Montag, 27. Juni 2016

Brexit

Mögliche Szenarien zur Zukunft der Europäischen Union


Persönlich habe ich mich für den Austritt von Großbritannien aus der Europäischen Union nicht sonderlich interessiert. Der einfache Grund ist der, dass es am Ende auf das gleiche hinauslaufen wird. Das Vereinigte Königreich ist schon vor dem Beitritt in die europäische Union in eine unhaltbare Lage abgedriftet von wirtschaftlichem und demografischen Niedergang. Ein Beispiel dafür wäre die Rivers of blood Rede des konservativen Parlamentsabgeordneten Enoch Powell, in der er 1968 den massiven Import von Leuten aus den ehemaligen britischen Kolonien kritisiert hat. Die Pakistaner in Londonistan sind auch die einzige Gruppe Einwanderer in ganz Europa, die auch in der zweiten Generation noch durchschnittlich 5+ Kinder bekommen und der Import dieser Leute wird auch nach dem Austritt nicht aufhören. Auch der von der Brexit Bewegung produzierte Dokumentarfilm Brexit behandelt die Tatsache, dass sich Großbritannien vom Ende des zweiten Weltkriegs bis heute, mit einer kurzen Pause während der Thatcher Jahre, immer mehr zu einer sozialistischen Nation entwickelt hat. Das war alles vor dem EU Beitritt 1975.
Dazu wird die Debatte oft sehr emotional geführt, auch von Anhängern der Brexit Bewegung. Man findet selbst auf Publikationen wie SofRep Äußerungen wie "Meine ganze Familie arbeitet für den National Health Service und die EU möchte den NHS privatisieren, was deren Arbeitsplätze gefährdet". Allein durch Emotionen und weil die eigene, dämliche Familie mit all ihren möglichen Optionen gerade auf ein staatliches Pferd gesetzt hat entscheidet man sich für Nationalen Sozialismus.


Der Brexit wird keinen Unterschied machen für die Zukunft von Großbritannien, im Guten wie im Schlechten.


Währung
Diverse Horrorstories die kurz auf die Verkündigung des Ergebnis folgten stellten sich als hysterischer Blödsinn heraus, wie dass das Pfund abstürzt oder britische Touristen deswegen im Ausland keine ihre Währung umtauschen könnten. Welcher Idiot tauscht auch vorher nicht seine Währung um? Oder nimmt Traveller Checks? Achja, britische Idioten die auf ihrer Inzucht-Insel total verblödet sind aber meinen ihnen gehört immer noch die Welt.

Der historische Kurzabsturz nach dem Brexit

Auch ist die Wiedereinführung einer Visa-Pflicht für Touristen aus Großbritannien zu befürworten, denn was britische Touristen für Menschenmüll sind, das wissen wir eh alle.


Demografie
Die Brexit Wählerergebnisse hat bei vielen Befürwortern der EU Mitgliedschaft demografische Ressentiments ausgelöst, da hauptsächlich ältere Briten für den EU Austritt gestimmt haben. Tatsächlich lag das aber weniger daran, dass die Alten in Großbritannien mehr sind als die Jungen, sondern an der geringen Wahlbeteiligung der Jungen.

https://twitter.com/SkyData/status/746700869656256512
Die Bevölkerung Großbritanniens ist mit 40,4 Jahren im Durchschnitt sechs Jahre jünger als die von Deutschland, trotzdem ist auch der demografische Verfall dieser Nation nicht aufzuhalten.

Wenn es im Sozialleistungen geht, wenn es um das Gesundheitssystem geht, wenn es um den Kindermangel geht, wenn es um die staatlich verordnete Langeweile oder auch nur mit rüstigen Rentnern verstopfte Badestrände geht, dann gibt es keinen Aufschrei vonwegen die Alten ruinieren den Jungen die Zukunft, aber wenn es um die EU geht, dann macht man aus dem Thema aufeinmal ein Problem.

Lediglich zeigen die Zahlen allerdings ein Desinteresse junger Menschen an der Politik und der Zukunft von Großbritannien. Ein qualifizierter junger Mensch in Großbritannien kann überall hin auswandern und gerade die beliebtesten Auswandererziele, die ehemaligen britischen Kronkolonien wie Australien, Kanada, die USA und Neuseeland, bieten sich an. Diese Leute werden ihre Energie nicht mit bedeutungsloser Politik verschwenden, sondern einfach gehen. Die einzigen jungen Leute die sich für diese pro-EU Scheisse interessieren sind scheiss linke Wichtigtuer und andere Versager die "European studies" studiert haben und Bürokraten in Brüssel werden wollen. Scheiss auf die, deren Meinung ist keinen Dreck wert.


