Donnerstag, 19. Mai 2016

Simulierte Elternschaft

Teil 2 der Reihe ,,Wie es zuende geht''

Das deutsche Volk kann als Überlebensgemeinschaft nicht länger funktionieren, weil die kleinste Überlebensgemeinschaft in dieser Gruppe nicht funktioniert. Wie Leser dieses Blogs bereits festgestellt haben spreche ich auch nur sehr selten vom deutschen Volk, als von der deutschen Bevölkerung, da auch ethnischer Konsens mehr gegeben ist der das sehr eigentümlich deutsche Wort Volk tragen kann.

Warum das so ist sieht man, wenn man sich die kleinste Überlebensgemeinschaft, die Familie, ansieht.

Familien wurden in vorgeschichtlicher Zeit zusammengehalten von dem Bedürfnis von Menschen sich gegen die Umwelt schützen zu können, was in der Gruppe besser geht als alleine. Später kamen dann effektive Aufgabenteilungen hinzu und mit dem Beginn von Besitz und Eigentum der Umstand, dass die Erschaffer von diesen Dingen diese wieder vererben möchten um ihren Nachwuchs und Genen einen Vorteil zu geben. Damit beginnt auch die Zeit in der eine Familie durch eine Agenda zusammen gehalten und eine komplexere Identität wurde. Die Generation die einen Hain mit Kirschbäumen angelegt hat wusste, dass diese Kirchbäume nicht zu ihren Lebzeiten produktiv werden. Geld wurde von solchen Familien investiert anstatt es für persönliche Annehmlichkeiten auszugeben, womit jede Familie zu einer kleinen Dynastie wurde. Ein antikes griechisches Sprichwort sagt, dass Eltern ihren Kindern die Windeln wechseln, damit diese ihnen die Windeln wechseln wenn sie alt sind. Diese Einstellung habe ich noch bei älternen Verwandten erlebt die ihre Mutter bis zur letzten Bettpfanne zuhause behalten haben, während ihre eigenen Kinder bereits innerhalb einer Generation den Stammbaum auf den Kopf gestellt hatten und zur Hälfte geschieden sind.


Kinder ohne Plan
Wenn der Staat einem Rente verspricht und auch die Pflege in einem politisch korrektem Altenheim, dann gibt es keinen Grund mehr Kinder als ein eigenes Investment zu bekommen, wobei man das Portfolio dieses Investments vervielfältigen und ihm Aufmerksamkeit zukommen muss, die wenn auch nicht garantiert zumindest gewährleistet, dass dieses Investment zu einem erfolgreichen Ergebnis kommt. Kinder bekommen ist heute ein altruistischer Akt an der Allgemeinheit geworden der genau so halbherzig und mit genau so geringer Aufmerksamkeit verfolgt wird wie eine regelmäßige und steuerlich absetzbare Spende an eine oder mehrere altruistische Spendenaktion eines gemeinnützigen Vereins. Es gibt keine Agenda. Es gibt kein ,,Warum''.

Die Babyboomer waren dabei eine der ersten Generationen seit langem welche nicht nur selbst am wenigsten Kinder bekommen hat* und wenn, dann meist ohne eigenes Konzept, ohne eigene Agenda. Noch nie haben soviele Menschen Kinder bekommen, die unter Bedingungen von natürlichem evolutionären Druck niemals Kinder bekommen hätten.
Kinder sollten dabei oft eine Antwort sein auf Fragen die selbst nicht formuliert werden können, weswegen diese Kinder ohne intellektuelle Stimulierung der Eltern aufgewachsen sind.

*(1972, das Jahr in dem die ersten Babyboomer das klassische Eltern Alter erreicht haben, ist die Geburtenrate erstmal unter die Reproduktionsmarke gefallen und hat sich nicht wieder erholt)

Mit diesen planlosen Kindern ergeben sich dann alle möglichen Probleme. Menschen sind intellektuelle Kreaturen deren Bedürfnisse und Identitätsgefühl weiter geht als Hautfarbe und Name der Eltern. Teil einer bestimmten Familie, einer Sippe zu sein hatte eine Identität die über den Nachnamen hinaus geht, die sich immer damit beschäftigt was macht uns so anders als die.


