Freitag, 14. August 2015

Natürliche Selektion im Frühstadium der Entwicklung


Gewalt verschiedener Arten unter Kindern,
denn das Dichten des menschlichen Herzens ist böse von Jugend auf.

Vor kurzem habe ich einen Artikel darüber gesehen, in dem es darum ging, dass es einem Naturfotografen gelungen ist eine Herde von Flusspferden zu fotografieren, wie sie ein Kalb zu Tode beissen, welches von dem Muttertier zwei Tage nach der Geburt in die Herde gebracht wurde.

Daily Mail: Horrific moment a two day old hippo is mauled to death after its mother introduced it to the herd for the first time
Mich überrascht das überhaupt nicht. Auch ein Hengst in einer Herde von Pferden trampelt ein Fohlen zu Tode, wenn er bemerkt dass es humpelt oder anderweitige Makel hat. Auf diese Art wird die Herde erhalten, da ein lahmendes Tier für die Herde bedeutet, dass die Herde verlangsamt wird und damit anfälliger für Raubtiere. Auch können keine Ressourcen wie Nahrung und Pflege durch das Muttertier an ein Tier mit Makel verschwendet werden. Dies wird von den Herdentieren nicht aus Sadismus getan, sondern aus blankem Selbsterhaltungstrieb. Es gibt keine Sozialversicherungsnummern in der Savanne.

Bei einem Blick in die Kommentarsektion findet sich auch wieder das typische Geheul von urbanisierten Menschen darüber, wie Grausam die Natur ist und manchmal auch eine Abfälligkeit gegenüber der menschlichen Spezies, dass diese doch noch grausamer wäre. Irrationales, emotionales Gehabe alarmiert in mir selbst einen Trieb, der wohl kurzzeitig auch die Herdentiere befällt, welche ihre Jungtiere töten: ich rieche Schwäche.

Menschen haben genau so einen Trieb das eigene Rudel gesund zu halten und potentielle Gefahren zu entfernen. Dieser Trieb hat seine Erscheinungsformen im Laufe der Geschichte immer wieder gewechselt, wobei die jüngste Art der Ausprägung wohl das Euthanasieprogramm der Nazis gewesen war. Aber selbst die Nazis konnten die Ermordung von Menschen mit schwerwiegenden Makeln nur bis 1941 offen praktizieren, da sich in der Bevölkerung Gerüchte darüber verbreiteten, dass invalide Soldaten ermordet werden würden.

Eine sehr viel archaischere Form dieser "Euthanasie" findet sich aber nicht bei den Nazis, sondern bei Kindern. Die bekannteste Form davon ist mittlerweile das Bullying, in Deutschland auch als Mobbing in der Schule bezeichnet. Klassisches Rauditum um welches herum sich mittlerweile die Helferindustrie wie giftiger Efeu gerankt hat um das Thema noch weiter für eine Gesellschaft unzugänglich und unverständlich zu machen, die damit mittlerweile völlig falsch umgeht.

Es ist in der menschlichen Evolution etwas recht normales, dass Kinder sich versuchen gegenseitig als Konkurrenten zu beseitigen, was sogar soweit geht, dass Kinder andere Kinder umbringen. Das ist wie mit den Schweinen, wenn es weniger Zitzen an der Sau als Ferkel gibt wird das schwächste Ferkel von den anderen niedergemacht. Schwäche auszusenden ist etwas das die Haie anlockt, weshalb es gerade katastrophale Auswirkungen auf die Entwicklung von Jungs hat, wenn sie von Frauen nach weiblichen Moralvorstellungen und auf die gleiche Art wie Mädchen erzogen werden. Für Frauen macht es Sinn sich als schwach zu präsentieren um einen Mann als Versorger und Beschützer anzulocken, für Jungs ist das lebensgefährlich. Ein weiterer großer Fehler den die moderne Erziehung mit den Opfern von Raudis macht ist diese in ihrem Opferstatus zu lassen indem man versucht das ganze auf eine pädagogische Art zu lösen, bei der man sich so dumm wie möglich anstellt und so tut, als wüsste der Raudi nicht, dass er etwas tut was er nicht darf. Im schlimmsten Fall wird durch die Aktionen von Pädagogen und Institutionen den Opfern von Raudis vermittelt, dass ihre ganze Identität von Schwäche und dem Schmerz den sie erleiden kommt. Gleichzeitig wird auch der Opferstatus inflationiert, da die gesamte gesellschaftliche Umgebung immer mehr kinder-, aber vor allem weiberfreundlich gestaltet wird wo Gefühle wichtiger sind als Fakten und man niemanden zum heulen bringen darf. Anstatt sich an Gefahren und Herausforderungen zu messen wie es Männer tun, werden Gefahren und Herausforderungen immer mehr entfernt, damit sich Weiber willkommen fühlen können, als wäre die gesamte Welt nur ein einziges großes Wohnzimmer, das nur darauf wartet mit Kitsch und Deckchen vollgemüllt zu werden. Das ist aber nicht die Realität und ohne Herausforderungen an denen der Charakter eines Jungen wachsen kann, wirkt jede Art von Konfrontation um ein vielfaches schwerer, obwohl Kinder im Vergleich zu früher kein Stück schlimmer in ihrer Art geworden sind.

