Montag, 2. November 2015

Richtiger Terrorismus

Wie eine Nation der ersten Welt schnell im Chaos versinken kann


Es gibt eigentlich keinen richtigen Terrorismus bei dem gut organisierte und finanzierte Gruppen bspw. Deutschland als Nation richtig schaden wollen. Selbst die Linken kriegen es gerade mal hin ein paar Sandsackdämme nach einem Hochwasser zu beschädigen. Gäbe es aber diesen Terrorismus von Terroristen die Terror machen wollen, sähe dieser wahrscheinlich folgendermaßen aus:


Terrorismus unterscheidet sich von bspw. Widerstands- und Freiheitskampf darin, dass letzteres sich nur gegen Regierung richtet während Terrorismus alles und jeden angreifen kann. So zumindest ist die verbreitete Vorstellung, aber das ist absurd. Die Grenzen zwischen Regierung und Unbeteiligten verwischen gerade in einem Land wie Deutschland, wo eigentlich so gut wie alles Teil der Regierung und damit legitimes Ziel ist, wie bspw. auch öffentlich rechtliche Sendeeinrichtungen, Schulen und andere harmlos klingende Ämter und Behörden.

Wie banal Zerstörungsakte sein können die diese Ziele treffen zeigt bspw. das angeblich von der CIA herausgegebene Sabotage Handbuch für Nicaragua, spanischer Titel Manual del combatiente por la libertad. Darin wird aufgerufen, die sandinistische Regierung und ihre Planwirtschaft durch einfache Zerstörungsakte zu schädigen wie falsche Hotelreservierungen, Zerstörung von Verkehrslichtern, dem Verbreiten von Gerüchten, abfackeln von Regierungsfahrzeugen und so weiter.


- Stromversorgung
Tritt man ein bisschen mehr aufs Gas, dann würden einfache Zerstörungsakte gerade auf die Stromversorgung abzielen. In Deutschland sind Umspannwerke meistens nur durch einen Maschendrahtzaun gesichert und Hochspannungsleitungen sind auch relativ einfach zu sabotieren.


In den USA gab es bereits Fälle in denen Unbekannte mit 7.62 Munition auf Elektrizitätswerke geschossen und dabei mehrere Transformatoren zerstört haben.

http://www.wsj.com/articles/SB10001424052702304851104579359141941621778

Umspannwerke sind sehr kritische Ziele.

Transformatoren wie dieser wiegen um die 360 Tonnen und sind Einzelanfertigungen. Die liegen nicht irgendwo auf Reserve in einem Lagerhaus. Würde man bspw. eine entsprechend große Thermitladung darauf werfen und sie bspw. durch einen Funkzünder und etwas Schwarzpulver als Primärladung zünden, dann wäre damit bereits großer Schaden angerichtet bevor jemand den Brand überhaupt bemerkt.

Selbes gilt für die Hochspannungsleitungen die sich oft in Schneisen durch Wälder ziehen. Die Masten der Stromtrassen bräuchten lediglich zwei Schneidladungen für zwei Beine und würden bei Wegbrechen dieser umkippen. Im November 2005 sind im Münsterland um die 80 Hochspannungsmasten durch Sturm und Schneefall umgeknickt, was zum größten Stromausfall seit dem zweiten Weltkrieg geführt haben soll.


- Infrastruktur
Das Schienennetz ist ebenfalls sehr anfällig für Sabotage. Thermitladungen können Gleise zerstören und Züge können entgleist werden lassen. Dazu sorgt das Digitalzeitalter zwar auch dafür dass die Zerstörung von Signalen der Stellwerke nichts mehr bringt, dafür könnte eine Terrorgruppe kurz nach dem Zerstörungsakt eine Meldung per Twitter verbreiten, die Bahnlinie von A nach B ist zerstört und die Forderungen sind XYZ.

Hin und wieder kommt es vor, dass gestörte Täter ohne erkennbares Motiv Dinge wie Backsteine von Autobahnbrücken werfen. Jetzt stellt euch das mal vor mit Nagelbändern, brennendem Napalm, Sprengsätzen oder dergleichen.



- Amokläufe und weiche Ziele
Seit den Anschlägen auf Touristenorte in Tunesien und die Kaviar-Linken von Charlie Hebdo meinen ein paar Pseudo-Sicherheitsexperten, dass das jetzt das neue große Ding ist wie Terroristen "weiche Ziele" attackieren würden und mehr Terroranschläge in Zukunft Amokläufen ähneln werden, wobei diese Taktik bisher die verbreitete Vorgehensweise war, bevor ferngezündete Bomben benutzt wurden. Das Wort selbst kommt aus de javanesischen Sprachgebrauch und die Vorgehensweise des Amoklaufens sahen westliche Mächte im Pazifikraum sowohl im Kampf gegen die dortigen Piraten, als auch bei ihren Kolonialisierungsversuchen. Ich habe in der Vergangenheit auch den Überfall von Delaware Indianern auf eine Schule weißer Siedler im Jahr 1764 erwähnt.


