten, weil sie in der Struktur fortgeschrittener sind als ihre Macht einfach auf Rüben und Konserven aufzubauen. Dies reicht von simplen Dingen wie Medikamenten bis zu eventueller eigener Drogenproduktion und Autowerkstätten für erbeutetes Material, sogenannten Chop Shops.
Überfallaktionen können sie auch verlangsamen, sabotieren und soweit schwächen, dass man anderweitig offensiv gegen sie vorgehen kann. Was solchen Organisationen immer weh tut ihre Einkommensquellen anzugreifen. Auch Weichziele anzugreifen kann völlig legitim sein.


Operatives Vorgehen

- Aufklärungsphase
Die erste Phase beschäftigt sich mit der Aufklärung, denn man kann nicht überfallen was man noch nicht gefunden hat. Hierbei hängt alles von den zur Verfügung stehenden Ressourcen der eigenen Gruppe ab, ob man lediglich Verkehrswege überwacht und Bewegungsmuster erkennt um abzuschätzen wo sich wer aufhält, oder ob man kleine Teams auf Fernspähoperationen losschicken kann.

- Überwachungsphase
Hat man dann ein Objekt gefunden beginnt die Überwachungsphase. Hierbei werden Skizzen des Objektes angefertigt, Tagesabläufe analysiert, Bewegungsmuster einzelner Personen festgestellt, welche Aufgaben diese erfüllen und was es an Material zu erbeuten gibt.

- Planungsphase
Hat man genug Informationen gesammelt sucht man sich ein passendes Ziel aus. Aufgabenteilung, Angriffsrouten, Ausweichplan, Rückzugswege, nötiges Werkzeug und so weiter.

- Zugriff und Aktionsphase
Die letzte Phase ist die, in der die Mission selbst durchgeführt wird. Man sollte einplanen mehr Kräfte heranzuziehen als für die Ausführung selbst benötigt werden, einfach um die eigenen Flanken zu schützen und eventuell den eigentlichen Operationskräften zu Hilfe eilen zu können.
Der Zugriff erfolgt dann, wenn das Ziel gerade am schwächsten ist. Dies kann im Morgengrauen sein wenn die Nachtwache erschöpft ist und die Sinne der Tagschicht noch vom Schlaf getrübt sind, oder während der Mittagspause wenn sich Leute zum gemeinsamen Essen treffen.


Werkzeug

Dinge mit denen man Türen, Fenster und dergleichen aufbrechen kann werden für gewöhnlich für Polizei, Feuerwehr und Militärbehörden in spezieller Ausführung produziert und diese Sets sind unter Namen wie Breaching Kit zu finden. Diese Dinge sind für die grobe Arbeit, das Aufbrechen. Für gepanzerte Türen oder Tresore eignen sich auch Hammer, Meißel und Brechstange.

Für ein leises Vorgehen wäre es anzuraten sogenannte Schlagschlüssel oder "Bump Keys" zu verwenden. Gummihammer nicht vergessen. Auch bei Hammer und Meißel sollte man, sofern nicht schon ein Gummiaufsatz vorhanden, zumindest einen Lappen verwenden um den Schall etwas zu dämpfen.

Nachtsichtgeräte für mindestens einen in der aktiven Gruppe und die Überwachungsteams wären anzuraten.

Für den Transport der Beute eignen sich am besten Rucksäcke die mit Kordeln zugezogen werden und Gestell oder zumindest eine Rückenpolsterung besitzen. Diese ganzen neuen taktischen Scheissdinger mit horizontalen Reissverschlüssen taugen nichts für ein solches Vorgehen.

Rucksack Tragegestelle wie das vom ALICE Rucksack eignen sich auch um darauf kleine Munitonskisten und Kanister zu befestigen. Hat man eine Quelle für Treibstoff ausgemacht, so sollte man auch eine Umfüllpumpe einpacken.

Die Beute die man dabei selbst macht muss nicht gleich ins eigene Lager transportiert werden, sondern kann auch unterwegs in dafür vorgesehene Verstecke verteilt werden.



