Sonntag, 4. Oktober 2015

Siedeln und Kolonisieren



Seitdem Menschen sesshaft geworden sind und in Siedlungen leben, seitdem verbreiten sie sich aber auch mit diesem Konzept weil die alte Siedlung zu klein wird, es nicht genügend Ressourcen gibt, oder die anderen Menschen einen dort einfach ankotzen.

Bei den Deutschen sind bekannte Migrationsbewegungen der Drang nach Osten und das aussiedeln in die neue Welt.

Bei den Moslems ist es die Hidschra, die islamische Migration in das Haus des Krieges bzw. in nicht von den Moslems beherrschte Länder. Die ist ja im Moment in vollem Gange und auch wenn Saudi Arabien die Aufnahme von "Flüchtlingen" komplett ablehnt, so hat sich das Königreich doch angeboten in Europa für die "Flüchtlinge" neue Moscheen zu bauen. Selbst ohne irgendwelche Absprachen untereinander wandern landfremde Gruppen nach Europa ein und schaffen hier erfolgreich ihre Enklaven und kolonisieren.

Siehe dazu auch Das Viertel.

Migrationsbewegungen, siedeln und Kolonisieren muss aber nicht nur nach Außen gehen, es kann auch innerhalb eines Landes Wanderbewegungen geben.
Ein Beispiel hierfür ist die Wanderungsbewegung in den USA, bei der Konservative und Leute die dem Militia Netzwerk nahe stehen nach Montana gezogen sind, in der Absicht dort Enklaven aus Gleichgesinnten zu bilden. Politiker in Montana reagierten darauf indem sie ankündigten, für diese Leute eine unwillkommene Atmosphäre zu schaffen. Man stelle sich nur mal vor, diese Politiker hätten dies nicht gegen die US Patrioten adressiert, sondern gegen diverse Chinatown Siedlungen die entlang der Eisenbahnlinien und an der Grenze USA-Kanada gegründet wurden.


Ein anderes Beispiel in Deutschland sind, neben den türkischen Vierteln, die Nazis, die sich in ländlichen Gegenden einnisten und dort die Umgebung nach ihrer Fasson gestalten.

Die Gegenreaktion darauf folgt momentan noch durch ein linke Stiftungen bei der kinderlose Weiber sich selbst verwirklichen wollen, indem sie quasi zum Chor predigen, denn die Hauptkritiken an den Völkischen SiedlerInnen, macht nur für Menschen aus dem sozial-sozialistischen Spektrum Sinn. Für jemanden der ein anderes Moralempfinden hat ist die Kritik in der Regel bedeutungslos.

So sehr ich Nazis auch hasse, so sehr muss ich ihnen zugestehen, dass ihr Konzept zumindest zukunftsorientiert ist. Wenn sie als große Familien auftreten, eine Tradition pflegen und wissen wer sie sind, dann ist dieses Modell beständiger im Vergleich mit ihren Kritikern, bei denen es sich um sterile, alte Alteingesessene Dorfbewohner handelt oder um linke Stiftungen, deren Mitglieder nicht wissen wer sie sind und was sie eigentlich wollen. Ergo Leute die selbst eigentlich keine Zukunft haben. Man sieht sich hier der gleichen Situation gegenüber wie bspw. der Atheist Eric Kaufmann, als er sein Buch "Shall the Religious Inherit the Earth?" geschrieben hat. Menschen die an etwas größeres als sich selbst glauben haben viele Kinder, oder zumindest mehr als die fatalistischen Hedonisten der isolierten Singelgesellschaft, in der auch niemand mehr leistungsorientiert oder auf Besitzvermehrung ausgerichtet ist, weil man diesen Wohlstand und seine Tugenden an Niemanden weitergeben kann. Auch wenn ich den pseudo-germanischen Brauchtum und diese Asatru Esoterik für lächerlich und kindisch halte, so dient sie diesen Leuten doch als Tradition und ist in ihrer Funktion nicht anders, als irgendeine andere abfolge von Ritualen die sie sich auch hätten einfach ausdenken und aus dem Arsch ziehen können.

