Samstag, 12. September 2015

Wenn Auswandern keine gute Idee ist - Teil II



Folgendes ist neulich in unserem E-mail Postfach gelandet.:

 Hallo   ​
Ich würde gerne auf ''Post Collapase'' werben. Es geht um die Finca Bayano in Panama, eine Bug-Out-Location.​
Gruß aus Panama  S.(Name gekürzt)

Der folgende Eintrag kann als offener Brief zurück verstanden werden.

Ich wollte schon seit längerem dieses Projekt als abschreckendes Beispiel hernehmen, wann und warum Auswandern keine gute Idee ist, sondern auch noch eine ziemlich schlechte Idee sein kann.
Ihr findet den .gif Werbebanner für Finca Bayano auf jedem Krisenportal und auf jedem schlechten Blog, der beim Thema Krisenvorsorge extrem faul und eher in einem pseudo-ideologischen Netzwerk verankert ist, bei dem es viel mehr um Panikmache geht mit der falsche und contraproduktive Alternativen vertrieben werden sollen, anstatt Menschen wirklich zu verbessern und für schlechte Zeiten vorzubereiten. Hätte der Autor dieser E-mail an uns nur ein paar Beiträge von diesem Blog gelesen oder auch nur den was hier zum Thema Auswandern geschrieben wird, dann hätte er sich die Anfrage gleich sparen können. Von daher sieht es einfach nur so aus, als ob man einfach abklappert was in der deutschen Krisenszene gerade so populär ist und sich dann da dranheften will.


Zu Panama
Ich war selbst vor einigen Jahren für eine Weile in Panama und wie ein Europäer dieses Land als möglichen Ausweichort für eine Krise in Europa wählen kann ist für mich mehr als fraglich. Das Land hat selbst eigentlich keine Wirtschaft und verwendet, abgesehen von ein paar Münzen, daher den US Dollar um überhaupt etwas wie stabile Kaufkraft zu haben. Die Kriminalität war damals sehr hoch, weshalb nicht mal mehr Briefmarken verkauft wurden, da selbst diese bei Überfällen als eine Art Ersatzwährung Beutewert hatten(das war aber wie gesagt vor Jahren). Die Einheimischen sind nach westlichen Maßstäben faul und dumm, was angesicht der natürlichen Umstände nur eine evolutionär rationale Entscheidung von jedem Organismus wäre. Auch bescheissen sie gerne die Ausländer wo sie können. Die Arbeitslosigkeit ist mit um die 4% mittlerweile relativ niedrig. 25% des Bruttoinlandsproduktes sind Regierungsausgaben und daher keine reale Wirtschaftsleistung. Eine der wichtigsten Einnahmequellen für das Land ist der Panamakanal, welcher 8% des Bruttoinlandsproduktes generiert und demnächst mit einem Kanal durch Nicaragua konkurrieren kann. Die Infrastruktur von Panama ist völlig unterentwickelt. Es gibt eine meist zweispurige Straße durch das ganze Land auf der alles unterwegs ist und ein Stromnetzwerk das völlig marode ist. Stromausfälle sind keine Seltenheit. In und um jeder größeren menschlichen Siedlung gibt es Rudel von streunenden Hunden.

Stempel im Pass

Das Land besitzt kein Militär, was es sich eh nicht leisten kann, sondern lediglich eine kleine Grenzpolizei zur Grenzsicherung. Ein bisschen wenig wenn man bedenkt, dass es sich eine Grenze mit Kolumbien teilt in dem es einen aktiven Bürgerkrieg gibt zwischen sozialistischen Rebellengruppen und der Regierung. Wer also mit Unruhen in Europa rechnet, der sollte sich mal überlegen welches Unruhenpotential Panama hat. Knapp über 27% der Bevölkerung sind unter 15 Jahre alt, die in der nächsten Dekade auf den Arbeitsmarkt drängen. Diese sind besser ausgebildet als ihre Vorgänger und wenn sie trotz besserer Ausbildung in der ohnehin nicht wirklich vorhandenen Wirtschaft keinen Platz bekommen, dann steigt das Konfliktpotential im Land. Das kann sich auf kriminelle Gangs beschränken, doch Leute die sich für schlauer halten als ihre Eltern drängen für gewöhnlich in politische Bewegungen, was in diesem Fall wohl marxistische Guerillagruppen wären. Sozialismus ist in Mittelamerika sehr populär und Panama kann dem sozialistischen Lager zugerechnet werden. Auch chinesischer Einfluss ist überall sichtbar, denen mittlerweile der Kanal gehört und sich anstrengen den Importmarkt zu dominieren. Die meisten Lebensmittel sind importiert, regionale Produkte wird man im Supermarkt nicht finden, obwohl der Agrarsektor der größte Wirtschaftszweig ist. Die meisten Einheimischen sind durch die westliche Ernährung zu fett und über 200.000 von ihnen haben Diabetes.

