Sonntag, 15. November 2015

Generationenkonflikt

Scheiss auf die Alten, die kriegen was sie verdienen. Was zählt sind die Jungen. Es zählen immer nur die Jungen.

Ich sehe mich mit langsam fortschreitendem Alter damit konfrontiert die nächste Generation rekrutieren zu müssen. Aus welchem Pool soll also im Post Collapse Fall der Survivalist überhaupt irgendeine Gruppe rekrutieren? Dieses Problem, so real es auch ist, ist weniger dramatisch verglichen mit dem Umstand, dass die Personen die in der Lage wären zu rekrutieren, durch die Bank unfähig dazu sind und damit eben unbrauchbar.


Bedeutung der Gruppe
Als erstes müssen wir dabei die Bedeutung einer Gruppe festlegen. So sehr der individuelle Survivalist auch vorbereitet ist, auf längere dauer braucht er eine Gruppe, einen Stamm. Die eigene Familie ist als Überlebensgemeinschaft nicht genug.

Some readers will inevitably respond: “My wife/girlfriend is awesome. She takes boxing and shoots guns and fixes cars. She’s my partner.”   
That’s nice. But if your strategy for the future is holing up with ma and the chillins, your strategy sucks. I don’t care if your girlfriend is a Certified Ninja, she’s not worth eight men. Kill Bill was not a documentary. A strong and skillful woman will be worth more to you in a crisis than a prima donna, but she can’t replace men in your life. No woman can take the place of men in a man’s life.
- The Way of Men

Jeder Stamm dreht sich um drei Prinzipien: Ritual, Vermehrung, Überleben.
Das Ritual formt die Identität. Die Vermehrung bringt neue Mitglieder in den Stamm. Das Überleben soll verhindern Mitglieder zu verlieren.

Gemeinsame Rituale sind aus unserer Gesellschaft so ziemlich verschwunden und viele kleine Untergruppen haben eigene Rituale entwickelt. Wer unter diesen Umständen neue Mitglieder in seine Gruppe bringen will muss diese Rituale und Kulturen kennen.


Kein Land für alte Deppen
Was man oft beobachtet, auch im Spamordner von Post Collapse, sind alte Deppen, die nicht in der Lage sind die kulturelle Prägung und die Rituale der jüngeren zu verstehen und auch nicht verstehen wollen, weshalb sie sich eben wie mürrische alte Deppen diesen und damit der nächsten Generation und wieder damit ihrer eigenen Zukunft verweigern. Es bringt dem alten Deppen gar nichts über Hollywood und Videospiele zu motzen, wenn diese Dinge trotzdem populär sind. Der alte Depp kann sich darüber beschweren und motzen, braucht dann aber doch wieder den Enkel um diverse Unterhaltungselektronik zu bedienen. Videospiele sind heute genau so kulturschaffend wie es vor einer Weile noch Filme und vor einer ganzen Weile Bücher waren.


Dabei haben bspw. Serien wie Rick and Morty, South Park oder Videospiele wie Far Cry gezeigt, dass Popkultur mittlerweile im Interesse individualistischer Menschen mit einer "Scheiss Linke, scheiss Regierung" Attitüde arbeitet. Wer diese Umstände nicht für sich nutzen kann oder impotent dagegen agitieren will, der steht lediglich im Weg, allen voran sich selbst.


Junges Personal
Wir haben in Deutschland momentan eine demografische Situation, in der es eben zu wenig junge Menschen gibt um die Alten am Arbeitsmarkt zu ersetzen. Ein Reservoir für Verluste im Konfliktfall ist überhaupt nicht mehr vorhanden, zumindest auf den ersten Blick. Junge Menschen können sich heute frei aussuchen was sie machen wollen und Talente wandern aus.

