Mittwoch, 30. November 2016

Post-Collapse Beispiele anhand von Kuba


Nachdem Fidel Castro jetzt endlich gestorben ist rückt Kuba wieder für einen kurzem Moment in den Blick der Weltöffentlichkeit und bietet sich an als beispielhafter Betrachtungsfall für eine verfallene Gesellschaft die in einem Post Collapse Zustand lebt für den es keinen Kollaps gab, kein eines Event auf das man mit dem Finger zeigen kann.

In der Daily Mail hat Katie Hopkins, die eigentlich immer sehr anti-linke Artikel schreibt, über ihren Besuch in Kuba zur Beerdigungsfeier von Castro berichtet und wie positiv überrascht sie doch am Ende gewesen wäre.

KATIE HOPKINS: I came to Cuba a commie-hater ready to bury Castro, so why have I ended up praising him as a dictator whose people are in some ways freer than we are?- Daily Mail, 29/11/2016

Ich behandel diesen Fall zuerst, da er auch beispielhaft ist für viele Erfahrungen die Menschen mit post-sozialistischen Gesellschaften machen und sich dabei becircen lassen von Dingen die sie augenscheinlich mögen, aber nicht wirklich verstehen können.

It is an awkward take on social justice. A perverse notion of 'progressive mankind', frozen in time, buildings falling to ruin, all equally poor beneath the upper echelon of military, government and foreign cash.  And yet, these people do seem to truly love the leader they lost - however flawed.
A father figure, who abandoned their kind ways often, but whose love was constant none-the-less. An unfaithful husband, whose love was true all the same.  And for every chapter of history which proves him to be monster, there is another page which lives on. Enduring values which you can find in the people today.
Ein Problem mit authoritären Regimen ist, dass egal ob gut oder schlecht für die Bevölkerung, die Bevölkerung diese Regime in der Regel zum überwiegenden Großteil unterstützt. Menschen sind in ihrer überwiegenden Zahl Herdentiere die einen rationalen Handel eingehen die eigene Freiheit gegen Sicherheit zu tauschen. Gefangener und Geiselnehmer haben einen stillen Pakt, dass der Gefangene sich nicht in die Angelegenheiten seines Geiselnehmers einmischen wird, dafür aber kleine Brotkrümel für sich haben kann wie eine Wohnung, Fernsehen, vielleicht einen gebrauchten Audi. Ambitionen sind bei wenigen zu finden. Gerade wenn der Geiselnehmer auf eine echte oder künstliche Kulisse verweisen kann, dass der Pakt zum Wohle von beiden sei, da sich außerhalb davon Feinde befinden. Diese Menschen lieben ihren großen Führer und sind nicht zugänglich für Dinge wie Fakten, da ihr Verhältnis nicht auf Fakten basiert, sondern auf Dingen die älter sind als Sprache.

Patriotism - manifest in their flag draped around shoulders, and precious currency - young women selling cakes, keen I take the notes home with me, to remind me of their country when I leave.
In so ziemlich allen sozialistischen Gesellschaften herrscht das stalinistische Modell vom Sozialismus in einem Land. Dieses Modell erweist sich immer als erfolgreicher als leninistische oder trotzkistische Ideen von der staatenlosen Weltrevolution und der vereinten Proletarier. Menschen sind Herdentiere und haben immer mehr Loyalität gegenüber ihren Stämmen als gegenüber einem Fremden der anders spricht und aussieht, auch wenn er ihnen in seinen Angewohnheiten quasi gleich ist. Wenn die Vietnamesen kommunistisch werden, dann werden es vietnamesische Kommunisten sein. Auch die DDR hat versucht mit Sachen wie dem Blücher Orden noch an preussische Traditionen anzuknüpfen und dafür nochmal patriotische Figuren aus dem Grab gezerrt nachdem diese zuvor wörtlich von Kommunisten aus dem Grab gezerrt wurden.

Pride - in a small island, the David to America's Goliath - who fearlessly prevails, against the odds.
Kuba kann mit jeder Nation der Erde handel treiben und das Embargo der USA ist das einzige. Dazu kann man jedes Embargo recht einfach über Drittländer umgehen. Kuba ist ein armes Drecksloch weil die regierende Kaste so ihre Kontrolle aufrechterhalten kann, nicht weil die USA es vom Rest der Welt abschneiden würden.

And a strong sense of family, where people stand together, stay together, keep strong for each other to make things better.
Konservative mögen Familienwerte und verstehen dabei meistens nicht, dass diese ein Umstand der Notwendigkeit sind. Sozialistische Nationen haben stabile Familienstrukturen oder versuchen diese aufrecht zu erhalten, weil diese das einzige Sicherheits- und Versorgungsnetzwerk sind was es für die Menschen gibt wenn freie Marktwirtschaft verboten ist und die staatlichen Stellen der Aufgabe nicht gewachsen sind, was in sozialistischen Systemen nie der Fall ist.

A group of young men, appearing out of nowhere to make sure I received the correct change at a food stall, a woman offering me her umbrella as I queue in the sun.
Fette Deutsche Touristen erzählen gerne von den Menschen auf Kuba wie freundlich die doch wären, weil sie nicht kapieren dass dieser Tourist der einzige Lichtblick ist den diese Leute zu sehen kriegen aus einer Welt in der Armut ein Problem und nicht die Regel ist und die Menschen nicht wie vorfeudalistische Sklavenarbeiter vorsichhin vegetieren. Und natürlich erwarten die freundlichen Einheimischen immer eine Kleinigkeit für ihre Freundlichkeit, was in ehemaligen Kolonien völlig normal ist. Was Westler als Korruption begreifen wird dort völlig anders wahrgenommen, denn es gehört zur Regel unter kolonialen Strukturen außerhalb der kontrollierten Kanäle Gefallen und Geld zu tauschen.

