Montag, 28. März 2016

Die Meinung der anderen



Diskussionskultur in den griechischen Stadtstaaten war etwas, bei dem sich Griechen in den öffentlichen Foren ihrer Stadt getroffen haben um über verschiedene philosophische Konzepte und die Welt um sie herum zu streiten. Diese Männer diskutierten untereinander, unter Griechen, aber nicht mit den Barbaren außerhalb ihrer Gemeinschaft. Diskussionen mit Fremden oder mit Freinden wären sinnlose Zeitverschwendung gewesen. Diskussionen sind nur innerhalb der eigenen Gruppe unter jenen die sich als Gleichwertige sehen wirklich produktiv und Diskussionen außerhalb der Gruppe, was im Internet ständig passiert, wo Fremde mit anderen Fremden diskutieren die sie niemals im realen Leben treffen werden, dienen vielleicht noch der Unterhaltung des Publikums.



Niemand muss andere Meinungen akzeptieren
Ein Problem mit der heutigen Diskussionskultur ist, dass sie die Grenze zwischen dem verwischt hat, was wir als Gruppenintern und Gruppenextern bezeichnen. Dadurch, dass man im Internet eine Plattform findet die für alle Menschen zugänglich ist und auch von allen Menschen gestaltet werden kann, verschwischt das Empfinden dafür in welchen Verhältnis man zu diesen anderen Menschen steht.
Gruppenintern ist es produktiv einen gemeinsamen Kontext zu finden, da Menschen ganz natürlich die Nähe und Gemeinschaft von Menschen suchen die so sind wie man selbst. Über einer primitiven tribalen Stufe auf der Zugehörigkeit durch Hautfarbe definiert wird, steht die Zugehörigkeit durch Sprache und damit wird die Loyalität durch gemeinsame Ideen geformt. In diesem Kontext ist es völlig absurd zu glauben, dass Menschen Meinungen akzeptieren oder auch nur tolerieren würden, die komplett ihrer eigenen Meinung entgegenstehen.

In gewisser Weise haben die Kombination aus linksgrüner Erziehung und kapitalistischer Konsumentenadressierung eine Mentalität bei vielen Leuten geschaffen, die wieder in zwei Strömungen aufgeht von der die eine die utopische Weltsicht vertritt wir könnten uns alle vertragen und die andere eine plutokratische Kundenservice Mentalität ist die schlussfolgert, dass wir nett zu jedem sein müssen weil wir ihn als Kunden gewinnen wollen der unseren Scheiss kauft. Die Plutokratie lässt es aber immer noch zu, dass man zwar gruppenextern kapitalistisch ist, gruppenintern aber ganz klar den Konsens fordert.


Werte und Wahrheiten
Ein weiteres Problem mit gruppenexternen Diskussionen ist, dass die Leute völlig unterschiedliche Wahrnehmungen von Dingen wie moralischen Werten haben und der Begriff übergeordneter Wahrheit nicht verstanden wird. Ein Linker kann bspw. den ganzen Tag über irgendwelche "Kriegsverbrechen" und den "Krieg für Öl" in seiner eigenen Gruppe lamentieren und dafür positive Ressonanz erhalten, wobei seine Standpunkte bereits außerhalb seiner Gruppe wieder komplett wertlos sind wenn er auf jemanden trifft, der der Ansicht ist, dass man wenn man schon um irgendwas Krieg führt, das für Öl sein sollte und tote Moslems dafür ein kleiner Preis sind.

Dazu kommt die Idee, es gibt diese eine große Wahrheit und die Betrachtung dieser muss die eigenen Schlussfolgerungen, in der eigenen Wahrnehmung logisch und richtig, nach sich ziehen, was aber nicht so ist. Zwei ideologisch unterschiedliche Menschen können sich dieselbe Situation oder Faktenlage ansehen und zu völlig unterschiedlichen Schlussfolgerungen kommen. Deswegen störe ich mich auch sehr an der Parole von der Lügenpresse, da die Presse viel weniger absichtlich lügt, als Meinungsjournalismus zu praktizieren bei dem der Journalist meint er muss das Publikum erziehen, damit es die Dinge so sieht wie er selbst. Gerade die Linken vertreten Werte und Ansichten, die sie rhetorisch ständig in ihrer eigenen Gruppe praktizieren, die außerhalb dieses gesellschaftlichen Kokons aber nicht wahrgenommen werden. Sie wollen sich sehr weltoffen und kosmopolitisch geben, sind in Wirklichkeit aber extrem kleinkariert und provinziell und das führt wieder dazu, dass jeder andere ihrer Meinung nach umerzogen werden muss. Leute mit einer solchen Weltsicht wollen andere Menschen in Diskussionen auch permanent unter Rechtfertigungsdruck stellen weil sie glauben, jemand anderes schuldet ihnen ein Argument, oder am besten eine auf sie persönlich zugeschnittene Erklärung.