Was die Szene der Krisenvorsorge dabei völlig missversteht ist, dass sie so wie sie jetzt ist, keine jungen Leute anlocken kann. Die Krisenvorsorge-Industrie richtet sich an die noch kaufkräftigen Alten, die im Rentnerstress ein neues Hobby suchen und sich dabei alle möglichen pseudo-Sicherheiten andrehen lassen. Ein Artikel im Manager Magazin hat dies einmal sehr gut zusammengefasst.:
Er ist Teil einer neuen Subkultur der Gelduntergangspropheten, die immer weitere Kreise in der Mitte der Gesellschaft ansprechen. Es ist eine liberal-bürgerliche Szene, die am System zweifelt. Diese Menschen wollen keine Revolution, sondern ihre Ruhe - Sicherheit für sich und für ihr Vermögen.
Junge Menschen werden davon absolut nicht angesprochen, genau so wenig wie sie sich für Bausparverträge und Rentenversicherungen interessieren. Junge Menschen, vornehmlich eben junge Männer, haben bewusst oder unbewusst ein Interesse am Finanzcrash und Vermögensverfall, da sie zwar die produktivste Bevölkerungsschicht, die materiell aber am schwächsten aufgestellte sind. Dazu will der junge Mann sich eben beweisen, Gefahren trotzen, Menschen töten und Beute machen. Die menschliche Natur ändert sich nicht. Diese Dinge dürfen in der deutschesprachigen Krisen-Szene aber nicht angesprochen werden, weil sie sich eben demografisch so zusammensetzt wie ich es gerade beschrieben habe. Das größte Potential wird einfach umgangen, damit die umsatzstarken Schichten nicht verschreckt werden, auch wenn man sich hinter vorgehaltener Hand dieser Realität oft bewusst ist.

Deutschland hat in der Altersgruppe der 0 bis 14 Jährigen 279.189 mehr Männer als Frauen. Auch wenn einige tausend davon vor dem 18ten Lebensjahr sterben werden, so sind diese Männer deren weibliches Gegenstück nie geboren wurde(oder die es nicht haben wollen) Potential. Zum Vergleich umfasst eine Armee 200.000 Mann. Man kann diese jungen Männer auch so formen wie sie gebraucht werden indem man ihnen vermittelt, dass sie damit eher die Aufmerksamkeit der Weiber bekommen, was auch absolut der Wahrheit entspricht. Die Erziehung der letzten Dekaden hat auch hier katastrophal versagt und mit dieser Methode muss gebrochen werden.

Unbekümmert, spöttisch, gewalttätig - so will uns die Weisheit; sie ist ein Weib, sie liebt immer nur einen Kriegsmann.
- Friedrich Nietzsche


Mission

I wanted a mission, and for my sins, they gave me one.
- Apocalypse now

Ein Mann braucht eine Bestimmung. Die meisten haben aber keine Ideologie, weshalb meinungslose Massen sich auch schnell begeistern lassen für das, was gerade am stärksten erscheint. Wer eine Ideologie bzw. eine Gruppe aufbauen kann die eine stark ausgeprägte Identität hat, der wird diese Leute anziehen können.
Einige junge Deutsche schließen sich ISIS an, weil ISIS etwas bieten kann, was die deutsche Gesellschaft ablehnt. Deutschland selbst hat keine Ideologie, nicht mal mehr eine primitive Blut und Boden Identität, weshalb es ein totes Label ist und als Konzept oder Identität unbrauchbar ist.
Stattdessen bringt es eben Leute hervor, die wissen dass das alles eine Lüge ist, die ihre schwachen Eltern hassen und sich lieber eine Warband suchen, die archaische Werte lebt.
Wenn ich Deutsche sehe die sich Dschihadisten angeschlossen haben, dann kriege ich immer sofort das Gefühl, die haben unbrauchbare, schwache Väter. Es ist nicht die Schuld von ISIS dass diese Leute dem Westen den Rücken kehren, es liegt in der Verantwortung ihrer Eltern. Es ist dabei lediglich schade, dass diese Leute von den Moslems rekrutiert wurden und nicht von einer inländischen Gruppe mit einer besseren Ideologie.

