Sonntag, 3. Juli 2016

Kinder ruhigstellen

Wenn die Blagen nicht ins Bett gehen wollen

Kinder sind heute körperlich völlig unterfordert. Das liegt zum einen daran, dass Väter sich immer mehr zurückgezogen haben aus dem Alltag von Kindern weil sie eigentlich keine Ahnung haben was Sinn und Sache von Elternschaft sind, zum anderen weil sie von den verbliebenen weiblichen Eltern so lange wie möglich ruhig gestellt werden sollen, da dass für diesen Elternteil wesentlich bequemer zu Handhaben ist. Körperliche Anstrengungen sind nicht das Metier und nicht im Interesse der Weiber, wenn es nicht darum geht für monatliche Gebühren ein Fitnessstudio aufzusuchen um Trainieren zu spielen in der Hoffnung für eine bessere körperliche Verfassung mit den Anwerbeversuchen eines besser gestellten Versorgers zu begünstigen.

Problematisch ist dieser Umstand gerade für urbanisierte Kinder. Überforderte Eltern neigen dann schnell dazu Kindern Ritalin geben zu wollen, weil es nach mehreren Stunden stillsitzen in der Schule versucht seine restliche Energie auszuleben. Früher hat man Kindern auch Opiumtinkturen wie Laudanum gegeben um sie ruhig zu stellen und die ärmeren Leute haben starken Alkohol verwendet, womit sich die Unterschicht über Generationen selbst dumm gehalten hat.

Ein durchschnittlicher Fünf- bis Siebenjähriger neigt dazu noch am längsten aktiv zu bleiben und versuche ihn noch bei Tageslicht ins Bett zu schicken sind überwiegend hoffnungslos. Dazu haben sie einen sehr negativen Einfluss auf die charakterliche Entwicklung von Kindern Anweisungen zu folgen, obwohl sie wissentlich und entgegen der Fakten sinnlos sind. Warum solle ein ein Kind um 20:00 Uhr oder um 22:00 Uhr überhaupt ins Bett gehen? Damit er in der Schule ausgeschlafen ist? In der ersten und zweiten Klasse? Es ist absurd, es ist schwachsinnig, aber konzeptlose Eltern machen ja alles mit, weil es Idioten sind.

Um so ein Kind auszupowern reicht ein primitves Ballspiel über eine Stunde. Gibt es keinen passenden Platz dafür, dann läuft man zu einem passenden Platz. Alles um das Kind zu ermüden. Wichtig dabei ist dies vor dem Essen zu tun und dann, wenn die Blage sich vorher entleert hat. Nach der Nahrungsaufnahme neigen Blagen dazu eher müde zu sein, da das Blut im Körper in den Magen geht um die Verdauung zu betreiben und daher im Kopf fehlt. Dazu wird die Bewegung nach der Nahrungsaufnahme die kleinen Gedärme durchschütteln was bei der Blage den Drang nach Entleerung verursachen kann. Erst Bewegung mit danach folgender Nahrungsaufnahme begünstigt bei der Blage die beabsichtigte Erschöpfung und anschließende Hibernation.
Hier in hellblau dargestellt der Wirkungsbereich in dem eine Blage von fünf bis sieben Jahren einen Ball treten kann. In einem unterentwickeltem Stadium kann die Blage selbst nicht gut zielen, während der Erwachsene(dunkelblau dargestellt) meistens dazu tendiert der Blage den Ball zuzuspielen. Das Ergebnis wird lediglich sein, dass der Erwachsene sich eher ermüden wird als die Blage und das ist nicht Sinn der Sache. Daher muss dieses Verhältnis umgedreht werden und der Erwachsene sollte den Ball in einem möglichst großen Wirkungsbereich schießen, damit die Blage diesem nachlaufen kann. Befindet sich eine Straße in der Nähe, dann steht der Erwachsene mit dem Rücken zur Straße. Er hat eher die Chance den Ball sowieso vorher abzupassen und Kinder neigen dazu dem Ball nachzulaufen und dabei nicht auf die Umgebung zu achten. Nach einer Stunde dem Ball nachrennen, wobei schwere Lederfußbälle zu bevorzugen sind, ist die Blage dann ziemlich fertig und der Rückweg gibt ihr den Rest. Dann ist auch nichts mehr mit Geschichten vorlesen.


Mehr in Zukunft



Siehe auch:
Simulierte Elternschaft
Kinder als strategisches Ziel
Kindersoldaten
Natürliche Selektion im Frühstadium der Entwicklung



1 Kommentar:

  1. Ich hatte das Glück dass meine Familie nahe am Waldrand gewohnt hatte. Ich war in meiner Kindheit und Jugend Jahr für Jahr und Tag für Tag alleine oder mit Freunden im Wald und habe dabei viel gelernt, mich erproben können, gelerntes von den Pfadfindern umsetzen können und vieles mehr. Ich war nie krank, nie übermäßig aufgedreht und konnte mich schon früh selbst versorgen und wusste immer was ich brauche und wie ich dazu komme. Nur wenn ein Kind auf sich alleine gestellt ist kann es sich gesund entwickeln. Mir wurde nie was in den Arsch geblasen und mir geht's verdammt gut damit. Wenn ich mir heutzutage viele Kinder anschau, dann kann kaum ein Kind ein Problem alleine lösen. Wie auch wenn immer ein toller toller Pädagoge angetanzt kommt und anfängt heitschibum zu machen.
    Werft die Kinder ins kalte Wasser - Friss oder stirb
    Dem Kind sollte immer bewusst sein dass die Eltern hinter ihm stehen und ihm Rückendeckung geben aber es muss lernen Probleme allein zu lösen!
    Das schafft auch beim Kind Zufriedenheit und wenn man einem Kind genug Freiraum gibt wird es sich von ganz alleine auspowern.

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