Samstag, 19. März 2016

Einzelgänger

Über eine realistische Betrachtung des Einzelgängers in einem Post Collapse Szenario

Es ist ein popkulturelles Klischee geworden dass der Held bzw. Anti-Held ein Einzelgänger ist, der sich außerhalb der Gesellschaft durchschlägt und ihre Moral ablehnt. Es ist auch zu einer Kurzschlussreaktion von Kritikern der Survivalist-Kultur geworden davon auszugehen, dass eben Leute wie wir diese Vorstellung davon haben wir würden uns für Rambo-Charaktere halten die sich wie Mad Max, Eli, Postman, der lone Wanderer, i'am legend, Last Man on Earth etc. durch die Postapokalypse boxen, ungeachtet dessen, dass es hier über 100 Einträge unter dem Label "Gemeinschaft" gibt. Also sehen wir uns mal die Chancen solcher Charaktere im Ernstfall an.


Isolierte Singlegesellschaft
Wir haben eine isolierte Singlegesellschaft die sich zunehmend auf Leih- und Pacht anstatt auf Besitz zubewegt und in der Reputation etwas immer weniger wichtiges ist. Frauen halten es für die große Selbstverwirklichung jedes Wochenende einen anderen Schwanz zu lutschen und Männer umgeben sich mit Freunden die ihnen nur dabei helfen sollen sich selbst besser zu fühlen oder die man halt noch so von früher kennt. Privatsphäre wie wir sie heute kennen ist dabei etwas relativ neues, nur etwas über 100 Jahre alt und trotzdem verliert sich bereits der Bezug dazu was Gemeinschaft eigentlich ist und an ihre Stelle tritt mehr und mehr der Staat in der Rolle eines identitätslosen Übervaters.


Balkanisierte Werte
Eines der Grundfundamente für eine Gemeinschaft ist dass sie gemeinsame Werte vertritt und eine gemeinsame Sprache hat in der sie diese kommunizieren kann. Das ist aber in Deutschland immer weniger der Fall und nicht alleine wegen dem Zuzug von Leuten aus anderen Kulturräumen. Die Theorie von einem Gesellschaftsvertrag basiert darauf, dass sich alle Menschen in einer Gesellschaft einigen bestimmtes destruktives Verhalten zu unterlassen. In der Praxis sieht dass dann aber wieder anders aus, wenn man sich ansieht wie viele Gesellschaften das Töten von Menschen ablehnen, dabei aber alle unterschiedlich definieren was ein Mensch eigentlich ist. Die Definition von einem Menschen wird für die eigene Gruppe aufbewahrt, während die Angehörigen anderer Stämme und Religionen diese Definition nicht genießen.
Dazu kommen eben die diversen unterschiedlichen moralischen Auslegungen der einheimischen Deutschen, die oft miteinander konkurrierende Auslegungen von Sozialismus vertreten. Werte und Moral sind keine Frage mehr von falsch oder richtig, von funktioniert oder funktioniert nicht, sondern von emotionalen Beweggründen und Stimmungen. Die Linken fühlen sich bspw. stark dadurch, dass ihre diversen Strömungen in allen Parlamenten vertreten sind, der durchschnittliche Wähler dieser Parteien könnte im Konfliktfall aber keine fünf Gleichgesinnten zusammenbekommen die sich gegenseitig unterstützen können.

Ein Einzelgänger hätte noch am ehesten Erfolgsaussichten in einer plutokratischen Gesellschaft, wo Geld und Vermögen mehr zählt als die Reputation die ein Individuum hält und die Abhängig ist von seiner Familienangehörigkeit, seiner Ethnie und seiner Religion. Ich sehe dafür in Deutschland aber nicht das Potential und Gemeinschaften werden sich schnell wieder nach völkischen Kriterien formen aus den gleichen Gründen warum linke Grünenwähler ihre Kinder nicht auf öffentliche Hauptschulen schicken. Persönlich würde ich aber das plutokratische Modell anstreben, auch mit der Gefahr dass Assets und Vermögenswerte sich in einem Krisenszenario verflüchtigen können.

Was auch ein großer Wert ist sind Fähigkeiten, Fähigkeiten die Gruppierungen in solchen Szenarien gebrauchen können wie bspw. Ärzte, Chemiker, Handwerker, Strom, Sanitär, Metallbauer was sich langsam die Zivilisationsleiter wieder hocharbeiten wird. In diesem Fall wird man aber in das Arbeitspensum der jeweiligen Gemeinschaft eingebunden und wer Dienste auch anderen Gruppen anbietet, der wird von der eigenen Gruppe aller Wahrscheinlichkeit nach dafür besteuert.