 David P. hätte auch für deine Sache begeistert werden können

Selbst die Bundeswehr findet kein Personal mehr, weil sie auch keine Identität hat und in der neuen Werbekampagne zur Hälfte Frauen präsentiert werden. Eine Demografie die nicht existiert soll angesprochen werden, während man die Krieger der eigenen Nation immer weiter entfremdet und in die Verbannung, bzw. zu Gruppen wie ISIS treibt.
Pazifismus heißt, den geborenen Nichtpazifisten die Herrschaft überlassen, unter denen immer auch Weiße sein werden, Abenteurer, Eroberer, Herrenmenschen, die Zulauf finden, sobald sie Erfolg haben. Wenn heute in Asien eine große Erhebung gegen die Weißen stattfände, würden sich unzählige Weiße ihr anschließen, weil sie des friedlichen Lebens müde sind.
- Spengler, Der Untergang des Abendlandes

Der Niedergang Westeuropas kann zur existenziellen Prüfung der nächsten Generation werden. Will sie diese Prüfung bestehen, dann braucht sie dafür Werte die in der heutigen Gesellschaft zwar abgelehnt werden, aber trotzdem nie verschwinden werden. Wie gesagt, menschliche Natur ändert sich nicht.

Verschwendung. Papa P. kann echt stolz auf sich sein

Es gibt in jeder Bevölkerung ungefähr um die 13% der jungen Männer, die eben Krieger sein und für etwas kämpfen und sterben wollen. Viele Leute die dem Militär beitreten, die rechnen nicht mit einem "danach" sondern suchen einen ihrer Ansicht nach guten Tod. Die meisten Soldaten die Suizid begehen waren nie im Kampfeinsatz, waren nicht mal im Auslandseinsatz. Das Gefühl zurückgelassen zu werden und seine Freunde nicht schützen zu können, das Gefühl nicht gebraucht zu werden ist destruktiver als hautnah Blut und Tod und Elend miterlebt zu haben. Blut und Tod und Elend sind oft genug die Motivation selbst zum Militär zu gehen und viele Soldaten vermissen den Krieg. Veteranen die Selbstmord begehen sind nicht emotional überfordert mit dem erlebten, sie sind unterfordert im Zivilleben. Diese Aspekte werden in der Diskussion nicht behandelt, weil die Diskussion nicht von den Betroffenen selbst geführt wird.


Mehr in Zukunft, siehe hier.



Siehe auch:
Gruppenaufbau
Alte Krieger

Der junge Mann

Kommentare:

  1. Die Krisenvorsorge-Szene hat keine eigene Identität oder ein gemeinsames Ziel und will niemanden ansprechen. Es ist eine bunte Ansammlung von Leuten unterschiedlicher Ideologien die sich vorbereiten und solchen, die daran (auch) Geld verdienen wollen.

    Alte Leute müssen von der kulturellen Prägung der jungen nichts verstehen. Man kann sich auch ohne dieses Verständnis die Motivation der Alten zu Nutze machen, die wollen Sicherheit und sind bereit dafür zu zahlen. Warum also nicht in junge Leute investieren, die ihnen später Sicherheit geben? Im langsam fortgeschrittenen Alter sollte man das ins Auge fassen, weder ein 20- noch ein 60-jähriger kann eine Gruppe führen.
    Vom Geld abgesehen haben Alte in einer Gruppe auch noch einen anderen Nutzen. Das Ziel ist ja ein Stamm mit Aufgabenteilung.

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    1. Die investieren nicht in junge Leute, die bilden keine jungen Leute aus, die sponsorn nichts. Seit dem letzten mal dass ich was von so nem Alten gehört habe der meinte "er investiert in Menschen" ist bis heute nicht mal n Scheissdreck dabei rausgekommen. Alles was ich hier beschreibe basiert auf meinen Beobachtungen, meinen Erfahrungen. Hör auf mich dauernt volllabern zu wollen mit deiner Bedenkenträgerei der möglichen Alternative oder zeig her wo dich deine Version der Situation bisher so hingebracht hat. Wieviele Alte hast du dir erfolgreich zu nutzen gemacht? Wieviele Junge hast du zu Kriegern gemacht?