- Flughäfen
Die Sicherheitskontrollen am Flughafen sind reines Sicherheitstheater und haben absolut keinen Effekt darauf irgendwen sicherer zu machen. Sie sind eine soziale Institution, ein Mechanismus der Mietfaschisten einen Job beschaffen soll. In meiner Stadt gibt es Hügel um den Flughafen herum auf denen man die Flugzeuge auf unter 100 Metern an sich vorbeifliegen sehen kann. Dort finden gelegentlich spontane Veranstaltungen im Sommer statt mit Musik und Drogen. Im Flughafen selbst darf man aber eine Stunde in der Schlange bei den Sicherheitskontrollen warten und Mietfaschisten vom Zoll drohen einem mit Festnahme wenn man nicht dort entlangläuft wo man langlaufen soll. Früher wurde bei Flugzeugentführung auch deshalb kein Widerstand geleistet, da die Entführer lediglich das Flugzeug in irgendein Drecksland entführen wollten um dann Forderungen zu stellen. Es geht der Regierung nicht darum ob die Menschen wirklich sicher sind, sondern wie offensichtlich sie es nicht sind.
Vor einigen Jahren hat ein Teenager das .22lr Kleinkalibergewehr seines Vaters gestohlen und von besagten Hügeln auf die Flugzeuge geschossen. Es dauerte eine Weile bis man das ermittelte und der Vater verlor seinen Jagdschein und die WBK. Ein größeres Kaliber oder verschiedene Eigenbauten könnten hier bereits erheblichen Schaden anrichten. Eine anti-Material Claymore Mine könnte ferngezündet werden und die Täter wären verschwunden bis Sicherheitskräfte überhaupt wissen was passiert ist.




Weiter zu Teil 2 und zu Teil 3


Kommentare:

  1. Liest sich wie eine Anleitung der Antifa zur Sabotage der Infrastruktur, die ich mal in die Finger bekommen habe vor Jahren.

    Allerdings war da noch die Rede davon, nicht alle Verkehrsträger zu sabotieren, daß es Personenschäden gibt, sondern die verbleibenden ins Chaos laufen zu lassen, weil das maximale Auswirkung hat, wenn die Leute im Stau steckenbleiben, anstatt, daß die daheim sitzen.

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  2. Also die Sicherheitsexperten wissen schon dass Amokläufe als Taktik nichts neues sind, genau so wie der NATO Generalstab weiß dass Russlands Hybridkriegsführung nichts neues ist. Der Durchschnittsdepp weiß das aber nicht und deshalb reden diese Leute in Interviews so flaches Zeug, weil der Leser sowieso keinen Plan hat und man ihm das erklären muss als würde man es einem kleinen Kind erklären. Das hast du doch in einem der Insurgency Teile erwähnt und der Artikel hier würde doch in diese Reihe passen.

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  3. Richtigen Terrorismus gibt es nicht weil dafür kein richtiges Motiv besteht. Weder die Linken, noch der IS hätten ein Interesse daran ein Land im Chaos zu übernehmen. Die wollen Länder intakt übernehmen und nicht die eigene Beute abfackeln. Weder die Räteregierung, noch das Kalifat wissen wie man neue Generatoren beschafft und das wieder wirklich repariert was man zerstört hat.

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  4. Na ja, vor ein paar Jahren stand ich auf dem derzeit immerhin schwer gesicherten Glenn Canyon Staudamm... 9/11 dort hätte den Südwesten der USA auf Jahre unbewohnbar gemacht.
    Und für Strom...Beste individuelle Verteidigung ist eine PV Anlage. Laderegler in die Ecke legen und bei Wegfall des Netzes mit Wechselrichter und Akku weiterfahren. So einfach ist Tennis.
    Bei mir isses allerdings schon etwas komplexer: Chademo 2 Buchse vom Nissan Leaf ans Hausnetz und ggf Propangas Micro BHKW starten. Damit komme ich locker durch die Apokalypse und könnte noch teuer Strom verticken.
    Und ja, Brunnen hab ich auch...just for fun.
    Man sollte ab 60 Jahren PC ohnehin mehr als Entertainment sehen.