Zukunft des Vereinigten Königreichs
Der EU Austritt von Großbritannien wirkt auf mich noch am ehsten wie die Aufteilung des Römischen Reiches. Das Weströmische und das Öströmische Reich gingen ab da an getrennte Wege in den Untergang. Der eine schneller als der andere, aber beide Richtung Untergang. Großbritannien ist in diesem Fall eher Westrom, da es nicht nur im Westen liegt, sondern es bereits innerhalb der Union des vereinigten Königreichs brodelt. Und weil keine dieser Seiten mehr demografisch wirklich Drohpotential hat und die Regierung keine Atomwaffen auf der eigenen Insel einsetzen wird, suchen sich diese Wegbrechenden Fraktionen bereits auf dem Kontinent Gönner und Verbündete, genau wie die Romano-Briten sich germanische Söldner gekauft haben, damit diese für Land gegen keltische Stämme kämpfen. Während des schottischen Unabhängigkeitsreferendums hat sich bereits die russische Regierung eingemischt und auf Seiten der schottischen Unabhängigkeitsbewegung Positionen bezogen.

Zumindest können die britischen Politiker für ihre selbst verschuldete Misere jetzt nicht mehr die EU verantwortlich machen.

Es ist nicht unwahrscheinlich, dass sich Großbritannien neue Abkommen mit den USA und Kanada suchen wird. Bleibt nur die Frage ob die Nationen zum Captain Save-a-Hoe machen und mit Großbritannien überhaupt noch etwas zu tun haben wollen. Denn wie gesagt wird der EU Austritt nicht viel ändern.


Die Zukunft der EU
Das Modell von regionalen Machtblöcken wie der EU ist veraltet und wurde durch die Technologische Entwicklung längst abgehängt. Was heute zählt ist die Konkurrenzfähigkeit und Attraktivität für Investoren für Nationen, Dinge für die man wenig Bürokratie und damit weniger EU braucht. Siehe hierfür Barbarenland.


Verteidigung
Eine Stimme für die EU behauptet, dass Russland durch die Austrittsbewegungen die EU schwächen will als Machfaktor an seiner Westflanke. Zwar hat Russland ein Interesse daran seine Nachbarn zu destabilisieren, doch hat Russland immer mehrere Figuren im Spiel und meistens Pläne, für die mehrere verschiedene Ausgänge wieder nützlich sein können. Europa hat allerdings bereits eine Verteidigungsorganisation; die NATO.
Es kann sein, dass ohne die EU Sanktionen gegenüber Russland schwerer durchzusätzen sein könnten, allerdings hat Griechenland immer wieder gezeigt, dass selbst EU und NATO Staaten ein doppeltes Spiel spielen können. Griechenland hat obwohl es NATO Mitglied ist während der Jugoslawienkriege Serbien als Drittland gedient um Sanktionen zu umgehen. Kommen in den Mitgliedsstaaten dieser Bündnisse also marxistische Regierungen oder andere russlandfreundliche Kräfte an die Macht, dann hat man die Ratten gleich im eigenen Haus. Auch muss mit der EU als Regierung von einem Feind nur eine einzige Struktur infiltriert und übernommen werden die über den Recht der nationalen Regierungen steht, anstatt alle diese einzelnen Regierungen.
Die Geschichte einer EU Armee dürfte mit dem Wegfall von Großbritannien auch erledigt sein.


Fazit.:
Ich sehe dem ganzen Szenario nur positiv entgegen. EU und Brexit sind Symptome tiefsitzenderer Probleme die von den an ihnen krankenden Gesellschaften nicht gelöst werden wollen. Versinkt England im Chaos, dann ist das auch gut so. Es ist eine hässliche Nation und große Wellen an Zerstörung schaffen dort wieder Möglichkeiten. Auch hat die Brexit Bewegung den Briten endlich aufgezeigt, dass nicht die fiesen Deutschen hinter dem EU Regulierungswahn stecken, sondern der wahre Feind; die Franzosen!

Oui, oui! Achted nicht auf den Mann hintör dem Rideau!



PS:
Scheiss auf Europa.



Kommentare:

  1. Die Griechen helfen auch US/NATO-Exportkontrollen in Embargoländer zu umgehen. Die Griechen halten keine ihrer Aufgaben (zB Grenzsicherung) ein und sind ein Fass ohne Boden was Lügen uund Korruption angeht. So ein Land muss aber unbedingt an Bord bleiben wie ein Blutegel oder blinder Passagier aber England als zweiter Steuermann darf gehen.
    Ein Kontinent will sterben und die Leute spüren das auch und werden fatalistisch.