Mir soll das nur recht sein. Im Dorf gibt es keine Ausländer die sie schlagen und keine Juden die sie hassen könnten, die Linken sind stark unterrepräsentiert und eine Nazi Dorfgemeinschaft die funktionieren will toleriert keinen destruktiven Lebensstil seiner Mitglieder, wie man ihn von den urbanen Neonazis kennt. Sollen diese Leute ihr Lebensmodell leben.

Auch wenn der Spuk mit den Völkischen Siedlern in 20 Jahren beziehungsweise einer Generation aller Wahrscheinlichkeit nach vorbei sein wird, da deren Kinder sich eigene Lebensmodelle suchen und das Dorf verlassen werden, sind sie nur ein Symptom was den Abstieg jeder Zivilisation markiert.

All sorts of escapism from the madness is now epidemic. Home-schooling. Gun ownership. A second home in the mountains. A trunk of freeze-dried food. Kids living in the basement. A generator. Some gold coins. A move to Wyoming. An avoidance of the old big cities. A tough choice between death and going to the nearby emergency room (at least your relatives are safe as you pass away at home). A careful and narrow selection of channels on cable TV. A safe room or escape plan. And on and on.
- Victor Davis Hanson, The Reckoning


Geht eine Zivilisation zu Ende, dann spaltet sie sich in der Regel auf. Bei den Griechen nannte man dies bereits Quiteismus bevor die christliche Philosophie mit hellenistischen Einflüssen dies definiert hat. Es ist die Spaltung zwischen dem Teil der Bevölkerung, der eben hedonistisch ist, und dem, der eigentlich alles am Laufen hält und die Werte dieser Gesellschaft eigentlich nicht teilt. Die quitistischen Aussteiger koppeln sich mehr oder weniger von der bestehenden Gesellschaft mental ab. Man verschwendet keine Nerven und Ressourcen an irgendwelche Rettungsprojekte für Leute die nicht gerettet werden wollen, man lebt halt auf seiner Insel in Frieden und wartet das Ende ab. Wenn ich die Ökonazis also auf ihren Biobauerhöfen sehe wie sie pseudo-germanischen Brauchtum pflegen und die Städte mit ihren Ausländern, Transsexuellen und Linken meiden, dann könnten die auch aus den Seiten von Cato dem Älteren gesprungen sein.


Pre und Post Collapse Siedlungen
Ich halte es für keine gute Idee, dass Survivalisten sich in Communities zusammenschließen um es bspw. den völkischen Siedlern gleich zu tun, indem sie irgendwelche alten Dörfer neu kolonisieren. Der Grund ist der, dass es sich dabei um hartnäckige Individuen handelt die sich nicht gerne Unterordnen und nicht gerne Anweisungen folgen. Es ist eher von Vorteil in der Normalität abzuwarten, sich nicht zu erkennen zu geben und in einer Post Collapse Situation verlassene oder ausgemordete Räume neu zu besiedeln. Dazu ist jede Kolonie zum scheitern verurteilt, wenn sie keine Frauen hat. Und das Problem was wir heute halt haben ist, dass die Weiber einfach nichts mehr taugen. Allein für drei Kinder zu kriegen muss man von einem Zeitraum um die acht Jahre ausgehen, was bei den meisten einfach nicht drin ist bei Studium und idiotischen Selbstverwirklichungsträumen.

In der Übergangsphase könnte das ganze etwas einfacher werden, indem Frauen ihre Auswahlkriterien und Prioritäten zum Sichern des eigenen Überlebens eben weg vom staatlich finanzierten Studium hin zu einer wehrhaften Gemeinschaft ändern. Momentan ist für sie der Staat ja nichts anderes als die stärkste Gemeinschaft der man sich anschließt. Dazu stehen einem im Konfliktfall klassische Möglichkeiten der Brautbeschaffung offen, wie bspw. das Entführen von Frauen. Am besten noch entführt man blonde biodeutsche Weiber aus der völkischen Bodenhaltung der Nazi Dörfer und behält jene als Brutkästen, die man nicht an die Araber weiterverkauft.