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  5. Ich meine beim Terrorismus geht es vor allem darum Schrecken zu verbreiten und nicht unbedingt darum maximalen Schaden anzurichten - kommt auf die Zielsetzung an; vor allem dann wenn die Zielsetzung in Richtung zur Subversion geht.
    Vor Terrorismus gibt es nun wirklich keinen Schutz, selbst wenn Politiker das erzählen und sich damit unglaubwürdig machen (ist das schon Selbst-Subversion oder noch eine Wirkung des Terror?).

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  6. Na das kommt mir aber doch Alles sehr bekannt vor. :-)
    Gerade der Abschnitt mit der Stromversorgung ließe sich ohne weiteres mit einer Kleinstgruppe sofort realisieren.
    Nur gut das es hier in Deutschland keine richtigen Terroristen gibt und wehe wenn
    mal Jemand richtig wach wird und zeigt das er Eier hat.

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  7. Vergessen, in Landhausen/Hemer, 2013, 9 Woche lang vergiftetes Wasser mint Fäkalien. Man braucht lediglich umzupumpen und fertig. Jeder kann von überall das durchführen und zuerst merket das niemand. Mann muss nur eine Pumpe mit 10 bar verkehrt an einem Wasserhahn anschließen und schon geht los. So werden Städte und Brauereien erpresst. So bleibt Infrastruktur erhalten. Nach drei-vier Tage bricht Chaos aus, siehe Landhausen 2013.

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  8. Bei Gleisen geht es noch einfacher: Einfach einen schweren Schraubstock umgekehrt auf die Schiene spannen. Also nicht die kleinen Dinger vom Baumarkt. Die Schieneninfrastruktur ist fragiler als gedacht. Wenn Hochspannungsleitungen so gekappt werden dass gleichzeitig ein Kanal oder eine Autobahn betroffen ist dann ist der Schaden maximal. Die "Terroristen" würde ich nicht nur bei den Linken und IS suchen. Es gibt unzählige Gruppen und Staaten, bei denen sich Deutschland gerade neue Freunde schafft.

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  9. Leute Leute ihr steigert euch da zu sehr hinein. Weder Putin noch die Islamisten wollen Europa erobern. Ein paar Extremisten mit Kalaschnikovs zählen nicht, die werden doch nicht mal mit Amateuren in Irak und Syrien fertig. Zudem sind sie untereinander zerstritten, es gibt hunderte Gruppierungen da unten die sich gegenseitig erschießen. Dabei erwähne ich noch gar nicht die Rivalität zwischen Sunniten und Schiiten die sich in Irak und Syrien bei jeder Gelegenheit gegenseitig in die Luft jagen. Seit kurzem hat sich dieser "Stellvertreterkrieg" zwischen Saudis und Iran auch nach Jemen ausgeweitet.

    Der Islam ist für Europa weder militärisch noch demografisch eine Gefahr, denn wie NV in einem früheren Artikel selbst erkannte: Spätestens ab der 2. Generation strebt und lebt die Mehrheit dieser Leute einen westlichen Lebensstil. Ab der 3. und 4. Generation beherrschen sie nicht mal mehr die Sprache ihrer Eltern/Großeltern und wenn dann nur sporadisch.

    Und was Putin angeht: der hat genug Probleme im eigenen Land, die hatten doch selbst mit den Tschetschenen damals große Probleme. Neulich kam noch eine Meldung dass Russland die Armee schlanker gestaltet und modernisiert hat, Personal wurde entlassen. Sie haben keine Armee um große Landstriche zu besetzen, nur eine agile, um flexibler reagieren zu können.

    Schlaganfall, Herzinfarkt,Krebs.......... sind wahrscheinlichere und gefährlichere Gegner.

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    1. Russland braucht keine 8000 Panzer um die durch die Fulda Gap zu schicken wenn man seit Dekaden mit anderen Strategien viel erfolgreicher ist. Die Russen wollen Europa schlucken, am besten über irgendwelche Abkommen, wenn es sein muss auch militärisch.
      Was die Moslems angeht, so macht deren Niedergang sie so gefährlich, weil sie wissen das ihr Ende kommt. Lies ,How Civilizations Die'.
      Wenn Herzinfarkt deine größere Sorge ist, was willst du dann eigentlich hier?

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    2. Du glaubst der junge Durchschnittsmuslim weiss dass die muslimischen Länder untergehen? Ich glaub so weit denkt der überhaupt, dem gehts nur drum möglichst bequem zu leben. Huren bumsen, nie mehr schuften. Mehr braucht er nicht.