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    2. Die ökonomische Intelligenz sagt dem Rentner, sich an denjenigen zu hängen, der ihm höchstwahrscheinlich die Rente bezahlt.

      Ich schlage Dir mal einen Test vor: wenn Du wieder mit Alten redest, sag dem einfach: "ach die Neonazis, die klären das schon und vertreiben die Kanacken". Und wenn der dann drauf anspringt, dann fügst hinzu: "Naja, aber ist halt auch klar: die wollen dafür bezahlt werden; waren die ganze Zeit Parias und haben dort auch materielle Einbußen in Kauf nehmen müssen - selbstverständlich sind die der Meinung, daß Ihr Alten die bezahlen müßt - Ihr seid ja auch nicht ganz unschuldig an der Situation."

      Der Gesichtsausdruck entschädigt für alles und da kannst locker 2 Wochen von zehren.

      Und dann weißt Du auch, was die "sponsorn": garnix. Die sind nämlich nichteinmal bereit, für eine ganz konkrete Leistung zu bezahlen, die nicht ausschließlich ihnen zugutekommt - es sei denn, sie bekommen einen Bescheid mit Dienstsiegel drauf und so. Dann muß man natürlich.

      Das Einzige, was Du von den Alten im Überfluß bekommst, ist Besserwisserei, Dünkel und ungefragte Ratschläge.

      Weißt, was deren Problem ist? Die sind eine degenerierte, aufbauverwöhnte Brut. Wenn Du die fragst, was sie großes gemacht haben, dann denken die, daß Du wissen willst, wie groß die Einlage in der Schüssel war heute morgen.

      Es gab mal den Versuch von Kameraden, eine Bewegung zu starten, "Die Unsterblichen". Natürlich war der ganze Ansatz auf die Jungen zugeschnitten - was denn sonst? Welche Scheiß-Perspektive hat denn Oma Hilde in der Unsterblichkeit? Für immer jeden morgen ihr Gebiß desinfizieren und sich die Beine mit Franzbrantwein einreiben?

      Die fassen das sogar selbst wunderbar in einem Satz zusammen: "Wer weiß wieviel Zeit uns noch bleibt, wir machen uns es jetzt schön!"

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    3. Btw. WIE die Jugend mittlerweile drauf ist, daß siehst an Spielen wie "Plague Inc."

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    4. Ich hab Plague gespielt da war es noch ein Flashgame. Als fieser Durchfallvirus der blind macht habe ich den Planeten entvölkert. No signs of live left. Goodbye Moonmen.

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    5. "Die Krisenvorsorge-Szene hat keine eigene Identität oder ein gemeinsames Ziel und will niemanden ansprechen."

      Das stimmt einfach nicht. Ich habe bevor ich auf PC gelandet bin genug in diversen Foren rumgehangen und kann NV hier zur bestätigen, dass der Durchschnitt über 40 ist und ein kontrolliertes, ruhiges Hobby braucht bei dem keiner Wellen schlägt, auch wenn man hin und wieder über die möglichen Krisen spricht wie über Gewitterwolken am Horizont. Die wollen sich vor Krisen retten deren Ursache sie jeden Morgen im Badezimmerspiegel sehen können. Die sind doch eh schon alle tot.

      Und bist du nicht schon mal gefragt worden was du hier eigentlich immer noch willst? Mehr als immer alles besser wissen zu wollen bringst du eh nicht.

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    6. @Anonym
      Das hab ich ja gemeint, denen gehts um ein ruhiges Hobby, eine Beschäftigung, nicht um ein gemeinsames Ziel im eigentlichen Sinn.