Erst wenn diese Grundlage menschlicher Existenz gesichert ist kann man sich Gedanken machen über das eigentliche Siedeln. Ohne staatliche Vorgaben und Einflussnahme, die man ja durch jetzige Siedlungsprojekte versucht auszuhöhlen, bietet sich erst wieder die Option wirklich effektiv zu planen und zu bauen. Deutsche Dörfer haben beschissene Ortsdurchfahrten und aufgezwungene Kanalsanierungen ruinieren durch ihre Kosten viele Gemeinden. Sind erstmal genug Bundesdeutsche gestorben die an solchen dummen Vorschriften wie dummen Dogmen festhängen, dann werden mehr Ortschaften aussehen wie bspw. in Amerika, wo man seinen Abwassertank hinterm Haus hat der zweimal im Jahr ausgepumpt wird und eine breite Straße durch den Ort geht.
 
Man kann jetzt noch aufs Land ziehen, dort versuchen eine Existenz aufzubauen und sich auch alle möglichen Fördergelder abgreifen, ich sehe in diesem Lebensmodell allerdings keinen Vorteil für die Vorbereitung einer Krisensituation. Denn gerade während Krisenzeiten wird die ländliche Gegend zum gesetzlosen Wasteland, während in der Stadt zwar Mangel und auch Gefahr herrscht, aber dort in der Regel eine Restregierung oder organisierte Bürger eine gewisse Ordnung aufrecht erhalten können. Hier konzentriert sich auch der verbliebene Luxus. Um in der ländlichen Gegend in Krisenzeiten überleben zu können müsste man organisiert sein auf einem Level, den es dort nicht mehr gibt. In Gegenden wo man mit 40 noch als Jung zählt gibt es nichts zu verteidigen.

Was noch eher funktioniert ist, dass Leute in der Gruppe Stadtviertel gentrifizieren können. Gentrifizierung gelingt nur, wenn es entweder von Konzernen betrieben wird die neue Mieter dort in Wellen ansiedeln, oder von gut organisierten Gruppen. Die Türken haben das früher so gemacht. Eine Gruppe setzt sich dort an, andere Türken die unter ihresgleichen sein wollen ziehen nach. Dadurch das Städte eben kommerzielle Zentren sind kann man hier auch mehr Ressourcen generieren und hat leichteren Zugang zu Annehmlichkeiten und dem Arbeitsmarkt. Man kann auch leichter mieten und leichter ausweichen.

Für Einzelpersonen ist es in der Regel keine gute Idee in abgewirtschafteten Vierteln der Stadt Häuser zu renovieren und sich dann dort anzusiedeln, da die Menschen die dort leben einem in der Regel sehr feindselig gegenüberstehen. Auch für die Hipster Studenten ist das meistens keine gute Idee, da sie aus einer rückgradlosen Kultur stammen und aggressiv auftretenden Vertretern bestimmter demografischer Schichten nichts entgegen setzen können. Gentrifizierung funktioniert am ehesten mit Gruppen von Gleichgesinnten die Familien haben, sich organisieren können und Drohpotential bieten, so wie es in den italienischen Vierteln in New York war. Kommt ein Fremder in das Viertel, so huscht irgendwo ein Vorhang und kurz darauf sieht sich der Fremde mit einem jungen Mann konfrontiert, der von ihm wissen will ob er hier wohnt, was er hier macht und wohin er geht. Deine Kinder spielen in der Straße, es ist in deinem Interesse diese als dein Territorium abzustecken. Eine Gruppe von Gleichgesinnten die sich untereinander kennt kann in einem Stadtviertel über Kommerz und Kultur mehr Einfluss ausüben, als ein paar Nazis in einem Dorf in dem sonst nur sterile Alte leben, sofern man das denn möchte.