Rogue
Jemand der sich außerhalb aller Gesellschaften bewegen will wird sich zwangsläufig damit konfrontiert sehen, dass diese ihn entweder rekrutieren oder bekämpfen werden. Keine Gesellschaft kann sich sicher sein welche Werte ein Außenseiter vertritt und welche Absichten er verfolgt. Reputation geht nur bis zu einem gewissen Punkt und nicht weiter wenn kein Pfand, keine Gewährleistung von Loyalität gegeben ist.
Im Falle von Einzelgängern die Gemeinschaft suchen, die sich einbilden im Konfliktfall werden sie sich irgendeiner entstehenden Fraktion anschließen, kann es so sein, dass die Gesellschaft ein Pfand oder einen Bürgen verlangen wird. Dies wäre auch zum Vorteil des Neuzuganges, da dieser mit einer Einbindung in der Gemeinschaft nicht riskiert einfach als Kanonenfutter verbraucht zu werden.
Bei einigen Fraktionen in Konfliktgebieten ist es auch üblich, dass Neuzugänge erstmal irgendwo an einem ruhigen Ort platziert und über Wochen einfach beobachtet werden von Leuten die ein grundlegendes Training in dem Bereich hatten und diese Person abchecken. Dafür braucht es aber erstmal Organisationen die diese Kapazitäten von einem Abstellgleis und Personal haben werden.
In den Gebieten der Ostukraine ist es oft vorgekommen, dass sich Kleinkriminelle aus Russland den pro-russischen Rebellen angeschlossen hatten, nur um anschließend die gestellte Ausrüstung zu verkaufen und sich abzusetzen. Für solche Fälle werden irreguläre Kräfte, sofern sie über die Mittel verfügen, relativ schnell ein Provost Korps bzw. eine eigene Militärpolizei aufstellen.


Ein Junge und sein Hund
Oft gibt man dem einsamen Wanderer in der Postapokalypse einen Hund mit, was in der Realität absolut nicht der Fall wäre. Hunde selbst sind Rudeltiere und alleine recht schlechte Jäger. Sie machen krach und riskieren damit Entdeckung, was ein einsamer Wanderer in so einem Szenario absolut vermeiden will.
Übrigens gibt es einsame Hunde genau so selten wie einsame Wölfe, da diese eben Rudeltiere sind und lediglich alleine umherziehen wenn sie alt sind, ihnen die Zähne ausfallen und sie sterben.


Bug-out
Wer alleine zu Fuß ausbuggen will mit dem Ziel nach Irgendwo ist gerade mal ein besser ausgestatteter Flüchtling und ich habe diesen Stereotypen bereits oft genug behandelt. Befinden sich im eigenen Umfeld aber nur Gesellschaftskonzepte die komplette Scheisse sind, also Islamisten oder Neonazis die einen in ihre Reihen zwingen oder töten wollen, dann kann man entweder versuchen sich zu verbergen, wofür Vorbereitungen und Ressourcen nötig sind um die man sich lange vor diesem Szenario gekümmert haben muss, oder der streitlustige Einzelgänger geht lieber mit einem großen Knall von der Bühne als still und leise in die Nacht.



Siehe auch:
Über Wölfe und das Rudel
Volk



Kommentare:

