Dienstag, 14. Juni 2016

Death Squads III



Um Freiräume zu erkämpfen muss man zuerst ein Vakkum schaffen, wofür die Infrastruktur des Gegners gestört, der Gegner vertrieben und in die Lücke eine neue Organisation eingesetzt werden muss. Wie bereits in früheren Teilen der Reihe Death Squads erwähnt ging der Islamische Staat im Irak hauptsächlich durch gezielte Attentate gegen die polizeiliche und militärische Struktur der irakischen Regierung vor und nicht erst auf dem Schlachtfeld. Dieses Vorgehen kommt jetzt in Europa an.
http://www.dailymail.co.uk/news/article-3639878/Policeman-stabbed-death-outside-Paris-home-attacker-holding-officer-s-wife-son-hostage.html

In einem Vorort von Paris sucht ein Attentäter, lediglich bewaffnet mit einem Messer, das Haus des stellvertretenden Polizeichef der erst kürzlich eröffneten Les Mureaux Polizeistation auf und ermordet ihn und seine Frau, ebenfalls Polizistangehörig, bevor eintreffende Polzeikräfte ihn erschießen.

Die Frühlingsausgabe Nr.15 des Al Qaida zugerechneten Inspire Magazins thematisiert solches Vorgehen. Behandelt wird das Aufspüren eines Ziels, Observation durch versteckte Kameras und Drohnen, sowie Methoden das Opfer zu ermorden durch Schusswaffen und Sprengsätze.

Das simple Vorgehen mit einem Messer als Tatwaffe hat mich zudem überlegen lassen, ob es sich bei dem Fall nicht eher um ein Ablenkungsmanöver handelt für die mit der Fußball EM ohnehin überforderte französische Polizei und es überhaupt nicht wichtig war, dass der Attentäter am Ende Erfolg hat. Sollte es sich aber um die Tat eines "Open Source Jihad"-Einzeltäters handeln, dann gibt sie wieder ein Beispiel dafür wie der Westen den Kampf gegen eben diese verliert. Zwei Polizisten sind tot, die dem bankrotten französischen Staat ein Investment gekostet haben, während für die Gegenseite ein billiger Attentäter mit einem Messer der ganze Einsatz war, den man eventuell noch nicht mal indoktrinieren und ausbilden musste.

So ziemlich alle diese Attentäter sind den Behörden bekannt. Diese haben aber nicht den Willen gegen die Bedrohung vorzugehen, weil die Gesellschaft selbst keinen Willen dazu hat. Während ich einige Artikel zu den Vorkommnissen gelesen habe waren die angehängten Stories überall über degenierten Sex und Fußball, es ist also kein Wunder dass diese Gesellschaft ihre eigenen Feinde inspiriert. Währenddessen prügeln sich die Männer Europas im Süden Frankreichs untereinander und riskieren dabei Haftstrafen, schwere Verletzungen und Tod für Nichts, denn wenn man an nichts mehr glauben kann, dann kann man sich genau so gut für nichts prügeln.



Mehr in Zukunft - Fortsetzung folgt
Allahu Akbar und so.








Kommentare:

  1. Mit dem Thema musste ich mich vor ein paar jahren auch schon persönlich auseinander setzen. Mein alter hatte ziemlichen Stress mit so einem reichen Afghanen und da dieser Typ ziemlich unberechenbar war hatten wir preventive Maßnahmen, im Falle einer Eskalation eingeleitet. Grundstück ausgekundschaftet, wildkameras aufgestellt und ein bewegungsprofil der Familie erstellt, sowie einen reaktionsplan erarbeitet. Die kritische Phase hielt ungefähr 2 Monate und letztlich(bis jetzt) ist dann doch nichts passiert.

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  2. Diese Hooligan Deppen könnten ja nach Syrien oder Afghanistan statt sich hier wichtig zu machen.
    Wie auch immer, der Polizist soll ja noch gejammert und gebetet haben. War mal wieder ein Armutszeugnis für Frankreich. Der Täter dagegen hat sich noch krass in Szene gesetzt und sich gut verkauft.