Die Zahlen findet ihr alle bei der Weltbank, Indexmundi, Ratingagenturen und so weiter.

Traumhafte Landschaften

Zur Finca
Es gibt eine Website und ein paar Fotos die aus einer Broschüre für Touristenangebote sein könnten. Die Finca Bayano scheint bisher ein Luftschloss in dem Kopf des Projektleiters zu sein. Dieser scheint sich eine Art geschlossene Wohngemeinschaft mit "Gleichgesinnten" vorzustellen, die sich dann alle um ihn scharren wie um einen Patriarchen aus dem alten Testament, wenn die große Sinnflut kommt. Wer hinter dem Projekt steht, wer die Person ist die dahinter steht erfährt man nicht. Richtig gruselig wird es aber noch.

Angesprochen werden sollen wohl, wie von anderen Seelenverkäufern in der Krisenszene auch, die Alten, die sich um ihr Geld und die Besitzstandswahrung sorgen machen. Auf der Website wird auch das Modell für Pensionados beworben, was Rentnern die Niederlassung in Panama erleichtert die mindestens 750 USD an Rentenleistungen erhalten. Also Opa und Oma(sofern die den alten Depp nicht schon abgeschossen hat) sollen jetzt nicht mehr nur im kanadischen Hinterland im Winter Feuerolz hacken, sondern wohl auch in Panama Terrassenanbau betreiben. Beschäftigt man Einheimische dafür, dann gehen in der Finca Fremde ein und aus.


Zum ideologischen Gründgerüst aka. Panikmache
Wer ein bisschen herumklickt, der findet schnell raus dass das Projekt Finca Bayano in den Teilen der Blogosphere herumspukt, wo man von Verschwörungstheorien bis zur kosmischen Energie wirklich jeden Scheiss findet. Die Summe von den Teilweise extrem widersprüchlichen Inhalten ist unterm Strich lediglich nihilistischer Zynismus, bei dem es eigentlich um garnichts geht.

Kleines Beispiel von der Website der Finca.:
Ziel ist laut Barnett die Vermischung der Rassen mit dem Ergebnis hellbrauner Menschen in Europa. Dazu werden jährlich 1,5 Millionen Einwanderer benötigt. Mit einem IQ von 90 wird diese Bevölkerung zu dumm sein, zu verstehen, aber intelligent genug, um zu arbeiten.
Aha. Wer also Angst vor Rassenmischung in Europa hat der die Bevölkerung auf einen Durschnitts-IQ von 90 verdummt, der soll in ein Land "flüchten" welches von hellbraunen Menschen bevölkert wird, die nicht mal einen elektronischen Garagenöffner herstellen können. Du-hu.

Das eigentliche Krisenszenario vor welchem gewarnt wird ist das, welches ich mittlerweile nur das Deppenszenario nenne, da es derartig sinnfrei ist. Der totale Wirtschaftscrash, der Europa verarmt und dann ist in Europa Chaos los, weswegen man besser in stabilere Regionen der Welt wie Mittelamerika ausweichen soll. Auch weil ja gerade ein Land wie Panama so völlig unabhängig von den Währungsmärkten ist. Achja, Edelmetalle soll man natürlich auch kaufen.

Und mit Leuten die auf total verdrehte ideologische Inhalte anspringen soll man dann in einem fremden Land eine Gemeinschaft bilden. Ich wette diese Leute werden, selbst wenn sich genug Dumme zusammen finden, gar nichts machen, sondern lediglich weiter am Internet hängen und in deutscher Sprache Verschwörungstheorien konsumieren und die Panikmache der Blogosphere betreiben.