      @NV
      Ich hab noch andere Aufgaben und wirklich keine Zeit dafür, mir irgendwas auszudenken, von dem ich mir nur einbilde es könnte irgendwie klappen. Ich schreibe ebenfalls nur wenn ich mit bei etwas aufgrund eigener Erfahrung sicher bin.

      Alte davon zu überzeugen wenigstens ihre Kinder und Enkel zu unterstützen kann funktionieren und wenn es klappt dann lohnt es sich. Das ist keine Besserwisserei sondern eine Selbstverständlichkeit. Wer daran scheitert, ist aufgerufen, seine Methoden zu überdenken.

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    7. @Nibelungen
      Also du laberst halt einfach gerne Zeug daher aber kriegst es selbst nicht auf die Reihe. Hast du dir mal die Alterspyramide angesehen? Die haben keine Kinder, die haben keine Enkel. Was die haben sind Anspruchsdenken und, wie es der Sachse gesagt hat, Besserwisserei, Dünkel und ungefragte Ratschläge. Eigentlich genau wie du.

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  2. Oh man, an diesen vorher-nachher - Bildern erscheint die hässliche Fratze des Todes so deutlich.

    "Es gibt in jeder Bevölkerung ungefähr um die 13% der jungen Männer, die eben Krieger sein und für etwas kämpfen und sterben wollen. Viele Leute die dem Militär beitreten, die rechnen nicht mit einem "danach" sondern suchen einen ihrer Ansicht nach guten Tod."

    Für etwas kämpfen ja, aber ich glaube nicht dass sie sterben wollen, außer religiöse Menschen denen das Paradies im Jenseits versprochen wurde.

    Militärhistorisch kämpften Männer entweder um Beute zu machen, Geld zu verdienen oder durch Zwang.
    Kein gesunder Mensch will im Kampf umkommen, es sei denn er ist fest davon überzeugt nach seinem Tod ins Paradies einzufahren.

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    1. Du verstehst nicht das der Heldentod in pre modernen Gesellschaften eine gute Alternative zum Strohtod war/ist.

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    3. "Aus der Sicht macht es absolut Sinn im Kampf zu fallen, bevor man alt wird."

      Sicherlich, nur war die Alternative zum Tod im Kampf ja nicht, an Altersschwäche zu sterben, sondern eher an einer Krankheit oder einen Unfall zu haben.

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  3. Als junger Mensch würde mich nichts mehr ankotzen als so ein scheiß vorhersagbares Leben zu führen wie es die Elterngeneration gelebt hat.
    Wer hat schon Bock nach dem Schulzwang die nächsten 40 Jahre irgend welche Dreckjobs zu machen wo man sich für wenig Geld kaputt schuftet und mit der Kohle sein kleines spießiges Häuselchen abbezahlt und seine Familie durchbringen muss.
    Dafür ist man meist auch noch weder angesehen noch fühlt man sich selber als wichtiger Teil von etwas Größerem wofür es sich lohnt zu leiden.
    Da wundert es mich auch nicht das gerade junge Männer auf eine Karriere, wie sie ihre Väter absolviert haben, scheißen und lieber in der örtlichen Gangsterbande ihr Glück versuchen oder sich so Sachen wie dem IS oder ähnlichen Gruppen anschließen.

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    1. Keiner zwingt dich einen Drecksjob zu machen, keiner zwingt dich ein Haus zu kaufen und oder eine Familie zu gründen. Wenn du dich an etwas Großem beteiligen willst und dafür leiden willst kannst du gern meinen Garten umgraben.