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    1. "soll ja noch gejammert und gebetet haben."
      Der Attentäter soll die Tat gestreamt haben und ich versuche das Filmmaterial zu finden. Sollte es stimmen dass der Polizist noch um sein Leben gefleht hat, dann wäre das eine erbärmliche, klischeehafte Parallele zu dem Charlie Hebdo Attentat bei dem sich einer der Polizisten den Angreifern ergeben wollte. Die Gesellschaft stattet diese Leute mit Einkommen und Privilegien aus, damit diese die Gesellschaft beschützen, und dann ergeben sich sobald es hart auf hart kommt. Nutzloses Scheisspack. Macht aber die eigene Agenda einfacher.

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  3. Das Inspire-Magazin ist überraschend gut gestaltet, die Bombenbauanleitungen sind hilfreich und das Englisch ist auch korrekt, völlig anders als das ISIS-Handbuch. Der Autor oder die Autoren dürften wahrscheinlich selbst westlich sein. Da stellt sich die Frage, ob Al-Quadia in den letzten Jahren Kompetenz entwickelt hat oder jemand anderes dieses Material den Moslems zur verfügung stellt.

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    1. Ich hab bisher mehrere Ausgaben von Inspire und Dabiq gelesen. Inspire wirkt dabei immer wie von Westlern geschrieben die es aussehen lassen wollen als wäre es von Arabern gemacht worden, weil sie sich an überflüßigen Details aufhägen die ein Pragmatiker anders gewählt hätte.

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  4. Hier wurden nicht nur drei Leben beendet in der Tatnacht, sondern vier. Der 3 Jahre alte Sohn der Polizisten hat phyisch zwar überlebt, aber sicher nicht mental. Der Jihadist richtet damit quasi noch mehr Schaden an als wie wenn er ihn getötet hätte.

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    1. Mal sehen wieviele Therapiesitzungen das kosten wird. Am Ende wird aus dem Jungen vielleicht ein Krimineller oder Terrorist.

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    2. @Anonym 09:41

      Kannst du dich daran erinnern was dir mit 3 Jahren passiert ist. Gibts da nicht Verdrängungsreaktionen bei besonders traumatischen Ereignissen(gerade bei Kleinkindern)?

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    3. Der Junge ist nicht vom Dreirad gefallen und hat sich den Arm gebrochen, der hat sich wohl hinter dem Sofa versteckt während Mama und Papa von einem Allahu Akbar schreienden Irren abgemessert wurden. Was ist der Punkt den du hier machen willst? Dass der das einfach verdrängt und dann ein ganz normales Leben als Note 1 Schüler führt?

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    4. Messer rein Gedärme raus, Messer rein Gedärme raus, Messer rein Gedärme raus...

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    5. Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

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    6. Der Mensch ist evolutionär für solche Fälle ausgelegt, der Junge wird sich normal weiter entwickeln. Sofern er in einer Umgebung aufwächst welche sein Bedürfnis nach Liebe stillt.

      Was für die kindliche Entwicklung wirklich schlimm ist, wenn er nach dem Angriff irreversible Hirnschäden und oder körperliche Schäden davon getragen hätte. Ist aber Hier nicht der Fall.

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  5. Bulle tot, na und ? Das mit dem Jungen tut mir leid, ist mir am Ende aber auch egal, niemand weis was aus ihm wird. Keiner hat den Vater gezwungen Bulle zu werden. Die Büttel sind nicht deine Freunde und am Ende sind es so oder so deine Feinde. Also was solls ?

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    1. Du meinst deine rebellische Teenager Nummer wirkt wohl irgendwie hart, aber du kommst nur als die Rotznase rüber die du bist und die nicht versteht worum es dabei geht.

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    2. Ganz einfache Sache das ist. Bulle mit Frau Bulle wird getötet, Täter wird getötet und Kind bleibt übrig. Das wird so weitergehen bis es wieder aufhört.
      Alu kackbar.

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    3. Die Akteure sind völlig austauschbar.
      Ich sag ja du verstehst es nicht.

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