Siehe auch:
Andere Prepper im Post Collapse Fall


Kommentare:

  1. Ich rechne zwar nicht wirklich mit einem Totalausfall der Zivilisation in Europa, aber wenn werden wir ganz schön am Arsch sein.
    Gesetzt den Fall es kommt ein Bürgerkrieg zwischen Refugees und Autochthonen wird es hart und lang. Die Chancen für die "Einheimischen" sehe ich dabei immer noch als relativ gut an. Wenn die Flutung mit Migranten weiter so anhält im selben Maße negativ.
    Finanzcrash kein größeres Problem, ich denke nach spätestens 3 Mon. gibt es neues Geld und der Spas fängt wieder von vorn an, ich rechne aber eher mit max. 1 Mon.
    Das Problem sehe ich wirklich eher in der Flutung mit Refugees und dem Zusammenbruch der Sozialsysteme und den daraus entstehenden Problemen. Atomschläge und Naturkatastrophen lasse ich jetzt mal ausen vor.
    Bei Toatalausfall der Zivilisation scheint wohl, wenn die Vorräte fast aufgebraucht sind, der Raid eine absolut sinnvolle Alternative der man sich nicht entziehen kann so man überleben will.
    Scheiss Spiel, aber was solls.

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    1. Du traust den Leuten die da aus dem Boot krabbeln aber ziemlich viel Potential und Support zu. Wenn es hier ungemütlich wird, dann werden die einfach weiter ziehen.

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    2. Ich hab mir das Zeug was da aus dem Boot gekrabbelt ist heute mal näher angesehen, ich traue dem Zeug durchaus Potential zu sobald die sich hier eingenistet und Strukturen aufgebaut haben a la Miri. Meist halbhohe halbbraune Männlein, ein paar Bärtige und Neschers, zu 85 Prozent junge Männer, muss ich nicht haben.
      Solang die hier gepampert werden bleiben sie, wenn nicht werden die sich holen was sie brauchen. Angefangen hat es schon trotz Pampers.

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    3. Die werden vielleicht in bestehende Strukturen übernommen werden aber selber bauen die nichts auf. Deshalb ist diese Formulierung "Bürgerkrieg zwischen Refugees und Autochthonen" einfach dämlich.

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    4. http://www.ibtimes.com/refugees-riot-italy-europe-struggles-immigrant-influx-821427
      https://www.youtube.com/watch?v=fPv6u7CmCEo
      Das bedeutet also, dass Szenen wie die obigen in Italien nur deshalb möglich sind, weil die Flüchtlinge auf einheimische Recourcen zurückgreifen können? Dann hätten Flüchtlinge im Falle eines Zusammenbruchs keine Chance, sich nachhaltig in Europa zu etablieren, trotz jüngeren Alters und vergleichsweise hoher Anzahl?

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    5. @61
      Ich kenne solche Szenen aus Italien, aber das ist echt einige Ecken entfernt vom Bürgerkrieg und kann nur geschehen wenn kein Widerstand geleistet wird. Ich hab mich da auch schon gefragt; wo ist eigentlich die Mafia? Und diese Formulierung vom Bürgerkrieg setzt ja vorraus, dass auch zwei Seiten kämpfen. Die Leute die da in der Sommerhitze randalieren werden ja gefüttert, wenn das aufhört kannste die nach einer Woche einsammeln.

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    6. "Die Leute die da in der Sommerhitze randalieren werden ja gefüttert, wenn das aufhört kannste die nach einer Woche einsammeln"
      Klingt irgendwie nach kleinem Jungen der den D-Zug im Tunnel für den Ausgang hält.

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    7. @Anonym
      Jetzt pass mal auf du Dreckstück.
      Ich hab Tonnen von Material über alle möglichen Unruhen und Zusammenbrüche gelesen, du kommst hier her auf meinen Blog für Informationen und jetzt willst du mich dumm volllabern? Was bist du eigentlich für ein Schwächling, dass diese paar Randallierer für dich den Bürgerkrieg bedeuten? Wenn hungernde Asylanten euch fertig machen können, dann soll es so sein. Auf meiner Seite iwll ich solche Schwächlinge nicht haben.

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    8. Ich habe mich schon eine Weile mit dem Thema "raiding" konfrontiert.
      Ich will mir in meinem Leben dieses Karma nicht aufdrücken, einem Anderen seine Grundlage zum Leben gestohlen zu haben.
      Das Leben, was jeder führt, ist eine Lektion.
      Und wie bei jedem Fehlverhalten in Hinsicht auf diese Lektion folgt die "Strafe".
      Ich könnte niemals (so glaube ich) einen Menschen töten und berauben, um weiterleben zu können.

