Mittwoch, 21. Oktober 2015

Gruppenaufbau

Darüber wie man sich organisiert

Dem Aufruf an die Leser über ihre Erfahrungen mit Gruppierungen und Gruppendynamik zu berichten sind einige wenige Personen gefolgt. Die Erfahrungen ähneln sich mit Erfahrungen die Leute von uns auch gemacht haben und man deshalb ein paar generelle Regeln aufstellen kann. Der Beitrag wird mit Zitaten aus erhaltenen E-Mails versehen ohne die Autoren zu nennen.


Warum?
Was will ich eigentlich? Das Warum ist die erste Frage die man sich stellen sollte. Diese Definition der eigenen Identität macht es auch einfacher für andere Leute sich damit zu identifizieren. Verstehe deine eigenen Motive und Bedürfnisse und erkenne diese Dinge auch in anderen. Man kann nicht in einer Gruppe an einem gemeinsamen Ziel arbeiten wenn jeder eine andere Meinung zu allem hat. Wenn es politische Abweichungen unter den Mitgliedern gibt, dann wird das ganze letztendlich an Meinungsverschiedenheiten zerfallen die ohnehin bedeutungslos sind. Wenn man bspw. drei klassische Liberale und einen Sozialsozialisten in der Gruppe hat, wobei letzterer nie sein dummes Maul halten wird wenn es um Politik geht und immer seinen Scheiss absondern wird der ihn nur dabei helfen soll sich besser zu fühlen und von sich selbst zu denken er wäre ein besserer Mensch, dann wird die Stimmung negativ beeinflusst wegen Dingen absoluter Bedeutungslosigkeit. Es ist völlig egal was der Sozialsozialist für eine Meinung über Pflichtversicherungen, Krankenkassen oder Schulpflicht hat, da seine Einflussmöglichkeiten auf diese Dinge gleich null sind. Genau so sollte man nicht versuchen solche Leute ständig der eigenen Meinung zu überzeugen, was in vielen Fällen auch nur intellektueller Masturbation gleichkommt. Das sollte eigentlich schon im Freundeskreis gelten. Der Konsens sollte bereits da sein und dass man irgendeine Krise überleben will ist mir da zu wenig Gemeinsamkeit.


Art von Gruppierung
Wir fangen mit einer Art von Gruppierung an die das Fundament jeder Gesellschaft bildet, dem Männerbund. Dieser kann als Interessengruppe oder Aktionsgruppe verstanden werden.
Womit wir uns nicht beschäftigen sind politische Gruppierungen wie Parteien, da sie in Deutschland zwangsläufig einem Popularitätswettbewerb nach außen und innen unterworfen sind. Diese Gruppen sind sogar recht problematisch, da sie Kapital und Arbeitsaufwand binden um ein Problem zu lösen, das jeder eher bei sich selbst lösen könnte anstatt zu versuchen eine knappe Mehrheit der Bevölkerung zu missionieren. Mein Anliegen sollte sein mich selbst zu definieren, mich selbst zu verbessern und nicht irgendwie mit Fremden um Kompromisse zu feilschen.
Dazu muss man innerhalb neuer oder alter Strukturen immer mit Leuten arbeiten die man sich nicht aussuchen kann und die oft Amateure sind. Damit tritt man dann an gegen ein politisches Establishment das an Dekaden an Erfahrung in den Bereichen Agitation und Propaganda verfügen. Zu oft versauern neue Projekte dann auch, da Leute die von sowas angezogen werden in der Regel von anderen erwarten die persönlichen Probleme zu lösen.

Auch wenn wir nur zu zweit sind begreifen wir uns als Konsensgruppe, d.h. niemand muss sich einer Mehrheitsmeinung beugen und die Mehrheit hat umgekehrt dann auch keine Verpflichtung, Ressourcen mit einem Unwilligen zu teilen oder bei der Lösung seiner Probleme zu helfen.


