Dienstag, 7. Juni 2016

Sturmshelter



Ob jetzt Stürme häufiger vorkommen oder nicht sei mal dahingestellt, dennoch werden Mitteleuropäer öfter mit dem Phänomen von Windhosen, kleinen Wirbelstürmen und eben "Tornados" konfrontiert, sei es durch mediale Verbreitung besagter Phänomene, oder einen tatsächlichen Anstieg der Vorkommnisse. Ich werde dieses Thema kurz adressieren:


Gefahr durch Wirbelstürme
Was einen Windsturm so gefährlich macht ist nicht die irrige Annahme, dieser würde Menschen davontragen und dann irgendwo abwerfen wie in der Zauberer von Oz, sondern die Einwirkung durch Splitter und Material was durch den Sturm herumgeschläudert wird. Viele Deutsche glauben, dass die Schäden in den USA durch Tornados geringer wären, wenn diese Menschen dort einfach Steinhäuser bauen würden. Tatsächlich ist es aber so, dass die allermeisten Todesopfer in ihren Häusern durch herumfliegende Splitter getötet werden und manchmal findet man solche Leuten, die aussehen als wären sie in einem Mixer gelandet. Auch ein Steinhaus hätte weiterhin typische Schwachstellen wie Fenster und Türen und der Reperaturaufwand wäre höher, als das Ding einfach abzureisen. In den USA ist gerade in den Tornado Gebieten das Bauen sehr günstig und manchmal ziehen Leute mit ihrem ganzen Trailer Haus um, da lohnt sich der Aufwand einfach nicht.


Schutz vor Tornados
In den typischen Tornadogebieten haben die meisten Leute kleine Tornado Shelter hinter dem Haus. Diese sind oft Simple Safe Plastikgehäuse mit einfacher Belüftung, die auch nur dafür Gedacht sind dort ein paar Stunden ausharre zu müssen.


Einen Tornadokeller hat heute eigentlich kein Mensch mehr, da die Gefahr zu groß ist dass Haus könnte einstürzen und den Ausgang blockieren. Einige Leute die es sich leisten wollen haben Shelter die in eine Betonschalung eingelassen und auch für einen längeren Aufenthalt konzipiert sind.

In Deutschland ergibt sich eher das Problem, dass Stürme meist schwere Regenfälle bringen und die Gefahr eher durch Flut besteht, vor der man sich präventiv nur schwer schützen kann, wie durch unästhetische Hochwasserwälle, und bei denen ein unterirdischer Sturmkeller im besten Fall nutzlos, im schlimmsten Fall ruiniert ist.


Mehr in Zukunft



Siehe auch:
Überleben in der Stadt - Flutkatastrophen Teil 1 und Teil 2


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