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    9. Fick dich doch.
      Ansonsten finde ich deine Seite recht informativ und lese gern hier.

      Ändert nichts an den Fakten dass, wenn hier weiterhin Europa mit Asylanten geflutet wird bald Schicht im Schacht ist. Wenn das keinen Bürgerkrieg auslöst können sich die Mitteleuropäer sowieso einsargen lassen, das dann aber absolut verdienterweise.

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    10. "Wenn hungernde Asylanten euch fertig machen können, dann soll es so sein. Auf meiner Seite iwll ich solche Schwächlinge nicht haben."

      Ich vermute, dass du dich vor allem auf das "Wollen" beziehst, an der Fähigkeit, diese Leute loszuwerden fehlt es "uns" ja kaum. So könnten die Carabinieri auf dem oben verlinkten Video, wenn sie denn dürften und eben auch wollten, diese Leute schnell in die Schranken weisen.

      Ich finde es eh komisch. Da heisst es immer, jemand sollte was tun etc. Wenn dann jemand etwas tut und z.B. irgendwelche Drogendealerasylanten verkloppt, dann kommen wieder Kommentare wie "das geht so nicht", "das ist Rassismus" etc. Was wollen diese Leute denn eigentlich.
      Ich komme immer mehr auf den Trichter von N.V. und sage mir "Scheiss drauf". Solange es mir und meiner Familie (meinem Clan ;-)) gut geht, ist's ok.

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    11. Also wenn ein kommender möglicher (kleiner oder großer, kurzer oder langer) Bürgerkrieg nicht zwischen Einheimischen und Zudringlingen entsteht, wo dann?
      Zwischen Cola- und Pepsitrinkern? Zwischen SPD- und CDU-Wählern?
      Oder zwischen protestierenden Einheimischen und den tapferen systemtreuen Sicherheits-Lohnempfängern?

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    12. Es wird keinen "Bürgerkrieg" geben. Es wird vielleicht, wenn sich die Lage extrem zuspitzt, hin und wieder Anschläge geben und vielleicht mal einen Politmord, aber keinen Bürgerkrieg. Der Krieg in der Ukraine ist ja schon wieder eingeschlafen, weil der eben auch mit europäischen Demografiewerten geführt wird.

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  2. "Ich könnte niemals (so glaube ich) einen Menschen töten und berauben, um weiterleben zu können."
    Hat ja auch niemand behauptet das du das machen musst.
    Wenn du nix zu fressen hast,dein Blutzuckerspiegel im Keller ist und siehst wie deine Sippe nach und nach abkratzt denkst du wahrscheinlich anders über Karma.

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    1. Ich hab den Kommentar durchgehen lassen weil ich ihn für einen besseren Trolljob halte. Kann aber mit winziger Wahrscheinlichkeit sein, dass solche emotionalen Luschen trotzdem immer noch hier her kommen weils sie die eigene Neugier nach Morbidität dazu antreibt, genau so wie fette Hausfrauen Sex&Crime Geschichten konsumieren.

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  3. " Wenn das keinen Bürgerkrieg auslöst können sich die Mitteleuropäer sowieso einsargen lassen, das dann aber absolut verdienterweise."
    Muttu positiv und voyeuristisch sehen. Existentielle Herausforderungen erhalten frisch und wachsam. Kann man an Israel lernen.

    Und überhaupt, jeder verlauste Asylneger steht mir menschlich näher als eine autochthone Gutmenschin. Der nimmt wenigstens unsentimental seinen Vorteil wahr.

    Selbst für Bürgerkriegssituationen kann man von denen lernen.
    Die kämpfen sich ihre Reviere frei (Duisburg) und lancieren die wirksamsten Gewaltanwendungen selektiv gegen Sozialämter (schon mal ein Kopftuch beim Gehwegsäubern von Hundekot gesehen:D?), die keine Kohle rausrücken wollen oder Richter und Polizisten (Miri Clan).
    Dafür verdienen die meinen aufrichtigen Respekt.
    Ich werde das Schauspiel geniessen, wenn die Rotweinviertel geplündert werden, zumal ich selbst in einem lebe:)).

