Sonntag, 22. November 2015

Gruppenaufbau: Sponsoring

Aufbau und Organisation von finanzieller und materieller Unterstützung



Welche Art von Organisation will ich aufbauen?
Für Organisationen in Krisenzeiten verwenden wir hier zwei Beispiele:
1. Die Organisation die als reiner Kampfverband existiert.
2. Die Organisationsform die man als Protostaat bezeichnen würde.


Kampfverbände:
Der Konflikt in der Ukraine hat nicht nur gezeigt wie sich nichtstaatliche Organisationen in den Kampf einmischen können, er hat auch gezeigt wie diese sich organisieren und Unterstützungsnetzwerke aufbauen und verwalten.


 - Tarnfirmen
Die zuverlässigste und diskreteste Art um Kampfverbände zu unterhalten sind Tarnfirmen, über die Gelder gewaschen, offizielle Beschäftigungsverhältnisse vorgetäuscht und Materialien eingekauft werden können.

Über die Sturmabteilung Roßbach, ein Freikorps in der Weimarer Republik, heißt es bspw. auf Wikipedia:
Große Teile des Freikorps blieben jedoch in Ostpreußen und fanden dort Arbeit in Tarnunternehmen, die den illegalen Erhalt der Truppe gewährleisten sollten.
Hierfür eignen sich Unternehmen wie bspw. Straßenbaufirmen, die eine Anzahl an Männern im kampffähigen Alter beschäftigen und auch über vielseitig einsetzbare Kraftfahrzeuge verfügen. Was sich nicht eignet sind Einzelhandel und alle diese Minimum Existenzen bei denen Leute dann noch irgendwie ihre Familie durchbringen wollen indem sie ein Einzelhandelsgeschäft für Fabergé-Eier betreiben, Dinge die früher die gelangweilten Hausfrauen reicher Männer eröffnet haben.


- Patenschaften
Für rechtsgerichtete Kampfverbände sind Patenschaften mit der Wirtschaft bspw. naheliegend. Angesprochen für sowas werden aber nicht irgendwelche multinationalen Konzerne, sondern Unternehmer der Mittelschicht, die viel angreifbarer sind für Konflikte die Eigentum zerstören und Steuern die Eigentum umverteilen. In der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass Death Squads in Südamerika weniger von United Fruit Company oder Coca Cola finanziert werden, sondern von mittleren Unternehmern, die sich die Sozialisten vom Hals schaffen wollen.

http://www.telesurtv.net/english/news/12000-Colombian-Business-People-Probed-for-Death-Squad-Funding-20150510-0012.html

In der Ukraine haben auch Unternehmer die man als Oligarchen bezeichnen kann ganz bestimmte Aufträge an Freiwilligenbataillone vergeben diese und jene Fabrik zu erobern, da sie einem Konkurrenten gehört hat, oder ihr Besitzer keinen Zugriff mehr darauf hatte und einen Abtransport nach Russland verhindern wollte. Macht man sich aber zu abhängig von solchen Patenschaften, dann werden solche Kampfverbände schnell zu bezahlten Killern.

Was es auch geben kann ist, dass wohlhabende Menschen der Kampfgruppe selbst beitreten wollen, was aber abzulehnen ist. Zeigt ein Unternehmer derartig großen Eifer, dann ist ihm nahezulegen, dass er an der Front nur ein weiterer Schütze mit geringem militärischen Wert wäre, wogegen er als Unternehmer wichtiger ist um Produktivität aufrecht zu erhalten und die Gruppe finanziell zu unterstützen. Dazu könnte sein Unternehmen nach Ende des Konfliktes oder der jeweiligen Krise bevorzugt Kriegsveteranen anstellen und Dinge fördern wie psychologische Behandlungen, Minenräumung und dergleichen. Es spielt aber eine große Rolle welche Art von Unternehmen es ist um Veteranen anzustellen, denn kein Kriegsheld wird zurück ins Zivilleben gehen wenn er dort lediglich einen Job bekommt, bei dem er dich fragen kann ob du Pommes dazu willst.

