Donnerstag, 1. Oktober 2015

Fahrzeuge für Krisenzeiten


Wenn über Krisenfahrzeuge in der Preppercommunity diskutiert wird, dann sind damit eigentlich immer Geländewagen, oder zumindest Fahrzeuge mit robusten und einfach zu wartenden Motoren gemeint. Es gibt auch keine wirkliche Unterscheidung zwischen den Bug-out Fahrzeugen und Krisenfahrzeugen.


Auftragslage für Krisenfahrzeuge
Bug-out Fahrzeuge, sind wie hier bereits erklärt, keine Wohnwagen oder fahrende Magazine. Um in Mitteleuropa von A nach B zu gelangen braucht man in der Regel keinen Allradantrieb und dergleichen, sofern man nicht vor hat im Winter durch die gesperrten Straßen der Hügellandschaft zu fahren. Man sollte nicht zu viel Aufwand in das Bug-out Fahrzeug investieren.

Nach dem relativ begrenzten Einsatzfeld von Bug-out Fahrzeugen gibt es einen Bedarf an Nutzfahrzeugen, die man in Krisenzeiten für Aufklärungs- und Kampfaufträge nutzen kann.
Fahrzeuge die von den Normalsterblichen ohne staatliche Infrastruktur in Krisenzeiten verwendet werden können sind in der Regel geländegängige Pickup Trucks, deren Ladefläche mit einer Waffenplattform versehen wird. Milizgruppen und auch reguläre Armeen auf der ganzen Welt verwenden solche Technicals. Eine Nummer größer werden auch Pritschenwagen verwendet, die dann mit Waffen größerer Kaliber versehen werden. Haben reguläre Armeen einen Mangel an gepanzerten Fahrzeugen für Begleitfahrten um Konvois abzusichern, dann werden oft solche Gun Trucks verwendet.

Dann gibt es noch die gepanzerten Transportfahrzeuge, an denen gerade in der Frühphase eines Konfliktes meistens ein notorischer Mangel besteht. In der Ukraine wurden Truppen teilweise mit Reisebussen an die Front gebracht, die extrem anfällig selbst für den Beschuss mit Kleinwaffen waren. Auch die Bundeswehr verwendete in Afghanistan bis zum Anschlag vom 7. Juni 2003 auch noch ungepanzerte Busse.


Spähfahrzeuge
Als Spähfahrzeug eignet sich eigentlich alles was klein, leicht und geräuscharm ist. Das können auch Motorräder sein.
Motorräder eignen sich alleine auch als Meldegänger. Für Aufklärungszwecke ist es allerdings besser, man verwendet sie in der Gruppe. Abseits der Straße empfehlen sich natürlich eher Dirtbikes als überschwere Straßenmotorräder.

Auch Buggies eignen sich hierbei gut und können auch viel einfacher mit Waffen versehen werden. Diese sind aber eher dazu gedacht Unterdrückungsfeuer zu geben wenn der Buggy angegriffen wird und sich zurückzuziehen, anstatt den Feind anzugreifen. Bevor der Einsatz von Drohnen sich verbreitet hat experimentierte die US Navy mit ferngesteuerten Dune Buggies als Aufklärungs- und Patrouillenfahrzeuge.

US Army Wüstenpatrouillenfahrzeug


Waffenplattformen
Geländefahrzeuge mit Maschinengewehren, Raketenwerfern oder rückstoßfreien Geschützen werden umgangssprachlich als Technicals bezeichnet. Das Konzept ist sehr simpel und wird und wurde auch von regulären Armeen angewendet, lange bevor Toyota Pickup Trucks nach Afrika verkauft hat.

 Willys-Jeep MB mit M8 Raketenwerfer

Ford M151 MUTT mit 106mm Recoilless Rifle

Ford M151 MUTT mit BGM-71 TOW Panzerabwehrwaffe

VW Iltis mit MILAN Panzerabwehrwaffe

Will man ein Fahrzeug als Waffenplattform nutzen, so braucht erstmal ein passendes Fahrzeug. Pickup Trucks und Offroader, wobei letzteres nicht über eine Ladeplattform verfügen muss. Man kann auch ein Teil der hinteren Fahrzeugkabine und den Bereich vom Kofferraum auftrennen. Dabei sollte man allerdings darauf schauen, dass man keine Ressourcen verschwendet und Modelle verwendet, die für andere Aufgaben besser geeignet wären (dazu später mehr).