Freunde
Manchmal ist es für mich echt schockierend zu sehen wie wenige tatsächliche Freunde Leute oft haben. Die meisten bezeichnen als Freunde einfach Leute die sie in der Schule jeden Tag sehen oder gesehen haben und dabei existiert keine tiefere Verbindung, ein gemeinsames philosophisches Konzept oder eine Weltsicht. Es sind Leute die man einfach sieht aber die man nicht wirklich kennt. Hierbei kommt aber auch zum tragen, dass die meisten Menschen nicht so etwas wie eine Ideologie besitzen und sich eben an dass anpassen was ihnen Vorteile bringt.


Für Unternehmungen im Bereich Serious Survival bzw. Post Collapse Vorbereitungen hat man am besten Freunde, die das eigene Weltbild teilen und auch das pflegen, was Jack Donovan in The Way of Men als taktische Tugenden bezeichnet. Das heißt das man Freunde hat, die man auch an seiner Seite haben will wenn Gefahr droht und von denen man weiß wie sie sich in so einem Fall verhalten werden und nicht diese Flipflops tragenden Hedonisten. Im besten Fall hat man diese Freunde seit der frühen Kindheit, man kann solche Freunde aber auch später finden. Vertrauen aufzubauen braucht aber viel Zeit. Leute müssen voneinander wissen wo der andere wohnt, wer seine Eltern sind und solche Sachen. Normalerweise sind männliche Freunde, wenn sie nicht völlig von Weibern verzogen und ruiniert wurden, für jede Art archaischer Betätigungen mobilisierbar, was Survival nun mal ist. Wichtig dabei ist, dass man ihnen neue Dinge zeigt für die sie sich begeistern lassen und nicht versucht, wie bspw. linke Tierrechtsaktivsten und Veganer, das was sie bisher haben und machen madig zu reden und so quasi seine eigenen Anliegen durch Disqualifikation der Gegenseite gewinnen zu lassen.
Großer Anreiz für die Jungs war es immer zu den besten zu gehören, anfangs musste man sie dazu zwingen, doch als wir an der Spitze waren, war es eine Selbstverständlichkeit aktiver, besser und schlagkräftiger als jeder andere zu sein.

Freunde finden
Hat jemand wirklich gar keine brauchbaren Freunde, auch keine Freunde von Freunden, dann muss ich mich zwar fragen was diese Person ihr bisheriges Leben eigentlich so gemacht hat, aber man kann ja immer noch welche finden. Möchte ich Leute finden die mir selbst ähnlich sind, dann würde ich dort suchen wo ich mich auch aufhalten würde. Niemand geht aber aus dem Haus und denkt sich ,,Hey, heute werde ich meinen Freund Tom kennen lernen!". Das kann im Fitnessstudio sein, in einer Kampfkunstschule, in einem Survivalkurs oder was sich sonst gerade in der Gegend anbietet. In erster Linie geht es darum Leute kennen zu lernen, nicht darum wie brauchbar das Vermittelte tatsächlich ist.

Worauf ich mich nicht verlassen würde wäre Leute im Internet zu finden. Ich habe wirklich kein Interesse irgendwelchen "Netzwerken" beizutreten, wo Leute nur sind damit sie sich nicht so alleine fühlen. Das ist ein fruchtloses Unterfangen, da Leute sich lediglich etwas beruhigter fühlen zu wissen, dass am anderen Ende des Landes jemand existiert der so denkt wie sie, ohne das es nur irgendwas in ihrem Leben ändert.
Man kann aber auf verschiedenen Plattformen im Internet "werben" bzw. man präsentiert sich zuerst selbst, macht einen kompetenten Eindruck, veröffentlicht dazu noch Bildmaterial was dies untermalt und organisiert dann selbst ein Treffen oder einen Vortrag zum Thema Krisenvorsorge. Man sollte dafür keinen öffentlichen Ort auswählen wie die ganzen Trottel-Vereine die auf sich Aufmerksam machen wollen. Es reicht ein angemieteter Hobbyraum oder auch ein Hotelzimmer. Trifft man sich in der Öffentlichkeit, dann am besten in einer Parklandschaft wo genug Distanz in alle Richtungen besteht und sich niemand einfach so dazuschmuggeln und lauschen kann. Auch sollte man vorher definieren an was für Leuten man Interesse hat und an welchen nicht. Wenn man begrenzten Platz hat, dann sollte man vielleicht darauf hinweisen, dass man Leute sucht die das ganze ernst nehmen und Rentner bei denen nichts mehr geht und die einfach ein Hobby suchen möchten doch bitte zuhause bleiben. Auch kann man natürlich die Angabe dazu machen, dass sowas in erster Linie da ist das Leute sich kennen lernen. Man sollte damit rechnen Kosten dafür erstmal selbst tragen zu können. Das Anliegen ist Leuten zu helfen die sich selbst helfen wollen. Hilfe zur Selbsthilfe.