  1. Menschen gehen Kompromisse ein. Müssen sie auch. Ob beim Wohnen oder auf der Arbeit oder beim Baden am See. Es gibt immer andere Menschen, mit denen man nichts zutun haben will, vor allem auf der Arbeit kann das nervend sein. Aber um ein Ziel zu erreichen (Geld verdienen, Existenzsicherung, etc) müssen Menschen zwangsläufig mit anderen Kooperieren. Nur wenn die Situation für den Einzelnen untragbar wird, sucht er sich z.b. einen anderen Arbeitsplatz. Das wird auch im Ernstfall so sein und es wird einzelne Personen geben, die sich nicht unterordnen und zusammenhalten werden. Das sind die grössten Gefahren einer Gruppe, Einzelne Persönlichkeiten die wegen jedem Scheiss Ärger machen und sich ständig benachteiligt fühlen. Solche muss man schnell aussortieren, denn Charaktere ändern sich ab einem gewissen Alter nicht mehr. Es nützt auch nichts, diese aus falschem Mitleid und Menschlichkeit mitzuziehen, denn sie behindern den Erfolg einer Gruppe. Ich stelle mir da eine kleine Gruppe vor, in der sich jeder auf den anderen verlassen muss. Der Mensch braucht zwar soziale Kontakte, aber eher im kleinen Maße, wie sie z.b. Naturvölker pflegen. Da sind 50 Menschen in einem Dorf und leben zusammen. Heute sind wir umringt von Menschenmassen, überall wo man hingeht sind andere Menschen. Um den Gedanken weiterzuspinnen, wird es verdammt schwer in einem Ernstfall alle zu sortieren, denn es sind einfach zuviele. Ich persönlich würde mich nach Finnland, Schweden absetzen, dort irgendwo mit einer Gruppe durchschlagen. Da ist die Bevölkerungsdichte noch relativ gering und die Chance, dort auf Gegner zu stoßen auch.

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    1. Du hast falsche Vorstellungen von Skandinavien, absolut falsche Vorstellungen. Den großen Gegner hast du auf der anderen Seite der russischen Grenze. Du hast jetzt schon keine Gruppe und du wirst erst recht keine haben die sich dann als Landfremde in einer überlebensfeindlichen Umgebung wie dort oben durchschlagen kann. Und die Traditionelle Größe von Naturvölkerstämmen sind 150 Leute, bei 50 ist dein Stamm eigentlich erledigt. Lies den Rest vom Blog, lies Bücher.

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    2. Nach Finnland/Schweden/Norwegen wollen wirklich nur noch die Survival Simulanten die sich eine Europakarte anschauen und denken "Da oben geht es ja nicht weiter, da kann ich mich sicher verkriechen", aber das wird nicht laufen. Die Umwelt ist dort extrem harsch, Ackerbau kaum möglich und es hat seine Gründe wieso die Menschen von dort lange um die wenigen Ressourcen gekämpft und im Zuge dessen auch den Rest von Europa überfallen haben, bis runter nach Sizilien. Wer meint er kann umgedrehter Wikingersturm spielen und mit seinen verfetteten Facebookfreunden dort Enklaven gründen, der wird sich ganz schön wundern, oder würde sich zumindest wundern wenn daraus etwas werden sollte. Wirds aber nicht. Bevor du die Bugout Bag in die Hand nehmen kannst hat die russische Nordmeerflotte die Gegend und Europa damit von Gas, Öl und Eisen abgeschnitten.

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    3. Hi, Finland grenzt an RU, Schweder ist da bischen weiter, teilweise auch Ostsee. Ich würde da als Deutscher aber nicht hinziehen, zB. wegen Nativ-Sprache, Freundschaften etc.
      Wenn es sein muss und Du auch eh im Norden von Deutschland wohnst, dann musst Du schon dies von langer Hand planen (Urlaube, Geschäftskontakte etc.)
      Postcollapse, ist es ggf. zu spät oder zu weit.
      Großstädte dort verfallen dann zum NoGo-Area, aber dass sind ja meist die Orte für die Expats, die noch auf Jobs angewiesen sind. Irgendwo habe ich gelesen, dass in Schweden zwar die Steuern verbrecherisch hoch angesetzt werden, diese meist aber auch Lokal wieder ausgegeben und lokal beeinflusst werden. Jedenfalls mit weniger InterRegionaler Umverteilung. Ob dies stimmt weiß ich nicht. Dann wäre Schweden weit weniger sozialistisch, als allgemein angenommen.

      ad "Gesellschaftskonzepte die komplette Scheisse sind, also Islamisten oder Neonazis" vermisse ich noch die linken Spinner und andere religiöse Sekten. Aber das weiß man hier. Ist halt die Frage, ob man die Gruppe noch wählen kann.
      Allein, also ohne Gruppe, gebe ich nur dem gut vorbereitetem, gesundem jungen (bis max. <50J) männl. Single, ggf. kinderlosem Pärchen eine Chance.

      ps. Bei 50 Pesonengruppen sind es ca. 5 Großfamilien, also Inzucht auf Dauer. Dann sind es max 15 Wehrhafte, da lachen die Gangs nur.

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    4. "vermisse ich noch die linken Spinner und andere religiöse Sekten."