Kinder haben auch das Bedürfnis danach zu wissen, dass die Eltern sie schützen können in mehr als nur dem physischen Bereich, dass es einen Leitfaden gibt, eine Agenda die größer ist als sie selbst. Und auch wenn sie letztendlich ihre eigenen Fehler und Erfahrungen machen müssen gibt es ein ganz anderes Verhältnis von Sicherheit zu wissen, dass man Zugehörigkeit hat die, auch wenn sie nicht verhindern kann das vielleicht schlimme Dinge passieren, für einen da ist wenn es passiert.

Stattdessen aber wirft die Generation der Babyboomer Geld auf ein Problem, was eine klassische Danegeld-Rechnung ist und damit fast schon garantiert, dass das Problem als Einnahmequelle dient und niemals verschwindet. Kinder die ohne diese Identitätsvermittlung aufwachsen haben keine tatsächliche Verbindung zu ihren Eltern und sichen sich eigene Gruppierungen und fallen psychologisch oft in primitive extreme zurück. Zwangsläufig verlangt eine Gesellschaft die damit konfrontiert ist einen Verwaltungsapparat, der für sie ein Problem verwaltet mit dem sie selbst die Konfrontation scheuen. Die Medikamentierung von Kindern, Psychologen, Erziehungsanstalten und Sozialarbeiter sind eine riesige Industrie die sich mit dem Staat verbunden hat und auch unter Zwang mit neuen Einnahmequellen versorgt werden kann und für die breite Gesellschaft diese Aufgabe übernimmt von ihr geschaffene Probleme zu verwalten. Eltern ohne eigene Agenda geben ihren Nachwuchs auch leichter auf als Eltern die ihr Kind als existenzialistisches Produkt einer doppelt oder nichts-Einstellung zum Leben betrachten, weshalb sie als Krönung des Ganzen das Kind und sich selbst mit denselben Lügen vertrösten, sie würden es nur gut meinen, denn es gut meinen und sich besser über sich selbst fühlen ist ja alles was zählt. Die Mehrheit stimmt diesem obligatorisch System zu.


Die Lösungen zu vielen Problemen mit orientierungslosen jungen Menschen kosten dabei meist überhaupt nichts und finden sich bereits in einer Identität wieder die einfach Sinn ergibt und selbst eine Position eigener Stärke und damit Sicherheit vermittelt.


Gewaltverhalten
Im Extremfall kommt es zu Fällen von Amokläufen an Schulen oder ähnlichen Orten, an denen diese Kinder, oft nach jahrelanger Medikamentierung, anfangen ihre eigene Community anzugreifen in welcher sie sich isoliert und vereinsamt fühlen. In Deutschland kommt dies weniger vor als in den USA, da Waffen auch weniger verbreitet sind. Dafür schließen sich junge Menschen aus ganz Europa islamistischen Organisationen an, da diese ihnen, auch wenn sie nicht den bequemen Wohlstand anbieten mit dem ihre schwachen, bequemen Babyboomer Eltern die intellektuelle Leere ihrer bedeutungslosen Existenz füllen, zumindest eine Gruppenzugehörigkeit und einen existenzialistischen Sinn geben, sowie eine Möglichkeit ihre Destruktivität auszuleben. Menschen, die selbst keine Identität vermittelt bekommen haben, schließen sich jenen an, die ihnen eine Identität geben.

Diese Organisationen verbrennen diese Menschen dann für ihre eigene Agenda, auch da der bereits angerichtete Schaden irreparabel ist. Ich habe in der Vergangenheit bereits beschrieben, dass eine Gang auch die Aufgabe hat eigene Mitglieder zu verbessern indem man das bessere selbst, die ständig besser werdende Version von einem selbst als etwas attraktives erkennt, bewirbt und etwas zu dem man selbst gehören möchte, während man sich über die Schwachen bzw. die Schwäche lustig machen und sich damit nicht umgeben soll um sich daneben selbst besser vorzukommen.

Es gibt in Buchhandlungen oft eine ganze Abteilung für Bücher zur Selbsthilfe, aber keine Bücher dafür wie man anderen hilft. Selbst hatte ich auch mit Fällen junger Männer zu tun, denen kann ich nicht helfen und die Seiten in mir provozieren, wo mir nichts anderes übrig bleibt als diese Leute wegzuschicken und mich dabei scheisse fühle, doch es nicht riskieren kann die Gruppe und ihre Agenda zu gefährden. Es bleibt nur die Möglichkeit andere Leute mit Talenten dafür zu finden, denn meine Talente liegen woanders.