As the father of three kids born between 1997 and 2004, he also lays down some thoughts about millennials, noting that they live in a much nicer, more tolerant world than the one in which he grew up. "I don’t think my 10-year old boy has ever been in a fist fight," says O'Rourke, who was born in 1947. "I mean there might be a little scuffling but I don’t think he’s has ever had that kind of violent confrontation that was simply part of the package when I was a kid."
- Reason Magazin 


Wie bereits in dem Eintrag über den jungen Mann beschrieben ist es notwendig einem heranwachsenden Mann Konfrontationsbereitschaft anzutrainieren und die Bereitschaft, das Verlangen danach, sich dem Kampf zu stellen, auch wenn er keine Chance gegen den Gegner hat. Der Raudi sucht, wie das Flusspferd, nach Schwäche, nach Makel.


Natürlich sind die Helferindustrie und die Pädagogikindustrie sehr großzügig mit ihrer Interpretation, was jetzt alles Mobbing und Bullying und der nächste trendige Anglizismus ist, der ein dringliches Problem unter den Kindern darstellen soll, genau so wie mit ihrer Interpretation der Motive. Mir ist es ehrlich gesagt total egal ob ein Raudi jetzt eine schlechte Kindheit hatte oder von einem Onkel angefasst wurde, da dieses Verhalten genau so bei Menschen auftritt die einfach predatorisch wie ein Wolf nach schwachen Tieren in der Herde suchen. Die machen es einfach weil sie es können.

Dabei ist es längst überdramatisiert was sie tun, da es sich objektiv betrachtet um Banalitäten handelt die entweder jeder von uns als Kind mal erlebt hat, oder die er auch getan hat. Denke ich an meine Schulzeit zurück, so hatten die Opfer von Bullying es wirklich kommen. Neben den typischen Kriterin wie Rothaarigkeit und sozialen Auffälligkeiten war es das Zeigen von emotionaler Schwäche, der dann eben mit "emotionaler Gewalt" begegnet wurde. Die Eltern aus dieser Zeit waren eben unfähige Trottel wie die meisten in diesem Land und konnten mit dem Problem nicht umgehen.  Die Situationsanalyse der Lehrer beschränkte sich aller in Ernsthaftigkeit auf das Weglassen den notorischen Schlusssatzes auf dem Jahreszeugnis; ,,Der Schüler ist in die Klassengemeinschaft integriert.''. Lehrer sind eben generell Menschen, die sich wenig bis gar nicht für die unter Zwang anwesenden Kinder interessieren, sondern lediglich wenig arbeiten und eine Pension kassieren wollen. Von diesen Leuten zu erwarten mit diesen Dingen umzugehen, oder auch nur sie zu verstehen, wäre genau so idiotisch wie diese Leute eben selbst sind. Später bin ich einem von diesen Kindern im Erwachsenenalter begegnet und aus ihm wurde ein totaler Psycho, der Leuten wegen Kleinigkeiten einen Aschenbecher über den Kopf zieht. Mir ist es später klar geworden, dass das wegbrechen dieser pseudo-autoritären Verwaltung ihn unweigerlich mit dem Fakt konfrontiert hat, dass er alleine ist, sich niemand um ihn kümmert und er sich nur selbst helfen kann. Der weitere Umstand, dass er von diesen Pseudo-Autoritäten nie in Gewalt unterrichtet wurde, führten zu derartigen Eskalationen. Kindern lernen normalerweise sich in verschiedenen Eskalationsstufen hochzuschaukeln. Was mit einem Schupser anfängt, wird durch einen Schupser erwiedert und dann kommt die nächste Eskalationstufe. Das können die pädagogisch ruinierten Kinder nicht, weil sie mit den Erfahrungen ihrer Opferidentität nicht umgehen können, ausbrechen wollen und sofort von einer ersten Stufe auf eine 18te hochfahren, was dann eben der Aschenbecher ist.
Das Resultat der modernen Pädagogik entweder Anti-Gewalt Schwuchteln oder Leute die traumatisiert und selbstzerstörerisch handeln, bzw. einen Nigga Moment nach dem anderen auslösen.

