Mittwoch, 4. Januar 2017

Feinde

Wir brauchen Feinde

Während ein Teil der deutschen Miniaturöffentlichkeit darüber diskutiert ob der Begriff "Nafri" irgendwelche Gefühle verletzt sehe ich ermutigende Zeichen für Segregation und Polarisierung, die der Gesellschaft wieder die unverweigerliche Tatsache klarmachen wird die Gesellschaften überhaupt erst formt: die Anwesenheit von Feinden.


Eine Gesellschaft braucht Feinde. Jedes Dorf wird dadurch geformt, dass außerhalb des Perimeters welcher von der Gruppe geschützt wird Gefahrenquellen lauern. Die atomisierte Individualität von der kleinen Farm und der Kernfamilie sind Konstrukte, die sich nur in befriedeten Gebieten aufrecht erhalten lassen, wo keine Gefahr dadurch besteht, dass sich Nachts eine organisierte Gruppe in die Farm schleicht und dort die Familie ermordet, während die nächsten Nachbarn mehrere Kilometer weit entfernt davon nichts mitkriegen.

Feinde sind wichtig. Feinde sind unser Anderes genau so wie wir ihr Anderes sind, bis in einem von beiden Camps der Anders Breyvik der anderen auftaucht und die Herde ausdünnt. Feinde helfen einem durch ihr Sein dabei über das eigene Sein bewusste Überlegungen zu finden und dienen als Spiegelbild für einen selbst. Islam, egal in welcher Form, oder selbst nur Menschen aus islamischen Gesellschaften, eignen sich für den westlichen Europäer perfekt als Feind und dazu noch als therapeutisches Mittel der Selbstfindung.


Dadurch, dass der Westen internetfähige Smartphones hervorbringt und so überzivilisiert und friedensverwöhnt ist, ist der Kontrast zwischen ihm und der archaischen islamischen Welt so enorm, dass man nicht um die Erkenntnisse der urtypischen Menschlichkeit herumkommt welche in ihrem System immer noch, da eben in keinster Weise perfekt, die utopistische Perfektion übertrumpfen kann. Seine Inperfektion und sein Scheitern darin wirklich vom eigenen Platz zu kommen macht den Gegner hier in seinem Sein so existenzialistisch, dass diese primitive Auffassung der Substanzverwaltung es sogar schafft, ein Vakkum im Westen zu füllen. Von Machiavelli über Hobbes bis Nietzsche hat es die pantheistische Weltsicht vom Kampf gegen die Natur und der Auffassung eines apathischen Gottes nicht geschafft Gott zu töten, wofür erst die utopistische Postmoderne nötig war, die in ihrem Kinderzimmer vom Ende der Geschichte geträumt hat.

Peace has cost you your strength, victory has defeated you

Wir brauchen Feinde. Wir brauchen diese scheußlichen, hässlichen Freaks. Sind sie gerade noch brauchbar für Ziel- und Truppenübungen und dafür den Rasen zu mähen wie man Schafe grasen lässt bevor man sie schlachtet. Die können soviele urbanoide "Ihr kriegt nicht meinen Hass, määäh" Schwuchteln und Schlampen vergewaltigen und töten wie sie wollen und richten damit bei rationaler Betrachtung nicht mal richtigen Schaden an. Frauen sind eine nachwachsende Ressource für welche der Kostenaufwand varriiert kann wie für kaum etwas sonst auf der Welt. Wenn Vergewaltigung und Tod einer Urbaniden der Preis dafür ist den wir dafür zahlen müssen selbst vor eine existenzielle Prüfung gestellt zu werden, dann ist dieser Preis klein. Diese Leute die sich auf Sozialen Netzwerken empören und zu radikaler Solidarität mit Tätergruppen auffordern begehen immer noch den Fehler zu denken, dass es sich bei ihnen um eine Art strategisches Ziel handelt welches von jemand anderes verteidigt werden muss an dessen Sicherheitsdienstleistung sie parasitieren können, aber das stimmt nicht, denn diese Leute sind bestenfalls noch Beute die in klare Wertkategorien eingeteilt wird wenn sie selbst nicht in der Lage ist die Ordnung aufrecht zu erhalten, dann wird sie von jenen unterworfen und wird sich jenen unterwerfen, die eine neue Ordnung schaffen. Und das ist die beste Perspektive die man jungen Menschen in Deutschland noch bieten kann. Und dafür brauchen wir Feinde.



Siehe auch:
Auswandern wegen Flüchtlingen?
Expatriaten



1 Kommentar:

  1. "...dann ist dieser Preis klein."


    Manchmal reicht schon ein Obdachloser und ein paar Streichhölzer.

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