Hänsel die Schwachen
Viele Gruppierungen tendieren dazu aufgrund des chronischen Personalmangels in Deutschland an allen Fronten wirklich mit jedem Hanswurst abzuhängen. Geht es um ernsthafte Themen ist für sowas aber kein Platz und hier muss echt Gnadenlos aussortiert werden. Lauf niemanden hinterher, ein Jagdhund den man zur Jagd tragen muss hat keinen nutzen. Wer zu alt ist, ist zu alt. Wer zu fett ist soll sich gefälligst mehr bewegen. Wer chronische Erkrankungen hat, der ist sowieso schon erledigt. Der Bereich Serious Survivalism ist ein Frontier, Grenzland, erst dahinter beginnt wieder Zivilisation und so sollte man auch die Gruppe betrachten. Hat man eine einigermaßen fähige Gruppe und es kommen immer mehr Elemente dazu die eigentlich fertig sind mit der Welt, dann findet man sich genau in der selben Situation wieder wie das Flusspferd welches ein schwaches Jungtier tot beißt. Würde man das schwache Jungtier am Leben lassen, dann gefährdet es die Gruppe, verlangsamt die Gruppe und gibt vielleicht sogar noch seinen defekten Einfluss weiter, wobei es dann innerhalb ein bis zwei Generationen keine Herde mehr gibt.
Diese Person war jedoch vollkommen ungeeignet & das Projekt wurde damit zum scheitern verurteilt. Er war das fette Kind was von jedem aufs Maul bekam, sich nicht durchsetzen konnte, null Ahnung von Führung hatte und irgendeinen Demokratiescheiß wollte. Opfer halt.
Dazu ziehen Gruppierungen die Schwäche akzeptieren keine neuen, fähigen Leute an. Leute mit Potential orientieren sich nicht nach unten, sondern suchen Gesellschaft die sie respektieren können. Das gilt auch für alle die meinen irgendwas mit halber Backe machen zu können, die nur wegen Gesellschaft kommen, selbst nicht Konsequent sind oder alles irgendwie nur so halb-ernst nehmen. Gehänsel wird die Schwächlinge entweder verscheuchen oder sie dazu bringen sich zu verbessern um nicht länger Gehänselt zu werden. Was man absolut nicht tun sollte ist sich mit einem oder mehreren Schwächlingen umgeben um sich selbst besser zu fühlen. Es kann auch sein das Schwächlinge versuchen werden Leute zu sabotieren die besser sind als sie und die ihnen damit die eigene Erbärmlichkeit aufzeigen.


Keine Frauen, - No chicks allowed
Es gibt keinen Grund Frauen in solche Projekte zu involvieren und dazu gefährdet sexuelle Verschmutzung die Moral in der Gruppe und den Zusammenhalt. Lass deine Frau zuhause wenn du dich mit deiner Gang triffst und konfrontiere sie auch nicht mit dem was du tust. Frauen wollen keinen Konflikt und sich nicht mit unangenehmen Dingen beschäftigen. Wenn du deine Partnerin mit diesen ganzen negativen Dingen die mit dem Thema Survival zwangsläufig in Verbindung stehen konfrontierst und dir drauf einbildest du bist ihr großer Aufklärer oder irgendwie der Retter, der Held in strahlender Rüstung, dann wartet eine Überraschung auf dich. Hast du aber eine Partnerin die dich für so wertvoll hält dass sie deinen Hobbies folgt, "Kampfsport" macht sowas, dann wartet aber auch eine Überraschung auf dich. Deine Frau ersetzt keine Männer in der Gruppe und ein Mann sollte keine chthonistischen Fantasien pflegen und sich einreden, sie könnte es trotzdem. Eine Frau ist in ihrer weiblichen Rolle viel wertvoller als beim Kampfsport, wo sie im Ernstfall sowieso keine Chance hat. Eine Frau sollte eine Unterstützerrolle einnehmen und dabei loyal sein. Ich will keine Frau die mit mir Seite an Seite kämpft, denn ich habe lieber einen Mann an dieser Stelle.