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  2. Die NATO besteht doch aus bösen Kriegstreibern und Griechenland wurde von den bösen Neoliberalen zerstört. So meldets jedenfalls die linke Presse und die meisten Europäer wollen den Müll auch glauben. Dann sollen sie auch mit den Konsequenzen leben.

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  3. Auch wenn Brexit im Gesamtbild bedeutungslos ist, ist es doch schön, wenn fette EU-Bürokraten und ihre Sympatisanten auch aus meinem persönlichen Umfeld über das Ende ihrer imperialen Phantasien wüten:
    http://www.spiegel.de/politik/ausland/brexit-europaeische-union-ratlos-nach-dem-referendum-a-1099629.html

    Der mögliche Zerfall des vereinigten Königreiches wäre recht interessant, allerdings würde Schottland mangels Industrie ziemlich rasch auf das Niveau eines prorussischen Schwellenlandes herabsinken. So wie Venezuela, bloß mit kalten Nippeln.

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  4. Hi, rede doch nicht gleich alles so schlecht. Ist ja zumindest ein kleiner Sieg für die "Freiheitsfreunde" und der BREXIT als "Wettbewerb der Ideen" wird mittelfristig auch positive Auswirkungen auf D haben.
    Die Engländer haben jetzt eine bessere Chance Ihre anderen im Artikel genannten Probleme zu lösen.
    Gute Nachrichten und Teilerfolge sollten man grundsätzlich auch feiern, dies motiviert.

    Vielleicht kommt von dort auch künftig Unterstützung für Eure Sache (Finanzen/Kontakte/politisches Asyl/...).

    Im Notfall ist GB künftig eine nahe Auswanderungs-Alternative für unsere Jugend vor der Haustür, zwar nicht perfekt - aber erreichbar.

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    2. Was soll denn von dort kommen? In England gibts für die Deutschen nichts. Englands Gesellschaft ist hässlich und kleinkarriert. Viele Briten haben eigentlich von einem Ruhestand in Deutschland geträumt, aber damit hat es sich erstmal erledigt. Die EU mit TTIP hätte die auch nochmal zur Privatisierung gezwungen, also eher das Interesse von Freiheitsfreunden. Diese scheiss Insel soll im Meer ersaufen.

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    3. England kann eh nichts. Der ganze Wohlstand von dem Land basiert auf dem Londoner Finanzmarkt. Kommt es jetzt dort zum Austritt Schottlands/ politischen Problemen und die Banken hauen ab, hat das Land auch keine Sozialkohle für das Stillhalten der Migranten mehr. Ich erinnere nur an die Riots 2012. Und da gibts mittlerweile extrem viele Migranten. ..

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    4. Ich fand London immer sehenswert. Der Rest ist aber wirklich Müll. Von den Touris brauchen wir nicht zu reden, da erinnern die Engländer einen immer an die Russen.

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  5. "Diese (jungen)Leute werden ihre Energie nicht mit bedeutungsloser Politik verschwenden, sondern einfach gehen"

    und genau so sehe ich es auch. Ich bin nur noch in diesem Land um kostenloses Studium abzustauben (kein Laberfach) womit es noch eine Zukunft gibt.

    Das Interessante an der ganzen Brexit Sache ist das der DAX stärker Gefallen ist als der FTSE Index. Ob mit oder ohne der EU, Europa ist einfach am Arsch.

    Vote In, Vote Leave....I don't give a fuck, I vote with my feet

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    2. Anderer Anon hier
      Maschinenbau beispielsweise hat auch nach eine totalen Kollaps noch einen gewissen Wert.
      Als Maschinenbauer sollte es nicht schwer sein Waffen zu bauen oder wichtige Geräte zu reparieren.

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    3. Theoretisch sind Theorie und Praxis gleich, in der Praxis zeigen Theoretiker oft Schwächen... Auf den Philipinen zB ist ein Schlosser mehr wert als ein Ingenieur.

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    4. Katholische Theologie natürlich! Die haben sich, abgesehen von kleineren Verlusten seit 1800 Jahren höchst erfolgreich behauptet. Je übler die Krise, umso erfolgreicher. Und noch ein Vorteil: Im Gegensatz zu Ärzten sind Pfarrer unfehlbar! Und mit der Angst vor der Hölle haben die es noch in allen Kriegen, Revolutionen etc. geschafft, nicht nur zu überleben, sondern auch noch dabei satt zu werden! Und wenn ein Kämpfer mal den moralischen bekommt, geht nichts über den Popen, der die Sünden in höherem Auftrag vergibt! BrudervTuck lebt ewig!