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    1. Hat keiner gesagt das man von denen nix lernen kann, im Gegenteil.
      Mir steht aber weder der Asylnescher noch der Gutmensch in irgendeiner Weise nah, widerum bedeudet das nicht das man sie nicht benutzen kann oder muss.Selbst befristete "Allianzen" sind nicht auszuschliesen bis die sich von selbst zerlegen oder zerlegt werden. Unter dem Strich gehts mir nur darum das Überleben meines eigenen Arsches und den Rest der dran hängt sowie das meines Haufens sicher zu stellen.
      Wenn das noch einen Spasfaktor als Zugabe hat habe ich damit auch kein Problem.

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  4. "Nachtsichtgeräte für mindestens einen in der aktiven Gruppe und die Überwachungsteams wären anzuraten."

    Vom Preis/Leistungsverhältniss kommen Wärmebildgeräte immer weiter an Nachtsichtgeräte ran. Jetzt schon kann man sich gute Geräte für 1-2k€ kaufen, die jedes NSG in den Schatten stellen.
    https://www.youtube.com/watch?v=rAvnMYqj2c0

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    1. Sind gut, aber bis auf wenige, teuere und vom US Export ausgeschlossene Modelle nicht schussfest.
      Sollten Sie aber imho sein, selbst wenn man sie noch nicht montiert.

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    2. Irgend eine Empfehlung zur Wärmebildgeräte und Nachtsichtgeräte ?

      Nachtsichtgeräte am Kopf tragen und dann über Kimme und Korn zielen zb mit einer Pistole wäre eine Option

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    3. Ich suche eigentlich auch sowas für die vordere VAS Shroud am Fast Helm. Ansonsten reicht mir für Jagd ein billiges Aldi Teil. Und für Flir warte ich, was die Armeen einführen.

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  5. Irgendwas in richtung FAST-Mount dürfte im Preisrahmen eines Mittelklasse-Wagens liegen und damit für uns warscheinlich komplett außen vor. Damit man sich nachts nicht auf die Fresse legt reicht in der tat so ein 200€ NVG-Ding aus dem Aldi, verwende ich ohne Helm-Mount...
    Will man sich so ein Thermal-Visier auf die Waffe montieren (was ziemlich "Overkill" wäre) muss man auch schonmal 4-5k einplanen. Da zu empfehlen sind ATN & Armasight. Ob und wie man die hier in DE bekommt hab ich keine ahnung, eventuell über die Bundeswehr?

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    1. Über die Bundeswehr? Was hast du für Vorstellungen?

      Themal-Visiere und NV ist in den USA aber für den Normalbürger zu kaufen, ich würde da eher auf Schmuggel und den Schwarzmarkt setzen als irgendwie was von der Bundeswehr zu stehlen.

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    2. Falsch verstanden. Aktive Soldaten oder Polizisten können sich auch ITAR Geräte legal besorgen, ohne dass der Verbleib bei ihnen kontrolliert wird.

      Meine ACOG Zieloptik etwa habe ich von einem Italiener, der im Verteidigungsministerium in Rom arbeitet.

      Der konnte das über opticplanets.com problemlos bestellen.

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    3. Ein ACOG ist doch keine regulierte Zieloptik wie Nachtsichtzielgeräte.

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    4. Aber hallo, Du bekommst noch nicht mal ein Leupold CQ. Ich hatte sogar mal Probleme eine Revolver Feder von S&W direkt zu ordern.
      Obama versucht imho die Front zwischen NRA und Waffen Industrie durch Aushungern via ITAR und gezielten Regierungsaufträgen gegen Wohlverhalten zu durchbrechen.
      Mit Geheimnisschutz hat das alles nichts mehr zu tun.

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    5. Das mit der ITAR Liste hab ich auch so gemeint^^
      Bei den ACOG's sind doch nur die "radioaktiven" verboten?

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    6. Yep, die sind in Schland verboten, auch wenn sie nachts so schön den Zielpunkt beleuchten. Eigentlich schade, gelle?
      Noch schlimmer ist, dass es keine mit Bibelsprüchen mehr gibt. Das hatte irgendwie Stil wie beim alten Tarantino in Pulp Fiction.

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  6. Auch wenn es manchen in ihrer "ich hab dann ne knarre und darf alles machen, ich bin ein Tactical-Superheld" Vorstellungen nicht gefällt.