I love what they have built here. I admire the invisible scaffolding in their society which keeps things calm amidst the chaos. 
Das erinnert ziemlich an die Werbeslogans der Tourismusindustrie kurz nachdem die Obama Administration mit Kuba verhandelt hatte, dass diese beiden Länder sich wieder einander öffnen sollten. "Visit the real Cuba before it's gone". Für die privilegierten Westler haben die Armen eigene exotische Romantik und sie werden gehalten wie exotische Haustiere denen man hin und wieder kleine Aufmerksamkeiten zukommen lässt um sich selbst besser zu fühlen. Verfallende Fassaden haben einen eigenen Charm wenn man nicht selbst in ihnen leben muss.

We have freedom to protest about everything, endless tolerance for multiculturalism which has translated to us living in Ghetto Kingdoms, systems of healthcare so sophisticated they will inevitably bankrupt themselves through our over-indulgence. Education systems so determined to support the stupid at the expense of the brightest, they are left to fail.
I wonder about it all.
We may believe we live in a sophisticated society enjoying more freedom than at any other time in history.  But I have come to understand how Castro giving his people freedom from all that might be a greater legacy after all.
Die Abwesenheit von gescheiterter multikultureller Gesellschaftsklemptnerei dürfte für die wenigsten Betrachter die Mangelwirtschaft und Dauerüberwachung überwiegen. Die Abwesenheit von Gay Pride Umzügen in Havanna rechtfertigt für mich nicht die Suche nach konservativen Restwerten einer korrumpten Dritten Welt Bevölkerung. Dazu ist Castro gut befreundet mit den kanadischen Trudeaus gewesen, deren Sprössling Justin Trudeau heute, wie Pierre Trudeau vor ihm, Kanadas Primerminister und möglicherweise sogar Castros Bastard ist. Heute ist Justin Trudeau die Personifizierung von verzogenem linksgrünem Rotweinsozialismus.

Fidel Castro, Margaret und Pierre Trudeau


Wir haben mit dem Daily Mail Artikel hier wirklich einen Odysseus der verloren ist in seiner eigenen Kultur und auf einer Insel landet um dort eben becirced zu werden, was ihn am Ende korrumpieren und in ein Schwein verwandeln wird.



Lektionen die sich daraus ziehen lassen

Spenglers universal Law #14:
Stick around long enough, and your civilization will turn into a theme park.

Deutschland sieht sich selbst damit konfrontiert, dass es seine Infrastruktur nicht mehr von staatlicher Stelle gewartet werden kann, die es dabei gleichzeitig ablehnt neue, zukunftsorientierte Projekte wie Glasfaserverkabelung zu verwirklichen. Zur Verwaltung der Substanz kommt hinzu, dass Landfremde diese aufkaufen, welche die Reste dieser Zivilisation als Vergnügungspark betrachten werden. Deutschland wird überleben genau wie Kuba den Zusammenbruch der Sowjetunion überlebt hat; als Vergnügungspark für Touristen.





Kommentare:

  1. Castro geht über den Jordan und die Welt ist eine bessere ohne diese kommunistische Gallions- und Integrationsfigur. An der Reaktion von hochrangigen Politikern wie zb Obama sieht man von was für erbärmlichen Figuren der Westen regiert wird. Ein US-Präsident der vergessen hat auf welcher Seite er stehen sollte. Das es nun so offensichtlich wird, wundert nicht, Obama hat ja schon in der Vergangenheit keine Gelegenheit auslassen können sich den roten Lumpen dort unten anzubiedern. Ganz anders als Kennedy, der gegen die kubanische Revolution und Castro vorging.
    Das ist für mich auch das einzige Negative am Tod Castros, dass nun der Mord an JFK nie aufgeklärt wird weil der möglicherweise größte Mitwisser tot ist. Gibt nicht wenige der alten kalten Krieger die denken KUBA/RUS hätte da seine Finger drin gehabt. Die Motivlage ist klar. Kennedy war ein Feind weil er gegen die Revolution vorging sowie versuchte Castro aus seinem Amt zu entfernen. Kuba wiederum gemeinsam im Bett mit dem großen sozialistischen Bruder Russland als Feinde der freien Welt.
    Fehlt nur noch der Attentäter Oswald als letztes Puzzlestück. Was soll man von einem Mann erwarten, der sein Leben lang überzeugter Kommunist war, deswegen auch oft genug Ärger im Marine Corps hatte, außerdem Mitglied im kommunistischen Proxy "Fair Play for Cuba Commitee". Er hat für die Soviets Infos beschafft und spioniert. Scheisse, der Mann ist sogar ganz offen zur UDSSR übergelaufen und hat dort Jahre gelebt. Er wurde in Mexico von westlichen Diensten dabei aufgeklärt als er sich dort mit KGB Leuten kurz vor dem Attentat traf. Und es war nicht das erste Attentat, zuvor hatte er schon versucht den konservativen General Walker zu erschiessen.

    Für Interessierte:
    http://www.aim.org/aim-column/why-the-communists-killed-kennedy/
    http://americasurvival.org/2016/11/castro-hated-america-and-killed-kennedy.html#axzz4RRUkanhB
    Sowie die aufschlussreiche Wiki über Oswald: https://de.wikipedia.org/wiki/Lee_Harvey_Oswald

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    1. JFK war ein degenerierter Hochstabler und viele Leute hatten ein Motiv für seinen Tod und den Tod von seinem scheiss Bruder.

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