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  4. Es ist weniger eine Frage der Rekrutierungstechniken, als mehr eine Frage der existentiellen Herausforderungen.
    Ein perfektes Land um sowas zu beobachten ist Israel. Ein Survivalist sollte dort einmal hinreisen und sich etwa in der Nähe des Gaza Streifens oder in einer jüdischen Siedlung der Westbank einquartieren.
    Ein hochorganisiertes westliches Land, das sich liebendgerne irgendwelchen hedonistischen Scheinproblemen widmen würde.
    Aber immer werden sie aus dem bequemenSesseln hochgejagt, werden mit Raketen beschossen, untertunnelt, mit Messern angegriffen....
    Und immer wieder müssen sie sich was einfallen lassen. Hat schon jemand bemerkt, dass Israel milliardenschwere Aufträge von Indien und Südkorea für Tunnelsensoren und Raketenabwehrsysteme an Land gezogen hat?
    Na ja, wird auch nicht so kommuniziert.
    Nutzlose Alte/Frauen also NVS Mantra? In Israel Scheinprobleme! Jeder wird dort in die Sicherheitsarchitektur integriert. Sei es, dass hochmotivierte Alte den Sicherheitsdienst/Hausmeisterjobs an den Schulen derzeit wieder von Arabern übernehmen oder dass die IDF innerhalb von 9 Monaten es schafft, aus leicht überetteten, mauligen Selfie-Prinzessinnen gutaussehende trainierte und selbstbewusste Frauen zu formen, die in Unterstützungseinheiten einen guten Job machen.
    Und überhaupt IDF...Das ist ein exzellenter Schmelztiegel, eine Talentbörse und eine Netzwerkplattform, die unmittelbar auf den zivilen Bereich der Gesellschaft nach dem Militärdienst wirkt.
    Und warum das alles? Rekrutierungstechniken? "Warband"-Romantik? Sponsoring von jungen Talenten?
    Alles da, aber nur und ausschließlich, weil jeder und jede (!!) weiß, dass sie sich keine Trägheit und nur wenig Schwachfug leisten können. Seit kurzem müssen die gehätschelten Religiösen Militärdienst leisten....so what!
    Israel ist eine Blaupause dafür, dass westliche Systeme immer noch effizient, elastisch und überlegen funktionieren, aber eben nur unter existentiellen Herausforderungen.
    Sozusagen ein permanentes Pearl Harbour.

    Und ich als alter Sack wollte doch eigentlich herumreisen und meinen Ruhestand geniessen :(.

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    1. Das ist ja alles gut und schön was die Israelis da machen, aber wir sind nicht in Israel wo die Leute drei Kinder haben und die Bevölkerung knapp jünger als 30 ist. Wir sind hier in Deutschland und da nützen dir deine Traumtänzereien und der ein oder andere neidische Blick nach drüben nichts. Da hast du halt keine Superweibsen die nach dem Wehrdienst richtig auf Zack sind, da musst du halt mit den David P.s zurecht kommen. Du bist doch genau wie Nibelungen mit seinem sollte, könnte, würde, hätte. Was bringts?? Wie toll kannst du diese Erfahrungen der Israelis hier umsetzen??

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    2. Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

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    3. Quatsch, das ist nicht die Kinderzahl oder sowas, sondern der Beweis, dass die meisten westliche Systeme prinzipiell überlegen sind, weil sie in Krisensituationen weniger Reibungsverluste als andere Systeme produzieren und lösungsorientiert agieren.
      In Europa halte ich die Schweiz für das überlebensfähigste Land.
      Beispiel:
      Reibungsverluste werden z.B. dann produziert, wenn Machtwechsel mit der Ermordung der alten Führungselite einhergehen. Dann klammern sich die alten Eliten zulange an die Macht. Das kostet wertvolle Ressourcen.
      In Demokratien erfolgt Machtwechsel institutionalisiert ohne Todesdrohung. Schlussfolgerung Warlordsysteme und Clansysteme sind im Vergleich immer Mist.

      Survivalisten sollten sich reibungsarme und im Überlebenskampf bewährte Strukturen genau anschauen und davon lernen. Das erspart eine Menge Bullshit.

      Israel und speziell Judentum gehört zu diesen Strukturen, aber auch Benediktiner und Franziskanerorden und überhaupt die sterilen :)) Katholen. USA gröstenteils auch, aber das wurde ja hier im Blog schon erkannt.
      Last not least die Wehrmacht. Die Auflistung ist nicht vollständig.