- Maschinengewehre
Auf die Plattform eines Geländewagens wird ein Rahmengestell geschweißt um dieses als Lafette für ein schweres Maschinengewehr zu nutzen. Das Problem hierbei ist, dass diese Leute absolut lausige Lafetten bauen. Diese verfügen lediglich über eine Auflage und nicht über eine Verfahr- und Höhenachse.
Diese Teile findet man aber bei professionell gefertigten Lafetten wie bspw. für das .50 cal. oder das MG42. Fehlen diese Teile, dann führt jeder Schuss zu einem Rückstoß, der die schnelle Abgabe von Schüssen auf ein Ziel so gut wie unmöglich und die ganze Konstruktion damit quasi nutzlos macht.
Bestandteile der M3 Lafette für das .50 cal. Maschinengewehr. Die Army führt momentan eine Modernisierung ihrer Bestände mit der M205 Lafette durch.


Für eine Montage auf der Ladefläche eines Fahrzeuges müsste man natürlich die Konstruktion anpassen und die Beine etwas in die Länge ziehen. Das Konzept sollte aber klar sein.

M63 Flugabwehrlafette

Wenn auf der Ladefläche genug Platz ist dass der Schütze sich darauf bewegen kann, so kann man auch Stablafetten anbringen. Meistens hat man diesen Platz aber nicht und die Waffe ist daher meist in Fahrtrichtung ausgerichtet und benötigt daher keinen rundum Schwenkbereich.


Dabei gilt es zu überlegen, ob man anstelle eines Dreibeins nicht gleich ein Rohrrahmengestell auf dem Fahrzeug montiert auf dem auch andere Waffen angebracht werden könnten.


- Raketenwerfer
Für Raketenwerfer gilt an Fahrzeuganforderungen ähnliches, aber nicht dasselbe. Hier also der vergleich mit einer improvisierten und einer recht professionell angefertigten Raketenplattform. Der Pickup Truck auf dem unteren Bild verfügt auch über Stützbeine um das Fahrzeug zu stabilisieren und eine Abweichung bei der Schussabfolge zu vermeiden.

Man kann Wurfrahmen aber auch außerhalb des Fahrzeuges anbringen oder, was bei Fehlzündungen garantiert von Vorteil wäre, diesen gleich auf einem extra Anhänger montieren, damit man die Ladefläche als Munitionsträger nutzen kann.


- Gun Trucks
Gun Trucks sind Pritschenwagen und LKWs die mit mehreren oder einer schweren Waffenplattform versehen wurden. Während des Vietnamkrieges nutzte die Army umgebaute Transport LKWs als Begleitfahrtzeuge für Konvois.

Die Aufbauten reichten von Stahlplatten und .50 cal. Maschinengewehren bis zu den Rumpfstücken von M113 Truppentransportern. Später bauten die Sowjets in Afghanistan ähnliche Konstruktionen die auch mit den Raketenwerfern für die Mi-24 Hind Hubschrauber versehen waren.

Dieser Pritschenwagen ist mit einem 23mm ZU-23 Luftabwehrgeschütz ausgestattet worden. Diese Geschütze verursachen allerdings einen solchen Rückstoß, dass leichtere Fahrzeuge davon echt ins Wackeln geraten und deswegen können diese Geschütze nur der Längsachse nach ausgerichtet abgefeuert werden.

Das dient sicher nur zum Transport

Gepanzerter LKW kurdischer Kämpfer. 

Mit Sandsäcken ausgekleidete Ladefläche. Damit diese nicht herunterfallen empfiehlt es sich noch ein Netz darüber zu legen. Siehe für das vorbereiten von ungepanzerten LKW Fahrzeugen für Konvoifahrten auch das US Army Field Manual 55-30 Army Motor Transport Operations.

Gun Truck bei Kämpfen in der Ukraine


 - Gepanzerte Fahrzeuge
Die gepanzerten Fahrzeuge aus Eigenbau in vielen Krisengebieten sind lediglich rudimentär mit Stahlplatten versehen worden, da diesen Leuten in der Regel historische und technologische Bildung und professionelles Soldatentum fehlt um hier effektiv zu arbeiten. Oft werden diese Gerätschaften dann auch in Hast angefertigt, um wenigstens ein bisschen Schutz zu haben. Gepanzerte Fahrzeuge wie auch der HMMWV sind aber nicht als Frontlinienfahrzeuge gedacht, sondern als sichere Transportfahrzeuge hinter den eigenen Linien, damit Versorgungsfahrten nicht einfach von zurückgebliebenen Elementen des Feindes oder Partisanen mit Kleinwaffen bekämpft werden können.