Back there I could fly a gunship, I could drive a tank, I was in charge of million dollar equipment, back here I can't even hold a job "parking cars"! 
- John Rambo

Dabei ist es gerade wichtig diesen Leuten wieder eine Perspektive anzubieten damit sie nicht auf dumme Gedanken kommen.
Insurgencies attract criminals and mercenaries. Fighters who joined for money will probably become bandits once the fighting ends and may engage in criminal activity during the fighting. This category includes opportunists who exploit the absence of governing authority security and law enforcement to engage in economically lucrative criminal activity, such as kidnapping, smuggling, or theft.
- TC 7-100.3 , 1.15

- Spenden
Für Spendenaktionen ist es notwendig dass die Kampfgruppe offen auftritt, dass relativ bekannt ist, dass sie existiert und auch über eine gewisse PR Arbeit verfügt. Dazu ist PR Arbeit auch entscheident dabei, welches Publikum man ansprechen will.

Eine einfache Form ist in der Fußgängerzone rumlaufen und Spenden auf die altmodische Art zu sammeln. Hierfür ist es allerdings Bedingung, dass es für die Sache für die man Spendengelder sucht soetwas wie ein nationales Bewusstsein gibt. Ich gehe nicht davon aus, dass dies in Deutschland selbst im Kriegsfall noch aufkommen wird und dass auch in Kriegszeiten noch Infostände von WWF und Bund Naturschutz mehr Spendengelder bekommen würden.

Was auch wichtig ist, ist die demografische Zusammensetzung der Spender und der Zeitpunkt an dem gesammelt wird. Ein paar Leute die von nichts eine Ahnung haben meinen immer, ich solle nicht dauernd so verächtlich über die alten Deppen reden, weil diese alten Deppen noch Kapital hätten an das man ran will. Diese Annahme ist totaler Dummfug und für diese Feststellung muss man nicht erst versuchen auf PEGIDA mit dem Klingelbeutel "Für die Rettung des Abendlandes" rumzugehen, was ich aber genau diesen Schwätzern empfehlen würde. Wer bspw. unter der Woche zur Werkzeit in einer deutschen Innenstadt unterwegs ist, der wird wissen, dass es dort hauptsächlich vor alten Leuten und Arbeitslosen wimmelt. Die Menschen, die noch im Leben stehen und ein potentielles Interesse an der Gestaltung von Gegenwart und Zukunft haben, sieht man lediglich zur Mittagszeit wo sie hin und her huschen um sich irgendwo was zu Essen zu holen. Das sind die absolut schlechtesten Zeiten überhaupt irgendwas in besagter Öffentlichkeit zu machen. Alte Leute wollen dir nichts geben, die wollen Renten, Protektionismus oder im schlimmsten Falle labern sie dir ein Ohr ab was sie nicht alles auf die letzten Tage für Sorgen haben. Im Ernstfall wird die Situation so aussehen, dass die Jungen knallhart sagen werden, hey, wir wollen leben und ihr habt eure Chance gehabt und es jetzt hinter euch, und dann können sie sich aussuchen ob das auf die einfache Tour oder auf die harte Tour ablaufen wird. Dazu später mehr.

Was man stattdessen machen sollte wäre Crowd Funding im Internet für ganz bestimmte Anschaffungen. In der Ukraine hat sich auch gezeigt, dass Leute sehr viel Material spenden, aber sich nicht wirklich damit auskennen. Das ist zwar gut gemeint wenn der Onkel jetzt ein paar Westen im Airsoft Store kauft um sie dem Bataillon oder einer Armeeeinheit zu spenden, bringt aber in den meisten Fällen recht wenig, da die Ausrüstung nicht passt für verwendete Waffen. Es ist hier wieder wichtig vorher PR Arbeit zu betreiben indem man den Leuten sagt, dass sie einem am meisten helfen indem sie Geld spenden und man sein Möglichstes tut das transparent zu halten, da gerade in korrupten Staaten hier ein sehr großes Misstrauen davor herrscht Geld zu geben.

