Freitag, 7. Oktober 2016

Druckmittel Horror

Das Grauen macht erpressbar


Ich habe Ende August 2015 in einem anderen Beitrag die Tatsache behandelt, dass die meisten Menschen Kinder ertrinken lassen würden wenn sie zu retten ihnen 100 Euro kosten würde. Wenige Tage später ist dann die am Strand platzierte Leiche eines Flüchtlingsjungen durch die Medien gegangen und hat unterschiedliche Reaktionen hervorgerufen. Von der typischen Entrüstung die sich nur darum dreht anderen die eigenen Schwachstellen ins Gesicht zu werfen und diese als Stärke ausspielen zu wollen, bishin zur Hähme auf Facebook die demjenigen seinen Zeitarbeitsjob gekostet hat.

http://mobile.nytimes.com/2016/10/06/world/europe/migrants-mediterranean.html

Die New York Times veröffentlichte vor kurzem in einem Artikel Bilder von toten Flüchtlingen in ihren Booten und Überlebenden die darüber steigen.

Diese Bilder werden wieder mit begleitet von bekundeter Entrüstung über den Zustand der Welt zu einer politischen Agenda verarbeitet und erinnern daran, dass der Westen sich durch gezeigten Horror erpressbar macht, weil er keinen Horror erträgt. Der Westler ist sich dessen nicht bewusst, der Rest der Welt dagegen schon.

Der türkische Präsident Erdogan soll in einer Mitschrift laut Spiegel in einem Gespräch mit Junker und Tusk diese mit folgender Frage konfrontiert haben;
"Was wollen Sie mit den Flüchtlingen machen, wenn Sie keinen Deal bekommen? Die Flüchtlinge töten?"
Er weiß, dass Europäer vor der bloßen Überlegung einer solchen Frage zurückschrecken, was sie gegenüber seinen Forderungen endlos erpressbar macht. Der Präsident eines muslimischen Landes droht dem christlichen Europa mit muslimischen Toten, um diese zum Nachgeben gegenüber seiner Forderungen zu bewegen. Europäer werden weiterhin die Tür öffnen für jeden Streuner in dessen Heimatland gehungert oder gemetzelt wird in der Illusion, damit das Leid zu mindern, wenn sie es nur verschleppen und ihren eigenen Nationen mehr Leid hinzufügen.

Dieser pathologische Altruismus paart sich dabei mit dem Bedürfnis von Menschen von der Gemeinschaft anerkannt zu sein, was mit der Unterwerfung unter die momentan vorherrschenden Tugenden der Gesellschaft verbunden ist. Altruismus und als sozial zu gelten hat heute einen Wert, weil eine höhere Institution den Menschen erzählt es hätte einen Wert. 
Die verfassungsmäßige Ordnung in den Ländern muß den Grundsätzen des republikanischen, demokratischen und sozialen Rechtsstaates im Sinne dieses Grundgesetzes entsprechen.
- Artikel 28, Absatz 1, GG

Wenn eine höhere Institution es anders festlegen würde, dann würden sich die Menschen an dieser anderen Tugend orientieren. Solange das nicht der Fall ist werden in der Öffentlichkeit lediglich wertlose Bekundungsempathie gelebt mit der Herdentiere ihre Tugend und den Zugehörigkeitsdrang gegenüber eines gesichtslosen Status Quo signalisieren wollen.

Charlie Hebdo: Wäre Aylan Kurdi nicht ertrunken, wäre er ein Triebtäter in Deutschland geworden


Ein weiteres Beispiel dafür sind die Silvestervorfälle in Köln von 2015 auf 2016. Hier haben sich beide Seiten des politischen Spektrums gegenseitig in die Hände gespielt, basierend auf der Tatsache, dass keine von beiden Seiten den Horror ansich erträgt, oder das zumindest vorgibt. Die Obrigkeit vertuscht die Sache, entweder aus politischem Kalkühl, oder weil sie legitime Befürchtungen hat eine bekanntwerden der Vorfälle könnte zu Racheakten führen. Die Gegenseite versucht daran zu kapitalisieren, wobei sie schizophren auf den selben moralischen Horror angewiesen ist, der erst für die massenhafte Aufnahme von Landfremden gesorgt hat.