Hat man vor ein gepanzertes Fahrzeug anzufertigen, so braucht man dafür ein passendes Fahrgestell welches man auch aus Unfallfahrzeugen ausschlachten kann. Wichtig ist dabei, dass man hierbei einen belastbaren Kastenrahmen oder Leiterrahmen findet. Mit einem gewöhnlichen PKW Fahrgestell kann man hier nicht arbeiten.

 Narco Tank auf der Basis eines Ford Super Duty

 Ford Super Duty in Syrien

Hat man vor einen Panzerwagen zu bauen, so sollte man sich bei bestehenden und vergangenen Modellen Anreize suchen um effektiv arbeiten zu können. Am besten wird ein solches Fahrzeug vom Fahrgestell aufgebaut. Alles was vorher am Fahrzeug an Verkleidung existiert ist nicht von Nutzen, da es nicht kugelsicher ist und es damit unnötig wird dies zu behalten.

Ein Sd.Kfz. 222 Nachbau wird auf dem Fahrgestell eines Saviem-Avia Kleinlasters aufgebaut. Ein Stahlrahmengerüst wird aufgesetzt und dieses Anschließend mit Stahlplatten versehen. Aufgrund seiner Konstruktion kann das Sd.Kfz. 222 mit seiner schmalen Wanne auch recht einfach mit einer gepanzerten Bodenplatte versehen werden.

Als Panzerung eignen sich oberflächengehärtete Stahlplatten in einer Stahldicke von mindestens 6 bis 13 Millimeter. Designs wie das deutsche Sd.Kfz. 222 oder das Sd.Kfz. 247 eignen sich für Eigenkonstruktionen gut. Die Panzerung ist hier auch geneigt angebracht, was sie noch etwas effektiver macht. Siehe auch Geneigte Panzerung. Ich nehme von Modellen mit gerader Panzerung wie dem M3 Scout Car eher Abstand, da hier viele Fälle von Spalling, vom Abplatzen des Stahls nach Innen bei Treffern, überliefert sind, was den Fahrzeugen auch den Spitznamen "Purple Heart Box" einbrachte.
Die Modelle Sd.Kfz 222 und 247 sind aber auch bei Reenactmentgruppen beliebte Reproduktionen, da sie eben recht einfach anzufertigen sind. Für den Post Collapse Fall könnten diese Designs natürlich etwas überarbeitet und modernisiert werden. Beispiele hierfür wären das Anbringen von Winkelspiegeln oder eines zeitgemäßen Gefechtsturms.

 HMMWV Gefechtsturm

Das Sd.Kfz. 247 wird meistens auf einer Landrover Plattform aufgebaut, wie dem Diesel 110 oder einem Discovery. Es wäre natürlich praktischer einen Dieselmotor zu verwenden, da Diesel nicht nur billiger ist und länger hält, er explodiert auch nicht.

Solche Fahrzeuge können mit leichten MGs ausgerüstet werden, schweren MGs wie dem .50 cal. oder 12.7mm Maschinenkanonen, wenn man sie in die Finger bekommt. Ein Fahrzeug wie das Sd.Kfz. 247 mit entsprechendem Laderaum kann auch einen schweren Flammenwerfer aufnehmen. In Achtung Panzer! wird der Bau von Flammenwerfern beschrieben.
Für größere Geräte, die mit Motoren betriebenen werden, empfehle ich das TM 3-1040-263-34 Power Driven Flamethrower und Breath of the Dragon von Ragnar Benson zu lesen.

Ein solcher Flammenwerfer kann mit einer längeren Lanze ausgestattet und in ein gepanzertes Fahrzeug eingebaut werden.

Ein Sd.Kfz. 251 mit zwei Flammenwerfern. Für ein Sd.Kfz. 247 würde eine Lanze in einem Turm ausreichen. Wenn ich so etwas baue, dann nenne ich das Fahrzeug ,,Flitze Feuerzahn''. Das ist meine Idee und den Namen könnt ihr nicht verwenden!

Es würde sich auf empfehlen in solche Fahrzeuge Funk mit Sprechgarnitur/Headset oder Kehlkopfmikrofon mit push-to-talk Vorrichtung einzubauen, damit diese untereinander und mit dem Fußvolk kommunizieren können.