Ansichten teilen und mitteilen
Viele Leute haben keine wirkliche Gruppe der sie angehören können die ihre Ansichten teilt abseits von dem was in ihrem Pass steht. Viele Leute haben deswegen auch kein Gefühl für diese internen und externen Dinge, weshalb sie den Fehler begehen können sich gegenüber Fremden mit völlig eigenen Werten so zu geben, als wären diese genau wie sie, wenn sie nur etwas wie gefühlte Distanz zu diesem haben. Das Resultat davon ist, dass Menschen ihre Meinungen, die auch von Frustration und Zorn geformt werden, ins Internet tragen. Ich bin manchmal ziemlich überrascht was Leute auf Facebook unter ihrem Klarnamen mit Bildern alles in die Welt posaunen und sich dann wundern, wenn das im Berufsleben Konsequenzen hat, wobei wir wieder bei der plutokratischen Weltsicht wären. Gleichzeitig wird die nächste Gruppe, die provinziellen Linken, durch jeden 14-Jährigen Facebooktroll dazu verleitet wieder mehr Kontrollen zu fordern, weil ihre Mentalität ebenfalls kein Verständis für Gruppenexternität hat und der Facebooktroll das weiß und auch wo er die Nadel ansetzen muss um diese Leute zu provozieren, völlig unabhängig davon dass das was 14-Jährige Trolle Sachen auf Facebook etc. schreiben nicht repräsentativ ist für die Gesamtbevölkerung. Die 14-Jährigen stellen sich dabei aber etwas kleverer an indem sie natürlich nicht unter Klarnamen schreiben, denn die dämlichsten Facebook Hassposts unter Klarnamen kamen bisher zum Großteil von dusseligen Babyboomern. Dazu sind Plattformen wie Facebook, Twitter und Google nicht deine persönlichen kleinen Gruppierungen, sondern Konzerne die von linksgerichteten Träumern geführt werden und die jedes Recht haben vorzugeben wofür und wie Leute, denen sie diese Plattform zur Verfügung stellen, diese nutzen können und wie nicht. Auch dafür fehlt Leuten das Verständnis, die dann Zeitungen vorwerfen Zensur zu betreiben, wenn ihre Kommentare in Romanlänge nicht in deren Kommentarsektionen veröffentlicht werden.


Was bedeutet das für Survival?
Menschen müssen ein klares Verständis von Gruppeninternität und Gruppenexternität haben um in PostCollapse Situationen zuverlässig funktionieren zu können und sich nicht an jedem Scheissdreck aufzureiben der um einen herum passiert. Die vorgeberische Kultur des Kümmerns muss dafür enden, denn in Wahrheit interessiert es hier niemanden wie viele Kinder in Afrika verhungern genau so wenig wie wir uns um die Anschlagsopfer in Paris oder Brüssel kümmern. Diese Menschen sind zu weit von uns weg, wir kennen ihre Identität und ihre Ansichten überhaupt nicht, weshalb wir uns überhaupt nicht um sie kümmern können.



Siehe auch:
Einzelgänger
Polis
Rechte als Überlebensstrategie
Empathie



Kommentare:

  1. Die "Kultur des Kümmerns" ist zunächst einmal ein hocheffizientes, steuerfinanziertes Dienstleistungsgewerbe. Die Herausforderung besteht dabei weniger darin, ein bedürftiges Klientel zu schaffen (gestern: Kinder in Afrika, heute: Flüchtlinge, morgen:???) sondern darin, dem Steuerzahler mit pseudomoralischen Argumenten (Osterbotschaft) die Notwendigkeit der Umverteilung klarzumachen. Wenn das nicht funktioniert, erfolgt die zielgerichtete Ausgrenzung bis hin zur soziale und ökonomischen Vernichtung. Survival heißt, seine eigenen Ressourcen zu sichern und sich nicht, wie NV richtig schreibt, in sinnlosen Diskussionen aufzureiben. Der Caterer, der ein Flüchtlingsheim mit überteuerter und mangelhafter Kost versorgt, handelt politisch viel effektiver als hunderte Pegida-Marschierer zusammen und verdient noch gutes Geld dabei.