Never ask me about my business

Weil Frauen keine Konflikt mögen tendieren sie dazu jede Umgebung gestalten zu wollen wie das eigene, sichere Nest und werden versuchen alle anderen zu erziehen und ihnen das Feuer aus dem Bauch zu nehmen. Für eine Frau, für ihre evolutionären Interessen, ergibt das absolut Sinn und stellt damit einen unüberwindbaren Interessenkonflikt da.
Nach und nach haben sich Frauen an die Spitze gedrängt/gefickt/whatever und versucht unsere Gruppe und befreundete rauszudrängen. "Zu martialisch", "zu gewaltbereit", "oft nicht neutral genug" und all der scheiß. Nachdem die Schlampen sich lange genug gebückt hatten, war die gesamte Organisation gespalten.

Unterstützungsrollen
Kommt es zum Ernstfall, dann scheiss auf die Alten. Fuck em. Die kriegen was sie verdienen. Was zählt ist die nächste Generation, das Überleben der Jungen. Jemand jenseits der 60 der in seiner Bug-out Location hockt um eine Krise für eine bessere Zukunft abwarten will die er nicht hat wird von mir noch mehr verachtet als die Linken die sich aggressiv selbst bereichern wollen oder die jungen Moslems die nach Europa eindringen. Im Ernstfall sind die Alten, egal ob er sich unserem Lager zurechnet oder nicht, nur eine weitere Tür die genau so systematisch abgearbeitet wird wie die davor. Wer zu alt ist, der schaut besser das er sich jetzt noch nützlich machen kann durch Unterstützung der jüngeren und die Weitergabe von Fähigkeiten.

Auch wäre es eine Verschwendung einen Arzt den man in der Gruppe hat, um mal ein Extrembeispiel zu nennen, irgendwie zum Schießtraining zu gängeln obwohl er anders eingesetzt sehr viel wertvoller wäre.


Eine Basis schaffen
Eine eigene Räumlichkeit zu besitzen hat ihre Vorteile. Eigene Räumlichkeiten können als Veranstaltungsort, Treffpunkt, Safehouse und Werkstatt genutzt werden. Als Location kann auch einfach eine Front dienen wo man sich im Hinterzimmer einfindet außerhalb der Betriebszeiten.
Unser Ziel ist es, eine kleine Gruppe mit einer Grundausstattung an Vorräten, Ausrüstung, Organisation, Räumlichkeiten und Produktion von spezialisierten Gütern zu erreichen, um uns in einer Krise gegenseitig zu unterstützen und als Langzeitziel eine räumliche Basis in der Peripherie einer Großstadt zu errichten.
Hierbei ist es fast so schwierig eine Location zu finden wie Leute die mitmachen. Deutschland ist nun mal eine sterbende Zivilisation und um die Ruinen konkurrieren jetzt auch Barbarenhorden die in das Land eindringen. Die besten Sachen kriegt man eigentlich nur über Vitamin B bzw. Connections.
Anfangs waren wir zu Dritt die Idee kam von mir dort eine Hütte zu bauen, da wir einen guten Platz hatten der weder Landwirtschaftlich noch sonst von jemanden beansprucht, weil es eine alte Müllkippe war. Die Schwierigkeit lag darin dies ganze zu finanzieren, aber wir fingen einfach an indem jedes Mitglied eine monatliche Zahlung von 50DM. Das ganze sprach sich schnell herum und jeder wollte Mitglied werden.
Hat man eine eigene Location oder noch besser ein eigenes Grundstück, dann kann man auch "Workshops" abhalten in verschiedenen Bereichen und das offiziell kommerziell machen oder auch inoffiziell kommerziell. Und dabei geht es um Dinge die junge Menschen ansprechen und nicht Ofenbriketts aus Zeitungspapier, Getreidemühlen oder theoretisieren über Selbstversorgung ohne irgendwas vorzeigen zu können. Wenn man dann Material präsentieren kann und Kompetenz zeigt kommen brauchbare Leute von selbst und man kann sich wirklich aussuchen mit wem man arbeitet. Man kann extrem viel selbst mit wenig Aufwand machen für das andere Leute viel Geld bezahlen.
Zudem dient aufgezeichnetes Material auch als Arbeitsnachweis für eventuelle Paten, Gönner und Unterstützer. Man sollte dabei aber auch unterscheiden wer wirklich den harten Kern der Gruppe ausmacht und wer sich noch nicht darin befindet. Es muss eine gewisse Hürde existieren.