Der Gedanke daran, dass Land- und Kulturfremde die Frauen der eigenen Nation im Schatten einer gothischen Kathedrale vergewaltigen war genug Horror, um politischen Bewegungen einen Auftrieb zu verschaffen, die sich dabei offen mit Russland solidarisieren, welches Horror und Grausamkeit in einem viel größeren Ausmaß als Standarddoktrin anwendet. Im Nachhinein betrachtet gab es von 1,200 gemeldeten Vorfällen sexueller Übergriffe gerade fünf Fälle von Vergewaltigung. Mein Verdacht war dabei von Anfang an, dass die Vorfälle vielen Weibern eine Möglichkeit bieten werden, eine Schwangerschaft aus der Silvesternacht zu erklären und dabei gleichzeitig an dem Status des Opfers zu kapitalisieren. Während zu Beginn hin und wieder noch von der größten Vergewaltigungswelle seit dem Einmarsch der Roten Armee gesprochen wurde, zerbröselt der aufgebautschte Mythos mittlerweile und jene, die aus den Vorfällen politisches Kapital schlagen wollen stehen jetzt da in Russland Nähe, welches eben als tatsächlicher Massenvergewaltiger übrig bleibt. Wer tatsächlich zum Handeln motiviert wäre, der braucht solche Entschuldigungen sowieso nicht.

Tatsache ist allerdings, dass Frauen eine nachwachsende Ressource sind und der politische Wert der Opfer lediglich einen kurzfristigen Wert hat, während jeder mit einer Langzeitagenda diese Verluste getrost verschmerzen kann. Wie viele Einheimische jetzt Opfer werden von Asylanten Gewalt ist genau so bedeutungslos wie die angestrebten Asylanten, die auf dem Weg zu Tode kommen. Wer den Horror verschleppen will, der wird ihn verschlimmern. Wer Horror fürchtet, der macht ihn zu seinem schlimmsten Feind. Wenn die Deutschen nicht den Mut haben durch die Anwendung von größerem Grauen den jetzigen Horror zu beenden, dann gibt es nichts was man noch für diese tun kann und sollte sich einen bequemen Platz suchen, das ganze zu betrachten wie in einem Gemälde von Otto Dix.


As for the living dead among the nations, We will not speak of them, but look, and move on.

- David P. Goldman - Schlusswort von How Civilisations Die






Siehe auch:
To be kind is to be cruel, to be cruel is to be kind: Spengler
Killologie: Horror
Immigration, World Poverty and Gumballs


Kommentare:

  1. "Wenn die Deutschen nicht den Mut haben durch die Anwendung von größerem Grauen den jetzigen Horror zu beenden, dann gibt es nichts was man noch für diese tun kann" Es steht doch eigentlich fest, dass der deutsche Michel nichts machen wird. Schon allein aus demographischen Gründen, wie du immer wieder beschrieben hast. Oder ist es möglich, dass der Refugee die entartete westliche Moral wieder ins Lot rücken könnte, indem er dem Westler in die Fresse spuckt ? (Hätten wir mehr junge Männer, würde das vermutlich klappen) Und nochwas: Aus welcher Gegend kommt ihr PC Kerle eigentlich ?

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    1. Der deutsche Michel der bei Pegida mitblökt und meint die Verhältnisse wegdemonstrieren zu können, der wird nichts machen und soll einfach sterben. Die Deutschen müssen eigentlich zu einer Minderheit werden, denn die sind agiler und haben wirklich Identität weil sie sich durch das "die anderen" definieren können. In der Geschichte ist nichts endgültig, auch wenn der Zug für die 40+ Generation bereits abgefahren ist, was man in letzter Zeit auch öfter in den Medien liest.
      Wir brauchen weniger und bessere Leute.
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