Donnerstag, 3. November 2016

Medien und Presse



Obwohl jede Fraktion in der Geschichte bisher so etwas wie Propagandaarbeit gemacht hat, die meisten Quellen liefern Beobachter und Chronisten die sich außerhalb ihrer direkten Strukturen befanden. In Konfliktfällen schicken Presseagenturen ihre Reporter und Journalisten in die Krisengebiete um von dort aus zu berichten, während jede der dortigen Fraktionen in der Regel diese Beobachter dafür einbinden will, dass sie gerade von ihrer jeweiligen Seite ein positives Bild liefern, oder versuchen diese fernzuhalten. Eigene Propagandaarbeit erfordert wiederum Mittel, Personal und Fähigkeiten, die bis vor kurzem noch relativ aufwendige Unternehmungen darstellten.


Presse im Krisengebiet
Medienbeobachter geben sich gerne unparteiisch, sind dies aber niemals. Allein die Motivation auf Dinge aufmerksam machen zu wollen, die hierzulande mit Worten wie "Menschenrechtslage" beschrieben werden, ist bereits parteiisch. Parteiische Beobachter sind ein großes, nicht zu unterschätzendes Problem. Die meisten Menschen die im Bereich Medien tätig sind, sind seit jeher linksgerichtet, und werden ihrerseits alles tun um mit allen Mitteln des politischen Kampfes ihre diesen jeweils am stärksten vertretende Seite zu unterstützen. Die kubanische Revolution wurde nicht im Guerillakampf von Fidel Castro und Che Guevara gewonnen, sondern in den Redaktionsbüros der New York Times, die ihrerseits Sympathien für den Nationalisten und Agrarreformer Fidel aufgebaut hat, was zum Ende der Unterstützung für das kubanische Regime führte und den Sieg der Rebellen erst ermöglicht hat.

Ein Walter Cronkite, welcher als Medienfigur eine gewisse Kredibilität besitzt, kann nach Vietnam fliegen und während der Tet Offensive den Amerikanern zuhause erzählen, die Offensive des Vietcong sei ein schwerer Schlag und der Vietnamkrieg sei verloren. Beides entsprach nicht der Wahrheit, doch seine Unwahrheiten haben dazu beigetragen, dass die Kampfmoral der Amerikaner untergraben wurde und diese ihre Unterstützung für Südvietnam beendeten, was einen Sieg der Kommunisten ermöglichte.


Geheimnisverrat
Ein großes Problem bei einer politisch motivierten Presse ist, dass sie manchmal die Operations Security einzelner Operationen gefährdet für eine Story. Ein Beispiel hierfür ist die gescheiterte Invasion in der Schweinebucht. Die Operation war durchweg von Fehlern und feindliche Agenten durchsetzt, doch dazu kam noch die Bekanntmachung von Details der Vorbereitungen im Voraus in der Presse. Als Reaktion darauf hielt der damalige amtierende Präsident Kennedy acht Tage nach der gescheiterten Invasion eine Rede vor der American Newspaper Publishers Association darüber, dass der Kommunismus als weltweite Verschwörung von Infiltration und Subversion vor nichts zurückschreckt und die Medien sich dieser Tatsache bewusst sein müssen und darüber nachdenken, bevor sie Details verraten die diesem Feind in die Hände spielen können.

But I do ask every publisher, every editor, and every newsman in the nation to reexamine his own standards, and to recognize the nature of our country's peril. In time of war, the government and the press have customarily joined in an effort based largely on self-discipline, to prevent unauthorized disclosures to the enemy. In time of "clear and present danger," the courts have held that even the privileged rights of the First Amendment must yield to the public's need for national security.
......

For the facts of the matter are that this nation's foes have openly boasted of acquiring through our newspapers information they would otherwise hire agents to acquire through theft, bribery or espionage; that details of this nation's covert preparations to counter the enemy's covert operations have been available to every newspaper reader, friend and foe alike; that the size, the strength, the location and the nature of our forces and weapons, and our plans and strategy for their use, have all been pinpointed in the press and other news media to a degree sufficient to satisfy any foreign power; and that, in at least in one case, the publication of details concerning a secret mechanism whereby satellites were followed required its alteration at the expense of considerable time and money.