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  2. Agree To Disagree
    https://www.youtube.com/watch?v=i1Pxndp5r_E

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  3. "auf jemanden tifft, der der Ansicht ist, dass man wenn man schon um irgendwas Krieg führt, das für Öl sein sollte und tote Moslems dafür ein kleiner Preis sind."

    Es ist ein Leichtes, dieses als "Kollateralschaden" abzutun, erst wenn man selbst ernsthaft erkrankt ist, wird man vielleicht sensibler was das angeht. Auch ein Besuch im Krankenhaus mit offenen Augen kann wachrütteln.

    Denn wenn man ins Detail geht, bedeuten diese "Kollateralschäden" auch missgebildete Kinder deren Gedärme außerhalb wachsen weil man Uranmunition verwendet hat und so Gebiete für eine lange Zeit verseucht hat.



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    1. Bu-hu-huuuuuuuu 8'(

      Das ist genau was ich meine. I don't give a fuck.

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    2. Wenn die Länder der Koalition sich wenigstens das Öl geholt hätten, aber stattdessen hat man den Irakern die Verteilung von Bohrrechten überlassen und die Amerikaner sind dabei ziemlich leer ausgegangen. Stattdessen haben es die Iraker, undankbares Pack was sie nunmal sind, 10% aller Ölreserven den Russen mit Lukoil überlassen und die Chinesen haben auch gut abgeräumt. Bohrrechte werden vom irakischen Ölministerium vergeben das auch seine eigene staatliche Öl-Firma hat damit die jeweilige Clique an der Macht ihre Wählerklientel subventionieren kann und die Oligarchie vorprogrammiert ist. Mir also scheiss egal wieviele Missgeburten durch Uranmunition da entstehen, was mittlerweile wieder genau so abgeklungen ist wie die Fehlgeburten nach den Atombomben auf Japan abgeklungen sind.

      Ich bin daher der recht unpopulären Meinung man sollte sich im Westen auf alternative Energiekonzepte konzentrieren die Öl mehr und mehr ersetzen damit (jetzt kommt der populäre Teil) diese überbevölkerten, dämlichen, abergläubischen, korrupten Drecklöcher da unten ausgehungert werden und aus der Geschichte der Menschheit verschwinden.

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    3. Man, bist ja ein richtig krasser Motherfucker

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    4. Gibt ja noch genug Öl. Ich frag mich allerdings ob es all die Uranmutantem überhaupt gibt, wahrscheinlich mal wieder linksgrüne Panikmache. Die Menschen im Nahen Osten haben ganz andere Probleme, die meisten sind natürlich selbst verschuldet. Und ob die Afrikaner verhungern oder nicht ist mir egal, bin ja nicht dafür verantwortlich. Manche haben genug zu essen und manche haben schöne weisse Zähne.

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    5. Fehlgeburten durch Uranmunition gibt es, die Zahlen sind aber schon wieder abgeklungen und die Zahl verblasst verglichen woran die Kinder im Irak sonst so sterben wie Tetanus, Keuchhusten und sowas. Aber wie gesagt können die Linken diese Fälle eben benutzen um die Waffenkammer des Westens zu beschneiden. Keiner von denen Interessiert sich für die Leute die an Malaria verrecken weil DDT verboten wurde.

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  4. Ad "Diese Männer diskutierten untereinander, unter Griechen, aber nicht mit den Barbaren außerhalb ihrer Gemeinschaft."

    Aus meiner Sicht sollte man einige Kommentare aus anderen / gegnerischen Ecken anhören, um gedanklich und argumentativ vorbereitet zu sein, wenn dieses irgendwann doch im Innerem Kreis auftaucht. Dann weiß man zunächst woher das kommt.
    Es sind ja nicht viele Argumente, gelegentlich ändert sich der Kontext oder deren Kombination.
    Rhetorisch versierte Profis handhaben es jedenfalls so, dass sie sich im Vorfeld Gegenargumente (für innere Diskussionen!) zurechtlegen.
    Häufig sind die Argumente der Gegenseite zum Teil richtig, und kommen als verdrehte Halbwahrheit in die Diskussion in den Inneren Kreis oder werden von Insurgenten eingeschmugelt.