Legalitäten und Illegalitäten
Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Was man allerdings haben sollte sind zumindest Kontakte in das Milieu bzw. zu einzelnen Leuten die aufs Gesetz scheissen. Die Deutschen sind ohnehin alle dreckig und korrupt und wer sich an Gesetze hält ist selbst schuld wenn diese seine Lebensqualität beeinträchtigen. Eigentlich kennt so ziemlich jeder ein paar Kriminelle deren Kontakte man warm halten kann. Hierbei sollte man natürlich darauf achten, dass diese Leute einigermaßen professionell sind. Es gibt nichts ätzenderes als unprofessionelle Kriminelle. Wer nicht über solche Kontakte verfügt, der war wohl nie eines von den coolen Kindern.
Wisst ihr eigentlich wie viele Trottel uns anonym in der Kommentarsektion gefragt haben wo man illegale Schusswaffen kaufen kann? Manche meinten dann anonym ich könne ihnen das ja per Mail mitteilen. Du-hu. Wenn ich sowas lese, dann weiß ich schon alles über diese Leute was ich wissen muss. Ich weiß schon dass die Person nicht besonders schlau ist, keine Freunde hat und im Ernstfall ihr die Schusswaffe absolut nichts nützen würde. Was für ein Interesse sollte ich also an deren Anliegen haben?
Auch wenn Kontakte in die Schattenwirtschaft bestehen, so empfiehlt es sich trotzdem dass die Gruppe zweigleisig fährt, auch wenn der Schwarzmarkt billiger ist. Dass zumindest eine Person bspw. über Jagd- und eventuell Wiederladeschein verfügt und so Munition erwerben und auch herstellen kann.

Von Leuten die davon gar nichts wissen wollen kann man dann aber nicht erwarten, dass sie im Ernstfall performen können wenn es darum geht, dass man sich gegenüber anderen Menschen mit Gewalt durchsetzt. In dem Film Fight Club fangen die "Hausaufgaben" auch erstmal mit geringeren Dingen an, Kleinigkeiten die dazu beitragen, dass sich Leute desensibilisieren bis zu dem Punkt wo es wirklich zu Terrorismus wird. Das ist im wirklichen Leben nicht anders. Das fängt beim Steineschmeissen an.


Identität schaffen
Gangs zeichnen sich immer auch durch eine Identität und dazugehörige Merkmale aus. Ab einer gewissen Größe die Funktionsfähig im Ernstfall ist kann man an einer Identität arbeiten. Was man nicht tun sollte ist sich Zombie Identitäten anschließen wie bspw. einem Label wie "deutsches Volk" oder irgendwas in der Richtung. Das ist kein exklusiver Club mit dem man sich identifizieren will. Es hat sich immer gezeigt, dass Leute exklusive Gruppen anziehender finden als Gruppen die jedem offen stehen.

Eine Straße weiter von hier steht ein Auto geparkt, welches einen Aufkleber auf der Heckklappe hat mit der schwarz-weiß-roten Fahne und einem preußischen Adler verziert mit der Unterschrift ,,Ich bin stolz Deutscher zu sein''. Ganz schön dreist sowas hier im Süden spazieren zu fahren. Sowas bringt noch eher Lokalpatrioten gegen einen auf als Linke. Wieder eine Straße weiter davon steht einer dieser BWM PKWs die sich bei einer bestimmten demografischen Schicht großer Beliebtheit erfreuen mit der Unterschrift von Kemal Atatürk auf der Heckscheibe, was einem gar nicht auffallen würde wenn man nicht weiß was das ist. In beiden Fällen sind es die Versuche Territorium abzustecken, seinen Besitz zu markieren und zu zeigen, ich bin Teil einer Sache die größer ist als ich.