Fazit
Dieses ominöse Projekt Finca Bayano erinnert an die Seelenverkäufer, die Auswanderern aus Pommern und Mecklenburg Grundstücke in Brasilien mit allen möglichen Versprechen angedreht haben, nur damit diese Leute dort dann die bittere Realität zu spüren bekommen haben. Ich selbst habe kein Interesse daran Idioten vor sich selbst zu schützen, aber ich habe auch eine extreme Abneigung gegen Betrüger, Scharlatane und Sektierer. Für mich schießen sich Portale die solche Projekte bewerben selbst ins Aus, da sie nicht nur ihre Leserschaft in die Irre führen, sondern ihnen auch potentiel für das eigene Wohlbefinden gefährliche Produkte andrehen. Bei Projekten wie Finca Bayano springt man aus der Bratpfanne in das Herdfeuer. Was für ein schleimiger Verrückter auch immer dahinter steckt soll zur Hölle fahren. Gilt auch für alle pseudo-Krisenvorsorge Plattformen und Ansammlungen von kastrierten Survivalverstehern die solchen Rotz bewerben. Besser ihr zieht schön weit weg von Leuten wie mir.




Kommentare:

  1. Ich war auch eine Weile in der Region unterwegs, das ist aber auch schon mehrere Jahre her. Für einen Europäer ist das wirklich keine angenehme Umstellung. Man lernt einige Dinge schnell zu vermissen und bekommt ein Gefühl dafür, was eigentlich "Kulturlandschaft" bedeutet. Allein der Rasen in den Gärten muss immer kurz gehalten werden, weil sonst die Schlangen und anderes Viechzeug kommt. Pfützen müssen beseitigt werden, da sie sonst schnell zu Brutplätzen für Moskitos werden (Danke DDT Verbot). Wer soll da ganze Agrarflächen bearbeiten? Wenn jetzt wieder so supergescheite Rentner meinen dort die große Krise XY aussitzen zu müssen, nur um sich von den Einheimischen(und Initiatoren) ausnehmen zu lassen, dann sei doch froh dass solche Deppen unsere Breitengrade verlassen.

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  2. Eines habt ihr vergessen: Die Atombömbchen die hier stationiert sind. Die Russen können gar nicht anders, als Deutschland atomisieren, falls es Kracht. Die Amis werden keine Ruhe geben. Da bist du in Panama doch etwas aus der Schusslinie.

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    1. Ziemliche Fehleinschätzung von nuklearer Kriegsführung. Bist halt auch nur ein Produkt dieser Gesellschaft.

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  3. Das erste, was in einem PC-Scenario ersatzlos gestrichen wird, sind Renten und Pensionen. Wovon genau wollen diese Trottel in Panama denn dann leben??? Dann doch lieber mit Bibel und Ravioli im Keller in Ostthüringen (Ironie aus).

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  4. Ich habe mich auch für die Finca Bayano interessiert und Kontakt mit einem Käufer eines Grundstückes gehabt.
    Was mir da präsentiert wurde, ist für mich derart abschreckend. Die Investoren haben seit Jahren keinen Eintrag in das Grundbuch erhalten- Grundstücke werden von Agrarland in Baugrundstücke umgewandelt und damit eine massiven Preisanpassung nach oben.Die Investoren haben kein Mitspracherecht und wissen überhaupt nicht, wie es weitergeht. Die versprochene Infrastruktur ist nur zu einem Bruchteil umgesetzt worden.
    Ich für meinen Teil werde mein Geld zur Krisenvorsorge nicht dort investieren - hoffentlich kein Betrugsfall...?!

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  5. Ich wäre zum Zeitpunkt des Kollaps lieber in Japan oder Korea als in irgendeiner westlichen Großstadt, weil es dort viel weniger Moslems und Afrikaner gibt und somit auch kein Konfliktpotenzial, solange man sich aus der Politik heraushält.

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    1. Dummes Gerede. Dann biste dann halt da Ausländer unter Menschen die sich kein Stück anders verhalten werden.

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  6. Bei dieser Finca Geschichte handelt es sich im besten Falle um Betrug. Im schlimmsten Falle ist das echt so ein rassistischer Spinner der an Chemtrails glaubt und meint er kann dort als Dorfoberhaupt Leute um sich scharen die genau so verblödet sind wie er. Es sagt uns jedenfalls auch sehr viel über Seiten die dieses Projekt bewerben.
    Ist das eigentlich die ganze Mail die du da veröffentlichst? Wurde denn kein Geld geboten? Am Ende werben diese Trottel noch ohne Bezahlung dafür und setzen ihren Lesern noch mehr Dreck vor ohne überhaupt selbst etwas davon zu haben.

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    1. Geld wurde nicht geboten. Ich glaube diese Verschwörungstrottel und Survivalversteher werben wirklich gratis für diesen schleimigen Verrückten. Ist halt alles Abschaum.