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    1. "Zu wissen was der Feind denk" geht aber auch nur abdann, wenn man sich der eigenen Weltsicht nicht länger bewusst ist. Die stärkste Waffe sind zugleich die eigene Tragik, die eigene Geschichte genau zu kennen.

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  5. "Ich bin daher der recht unpopulären Meinung man sollte sich im Westen auf alternative Energiekonzepte konzentrieren die Öl mehr und mehr ersetzen"

    Genau das wäre derzeit die strategische Ausrichtung, die am wirkungsvollsten und billigsten
    den Kampf entscheiden würde.
    Ähnlich wie die Entwertung der Mittelmeer/Sinai Handelsroute durch hochseetaugliche Karavellen und die Neuorientierung der Europäer Richtung Amerika im 15 Jahrhundert.

    Faszinierend dabei ist für mich, dass dies bis auf individuelle und zudem profitable Handlungsoptionen runtergebrochen werden kann.

    Und genau deshalb hab ich das Konzept, das ich seit Jahren verfolge hier mal vorgestellt:

    http://postcollapse.blogspot.de/2014/08/bugout-location-der-zufluchtsort-teil-1.html?m=0

    Der Westen hat derzeit einen gefährlichen Mangel an politischen Debatten, die realistische Handlungsmöglichkeiten für das Individuum aufzeigen und die nicht versuchen dies an andere Institutionen, "Gesellschaft" oder "Persönlichkeiten" zu delegieren.





























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    1. Man könnte auch einfach wieder Kohle nehmen, wenn die Klimakirche nicht wäre.

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    2. Unter Verteidigungsgesichtspunkten ist zwingend dezentral und regenerativ angesagt.
      Haben sogar die Chinesen erkannt.
      Gut dass wir die Klimakirche haben!

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    3. Als Etechniker kann ich dazu nur lol sagen. Die Regenerativen brauchen komplexe Regelungen (alles muss "smart" sein), sie brauchen Speicher und Leitungen durch das ganze Land, weil sie meistens nicht dort und zu der Zeit verfügbar sind wenn man sie eigentlich braucht. Außerdem gibt es meistens irgendwelche Gaskraftwerke, die als Backup da sein müssen. Und das Gas kommt aus...

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    4. Echt jetzt? Bis E-Techniker?
      Ich bin Geisteswissenschaftler, aber kannst bei aller mir eigenen Bescheidenheit echt noch was von mir lernen.
      Der Regelungsaufwand des Netzes interessiert mich ähnlich stark wie die Vorgaben der FTZ Nummer, mit denen die Telekom seinerzeit billige Modems aus ihrem unverzichtbaren Netz halten wollte....nämlich gar nicht!.
      Wenn die Netzbetreiber zu sehr rumzicken oder zu teuer werden versorge iCh mein Haus via Chademo 1.0 Schnittstelle meines Elektroautos. Dort ist seit der Stromknappheit in Japan durch den Tsunami die Möglichkeit implementiert Häuser zu versorgen. Kannst Dich kundig machen.
      Interessiert es mich, ob diese Möglichkeit für "normale Leute" ohne aktuelles E-Auto realistisch ist?
      Nicht wirklich, ich zieh mein Ding durch.
      Weiter kannst Du Dich mal fragen, warum derzeit bei den regenerativen Energien so auf die Bremse getreten wird.
      Technische Probleme können es nicht sein, sonst hätten die USA und China die gleichen Probleme und zumindest die Chinesen agieren in der Energiefrage ziemlich unideologisch. Beide geben bei regenerativen Energien ziemlich Gas.
      Die Antwort bei uns liegt schlicht in der Ertragslage der ehemals grossen Versorger. Sie sind nämlich fast pleite, weil sie vor allem PV unterschätzt haben.
      Und ihre tatsächliche Pleite hätte für Börse und private Altersversorgung unschöne Konsequenzen.
      Aber das interessiert mich letztlich auch nicht.
      Was mich interessiert ist, dass ich meinen eigenen schmalen Hintern an die Wand bekomme und dass ich bei Strom nicht vom Netz abhängig bin, weil ich das in einem Crashszenario für fatal halte.
      Was ich hier schreibe habe ich immer auch realisiert, meine Freunde können es sich anschauen (nicht wahr anonymer Sachse☺) und es funktioniert.
      Und bei normalen Ersatz über Jahre ist es noch nicht einmal teuer.