Mit Geld kann die Organisation, jede Organisation, aber immer mehr Anfangen als mit Sachspenden. Damit kann man dann Material beim Großhändler zu besseren Konditionen kaufen und effizienter Ressourcen nutzen als Leute die beim Einzelhandel hier mal ein Teil und da mal ein Teil kaufen, wovon sie allein schon einen großen Teil Mehrwertsteuer abdrücken.

Wer absolut kein Geld hat, körperlich nicht dazu taugt, aber trotzdem helfen will, dem soll dazu geraten werden Blut zu verkaufen an private Einrichtungen wie Universitätskliniken, damit der Erlös aus diesen Blutverkäufen der Gruppe zugute kommen kann. Auf diese Weise kann auch ein armer Fettsack noch für eine gerechte Sache bluten.
Dies gilt gerade für Unterstützer im Ausland. Es hat eine verklärte Romantik irgendwo in die Fremde zu ziehen um dort für eine Sache zu kämpfen die nicht die eigene ist, die man aber zu der eigenen macht. Und natürlich will jeder dieser Freiwilligen wieder nur "helfen". Momentan wird ein solcher Mythos um die Freiwilligen gebaut, die sich den kurdischen Gruppierungen anschließen um gegen den Islamischen Staat zu kämpfen. In meinen Augen sind das Leute, die wollen sich einfach als Held fühlen, aber nicht wirklich helfen.

The truth, Walker, is that you're here because you wanted to feel like something you're not; a hero.

Nimmt man ausländische Freiwillige auf bekommt man zu einem großen Teil gescheiterte Leute die entweder versuchen durch einen persönlichen Kreuzzug sich wieder etwas wie Bedeutung zu geben, oder nach einem guten Tod suchen. Die Leute die sich den kurdischen Milizen anschließen, weder Ausbildung haben, keine Fähigkeiten, die Sprache nicht sprechen oder sonst etwas, die sollten zuhause bleiben und einen Nebenjob annehmen, welcher dazu dient die einheimischen Kämpfer vor Ort zu unterstützen. Wer im Westen arbeitet, oder eben Blut spendet, der kann damit wirtschaftlich viel produktiver sein als die Leute dort und macht durch seine finanzielle Unterstützung dort unten wieder Kräfte für die Front frei. Mehr dazu in einem anderen Teil.



- Crime
Verbrechen ist für Untergrundorganisationen immer ein beliebtes Mittel gewesen um nicht nur die eigene Kriegskasse zu füllen, sondern dabei auch so gut es geht den Gegner zu schwächen.
This is a political action. And the coke and the marijuana has been converted into a revolutionary weapon against the North American imperialism. The Achilles heel of imperialism are the stimulants of Columbia. 
- Carlos Lehder Rivas, kolumbianischer Drogenboss

In Deutschland war es bisher die PKK die dick im Drogengeschäft und Geldwäsche mit Immobilien mitgemischt hat. Das Drogengeschäft war nicht einfach nur zur Devisenbeschaffung, sondern es hat auch das Ziel den Gegner zu schwächen. Die PKK hat die Bundesrepublik immer als Feind betrachtet, weil es die Türkei mit Waffen beliefert. In älteren PKK Videos wird das auch sehr deutlich vermittelt.
Gerade beim Drogenhandel war es bisher so, dass man dafür Kontakte zu Organisationen gebraucht hat, die durch Abstammung gute Verbindungen in die Anbaugebiete für die Grundsubstanzen verschiedener Drogen hat. Heute ist das nicht mehr der Fall, da viele Drogen synthetisch hergestellt werden und durch Technologie auch hier nicht heimische Pflanzenarten gezüchtet werden können, die man eben für die Herstellung von Drogen benötigt. Persönlich würde ich nicht den Drogenhandel als Finanzierungsmöglichkeit nutzen, da ich eben selbst eine große Verachtung habe für nihilistischen Hedonismus mit dem sich Leute ihr mit Levamisol versetztes billig Kokain reinziehen und das einfach meiner ganzen Philosophie widerspricht. Auf der anderen Seite zwingt diese Trottel ja niemand dazu und wer will kann daran verdienen.