      Ja bu-hu was du alles vermisst. An dem Punkt wo ich solche Dinge zur Pflichtübung wiederholen muss, nur damit sich jeder getätschelt fühlt er befindet sich hier unter "Gleichgesinnten" ist das ganze Projekt nur noch therapeutisch, damit gescheitert und ich werde es beenden.

      Und diese Umschreibung von "gesundem jungen (bis max.<50J)" erinnert mich daran wie man im Dorf der Verwandschaft die Zuzüge beurteilt und man mit 40 noch als "jung gilt". Das kinderlose Pärchen kannst du auch knicken. Entweder die Alte macht das nicht mit, oder ich sehe keine Legitimation die das Überleben eines kinderlosen Pärchens von 40 Jahren gegenüber der jungen Gruppierung egal welcher Ethnie hat. Das ist nicht Book of Eli oder sowas.

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  2. Der Einzelgänger hat im Falle einer Verwundung oder Erkrankung ein ernstes Problem. Abgesehen davon, dass man nicht alle Verletzungen oder Erkrankungen alleine behandeln kann, ist er auch nur noch eingeschränkt verteidigungsfähig. Und somit leichte Beute.

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    1. Im Falle von Verwundung werden dich Infektionen töten wenn du keine Medikamente hast, da kann dir eine Gruppe auch nicht weiterhelfen.

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  3. Ein gut ausgebildeter Jagdhund macht keinen Krach und nimmt eine Vorstehhaltung bei ungewöhnlichen Situationen ein.
    Vorstehhaltung heisst, er wittert regungslos in Richtung der Beute/Gefahr. Für mich ist er eine Optimierung von Nase und Gehör bei der Jagd oder bei Wanderungen.

    Hütehunde wiederum schlagen an und warnen.

    Man braucht gar nicht herumdiskutieren. Wenn die Vorfahren unsentimental Hunde oder Katzen gehalten haben, muss sich der Futtereinsatz und bei Hunden die aufwändige Ausbildung und Zucht für spezifische Einsatzzwecke auch unter PC Bedingungen gelohnt haben.

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    1. Die Leute haben aber keine "gut ausgebildeten Jagdhunde" wo man mit einigen tausend Euro dabei ist, die Leute haben überzüchtete und verzogene Ersatzkinder auf vier Beinen.

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  4. Das einzige was dir zum Nazi fehlt, ist der Sozialismus. Als Autonome bereiten wir uns ebenfalls vor, ist ja die einzige Chance unsere Ideologie durchzusetzen. Besonders in Form von schnell etablierten National befreiten Zonen, und dafür sind unsere Konzepte alles andere als scheiße. Von der IRA zur Hamas kann man sich ganz gut was abgucken.
    Das Einzelkämpfer keine Chance haben werden ist wohl jedem klar, also sollte man sich diese Leute jetzt schon raussuchen und fest in bestehende Strukturen einbinden, nicht selten sehnen dich solche Leute genau nach so etwas, man muss es nur schmackhaft servieren und man kann das ein oder andere neue, loyale Mitglied gewinnen. Post-Collapse muss man sich den weg in unsere Gemeinschaft dann halt reinkämpfen.

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    1. Bring mich zu lachen. Die IRA hat bei jedem offenen Auftreten immer kassiert und heute ist das keine erstzunehmende Struktur mehr. Die Hamas selbst muss keine wirklichen Aufgaben übernehmen, da die parasitären "Palestinensergebiete" aus Israel Strom, Wasser und medizinische Versorgung kriegen und die Leute dort zum arbeiten hingehen. Nach Israel, nicht nach Ägypten, nicht nach Jordanien. Die Nazis selbst können genau so wenig funktionierende Strukturen aufbauen wie diese Clowns wenn sie keine Substanz haben von der sie leben können, weil die Ideologie eben scheisse ist. Aber du dummer kleiner Fußsoldat kannst dir was drauf einbilden und dich schon mal exklusiv fühlen bevor eure winzige Struktur wegbricht weil die Hälfte entweder Infiltratoren sind oder internen Machtkämpfen zum Opfer fällt. Hey, vielleicht werden sich dann wirklich Leute den Weg in eure Gemeinschaft reinkämpfen. Das sieht dann halt anders aus als du dir das jetzt vorstellst.