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    4. Verstehst du eigentlich worum es hier geht? Was nützen deine tollen Konzepte vom Franziskanerorden wenn du damit keine acht Mann zusammen bekommst?

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    5. Letzter Versuch zu dem Punkt. Ich will keinen Franziskanerorden zusammenbekommen, sondern deren Entscheidungsprozesse verstehen und ggf kopieren.
      Ich will keine jüdische Gemeinde gründen, sondern deren Nüchternheit in säkularen Dingen haben (hat auch heute keiner!)
      Ich will keine Wehrmacht kopieren, sondern deren Auftragstaktik.
      Und speziell in Deinem Fall widerlegt die israelische Armee die These, dass Frauen wertlos im militärischen Kontext sind.
      Also spart es sicher Ressourcenverschwendung, wenn man sich mal anschaut, wie genau die das machen.
      Musst doch nicht immer das Rad neu erfinden.

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    6. Letzter Versuch? Willst du mich verarschen? Meinst du wir sind Trottel oder was und schnallen bloß die Erleuchtung nicht? Du redest hier vom Rad und neu erfinden dabei kriegst du nicht mal ne Gruppe von Männern mit Warband Romantik zusammen, die älteste Form der Organisation überhaupt und Fundament für alles andere und dann malst du dir was von Fraueneinheiten aus, weil man in Israel Frauen zum Wehrdienst zwingen kann? Du hast Vorstellungen.

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    7. Das will ich erleben, wie Satcadir den Eltern von Lara, Laura, Lena und Lisa klar macht, dass ihre Selfie-Prinzessinnen jetzt bei seiner XY Gruppe antreten müssen(!) zur Waffenausbildung.
      Hast du nicht mal so eine Anekdote erzählt von der Verkäuferin bei einem großen deutschen Waffenhändler in eurem Jagdkurs, über die sich euer Schießlehrer lustig gemacht und die dann das Flennen angefangen hat? Und dann fantasierst du dir was zusammen davon wie es in Israel läut. Schau lieber in die Ukraine oder nach Serbien und Kroatien.

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    8. @anonym
      http://postcollapse.blogspot.de/2014/11/post-collapse-gesellschaft-teil-2-mehr.html?showComment=1416319732800#c7048164117651982687

      Jupp. Und alles was dieser Ausbilder damit erreicht hat ist eine weitere Person für das Schießen zu vergraulen.

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    9. Ich hab meine auch vergrault mit dem Schiesen, mit einer 357er. War witzig. Wenn es soweit ist wird es wohl aussehen wie bei "True Lies". Scheiß drauf. Entweder geht oder geht nich. Sie weis auf jeden Fall wo vorn und hinten ist.

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    10. Während der Holocaust den Deutschen zu Recht den Schneid abgekauft hat, hat er in Israel genau das Gegenteil bewirkt und eine "Nie wieder Opfer Mentalität" erzeugt und gestärkt.

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  5. Hab ich was verpasst? Survival heißt ÜBERLEBEN! Wenn Jungs vom Sterben faseln dann frag ich mich, wie viele sterbende Kameraden die schon gesehen haben?! Sterben im Kampf ist beschissen, nichts was irgendwie erstrebenswert ist. Verbessert euch, trainiert fürs Leben! Satcadir hat eigentlich alles Wichtige dazu gesagt!!!

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    1. Survival heißt überleben zu den eigenen Bedingungen! Du hast eine ganze Menge verpasst.

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    2. @anonym
      So einen wie dich würde ich in meiner Gruppe nicht haben wollen. Du würdest dich wenn es hart auf hart kommt dem Kampf verweigern und den Rest von uns im Stich lassen um deinen eigenen Arsch zu retten. Naja, vielleicht wärst du nicht als Kämpfer Teil der Gruppe, aber vielleicht ja als Leibeigener der die Felder umgraben kann. Widerstand dagegen wirst du ja keinen Leisten.

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