    "Plünderer" behängt mit Kinderspielzeug stehen noch vor dem "Flüchtling" bzw. dem "Rucksack-Survivalisten" auf der "Abschussliste" um auf dem Land in irgendnem Mistloch versenkt zu werden.



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    1. Ich hab manchmal das Gefühl NV lässt Kommentare wie diesen durchgehen, nur um zu zeigen wie frustriert und beleidigt viele Krisenvorbereiter darüber sind, dass NV und PostCollapse sich eben nicht einer Szene zuordnen will, sich eben nicht brüderlich und solidarisch mit Fremden im Internet zeigt nur weil man irgendwie ein gemeinsames Hobby hat und es selbst klar auf dem Schirm hat andere Prepper einfach auszunehmen für seine eigenen Interessen. Ich habe meine Zweifel daran dass Gruppen die so organisiert ihr vorgehen Planen in Mistlöchern landen.

      Und was das "Kinderspielzeug" angeht: @NV was hältst du eigentlich von CS Gas oder Pfefferspray für den Raid?

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    2. Nützlich wäre das schon im Häuserkampf, aber ich hab noch keine brauchbare Anleitung zum Bau von CS Gasgranaten gefunden.

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    3. Macht es Sinn, Reizstoffprojektile zu konstruieren, die ähnlich wie die Handflammpatrone der Bundeswehr funktionieren? Das Projektil wäre ein mit Reizstoff aus Pfefferspray gefülltes Papprohr, das mit einer Zerlegeladung ähnlich einer Thermobarischen Bombe den Wirkstoff verteilt. Das würde vermutlich einen etwas größeren Streukreis als ein Pfefferspray erreichen.

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    4. @61
      Also die Verbreitung im Raum ist weniger ein Problem. Wenn CS Patronen von Schreckschusswaffen in einem Raum abgefeuert werden verteilt sich das schnell, bei gewöhnlichen Pfeffersprays dauert das ein bisschen länger. Das Problem ist der Geräuscheffekt. Pfeffersprays könnte man relativ leise vor dem Eindringen in bspw. eine Wohnung einfüllen und sobald wer wach wird hat sich das Zeug bereits verteilt und reizt in den Atemwegen. Ich hab Konstruktionen überlegt ähnlich wie Rauchgranaten, aber hier ist das Problem der Verbrennung. Vielleicht würde ein Kaltzünder funktionieren wie er noch bei älteren Kipphebelzündern von Nebelgranaten verwendet wird. Vielleicht ist die Lösung ja aber auch was ganz billiges wie einfach die Dichtungskappe von nem Pfefferspray abbrechen und dann werfen. Wie gesagt, hab noch keine brauchbaren Anleitungen gefunden. Nur Scheisse halt.

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    5. Wie wärs mit Chloraceton oder ähnlichem in einem Behälter der unter Druck steht, der per Initialzündung oder whatever 'ne kleine Öffnung bekommt. So wie Deo-Dosen die man ansticht^^

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    6. Die einfachsten Lösungen sind oft die unerwartetsten:
      https://www.youtube.com/watch?v=SXC6eYzoG00
      Allerdings auch oft teuer, wenn man keinen Eigenbau verwendet.

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  7. Bevor schweres Gerät zum Einsatz kommt vielleicht es zuerst mit feinerem Werkzeug versuchen. Also Schraubendreher, Akkuschrauber und was am Multitool so dran ist können schon sehr nützlich sein. Tresore werden auch immer öfter mit Winkelschleifern geöffnet. Das kommt natürlich dann darauf an, wie wertvoll Strom dann ist und wie die mögliche Beute aussieht. Häuser können zudem auch vermint sein. Das wirklich gute Zeug wird bei der Flucht aber wahrscheinlich nicht im Tresor zurück gelassen sondern vergraben.

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    1. Wahrscheinlich wird nur Müll zurückgelassen.

      http://www.dailymail.co.uk/news/article-3192350/German-man-fled-Czechoslovakia-Second-World-War-returns-family-home-70-years-discovers-possessions-father-hid-roof-there.html

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    2. Ist nur eine Möglichkeit und in der Anwendung ungefähr bei einem Gebläse mit Wühlmausgas oder einer dem Umbau einer "chainsaw smoker conversion". Ich hab mit diesem Konzept für Panic Rooms bereits gedanklich gespielt.

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