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    2. Die IRA hat ihre Regierung immerhin immer wieder den Atem genommen, und loyale Kämpfer gehabt die aus Überzeugung dabei waren. Die Hamas weiß aber genau wie ähnliche Gruppen eben diese Resourcen zu schätzen und damit umzugehen. Gib den Leuten Wasser, Brot und Strom & sie werden dich als Führer anerkennen. So tickt unsere Gesellschaft nun einmal. Regionale Gruppen von Nationalisten können beachtliche Strukturen aufbauen. Da werden Immobilien gemietet um Rückzugspunkte und Lager zu haben, gekauft um öffentliche Treffpunkte zu organisieren und der kauf angetäuscht um Kohle abzugreifen. Werte wie Kampfgeist, Wille und Verbundenheit durch das gemeinsame Blut werden gut vermittelt und tragen zu Kampfbereitschaft/fähigkeit bei.
      Bisher haben wir halten wir Infiltratoren recht gut raus, denn nur wer Aktiv ist und ganz vorne steht, kann sich bei uns dazu zählen. Zecken gehen nicht gegen ihre eigenen Leute vor. Leute die ihre Ideale gerne verkaufen, auch an den Staat erkennt man schnell. Wir sind ja zum Glück keine Skinheads oder NPD Flachpfeifen. Wir lassen unsere Organisation auch bewusst "zerbrechen", so gehen die schwachen & der eingeschworene Kern, der seine Repräsentanten bedingungslos anerkennt bleibt. Die, die den Machtkämpfen zum Opfer fallen, machen in einer anderen Gruppe weiter. Wir setzen also nicht auf maximale Expansion, das überlassen wir der pegida-afd-npd-skinhead-assi Fraktion.
      Danke, ich fühle mich exklusiv.

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    3. Sobald Ihr irgendwo mal lebenswerte Strukturen aufgebaut habt braucht ihr gar nicht mehr zu "kämpfen". Dann spricht das ganz allein für Euch und eure Ideale.
      Christiania in Kopenhagen war mal so ein Versuch.
      Aber bisher sind Linke in ihren 20ern allenfalls ein Haufen wütender Penner, die für ihr individuelles Versagen "die Gesellschaft " verantwortlich machen.
      In den 30ern sind es dann nur noch Penner oder Beamte, wenn sie denn aus ihrem Sumpf einen Exit gefunden haben.

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    4. Wir haben hier ja auch die -extrem Fraktionen die irgendwie glauben sie operieren autonom und dann findest du raus die Köpfe von beiden Gruppen haben ihre Kinder auf der selben Schule und sind eigentlich Kumpel und dass die Antifa und die Anti-Antifa sich gegenseitig unterwandern ist eigentlich Beschäftigungstherapie für Jungs die noch keine Freundin haben. Ist lustig anzusehen wenn du halt mit entsprechenden Leuten redest die damit beruflich zu tun haben oder den Ausstieg gemacht haben, auch weil diese ganzen Sozialismusfraktionen alles Totgeburten sind. Um mit Mitte 20 oder ab dem ersten Gehalt noch Sozialist zu sein muss man einfach einen an der Klatsche haben.

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    5. Ich hatte eigentlich nie das Bedürfnis einer Gruppe anzugehören, egal welcher Art. Ich halte mich lieber im Hintergrund und lebe unauffällig für den Rest der Gesellschaft. Hab kein Problem damit dass manche sich aus obskuren Gründen abschlachten wollen, das soll nur nicht mein Problem werden. Bleibt im PC Fall wohl aber Wunschdenken. Daher wünsche ich mir diesen Kollaps auch nicht, im Gegensatz zu so manchem Zeitgenossen der sich ein besseres und wichtigeres Leben erhofft. Dieser Gedanke ist sowieso Schwachsinn, für 99 Prozent wird der Kollaps die Hölle werden.

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    6. Antifa, Anti-Antifa sind doch totaler schwachsinn. Wir sehen sie nicht wie die Glatzen als Feind, sondern politischen Gegner. Wenn die auf 'ner Veranstaltung große Schnauze haben oder in der Stadt randalieren, dann setzt es halt etwas. Wir sagen nicht umsonst "Antiimperialisten zu uns". Zum Thema Freundin: die, die eh nie dabei waren hören fast gänzlich auf wenn sie ne alte abbekommen, doch die überzeugten legen dann meist erst richtig los, da viele von der pussifizierung nicht so arg betroffen sind, wie die Mitte unserer Gesellschaft und wir begriffen haben, was wir dem Staat, Zecken und Asylanten entgegenzusetzen haben: Sieg oder Untergang. Leben ist Kampf ;)

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    7. @ Anonym22. März 2016 um 13:51
      Wir sagen nicht umsonst "Antiimperialisten zu uns".