Elternmord
At Kent State, Communist Jerry Rubin said this: "The first part of the Yippie program is to kill your parents. And I mean that quite literally, because until you're prepared to kill your parents, you're not ready to change this country. Our parents are our first oppressors."

Jeder junge Mann braucht soetwas wie Bestimmung. Der Spruch davon, dass wer mit 20 Jahren kein Revolutionär ist kein Herz hat, wird dem fanzösischen Journalisten Georges Clemenceau zugeschrieben und kommt aus einer Zeit, in sozialistische Umsturzideologien eine Lücke füllen wollten die von dem Wegfall der alten Götter hinterlassen wurde. Er beschreibt im Grunde die altersbedingte Transformation vom Idealisten zum Tragiker. Der Idealist in jungen Jahren, als Kind versorgt und beschützt, fragt danach warum die Dinge nicht so sind wie sie sein könnten/sollten. Der Tragiker, mittlerweile an Verlust und Enttäuschung gewöhnt, sieht die Dinge wie sie sind und hat Freude darüber, dass sie nicht so schlecht sind wie sie sein könnten. Die Erfahrung hat immer wieder gezeigt, dass Menschen den Wegfall von ideologischen Komponenten wie Religion in der Mehrheit einfach durch etwas anderes ersetzen, was für sie diese Funktion zu erfüllen hat. Wird diese übergeordnete Bestimmung nicht durch die Gruppe vermittelt bzw. angeboten, dann wird die entstandene Lücke aufgefüllt durch Ideologien die sich gegen die Gruppe richten. Die Tragik dabei wieder ist, dass eine Generation von verhätschelten Trotteln niemals die Herausforderungen meistern musste die einen zwangsläufig zu einem Tragiker, einem Rationalisten oder sonst irgendwas macht, das kein linker Traumtänzer ist dem seine Kumpane Sollte, Könnte und Hätte überall hin folgen.

Dieses Verhältnis könnte sich in den nächsten Jahren radikal umdrehen, wenn die jungen Menschen merken, dass die überalterte Bevölkerung sie bestiehlt, sie selbst aber nirgendwohin mehr fliehen können.

Viele Geschichten handeln davon, dass der Held letztendlich einen Konflikt mit den Entscheidungen seines Vaters austrägt und am Ende in die selbe Versuchung geführt wird wie sein Vater, die er schließlich überwindet und damit den Tag rettet. 

Oder es wird eben so zuende gehen wie beschrieben, dass Völker ihre Tugenden verlieren, ihren Sinn, ihre Agenda und dann still und leise einfach vergehen wie in T.S. Eltion's The hollow Men, bis ihr Platz von anderen Völkern eingenommen wird.




Siehe auch:
Dschihadi Rockstar
Post Collapse Gesellschaft: Männer
Pre/Post Collapse Gesellschaft: Der junge Mann
Wie es zu Ende geht - Teil 1 ,,Imagine''
Alte Krieger


Kommentare:

  1. Du hast zwar recht wie in den meisten deiner Beiträge, aber was nützt es ? Die, die es nicht verstehen verrecken so oder so.
    Die paar Leute die halbwegs wissen was abgeht machen so oder so ihr Ding. Die Anderen, schön das wir mal drüber gesprochen haben. Obwohl ich gewissermaßen :) selbst vom System lebe und es mir eigentlich nicht schlecht geht, auch mit Familie, bin ich der Meinung das System ist unrettbar am Arsch und ich werde es begrüßen wenn es abkackt, auch wenn es mir anschliesend wohl kurz bis mittelfristig, je nach Scenario, schlechter gehen wird als mit dem System. Soweit es geht bin ich ganz gut vorbereit, das meiste was du in deinem Blog angesprochen hast war mir schon vorher bekannt, und ich werde das beste draus machen. Diejenigen die es nicht raffen sind mir am Schluss sowas von scheißegal und ich werde mich keinen Deut um deren Existenz scheren.

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    1. Ich hab recht in allen meiner Beiträge und jedesmal wenn mir jemand dumm kommt mit diesen scheiss "was soll das bringen/was nützt das"-Fragen aus dem langweiligen Fragebogen seines Lebens will ich ihn mit einem Weinrebenstock schlagen wie ihn römische Centurios hatten.