- Wie finde ich solche Gruppen?
Jetzt werden sich die Leute ohne Freunde, ohne Kapital und ohne Know-how natürlich denken, dass das ja alles schön und gut ist, das einem in der jetzigen Situation aber nichts nützt. Tja, tough luck.
Alles was du im Prinzip machen kannst ist nach deinen Möglichkeiten dich selbst zu verbessern um beim offeneren Auftreten solcher Gruppierungen deinen Wert anzubieten. Dazu zählt eben körperliche und geistige Fitness, Bildung(vieles ist kostenlos verfügbar), Sprachkenntnisse(Englisch und nicht irgendwelche tote Scheisse) und so weiter. Hat man solche Kriterien vorzuweisen, dann werden andere Gruppen auch sagen, dass der Junge eben engagiert und eine Investition wert ist.




Siehe auch:
Den Rest vom Blog

Kommentare:

  1. Das haste schön gemacht! Wirklich! Guter Artikel. Ich kann jedem der nach shtf Kontakten sucht nur wärmstens empfehlen Kampfsportschulen zu besuchen. Allerdings weniger die traditionellen....Eher die, wo es wehtut, also alles ohne Regeln angewendet wird wie z.B. Krav Maga/kapap, Luta Livre, Panantukan, MMA usw. usw. Da hat man eher die Chance, gutes Material zu finden.
    Aber es gilt:
    Ein Mann, ein Wort!
    Eh ich es vergesse, Schwertkampf mit dem langen Schwert und mit dem langen Messer ist äußerst interessant! Allerdings für lethale Zwecke, nicht für die Show.

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    2. (Bin nicht der Originalposter)

      Stimme prinzipiell zu, aber immerhin hat man in dergleichen härteren Clubs zumindest eine höhere Wahrscheinlichkeit, Leute zu finden, die auch mal beißen und was einstecken können, vom Mindset mal ganz abgesehen. Als Biokartoffel z.B. in Berlin zum Kickboxen im Osmanen-Club... kommt vielleicht mal der ein oder andere dumme Spruch, aber wer ordentlich reinbrettert, schwitzt und blutet, kann sich trotz "etho-kultureller Unterscheide" (Sozialarbeitersprech, würg) durchaus Respekt und nützliche Bekanntschaften erarbeiten.

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  2. "die Leute ohne Freunde, ohne Kapital und ohne Know-how natürlich denken, dass das ja alles schön und gut ist, das einem in der jetzigen Situation aber nichts nützt. Tja, tough luck."

    Wie hoch schätzt du die Überlebenswahrscheinlichkeit für einen "lone wolf" in einem PC-Szenario? Ist man damit sofort Zielscheibe von Anderen auch wenn man offensichtlich nichts wertvolles besitzt?

    Warum nicht einfach Lebensmittelvorräte anlegen und sich im Fall der Fälle verbarrikadieren und aussitzen?


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    1. Die Organisationsform von Männern ist immer die Gang, weil Einzelgänger nicht lange überlebt haben und aus dem Genpool entfernt wurden. Das steht alles in Büchern wie ,Minimum' von Schirrmacher oder ,The Way of Men'. Hast du einen geheimen Bunker mit Frisch- und Abwasseranschluss? Nein? Dann schaut verbarrikadieren ziemlich schlecht für dich aus. Das sind alles Fragen die könntest du dir selbst beantworten wenn du aufmerksam wärst.