Andere Arten von Kriminalität sollten als Ziel möglichst auf Bargeld oder Kreditkarteninformationen abzielen. Was man bspw. machen kann ist, dass man einen seiner Agenten als Kellner in ein Schickimicki Lokal einschleust in dem die politische Klasse gerne ein- und ausgeht. Wer es speziell auf Politiker absieht, der holt sich damit nur gestohlenes Eigentum zurück. Kriminelle Kellner notieren sich die Kreditkarteninformationen und verwenden diese später um Geld abzuzweigen über andere Systeme wie bspw. Onlinepoker Plattformen, wo dann das virtuelle Geld erstmal hin und hergeschoben wird bevor die Karte gesperrt wird, sollte ein Diebstahl festgestellt werden. Oft begleichen die Banken fehlende Summen aber selbst still und heimlich, da diese Giralgeld sowieso aus der Luft kreieren können.

Man kann aber auch Kartenlesegeräte manipulieren oder irgendwo wireless Lesegeräte aufstellen die die RFID Chips in Kreditkarten auslesen. Kreditkarten sind überhaupt so ein archaischer Schrott ich weiß nicht wieso Leute diese Teile überhaupt noch verwenden.

Was aber auch geht ist der klassische Einbruch, wobei wir auch wieder bei den alten Leuten sind. Die Aufklärungsrate in Deutschland liegt dafür bei um die 15% jedes Jahr, wobei die tatsächliche Verurteilungsrate liegt davon aber nur bei um die 3%. Das sind prozentual sehr gute Chancen auf einen erfolgreichen Einbruch während in Deutschland noch keine Krisensituation und der Post Collapse Zustand herrscht.
Hin und wieder kommt es vor, dass Einbrecher meinen es auf alte, reiche Leute abgesehen zu haben und dann doch nur an Alte geraten, die nur alt und nicht reich sind. Weil man mit den Antworten aber nicht zufrieden ist auf die Frage wo sich denn jetzt der Safe befindet, werden die Alten dann gerne erstmal gefoltert. Kommen solche Fälle vor und werden publik, dann kommt die Idee bei anderen Alten schnell auf, dass man vielleicht doch ein paar tausend Euro in bar daheim haben sollte, um sich in einer solchen Situation freizukaufen. Während es früher noch ein absolutes Tabu war Verbrechen an alten Leuten zu begehen bietet es sich heute durch die demografische Situation eher an und bald könnte das Tabu eher sein Verbrechen nicht an einem Alten zu begehen.


Protostaaten
Bewegungen wie die HAMAS oder die Hezbollah können als Nichtregierungsorganisation großen Einfluss ausüben, weil sie viele Dienste zur Verfügung stellen welche die Regierung nicht oder nur unzureichend zur Verfügung stellt. Auch wenn solche Organisationen vor allem dadurch wahrgenommen werden, dass sie bewaffnete Organe unterhalten und kämpfen, so baut ihr eigentlicher Einfluss und ihre Unterstützung in der Bevölkerung auf Sozialleistungen auf. Die meisten Leute sind eben Nutztiere die gefüttert werden wollen und sich dafür selbst wieder melken lassen. Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich singe. Und wenn es auch der Allahu Akbar Takbir ist.
Die Hezbollah bspw. wurde als iranischer Proxy von diesem Paten mit Kapital versorgt, mit dem die Hezbollah Sozialleistungen und Einrichtungen aufbaute um in von Schiiten bewohnten Gegenden des Lebanon ihren Einfluss auszubauen.