      Solche Beiträge, die sind nicht für die Deppen mit mit Ende 40 nur hier her kommen um sich Bestätigung zu holen für ihren impotenten Zynismus, die kriegen eh was sie verdienen, diese Beiträge sind für die Jungen damit die Jungen nicht die scheiss Fehler ihrer Eltern wiederholen. Und selbst wenn nicht, dann würde es zu meiner Selbstunterhaltung dienen oder auch nur dafür meine eigenen Gedanken zu ordnen. Also denk fünf Minuten drüber nach bevor du dumm daherfragen musst oder hol dir für deine Verbreitung von Defätismus die Prügel mit der Weinrebe ab.

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    2. Was nützt es, dass du die Beiträge liest und dann auch noch einen Kommentar abgibst?
      Sei dankbar, dass wir postcollapse im deutschsprachigen Raum haben.
      Hier wird gesagt was ich durch eigenen Aufwand nicht in einem 10fachen der Zeit bündeln könnte.
      Babyboomer/Pazifistenhaushalt im Speckgürtel einer Großstadt, U25 und beim Start von PC ohne rechten Plan.
      Schätze ich bin die ideale Zielgruooe.

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    3. "Schätze ich bin die ideale Zielgruooe." von Anonym 19.5. 14.38

      Ich schätze du bist ein Arsch der nicht weis was Phase ist und du dir einen Anführer suchen musst weil du selbst nicht weist was du mit dir anfangen sollst. Gib deinem Leben einen Sinn und komm mir nich blöd.

      BTW.Rute, komm mir mit Selbiger und ich schlag dir den Schädel ein. :)

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    4. Ich rechne mit nichts anderem als dass dus versuchen wirst. In dem Fall wird es für dich, wahrscheinlich aber eher deine Familie, erst richtig hässlich, denn die Rute war auch dafür da die Soldateska im Zaum zu halten. Du kannst die Prügel beziehen für die Scheisse die du redest, oder du eskalierst und machst alles noch viel, viel schlimmer, ganz egal was mit mir passiert.
      Über sowas denken Idioten wie du nicht nach, weil ihr sonst erst gar keine blöden Fragen stellen würdet.
      Glaub nicht dass du dir nen bequemen Platz ergattert hast und zusiehst wie nur die anderen verrecken.

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    6. Mir gehen die Loser die nicht wissen was sie mit ihrem Leben oder ihrer Zeit anfangen wollen oder können echt auf den Sack, dito die welche sich in eine Gruppe einschleimen. Das Problem bei solchen Losern ist dass, das sie nicht loyal sind und dir bei einer Stresssituation in den Rücken fallen werden. Arbeite nie mit Idioten zusammen es sei denn du willst sie verheizen. Ich arbeite wenn ich nicht allein mein Zeugs machen kann dann lieber in einer Gruppe wo sich die Leute länger kennen und vertrauen. Hierarchie ergibt sich dann von allein aufgrund von entsprechenden Kenntnissen welche die einzelnen Leute einbringen. Ich hab mir im Leben immer Menschen herausgesucht die irgendwo erfolgreich sind und von denen ich was lernen kann und mir die Honks vom Leibe gehalten da diese im E-fall mehr Schwierigkeiten einbringen als sie wert sind.
      @NV, reg dich nich so auf, das Leben geht weiter. :)

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    7. Aha, in eine Gruppe einschleimen sagt der, der "gewissermaßen selbst vom System lebt". Du Depperle, du denkst nicht drüber nach was du laberst und solche Leute kotzen mich an.

      Wir sind Leute die sammeln U25 auch von der Straße auf, der wird rekrutiert und eingegliedert, aber du steckst echt in der Scheisse denn die Entscheidung zwischen dem und dir haben wir oft genug diskutiert und das ist eine Entscheidung die wird in einer Sekunde getroffen. Es ist nicht nur was kann ich lernen, sondern was kann ich jemanden beibringen wobei bei jungen Leuten mehr Potential ist als bei Deppen wie dir die sich ab Alter X einbilden ihnen braucht keiner was sagen und sie können ne dicke Lippe oder schlimmeres riskieren. Und du willst einfach nur Vorteile für dich einsammeln und auf andere runterspucken und dein Maul aufreissen. Das endet dann für dich damit dass selbst bei meinem eingeschlagenem Schädel in der Gruppe deine Frau rumgeht wie ein Joint, wenn du männliche Kinder hast werden die rekrutiert, wenn du weibliche Kinder hast werden die U25's Kinder austragen. Kein Schwachpunkt auf unserer Seite, auf deiner Seite mindestens drei.