Ein Beispiel für einen etwas professionelleren Eigenbau ist dieses namenlose Gefährt was ein Kurde in seiner Werkstatt innerhalb einer Woche zusammengebaut haben soll.

Das Fahrzeug soll auf einem doppelachser Pickup Truck basieren, auch wenn das Modell nicht genannt wird und mir nicht ganz klar ist ob das korrekt übersetzt wurde.


- Bereifung
Für gepanzerte Fahrzeuge ist es besser man verwendet spezielle Reifen, die für solche Anwendungen konzipiert wurden anstatt Ersatzreifen mitzuführen. Also man kann natürlich noch einen Ersatzreifen mitführen aber das Fahrzeug sollte auch mit platten Reifen noch fahrbar sein um sich in Sicherheit bringen zu können. Moderne westliche Radpanzer verfügen über einen Bordkompressor und zusätzlichen Druckluftschlauch, welche den Reifen auch bei Beschädigung stabil halten.

Luftlose Reifen / Non-pneumatic Tires

Runflat pneumatic Reifen werden von Rodgard oder Goodyear produziert


- Sicherheitsvorkehrungen
Neben Feuerlöschern gerade für gepanzerte Fahrzeuge kann eine Seilwinde am Fahrzeug anzubringen genau so sinnvoll sein wie Werkzeug zur Fahrzeugbergung mitzuführen. Siehe dazu auch Field Manual 20-22 Vehicle Recovery Operations.

Fahrzeugheber und ein aufgerollter Knüppeldammweg können dabei helfen ein Fahrzeug freizulegen.

Besatzungsmitglieder von Panzerwagen sollten Splitterschutzwesten und Helme Tragen um Schäden durch Spalling zu minimieren. Feuerfeste Kleidung empfiehlt sich auch, wie eben Piloten- oder Panzerkombis regulärer Streitkräfte. Kälte spielt auch eine Rolle. Die Besatzung bewegt sich nicht viel und eine Heizung ist nicht vorhanden. Nachtsichtgeräte machen das Fahrzeug nachtkampffähig.


- Tarnung
Meistens sehen die Tarnanstriche irregulärer Kräfte richtig scheisse aus. Wie üblich hat man sich über alles erst Gedanken gemacht als es zu spät war und dann fehlt es halt an wirklich allem. Selbst an Farbe.

Was sich in Syrien und im Irak verbreitet hat ist eine Tarnung mit Schlamm.

Die Farbe ist zwar unauffällig im Wüstengelände, aber sie bricht die Konturen des Fahrzeuges nicht.

Neben den ganzen Möglichkeiten wie man so ein Fahrzeug jetzt ansprühen könnte würde ich eher auf den Fleckenplan für NATO Fahrzeuge von Bronzegrün, Lederbraun und Teerschwarz zurückgreifen.

Was auch angewandt wird ist Multispectral Tarnung, bei der aus Tarnnetzen passende Verkleidungen für Fahrzeuge hergestellt werden.
Ein ähnlicher Effekt kann auch erzielt werden indem man die aufzubringende Farbe mit Sand versetzt und so eine raue Oberfläche erzeugt.


- Markierungen
Verfügt man irgendwann über mehrere Fahrzeuge oder auch über solche die ein Gegner verwendet, dann ist es besser man verwendet Markierungen und am besten irgendeinen Code um diese Fahrzeuge zu kennzeichnen.




Siehe auch:
FM 23-65 Browning machine gun caliber .50 HB M2
FM 55-30 Army Motor Transport Operations
TM 3-1040-263-34 Power Driven Flamethrower
FM 20-22 Vehicle Recovery Operations
Straßensicherheit und Mobilität Teil 4
Achtung Panzer!


Kommentare:

  1. Da Baustahl (St 37) in den Dicken 6 bis 13mm gegen Langwaffenmunition nur mangelhaft schützt (https://www.youtube.com/watch?v=5dGxRw8Jq70), wäre eine Beschaffung von Hardox 500 oder Ultrafort (Werkstoff-Nr. 1.6355) sinnvoll. Hardox ist das deutsche Äquivalent zu dem bekannten AR500-Stahl und kann über Ebay oder Stahlhändler erworben werden. Kleinere Zuschnitte dürften für Körperpanzerungen interessant sein. Zusätzlich sind Polyethylen- oder Faserverbundplatten auf der Innenseite der Panzerung als Maßnahme gegen Splitter sinnvoll.
    Schottpanzerungen sind zwar hauptsächlich gegen Hohlladungen konzipiert, allerdings haben diese den Vorteil, dass sie vergleichsweise einfach zu bauen sind, eine gewisse Flexibilität bei der Materialauswahl erlauben, geringere Materialstärken der einzelnen Platten erfordern und teurere Panzerungskomponenten gegen schwächeren Beschuss schützen kann.
    http://media.moddb.com/cache/images/groups/1/3/2074/thumb_620x2000/M1A2_spaced_armour.png

    https://de.wikipedia.org/wiki/Verbundpanzerung#Schottpanzerung

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  2. Ja wenn man die Kohle hat ist sicher Armox die Wahl.