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    2. naja, da haste wohl Recht. Eigentlich hatte ich mir immer eingebildet, so als krasser Lone Wolf rumzustreichen, so ähnlich wie der Einsame Wanderer in Fall Out. Nun, das Leben ist eben kein (Video)Spiel...
      Wobei dieses Konzept nach wie vor seinen Reiz auf mich ausübt ;-)

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  3. 1. Es lohnt sich, mal in den Knast einzufahren. Kann man leicht provozieren, indem man etwa Bußgeld nicht zahlt und die eidesstattliche Versicherung verweigert.
    Ich hab dort langjährige und bewährte Kontakte gefunden und man bekommt authentische Rückmeldung wieviel Chancen man in einer PC Umgebung hat.

    Im Januar nächsten Jahres fahre ich wieder ein.

    2. Bundeswehr Reservistenverband, Jagdverband, Schützenvereine. Viele Idioten, aber immer ein paar Idioten, die zu einem selbst passen sind sicher dabei.

    3. Frauen. Absolut brauchbar in dem Moment, wo deutlich wird, dass die Kinder gefährdet sind.
    Für diesen Moment sollte man ein Konzept haben um Frauen in einen Kampfverband zu integrieren.
    In der Resistance waren sie unschlagbar in Informationsbeschaffung und bei der Anschlagsvorbereitung gegen hochrangige Ziele.
    Auch als Scharfschütze oder im Sanibereich sind sie gut. Aber immer in eigenen Trupps zusammenfassen.

    Aus der Resistance kommt auch die Erfahrung eine gute Selbstmordschulung gerade für Frauen zu veranstalten. Für das Individuum ist es beruhigend zu wissen, dass man es kann, für die Gruppe ist es Informationsschutz.
    Man findet brauchbare Frauen bei Jägerkursen. Gemeinsame Hundeausbildung etwa und schon läuft es in einer Frauengruppe.

    3.Über 60... Aktivierend sind ähnlich wie bei Frauen Kinder- und Enkelschutz.
    Mein Schwiegervater ist 78. Ein alter zäher Vogel, der auch noch seine Gedanken voreinander bekommt und dem ich deshalb zutraue, dass er zusammen mit seiner Frau den Hausbetrieb mit den Kindern gut ordnet und ggf eine letzte Verteidigung liefert.

    Als Sani hab ich einen versoffen Arzt. Da bin ich mir wenigstens sicher, dass er irgendwo immer noch eine eiserne Reserve an Betäubungsmitteln vorrätig hat.

    Man muss eben einfach schauen, wo die Chancen der verfügbaren Leute liegen und nicht wo sie Defizite haben:D

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    1. Du kannst Frauen nicht in einen Kampfverband integrieren, das ist dummes Zeug. Und wenn ich irgendwo verwundet rumliege, dann will ich wissen dass mir jemand zu Hilfe kommt der mich auch tragen kann. Aber anscheinend kann sich nicht mal der IS diesen Fantasien widerstehen. http://www.reuters.com/article/2015/04/02/us-mideast-crisis-women-idUSKBN0MT00320150402

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    2. Gelungene Integration von Frauen in Kampfverbände (mit eigenen Trupps) gab es bei der Roten Armee (Nachthexen Fliegerverbände/Scharfschützen), Warschau Ghetto/1944), Resistance(Da hast Du sogar ein eigenes Foto veröffentlicht), Irgun/Haganah Israel. Aufzählung nur, was mir gerade einfällt.
      Gemischte Trupps gehen nicht, weil sich Männer bei Verwundungen von Frauen leichtfertig exponieren. Von Fronteinsätzen bei denen Frauen für den Gegner erkennbar sind hat sich Israel derzeit verabschiedet, weil arabische Einheiten sich dann nicht ergeben.
      Bei Bedarf mach ich gerne eine Quellensuche. Das Thema halte ich für wichtig.

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    3. Du hast PC aber keine Fliegerverbände. Haste dir was überlegt wie du die Harnröhrenentzündungen deiner Scharfschützinnen behandeln willst? Oder dass du längst Probleme in gemischten Einheiten kriegst lange bevor der erste Mann verwundet wird? Frauen als Kämpfer sind reine Propaganda Scheisse die von kaputten Kulturen für kaputte Kulturen fabriziert wird.

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    4. Wir sind eine kaputte Kultur?