      Kannst du mir auch sagen was das sein soll ? Also die Antiimperialisten. Mir ist es scheissegal in welcher Gesellschaftsform ich lebe solang sie mich nach meinen Bedürfnissen leben lässt und nicht Kommunismus oder Faschismus heist oder ist. Von mir aus auch Monarchie.

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    8. Antiimperialisten sind im rechten sowie linken Sektor vertreten. Imperialismus ist die Ausdehnung der Macht über die eigene Staatsgrenze hinaus. Als größte Imperialistische Fraktion haben wir heute die USA, die wir aufgrund ihr eindringen in unser Territorium als Feind ansehen.

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    9. Antiimperialismus ist eigentlich eine verkappte Blut&Boden Stammesideologie die eine Ressonanz von Ideen und Erfolgen fremder Gesellschaften in ihrer eigenen als feindselig wahrnimmt. Die USA haben noch ungefähr 30.000 Soldaten in Europa und gerade in den letzten Jahren wurden still und heimlich auf Brigadeebene die Einheiten abgezogen, wogegen das New York Police Department allein 34.500 Polizisten hat. Die US Army ist auch noch das einzige was die Russen aus Europa raus hält und dieses dumme Gelaber vom US Imperialismus ist genau da am lautesten, wo die USA die Existenz von Regierungen mit Demonstrationsrecht ermöglichen. Und wenn diese Regierungen wollen das die US abziehen, wie in den Philippienen, dann machen die USA das auch. Und was ist dann passiert? Die Philippinen haben Schiss vor den Rotchinesen und wollen dass die USA zurückkommen.

      Sobald die weg sind werden die ganzen linken und rechten Depperles-Antiimperialisten die gleiche Erfahrungen machen wie sie die Briten gemacht haben als die Römer abgezogen sind und die Sachsen, Friesen und Angeln kamen.
      Territorium gehört demjenigen der es erobern und halten kann und genau wie die Briten kann sich der Antiimperialist dann auf ganz neue Mitbewerber um dieses einstellen. Bisher kannst du aber hinter Burgmauern tapfer sein.

      Die USA hätten Deutschland nach dem Krieg einfach zu einem Territorium machen sollen wie Porto Rico.

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    10. Die "Befreiung von Kolonialismus" ist auch nicht mehr so der Brüller bei den Unterdrückten dieser Erde:
      Am 29. März 2009 fand ein Referendum zur Frage statt, ob Mayotte in ein vollwertiges französisches Département transformiert werden soll. Bei einer Wahlbeteiligung von 61,4 % stimmten 95,2 % mit „Ja“.
      (Wikipedia )

      Die haben eben das Ende des Kolonialismus in Afrika vor Augen :D.

      Antikolonialismus war mal echt der Hit bei Linken.

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    11. "Die USA hätten Deutschland nach dem Krieg einfach zu einem Territorium machen sollen wie Porto Rico."

      Damit die ganzen Nazis die US Staatsbürgerschaft bekommen? Die US hätten damit das Gleiche gemacht was sie heute tun, indem sie Menschen aus feindlich gesinnten Ländern als Flüchtlinge und Einwanderer aufnehmen. Die Obama Regierung weichte auch nicht nach Paris und jetzt auch nicht nach Brüssel von ihren Plänen ab Syrer aufzunehmen.

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  5. Ich denke manche sind wohl zu pessimistisch was die Zukunft angeht. Vorsorge ist gut. Schwarzmalerei nicht.
    Und auch hier merkt man deutlich dass manche sich den Kollaps nur wünschen weil ihr Leben im Moment scheisse ist. Nur sind sie daran meist selbst Schuld, und PC wird ihr Leben wohl noch beschissener werden.

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    1. Wenn du Schwarzmalerei für etwas schlechtes hältst, hast du es nicht verstanden. Schweiß spart Blut, sowie eine unangenehme Überlegung dir später eine falsche Entscheidung sparen kann. Zumal nichts über Wissen geht, so unnütz es auch scheint. Ich glaube eher, dass der ein oder andere sich einen kleinen Reset wünscht, eine Situation in der er mal so richtig Freidrehen kann, weil er es sich bisher nicht getraut hat. Den Eindruck bekommt man immer wieder in den Facebook-Gruppen und Prepper-Foren.