Auf dem Bild sieht man einen Wassertank irgendwo in Beirut vor mehr als zwei Dekaden. Trinkwasser ist dort etwas, dass wird mit dem Laster gebracht der dann einmal die Woche oder im Monat einen Tank auf dem Haus auffüllt. Wer so etwas kostenlos zur Verfügung stellt, der sichert sich Loyalitäten. Gleiches gilt für Schulen, welche die nächste Generation an den Protostaat gewöhnen, und medizinische Dienstleistungen. Die "passiven Unterstützer" die damit geschaffen werden bilden letztendlich die fundamentale moralische, materielle und finanzielle Basis jedes Protostaates.
Der Lebanon ist hierfür ein sehr kritisches Beispiel. Die Regierung des Lebanon war immer minimalistisch und die wirtschaftlichen Freiheiten waren groß. Das hat für die Christen an der Küste gut funktioniert, aber die Moslems haben keine Arbeitsmoral und stattdessen nur viele Kinder. Diese Demografie ist sehr empfänglich für Bestechungen.

Grundsätzlich ist aber ein großer Teil jeder Bevölkerung bestechlich und denkt über nichts nach, außer den eigenen Vorteil den man aus einem Angebot schlagen kann, auch wenn dieser sehr kurzfristig ist. Die Nationalsozialistische Volkswohlfahrt umfasste unter anderem Gemeindepflegestationen, Haushaltshilfen, einen Kunstförderverein, Kindergärten und motorisierte Zahnstationen. Das sind scheinbar alles Organe die Hilfe anbieten, dafür kriecht der Einfluss ihrer Organisation immer weiter in alle Lebensbereiche der Leute denen hier geholfen wird.


Solche sozialen Dienstleistungen sind auch die erste Phase der Öffentlichkeitsarbeit wenn Special Forces in ein Gebiet einsickern und dort einheimische Kräfte mobilisieren sollen. Die Leute interessieren sich nicht wirklich für den Ausgang eines Konfliktes, denn ihre Loyalität liegt beim Frieden und immer bei dem der diesen gerade bewahrt, aber sie interessieren sich dafür, dass ihr Dach dicht ist und ihre Zähne in Ordnung sind.


- Fortsetzung folgt -


Siehe auch:
Gruppenaufbau

TC 7-100-3 Irregular OpFor
How Hezbollah helps (and what it gets out of it)
2015: History Still Hasn't Ended | SOFREP

Kommentare:

  1. "Die Leute die sich den kurdischen Milizen anschließen, weder Ausbildung haben, keine Fähigkeiten, die Sprache nicht sprechen oder sonst etwas, die sollten zuhause bleiben und einen Nebenjob annehmen, "

    Ist echt ein guter Punkt den du da machst. Ich hab vor einer Weile was auf SPON gelesen von deutschen Linken die da runter fahren um "zu helfen", aber eigentlich nix können. Typisch für den Weltverbesserer(ihr mögt das Wort Gutmensch ja nicht) will er sich halt nur besser über sich selbst fühlen, aber eben nicht wirklich helfen.

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    1. Das Wort ist nicht erlaubt im PC safespace
      https://www.youtube.com/watch?v=sXQkXXBqj_U

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  2. Jemandem der betteln geht gebe ich grundsätzlich nichts, weil das eigentlich ein Eingeständnis ist, dass derjenige nichts leisten kann was mir irgendwie was bringt.
    Außerdem, da geb ich dir völlig Recht, kommt dabei kaum was rum.

    Eventuell kann man das Crowdfunding für konkrete Anschaffungen auch auf konkrete Aktionen ausdehnen. Sozusagen ein Online-Shop für Subversion. Das hat auch mehr etwas von einer Dienstleistung und der Käufer bekommt mehr für sein Geld als nur sich-besser-fühlen, Mitleid zeigen und für die "gute Sache" opfern wie das beim Spenden so ist. Problematisch wären dabei aber illegale Aktionen, sofern die finanziellen Unterstützer staatliche Repression fürchten müssen. Post collapse ist das natürlich egal.

    Solange der Staat noch funktioniert wie jetzt ist er die größte Umverteilungsmaschine überhaupt und sowohl die Mitglieder als auch die Unterstützer der eigenen Organisation müssen wissen, wie man das so gut wie möglich ausnutzt. Das funktioniert auf der persönlichen Ebene vor allem innerhalb der Familie und auf größerer Ebene durch geschicktes Zusammenspiel der (Tarn)firmen der Unterstützer.