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  7. Danke für die Bestätigung meiner Vorahnung. Dachte ich mir doch, daß es sich bei diesem vielbeworbenen Projekt um eine Scharlatanerie handelt. Allein die aufgerufenen Grundstückspreise sind wahnsinnig überteuert, daß der Verdacht auf reine Abzocke nahe liegt. In Paraguay bekommt man einen Hektar vergleichbarer Qualität und Lage in der Pampa für 1000 €, also 10 Cent pro Quadratmeter!!! Und dort interessiert es keine Sau was du darauf baust. Was also sollte den hundertfachen Preis in Panama rechtfertigen? Daß es eine US-Kolonie ist? Das dürfte für Systemflüchtlinge eher ein Wertminderungsgrund sein.

    Was den Auswanderungsgrund anbelangt dürfte sich der Erkenntnisgrad und demzufolge die Meinung des Austors hoffentlich mittlerweile auch gewandelt haben. Oder betrachtet er die aktuelle Gefahr angesichts der Entwicklung der letzten Monate, Islam-Terror verbunden mit der Invasion einer potenziellen Terrorarmee auch jetzt noch als Neurose einiger Spinner und krude Verschwörungs"theorie"?

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    1. "Was den Auswanderungsgrund anbelangt dürfte sich der Erkenntnisgrad und demzufolge die Meinung des Austors hoffentlich mittlerweile auch gewandelt haben. "

      Nein, wieso auch? Vor 25 Jahren waren einige Kilometer weiter noch über 4000 sowjetische Panzer stationiert und jetzt pissen sich Leute wie du in die Hose wegen den Moslems. Wer das als Auswanderungsgrund sieht, den braucht hier sowieso keiner und ich bin froh dass er hierzulande nicht länger den Genpool verpestet. Der IS Terror ist das beste was den verfetteten Europäern passieren kann damit die Herde ausgedünnt wird und sich eine Generation einer Herausforderung stellen kann.Und die USA haben weniger Einfluss auf Panama als die Anti-Amerikanisten eigentlich raffen.

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  8. Ob du selbst wohl nach dem großen "Ausdünnen" noch zum Genpool gehören wirst? Silvester war bereits ein kleines Vorgeplänkel. Kannst dich ja gern für die Bahnhofsklatscher und verfetteten Blockparteienwähler abschlachten lassen. Ich schau mir das dann aus dem Exil im TV an. Allerdings nicht auf diesem Bayamo-Luftschloss.

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    1. "Vorgeplänkel", "Bahnhofsklatscher"

      Wie gesagt, totale Fehleinschätzung der Gefahrenlage. Zieh Leine du Feigling.

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    2. An anderer Stelle hast du noch geschrieben man solle seinen Gegner nicht unterschätzen (bezogen auf Migranten). Ja was denn nun?

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    3. "ja was nun", kannst die Lage nicht einschätzen, das nun. Pack deine Koffer und zieh einfach Leine.

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    4. Kann ich sehr wohl. Aber wenn ich etwas widersprüchliches lesen will, bleib ich bei der Bibel.

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    5. Du liest aber nicht die Bibel, du liest hier, weil dir kleinen Schlampe selbst keine Ideen einfallen.
      Pisst dir ein vor ein paar tausend Moslems mit Smartphones. Schwächling.

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    6. Der erste Anonym Beitrag ist nicht von mir, die Muslime interessieren mich persönlich nicht. Ich halte mich nicht in Großstädten, Diskos usw auf, daher kanns mir auch egal sein.

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    7. Mir doch scheiss egal, ist trotzdem ne scheiss Attitüde. Keine Einschätzung der Lage, kein Verständnis auf was ich mich beziehe, aber Bibel bashing weil damit ist man ja besonders schlau. Such dir ne andere Plattform.

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  9. ACHTUNG!
    Ich kann nicht irgendwelche "Erfahrungsberichte" veröffentlichen von anonymen Leuten die dem Finca Projektleiter alle möglichen Sachen vorwerfen. Wenn jemand dort war, wenn jemand Erfahrungen gemacht hat vor denen er andere warnen möchte, dann sollte er das besser unter seinem Klarnamen und noch besser mit Belegen machen. Ich veröffentliche hier nicht irgendwelche anonymen Anschuldigungen.