      Frauen in Kampfeinheiten sind meines erachtens nach auch totaler Schwachsinn.
      Über eine verwendung als Selbstmordattentäter bzw. Wache lässt sich streiten.

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  4. P.S. Den Wiederladeschein hab ich gecancelt, weil sie Dir dann derzeit sofort das Haus durchsuchen können. Die Ausrüstung kann man sich bis aufs Pulver auch so kaufen.

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    1. Der Besitz einer WBK bringt bereits den Verlust der Unverletzlichkeit von Wohnung/ Haus mit sich. Ist also auch schon egal.

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    2. Das ist ein
      Bei Pulverlagerung können sie sofort die Lagersicherheit überprüfen wg Gefahr in Verzug.
      Versuch mal Pulver in "unüblichen Mengen" zu kaufen...

      Bei Waffen muss ein begründeter Verdacht + richterlicher Beschluss vorliegen. Das kann etwa sein wenn Du wg Automatikwaffen dumm rumgelabert hast.

      Sie machen das derzeit zwar nicht, aber die Leute, bei denen (legal) Pulver im Spiel sind, können mit einer einfachen Verwaltungsentscheidung durchsucht werden.

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    3. Kritisches Material hat man nicht zuhause unterm Bett.
      http://postcollapse.blogspot.de/2015/07/ein-waffenlager-anlegen.html

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    4. Naja schon, aber nur bedingt. Als WBK Besitzer bist du schon von Haus aus gezwungen dich so zu verhalten dass nix passiert. Zwingt dich auf der einen Seite dazu dich diszipliniert zu verhalten und erzeugt auf der anderen Seite Evolutionsdruck. Gibt Schlimmeres.

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    5. Kann jemand der mehrfach einfährt seine WBK/Jagdschein etc überhaupt behalten (Zuverlässigkeit)?

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    6. Was soll die frage. Natürlich nicht du Profi.

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    7. Du kannst sogar Deine Zuverlässigkeit verlieren, wenn Du zu schnell fährst.
      Deshalb sollte man immerh eine fall back Position haben. Etwa dem ältesten Familienmitglied einen Jagdschein spendieren oder eine US Greencard oder ähnliches.
      Problematisch bei mehreren Bekannten war die Anzeige der Ex, er habe ihr mit seinen Waffen gedroht. Da hast Du sofort ein Rollkommando im Haus.
      Beweismaterial liegt bei sowas immer beim Waffenbesitzer.
      Gefängnis:
      Derzeit ist es juristisch noch entscheidend, ob Du wg einer Straftat oder einer Ordnungswidrigkeit einfährst.

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    8. Nachtrag: Der Staat ist absolut überlastet.
      Jeder kann derzeit seine Waffen behalten, wenn.....er nicht dumm rumquatscht oder kläfft (Bürgerwehr etc). Rumquatschen ist das mit Abstand häufigste Ticket in den gewaltfreien Widerstand.
      Auch nicht gegenüber Frauen/Freundinnen den starken Willi raushängen lassen. Sowas kann richtig ins Auge gehen.
      Selbst meine bewährte Frau weiß entscheidende Dinge nicht!

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  5. "Auch wenn wir nur zu zweit sind begreifen wir uns als Konsensgruppe, d.h. niemand muss sich einer Mehrheitsmeinung beugen und die Mehrheit hat umgekehrt dann auch keine Verpflichtung, Ressourcen mit einem Unwilligen zu teilen oder bei der Lösung seiner Probleme zu helfen."
    Wenn man zu zweit ist und eine Mehrheit entsteht, dann steht es 2:0 - es ist niemand mehr da der sich einer Mehrheit beugen könnte oder müsste....
    Seht auch zu dass ihr jemanden in der Organisation habt der bis 2 zählen kann lmao.

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  6. Ich find nur selten Leute die denken wie ich. Entweder ich hab nen Knall oder die Anderen. Es ist verdammt schwer loyale Leute zu finden und noch schwerer intelligente loyale zu finden. Was nützen mir irgendwelche Honks die nur als Kanonenfutter dienen können ? OK, die haben auch ihren Sinn. Der Witz ist aber der, wenn du dich mit Idioten umgibst hast du auch idiotische Ergebnisse.

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