Embedded journalists
Wenn man sich die Rolle von Walter Cronkite während der Tet Offensive ansieht und wie heute Journalisten teilweise während Kampfhandlungen überall herumstreunen, wie bspw. während der ersten Kämpfe um den Donetsk Flughafen, so versteht man, wieso die Army das Konzept der eingebetteten Journalisten eingeführt hat. Auf diese Weise wird die Presse zwar nicht rausgehalten aus Konfliktgebieten, doch sie wird zumindest so geführt, dass sie nicht im Weg rumsteht.


Hier haben wir eine Situation mit mehr Reportern auf dem Schlachtfeld als Kämpfern, die mit ihrem rumstreunen nicht nur diese ablenken, sondern auch die Position verraten. Presse die sich dazu unbegleitet durch eine Kampfzone bewegt und bspw. hinter Gebäuden herumschleicht provoziert es dazu, dass sie Opfer von direktem oder indirektem Feuer wird. Gerade wenn sich mehrere Hind Gunships in der Luft befinden.


Collateral Damage


Ein Beispiel dafür was passieren kann wenn sich Journalisten mit bewaffneten Kräften auf dem Schlachtfeld herumtreiben welche nicht die Lufthoheit besitzen ist der Fall der beiden getöteten Reuters Reporter, welche in einem von Wikileaks manipulativ überarbeiteten Video zusammen mit einer Gruppe irakischer Aufständischer in Stücke geballert wurden. Mit gefangen, mit gehangen im Zeitalter von Autocannon and HE Munition. Reuters fällt zudem dafür auf manipulatives Bildmaterial entweder unwissentlich aufzukaufen und weiterzuverbreiten, also inkompetent, oder bewusst weiter zu verbreiten.
Von der Presse wird "Collateral Murder" mittlerweile nicht mehr behandelt, da es sich als manipulativer Schwindel herausgestellt hat und man das eigene Versagen damals nicht thematisieren möchte.


Wrong neighborhood

Journalisten werden häufig entführt und für Lösegeldforderungen als Geiseln gehalten. Dazu kommt dann die politische Motivation dahinter Journalisten zu entführen und einzuschüchtern, wie es bspw. in den Separatistengebieten der Ukraine gemacht wird, wo man Journalisten für "provokative Fragen" wegverhaftet und ein paar Tage irgendwo einsperrt.
Jihadisten gehen dazu häufig über Journalisten einfach zu ermorden, wie bspw. Daniel Pearl und James Foley. Journalisten sind komische Kreaturen, die auf der einen Seite sich Risiken aussetzen für Ideale die realitätsfremd sind, sie denken durch ihre Berichterstattung würden wir uns alle irgendwie mehr kennen lernen und miteinander reden und dann würden wir dadurch unsere Konflikte beilegen, nur um dann selbst Opfer von Leuten zu werden die das eben nicht so sehen, wodurch sie sich auch noch instrumentalisieren lassen und noch weiter von ihrem realitätsfremden Idealen entfernen. Daniel Pearl hielt es für eine schlaue Idee seine Entführer wissen zu lassen dass er Jude ist und James Foley kooperierte bis zum Ende noch mit seinen Henkern.

Der britische Journalist John Cantlie ist bis heute in ISIS Geiselhaft und kooperiert mit diesen für ihre Propagandasendung "Lend me your ear" als deren Sockenpuppe, weil er die Hosen voll hat und eben doch an seinem scheiss Leben hängt.

Angehörige von Staaten die kein Lösegeld zahlen haben eben nur Propagandawert, während die Bundesregierung für jeden noch so wertlosen Idioten zahlt und damit aktiv den Terror finanziert und weitere deutsche Staatsbürger im Ausland gefährdet.



 <Fortsetzung folgt>




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