    Das westliche Pendant zum Wassertank der Hisbollah ist also die Hartz4 oder Steuerberatung, nur noch besser, weil es einen außer bisschen Arbeitszeit nichts kostet. Ist man schon auf der höheren Ebene des Protostaats kann man das als Sozialleistung gratis machen vorher eher zur Finanzierung, der Unterstützer spart sich was und gibt einen Teil davon ab.

    Bevor hier wieder dämliches Gefrotzel kommt das sei Blödsinn: Durch Optimierung des cashflows kommt mehr raus als durch Blutspenden, weil nämlich der arme Fettsack und Oma Hilde alleine zu doof dazu sind und auch viele die meinen sie wären voll krass gegen das System von sowas keine Ahnung haben und es einfach nicht machen.

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    1. Finde die Quellen des Existenzerhaltes. Bist doch nicht so randvoll mit Scheisse.

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    2. Die Linken haben ihre Institutionen wie die Rote Hilfe und verbreiten Anleitungen dazu wie man vom Staat möglichst viel Sozialkohle abkassieren kann. Ich frage mich aber eher was ich damit für Leute anspreche mit einer Hartz4 Beratung. Der Auftrag der Linken ist ja klar und der lautet einfach nur Zersetzung. Wenn ich was starten will, dann würde ich aber nicht gerade am unteren sozialen Ende der Gesellschaft suchen und Parasiten dabei helfen ein bequemeres Parasitentum zu führen.

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    3. Ich verstehe deinen Einwand. Aber:

      1. Unser Ziel ist ja nun auch nicht gerade die Aufrechterhaltung dieses Sozialstaats, oder? Jeder Cent, der dem Staat vorenthalten oder ihm abgenommen wird ist hilfreich und jeder Cent der dann auch noch in meine/unsere Tasche fließt ist doppelt hilfreich.

      2. Es geht dabei nicht darum, Mitglieder für die Organisation zu werben, die bestimmte Aufgaben und Funktionen haben sollen. Aber die Leute in der Organisation müssen solche Verhaltensregeln beachten. Damit macht man nicht die große Kohle aber generiert sehr effizient laufende Einnahmen.
      Einen willigen Unterstützer der halt eigentlich ein Faulenzer ist und nichts kann schickst du eben nicht weg sondern sorgst dafür, dass er 100 Euro mehr Stütze im Monat bekommt und dir davon was abgibt. Generell ist das aber ein Konzept für alle Schichten und Einkommensklassen.

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    4. @Parasitentum
      Da geht es nicht um die Parasiten selbst, da geht es um den Nachwuchs der Parasiten. Bis 2020 soll die Hälfte aller Kinder in der BRD in einer Hartz4 Familie aufgewachsen sein und die Statistiken jetzt sagen bereits, dass knapp über die Hälfte aller Hartz4 Kinder die es jetzt gib bereits länger als vier Jahre so leben. Darum geht es doch diese, wie NV es "Kindergeldfarmen" nennt, abzuernten. Eventuell sieht man dann in Berlin Szenen wie im Gazastreifen wo der fette Hartz4 Vater ein Bild von seinem gemärtyrerten Kevin aufhängt und stolz verkündet, er habe noch mehr von diesem Menschenmaterial. xD ^^

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    5. Man kann diese Leistungen vielleicht abgreifen, aber man zerstört sich damit einfach nur selbst. Der eigene Wert auf dem Arbeitsmarkt sinkt auf 0 und dann ist man vom System abhängig. Steuerhinterziehung ist meiner Ansicht nach viel bewundernswerter.

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  3. Die "Parasiten" haben aber Zeit und Potential, meist reicht schon Zuhören oder ein freunliches Wort aus.

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    1. Ich glaub da ist eher mehr Zeit als Potential da. Aber Asoziale haben meist auch viele Kinder die man dann von diesen Kindergeldfarmen in die jeweilige Organisation übernehmen kann.

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