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  2. Mit Unterordnung habe ich kein Problem. Der Anführer sollte halt kein Narzisst sein, der mich mit seinem Privatleben belästigt, sondern zielorientiert arbeiten/führen. Momentan gibt es aber für mich persönlich noch zu viel zu verlieren als dass es sich wirklich lohnt, für ein Ideal draufzugehen. Aber vielleicht ist das auch nur eine Ausrede für Feigheit ...

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    1. Gibt genug Vereine die sind dann dein Privatleben sobald du dort eingeweiht wurdest und die haben ein Auge darauf was du privat machst, weil potentielle Risiken auftauchen. Die US Army hatte vor einer Weile auch einen Werbeclip der dazu ermahnt wie die Soldaten sich privat verhalten und vorallem was sie über sich auf Social Media Plattformen preisgeben. Du repräsentierst die Organisation.

      Und wenn du wirklich an dem Punkt bist wo du nichts mehr zu verlieren hast, da bist du dann schon so am Ende dass dir die Ressourcen fehlen. Die Männer welche die amerikanische Unabhängigkeitserklärung unterschrieben hatten haben alle viel zu verlieren gehabt, mehr als irgendwelche kleinbürgerlichen Nieschenplätze.

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    2. Nachvollziehbar.

      Dann bleibt nur noch die Feigheit übrig. Allerdings muss man berücksichtigen, dass die Gruppendynamik Auswirkungen auf eigene Entscheidungen hat. Nur so lassen sich große Kriege überhaupt erklären ("du verlierst sowieso deine kleinbürgerliche Idylle, deine Freundin und dein Haus, wenn du jetzt vor ihnen feige bist").

      Das wird auch bei den Gründervätern eine Rolle gespielt haben. Nicht jeder von denen war ein Märtyrer.

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    3. Jeder von denen hat mit der Unabhängigkeitserklärung sein potentielles Todesurteil unterschrieben. John Hancock hat sie deswegen extra groß geschrieben; wenn schon, denn schon. Wenn sie am Ende alle dafür gehängt werden, dann kann man es auch mit richtiger Überzeugung tun.

      Ich erwarte nicht dass du solche Dinge verstehst.

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    4. Du schreibst schon so, dass man es versteht, keine Sorge. Mach da mal keinen religiösen Kult draus. Die Revolutionsführer hatten einen enormen Rückhalt. Das kann man nicht vergleichen mit Leuten wie McVeigh, die einen aussichtslosen Kampf führten.

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    5. Willst du mir sagen was ich zu tun hab? Was weißt du schon über Revolutionsführer und wie sie ihre Revolutionen machen? Das war kein "enormer Rückhalt", dass war immer Verschwörung und Verbrechen.

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    6. Woher willst du denn wissen, was ich darüber weiß? Ich hoffe nicht, dass du das nach Rechtschreibung beurteilst ...

      Nein. Kriege sind - wie du hier selber schon dargestellt hast - Win-Win-Situationen. Die hätten die Revolution nie gemacht, wenn sie so lausig ausgestattet gewesen wären wie manch deutscher Amokläufer heute.

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    7. Du redest von enormen Rückhalt und das war nicht der Fall.

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    8. Selbst wenn das wahr wäre, so war der Kampf um die amerikanische Unabhängigkeit nicht aussichtslos. Kann man nicht vergleichen mit Märtyrern, die in wirtschaftlich stabilen Zeiten Verbrechen aufgrund eines Ideales begehen.

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    9. "Selbst wenn das wahr wäre,"
      Was willst du eigentlich du Spasti, mir erzählen dass du alles besser weißt als ich? Verpiss dich und nimm deine scheiss Besserwisserei mit.