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  10. Anfang März 16 habe ich mir die Finca Bayano Webseite mal genauer angeguckt. Seit dem 14.3. zu heute 7.5. sind 3 Parzellen neu als "verkauft" ausgewiesen (neu farbig) und 2 Parzellen, die verkauft waren, wieder zum Verkauf bereit (wieder schwarz). Es scheint da mehr ein Handel statt zu finden, als eine Gemeinschaftsbildung.
    Google Erath führt das Satellitenbild für die Finca vom 20. Februar 2014. Es sieht total unbebaut aus und zeigt nur eine zirkuläre Karrenspur. Für Oktober 2013 weist der Autor aber rechteckige Ananasfelder und Ueberbauung mit Bananen, Yucca-gruppen aus und im August 2012 sein ein Rancho (Haus ohne Wände mit Schilfddach) erstellt worden. Woher immer die Fotos dazu in den entsprechenden Newsletters her kommen, vom Grundstück das man parzellenweise angeboten bekommt, können sie nicht stammen.
    Wasserversorgung: An Quellwasser auf dem Grundstück werden 10lt/Min (10 Liter pro Minute) ausgewiesen, wobei der Autor angibt, dass in der Trockenperiode die Quelle bis auf 1lt/Min reduzieren kann! Mit dieser Menge Trinkwasser, sollen hier 100 Menschen auskommen???
    Zudem liegen die Quellen gemäss seinen Angaben im Norden, somit am tiefsten Punkt der Anlage (der Bach, der das Gesamtgrundstück durchzieht fliesst von Süden nach Norden!). Wie kommt das Trinkwasser in die Wohnstube? Laut Antwort auf meine Anfrage hiess es, man müsse das Trinkwasser in Flaschen abfüllen und selber holen. Leider vergass der Autor dar zu stellen, wie das Quellenstube gestaltet wird, wenn dort täglich eine Horde Menschen ihre Flaschen abfüllen möchten und offenbar rechnet er nicht damit, dass man den Abwasch, die Dusche und die Kleiderwäsche vielleicht auch gerne mit Trinkwasser und nicht mit Bachwasser, wo er drin Fische züchten will, versehen möchte....
    A propos Trinkwasser-Quellen? Im Einzugsgebiet plant der gute Anbieter ja Baugrundstücke mit Planhäusle samt Sickergrube für das Abwasser. Prosit, kann ich da zu nur sagen.
    Ich bin auch Deiner Meinung, dass dieses Angebot höchst fragwürdig ist.
    Gruss aus der Schweiz
    (Sorry dass ich anonym auftrete, aber die Angaben entstammen ohnehin der reinen Analyse der vorliegenden Homepage des Anbieters.)

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  11. Panorama hat diesen Besitzer besucht und eine Doku gedreht. Sehr gelungen, nur nicht für den Besitzer. Der heult sich bei Seiten aus, die seine Finca in höchsten Tönen loben.
    http://www.pi-news.net/2016/10/luegenpresse-besucht-finca-bayano-in-panama/

    Und hier der Link zur Sendung: http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/panorama_die_reporter/Raus-aus-Deutschland,panorama6588.html

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  12. Habe die Finca Bayano kürzlich persönlich besucht. Meinen ausführlichen Bericht findet ihr hier: http://www.simons-world.at/rtw/lokalaugenschein-auf-der-finca-bayano/

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  13. Ich hoffe das liest hier jemand. ich lebe in panama und ich verstehe nicht das immer nur positive sachen berichtet werden im internet dabei ist hier wirklich alles sehr negativ, das fällt besonders auf wenn man andere länder in afrika oder asien bereist hat. Die panamenos sind sehr scheinfreundlich faul und verlogen, undgebildet und geldgierig. Von wegen gelassenheit, wenns ums arbeiten geht sind sie gelassen aber beim geld kassieren sind sie ganz schnell. Es wird sich grundsätzlich nicht an vereinbarungen gehalten egal ob mündlich schriftlich oder beim anwalt. Arbeit bleibt liegen und es schlecht gemacht, ständig stau und unfälle überall. Die Panamenos machen einem nur probleme wo sie können, man bezahlt oft ohne gegenleistung zu bekommen. Sachen die normalerweise nur einige tage dauern dauern hier oft monate oder jahre. (zb grundstück oder hauskauf) Die leute winken zwar freundlich und hallo und schönen tag aber das wars auch schon das ist alles nur getue, helfen können und wollen sie dir nicht wirklich. Preise sind extrem hoch es wird aber nur schrott verkauft egal ob immobilien oder autos oder was auch immer. Dann kommt dazu das überall nur polizei sind kontrollen ohne ende bürokratie ohne ende noch schlimmer als in deutschland. Ich hoffe das hier liest jemand und macht nicht den fehler nach panama auszuwandern.

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