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    6. Proleten sind immer gut: Elektriker, Mechaniker, Chemiker, aber auch Typen, die komplexere Inhalte vermitteln können (also Lehrer). Alles was eine funktionierende Gesellschaft halt braucht.

      Dass Streetworker nicht dazu gehören, versteht sich von selbst.

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    7. Lehrer sind wichtig in einem PC-Scenario? Um allen anderen genau erklären zu können, warum etwas NICHT geht? Oder um den Kindern zu erklären, warum sie das Wenige was noch da ist, mit den Armen Schwachen und benachteiligten teilen MÜSSEN? (Wegen der Schuld wegen dem Hitler und so...)

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    8. Ich schrieb Lehrer, nicht Moralapostel. Die Typen, die du in den MINT-Fächern hast. Die sind ganz nützlich, wenngleich auch das meiste, was es in den MINT-Fächern zu wissen gibt überhaupt erst durch Experimente, Empirie und Technologie entstanden ist - insofern sind Ingenieure (und richtige Handwerker) natürlich wichtiger.

      Ohne Elektrizität keine Elektronentheorie.

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    9. Auch wenn ich nicht viel für Lehrer übrig habe, gibt es durchaus auch solche, die nicht links oder sonstwie totalitär gesinnt sind.
      Natürlich wäre es auch PC wichtig, dass die Kinder Rechnen, Schreiben und Lesen lernen. Auch andere theoretische Fähigkeiten sollten nicht zu kurz kommen. Ob das dann unbedingt "professionelle" Lehrer übernehmen müssen, sei jetzt mal dahin gestellt.
      Und nein, ich bin kein Lehrer...

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  6. Ingenieure, Techniker und Handwerker sind immer zu gebrauchen. Alles was zB Hipsterweiber studieren kann man natürlich vergessen. Was keinen echten Mehrwert produziert ist langfristig überflüssig. Aber Frauen können natürlich noch immer mit ihrem Körper Kohle machen.

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  7. Ok, die Katze mal gleich aus dem Sack: Ich bin Lehrer und habe keinen Bock, mich dafür zu rechtfertigen. Was gibt es Schöneres, als mit jungen Leuten zu arbeiten? Ich kann aber die hier bestehenden Ressentiments teilweise sehr gut nachvollziehen. (Habe selbst ne Ausbildung gemacht, war Zeitsoldat und habe in diversen Berufen gearbeitet.)
    Ich unterrichte hauptsächlich Technik und Werken und habe u.a. das Thema Metallverarbeitung als Schwerpunkt meines Unterrichts. Wir machen da mittlerweile ganz coole Sachen, alles natürlich in einem fachlich recht bescheidenen Rahmen, aber immerhin. Nach den Kursen haben immerhin nicht wenige Schüler Bock, in einem handwerklichen Beruf zu arbeiten. (Momentan ist sonst Autoverkäufer der große Renner...) Sogar einige Mädels können sich eine Ausbildung in einem Metallberuf vorstellen. Das Alles ist vielleicht nicht viel, aber doch besser als nichts...

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    1. Alter, du bist ein anonymer Niemand im Internet und lässt hier keine Katzen aus dem Sack.

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  8. Hey Leute.

    Wollte mich mal fuer euren Blog, eure Einstellung und die klaren Worte bedanken, ihr habt ne geile Site.

    Die Frage ist wie es jetzt mittelfristig weitergeht? Verrecken jetzt die Banken (Anfang Italien oder DEB), was alles runter reisst?
    Oder zaubern sie noch ein Kaninchen ausm Hut?
    Ich gebe zu, hab mich zu lang von alten Wichsern und ihrer Besitzstandswahrungsscheisse an der Nase rumfuehren lassen, dank postcollapse sind mir da die Augen aufgegangen.

    Macht weiter so!

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    1. Was fragst du mich sowas? Meinst du ich hab Zugang zu den Büchern der Banken und weiß wann die Insolvenz kommt? Oder ich hab eine magische Kristalkugel? Das ist mir egal. Das hat keinen Einfluß auf meine Entscheidungen und wie es mit mir "weiter geht". Du meinst du hast dich von alten Wichsern an der Nase rumführen lassen und jetzt fragst du den nächsten wie es, wie es mit deinen Entscheidungen weitergeht? Hör auf dich von sowas definieren und bestimmen zu lassen sonst ist dein Leben weiter genau so einen Dreck wert wie dein Statement.

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