    Eine m205 Lafette mit verlängerten Beinen auf nem Truck... kann ich mir nicht vorstellen.
    Auf den M109 hatten wirs jeweils in nem ziemlich geilen Schwenkring um die Lucke. Das wär was!

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    1. Dann bau ein Rohrrahmengestell auf den Truck und setz da nen Schwenkring rein.

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    2. @anonym
      Selbst als Artillerist müsstest du doch die Feldlafette fürs MG3 noch aus der GA kennen. Die hat doch abgewinkelte Beine und die machste dann halt länger. Der Schwenkbereich geht dann über die Fahrzeugkabine und der Rest der Ladefläche dient eben als Ladefläche. Ist doch ganz einfach.

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    3. Hatten nur das Browning M2 rsp MG64.

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  3. Was hälst du von Quads bzw. ATVs?

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    1. Bin mal mit einem Honda ATV durch die Wildnis gebrettert und zweimal verunglückt dabei. So "all Terrain" sind die auch nicht.

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    2. Quads fahren sich zumindest auf Asphalt wegen dem fehlenden Differential extrem problematisch, darum sind diese Angeberkarren meistens tiefergelegt und damit eh untauglich. Als ATV mit Allradantrieb bieten sie zwar etwas mehr Transportkapazität als ein Bike, kippen aber leicht um und sind ziemlich schwer und auch meistens genauso laut.
      Am sinnvollsten erscheint mir da noch ein UTV/SideBySide (mit den Sitzen nebeneinander) und einer richtigen Ladefläche. Ein leichtes, sehr geländegängiges Nutzfahrzeug, etwa ein Hybrid aus Pickuptruck und Buggy mit Überrollbügel und evtl Wetterschutz.
      Diese Dinger spielen als Patroullienfahrzeuge die Vorteile eines Elektroantriebs optimal aus, da unhörbar und die Reichweitenangst irrelevant sein dürfte.
      Das krasseste Dirtbike ist das amerikanische Rokon. Oder sein russischer DIY-Nachbau Tarus 2x2.

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    3. ich fuhr ein honda rincon 650er quad allrad und 17er autorädern. ich kann nur sagen das ich mit dem ding perfekt durch matschiges gelände, schnee bis ca 40 cm und auf der strasse problemlos schwarten konnte bis mich ein rentner bei ca. 70 kmh mit seiner mistkarre abrupt stoppte. die dinger können auch leise. wenn man mit den dingern umgehen kann sind sie perfekt.
      2 wd quads sind nur spasfahrzeuge für die strasse.

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    4. Mit nem Honda Ricon bin ich damals verunglückt. Das war in so ner Hügellandschaft einmal auf so nem Feldweg am Hang mit teilweise extremen Steigungen, da hat es dann das Quad aufgebäumt und zur Seite gelegt. Bremsflüssigkeit und Benzin sind ausgelaufen. Und danach auf ner Kiesstraße mit hoher Geschwindigkeit und es hat mich überschlagen. War alles nicht so cool. Aber ich bin, wie ein Arzt mal gesagt hat, unkaputtbar.

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    5. bis knapp 45 grad gehts schon mit gewichtsverlagerung nach weit vorn problemlos, drüber wirds langsam mist. treppen gehen auch problemlos. den hang quer zu befahren ......
      mich stoppte der rentner und ich flog mit der karre über den gegenverkehr, ich konnte grad noch runterspringen. verrenkter brustwirbel und blauer brustkorb etc., 5 wochen n.e.,seitdem hab ich nen hondawirbel. :))

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  4. Was ich auf Bildern aus Syrien und Irak sehe sind oft Chevrolet Pickup Trucks. Ich würde sogar sagen, das gepanzerte Gefährt aus Syrien ist wahrscheinlicher ein Chevrolet als ein Ford.

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