Ich denke auch viele dieser Anti-Gewalt Schwuchteln sind als Kinder mal verhauen worden und hassen sich bis heute dafür, dass sie eben schwach sind anstatt stärker zu werden. Anstatt sich selbst zu verbessern müssen alle schwach werden. Das ist schwachsinnig, lebensgefährlich und auch der Grund, wieso ich noch lieber eine Figur des Islamischen Staates in einer Kneipenschlägerei auf meiner Seite habe als die gesamte Redaktion vom Spiegel oder der Süddeutschen Zeitung. Der Abend wäre schnell vorbei.




Siehe auch: 
Die Reihe Killologie
Kriegsvolk
Mob Mentalität
Pre/Post Collapse Gesellschaft: Der junge Mann
Löwen und Lämmer
Why we fight: evolutionärer Druck

Eigentlich müsstest ihr es längst kapiert oder euch verpisst haben


Kommentare:

  1. Mal eine Frage: Worin siehst Du die Ursache dafür, dass solche natürlichen Verhaltensweisen heute von vielen Menschen als falsch, veraltet usw. betrachtet werden? Die Frage lässt sich auf alle gesellschaftlichen Themen die hier behandelt werden erweitern.

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    1. Na warum wohl ? Verweichlichung durch Überangebot von Resourcen und damit kein Kampf mehr um Selbige, Alleinerziehende Mütter von Jungen auch in intakten Familien wo der Papa nix zu sagen hat (selbst dran schuld), Feminismus, Hedonie, allgemeine Verblödung, Medienhörigkeit, Smartphones, Pussyknechtschaft, Sozialismus etc. Such dir irgendwas aus, ist zwischenzeitlich eh scheissegal.

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    2. @Nibelungen

      Du liest doch hier nicht erst seit gestern. Ich hab das schon so oft beschrieben.

      Es gibt auch ein Buch von Evan Sayet, KinderGarden Of Eden, der sich mit der Infantilisierung von Gesellschaften durch fehlende Selektion beschäftigt und wie das eben infantile Denkweisen wie Sozialsozialismus zur Folge hat.

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  2. Die Symptome sind mir schon klar.

    Wenn man es nur auf Ressourcenüberschuss und dadurch fehlende Selektion runterbricht dann ist das alles sehr zwangsläufig durch den Fortschritt bedingt.

    Ich frage mich eben, ob das wirklich so sein muss, oder ob es nicht hätte anders laufen können. Jetzt ist es natürlich zu spät und es geht nur noch um die Frage, wie es endet.

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  3. Wenn ich mich früher mit meinem großen Bruder gerauft habe kam immer unsere Mutter und hat versucht uns zu trennen, was der alten Schlampe natürlich nicht gelungen ist. Ich hab das so gehasst und danach waren wir beide viel wütender auf unsere Mutter als aufeinander, warum auch immer der Streit gerade angefangen hat. Das sich Jungs schlagen ist wichtig und richtig für unsere Entwicklung die aus reiner Dummheit und Bequemlichkeit von Weibern gestört wird. Und dann beschweren die sich auch noch wenn die jungen Männer heute solche Klischee Abziehbildchen geworden sind die nicht wissen wer sie sind, was sie wollen oder wie irgendwas funktioniert.

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    1. Ich verstehe was du meinst. Solche Weiber machen aus uns eine Gesellschaft von Bonobo Affen.

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