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    2. Ich rechne ja auch mit dem schlimmsten, aber ich wünsche es mir nicht. Wer jetzt nichts gebacken bekommt, der kriegts später auch nicht gebacken.

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    3. "Wer jetzt nichts gebacken bekommt, der kriegts später auch nicht gebacken."

      Trifft ab einem gewissen Alter zu, der junge Mensch hat ansonsten ein Interesse an einer Krise, verfallenden Preisen und einer "Durchspühlung" bestehender und überalterter Strukturen.

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    4. Meinst Du damit die zu Hunderttausenden zuströmenden jungen Islamfundamentalisten und andere afrikanische, raubnomadisierenden Jungmänner? Die auf eine feminisierte, veganverschwulte, senile, bequemlichkeitsverblödete Inländerkultur trifft?

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  6. "Gib den Leuten Wasser, Brot und Strom & sie werden dich als Führer anerkennen."

    Leider könnt ihr exklusiven Autonomen Volltrottel nicht mal das anbieten. Am Ende geht ihr den Leuten mit dem
    marxistischen Manifest auf den Sack und fangt euch blos ein paar Kugeln dafür ein.

    Die Aussicht jagd auf linke Wichser zu machen, sollte jedem
    ein wenig Hoffnung geben für die dunklen Zeiten.

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  7. Die oben genannte Zahl von 150 Menschen als Ideal-Gruppengröße (effizienteste Kooperation bei Null Trittbrettfahrerwahrscheinlichkeit) ist als Dunbar-Zahl bekannt und soziologisch wie auch historisch vielfach belegt.

    Die Einzelkämpfervariante im Chaosszenario wie auch danach (praktisch denkbar überhaupt nur für entsprechend trainierte Jungmenschen mit den nötigen Reflexen und absoluter Fitness) halte ich aus mehreren Gründen für eine nicht zielführende und im Prinzip sinnlose, menschenwidrige Überlebensstrategie.

    Nur, wie findet man Leute zusammen in der jetzt noch herrschenden "Chaosanwärmphase"? Vor allem, wenn man aufgrund Lebensumstände irgendwo quasi gestrandet ist, also keinen "Stamm" hat? Wohl aber die Erkenntnis, dass ein solcher vonnöten ist. Wie kommt man ganz praktisch "ran", wie schlägt man zum Anwärmen einen Spagat zwischen allseitiger Vorsicht und Outing? Klaus

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  8. Nur, wie findet man Leute zusammen in der jetzt noch herrschenden "Chaosanwärmphase"?
    THW

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    1. Wenn du darauf nicht alleine kommst, bist du nicht die art von Person die eine Gruppe anführen sollte.

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    2. Nicht jeder kann Häuptling sein, sollte auch nicht dein erster Gedanke sein.

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  9. Hallo Nicht Verfuegbar,

    Im 2. Absatz schreibst du "Wir haben eine isolierte Singlegesellschaft die sich zunehmend auf Leih- und Pacht anstatt auf Besitz zubewegt und in der Reputation etwas immer weniger wichtiges ist."

    Ich denke das du hier eher Eigentum und nicht Besitz meinst.
    Denn auch wenn ich leihe oder pachte habe ich etwas im Besitz, jedoch ist dies nicht mein Eigentum.

    Ansonsten ein sehr schöner Artikel, Danke dafür.


    Grüße

    AdrienH85

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    1. Sowas lässt NV einfach so stehen, ohne ihm zu sagen dass er seine erstleser-fresse halten soll? :D

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    2. Naja, ich vermute NV ist so, dass er, wenn jemand Recht hat, das auch gut verkraften kann. Und Recht hat unser Anonym 23.3.16 12:28 nunmal.

      Eigentum ist die Basis einer jeden Zivilisation. So gesehen ist dieser Punkt erstmals zwar etwas klugscheisserisch, aber dennoch sehr wichtig.

      à propos: m.E. ein recht interessanter "Artikel" von Welt.de, so just for fun

      http://www.welt.de/politik/deutschland/article153645931/Wer-hats-gesagt-AfD-oder-Linke.html

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    3. Ich muss mich nicht an jeder Wortklauberei aufreiben. Besitz, Eigentum, ihr wisst was gemeint ist. Mein Zeug vs. dein Zeug.

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