      Ein paar Leute kopieren es schon fleißig und zwar nicht wg Doomsday, sondern weil es richtig Geld spart und so simpel ist, dass man dafür keinen "E-Techniker "
      mi abstrakten, globalen Problemanalysen braucht.
      That's it.

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    5. Was wir brauchen ist Kohle und Atomenergie als Stromgrundlast. Uran und Kohle gibts in begrenzten Mengen auch in Deutschland und in großen Mengen günstig in USA, China Südafrika etc. Öl und Benzin wird in Hydrierwerken gewonnen, oder bei günstigen Preisen eingekauft und gebunkert. Siehe Südafrika, die haben in den 80er trotz Totalboykott von den Roten und des Westens sogar Energieautarkie erreicht, bei 25 Dollar das Barrell. ..

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    6. Die Energieversorger sind pleite, weil man ihre AKWs abgeschaltet hat und ihnen mit überflüssigem regenerativen Strom massiv Konkurrenz macht (die Regierung erzwingt/subventioniert natürlich den Verkauf dieses Stroms). Der Strompreis an der Börse wird so nach unten getrieben. Die würden Kraftwerke gerne abschalten, dürfen sie aber nicht, weil sonst das Netz zusammenbricht - der grüne Strom ist natürlich zu volatil. Jetzt werden die wiederum Subventionen für ihre Kohle- und GasKW brauchen, damit sie den Laden am Laufen halten. Alles in allem ein sozialistisches Irrenhaus.

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    7. Für die Heizung gibt's übrigens was fetziges:

      http://thermogeneratoren.com/de/download/m2070.pdf

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    8. Damit dürfte auch klar sein warum man bei den Erneuerbaren auf die Bremse tritt: man braucht nicht noch mehr davon, die Netze und die Produzenten sind schon an ihren Grenzen angelangt.

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    9. 20:22.. Was "wir" brauchen, interessiert mich nicht die Bohne und das ist auch ein Beispiel für eine blutleere Debatte.
      Was mich für Notzeiten interessiert ist, was ich realisieren kann. Danach kann man dann ggf über die Folgen dessen reden was das bedeutet.
      Und wenn ich 80% meines Stromverbrauchs problemlos einsparen kann, dann bin ich auf der Erzeugungsseite im Reich der Freiheit.
      Für die Versorger ist das schlecht, für Putin den Grossen und seine Party ist das auch schlecht und für die OPEC genauso....so what.
      Ist das mein Problem? Gibt es irgendein "Wir", dem ich mich verpflichtet fühlen sollte in Sachen Stromversorgung, wenn ich meine geringe Strommenge problemlos selber produzieren kann.
      Das einzige, was mich stört ist die Verteidigungsfähigkeit von Reaktoren gegen entschlossene Angriffe und dass die Netzabhängigen auf der Matte stehen, wenn mal wirklich die Verteilerknoten hochgejagt werden.
      Ansonsten ist mein Konzept individuell profitabel + krisenfest und, ganz wichtig...realisiert.
      Und für eine Debatte ist es ein Beispiel, wie sie für den Einzelnen einen konkreten und von ihm selbst realisierbaren Weg aufzeigt, den es natürlich allemal lohnt im Detail auch kontrovers zu diskutieren. Schließlich sollte man sich immer auch selbst verbessern und hinterfragen.
      Energiepolitik "generell" und "global" kannst Du getrost solchen Leuchten wie Hugo Chavez oder Putin überlassen.
      Ich freue mich schon, wenn hier im Blog Wasserversorgung ansteht. Da können wir diese Debatten wieder mal üben.
      Diesmal auf Kosten der Wasser"Versorger".

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    10. @satcadir: Prima Ideen, hier leider Perlen vor die bekannten Tiere. Wer immer noch nicht verstanden hat, dass Vorbereitung die Aufgabe des Einzelnen für sich und die Seinen ist und darauf wartet, dass eine "Gesellschaft" oder "der Staat" etwas für ihn tun werden, dem ist nicht mehr zu helfen.

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    11. 7:12.. Man muss natürlich die Tatsache sehen, dass es ähnlich ruppige Blogs wie diesen gibt, wo verzweifelte Leute rüde abgefertigt werden, die echt in Not sind und die für ein konkretes existentielles Problem Rat suchen:
      http://www.haustechnikdialog.de/Forum/t/19886/Grosse-Haufen

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