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  3. Hätten die Briten militärisch gesiegt, hätten sich die Unterzeichner bestimmt nach Frankreich ins Exil begeben. Nix mit Hängen. Dieses Schicksal hätte nur die unteren Chargen getroffen. Diese "Helden" sind keine Vorbilder. Genau wie heute: Wenns irgendwo brenzlig wird, setzt sich die Führung ab. Das Problem sind nicht treue Unterführer und Mannschaften sondern loyale Führungspersonen. Führung wird vorgelebt, jede Stunde.

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    1. Hätte, hätte, hätte.
      Ist aber nicht passiert und stattdessen sind die USA die freiste und wohlhabendste Nation der Erde geworden. Also was nützt deine scheiss negative "hätte" Attitüde? Einen Dreck. Führung wird vorgelebt, scheiss Einstellung aber auch.

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    2. Führer handeln vorbildhaft oder sind überflüssig. Das ist bestimmt keine "scheiss Einstellung", verlangt aber viel von den Führern. Nur ein guter Führer hat das Vertrauen und die Gefolgschaft seiner Männer. In der IDF lautet das Kommando:
      " Mir folgen!". Deshalb haben die Yom Kippur doch noch gewonnen.

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    4. Ok, dann konkret:
      1. Auf taktischer und operativer Ebene führt man "vorne" und nicht vom sicheren Gefechtsstand ganz weit hinten. Risikoscheue Führer haben die den Respekt ihrer Männer.
      2. In kritischen Lagen verbleibt der Führer bei der Einheit. Kurzfristige Evakuierung des Kommandeurs rettet zerstört langfristig Vertrauen.
      3. Trotz aller Technik sind diese Tugenden heute genauso wichtig wie vor 100 Jahren.
      Jetzt klar, was ich meine? "Seid nicht feige Leute, laut mich hinter den Baum!" war und ist keine Option.

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    5. Sorry, Tippfehler. Muß heißen: Risikoscheue Führer haben nie den Respekt ihrer Männer. Kurzfristige Evakuierung des Kommandeurs rettet diesen aber zerstört langfristig Vertrauen.

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    7. Anführer als spiritueller Motor? So wie Pastor Joe Fox? Lachhaft. Und die taktische Ebene geht bis zum Bataillon, du Fachmann. Und jetzt bitte zurückpöbeln!

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    8. "Lachhaft"

      Lies mal "Leaders eat last". Bei jeder besseren Organisation kommen solche Faktoren hinzu. Wie sollten sie sonst tun was sie nun mal tun und dass vor sich selbst in der ultimativen Instanz rechtfertigen. Da kannst du vielleicht drüber lachen und zeigst nur dass du sowas nie kennen gelernt hast.

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    9. Das stimmt leider. Der Blog "Leaders eat last" beschreibt genau die Vorbildfunktion, von der ich spreche. Bin halt sehr mißtrauisch, wenn es um "spirituelle Anführer" geht. Das mit der ultimativen Instanz ist mir zu religiös, aber jeder nach seiner Facon. Mach doch mal einen Blog zum "spirituellen Anführer".

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    11. "Anonym20. Mai 2016 um 12:13"

      Weißt du nicht was ein Blog ist du Honk? Der beschreibt in dem Buch keine Vorbildfunktion, der beschreibt eine Funktion die von der Gruppe mit Privilegien ausgestattet wird, die aber nicht für die Person sondern nur die Funktion sind.
      Und ich soll jetzt noch mehr schreiben weil Leute nicht kapieren was schon geschrieben wurde.

      PS: Jetzt hab ich mich wieder trollen lassen.

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  4. Es ist die Aufgabe der Männer Ü-30, ihre Familien (wieder) wie kleine Dynastien zu organisieren.

    - (neue) Identitätsstiftung, auch als Grundlage für das Selbstbewusstsein des Nachwuchses.

    - Vermögen als Familienvermögen betrachten, finanzielle "Situation" der einzelnen Familienmitglieder für die optimale Verteilung nutzen aber unbedingt auch alles ganz banal juristisch absichern.

    Konfliktpotential gibt es in der Arbeitswelt und bei den Kindern. Einnahmenmaximierung geht oft nicht mit dem optimalen Familienleben zusammen und die eigenen Kinder sollten nicht zu Aussenseitern werden.


    Sind aber im Grunde schon Pläne für "Fortgeschrittene". Familien, bei denen die oben beschriebenen Probleme schon voll durchgeschlagen haben sind als solche eh nicht mehr zu retten.

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