Siehe auch:
Raiding
Bauern
Immobilien Teil 1 und Teil 2
Demografie - Geisterstädte

Kommentare:

  1. Wenn ihr anfangt Frauen zu entführen macht ihr euch zur Zielscheibe und euch erwartet dasselbe Ende wie die Terroristen.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Welcher Mann würde es denn auch anders wollen? Das ist doch bloß stumpfsinniges Geheule deinerseits, irgendwie deine korrumpierte Moral vor dir selbst zu rechtfertigen. Du stammst von Leuten ab die es nicht anders gemacht haben als ich es hier beschreibe.

      Löschen
    2. Welche korrumpierte Moral? Meine Moral ist "greif niemanden an, der dir nichts getan hat". Wo ist eure Moral, wenn ihr euch nach dem Zusammenbruch trotz guter Vorbereitung, also ohne Not, wie ein Haufen Verbrecher aufführen wollt? Und nein, es stärkt weder euch noch euren Stamm, wie ihr an dem Kontinent Afrika sehen könnt, wo Jahrhunderte lang Sklaven verkauft wurden.

      Löschen
    3. "Wir" sind dann diejenigen die deine Tochter ficken (Sofern alt genug) und deine Frau verkaufen während "wir" uns deine Vorräte schmecken lassen. Wenn es keine Ordnung mehr gibt, musst du fressen oder gefressen werden. Und du wirst gefressen.

      Löschen
  2. Nazis gehen ja nicht nur ins Dorf weil das zu dieser steinzeitlichen Blut und Boden Ideologie passt, sondern weil die Dorfgemeinschaft den Nationalsozialisten auch soziale Kontrolle über die Bewohner ermöglicht wie sie in der Stadt nicht möglich wäre. Ich sehe hier nicht viel Unterschied zu den Linken und vermutlich schwimmt Nazidorf in der Krise schnell mit dem Bauch nach Oben wenn die Fördergelder der Regierung ausbleiben und Bio dann doch nicht immer besser ist. Muss ich halt wo anders Frauen klauen. =P

    AntwortenLöschen
  3. Für welche Berufsklassen wäre der Umzug da noch am einfachsten? Doch wahrscheinlich für Selbstständige und Leute die von zuhause aus arbeiten können. Der Rest will erstmal seinen sicheren Arbeitsplatz nicht aufgeben, was auch verständlich ist, und mit armen Sozialhilfefällen kann man eh nichts neues aufbauen. Ist aber auch gut so. Die hohen Preise für Disneyland sollen ja in erster Linie den gesellschaftlichen Bodensatz außen halten.

    AntwortenLöschen
  4. Ich kann Nazis töten, ihre Frauen schänden und ihre Töchter zwingen meine Kinder auszutragen? Klingt geil. Wo schreib ich mich ein?

    AntwortenLöschen
  5. Ick würde lieber Panker-Zecken und Araber umlegen...ist wohl sinnvoller.
    Erstaunlich wie viele Leute hier schreiben die offensichtlich noch keine Ressourcen ( z.B. Geld )
    beschafft haben ausserhalb der BRD Obrigkeit ( Geld ohne Abzüge vom Staat z.B.... )
    Die Situationen die hier häufig beschrieben werden haben wenig mit Spaß zu tun...zu Hause hocken bei vollem Kühlschrank wird dann evtl. auch kein Standard mehr sein...
    Kolonien im klassischen Sinne kann ich mir in der BRD nicht richtig Vorstellen, in z.B. Großstädten werden es eher Blocks/ Strassenzüge...

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Beirut 85, so wird es aussehen. Straßenzug für Straßenzug. Und hey, ich würde PC auch jeden Tag mit einem Skalp nachhause kommen. Die ersten Wochen hätte ich noch Kritierien, aber danach ist everything goes.

      Löschen
    2. Das Geld können Sie sich an den Hut stecken, die Regierung wird vor dem Zusammenbruch wahrscheinlich Massen davon ausgeben wie in jedem Krieg. Klopapier wird wertvoller sein.

      Löschen
  6. Mit Skalp. Klingt gut : unsere Zukunft eine Mischung aus Blood Meridian und the The ROAD.

    AntwortenLöschen