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    3. Der Durchschnittsmuslim weiß das. Er sieht ja selbst die Satelitenschüsseln an den Apartmenthäusern, die Autos, die Smartphones. Und er weiß dass die das nicht selbst bauen, nicht kopieren, nicht mal reparieren können. Er weiß dass seine Kultur scheisse ist, dass sie parasitär ist und ausstirbt. Deswegen geht es jetzt noch mal in den zwölften Gang mit dem Parasitentum, denn eine andere Möglichkeit existiert sowieso nicht. Die Risikokalkulationen sind für dich auch ganz anders. Aber ihr sollt Bücher lesen und mich nicht dauernt volllabern mit was ihr so glaubt.

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    4. Folglich müssten Linke auch wissen dass deren Kultur/Einstellung scheisse ist. Immerhin können die auch nichts, ausser jammern und fordern. So, und jetzt geh ich Bücher lesen.

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    5. Natürlich wissen die das! Was denkst du denn warum die Konkurrenz in jeder Form beseitigen und Quoten haben wollen.

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  10. Glaube nicht, dass die Russen Europa schlucken wollen. Wozu denn?

    Die könnten, wenn Europa und D souverän wären, alles im kooperativen Tausch gegen ihre Ressourcen haben bis auf Frauen; ich kennen aber keinen Russen, der jemals eine Hiesige hat haben mögen (lach). Dann wären die Amis out und weil das nicht sein darf, werden die Russen eben ausgesperrt und wir eingesperrt. Die Nummer ziehen unsere Qualitätsmedien mit unseren Transatlantikern nach wie vor durch. Ganz einfach geht das, wie wir sehen.

    Nicht damit vermengen, dass mal eine IDEOLOGIE, nämlich die Kommunistische, Europa und den Rest der Welt übernehmen wollte.

    Wie umgekehrt der Kapitalismus und seine Derivate (!) auch.

    Dass der historische Kommunismus seinen militärisch-relevantesten Hauptsitz in der Sowjetunion hatte, sorgt natürlich für diese Assoziation von russischen Übernahmegelüsten. Diese einstige Ideologie ist nicht mehr auf der Bildfläche, sodass man sich gemäß der Faktenlage so langsam von dem einstmals richtigen, natürlich auch propagandistisch verstärktem russischem Übernahmestreben verabschieden können sollte. Wenn sich Fakten ändern, sollten sich Denkschemata und Strategien ändern. Grundbegriffe der ideologiefreien Logik.

    Jedenfalls so lange bis der Stern oder sonst wer Putins Tagebücher auflegt, in denen das sinistre russische Trachten denn doch bewiesen wird.

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    1. Idioten wie du denken sie können "Deutschland" wie eine Headcrap auf den russischen Zombie setzen und diese Umschreibung von deutschem Ingeneurwesen und russischen Ressourcen ist letztendlich auch nur "Raum im Osten". Diese Idioten spielen dann mit dem Feuer und am Ende brennt die ganze Hütte ab. Du quatscht etwas von ideologiefreier Betrachtung und dein Post startet mit "glaube nicht", weil letztendlich doch alles Euphemismen sind wonach du die Welt sehen willst.

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    2. Ein richtiger Mann mit fundierter Sachkenntnis hat keine irrationalen Zombie-Ängste. Lege doch bitte fundiert da, was der russische Zombie hier will. Eigene Logikketten wären prima, hilfsweise kann man sich ja bei Zbigniew Brzeziński, Emanuell Todd und Gunnar Heinsohn einlesen... Also, bitte mal Großhirnrinde nutzen.

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    3. Du bist der typische Erstleser der hier durch irgendein Verschwörungsforum hergekommen ist, du schlägst ein Buch in der Mitte auf und dann meinst du du kannst in deinem scheiss Oberlehrerton mitreden und mich am besten noch belehren als ob wir alle nur Dummies die nicht nachdenken. Wir empfehlen Heinsohns Bücher in der Bibliothek, aber das weißt du nicht weil du hier nur angerotzt kommst um uns mit deiner Verschwörungsscheisse belehren zu wollen. Verpiss dich du Opfer. Ihr Dreck unterm Fingernagel seit überhaupt nicht die Zielgruppe.

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  11. Richtiger (zivilisationsgefährdender) Terrorismus gibt es, wie absolut richtig herausgearbeitet worden ist, bisher nicht. Da sollte man sich doch fragen: Warum?

    Logisch mögliche Antworten:

    a) die Terroristen sind durch die Bank zu dämlich
    b) es gibt gar keine Terroristen
    c) die Strippenzieher/Auftraggeber erlauben es den Terroristen einfach nicht, ins zivilisatorische Mark zu treffen

    Welche Antwort trifft nun zu (falls ich keine weitere, logische mögliche) vergessen habe. Klaus

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